Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Acts 10:17-33
Als aber Petrus sich in sich selbst bekummerte, was das Gesicht ware, das er gesehen hatte, siehe, da fragten die Manner, von Cornelius gesandt, nach dem Hause Simons und stunden an der Tur, riefen und forscheten, ob Simon mit dem Zunamen Petrus allda zur Herberge ware. Indem aber Petrus sich besinnet uber dem Gesichte, sprach der Geistzu ihm: Siehe, drei Manner suchen dich. Aber stehe auf, steige hinab und zieh mit ihnen und zweifle nichts; denn ich habe sie gesandt. Da stieg Petrus hinab zu den Mannern, die von Cornelius zu ihm gesandt waren, und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr suchet; was ist die Sache, darum ihr hier seid? Sie aber sprachen: Cornelius, der Hauptmann, ein frommer und gottesfurchtiger Mann und gutes Geruchts bei dem ganzen Volk der Juden, hat einen Befehl empfangen vom heiligen Engel, daß er dich sollte fordern lassen in sein Haus und Worte von dir horen. Da riefersie hinein und herbergete sie. Des andern Tages zog Petrus aus mit ihnen, und etliche Bruder von Joppe gingen mit ihm. Und des andern Tages kamen sie gen Casarea. Cornelius aber wartete auf sie und rief zusammen seine Verwandten und Freunde. Und als Petrus hineinkam, ging ihm Cornelius entgegen und fiel zu seinen Füften und betete ihn an. Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Stehe auf; ich bin auch ein Mensch. Und als er sich mit ihm besprochen hatte, ging er hinein und fand ihrer viel, die zusammenkommen waren. Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein ungewohnet Ding ist einem judischen Mann, sich zu tun Oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeiget, keinen Menschen gemein Oder unrein zu heiften. Darum habe ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich bin hergefordert. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt lassen fordern. Cornelius sprach: Ich habe vier Tage gefastet bis an diese Stunde, und urn die neunte Stunde betete ich in meinem Hause. Und siehe, da trat ein Mann vor mich in einem hellen Kleide und sprach: Cornelius, dein Gebet ist erhoret, und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. So sende nun gen Joppe und laft herrufen einen Simon mit dem Zunamen Petrus, welcher ist zur Herberge in dem Hause des Gerbers Simon an dem Meer; der wird dir, wenn er kommt, sagen. Da sandte ich von Stund' an zu dir. Und du hast wohl getan, daß du kommen bist. Nun sind wir alle hier gegenwartig vor Gott, zu horen alles, was dir von Gott befohlen ist.
First Reading
Isaiah 14
Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch weiter erwahlen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen. Und die Volker werden sie annehmen und bringen an ihren Ort, daß sie das Haus Israel besitzen wird im Lande des HERRN zu Knechten und Magden; und werden gefangen halten die, von welchen sie gefangen waren, und werden herrschen uber ihre Treiber. Und zu der Zeit, wenn dir der HERR Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst darin du gewesen bist, so wirst du ein solch Sprichwort führen wider den Konig zu Babel und sagen: Wie ist's mit dem Treiber so gar aus, und der Zins hat ein Ende! Der HERR hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher, welche die Volker schlug im Grimm ohne Aufhoren und mit Wüten herrschete uber die Heiden und verfolgete ohne Barmherzigkeit. Nun ruhet doch alle Welt und ist stille und jauchzet frohlich. Auch freuen sich die Tannen uber dir und die Zedern auf dem Libanon (und sagen): Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue. Die Holle drunten erzitterte vor dir, da du ihr entgegenkamest. Sie erwecket dir die Toten, alle Bocke der Welt, und heifit alle Konige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen, da(S dieselbigen alle umeinander reden und sagen zu dir: Du bist auch geschlagen, gleichwie wir, und gehetdirwie uns. Deine Pracht ist herunter in die Holle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Motten werden dein Bett sein und Würmer deine Decke. Wie bistdu vom Himmel gefallen, du schoner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefallet, der du die Heiden schwachtest! Gedachtestdu doch in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl uber die Sterne Gottes erhohen; ich will mich setzen auf den Berg des Stifts, an der Seite gegen