Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Romans 5:12-21

Derhaiben, wie durch einen Menschen die Sunde ist kommen in die Welt und der Tod durch die Sunde, und ist also der Tod zu alien Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesundiget haben; (denn die Sunde warwohl in der Welt bisauf das Gesetz; aber wo kein Gesetz ist, da achtet man der Sunde nicht, sondern der Tod herrschte von Adam an bis auf Mose, auch uber die, die nicht gesundiget haben mit gieicher Ubertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukunftig war. Aber nicht halt sich's mit der Gabe wie mit der Sunde. Denn so an eines Sunde viele gestorben sind, so ist viel mehr Gottes Gnade und Gabe vielen reichlich widerfahren durch die Gnade des einigen Menschen, Jesu Christi. Und nicht ist die Gabe allein uber eine Sunde wie durch des einigen Sunders einige Sunde alles Verderben. Denn das Urteil ist kommen aus einer Sunde zur Verdammnis; die Gabe aber hilftauch aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. Denn so um des einigen Sunde willen der Tod geherrschet hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum): wie nun durch eines Sunde die Verdammnis uber alle Menschen kommen ist, also ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen kommen. Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viel Sunder worden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viel Gerechte. Das Gesetz aber ist neben einkommen, auf dati die Sunde machtiger würde. Wo aber die Sunde machtig worden ist, da ist doch die Gnade viel machtiger worden, auf daß, gleichwie die Sunde geherrschet hat zu dem Tode, also auch herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesum Christum, unsern Herrn.

First Reading

Genesis 28

Da rief Isaak seinem Sohn Jakob und segnete ihn; und gebot ihm und sprach zu ihm: Nimm nicht ein Weib von den Tochtern Kanaans; sondern mach dich auf und zeuch in Mesopotamien zu Bethuels, deiner Mutter Vaters, Haus und nimm dir ein Weib daselbst von den Tochtern Labans, deiner Mutter Bruders. Aber der allmachtige Gott segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, daß du werdest ein Haufen Volker; und gebe dir den Segen Abrahams, dir und deinem Samen mit dir, daß du besitzest das Land, da du Fremdling innen bist, das Gott Abraham gegeben hat. Also fertigte Isaak den Jakob, daß er nach Mesopotamien zog zu Laban, Bethuels Sohn, in Syrien, dem Bruder Rebekkas, seiner und Esaus Mutter. Als nun Esau sah, daß Isaak Jakob gesegnet hatte und abgefertiget nach Mesopotamien, daß er daselbst ein Weib nahme, und daß, indem er ihn gesegnet, ihm gebot und sprach: Du sollst nicht ein Weib nehmen von den Tochtern Kanaans, und daß Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Mesopotamien zog, sah auch, dafi Isaak, sein Vater, nicht gerne sah die Tochter Kanaans: ging er hin zu Ismael und nahm uber die Weiber, die er zuvor hatte, Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zum Weibe. Aber Jakob zog aus von Bersaba und reisete gen Haran. Und kam an einen Ort, da blieb er uber Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein des Orts und legte ihn zu seinen Haupten und legte sich an demselbigen Ort schlafen. Und ihm traumete, und siehe, eine Leiter stund auf Erden, die ruhrete mit der Spitze an den Himmel; und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. Und der HERR stund oben drauf und sprach: Ich bin der HERR, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott. Das Land, da du auf liegest, will ich dir und deinem Samen geben. Und dein Same soil werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen den Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch dich und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. Und siehe, ich bin mit dir und will dich behuten, wo du hinzeuchst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich tue alles, was ich dir geredet habe. Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Gewiftlich ist der HERR an diesem Ort, und ich wuftte es nicht. Und furchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Statte! Hie ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hie ist die Pforte des Himmels. Und Jakob stund des Morgens fruhe auf und nahm den Stein, den er zu seinen Haupten geiegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Mai und goft 01 oben drauf. Und hieft die Statte Bethel; vorhin hieft sonst die Stadt Lus. Und Jakob tat ein Gelubde und sprach: So Gott wird mit mir sein und mich behuten auf dem Wege, den ich reise, und Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen, und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soli der HERR mein Gott sein, und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Mai, soil ein Gotteshaus werden; und alles, was du mir gibst, des will ich dir den Zehnten geben.

