Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Romans 3:9-18
Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, wie denn geschrieben stehet: Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer; da ist nicht, der verstandig sei; da ist nicht, der nach Gottfrage. Sie sind alle abgewichen und allesamt untuchtig worden; da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer. Ihrßchlund istein offen Grab; mit ihren Zungen handeln sie truglich; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit; ihre Fuße sind eilend, Blut zu vergiefien; in ihren Wegen ist eitel Unfall und Herzeleid und den Weg des Friedens wissen sie nicht. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.
First Reading
Genesis 23
Sara war hundertsiebenundzwanzig Jahre alt und starb in der Hauptstadt, die heifit Hebron, im Lande Kanaan. Da kam Abraham, daß er sie klagete und beweinete. Danach stund er auf von seiner Leiche und redete mit den Kindern Heths und sprach: Ich bin ein Fremder und Einwohner bei euch; gebet mirein Erbbegrabnis bei euch, daß ich meinen Toten begrabe, der vor mir liegt. Da antworteten Abraham die Kinder Heths und sprachen zu ihm: Hdre uns, lieber Herr! Du bist ein Furst Gottes unter uns; begrabe deinen Toten in unsern ehrlichsten Grabern; kein Mensch soli dir unter uns wehren, daß du in seinem Grabe nicht begrabest deinen Toten. Da stund Abraham auf und bückte sich vor dem Volk des Landes, namlich vor den Kindern Heths. Und er redete mit ihnen und sprach: Gefallt es euch, daß ich meinen Toten, der vor mir liegt, begrabe, so horet mich und bittet fur mich gegen Ephron, dem Sohn Zoars, daß er mir gebe seine zwiefache Hohle, die er hat am Ende seines Ackers; er gebe mir sie urn Geld, soviel sie wert ist, unter euch zum Erbbegrabnis. Denn Ephron wohnete unter den Kindern Heths. Da antwortete Ephron, der Hethiter, Abraham, daß zuhoreten die Kinder Heths, vor alien, die zu seiner Stadt Tor aus und ein gingen, und sprach: Nein, mein Herr, sondern hore mir zu. Ich schenke dir den Acker, und die Hohle drinnen dazu, und ubergebe dir's vor den Augen der Kinder meines Volks, zu begraben deinen Toten. Da bückte sich Abraham vor dem Volk des Landes und redete mit Ephron, daß zuhorete das Volk des Landes, und sprach: Willst du mir ihn lassen, so bitte ich, nimm von mir das Geld fur den Acker, das ich dir gebe, so will ich meinen Toten daselbst begraben. Ephron antwortete Abraham und sprach zu ihm: Mein Herr, hore doch mich! Das Feld ist vierhundert Sekel Silbers wert; was ist das aber zwischen mir und dir? Begrabe nur deinen Toten. Abraham gehorchte Ephron und wog ihm das Geld dar, das ergesagt hatte, daß zuhoreten die Kinder Heths namlich vierhundert Sekel Silbers, das im Kauf gang und gabe war. Also ward Ephrons Acker, darin die zwiefache Hohle ist, gegen Mamre uber, Abraham zum eigenen Gut bestatiget, mit der Hohle darinnen und mit alien Baumen auf dem Acker umher, daß die Kinder Heths zusahen und alle, die zu seiner Stadt Tor aus und ein gingen. Danach begrub Abraham Sara, sein Weib, in der Hohle des Ackers, die zwiefach ist, gegen Mamre uber, das ist, Hebron, im Lande Kanaan. Also ward bestatiget der Acker und die Hohle darinnen Abraham zum Erbbegrabnis von den Kindern Heths.
First Reading
Genesis 24:28-67
Und die Dime lief und sagte solches alles an in ihrer Mutter Hause. Und Rebekka hatte einen Bruder, der hieli Laban; und Laban liefzu dem Manne drautien bei dem Brunnen. Und als er sah die Spangen und Armringe an seiner Schwester Handen und horete die Worte Rebekkas, seiner Schwester, daß sie sprach: Also hat mir der Mann gesagt, kam er zu dem Manne, und siehe, erstund bei den Kamelen am Brunnen. Und er sprach: Komm herein, du Gesegneter des HERRN! Warum stehest du draulien? Ich habe das Haus geraumet und fur die Kamele auch Raum gemacht. Also führete er den Mann ins Haus und zaumete die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter und Wasser, zu waschen seine Fülie und der Manner, die mit ihm waren, und setzte ihm Essen vor. Er sprach aber: Ich will nicht essen, bis daß ich zuvor meine Sache geworben habe. Sie antworteten: Sage her! Er sprach: Ich bin Abrahams Knecht. Und der HERR hat meinen Herrn reichlich gesegnet, und ist groli worden; und hat ihm Schafe und Ochsen, Silber und Gold, Knechte