Mitternacht; ich will uber die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhochsten. Ja, zur Holle fahrest du, zur Seite der Grube. Werdich siehet, wird dich schauen und ansehen (und sagen): Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Konigreiche beben machte, der den Erdboden zur Wuste machte und die Stadte drinnen zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los? Zwar alle Konige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause; du aber bist verworfen von deinem Grabewie ein verachteter Zweig, wie ein Kleid der Erschlagenen, so mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinhaufen der Holle, wie eine zertretene Leiche. Du wirst nicht wie dieselbigen begraben werden; denn du hast dein Land verderbet und dein Volk erschlagen; denn man wird der Boshaftigen Samen nimmermehrgedenken. Richtet zu, daß man seine Kinder schlachte urn ihrer Vater Missetat willen, daß sie nicht aufkommen, noch das Land erben, noch den Erdboden voll Stadte machen. Und ich will uber sie kommen, spricht der HERR Zebaoth, und zu Babel ausrotten ihr Gedachtnis, ihre Ubrigen, Neffen und Nachkommen, spricht der HERR, und will sie machen zum Erbe den Igeln und zum Wassersee und will sie mit einem Besen des Verderbens kehren, spricht der HERR Zebaoth. Der HERR Zebaoth hat geschworen und gesagt: Was gilt's, es soil gehen, wie ich denke, und soil bleiben, wie ich's im Sinn habe, daß Assur zerschlagen werde in meinem Lande, und ich ihn zertrete auf meinen Bergen, auf daß sein Joch von ihnen genommen werde und seine Burde von ihrem Halse komme. Das ist der Anschlag, den er hat uber alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand uber alle Heiden. Denn der HERR Zebaoth hat's beschlossen; wer will's wehren? Und seine Hand ist ausgereckt; wer will sie wenden? Im Jahr, da der Koniq Ahas starb, war dies die Last: Freue dich nicht, du ganz Philisterland, daß die Rute, die dich schlug, zerbrochen ist. Denn aus der Wurzel der Schlange wird ein Basilisk kommen, und ihre Frucht wird ein feuriger fliegender Drache sein. Denn die Erstlinge der Dürftigen werden sich weiden und die Armen sicher ruhen; aber deine Wurzel will ich mit Hunger toten, und deine Ubrigen wird ererwürgen. Heule, Tor; schreie, Stadt! Ganz Philisterland ist feige; denn von Mitternacht kommt ein Rauch, und ist kein Einsamer in seinen Gezelten. Und was werden die Boten der Heiden hin und wieder sagen? Namlich: Zion hat der HERR gegründet; und daselbst werden die Elenden seines Volks Zuversicht haben.
First Reading
1 Kings 6:1-14
Im vierhundertundachtzigsten Jahr nach dem Ausgang der Kinder Israel aus Agyptenland, im vierten Jahr des Konigreichs Salomo uber Israel, im Monden Sif, das ist der andere Mond, ward das Haus dem HERRN gebauet. Das Haus aber, das der Konig Salomo dem HERRN bauete, warsechzig Ellen lang und zwanzig Ellen breit und dreilüg Ellen hoch. Und bauete eine Halle vor dem Tempel, zwanzig Ellen lang, nach der Breite des Hauses, und zehn Ellen breit vor dem Hause her. Und er machte an das Haus Fenster, inwendig weit, auswendig enge. Und er bauete einen Umgang an der Wand des Hauses rings umher, daß er beide urn den Tempel und Chor herging; und machte seine auliere Wand umher. Der unterste Gang war fünf Ellen weit und der mittelste sechs Ellen weit und der dritte sieben Ellen weit; denn er legte Tramen aulien am Hause umher, daß sie nicht an der Wand des Hauses sich hielten. Und da das Haus gesetzt ward, waren die Steine zuvor ganz zugerichtet, daß man keinen Hammer noch Beil, noch irgend ein Eisenzeug im Bauen horete. Eine Tür aber war zur rechten Seite mitten am Hause, daß man durch Wendelsteine hinaufging auf den Mittelgang und vom Mittelgang auf den dritten. Also bauete er das Haus und vollendete es; und spundete das Haus mit Zedern, beide oben und an Wanden. Er bauete auch einen Gang oben auf dem ganzen Hause herum, fünf Ellen hoch, und deckte das Haus mit Zedernholz. Und es geschah des HERRN Wort zu Salomo und sprach: Das sei das Haus, das du bauest. Wirst du in meinen Geboten wandeln und nach meinen Rechten tun und alle meine Gebote halten, drinnen zu wandeln, will ich mein Wort mit dir bestatigen, wie ich deinem Vater David geredet habe. Und will wohnen unter den Kindern Israel und will mein Volk Israel nicht verlassen. Also bauete Salomo das Haus und vollendete es.