First Reading

Genesis 29:1-30

Da hub Jakob seine Füfte auf und ging in das Land, das gegen Morgen liegt, und sah sich urn, und siehe, da war ein Brunnen auf dem Felde; und siehe, drei Herden Schafe lagen dabei, denn von dem Brunnen pflegten sie die Herden zu tranken, und lag ein grafter Stein vor dem Loch des Brunnens. Und sie pflegten die Herden alle daselbst zu versammeln und den Stein von dem Brunnenloch zu walzen und die Schafe zu tranken, und taten alsdann den Stein wieder vor das Loch an seine Statte. Und Jakob sprach zu ihnen: Lieben Bruder, wo seid ihr her? Sie antworteten: Wir sind von Haran. Er sprach zu ihnen: Kennet ihr auch Laban, den Sohn Nahors? Sie antworteten: Wir kennen ihn wohl. Er sprach: Gehet es ihm auch wohl? Sie antworteten: Es gehet ihm wohl; und siehe, da kommt seine Tochter Rahel mit den Schafen. Er sprach: Es ist noch hoch Tag und ist noch nicht Zeit, das Vieh einzutreiben; tranket die Schafe und gehet hin und weidet sie. Sie antworteten: Wir konnen nicht, bis daß alle Herden zusammengebracht werden, und wir den Stein von des Brunnens Loch walzen und also die Schafe tranken. Als er noch mit ihnen redete, kam Rahel mit den Schafen ihres Vaters, denn sie hütete der Schafe. Da aber Jakob sah Rahel, die Tochter Labans, seiner Mutter Bruders, und die Schafe Labans, seiner Mutter Bruders, trat er hinzu und walzte den Stein von dem Loch des Brunnens und trankte die Schafe Labans, seiner Mutter Bruders. Und kussete Rahel und weinete laut und sagte ihr an, daß er ihres Vaters Bruder ware und Rebekkas Sohn. Da lief sie und sagte es ihrem Vater an. Da aber Laban horete von Jakob, seiner Schwester Sohn, lief er ihm entgegen und herzete und kussete ihn und führete ihn in sein Haus. Da erzahlete er dem Laban alle diese Sache. Da sprach Laban zu ihm: Wohlan, du bist mein Bein und Fleisch. Und da er nun einen Mond lang bei ihm gewesen war, sprach Laban zu Jakob: Wiewohl du mein Bruder bist, solltest du mir darum umsonst dienen? Sage an, was soil dein Lohn sein? Laban aber hatte zwo Tochter: die alteste hieft Lea, und die jungste hieft Rahel. Aber Lea hatte ein blodes Gesicht; Rahel war hubsch und schon. Und Jakob gewann die Rahel lieb und sprach: Ich will dir sieben Jahre um Rahel, deine jungste Tochter, dienen. Laban antwortete: Es ist besser, ich gebe sie dir denn einem andern; bleibe bei mir. Also dienete Jakob um Rahel sieben Jahre, und deuchten ihn, als waren es einzelne Tage, so lieb hatte er sie. Und Jakob sprach zu Laban: Gib mir nun mein Weib; denn die Zeit ist hie, dad ich beiliege. Da lud Laban alle Leute des Orts und machte ein Hochzeitsmahl. Des Abends aber nahm er seine Tochter Lea und brachte sie zu ihm hinein; und er lag bei ihr. Und Laban gab seiner Tochter Lea seine Magd Silpa zur Magd. Des Morgens aber siehe, da war es Lea. Und er sprach zu Laban: Warum hast du mir das getan? Habe ich dir nicht um Rahel gedienet? Warum hast du mich denn betrogen? Laban antwortete: Es ist nicht Sitte in unserm Lande, daü man die jungste ausgebe vor der altesten. Halte mit dieser die Woche aus, so will ich dir diese auch geben um den Dienst, den du bei mir noch andere sieben Jahre dienen sollst. Jakob tat also und hielt die Woche aus. Da gab ihm Laban Rahel, seine Tochter, zum Weibe. Und gab seiner Tochter Rahel seine Magd Bilha zur Magd. Also lag er auch bei mit Rahel und hatte Rahel lieber denn Lea; und dienete bei ihm furder die andern sieben Jahre.

Morning Prayer — First Lesson

Exodus 2

Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levis. Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, daß es ein fein Kind war, verbarg sie ihn drei Monden. Und da sie ihn nicht langer verbergen konnte, machte sie ein Kastlein von Rohr und verklebte es mit Ton und Pech und legte das Kind drein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers. Aber seine Schwester stund von feme, daß sie erfahren wollte, wie es ihm gehen würde. Und die Tochter Pharaos ging hernieder und wollte baden im Wasser; und ihre Jungfrauen gingen an dem Rande des Wassers. Und da sie das Kastlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und lieft es holen. Und da sie es auftat, sah sie das Kind; und siehe, das Knablein weinete. Da jammerte es sie, und sprach: Es ist der ebraischen Kindlein eins. Da sprach seine Schwester zu der Tochter Pharaos: Soil ich hingehen und der ebraischen Weiber eine rufen, die da sauget, daß sie dir das Kindlein sauge? Die Tochter Pharaos sprach zu ihr: Gehe hin! Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter. Da sprach Pharaos Tochter zu ihr: Nimm hin das Kindlein und sauge mir's, ich will dir lohnen. Das Weib nahm das Kind und saugete es. Und da das Kind graft ward, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr Sohn; und hieft ihn Mose, denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. Zu den Zeiten, da Mose war graft worden, ging er aus zu seinen Brudern und sah ihre Last und ward gewahr, daß ein Agypter schlug seiner Bruder, der ebraischen, einen. Und erwandte sich hin und her, und da er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Agypter und verscharrete ihn in den Sand. Auf einen andern Tag ging erauch aus und sah zween ebraische Manner sich miteinander zanken; und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlagest du deinen Nachsten? Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten Oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch erwürgen, wie du den Agypter erwürget hast? Da furchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut worden? Und es kam vor Pharao, dertrachtete nach Mose, daß er ihn erwurgete. Aber Mose floh vor Pharao und hielt sich im Lande Midian und wohnete bei einem Brunnen. Der Priester aber in Midian hatte sieben Tochter, die kamen, Wasserzu schopfen, und fulleten die Rinnen, dall sie ihres Vaters Schafe tranketen. Da kamen die Hirten und stieüen sie davon. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und trankte ihre Schafe. Und da sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Wie seid ihr heute so bald kommen? Sie sprachen: Ein agyptischer Mann errettete uns von den Hirten und schopfte uns und trankte die Schafe. Er sprach zu seinen Tochtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann gelassen, daß ihr ihn nicht ludet, mit uns zu essen? Und Mose bewilligte, bei dem Manne zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zipora. Die gebar einen Sohn: und er hieß ihn Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling worden im fremden Lande. (Und sie gebar noch einen Sohn, den hieli er Elieser, und sprach: Der Gott meines Vaters ist mein Heifer und hat mich von der Hand Pharaos errettet.) Lange Zeit aber danach starb der Konig in Agypten. Und die Kinder Israel seufzeten uber ihre Arbeit und schrieen; und ihr Schreien uber ihre Arbeit kam vor Gott. Und Gott erhorete ihr Wehklagen und gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und er sah drein und nahm sich ihrer an.