und Magde, Kamele und Esel gegeben. Dazu hat Sara, meines Herrn Weib, einen Sohn geboren meinem Herrn in seinem Alter; dem hat er alles gegeben, was er hat. Und mein Herr hat einen Eid von mir genommen und gesagt: Du sollst meinem Sohn kein Weib nehmen von den Tochtern der Kanaaniter, in deren Lande ich wohne, sondern zeuch hin zu meines Vaters Hause und zu meinem Geschlecht; daselbst nimm meinem Sohn ein Weib. Ich sprach aber zu meinem Herrn: Wie, wenn mir das Weib nicht folgen will? Da sprach erzu mir: Der HERR, vor dem ich wandle, wird seinen Engel mit dir senden und Gnade zu deiner Reise geben, daß du meinem Sohn ein Weib nehmest von meiner Freundschaft und meines Vaters Hause. Alsdann sollst du meines Eides quitt sein, wenn du zu meiner Freundschaft kommst; geben sie dir nicht, so bist du meines Eides quitt. Also kam ich heute zum Brunnen und sprach: HERR, Gott meines Herrn Abraham, hast du Gnade zu meiner Reise gegeben, daher ich gereiset bin, siehe, so stehe ich hie bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun eine Jungfrau herauskommt zu schopfen, und ich zu ihr spreche: Gib mir ein wenig Wasser zu trinken aus deinem Krug, und sie wird sagen: Trinke du, ich will deinen Kamelen auch schopfen, daß die sei das Weib, das der HERR meines Herrn Sohne bescheret hat. Ehe ich nun solche Worte ausgeredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka heraus mit einem Krug auf ihrer Achsel und gehet hinab zum Brunnen und schopfet. Da sprach ich zu ihr: Gib mir zu trinken. Und sie nahm eilend den Krug von ihrer Achsel und sprach: Trinke, und deine Kamele will ich auch tranken. Also trank ich, und sie trankte die Kamele auch. Und ich fragte sie und sprach: Wes Tochter bist du? Sie antwortete: Ich bin Bethuels Tochter, des Sohnes Nahors, den ihm Milka geboren hat. Da hangete ich eine Spange an ihre Stirn und Armringe an ihre Hande; und neigete mich und betete den HERRN an und lobte den HERRN, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg gefuhret hat, daß ich seinem Sohn meines Herrn Bruders Tochter nehme. Seid ihr nun die, so an meinem Herrn Freundschaft und Treue beweisen wollt, so saget mir's; wo nicht, so saget mir's aber, daß ich mich wende zur Rechten Oder zur Linken. Da antwortete Laban und Bethuel und sprachen: Das kommt vom HERRN; darum konnen wir nichts wider dich reden, weder Boses noch Gutes. Da ist Rebekka vor dir; nimm sie und zeuch hin, daß sie deines Herrn Sohnes Weib sei, wie der HERR geredet hat. Da diese Worte horete Abrahams Knecht, bückte er sich dem HERRN zu der Erde. Und zog hervor silberne und guldene Kleinode und Kleider und gab sie Rebekka; aber ihrem Bruder und der Mutter gab er Würze. Da a(i und trank er samt den Mannern, die mit ihm waren, und blieb uber Nacht allda. Des Morgens aber stund er auf und sprach: Lasset mich ziehen zu meinem Herrn. Aber ihr Bruder und Mutter sprachen: Lali doch die Dime einen Tag Oder zehn bei uns bleiben, danach sollstdu ziehen. Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasset mich, daß ich zu meinem Herrn ziehe. Da sprachen sie: Lasset uns die Dime rufen und fragen, was sie dazu sagt. Und riefen der Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm. Also liefien sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, samt Abrahams Knecht und seinen Leuten. Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester; wachse in viel tausendmal tausend, und dein Same besitze die Tore seiner Feinde. Also machte sich Rebekka auf mit ihren Dirnen, und setzten sich auf die Kamele und zogen dem Manne nach. Und der Knecht nahm Rebekka an und zog hin. Isaak aber kam vom Brunnen des Lebendigen und Sehenden (denn erwohnete im Lande aeqen Mittag) und war ausgegangen, zu beten auf dem Felde, urn den Abend, und hub seine Augen auf und sah, daß Kamele daherkamen. Und Rebekka hub ihre Augen auf und sah Isaak; da fiel sie vom Kamel und sprach zu dem Knecht: Wer ist der Mann, der uns entgegenkommt auf dem Felde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Mantel und verhullete sich. Und der Knecht erzahlete Isaak alle Sache, die er ausgerichtet hatte. Da fuhrete sie Isaak in die Hütte seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka, und sie ward sein Weib, und gewann sie lieb. Also ward Isaak getrostet über seiner Mutter.