Morning Prayer — First Lesson
2 Kings 18
Im dritten Jahr Hoseas, des Sohns Elas, des Konigs Israels, ward Konig Hiskia, der Sohn Ahas des Konigs Judas. Und war funfundzwanzig Jahre alt, da er Konig ward, und regierete neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieft Abi, eine Tochter Sacharjas. Und tat, was dem HERRN wohlgefiel, wie sein Vater David. Er tat ab die Hohen und zerbrach die Saulen und rottete die Haine aus und zerstieft die eherne Schlange, die Mose gemacht hatte; denn bis zu der Zeit hatten ihr die Kinder Israel gerauchert, und man hieft sie Nehusthan. Ervertrauete dem HERRN, dem Gott Israels, daß nach ihm seinesgleichen nicht war unter alien Konigen Judas, noch vor ihm gewesen. Er hing dem HERRN an und wich nicht hinten von ihm ab und hielt seine Gebote, die der HERR Mose geboten hatte. Und der HERR war mit ihm; und wo erauszog, handelte er kluglich. Dazu ward er abtrunnig vom Konige zu Assyrien und war ihm nicht untertan. Er schlug auch die Philister bis gen Gasa und ihre Grenze, von den Schlossern an bis an die festen Stadte. Im vierten Jahr Hiskias, des Konigs Judas (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohns Elas, des Konigs Israels), da zog Salmanesser, der Konig zu Assyrien, herauf wider Samaria und belagerte sie; und gewann sie nach dreien Jahren, im sechsten Jahr Hiskias; das ist, im neunten Jahr Hoseas, des Konigs Israels, da ward Samaria gewonnen. Und der Konig zu Assyrien fuhrete Israel weg gen Assyrien und setzte sie zu Halah und Habor, am Wasser Gosan, und in die Stadte der Meder, darum daß sie nicht gehorchet hatten der Stimme des HERRN, ihres Gottes, und ubergangen hatten seinen Bund und alies, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten hatte; der hatten sie keinem gehorchet noch getan. Im vierzehnten Jahr aber des Konigs Hiskia zog herauf Sanherib, der Konig zu Assyrien, wider alle festen Stadte Judas und nahm sie ein. Da sandte Hiskia, der Konig Judas, zum Konige von Assyrien gen Lachis und lieft ihm sagen: Ich habe mich versundiget, kehre urn von mir; was du mir auflegest, will ich tragen. Da legte der Konig von Assyrien auf Hiskia, dem Konige Judas, dreihundert Zentner Silbers und dreiftig Zentner Goldes. Also gab Hiskia all das Silber, das im Hause des HERRN und in den Schatzen des Konigshauses funden ward. Zur selbigen Zeit zerbrach Hiskia, der Konig Judas, die Türen am Tempel des HERRN und die Bleche, die er selbst hatte uberziehen lassen, und gab sie dem Konige von Assyrien. Und der Konig von Assyrien sandte Tharthan und den Erzkammerer und den Rabsake von Lachis zum Konige Hiskia mit grafter Macht gen Jerusalem; und sie zogen herauf. Und da sie hinkamen, hielten sie an der Wassergrube bei dem obern Teich, der da liegt an der Strafte auf dem Acker des Walkmüllers. Und rief dem Konige. Da kam heraus zu ihnen Eliakim, der Sohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebena, der Schreiber, und Joah, der Sohn Assaphs, der Kanzler. Und der Erzschenke sprach zu ihnen: Lieber, sagt dem Konige Hiskia: So spricht der grofte Konig, der Konig von Assyrien: Was ist das fur ein Trotz, darauf du dich verlassest? Meinest du, es