Epistle

1 Corinthians 4:9-14

Ich halte aber, Gott habe uns Apostel fur die Allergeringsten dargestellet, als dem Tode ubergeben. Denn wir sind ein Schauspiel worden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackend und werden geschlagen und haben keine gewisse Statte und arbeiten und wirken mit unsern eigenen Handen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, man lasted uns, so flehen wir. Wir sind stets als ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute. Nicht schreibe ich solches, daß ich euch beschame, sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder.

First Reading

Genesis 28

Da rief Isaak seinem Sohn Jakob und segnete ihn; und gebot ihm und sprach zu ihm: Nimm nicht ein Weib von den Tochtern Kanaans; sondern mach dich auf und zeuch in Mesopotamien zu Bethuels, deiner Mutter Vaters, Haus und nimm dir ein Weib daselbst von den Tochtern Labans, deiner Mutter Bruders. Aber der allmachtige Gott segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, daß du werdest ein Haufen Volker; und gebe dir den Segen Abrahams, dir und deinem Samen mit dir, daß du besitzest das Land, da du Fremdling innen bist, das Gott Abraham gegeben hat. Also fertigte Isaak den Jakob, daß er nach Mesopotamien zog zu Laban, Bethuels Sohn, in Syrien, dem Bruder Rebekkas, seiner und Esaus Mutter. Als nun Esau sah, daß Isaak Jakob gesegnet hatte und abgefertiget nach Mesopotamien, daß er daselbst ein Weib nahme, und daß, indem er ihn gesegnet, ihm gebot und sprach: Du sollst nicht ein Weib nehmen von den Tochtern Kanaans, und daß Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Mesopotamien zog, sah auch, dafi Isaak, sein Vater, nicht gerne sah die Tochter Kanaans: ging er hin zu Ismael und nahm uber die Weiber, die er zuvor hatte, Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zum Weibe. Aber Jakob zog aus von Bersaba und reisete gen Haran. Und kam an einen Ort, da blieb er uber Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein des Orts und legte ihn zu seinen Haupten und legte sich an demselbigen Ort schlafen. Und ihm traumete, und siehe, eine Leiter stund auf Erden, die ruhrete mit der Spitze an den Himmel; und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder. Und der HERR stund oben drauf und sprach: Ich bin der HERR, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott. Das Land, da du auf liegest, will ich dir und deinem Samen geben. Und dein Same soil werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen den Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch dich und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden. Und siehe, ich bin mit dir und will dich behuten, wo du hinzeuchst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich tue alles, was ich dir geredet habe. Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Gewiftlich ist der HERR an diesem Ort, und ich wuftte es nicht. Und furchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Statte! Hie ist nichts anderes denn Gottes Haus, und hie ist die Pforte des Himmels. Und Jakob stund des Morgens fruhe auf und nahm den Stein, den er zu seinen Haupten geiegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Mai und goft 01 oben drauf. Und hieft die Statte Bethel; vorhin hieft sonst die Stadt Lus. Und Jakob tat ein Gelubde und sprach: So Gott wird mit mir sein und mich behuten auf dem Wege, den ich reise, und Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen, und mich mit Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soli der HERR mein Gott sein, und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Mai, soil ein Gotteshaus werden; und alles, was du mir gibst, des will ich dir den Zehnten geben.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 25

Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus dem Brautigam entgegen. Aber fünf unter ihnen waren toricht, und fünf waren klug. Die torichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen nicht 01 mit sich. Die klugen aber nahmen 01 in ihren Gefaften samt ihren Lampen. Da nun der Brautigam verzog, wurden sie alle schlafrig und entschliefen. Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Brautigam kommt; gehet aus ihm entgegen! Da stunden diese Jungfrauen alle auf und schmuckten ihre Lampen. Die torichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Ole; denn unsere Lampen verloschen! Da antworteten die klugen und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche. Gehet aber hin zu den Kramern und kaufet fur euch selbst! Und da sie hingingen zu kaufen, kam der Brautigam; und welche bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit. Und die Tur ward verschlossen. Zuletzt kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euer nicht. Darum wachet! Denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird. Gleichwie ein Mensch, der uber Land zog, rief seinen Knechten und tat ihnen seine Guter ein. Und einem gab er funf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jeden nach seinem Vermogen, und zog bald hinweg. Da ging der hin, der funf Zentner empfangen hatte, und handelte mitdenselbigen und gewann andere funf Zentner. Desgleichen auch, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere. Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld. Uber eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere funf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir funf Zentner getan; siehe da, ich habe damit andere funf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist uber wenigem getreu gewesen; ich will dich uber viel setzen. Gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner getan; siehe da, ich habe mit denselben zwei andere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist uber wenigem getreu gewesen; ich will dich uber viel setzen. Gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wuftte, daß du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesaet hast, und sammelst, da du nicht gestreuet hast. Und furchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! Wufttest du, daß ich schneide, da ich nicht gesaet habe, und sammle, da ich nicht gestreuet habe, so solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich kommen ware, hatte ich das Meine zu mir genommen mit Wucher. Darum nehmet von ihm den Zentner und gebet's dem, der zehn Zentner hat! Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und wird die Fulle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft in die aufterste Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zahneklappen. Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit. Und werden vor ihm alle Volker versammelt werden. Und erwird sie voneinanderscheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Bocken scheidet. Und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Bocke zur Linken. Da wird denn der Konig sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getranket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich beherberget. Ich bin nackend gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besuchet. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir kommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeiset, Oder durstig und haben dich getranket? Wann haben wir dich einen Gast gesehen und beherberget, Oder nackend und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank Oder gefangen gesehen und sind zu dir kommen? Und der Konig wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem unterdiesen meinen geringsten Brudern, das habt ihr mir getan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getranket. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherberget. Ich bin nackend gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besuchet. Da werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig Oder durstig Oder einen Gast Oder nackend Oder krank Oder gefangen und haben dir nicht gedienet? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Responsorial Psalm

Psalm 42

Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreiet meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue? Meine Tranen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man taglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott? Wenn ich denn des inne werde, so schutte ich mein Herz heraus bei mir selbst; denn ich wollte gerne hingehen mitdem Haufen und mit ihnen wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken unter dem Haufen, die dafeiern. Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er mir hilft mit seinem Angesicht. Mein Gott, betrubt ist meine Seele in mir; darum gedenke ich an dich im Lande am Jordan und Hermonim, auf dem kleinen Berg. Deine Fluten rauschen daher, daß hie eine Tiefe und da eine Tiefe brausen; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. Der HERR hat des Tages verheifien seine Gute, und des Nachts singe ich ihm und bete zu Gott meines Lebens. Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mein vergessen? Warum muü ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dranget? Es ist als ein Mord in meinen Beinen, daß mich meine Feinde schmahen, wenn sie taglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott? Was betrubest du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Gospel

Luke 12:32-34

Furchte dich nicht, du kleine Herde; denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zugeben. Verkaufet, was ihr habt, und gebt Almosen. Machet euch Sackel, die nicht veralten, einen Schatz, der nimmer abnimmt im Himmel, da kein Dieb zukommt, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Responsorial Psalm

Psalm 27

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vorwem sollt ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vorwem sollte mirgrauen? Darum, so die Bosen, meine Widersacher und Feinde, an mich wollen, mein Fleisch zu fressen, müssen sie anlaufen und fallen. Wenn sich schon ein Heer wider mich legt, so furchtet sich dennoch mein Herz nicht; Wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. Eins bitte ich vom HERRN, das hatte ich gerne, daß ich im Hause des HERRN bleiben moge mein Leben lang, zu schauen die schonen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu besuchen. Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bosen Zeit, erverbirget mich heimlich in seinem Gezelt und erhohet mich auf einem Felsen; und wird nun erhohen mein Haupt über meine Feinde, die urn mich sind; so will ich in seiner Hütte Lob opfern, ich will singen und lobsagen dem HERRN. HERR, hore meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnadig und erhore mich! Mein Herz halt dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz. Verbirg dein Antlitz nicht vor mir und verstofte nicht im Zorn deinen Knecht; denn du bist meine Hilfe. Laft mich nicht und tu nicht von mir die Hand ab, Gott, mein Heil! Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich; aber der HERR nimmt mich auf. HERR weise mir deinen Weg und leite mich auf richtiger Bahn urn meiner Feinde willen. Gib mich nicht in den Willen meiner Feinde; denn es stehen falsche Zeugen wider mich und tun mir unrecht ohne Scheu. Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des HERRN im Lande der Lebendigen. Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

Responsorial Psalm

Psalm 28

Ein Psalm Davids. Wenn ich rufe zur dir, HERR, mein Hort, so schweige mir nicht, auf daß nicht, wo du schweigest, ich gleich werde denen, die in die Holle fahren. Hore die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dirschreie, wenn ich meine Hande aufhebe zu deinem heiligen Chor. Zeuch mich nicht hin unter den Gottlosen und unter den Ubeltatern, die freundlich reden mit ihrem Nachsten und haben Boses im Herzen. Gib ihnen nach ihrer Tat und nach ihrem bosen Wesen; gib ihnen, nach den Werken ihrer Hande; vergilt ihnen, was sie verdienet haben! Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner Hande; darum wird er sie zerbrechen und nicht bauen. Gelobet sei der HERR; denn er hat erhoret die Stimme meines Flehens. Der HERR ist meine Starke und mein Schild; auf ihn hoffet mein Herz, und mir ist geholfen; und mein Herz istfrohlich, und ich will ihm danken mit meinem Liede. Der HERR ist ihre Starke; er ist die Starke, die seinem Gesalbten hilft. Hilf deinem Volk und segne dein Erbe; und weide sie und erhohe sie ewiglich!

