Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Acts 4:23-31
Und als man sie hatte lassen gehen, kamen sie zu den Ihren und verkundigten ihnen, was die Hohenpriester und Altesten zu ihnen gesagt hatten. Da sie das horeten, huben sie ihre Stimme auf einmutiglich zu Gott und sprachen: Herr, der du bist der Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was drinnen ist, gemacht hat; derdu durch den Mund Davids, deines Knechts, gesagt hast: Warum emporen sich die Heiden, und die Volker nehmen vor, was umsonst ist? Die Konige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich zuhaufe wider den Herrn und wider seinen Christ: wahrlich ja, sie haben sich versammelt fiber dein heiliges Kind Jesum, welchen du gesalbet hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volk Israel, zu tun, was deine Hand und dein Rat zuvor bedacht hat, das geschehen sollte. Und nun, Herr, siehe an ihr Drauen und gib deinen Knechten, mit aller Freudigkeitzu reden dein Wort, und strecke deine Hand aus, daß Gesundheit und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Kindes Jesu. Und da sie gebetet hatten, bewegte sich die Statte; da sie versammelt waren; und wurden alle des Heiligen Geistes voll und redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit.
First Reading
Deuteronomy 24
Wenn jemand ein Weib nimmt und ehelicht sie, und sie nicht Gnade findet vor seinen Augen urn etwa einer Unlust willen, so soil er einen Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Hause lassen. Wenn sie dann aus seinem Hause gegangen ist und hingehet und wird eines andern Weib, und derselbe andere Mann ihr auch gram wird und einen Scheidebrief schreibt und ihr in die Hand gibt und sie aus seinem Hause lasset; Oder so derselbe andere Mann stirbt, der sie zum Weibe genommen hatte: so kann sie ihr erster Mann, der sie auslied, nicht wiederum nehmen, dad sie sein Weib sei, nachdem sie ist unrein; denn solches ist ein Greuel vor dem HERRN, auf dad du das Land nicht zu Sünden machest, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gegeben hat. Wenn jemand neulich ein Weib genommen hat, der soil nicht in die Heerfahrt ziehen, und man soil ihm nichts auflegen. Er soil frei in seinem Hause sein ein Jahr lang, daß er frbhlich sei mit seinem Weibe, das er genommen hat. Du sollst nicht zu Pfande nehmen den untersten und obersten Muhlstein; denn er hat dir die Seele zu Pfand gesetzt. Wenn jemand funden wird, der aus seinen Brndern eine Seele stiehlt aus den Kindern Israel und versetzt Oder verkauft sie, solcher Dieb soil sterben, daß du das Bose von dirtust. Hüte dich vor der Plage des Aussatzes, daß du mit Fleid haltest und tust alles, das dich die Priester, die Leviten, lehren; und wie sie euch gebieten, das sollt ihr halten und danach tun. Bedenke, was der HERR, dein Gott, tat mit Mirjam auf dem Wege, da ihr aus Agypten zoget. Wenn du deinem Nachsten irgend eine Schuld borgest, so sollst du nicht in sein Haus gehen und ihm ein Pfand nehmen, sondern du sollst drauden stehen, und er, dem du borgest, soil sein Pfand zu dir herausbringen. Ist er aber ein Durftiger, so sollst du dich nicht schlafen legen uber seinem Pfande, sondern sollst ihm sein Pfand wiedergeben, wenn die Sonne untergehet, dad er in seinem Kleide schlafe und segne dich. Das wird dir vor dem HERRN, deinem Gott, eine Gerechtigkeit sein. Du sollst dem Durftigen und Armen seinen Lohn nicht vorbehalten, ersei von deinen Brudern Oder Fremdling, der in deinem Lande und in deinen Toren ist, sondern sollst ihm seinen Lohn des Tages geben, dad die Sonne nicht drüber untergehe; denn er ist dürftig und erhalt seine Seele damit, auf dad er nicht wider dich den HERRN anrufe, und sei dir Sünde. Die Vater sollen nicht fur die Kinder noch die Kinder fur die Vater sterben, sondern ein jeglicher soli fur seine Sünde sterben. Du sollst das Recht des Fremdlings und des Waisen nicht beugen und sollst der Witwe nicht das Kleid zum Pfande nehmen. Denn du sollst gedenken, dad du Knecht in Agypten gewesen bist, und der HERR, dein Gott, dich von dannen erloset hat. Darum gebiete ich dir, dad du solches tust. Wenn du auf deinem Acker geerntet hast und einer Garbe vergessen hast auf dem Acker, so sollst du nicht umkehren, dieselbe zu holen, sondern sie soil des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein, auf dad dich der HERR, dein Gott, segne in alien Werken deiner Hande. Wenn du deine Olbaume hast geschuttelt, so sollst du nicht nachschütteln; es soil des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein. Wenn du deinen Weinberg gelesen hast, so sollst du nicht nachlesen; es soil des Fremdlings, des Waisen und der Witwe sein. Und sollst gedenken, dad du Knecht in Agyptenland gewesen bist; darum gebiete ich dir, dad du solches tust.