sei noch Rat und Macht zu streiten? Worauf verlassest du denn nun dich, daß du abtrunnig von mir bist worden? Siehe, verlassest du dich auf diesen zerstoftenen Rohrstab, auf Agypten? welcher, so sich jemand drauf lehnet, wird er ihm in die Hand gehen und sie durchbohren. Also ist Pharao, der Konig in Agypten, alien, die sich auf ihn verlassen. Ob ihr aber wolltet zu mir sagen: Wir verlassen uns auf den HERRN, unsern Gott, ist's denn nicht der, des Hohen und Altare Hiskia hat abgetan und gesagt zu Juda und Jerusalem: Vor diesem Altar, der zu Jerusalem ist, sollt ihr anbeten? Nun gelobe meinem Herrn, dem Konige von Assyrien; ich will dir zweitausend Rosse geben, daß du mogest Reiter dazu geben. Wie willst du denn bleiben vor dem geringsten Herrn, einem meines Herrn Untertanen, und verlassest dich auf Agypten urn der Wagen und Reiter willen? Meinest du aber, ich sei ohne den HERRN heraufgezogen, daß ich diese Statte verderbete? Der HERR hat mich's geheilien: Zeuch hinauf in dies Land und verderbe es! Da sprach Eliakim, derßohn Hilkias, und Sebena und Joah zum Erzschenken: Rede mit deinen Knechten auf syrisch, denn wir verstehen es; und rede nicht mit uns auf judisch vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist. Aber der Erzschenke sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herrzu deinem Herrn oderzu dirgesandt, daß ich solche Worte rede? Ja zu den Mannern, die auf der Mauer sitzen, daß sie mit euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Ham saufen. Also stund der Erzschenke und rief mit lauter Stimme auf judisch; und redete und sprach: Horet das Wort des grolien Konigs, des Konigs von Assyrien! So spricht der Konig: Lalit euch Hiskia nicht aufsetzen; denn ervermag euch nicht zu erretten von meiner Hand. Und lalit euch Hiskia nicht vertrosten auf den HERRN, daß er saget Der HERR wird uns erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hande des Konigs von Assyrien gegeben werden! Gehorchet Hiskia nicht! Denn so spricht der Konig von Assyrien: Nehmet an meine Gnade und kommet zu mir heraus, so soil jedermann seines Weinstocks und seines Feigenbaums essen und seines Brunnens trinken, bis ich komme und hole euch in ein Land, das eurem Lande gleich ist, da Korn, Most, Brot, Weinberge, Olbaume, 01 und Honig innen ist; so werdet ihr leben bleiben und nicht sterben. Gehorchet Hiskia nicht; denn er verfuhret euch, daß er spricht: Der HERR wird uns erretten. Haben auch die Gotter der Heiden ein jeglicher sein Land errettet von der Hand des Konigs von Assyrien? Wo sind die Gotter zu Hemath und Arphad? Wo sind die Gotter zu Sepharvaim, Hena und Iwa? Haben sie auch Samaria errettet von meiner Hand? Wo ist ein Gott unter aller Lande Gottern, die ihr Land haben von meiner Hand errettet, daß der HERR sollte Jerusalem von meiner Hand erretten? Das Volk aber schwieg stille und antwortete ihm nichts; denn der Konig hatte geboten und gesagt: Antwortet ihm nichts! Da kam Eliakim, derßohn Hilkias, der Hofmeister, und Sebena, der Schreiber, und Joah, der Sohn Assaphs, der Kanzler, zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und sagten ihm an die Worte des Erzschenken.