Responsorial Psalm

Psalm 28

Ein Psalm Davids. Wenn ich rufe zur dir, HERR, mein Hort, so schweige mir nicht, auf daß nicht, wo du schweigest, ich gleich werde denen, die in die Holle fahren. Hore die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dirschreie, wenn ich meine Hande aufhebe zu deinem heiligen Chor. Zeuch mich nicht hin unter den Gottlosen und unter den Ubeltatern, die freundlich reden mit ihrem Nachsten und haben Boses im Herzen. Gib ihnen nach ihrer Tat und nach ihrem bosen Wesen; gib ihnen, nach den Werken ihrer Hande; vergilt ihnen, was sie verdienet haben! Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner Hande; darum wird er sie zerbrechen und nicht bauen. Gelobet sei der HERR; denn er hat erhoret die Stimme meines Flehens. Der HERR ist meine Starke und mein Schild; auf ihn hoffet mein Herz, und mir ist geholfen; und mein Herz istfrohlich, und ich will ihm danken mit meinem Liede. Der HERR ist ihre Starke; er ist die Starke, die seinem Gesalbten hilft. Hilf deinem Volk und segne dein Erbe; und weide sie und erhohe sie ewiglich!

Evening Prayer — First Lesson

Exodus 3

Mose aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwahers, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe hinter in die Wüste und kam an den Berg Gottes Horeb. Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und ersah, daß der Busch mit Feuer brannte, und ward doch nicht verzehret. Und sprach: Ich will dahin und besehen dies grolie Gesicht, warum der Busch nicht verbrennet. Da aber der HERR sah, daß er hinging zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hie bin ich. Er sprach: Tritt nicht herzu! Zeuch deine Schuhe aus von deinen Fufien; denn der Ort, da du auf stehest, ist ein heilig Land. Und sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhullete sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der HERR sprach: Ich habe gesehen das Elend meines Volks in Agypten und habe ihr Geschrei gehoret uber die, so sie treiben; ich habe ihr Leid erkannt. Und bin herniedergefahren, daß ich sie errette von der Agypter Hand und sie ausführe aus diesem Lande in ein gut und weit Land, in ein Land, darinnen Milch und Honig fleußt, namlich an den Odder Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter. Weil denn nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich kommen ist und habe auch dazu gesehen ihre Angst, wie sie die Agypter angsten, so gehe nun hin, ich will dich zu Pharao senden, dafi du mein Volk, die Kinder Israel, aus Agypten führest. Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dafi ich zu Pharao gehe und führe die Kinder Israel aus Agypten? Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soli dir das Zeichen sein, dafi ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Agypten geführet hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge. Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Vater hat mich zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie heifit sein Name? was soil ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: Also sollstdu den Kindern Israel sagen: Ich werd's sein, der hat mich zu euch gesandt. Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollstdu zu den Kindern Israel sagen: Der HERR, eurer Vater Gott, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich, dabei soil man mein gedenken fur und fur. Darum so gehe hin und versammle die Altesten in Israel und sprich zu ihnen: Der HERR, eurer Vater Gott, ist mir er schienen, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, und hat gesagt: Ich habe euch heimgesucht und gesehen, was euch in Agypten widerfahren ist. Und habe gesagt: Ich will euch aus dem Elende Agyptens führen in das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, in das Land, darinnen Milch und Honig fleußt. Und wenn sie deine Stimme horen, so sollst du und die Altesten in Israel hineingehen zum Konige in Agypten und zu ihm sagen: Der HERR, der Ebraer Gott, hat uns gerufen. So laß uns nun gehen drei Tagesreisen in die Wüste, daß wir opfern dem HERRN, unserm Gott. Aber ich weifi, daß euch der Konig in Agypten nicht wird ziehen lassen ohne durch eine starke Hand. Denn ich werde meine Hand aus strecken und Agypten schlagen mit allerlei Wundern, die ich drinnen tun werde. Danach wird er euch ziehen lassen. Und ich will diesem Volk Gnade geben vor den Agyptern, daß, wenn ihr ausziehet, nicht leer ausziehet; sondern ein jeglich Weib soli von ihrer Nachbarin und Hausgenossin fordern silberne und guldene Gefalie und Kleider; die sollt ihr auf eure Sohne und Tochter legen und den Agyptern entwenden.