First Reading
1 Samuel 9:1-21
Es war aber ein Mann von Benjamin mit Namen Kis, ein Sohn Abiels, des Sohns Zerors, des Sohns Bechoraths, des Sohns Apiahs, des Sohns eines Mannes Jemini, ein weidlicher Mann. Der hatte einen Sohn mit Namen Saul; der war ein junger feiner Mann, und war kein feinerer unter den Kindern Israel, eines Hauptes lanqer denn alles Volk. Es hatte aber Kis, der Vater Sauls, seine Eselinnen verloren; und er sprach zu seinem Sohne Saul: Nimm der Knaben einen mit dir, mache dich auf, gehe hin und suche die Eselinnen! Und er ging durch das Gebirge Ephraim und durch das Land Salisa, und fanden sie nicht; sie gingen durch das Land Saalim, und sie waren nicht da; sie gingen durchs Land Jemini und fanden sie nicht. Da sie aber kamen ins Land Zuph, sprach Saul zu dem Knaben, der mit ihm war: Komm, la(i uns wieder heimgehen; mein Vater mochte von den Eselinnen lassen und fur uns sorgen. Er aber sprach: Siehe, es ist ein berühmter Mann Gottes in dieser Stadt; alles, was er sagt, das geschiehet. Nun lali uns dahin gehen; vielleicht sagt er uns unsern Weg, den wir gehen. Saul aber sprach zu seinem Knaben: Wenn wir schon hingehen, was bringen wir dem Manne? Denn das Brot ist dahin aus unserem Sack; so haben wir sonst keine Gabe, die wir dem Mann Gottes bringen. Was haben wir? Der Knabe antwortete Saul wieder und sprach: Siehe, ich habe ein Vierteil eines silbernen Sekels bei mir; den wollen wir dem Mann Gottes geben, daß er uns unsern Weg sage. Vorzeiten in Israel, wenn man ging, Gott zu fragen, sprach man: Kommt, laßt uns gehen zu dem Seher! Denn die man jetzt Propheten heißt, die hieß man vorzeiten Seher. Saul sprach zu seinem Knaben: Du hastwohl geredet; komm, laß uns gehen! Und da sie hingingen zu der Stadt, da der Mann Gottes war, und zur Stadt hinaufkamen, fanden sie Dirnen, die herausgingen, Wasserzu schopfen. Zu denselben sprachen sie: Ist der Seher hie? Sie antworteten ihnen und sprachen: Ja, siehe, da ist er; eile, denn er ist heute in die Stadt kommen, weil das Volk heute zu opfern hat auf der Hohe. Wenn ihr in die Stadt kommt, so werdet ihr ihn finden, ehe denn er hinaufgehet auf die Hohe zu essen. Denn das Volkwird nichtessen, bis er komme, sintemal er segnet das Opfer; danach essen die, so geladen sind. Darum so gehet hinauf, denn jetzt werdet ihr ihn eben antreffen. Und da sie hinauf zur Stadt kamen und mitten in der Stadt waren, siehe, da ging Samuel heraus ihnen entgegen und wollte auf die Hohe gehen. Aber der HERR hatte Samuel seinen Ohren offenbaret einen Tag zuvor, ehe denn Saul kam, und gesagt: Morgen urn diese Zeitwill ich einen Mann zu dir senden aus dem Lande Benjamin; den sollstdu zum Fursten salben uber mein Volk Israel, daü er mein Volkerlose von der Philister Hand. Denn ich habe mein Volk angesehen, und sein Geschrei ist vor mich kommen. Da nun Samuel Saul ansah, antwortete ihm der HERR: Siehe, das ist der Mann, davon ich dir gesagt habe, dafi er fiber mein Volk herrsche. Da trat Saul zu Samuel unter dem Tor und sprach: Sage mir, wo ist hie des Sehers Haus? Samuel antwortete Saul und sprach: Ich bin der Seher; gehe vor mir hinauf auf die Hohe, denn ihr sollt heute mit mir essen: morgen will ich dich lassen gehen, und alles, was in deinem Herzen ist, will ich dir sagen. Und urn die Eselinnen, die du vor dreien Tagen verloren hast, bekümmere dich jetzt nicht; sie sind gefunden. Und wes wird sein alles, was das Beste ist in Israel? Wird's nicht dein und deines Vaters ganzen Hauses sein? Saul antwortete: Bin ich nicht ein Sohn von Jemini und von den geringsten Stammen Israels, und mein Geschlecht das kleinste unter alien Geschlechtern der Stamme Benjamin? Warum sagst du denn mirsolches?
Morning Prayer — First Lesson
2 Samuel 20
Und es war daselbst ein beruhmter heilloser Mann, der hieft Seba, ein Sohn Bichris, eines Mannes von Jemini; der blies die Posaune und sprach: Wir haben kein Teil an David noch Erbe am Sohne Isais. Ein jeglicher hebe sich zu seiner Hütte, o Israel! Da fiel von David jedermann in Israel und folgten Seba, dem Sohn Bichris. Aber die Manner Judas hingen an ihrem Konige, vom Jordan an bis gen Jerusalem. Da aber der Konig David heimkam gen Jerusalem, nahm er die zehn Kebsweiber, die er hatte gelassen, das Haus zu bewahren, und tat sie in eine Verwahrung und versorgte sie; aber er beschlief sie nicht. Und sie waren also verschlossen bis an ihren Tod und lebten als Witwen. Und der Konig sprach zu Amasa: Berufe mir alle Manner in Juda auf den dritten Tag; und du sollst auch hie stehen. Und Amasa ging hin, Juda zu berufen; aber er verzog die Zeit, die er ihm bestimmte hatte. Da sprach David zu Abisai: Nun wird uns Seba, der Sohn Bichris, mehr Leides tun denn Absalom. Nimm du die Knechte deines Herrn und jage ihm nach, daß er nicht etwa fur sich feste Stadte finde und entrinne aus unsern Augen. Da zogen aus ihm nach die Manner Joabs, dazu die Krethi und Plethi und alle Starken. Sie zogen aber aus von