Morning Prayer — First Lesson
Genesis 1
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebete auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dati das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen derandere Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an sondere Oder, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Baume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei ihm selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde lieft aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Baume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. Und Gott sprach: Eswerden Lichterander Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre; und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei grofte Lichter: ein graft Licht, das den Tag regiere, und ein klein Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren und mit Gevogel, das auf Erden unter der Feste des Himmels fliege. Und Gott schuf grofte Walfische und allerlei Tier, das da lebet und webet und vom Wasser erreget ward, ein jegliches nach seiner Art; und allerlei gefiedertes Gevogel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer; und das Gevogel mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der funfte Tag. Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tier auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Laftt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vogel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kreucht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie ein Mannlein und Fraulein. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan, und herrschet über Fische im Meer und über Vogel unter dem Himmel und über alles Tier, das auf Erden kreucht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamet, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Baume und Baume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Tier auf Erden und alien Vogeln unter dem Himmel und allem Gewürme, das da Leben hat auf Erden, daß sie allerlei grün Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
Epistle
Sirach 31:8-11
First Reading
Genesis 23
Sara war hundertsiebenundzwanzig Jahre alt und starb in der Hauptstadt, die heifit Hebron, im Lande Kanaan. Da kam Abraham, daß er sie klagete und beweinete. Danach stund er auf von seiner Leiche und redete mit den Kindern Heths und sprach: Ich bin ein Fremder und Einwohner bei euch; gebet mirein Erbbegrabnis bei euch, daß ich meinen Toten begrabe, der vor mir liegt. Da antworteten Abraham die Kinder Heths und sprachen zu ihm: Hdre uns, lieber Herr! Du bist ein Furst Gottes unter uns; begrabe deinen Toten in unsern ehrlichsten Grabern; kein Mensch soli dir unter uns wehren, daß du in seinem Grabe nicht begrabest deinen Toten. Da stund Abraham auf und bückte sich vor dem Volk des Landes, namlich vor den Kindern Heths. Und er redete mit ihnen und sprach: Gefallt es euch, daß ich meinen Toten, der vor mir liegt, begrabe, so horet mich und bittet fur mich gegen Ephron, dem Sohn Zoars, daß er mir gebe seine zwiefache Hohle, die er hat am Ende seines Ackers; er gebe mir sie urn Geld, soviel sie wert ist, unter euch zum Erbbegrabnis. Denn Ephron wohnete unter den Kindern Heths. Da antwortete Ephron, der Hethiter, Abraham, daß zuhoreten die Kinder Heths, vor alien, die zu seiner Stadt Tor aus und ein gingen, und sprach: Nein, mein Herr, sondern hore mir zu. Ich schenke dir den Acker, und die Hohle drinnen dazu, und ubergebe dir's vor den Augen der Kinder meines Volks, zu begraben deinen Toten. Da bückte sich Abraham vor dem Volk des Landes und redete mit Ephron, daß zuhorete das Volk des Landes, und sprach: Willst du mir ihn lassen, so bitte ich, nimm von mir das Geld fur den Acker, das ich dir gebe, so will ich meinen Toten daselbst begraben. Ephron antwortete Abraham und sprach zu ihm: Mein Herr, hore doch mich! Das Feld ist vierhundert Sekel Silbers wert; was ist das aber zwischen mir und dir? Begrabe nur deinen Toten. Abraham gehorchte Ephron und wog ihm das Geld dar, das ergesagt hatte, daß zuhoreten die Kinder Heths namlich vierhundert Sekel Silbers, das im Kauf gang und gabe war. Also ward Ephrons Acker, darin die zwiefache Hohle ist, gegen Mamre uber, Abraham zum eigenen Gut bestatiget, mit der Hohle darinnen und mit alien Baumen auf dem Acker umher, daß die Kinder Heths zusahen und alle, die zu seiner Stadt Tor aus und ein gingen. Danach begrub Abraham Sara, sein Weib, in der Hohle des Ackers, die zwiefach ist, gegen Mamre uber, das ist, Hebron, im Lande Kanaan. Also ward bestatiget der Acker und die Hohle darinnen Abraham zum Erbbegrabnis von den Kindern Heths.
Morning Prayer — Second Lesson
Matthew 21
Da sie nun nahe an Jerusalem kamen gen Bethphage an den Olberg, sandte Jesus seiner Junger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und bald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ein Füllen bei ihr. Loset sie auf und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprechet: Der Herr bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen. Das geschah aber alles, auf daß erfullet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Konig kommt zu dir sanftmutig und reitet auf einem Esel und auf einem Fullen der lastbaren Eselin. Die Junger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Fullen und legten ihre Kleider darauf und setzten ihn darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; die andern hieben Zweige von den Baumen und streueten sie auf den Weg. Das Volk aber, das vorging und nachfolgete, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Hohe! Und als erzu Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Jesus, der Prophet von Nazareth aus Galilaa. Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkaufer und Kaufer im Tempel und stieft urn der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkramer. Und sprach zu ihnen: Es stehetgeschrieben: Mein Haus soil ein Bethaus heiften. Ihr aber habt eine Mordergrube daraus gemacht. Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilete sie. Da aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten sahen die Wunder, die er tat, und die Kinder im Tempel schreien und sagen: Hosianna dem Sohn Davids! wurden sie entrüstet und sprachen zu ihm: Horst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Sauglinge hast du Lob zugerichtet? Und er lieft sie da und ging zur Stadt hinaus gen Bethanien und blieb daselbst. Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn. Und ersah einen Feigenbaum an dem Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blatter. Und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr keine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrete alsbald. Und da das die Junger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum sobald verdorret? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, so ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solches mit dem Feigenbaum tun, sondern so ihr werdet sagen zu diesem Berge: Heb' dich auf und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen. Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, so werdet ihr's empfahen. Und als er in den Tempel kam, traten zu ihm, als er lehrete, die Hohenpriester und die Altesten im Volk und sprachen: Aus was fur Macht tust du das, und wer hat dir die Macht gegeben? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mir das saget, will ich euch auch sagen, aus was fur Macht ich das tue. Woher war die Taufe Johannes? War sie vom Himmel Oder von den Menschen? Da gedachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht? Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so mussen wir uns vor dem Voik furchten; denn sie hielten alle Johannes fur einen Propheten. Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich das tue. Was dunket euch aber? Es hatte ein Mann zwei Sohne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberge. Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Danach reuete es ihn und ging hin. Und erging zum andern und sprach gleich also. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! und ging nicht hin. Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, die Zollner und Huren mogen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr. Johannes kam zu euch und lehrete euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zollner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Bufte, daß ihr ihm danach auch geglaubt hattet. Horet ein ander Gleichnis! Es war ein Hausvater, der pflanzete einen Weinberg und fuhrete einen Zaun darum und grub eine Kelter darinnen und bauete einen Turm und tat ihn den Weingartnern aus und zog uber Land. Da nun herbeikam die Zeit der Fruchte, sandte er seine Knechte zu den Weingartnern, daß sie seine Fruchte empfingen. Da nahmen die Weingartner seine Knechte; einen staupten sie, den andern toteten sie, den dritten steinigten sie. Abermal sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleich also. Danach sandte erseinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingartner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn toten und sein Erbgut an uns bringen! Und sie nahmen ihn und stieüen ihn zum Weinberge hinaus und toteten ihn. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er diesen Weingartnern tun? Sie sprachen zu ihm: Erwird die Bosewichte ubel umbringen und seinen Weinberg andern Weingartnern austun, die ihm die Fruchte zu rechter Zeitgeben. Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem Herm ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und den Heiden gegeben werden, die seine Fruchte bringen. Und werauf diesen Stein fallt, der wird zerschellen; auf welchen er aber fallt, den wird er zermalmen. Und da die Hohenpriester und Pharisaer seine Gleichnisse horeten, vernahmen sie, daß er von ihnen redete. Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen; aber sie furchteten sich vor dem Volk; denn es hielt ihn fur einen Propheten.
Responsorial Psalm
Psalm 33
Freuet euch des HERRN, ihr Gerechten! Die Frommen sollen ihn schon preisen. Danket dem HERRN mit Harfen und lobsinget ihm auf dem Psalter von zehn Saiten! Singet ihm ein neues Lied; machet es gut auf Saitenspielen mit Schalle! Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das halt er gewift. Er liebet Gerechtigkeit und Gericht. Die Erde ist vollder Gute des HERRN. Der Himmel ist durchs Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Geist seines Mundes. Er halt das Wasser im Meer zusammen wie in einem Schlauch und legt die Tiefe ins Verborgene. Alle Welt furchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet! Denn er spricht, so geschieht's; so er gebeut, so stehet's da. Der HERR macht zunichte der Heiden Rat und wendet die Gedanken der Volker. Aber der Rat des HERRN bleibet ewiglich, seines Herzens Gedanken fur und fur. Wohl dem Volk, des der HERR ein Gott ist, das Volk, das er zum Erbe erwahlet hat! Der HERR schauet vom Himmel und siehet aller Menschen Kinder. Von seinem festen Thron siehet er auf alle, die auf Erden wohnen. Er lenket ihnen alien das Herz, er merket auf alle ihre Werke. Einem Konige hilft nicht seine grolie Macht; ein Riese wird nicht errettet durch seine grolie Kraft; Rosse helfen auch nicht, und ihre grolie Starke errettet nicht. Siehe, des HERRN Auge siehet auf die, so ihn furchten, die auf seine Gute hoffen, daß er ihre Seele errette vom Tode und ernahre sie in der Teurung. Unsere Seele harret auf den HERRN; er ist unsere Hilfe und Schild. Denn unser Herz freuet sich sein, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.
Gospel
Luke 12:35-40
Lasset eure Lenden umgurtet sein und eure Lichter brennen und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf dafi, wenn er kommt und anklopft, sie ihm bald auftun. Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch, er wird sich aufschurzen und wird sie zu Tisch setzen und vor ihnen gehen und ihnen dienen. Und so er kommt in der andern Wache und in der dritten Wache und wird's also finden: selig sind diese Knechte. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wuftte, zu welcher Stunde der Dieb kame, so wachete er und liefie nicht in sein Haus brechen. Darum seid ihr auch bereit! Denn des Menschen Sohn wird kommen zu der Stunde, da ihr nicht meinet.