Second Reading

II Peter 2

Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die neben einfuhren werden verderbliche Sekten und verleugnen den Herrn, dersie erkauft hat, und werden uber sich selbst führen eine schnelle Verdammnis. Und viele werden nachfolgen ihrem Verderben; durch welche wird der Weg der Wahrheit verlastert werden. Und durch Geiz mit erdichteten Worten werden sie an euch hantieren; von welchen das Urteil von lange her nicht saumig ist, und ihre Verdammnis schlaft nicht. Denn so Gott der Engel, die gesundiget haben, nicht verschonet hat, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis zur Holle verstoi Len und ubergeben, dafi sie zum Gerichte behalten werden; und hat nicht verschonet der vorigen Welt, sondern bewahrete Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, selbachte und fuhrete die Sintflut uber die Welt der Gottlosen; und hat die Stadte Sodom und Gomorra zu Asche gemacht, umgekehret und verdammt, damit ein Exempel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen wurden; und hat erloset den gerechten Lot, welchem die schandlichen Leute alles Leid taten mit ihrem unzüchtigen Wandel; denn dieweil er gerecht war und unter ihnen wohnete, daß er's sehen und horen mulite, qualten sie die gerechte Seele von Tag zu Tage mit ihren ungerechten Werken. Der Herr weü J die Gottseligen aus der Versuchung zu erlosen, die Ungerechten aber zu behalten zum Tage des Gerichtes, zu peinigen; allermeist aber die, so da wandeln nach dem Fleisch in der unreinen Lust und die Herrschaft verachten, turstig, eigensinnig, nicht erzittern, die Majestaten zu lastern, so doch die Engel, die groliere Starke und Macht haben, nicht ertragen das lasterliche Gericht wider sich vom Herrn. Aber sie sind wie die unvemünftigen Tiere, die von Natur dazu geboren sind, dafi sie gefangen und geschlachtet werden, lastern, da sie nichts von wissen, und werden in ihrem verderblichen Wesen umkommen und den Lohn der Ungerechtigkeit davonbringen. Sie achten fur Wollust das zeitliche Wohlleben; sie sind Schande und Laster, prangen von euren Almosen, prassen mit dem Euren, haben Augen voll Ehebruchs, lassen sich die Sünde nichtwehren, locken an sich die leichtfertigen Seelen, haben ein Herz, durchtrieben mit Geiz, verfluchte Leute, verlassen den richtigen Weg und gehen irre und folgen nach dem Wege Bileams, des Sohns Bosors, welchem geliebete der Lohn der Ungerechtigkeit, hatte aber eine Strafe seiner Ubertretung, namlich das stumme lastbare Tier redete mit Menschenstimme und wehrete des Propheten Torheit. Das sind Brunnen ohne Wasser und Wolken, vom Windwirbel umgetrieben; welchen behalten ist eine dunkle Finsternis in Ewigkeit. Denn sie reden stolze Worte, da nichts hinter ist, und reizen durch Unzucht zur fleischlichen Lust diejenigen, die recht entronnen waren und nun im Irrtum wandeln, und verheißen ihnen Freiheit, so sie selbst Knechte des Verderbens sind. Denn von welchem jemand überwunden ist, des Knecht ist er worden. Denn so sie entflohen sind dem Unflat der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilandes Jesu Christi, werden aber wiederum in denselbigen geflochten und überwunden, ist mit ihnen das Letzte arger worden denn das Erste. Denn es ware ihnen besser, daß sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt batten, denn daß sie ihn erkennen und sich kehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist. Es ist ihnen widerfahren das wahre Sprichwort: Der Hund frisset wieder, was er gespeiet hat, und: Die Sau walzet sich nach der Schwemme wieder im Kot.

Second Reading

I Corinthians 12

Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Bruder, nicht verhalten. Ihr wisset, dafi ihr Heiden seid gewesen und hingegangen zu den stummen Gotzen, wie ihr gefuhrt wurdet. Darum tue ich euch kund, daß niemand Jesum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesum einen Herrn heüien ohne durch den Heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Amter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Krafte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in alien. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselbigen Geist; einem andern der Glaube in demselbigen Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in demselbigen Geist; einem andern, Wunderzu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geisterzu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirket derselbige einige Geist und teilet einem jeglichen seines zu, nachdem er will. Denn gleichwie ein Leib ist und hat doch viel Glieder, alle Glieder aber eines Leibes, wiewohl ihrer viel sind, sind sie doch ein Leib: also auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft, wir seien Juden Oder Griechen, Knechte Oder Freie, und sind alle zu einem Geist getranket. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. So aber der Fuß sprache: Ich bin keine Hand, darum bin ich des Leibes Glied nicht, sollte er urn deswillen nicht des Leibes Glied sein? Und so das Ohr sprache: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht des Leibes Glied, sollte es urn deswillen nicht des Leibes Glied sein? Wenn der ganze Leib Auge ware, wo bliebe das Gehor? So er ganz Gehor ware, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder gesetzt, ein jegliches sonderlich am Leibe, wie er gewollt hat. So aber alle Glieder ein Glied waren, wo bliebe der Leib? Nun aber sind der Glieder viele, aber der Leib ist einer. Es kann das Auge nicht sagen zu der Hand: Ich bedarf dein nicht; Oder wiederum das Haupt zu den Fufien: Ich bedarf euer nicht; sondern vielmehr, die Glieder des Leibes, die uns dünken, die schwachsten zu sein, sind die notigsten, und die uns dünken, die unehrlichsten sein, denselbigen legen wir am meisten Ehre an, und die uns Libel anstehen, die schmücket man am meisten. Denn die uns wohl anstehen, die bedurfen's nicht. Aber Gott hat den Leib also vermenget und dem durftigen Glied am meisten Ehre gegeben, auf daß nicht eine Spaltung im Leibe sei, sondern die Glieder fureinander gleich sorgen. Und so ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und so ein Glied wird herrlich gehalten, so freuen sich alle Glieder, mit. Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil. Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andere die Propheten, aufs dritte die Lehrer, danach die Wundertater, danach die Gaben, gesund zu machen, Heifer, Regierer, mancherlei Sprachen. Sind sie alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Sind sie alle Wundertater? Haben sie alle Gaben gesund zu machen? Reden sie alle mit mancherlei Sprachen? Konnen sie alle auslegen? Strebet aber nach den besten Gaben! Und ich will euch noch einen kostlichern Weg zeigen.