Jerusalem, nachzujagen Seba, dem Sohn Bichris. Da sie aber bei dem groften Stein waren zu Gibeon, kam Amasa vor ihnen her. Joab aber war gegurtet uber seinem Kleide, das er anhatte, und hatte daruber ein Schwert gegurtet, das hing an seiner Hufte in der Scheide, das ging gerne aus und ein. Und Joab sprach zu Amasa: Friede mit dir, mein Bruder! Und Joab fassete mit seiner rechten Hand Amasa bei dem Bart, daß er ihn kussete. Und Amasa hatte nicht acht auf das Schwert in der Hand Joabs; und er stach ihn damit in den Wanst, daß sein Eingeweide sich auf die Erde schuttete; und gab ihm keinen Stich mehr; und er starb. Joab aber und sein Bruder Abisai jagten nach Seba, dem Sohn Bichris. Und es trat einer von den Knaben Joabs neben ihn und sprach: Trotz, und mache sich einer an Joab und tue sich bei David nach Joab! Amasa aber lag im Blut gewalzet mitten auf der Strafte. Da aber einer sah, daß alles Volk da stehen blieb, wendete er Amasa von der Strafte auf den Acker und warf Kleider auf ihn, weil er sah, daß, wer an ihn kam, stehen blieb. Da er nun aus der Straße getan war, folgte jedermann Joab nach, Seba, dem Sohn Bichris, nachzujagen. Und erzog durch alle Stamme Israels gen Abel und Beth-Maacha und ganz Haberim; und sie versammelten sich und folgten ihm nach. Und kamen und belegten ihn zu Abel und Beth- Maacha; und schutteten einen Schutt um die Stadt und traten an die Mauer; und alles Volk, das mit Joab war, stürmete und wollte die Mauer niederwerfen. Da rief eine weise Frau aus der Stadt: Horet! Horet! Sprechet zu Joab, dafi er hie herzukomme; ich will mit ihm reden. Und da erzu ihr kam, sprach die Frau: Bistdu Joab? Er sprach: Ja. Sie sprach zu ihm: Hore die Rede deiner Magd! Er sprach: Ich hore. Sie sprach: Vorzeiten sprach man: Werfragen will, der frage zu Abel; und so ging's wohl aus. Ich bin eine von den friedsamen und treuen Stadten in Israel; und du willst die Stadt toten und die Mutter in Israel? Warum willst du das Erbteil des HERRN verschlingen? Joab antwortete und sprach: Das sei feme, das sei feme von mir, daß ich verschlingen und verderben sollte! Es hat sich nicht also; sondern ein Mann vom Gebirge Ephraim, mit Namen Seba, der Sohn Bichris, hat sich emporet wider den Konig David. Gebet denselbigen her allein, so will ich von der Stadt ziehen. Die Frau sprach zu Joab: Siehe, sein Haupt soil zu dir uber die Mauer geworfen werden. Und die Frau kam hinein zu allem Volk mit ihrer Weisheit. Und sie hieben Seba, dem Sohn Bichris, den Kopf ab und warfen ihn zu Joab. Da blies er die Posaune, und sie zerstreueten sich von der Stadt, ein jeglicher in seine Hutte. Joab aber kam wieder gen Jerusalem zum Konige. Joab aber war uber das ganze Heer Israels. Benaja, der Sohn Jojadas, war uber die Krethi und Plethi. Adoram war Rentmeister. Josaphat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler. Seja war Schreiber. Zadok und Abjatharwaren Priester. Dazu war Ira, der Jairiter, Davids Priester.
Epistle
Wisdom 5:1-5
First Reading
Daniel 12
Zurselbigen Zeit wird der grofte Fürst Michael, der fur dein Volk stehet, sich aufmachen. Denn es wird eine solche trubselige Zeit sein, als sie nicht gewesen ist, seit dafi Leute gewesen sind, bis auf dieselbige Zeit. Zur selbigen Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen. Und viele, so unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, etliche zum ewigen Leben, etliche zurewigen Schmach und Schande. Die Lehrer aber werden leuchten wie des Himmels Glanz und die, so viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich. Und nun, Daniel, verbirg diese Worte und versiegele diese Schrift bis auf die letzte Zeit, so werden viele druber kommen und groften Verstand finden. Und ich, Daniel, sah, und siehe, es stunden zween andere da, einer an diesem Ufer des Wassers, der andere an jenem Ufer. Und ersprach zu dem in leinenen Kleidern, der oben am Wasser stund: Wann will's denn ein Ende sein mit solchen Wundern? Und ich horete zu dem in leinenen Kleidern, der oben am Wasser stund; und er hub seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwur bei dem, so ewiglich lebet, daß es eine Zeit und etliche Zeiten und eine halbe Zeit wahren soli; und wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, soil solches alles geschehen. Und ich horete es: aber ich verstund es nicht und sprach: Mein Herr, was wird danach werden? Er aber sprach: Gehe hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit. Viele werden gereiniget, gelautert und bewahret werden; und die Gottlosen werden gottlos Wesen führen, und die Gottlosen werden's nicht achten; aber die Verstandigen werden's achten. Und von der Zeit an, wenn das tagliche Opfer abgetan und ein Greuel der Wustung dargesetzt wird, sind tausend zweihundert und neunzig Tage: Wohl dem, der da erwartet und erreichet tausend dreihundert und funfunddreifüg Tage! Du aber, Daniel, gehe hin, bis das Ende komme, und ruhe, daß du aufstehest in deinem Teil am Ende der Tage!