Responsorial Psalm
Psalm 22
Ein Psalm Davids, vorzusingen, von der Hindin, die fruhe gejagt wird. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich heule, aber meine Hilfe ist feme. Mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du nicht; und des Nachts schweige ich auch nicht. Aber du bist heilig, der du wohnest unter dem Lob Israels. Unsere Vater hofften auf dich, und da sie hofften, halfest du ihnen aus. Zu dir schrieen sie und wurden errettet; sie hofften auf dich und nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks. Alle, die mich sehen, spotten mein, sperren das Maul auf und schutteln den Kopf. Er klage es dem HERRN, der helfe ihm aus und errette ihn, hat er Lust zu ihm! Denn du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du warest meine Zuversicht, da ich, noch an meiner Mutter Brusten war. Auf dich bin ich geworfen aus Mutterleibe; du bist mein Gott von meiner Mutter Leib an. Sei nicht feme von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hie kein Heifer. Große Farren haben mich umgeben, fette Ochsen haben mich umringet; ihren Rachen sperren sie auf wider mich wie ein brullender und reißender Lowe. Ich bin ausgeschuttet wie Wasser; alle meine Gebeine haben sich zertrennet; mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzen Wachs. Meine Krafte sind vertrocknet wie ein Scherben, und meine Zunge klebet an meinem Gaumen; und du legest mich in des Todes Staub. Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bosen Rotte hat sich urn mich gemacht; sie haben meine Hande und Fulie durchgraben. Ich mochte alle meine Beine zahlen. Sie aber schauen und sehen ihre Lust an mir. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand. Aber du, HERR, sei nicht feme; meine Starke, eile, mirzu helfen! Errette meine Seele vom Schwert, meine Einsame von den Hunden! Hilf mir aus dem Rachen des Lowen und errette mich von den Einhomem. Ich will deinen Namen predigen meinen Brüdern, ich will dich in der Gemeine rühmen. Rühmet den HERRN, die ihr ihn furchtet; es ehre ihn aller Same Jakobs, und vor ihm scheue sich aller Same Israels! Denn er hat nicht verachtet noch verschmahet das Elend des Armen und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen, und da er zu ihm schrie horete er's. Dich will ich preisen in der groften Gemeine; ich will meine Gelubde bezahlen vor denen, die ihn fürchten. Die Elenden sollen essen, daß sie satt werden, und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen; euer Herz soil ewiglich leben. Es werde gedacht aller Welt Ende, daß sie sich zum HERRN bekehren, und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden. Denn der HERR hat ein Reich, und er herrschet unter den Heiden. Alle Fetten auf Erden werden essen und anbeten; vor ihm werden Kniee beugen alle, die im Staube liegen, und die, so kümmerlich leben. Er wird einen Samen haben, der ihm dienet; vom HERRN wird man verkündigen zu Kindeskind. Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird, daß er's tut.
Responsorial Psalm
Psalm 23
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hide; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und fuhret mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er fuhret mich auf rechter Strafte um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, furchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trosten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch gegen meine Feinde. Du salbest mein Haupt mit 01 und schenkest mirvoll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Responsorial Psalm
Psalm 23
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hide; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und fuhret mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er fuhret mich auf rechter Strafte um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, furchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trosten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch gegen meine Feinde. Du salbest mein Haupt mit 01 und schenkest mirvoll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Evening Prayer — First Lesson
Genesis 1
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebete auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dati das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen derandere Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an sondere Oder, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Baume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei ihm selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde lieft aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Baume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. Und Gott sprach: Eswerden Lichterander Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre; und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei grofte Lichter: ein graft Licht, das den Tag regiere, und ein klein Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren und mit Gevogel, das auf Erden unter der Feste des Himmels fliege. Und Gott schuf grofte Walfische und allerlei Tier, das da lebet und webet und vom Wasser erreget ward, ein jegliches nach seiner Art; und allerlei gefiedertes Gevogel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer; und das Gevogel mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der funfte Tag. Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tier auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Laftt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vogel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kreucht. Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie ein Mannlein und Fraulein. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan, und herrschet über Fische im Meer und über Vogel unter dem Himmel und über alles Tier, das auf Erden kreucht. Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamet, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Baume und Baume, die sich besamen, zu eurer Speise, und allem Tier auf Erden und alien Vogeln unter dem Himmel und allem Gewürme, das da Leben hat auf Erden, daß sie allerlei grün Kraut essen. Und es geschah also. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.
Second Reading
I John 2
Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sundiget. Und ob jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist. Und derselbige ist die Versohnung für unsere Sünde, nicht allein aber für die unsere, sondern auch für die der ganzen Welt. Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. Wer da sagt: Ich kenne ihn, und halt seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. Wer aber sein Wort halt, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer da sagt, daß er in ihm bleibet, der soil auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat. Brüder, ich schreibe euch nicht ein neu Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang gehoret habt. Wiederum ein neu Gebot schreibe ich euch, das da wahrhaftig ist bei ihm und bei euch; denn die Finsternis ist vergangen, und das wahre Licht scheinet jetzt. Wer da sagt, er sei im Licht, und hasset seinen Bruder, der ist noch in Finsternis. Wer seinen Bruder liebet, der bleibet Licht, und ist kein Argernis bei ihm. Wer aber seinen Bruder hasset, der ist in Finsternis und wandelt in Finsternis und weift nicht, wo er hingehet; denn die Finsternis hat seine Augen verblendet. Liebe Kindlein, ich schreibe euch, daß euch die Sünden vergeben werden durch seinen Namen. Ich schreibe euch Vatern; denn ihr kennet den, der von Anfang ist. Ich schreibe euch Junglingen; denn ihr habt den Bosewicht überwunden. Ich schreibe euch Kindern; denn ihr kennet den Vater. Ich habe euch Vatern geschrieben, daß ihr den kennet, der von Anfang ist. Ich habe euch Junglingen geschrieben, daß ihr stark seid, und das Wort Gottes bei euch bleibet, und den Bosewicht überwunden habt. Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist (namlich des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffartiges Leben), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergehet mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibet in Ewigkeit. Kinder, es ist die letzte Stunde; und wie ihr gehoret habt, daß der Widerchrist kommt, und nun sind viel Widerchristen worden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist. Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wo sie von uns gewesen waren, so waren sie ja bei uns geblieben; aber auf daß sie offenbar würden, daß sie nicht alle von uns sind. Und ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist; und wisset alles. Ich habe euch nicht geschrieben, als wüfttet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wisset sie und wisset, daß keine Luge aus der Wahrheit kommt. Wer ist ein Lügner, ohne der da leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Was ihr nun gehoret habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibet, was ihr von Anfang gehoret habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben. Und das ist die Verheiftung, die er uns verheiften hat: das ewige Leben. Solches habe ich euch geschrieben von denen, die euch verfuhren. Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibet bei euch, und durfet nicht, daß euch jemand lehre, sondern wie euch die Salbung allerlei lehret, so ist's wahr, und ist keine Luge; und wie sie euch gelehret hat, so bleibet bei demselbigen. Und nun, Kindlein, bleibet bei ihm, auf daß, wenn er offenbaret wird, daß wir Freudigkeit haben und nicht zuschanden werden vor ihm in seiner Zukunft. So ihrwisset, daß er gerecht ist, so erkennet auch, daß, wer recht tut, der ist von ihm geboren.