Second Reading

Romans 16:1-16

Ich befehle euch aber unsere Schwester Phobe, welche ist am Dienste der Gemeinde zu Kenchrea, daß ihrsie aufnehmet in dem Herrn, wie sich's ziemet den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Geschafte, darinnen sie euer bedarf. Denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst. Gruliet die Priscilla und den Aquila, meine Gehilfen in Christo Jesu, welche haben fur mein Leben ihre Halse dargegeben, welchen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unterden Heiden. Auch gruliet die Gemeinde in ihrem Hause. Gruliet Epanetum, meinen Liebsten, welcher ist der Erstling unter denen aus Achaja in Christo. Gruliet Maria, welche viel Mühe und Arbeit mit uns gehabt hat. Gruliet den Andronikus und den Junias, meine Gefreundeten und meine Mitgefangenen, welche sind beruhmte Apostel und vor mir gewesen in Christo. Gruliet Amplias, meinen Lieben in dem Herrn. Gruliet Urban, unsern Gehilfen in Christo und Stachys, meinen Lieben. Gruliet Apelles, den Bewahrten in Christo. Gruliet, die da sind von des Aristobulus Gesinde. Gruliet Herodionus, meinen Gefreundeten. Gruliet, die da sind von des Narcissus Gesinde in dem Herrn. Gruliet die Tryphana und die Tryphosa, welche in dem Herrn gearbeitet haben. Gruliet die Persida, meine Liebe, welche in dem Herrn viel gearbeitet hat. Gruliet Rufus, den Auserwahlten in dem Herrn, und seine und meine Mutter. Gruliet Asynkritus und Phlegon, Hermas, Patrobas, Hermes und die Bruder bei ihnen. Gruliet Philologus und die Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen. Gruliet euch untereinander mit dem heiligen Kuli. Es grufien euch die Gemeinden Christi.

Second Reading

Galatians 1:1-10

Paulus, ein Apostel (nicht von Menschen, auch nicht durch Menschen, sondern durch Jesum Christum und Gott den Vater, der ihn auferwecket hat von den Toten), und alle Bruder, die bei mirsind: Den Gemeinden in Galatien. Gnade sei mit euch und Friede von Gott dem Vater und unserm Herrn Jesu Christo, dersich selbst fur unsere Sunden gegeben hat, daß er uns errettete von dieser gegenwartigen argen Welt nach dem Willen Gottes und unsers Vaters, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, auf ein ander Evangelium, so doch kein anderes ist; ohne daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber so auch wir Oder ein Engel vom Himmel euch wurde Evangelium predigen anders, denn das wir euch geprediget haben, der sei verflucht! Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir auch abermal: So jemand euch Evangelium prediget anders, denn das ihrempfangen habt, der sei verflucht! Predige ich denn jetzt Menschen Oder Gott zu Dienst? Oder gedenke ich, Menschen gefallig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefallig ware, so ware ich Christi Knecht nicht.

Gospel

Matthew 7

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welcherlei Gerichte ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welcherlei Mall ihr messet, wird euch gemessen werden. Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; danach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest! Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Saue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Fülien und sich wenden und euch zerreifien. Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfangt, und wer da suchet, der findet, und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet urns Brot, der ihm einen Stein biete? Oder so er ihn bittet urn einen Fisch, der ihm eine Schlange biete? So denn ihr, die ihr doch arg seid, konnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! Alles nun, was ihr wollet, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen; das ist das Gesetz und die Propheten. Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abfuhret; und ihrersind viel, die daraufwandeln. Und die Pforte ist enge, und der Weg istschmal, der zum Leben führet; und wenig ist ihrer, die ihn finden. Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wolfe. An ihren Fruchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen Oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringet gute Fruchte; aber ein fauler Baum bringet arge Fruchte. Ein guter Baum kann nicht arge Fruchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Fruchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Fruchte bringet, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Fruchten sollt ihrsie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissaget, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Ubeltater! Darum wer diese meine Rede horet und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und ein Gewasser kam, und weheten die Winde und stielien an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegrundet. Und wer diese meine Rede horet und tut sie nicht, der ist einem torichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und kam ein Gewasser, und weheten die Winde und stiefien an das Haus, da fiel es und tat einen grolien Fall. Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk uber seine Lehre. Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.