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 21
Als es nun geschah, daß wir, von ihnen gewandt, dahinfuhren, kamen wir stracks Laufs gen Kos und am folgenden Tage gen Rhodus und von dannen gen Patara. Und als wir ein Schiff fanden, das nach Phonizien fuhr, traten wir darein und fuhren hin. Als wir aber Zypern ansichtig wurden, liefien wir sie zur linken Hand und schifften nach Syrien und kamen an zu Tyrus; denn daselbst sollte das Schiff die Ware niederlegen. Und als wir Jünger fanden, blieben wir daselbst sieben Tage. Die sagten Paulus durch den Geist, er sollte nicht hinauf gen Jerusalem ziehen. Und es geschah, da wir die Tage zugebracht hatten, zogen wiraus und wandelten. Und sie geleiteten uns alle mit Weibern und Kindern bis hinaus vor die Stadt und knieten nieder am Ufer und beteten. Und als wir einander gesegnet, traten wir ins Schiff; jene aberwandten sich wiederzu dem Ihren. Wir aber vollzogen die Schiffahrt von Tyrus und kamen gen Ptolemais und grufiten die Brüder und blieben einen Tag bei ihnen. Des andern Tages zogen wir aus, die wir urn Paulus waren, und kamen gen Casarea und gingen in das Haus Philippus, des Evangelisten, der einer von den Sieben war, und blieben bei ihm. Derselbige hatte vier Tochter, die waren Jungfrauen und weissageten. Und als wir mehr Tage dablieben, reisete herab ein Prophet aus Judaa mit Namen Agabus und kam zu uns. Der nahm den Gürtel des Paulus und band seine Hande und Fufie und sprach: Das saget der Heilige Geist: Den Mann, des der Gürtel ist, werden die Juden also binden zu Jerusalem und überantworten in der Heiden Hande. Als wir aber solches horeten, baten wirihn, und die desselbigen Orts waren, daß er nicht hinauf gen Jerusalem zoge. Paulus aber antwortete: Was machet ihr, daß ihr weinet und brechet mir mein Herz? Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben zu Jerusalem urn des Namens willen des Herrn Jesu. Da er aber sich nicht uberreden lieft, schwiegen wir und sprachen: Des Herrn Wille geschehe! Und nach denselbigen Tagen entledigten wir uns und zogen hinauf gen Jerusalem. Es kamen aber mit uns auch etliche Jünger von Casarea und führeten uns zu einem mit Namen Mnason aus Zypern, der ein alter Jünger war, bei dem wir herbergen sollten. Da wir nun gen Jerusalem kamen, nahmen uns die Brüder gerne auf. Des andern Tages aber ging Paulus mit uns ein zu Jakobus, und kamen die Altesten alle dahin. Und als er sie gegrüftet hatte, erzahlte ereins nach dem andern, was Gott getan hatte unter den Heiden durch sein Amt. Da sie aber das horeten, lobeten sie den Herrn und sprachen zu ihm: Bruder, du siehest, wieviel tausend Juden sind, die glaubig worden sind, und sind alle Eiferer über dem Gesetz. Sie sind aber berichtet worden wider dich, daß du lehrest von Mose abfallen alle Juden, die unter den Heiden sind, und sagest, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden, auch nicht nach desselbigen Weise wandeln. Was ist's denn nun? Allerdinge muft die Menge zusammenkommen; denn es wird vor sie kommen, daß du kommen bist. So tu nun das, waswirdirsagen: Wir haben vier Manner, die haben ein Gelubde auf sich; dieselbigen nimm zu dir und laft dich reinigen mit ihnen und wage die Kosten an sie, daß sie ihr Haupt bescheren, und alle vernehmen, daß nicht sei, wes sie wider dich berichtet sind, sondern daß du auch einhergehest und hattest das Gesetz. Denn den Glaubigen aus den Heiden haben wir geschrieben und beschlossen, daß sie der keines halten sollen, denn nur sich bewahren vor dem Gotzenopfer, vor Blut, vor Ersticktem und vor Hurerei. Da nahm Paulus die Manner zu sich und lieft sich des andern Tages samt ihnen reinigen und ging in den Tempel und lieft sich sehen, wie eraushielte die Tage der Reinigung, bis daß fur einen jeglichen unter ihnen das Opfer geopfert ward. Als aber die sieben Tage sollten vollendet werden, sahen ihn die Juden aus Asien im Tempel und erregten das ganze Volk, legten die Hande an ihn und schrieen: Ihr Manner von Israel, helft! Dies ist der Mensch, der alle Menschen an alien Enden lehret wider dies Volk, wider das Gesetz und wider diese Statte; auch dazu hat er die Griechen in den Tempel gefuhret und diese heilige Statte gemein gemacht. Denn sie hatten mit ihm in der Stadt Trophimus, den Epheser, gesehen; denselbigen meineten sie, Paulus hatte ihn in den Tempel gefuhret. Und die ganze Stadt ward beweget, und ward ein Zulauf des Volks. Sie griffen aber Paulus und zogen ihn zum Tempel hinaus; und alsbald wurden die Turen zugeschlossen. Da sie ihn aber toten wollten, kam das Geschrei hinauf vor den obersten Hauptmann der Schar, wie das ganze Jerusalem sich emporete. Der nahm von Stund' an die Kriegsknechte und Hauptleute zu sich und lief unter sie. Da sie aber den Hauptmann und die Kriegsknechte sahen, horeten sie auf, Paulus zu schlagen. Als aber der Hauptmann nahe herzukam, nahm er ihn an sich und hieft ihn binden mit zwo Ketten und fragte, wer er ware, und was er getan hatte. Einer aber rief dies, der andere das im Volk. Da er aber nichts Gewisses erfahren konnte urn des Getümmels willen, hieft er ihn in das Lager fuhren. Und als eran die Stufen kam, muftten ihn die Kriegsknechte tragen vor Gewalt des Volks. Denn es folgte viel Volks nach und schrie: Weg mit ihm! Als aber Paulus jetzt zum Lager eingefuhret ward, sprach er zu dem Hauptmann: Dart ich mit dir reden? Er aber sprach: Kannst du Griechisch? Bist du nicht der Agypter, der vor diesen Tagen einen Aufruhr gemacht hat und fuhretest in die Wuste hinaus viertausend Meuchelmorder? Paulus aber sprach: Ich bin ein judischer Mann von Tarsus, ein Burger einer namhaftigen Stadt in Zilizien; ich bitte dich, erlaube mir, zu reden zu dem Volk. Als er aber ihm erlaubte, trat Paulus auf die Stufen und winkte dem Volk mit der Hand. Da nun eine grofte Stille ward, redete erzu ihnen auf ebraisch und sprach:
Responsorial Psalm
Psalm 29
Ein Psalm Davids. Bringet her dem HERRN, ihr Gewaltigen bringet her dem HERRN Ehre und Starke! Bringet dem HERRN Ehre seines Namens; betet an den HERRN in heiligem Schmuck! Die Stimme des HERRN gehet auf den Wassern; der Gott der Ehren donnert, der HERR auf großen Wassern. Die Stimme des HERRN gehet mit Macht; die Stimme des HERRN gehet herrlich. Die Stimme des HERRN zerbricht die Zedern; der HERR zerbricht die Zedern im Libanon und machet sie locken wie ein Kalb, Libanon und Sirion wie ein junges Einhorn. Die Stimme des HERRN hauet wie Feuerflammen. Die Stimme des HERRN erreget die Wüste; die Stimme des HERRN erreget die Wuste Kades. Die Stimme des HERRN erreget die Hindinnen und entblofiet die Walder. Und in seinem Tempel wird ihm jedermann Ehre sagen. Der HERR sitzt, eine Sintflut anzurichten. Und der HERR bleibt ein Konig in Ewigkeit. Der HERR wird seinem Volk Kraft geben; der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.