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I Corinthians 7
Von dem ihr aber mir geschrieben habt, antworte ich: Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib beruhre. Aber urn der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann. Der Mann leiste dem Weibe die schuldige Freundschaft, desselbigengleichen das Weib dem Manne. Das Weib ist ihres Leibes nicht machtig, sondern der Mann. Desselbigengleichen der Mann ist seines Leibes nicht machtig, sondern das Weib. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn aus beider Bewilligung eine Zeitlang, daß ihrzum Fasten und Beten Mufte habet; und kommet wiederum zusammen; auf daß euch der Satan nicht versuche urn eurer Unkeuschheit willen. Solches sage ich aber aus Vergunst und nicht aus Gebot. Ich wollte aber lieber, alle Menschen waren, wie ich bin; aber ein jeglicher hat seine eigene Gabe von Gott, einer so, der andere so. Ich sage zwarden Ledigen und Witwen: Es ist ihnen gut, wenn sie auch bleiben wie ich. So sie aber sich nicht enthalten, so laft sie freien; es ist besser freien, denn Brunst leiden. Den Ehelichen aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß das Weib sich nicht scheide von dem Manne. So sie sich aber scheidet, daß sie ohne Ehe bleibe Oder sich mit dem Manne versohne, und daß der Mann das Weib nicht von sich lasse. Den andern aber sage ich, nicht der Herr: So ein Bruder ein unglaubig Weib hat, und dieselbige laftt es sich gefallen, bei ihm zu wohnen, der scheide sich nicht von ihr. Und so ein Weib einen unglaubigen Mann hat, und er laftt es sich gefallen, bei ihr zu wohnen, die scheide sich nicht von ihm. Denn der unglaubige Mann ist geheiliget durch das Weib, und das unglaubige Weib wird geheiliget durch den Mann. Sonst waren eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig. So aber der Unglaubige sich scheidet, so laft ihn sich scheiden. Es ist der Bruder Oder die Schwester nicht gefangen in solchen Fallen. Im Frieden aber hat uns Gott berufen. Was weiftt du aber, du Weib, ob du den Mann werdest selig machen? Oder du Mann was weiftt du, ob du das Weib werdest selig machen? Doch wie einem jeglichen Gott hat ausgeteilet. Ein jeglicher, wie ihn der Herr berufen hat, also wandele er. Und also schaffe ich's in alien Gemeinden. Istjemand beschnitten berufen, derzeuge keine Vorhaut. Istjemand berufen in der Vorhaut, der lasse sich nicht beschneiden. Die Beschneidung ist nichts, und die Vorhaut ist nichts, sondern Gottes Gebote halten; Ein jeglicher bleibe in dem Beruf, darinnen er berufen ist. Bist du als Knecht berufen, sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so brauche des viel lieber. Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein Gefreiter des Herrn; desselbigengleichen, wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte! Ein jeglicher, liebe Bruder, worinnen er berufen ist, darinnen bleibe er bei Gott. Von den Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn; ich sage aber meine Meinung, als ich Barmherzigkeit erlanget habe von dem Herrn, treu zu sein. So meine ich nun, solches sei gut um der gegenwartigen Not willen, daß es dem Menschen gut sei, also zu sein. Bist du an ein Weib gebunden, so suche nicht los zu werden; bist du aber los vom Weibe, so suche kein Weib. So du aber freiest, sündigest du nicht; und so eine Jungfrau freiet, sundiget sie nicht; doch werden solche leibliche Trubsal haben. Ich verschone aber euergerne. Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Weiter ist das die Meinung: Die da Weiber haben, daß sie seien, als flatten sie keine, und die da weinen, als weineten sie nicht, und die sich freuen, als freueten sie sich nicht, und die da kaufen, als besaften sie es nicht, und die diese Welt gebrauchen, dafi sie dieselbige nicht miftbrauchen; denn das Wesen dieser Welt vergehet. Ich wollte aber, daß ihr ohne Sorge waret. Wer ledig ist, der sorget, was dem Herrn angehoret, wie er dem Herrn gefalle. Wer aber freiet, der sorget, was der Welt angehoret, wie er dem Weibe gefalle. Es ist ein Unterschied zwischen einem Weibe und einer Jungfrau. Welche nicht freiet, die sorget, was dem Herrn angehoret, daß sie heilig sei, beide, am Leibe und auch am Geist; die aber freiet, die sorget, was der Welt angehoret, wie sie dem Manne gefalle. Solches aber sage ich zu eurem Nutz; nicht daß ich euch einen Strick an den Hals werfe, sondern dazu, daß es fein ist, und ihr stets und unverhindert dem Herrn dienen konnet. So aber jemand sich lasset dunken, es wolle sich nicht schicken mit seiner Jungfrau, weil sie eben wohl mannbar ist, und es will nicht anders sein, so tue er, was er will; er sundiget nicht, er lasse sie freien. Wenn einer aber sich fest vornimmt, weil er ungezwungen ist und seinen freien Willen hat, und beschlieftt solches in seinem Herzen, seine Jungfrau also bleiben zu lassen, der tut wohl. Endlich, welcher verheiratet, der tut wohl; welcher aber nicht verheiratet, der tut besser. Ein Weib ist gebunden an das Gesetz, solange ihr Mann lebet; so aber ihr Mann entschlaft, ist sie frei, sich zu verheiraten, welchem sie will; allein, daß es in dem Herrn geschehe. Seliger ist sie aber, wo sie also bleibet, nach meiner Meinung. Ich halte aber, ich habe auch den Geist Gottes.