Evening Prayer — Second Lesson

1 Corinthians 9

Bin ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unsern Herrn Jesum Christum gesehen? Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn? Bin ich andern nicht ein Apostel, so bin ich doch euer Apostel; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn. Wenn man mich fragt, so antworte ich also: Haben wir nicht Macht zu essen und zu trinken? Haben wir nicht auch Macht, eine Schwester zum Weibe mit umherzuführen wie die andern Apostel und des Herrn Bruder und Kephas? Oder haben allein ich und Barnaba nicht Macht, solches zu tun? Welcher ziehtjemals in den Krieg auf seinen eigenen Sold? Welcher pflanzet einen Weinberg und isset nicht von seiner Frucht, Oder welcher weidet eine Herde und isset nicht von der Milch der Herde? Rede ich aber solches auf Menschenweise? Sagt nicht solches das Gesetz auch? Denn im Gesetz Mose's stehet geschrieben: Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischet. Sorget Gott fur die Ochsen? Odersagter's nicht allerdinge um unsertwillen? Denn es istja um unsertwillen geschrieben. Denn der da pfluget, soli auf Hoffnung pflugen, und der da drischt, soil auf Hoffnung dreschen, daß er seiner Hoffnung teilhaftig werde. So wir euch das Geistliche saen, ist's ein groß Ding, ob wir euer Leibliches ernten? So aber andere dieser Macht an euch teilhaftig sind, warum nicht viel mehr wir? Aber wir haben solche Macht nicht gebraucht, sondern wir vertragen allerlei, daß wir nicht dem Evangelium Christi ein Hindernis machen. Wisset ihr nicht, daß, die da opfern essen vom Opfer, und die des Altars pflegen, genießen des Altars? Also hat auch der Herr befohlen daß, die das Evangelium verkundigen; sollen sich vom Evangelium nahren. Ich aber habe der keines gebraucht. Ich schreibe auch nicht darum davon, daß es mit mir also sollte gehalten werden. Es ware mir lieber, ich sturbe, denn daß mirjemand meinen Ruhm sollte zunichte machen. Denn daß ich das Evangelium predige, darf ich mich nicht ruhmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Tue ich's gerne, so wird mirgelohnet; tue ich's aber ungerne, so ist mir das Amt doch befohlen. Was ist denn nun mein Lohn? Namlich daß ich predige das Evangelium Christi und tue dasselbige frei, umsonst, auf daß ich nicht meiner Freiheit mißbrauche am Evangelium. Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, hab 1 ich mich doch selbst jedermann zum Knechte gemacht, auf daß ich ihrer viel gewinne. Den Juden bin ich worden als ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich worden als unter dem Gesetz, auf daß ich, die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich als ohne Gesetz worden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich worden als ein Schwacher, auf daß ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei worden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache. Solches aber tue ich um des Evangeliums wülen, auf daß ich sein teilhaftig werde. Wisset ihr nicht, daß die, so in den Schranken laufen, die laufen alle, aber einer erlanget das Kleinod? Laufet nun also, daß ihr es ergreifet! Ein jeglicher aber, der da kampfet, enthalt sich alles Dinges: jene also, daß sie eine vergangliche Krone empfangen, wir aber eine unvergangliche. Ich laufe aber also, nicht als aufs Ungewisse; ich fechte also, nicht als, der in die Luft streichet, sondern ich betaube meinen Leib und zahme ihn, daß ich nicht den andern predige und selbst verwerflich werde.

Gospel

Matthew 12:38-50

Da antworteten etliche unter den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprachen: Meister, wirwollten gerne ein Zeichen von dirsehen. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Die bose und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleichwie Jona wardrei Tage und drei Nachte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nachte mitten in der Erde sein. Die Leute von Ninive werden auftreten am Jungsten Gerichte mit diesem Geschlechte und werden es verdammen; denn sie taten Bufte nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona. Die Konigin von Mittag wird auftreten am Jungsten Gerichte mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomos Weisheit zu horen. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er dürre Statten, suchet Ruhe und findet sie nicht. Dasprichterdenn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's müftig, gekehret und geschmuckt. So gehet er hin und nimmt zu sich sieben andere Geister, die arger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie allda, und wird mit demselben Menschen hernach arger, denn es vorhin war. Also wird's auch diesem argen Geschlecht gehen. Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da stunden seine Mutter und seine Brüder drauften, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen drauften und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und reckte die Hand aus uber seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Wilien tut meines Vaters im Himmel, derselbige ist mein Bruder, Schwester und Mutter.

Gospel

Luke 3:23-38

Und Jesus ging in das dreifügste Jahr und ward gehalten fur einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Elis, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nanges, der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Semeis, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Johannas, der war ein Sohn Resias, der war ein Sohn Zorobabels, der war ein Sohn Salathiels, der war ein Sohn Neris, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmodams, der war ein Sohn Hers, der war ein Sohn Joses, der war ein Sohn Eliezers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthas, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims, der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids, der war ein Sohn Jesses der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmons, der war ein Sohn Nahassons, der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Arams, der war ein Sohn Esroms, der war ein Sohn des Phares, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein. Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharas, der war ein Sohn Nahors, der war ein Sohn Saruchs, der war ein Sohn Ragahus, der war ein Sohn Phalegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salas, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs, der war ein Sohn Mathusalahs, der war ein Sohn Enochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Maleleels, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn des Enos, der ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.

Gospel

Matthew 7

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welcherlei Gerichte ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welcherlei Mall ihr messet, wird euch gemessen werden. Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; danach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest! Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Saue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Fülien und sich wenden und euch zerreifien. Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfangt, und wer da suchet, der findet, und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet urns Brot, der ihm einen Stein biete? Oder so er ihn bittet urn einen Fisch, der ihm eine Schlange biete? So denn ihr, die ihr doch arg seid, konnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! Alles nun, was ihr wollet, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen; das ist das Gesetz und die Propheten. Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abfuhret; und ihrersind viel, die daraufwandeln. Und die Pforte ist enge, und der Weg istschmal, der zum Leben führet; und wenig ist ihrer, die ihn finden. Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wolfe. An ihren Fruchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen Oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringet gute Fruchte; aber ein fauler Baum bringet arge Fruchte. Ein guter Baum kann nicht arge Fruchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Fruchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Fruchte bringet, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Fruchten sollt ihrsie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissaget, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Ubeltater! Darum wer diese meine Rede horet und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und ein Gewasser kam, und weheten die Winde und stielien an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegrundet. Und wer diese meine Rede horet und tut sie nicht, der ist einem torichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand bauete. Da nun ein Platzregen fiel, und kam ein Gewasser, und weheten die Winde und stiefien an das Haus, da fiel es und tat einen grolien Fall. Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk uber seine Lehre. Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.