Gospel
John 15:1-7
Ich bin ein rechter Weinstock und mein Vater ein Weingartner. Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringet, wird erwegnehmen, und eine jegliche, die da Frucht bringet, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe. Ihr seid jetzt rein urn des Worts willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn an mir. Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibet und ich in ihm der bringet viel Frucht; denn ohne mich konnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibet, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorret, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und muß brennen. So ihr in mir bleibet, und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihrwollt, und es wird euch widerfahren.
Responsorial Psalm
Psalm 105
Danket dem HERRN und prediget seinen Namen; verkundiget sein Tun unter den Volkern; singet von ihm und lobet ihn; redet von alien seinen Wundern; ruhmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht; suchet sein Antlitz allewege! Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunder und seines Worts, ihr, der Same Abrahams, seines Knechts, ihr Kinder Jakobs, seine Auserwahlten! Er ist der HERR, unser Gott; er richtet in aller Welt. Er gedenket ewiglich an seinen Bund, des Worts, das erverheiften hat auf viel tausend fur und fur den er gemacht hat mit Abraham, und des Eides mit Isaak, und stellete dasselbige Jakob zu einem Recht und Israel zum ewigen Bunde und sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbes, da siewenig und geringewaren und Fremdlinge drinnen. Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem Konigreiche zum andern Volk. Er liefi keinen Menschen ihnen Schaden tun und strafte Konige um ihretwillen. Tastet meine Gesalbten nichtan und tut meinen Propheten kein Leid! Und er ließ eine Teurung ins Land kommen und entzog alien Vorrat des Brots. Er sandte einen Mann vor ihnen hin; Joseph ward zum Knechte verkauft. Sie zwangen seine Fufie im Stock, sein Leib mußte in Eisen liegen, bis daß sein Wort kam und die Rede des HERRN ihn durchlauterte. Da sandte der Konig hin und lieli ihn losgeben, der Herr über Vblker hieß ihn auslassen. Ersetzte ihn zum Herrn uber sein Haus, zum Herrscher uber alle seine Güter, daß er seine Fursten unterweisete nach seiner Weise und seine Altesten Weisheit lehrete. Und Israel zog nach Agypten, und Jakob ward ein Fremdling im Lande Hams. Und er lieli sein Volk sehr wachsen und machte sie machtiger denn ihre Feinde. Er verkehrete jener Herz, daß sie seinem Volk gram wurden und dachten seine Knechte mit List zu dampfen. Er sandte seinen Knecht Mose, Aaron, den er hatte erwahlet. Dieselben taten seine Zeichen unter ihnen und seine Wunder im Lande Hams. Er lieli Finsternis kommen und machte es finster; und waren nicht ungehorsam seinen Worten. Er verwandelte ihre Wasser in Blut und totete ihre Fische. Ihr Land wimmelte Kroten heraus in den Kammern ihrer Konige. Er sprach, da kam Ungeziefer, Lause, in alien ihren Grenzen. Er gab ihnen Hagel zum Regen, Feuerflammen in ihrem Lande; und schlug ihre Weinstocke und Feigenbaume und zerbrach die Baume in ihren Grenzen. Er sprach, da kamen Heuschrecken und Kafer ohne Zahl. Und sie fralien alles Gras in ihrem Lande und fraßen die Fruchte auf ihrem Felde. Und schlug alle Erstgeburt in Agypten, alle ihre ersten Erben. Und fuhrete sie aus mit Silber und Golde; und war kein Gebrechlicher unter ihren Stammen. Agypten ward froh, dafi sie auszogen; denn ihre Furcht war auf sie gefallen. Er breitete eine Wolke aus zur Decke und ein Feuer des Nachts zu leuchten. Sie baten, da liefi er Wachteln kommen; und er sattigte sie mit Himmelbrot. Er offnete den Felsen, dafiossen Wasser aus, daß Bache liefen in der dürren Wuste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort, Abraham, seinem Knechte, geredet. Also fuhrete er sein Volk aus mit Freuden und seine Auserwahlten mit Wonne und gab ihnen die Lander der Heiden, dafi sie die Güter der Volker einnahmen auf daü sie halten sollten seine Rechte und seine Gesetze bewahren. Halleluja!
Responsorial Psalm
Psalm 114
Da Israel aus Agypten zog, das Haus Jakob aus dem fremden Volk, da ward Juda sein Heiligtum, Israel seine Herrschaft. Das Meer sah und floh; der Jordan wandte sich zuruck; die Berge hupfeten wie die Lammer, die Hugel wie die jungen Schafe. Was war dir, du Meer, dati du flohest, und du Jordan, daß du dich zurückwandtest; ihr Berge, daß ihr hupfetet wie die Lammer, ihr Hugel, wie die jungen Schafe? Vor dem HERRN bebete die Erde, vor dem Gott Jakobs, der den Fels wandelte in Wassersee und die Steine in Wasserbrunnen.
Responsorial Psalm
Psalm 109
Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht! Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge. Und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache. Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete. Sie beweisen mir Boses um Gutes und Haft um Liebe. Setze Gottlose fiber ihn; und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten! Wer sich denselben lehren laftt, des Leben müsse gottlos sein, und sein Gebet müsse Sünde sein. Seiner Tage müssen wenig werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen. Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe. Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind. Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben. Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen. Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name müsse im andern Glied vertilget werden. Seiner Vater Missetat müsse gedacht werden vordem HERRN, und seiner Mutter Sunde musse nicht ausgetilget werden. Der HERR musse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedachtnis musse ausgerottet werden auf Erden, darum daß er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und den Betrubten, daß er ihn totete. Und erwollte den Fluch haben, derwird ihm auch kommen; erwollte des Segens nicht, so wird er auch feme von ihm bleiben. Und zog an den Fluch wie sein Hemd; und ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser und wie 01 in seine Gebeine. So werde er ihm wie ein Kleid, das eranhabe, und wie ein Gürtel, da er sich aliewege mit gurte. So geschehe denen vorn HERRN, die mir wider sind, und reden Boses wider meine Seele. Aberdu, HERR Herr, sei du mit mir urn deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost; errette mich! Denn ich bin arm und eiend; mein Herz ist erschlagen in mir. Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjaget wie die Heuschrecken. Meine Kniee sind schwach von Fasten; und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett. Und ich muft ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, schutteln sie ihren Kopf. Stehe mir bei, HERR, mein Gott; hilf mir nach deiner Gnade, daß sie inne werden, dad dies sei deine Hand, daß du, HERR, solches tust. Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so müssen sie zuschanden werden; aber dein Knecht musse sich freuen. Meine Widersacher müssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Rock. Ich will dem HERRN sehrdanken mit meinem Munde und ihn rühmen untervielen; denn er stehet dem Armen zur Rechten, dad er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.