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Romans 14:1-12
Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirret die Gewissen nicht. Einer glaubt, er moge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der isset Kraut. Welcher isset, der verachte den nicht, der da nicht isset; und welcher nicht isset, der richte den nicht, der da isset; denn Gott hat ihn aufgenommen. Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er stehet Oder fallet seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn Wohl aufrichten. Einer halt einen Tag vor dem andern; der andere aber halt alle Tage gleich. Ein jeglicher sei seiner Meinung gewifi. Welcher auf die Tage halt, der tut's dem Herrn; und welcher nichts darauf halt, der tut's auch dem Herrn. Welcher isset, der isset dem Herrn; denn er danket Gott. Welcher nicht isset, der isset dem Herrn nicht und danket Gott. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben Oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig worden, daß er fiber Tote und Lebendige Herr sei. Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhi Christi dargestellt werden, nachdem geschrieben stehet: So wahr ais ich lebe, spricht der Herr, mir sollen alle Kniee gebeuget werden, und alle Zungen sollen Gott bekennen. So wird nun ein jeglicher fur sich selbst Gott Rechenschaft geben.
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2 Corinthians 11:12-21
Was ich aber tue und tun will, das tue ich darum, daß ich die Ursache abhaue denen, die Ursache suchen, daß sie rühmen mochten, sie seien wie wir. Denn solche falsche Apostel und trugliche Arbeiter verstellen sich zu Christi Aposteln. Und das ist auch kein Wunder; denn erselbst, der Satan, verstellet sich zum Engel des Lichts. Darum istes nicht ein Groftes, ob sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; welcher Ende sein wird nach ihren Werken. Ich sage abermal, daß nicht jemand wahne, ich sei toricht; wo aber nicht, so nehmet mich an als einen Torichten, daß ich mich auch ein wenig rühme. Was ich jetzt rede, das rede ich nicht ais im Herrn, sondern als in der Torheit, dieweil wir in das Rühmen kommen sind. Sintemal viele sich rühmen nach dem Fleisch, will ich mich auch rühmen. Denn ihr vertraget gerne die Narren, dieweil ihr klug seid. Ihr vertraget, so euch jemand zu Knechten macht, so euch jemand schindet, so euch jemand nimmt, so jemand euch trotzet, so euch jemand in das Angesicht streicht. Das sage ich nach der Unehre, als waren wir schwach worden. Worauf nun jemand kühn ist (ich rede in Torheit), darauf bin ich auch kühn.
Gospel
Matthew 2
Da Jesus geboren war zu Bethlehem im judischen Lande, zur Zeit des Konigs Herodes; siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland gen Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborne Konig der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten. Da das der Konig Herodes horete, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. Und liefi versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschete von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im judischen Lande. Denn also stehet geschrieben durch den Propheten:. Und du Bethlehem im judischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fursten Judas; denn aus dir soil mir kommen der Herzog, der liber mein Volk Israel ein Herr sei. Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleifi von ihnen, wann der Stern erschienen ware, und weisete sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleilüg nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so saget mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete. Als sie nun den Konig gehort hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stund oben liber, da das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schatze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen. Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken. Und zogen durch einen andern Weg wieder in ihr Land. Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herm dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Agyptenland und bleibe allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen. Und erstund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Agyptenland. Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfullet wurde, das der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Aus Agypten habe ich meinen Sohn gerufen. Da Herodes nun sah, dafi ervon den Weisen betrogen war, ward er sehr zornig und schickte aus und liefi alle Kinder zu Bethlehem toten und an ihren ganzen Grenzen, die da zweijahrig und drunter waren, nach der Zeit, die er mit Fleili von den Weisen erlernet hatte. Da ist erfullet, was gesagt ist von dem Propheten Jeremia, der da spricht: Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehoret, viel Klagens, Weinens und Heulens; Rahel beweinete ihre Kinder und wollte sich nicht trosten lassen denn es war aus mit ihnen. Da aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn Joseph im Traum in Agyptenland und sprach:. Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kinde nach dem Leben stunden. Und er stund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich und kam in das Land Israel. Da er aber horete, daß Archelaus im judischen Lande Konig war anstatt seines Vaters Herodes, furchtete er sich, dahin zu kommen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog in die Oder des galilaischen Landes und kam und wohnete in der Stadt, die da heifit Nazareth, auf daß erfullet wurde, was da gesagt ist durch die Propheten: Ersoll Nazarenus heilien.