Evening Prayer — First Lesson
2 Samuel 21
Es war auch eine Teurung zu Davids Zeiten, drei Jahre aneinander; und David suchte das Angesicht des HERRN. Und der HERR sprach: Um Sauls willen und um des Bluthauses willen, daß erdie Gibeoniter getotet hat. Da lieli der Konig die Gibeoniter rufen und sprach zu ihnen. (Die Gibeoniter aber waren nicht von den Kindern Israel, sondern ubrig von den Amoritern; aber die Kinder Israel hatten ihnen geschworen, und Saul suchte sie zu schlagen in seinem Eifer fur die Kinder Israel und Juda.) So sprach nun David zu den Gibeonitern: Was soil ich euch tun, und womit soil ich suhnen, dafi ihr das Erbteil des HERRN segnet? Die Gibeoniter sprachen zu ihm: Es ist uns nicht um Gold noch Silberzu tun an Saul und seinem Hause und ist uns nicht zu tun, um jemand zu toten in Israel. Er sprach: Was sprechet ihr denn, daß ich euch tun soil? Sie sprachen zum Konige: Den Mann, der uns verderbet und zunichte gemacht hat, sollen wir vertilgen, daß, ihm nichts bleibe in alien Grenzen Israels. Gebet uns sieben Manner aus seinem Hause, dafi wir sie aufhangen dem HERRN zu Gibea Sauls, des Erwahlten des HERRN. Der Konig sprach: Ich will sie geben. Aber der Konig verschonete Mephiboseths, des Sohns Jonathans, des Sohns Sauls, um des Eides willen des HERRN, der zwischen ihnen war, namlich zwischen David und Jonathan, dem Sohn Sauls. Aber die zween Sohne Rizpas, der Tochter Ajas, die sie Saul geboren hatte, Armoni und Mephiboseth; dazu die fünf Sohne Michals, der Tochter Sauls, die sie dem Adriel geboren hatte, dem Sohn Barsillais, des Mahalothiters, nahm der Konig und gab sie in die Hand der Gibeoniter; die hingen sie aufdem Berge vordem HERRN. Also fielen diese sieben auf einmal und starben zur Zeit der ersten Ernte, wenn die Gerstenernte angehet. Da nahm Rizpa, die Tochter Ajas, einen Sack und breitete ihn auf den Fels am Anfang der Ernte, bis das Wasser vom Himmel uber sie troff; und ließ des Tages die Vogel des Himmels nicht auf ihnen ruhen; noch des Nachts die Tiere des Feldes. Und es ward David angesagt, was Rizpa, die Tochter Ajas, Sauls Kebsweib, getan hatte. Und David ging hin und nahm die Gebeine Sauls und die Gebeine Jonathans, seines Sohns, von den Bürgem zu Jabes in Gilead, die sie von der Gasse Beth-San gestohlen hatten, dahin sie die Philister gehanget hatten zu der Zeit, da die Philister Saul schlugen auf dem Berge Gilboa. Und brachte sie von dannen herauf; und sammelten sie zu Haufen mit den Gebeinen der Gehenkten. Und begruben die Gebeine Sauls und seines Sohns Jonathan im Lande Benjamin, zu Zela, im Grabe seines Vaters Kis; und taten alles, wie der Konig geboten hatte. Also ward Gott nach diesem dem Lande wieder versohnet. Eserhub sich aber wieder ein Krieg von den Philistern wider Israel; und David zog hinab und seine Knechte mit ihm und stritten wider die Philister. Und David ward mude. Und Jesbi zu Nob (welcher war der Kinder Raphas einer, und das Gewicht seines Speers war dreihundert Gewicht Erz und hatte neue Waffen), der gedachte David zu schlagen. Aber Abisai, derßohn Zerujas, half ihm und schlug den Philister tot. Da schwuren ihm die Manner Davids und sprachen: Du sollst nicht mehr mit uns ausziehen in den Streit, dafi nicht die Leuchte in Israel verlosche. Danach erhub sich noch ein Krieg zu Nob mit den Philistern. Da schlug Sibechai, der Husathiter, den Saph, welcher auch der Kinder Raphas einerwar. Und es erhub sich noch ein Krieg zu Gob mit den Philistern. Da schlug Elhanan, der Sohn Jaere- Orgims, ein Bethlehemiter, den Goliath, den Gethiter, welcher hatte einen Spieli, des Stange war wie ein Weberbaum. Und es erhub sich noch ein Krieg zu Gath. Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Handen und sechs Zehen an seinen Fufien, das ist vierundzwanzig an der Zahl; und er war auch geboren von Rapha. Und da er Israel Hohn sprach, schlug ihn Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids. Diese vier waren geboren dem Rapha zu Gath und fielen durch die Hand Davids und seiner Knechte.
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Ephesians 6
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herm; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter; das ist das erste Gebot, das Verheifiung hat: Auf daß dir's wohl gehe, und du lange lebest auf Erden. Und ihr Vater, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herm. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfaltigkeit eures Herzens, als Christo; nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mitgutem Willen. Lasset euch dunken, daß ihr dem Herm dienet und nicht den Menschen; und wisset, was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem Herm empfangen, er sei ein Knecht Oder ein Freier. Und ihr Herren, tut auch dasselbige gegen sie und lasset das Drauen; und wisset, daß auch euer Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der Person. Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen fur alle Heiligen und fur mich, auf daß mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes, daß ich moge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums, welches Bote ich bin in der Kette, auf daß ich darinnen freudig handeln moge und reden, wie sich's gebuhrt. Auf daß aber ihr auch wisset, wie es urn mich stehet, und was ich schaffe, wird's euch alles kundtun Tychikus, mein lieber Bruder und getreuer Diener in dem Herrn welchen ich gesandt habe zu euch urn desselbigenwillen, daß ihr erfahret, wie es urn mich stehet, und daß er eure Herzen troste. Friede sei den Brudern und Liebe mit Glauben von Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo! Gnade sei mit alien, die da liebhaben unsern Herrn Jesum Christum unverruckt! Amen.
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I John 1
Das da von Anfang war, das wir gehoret haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschauet haben, und unsere Hande betastet haben, vom Wort des Lebens (und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und zeugen und verkundigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und ist uns erschienen); was wir gesehen und gehoret haben: das verkundigen wir euch, auf daß auch ihr mit uns Gemeinschaft habet, und unsere Gemeinschaft sei mit dem Vater und mit Sohn, Jesu Christo. Und solches schreiben wir euch, auf daß eure Freude vollig sei. Und das ist die Verkundigung, die wir von ihm gehoret haben und euch verkundigen, dafi Gott ein Licht ist, und in ihm keine Finsternis. So wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in Finsternis, so lugen wir und tun nicht die Wahrheit. So wir aber im Licht wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verfuhren wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. So wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergibt und reiniget uns von aller Untugend. So wir sagen, wir haben nicht gesündiget, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
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2 Thessalonians 3:6-18
Wir gebieten euch aber, liebe Bruder, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, daß ihr euch entziehet von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Satzung, die er von uns empfangen hat. Denn ihrwisset, wie ihr uns sollt nachfolgen. Denn wir sind nicht unordentlich unter euch gewesen, haben auch nicht umsonst das Brot genommen von jemand, sondern mit Arbeit und Muhe Tag und Nacht haben wir gewirket, daß wir nicht jemand unter euch beschwerlich waren; nicht darum, daß wir des nicht Macht haben, sondern daß wir uns selbst zum Vorbilde euch geben, uns nachzufolgen. Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soil auch nicht essen. Denn wir horen, daß etliche unter euch wandeln unordentlich und arbeiten nichts, sondern treiben Vorwitz. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie durch unsern Herrn Jesum Christum, daß sie mit stillem Wesen arbeiten und ihr eigen Brot essen. Ihr aber, liebe Bruder, werdet nicht verdrossen, Gutes zu tun! So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeichnet an durch einen Brief und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht als einen Feind, sondern vermahnet ihn als einen Bruder. Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allenthalben und auf allerlei Weise. Der Herr sei mit euch alien! Der Gruli mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist das Zeichen in alien Briefen; also schreibe ich. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Der erste Brief des Paulus an Timotheus
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James 2:1-10
Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig.
Gospel
Matthew 4
Da ward Jesus vom Geist in die Wuste gefuhrt, auf daß er von dem Teufel versucht wurde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nachte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden. Und er antwortete und sprach: Es stehet geschrieben: Der Mensch lebet nicht vom Brot alleine, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes gehet. Da fuhrete ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellete ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lali dich hinab; denn es stehet geschrieben: Er wird seinen Engeln uber dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Handen tragen, auf daß du deinen Fuli nicht an einen Stein stoliest. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum stehet auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen. Wiederum fuhrete ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigete ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfallst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Heb' dich weg von mir, Satan! Denn es stehet geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herm, und ihm allein dienen. Da verlieli ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dieneten ihm. Da nun Jesus horete, daß Johannes überantwortet war, zog er in das galilaische Land. und verlieli die Stadt Nazareth, kam und wohnete zu Kapernaum, die da liegt am Meer, an den Grenzen Zabulons und Nephthalims, auf daß erfullet wurde, was da gesagt istdurch den Propheten Jesaja, der da spricht: Das Land Zabulon und das Land Nephtalim am Wege des Meers, jenseit des Jordans, und das heidnische Galilaa, das Volk, das in Finsternis saü, hat ein groües Licht gesehen, und die da salien am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen. Von der Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: Tut Bulie; das Himmelreich ist nahe herbeikommen! Als nun Jesus an dem Galilaischen Meer ging, sah erzwei Bruder, Simon, der da heilit Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; sich will euch zu Menschenfischern machen. Bald verlielien sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da er von dannen furbaü ging, sah er zwei andere Bruder, Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff, mit ihrem Vater Zebedaus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. Bald verlielien sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. Und Jesus ging umher im ganzen galilaischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und Krankheit im Volk. Und sein Gerucht erscholl in das ganze Syrienland. Und sie brachten zu ihm allerlei Kranke, mit mancherlei Seuchen und Qual behaftet, die Besessenen die Mondsuchtigen und die Gichtbrüchigen; und er machte sie alle gesund. Und es folgete ihm nach viel Volks aus Galilaa, aus den zehn Stadten, von Jerusalem, aus dem judischen Lande und von jenseit des Jordans.