Evening Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 5
Es gehet ein gemein Geschrei, daß Hurerei unter euch ist, und eine solche Hurerei, da auch die Heiden nicht von zu sagen wissen, daß einer seines Vaters Weib habe. Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß, der das Werk getan hat, von euch getan wurde. Ich zwar, als der ich mit dem Leibe nicht da bin, doch mit dem Geist gegenwartig, habe schon als gegenwartig beschlossen uber den, den solches also getan hat: in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, in eurer Versammlung mit meinem Geist und mit der Kraft unsers Herrn Jesu Christi. ihn zu ubergeben dem Satan zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist selig werde am Tage des Herrn Jesu. Euer Ruhm ist nicht fein. Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versaued? Darum feget den alten Sauedeig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesaued seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, fur uns geopferi. Darum lasset uns Ostern halten, nicht im alten Sauedeig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern in dem Suliteig der Lauterkeit und der Wahrheit. Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts sollet zu schaffen haben mit den Hurern. Das meine ich gar nicht von den Hurern in dieser Welt Oder von den Geizigen Oder von den Raubern Oder von den Abgottischen; sonst mufitet ihr die Welt raumen. Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollet nichts mit ihnen zu schaffen haben; namlich, so jemand ist, der sich lasset einen Bruder nennen, und ist ein Hurer Oder ein Geiziger Oder ein Abgottischer Oder ein Lasterer Oder ein Trunkenbold Oder ein Rauber, mit demselbigen sollet ihr auch nicht essen. Denn was gehen mich die draulien an, daß ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die da drinnen sind? Gott aber wird, die draulien sind, richten. Tut von euch selbst hinaus, wer da bose ist!
Gospel
Matthew 10:34-42
Ihr sollt nicht wahnen, daß ich kommen sei, Frieden zu senden auf Erden. Ich bin nicht kommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin kommen, den Menschen zu erregen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schnur wider ihre Schwieger. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater Oder Mutter mehr liebet denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn Oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folget mir nach, der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, derwird's verlieren; und wer sein Leben verlieret urn meinetwillen, der wird's finden. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wereinen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, derwird eines Propheten Lohn empfahen. Wereinen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, derwird eines Gerechten Lohn empfahen. Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tranket in eines Jungers Namen, wahrlich, ich sage euch, es wird ihm nicht unbelohnet bleiben!
Gospel
Luke 2:36-40
Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die warwohl betaget und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmervom Tempel, dienete Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht: Dieselbige trat auch hinzu zu derselbigen Stunde und preisete den Herm und redete von ihm zu alien, die da auf die Erlosung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herm, kehrten sie wieder nach Galilaa zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei ihm.
Gospel
Matthew 2
Da Jesus geboren war zu Bethlehem im judischen Lande, zur Zeit des Konigs Herodes; siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland gen Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborne Konig der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten. Da das der Konig Herodes horete, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. Und liefi versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschete von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im judischen Lande. Denn also stehet geschrieben durch den Propheten:. Und du Bethlehem im judischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fursten Judas; denn aus dir soil mir kommen der Herzog, der liber mein Volk Israel ein Herr sei. Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleifi von ihnen, wann der Stern erschienen ware, und weisete sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleilüg nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so saget mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete. Als sie nun den Konig gehort hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stund oben liber, da das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schatze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen. Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken. Und zogen durch einen andern Weg wieder in ihr Land. Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herm dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Agyptenland und bleibe allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen. Und erstund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Agyptenland. Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfullet wurde, das der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Aus Agypten habe ich meinen Sohn gerufen. Da Herodes nun sah, dafi ervon den Weisen betrogen war, ward er sehr zornig und schickte aus und liefi alle Kinder zu Bethlehem toten und an ihren ganzen Grenzen, die da zweijahrig und drunter waren, nach der Zeit, die er mit Fleili von den Weisen erlernet hatte. Da ist erfullet, was gesagt ist von dem Propheten Jeremia, der da spricht: Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehoret, viel Klagens, Weinens und Heulens; Rahel beweinete ihre Kinder und wollte sich nicht trosten lassen denn es war aus mit ihnen. Da aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn Joseph im Traum in Agyptenland und sprach:. Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kinde nach dem Leben stunden. Und er stund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich und kam in das Land Israel. Da er aber horete, daß Archelaus im judischen Lande Konig war anstatt seines Vaters Herodes, furchtete er sich, dahin zu kommen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog in die Oder des galilaischen Landes und kam und wohnete in der Stadt, die da heifit Nazareth, auf daß erfullet wurde, was da gesagt ist durch die Propheten: Ersoll Nazarenus heilien.
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