Evening Prayer — Second Lesson
2 Peter 3
Dies ist die andere Epistel, die ich euch schreibe, ihr Lieben, in welcher ich erwecke und erinnere euren lautem Sinn, daß ihr gedenket an die Worte, die euch zuvor gesagt sind von den heiligen Propheten, und an unser Gebot, die wir sind Apostel des Herrn und Heilandes. Und wisset das aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spotter, die nach ihren eigenen Lusten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Zukunft? Denn nachdem die Vater entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewesen ist. Aber mutwillens wollen sie nicht wissen, daß der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde aus Wasser und im Wasser bestanden durch Gottes Wort. Dennoch ward zu der Zeit die Welt durch dieselbigen mit der Sintflut verderbet. Also auch der Himmel jetzt und die Erde werden durch sein Wort gesparet, daß sie zum Feuer behalten werden am Tage des Gerichts und Verdammnis der gottlosen Menschen. Eines aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche fur einen Verzug achten, sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre. Es wird aber des Herrn Tag kommen als ein Dieb in der Nacht, in welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen, die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die drinnen sind, werden verbrennen. So nun das alles soil zergehen, wie sollt ihr denn geschickt sein mit heiligem Wandel und gottseligem Wesen, daß ihr wartet und eiletzu der Zukunft des Tages des Herrn, in welchem die Himmel vom Feuer zergehen, und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. Wir warten aber eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnet. Darum, meine Lieben, dieweil ihr darauf warten sollet, so tut Fleiß, daß ihr vor ihm unbefleckt und unstraflich im Frieden erfunden werdet.] Und die Geduld unsers Herrn achtet fur eure Seligkeit, als auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. Wie er auch in alien Briefen davon redet, in welchen sind etliche Dinge schwer zu verstehen, welche verwirren die Ungelehrigen und Leichtfertigen wie auch die andern Schriften zu ihrer eigenen Verdammnis. Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch, daß ihr nicht durch Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verfuhret werdet und entfallet aus eurer eigenen Festung. Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi. Demselbigen sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten! Amen. Der erste Brief des Johannes
Gospel
Luke 3:21-38
Und es begab sich, da sich alles Volk tauten liefi, und Jesus auch getaufet war und betete, dal J sich der Himmel auftat. Und der Heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und Jesus ging in das dreifügste Jahr und ward gehalten fur einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Elis, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nanges, der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Semeis, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Johannas, der war ein Sohn Resias, der war ein Sohn Zorobabels, der war ein Sohn Salathiels, der war ein Sohn Neris, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmodams, der war ein Sohn Hers, der war ein Sohn Joses, der war ein Sohn Eliezers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthas, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims, der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids, der war ein Sohn Jesses der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmons, der war ein Sohn Nahassons, der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Arams, der war ein Sohn Esroms, der war ein Sohn des Phares, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein. Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharas, der war ein Sohn Nahors, der war ein Sohn Saruchs, der war ein Sohn Ragahus, der war ein Sohn Phalegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salas, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs, der war ein Sohn Mathusalahs, der war ein Sohn Enochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Maleleels, der war ein Sohn Kainans, der war ein Sohn des Enos, der ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.
Gospel
John 3:31-36
Der von oben her kommt, ist uber alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde; der vom Himmel kommt, der ist uber alle und zeuget, was er gesehen und gehoret hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer es aber annimmt, der versiegelt es, daß Gott wahrhaftig sei. Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Wort; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß. Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubet, der hat das ewige Leben; wer dem Sohn nicht glaubet, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt uber ihm.
Gospel
Matthew 9
Da trat er in das Schiff und fuhr wieder heruber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbruchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbruchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sunden sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lasted Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denket ihr so Arges in euren Herzen? Welches ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sunden vergeben, Oder zu sagen: Stehe auf und wandele? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden, die Sunden zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbruchigen: Stehe auf, heb' dein Bett auf und gehe heim! Und er stund auf und ging heim. Da das Volk das sah, verwunderte es sich und preisete Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat. Und da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieli Matthaus, und sprach zu ihm: Folge mir! Und er stund auf und folgete ihm. Und es begab sich, da erzu Tische saß, im Hause, siehe, da kamen viel Zollner und Sunder und saüen zu Tische mit Jesu und seinen Jungern. Da das die Pharisaer sahen, sprachen sie zu seinen Jungern: Warum isset euer Meister mit den Zdllnern und Sundern? Da das Jesus horete, sprach er zu ihnen: Die Starken bedurfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Gehet aber hin und lemet, was das sei: Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer. Ich bin kommen, die Sunder zur Bulie zu rufen und nicht die Frommen. Indes kamen die Junger Johannes zu ihm und sprachen: Warum fasten wir und die Pharisaer so viel, und deine Junger fasten nicht? Jesus sprach zu ihnen: Wie konnen die Hochzeitleute Leid tragen, solange der Brautigam bei ihnen ist? Es wird aber die Zeit kommen, dafi der Brautigam von ihnen genommen wird; alsdann werden sie fasten. Niemand flicktein alt Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reifiet doch wieder vom Kleid, und der Riß wird arger. Man fasset auch nicht Most in aite Schlauche; anders die Schlauche zerreilien, und der Most wird verschuttet, und die Schlauche kommen urn. Sondern man fasset Most in neue Schlauche, so werden sie beide miteinander behalten. Da er solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben; aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. Und Jesus stund auf und folgete ihm nach und seine Junger. Und siehe, ein Weib, das zwolf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm und ruhrete seines Kleides Saum an. Denn sie sprach bei sich selbst: Mocht' ich nur sein Kleid anruhren, so würde ich gesund. Da wandte sich Jesus urn und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselbigen Stunde. Und als er in des Obersten Haus kam und sah die Pfeifer und das Getümmel des Volks, sprach erzu ihnen: Weichet! denn das Magdlein ist nicht tot, sondern es schlaft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand. Da stund das Magdlein auf. Und dies Gerucht erscholl in dasselbige ganze Land. Und da Jesus von dannen furbafi ging, folgeten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubet ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: Herr, ja. Da ruhrete er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben. Und ihre Augen wurden geoffnet. Und Jesus bedrauete sie und sprach: Sehet zu, daß es niemand erfahre! Aber sie gingen aus und machten ihn ruchbar im selbigen ganzen Lande. Da nun diese waren hinauskommen, siehe, da brachten sie zu ihm einen Menschen, der war stumm und besessen. Und da der Teufel war ausgetrieben, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich und sprach: Solches ist noch nie in Israel gesehen worden. Aber die Pharisaer sprachen: Er treibt die Teufel aus durch der Teufel Obersten. Und Jesus ging umher in alle Stadte und Markte, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilete allerlei Seuche und allerlei Krankheit im Volke. Und da er das Volk sah, jammerte ihn desselbigen; denn sie waren verschmachtet und zerstreuet wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach erzu seinen Jungern: Die Ernte ist grofi; aber wenig sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende!
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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