Epistle
Wisdom 5:1-5
First Reading
Exodus 35
Und Mose versammelte die ganze Gemeine der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das ist's, das der HERR geboten hat, das ihr tun sollt: Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten, einen Sabbat der Ruhe des HERRN. Werdarinnen arbeitet, soil sterben. Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattage in alien euren Wohnungen. Und Mose sprach zu der ganzen Gemeine der Kinder Israel: Das ist's, das der HERR geboten hat: Gebt unter euch Hebopfer dem HERRN, also daß das Hebopfer des HERRN ein jeglicher williglich bringe, Gold, Silber, Erz, gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot, weilie Seide und Ziegenhaar, rotlich Widderfell, Dachsfell und Fohrenholz, 01 zur Lampe und Spezerei zur Salbe und zu gutem Rauchwerk, Onyx und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Schildlein. Und wer unter euch verstandig, ist, der komme und mache, was der HERR geboten hat: namlich die Wohnung mit ihrer Hutte und Decke, Rinken, Brettern, Riegeln, Saulen und Füßen; die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang; den Tisch mit seinen Stangen und alle seinem Gerate und die Schaubrote; den Leuchter, zu leuchten, und sein Gerat und seine Lampen und das 01 zum Licht; den Rauchaltar mit seinen Stangen, die Salbe und Spezerei zum Rauchwerk; das Tuch vor der Wohnung Tur; den Brandopferaltar mit seinem ehernen Gitter, Stangen und alle seinem Gerat; das Handfali mit seinem Fufie; den Umhang des Vorhofs mit seinen Saulen und Füßen und das Tuch des Tors am Vorhof; die Nagel der Wohnung und des Vorhofs mit ihren Saulen die Kleider des Amts zum Dienst im Heiligen, die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, mit den Kleidern seiner Sohne zum Priestertum. Da ging die ganze Gemeine der Kinder Israel aus von Mose. Und alle, die es gerne und williglich gaben, kamen und brachten das Hebopfer dem HERRN zum Werk der Hutte des Stifts und zu alle seinem Dienst und zu den heiligen Kleidern. Es brachten aber beide, Mann und Weib, wer es williglich tat, Hefte, Ohrenrinken, Ringe und Spangen und allerlei gulden Gerat. Dazu brachte jedermann Gold zur Webe dem HERRN. Und wer bei ihm fand gelbe Seide, Scharlaken, Rosinrot, weiße Seide, Ziegenhaar, rotlich Widderfell und Dachsfell, der brachte es. Und wer Silber und Erz hub, der brachte es zur Hebe dem HERRN. Und wer Fohrenholz bei ihm fand, der brachte es zu allerlei Werk des Gottesdienstes. Und welche verstandige Weiber waren, die wirkten mit ihren Handen und brachten ihr Werk von gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und weißer Seide. Und welche Weiber solche Arbeit konnten und willig dazu waren, die wirkten Ziegenhaar. Die Fursten aber brachten Onyx und eingefalite Steine zum Leibrock und zum Schildlein und Spezerei und 01 zu den Lichtern und zur Salbe und zu gutem Rauchwerk. Also brachten die Kinder Israel williglich, beide Mann und Weib, zu allerlei Werk, das der HERR geboten hatte durch Mose, daß man's machen sollte. Und Mose sprach zu den Kindern Israel: Sehet, der HERR hat mit Namen berufen den Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohns Hurs, vom Stamm Juda, und hat ihn erfüllet mit dem Geist Gottes, dal J er weise, verstandig, geschickt sei zu allerlei Werk, kunstlich zu arbeiten am Gold, Silber und Erz, Edelstein schneiden und einsetzen, Holz zimmern, zu machen allerlei kunstliche Arbeit. Und hat ihm sein Herz unterweiset samt Ahaliab, dem Sohne Ahisamachs, vom Stamm Dan. Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllet, zu machen allerlei Werk, zu schneiden, wirken und zu sticken mit gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und weifter Seide und mit Weben, daß sie machen allerlei Werk und kunstliche Arbeit erfinden.
Morning Prayer — Second Lesson
Matthew 16
Da traten die Pharisaer und Sadduzaerzu ihm, die versuchten ihn und forderten, daß er sie ein Zeichen vom Himmel sehen lielie. Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprechet ihr: Es wird ein schoner Tag werden, denn der Himmel ist rot; und des Morgens sprechet ihr: Eswird heute Ungewitter sein, denn der Himmel ist rot und trübe. Ihr Heuchler! Des Himmels Gestalt konnet ihr urteilen; konnet ihr denn nicht auch die Zeichen dieser Zeit urteilen? Diese bose und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen, und soil ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Und er lieli sie und ging davon. Und da seine Jünger waren hinubergefahren, hatten sie vergessen, Brot mit sich zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisaer und Sadduzaer! Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das wird's sein, dafi wir nicht haben Brot mit uns genommen. Da das Jesus vernahm, sprach er zu ihnen: Ihr Kleinglaubigen, was bekümmert ihr euch doch, daß ihr nicht habt Brot mit euch genommen? Vernehmet ihr noch nichts? Gedenket ihr nicht an die fünf Brote unter die Funftausend und wieviel Korbe ihr da aufhubet? Auch nicht an die sieben Brote unter die Viertausend, und wieviel Korbe ihr da aufhubet? Wie verstehet ihrdenn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hutet euch vor dem Sauerteige der Pharisaer und Sadduzaer? Da verstunden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteige des Brats, sondern vor der Lehre der Pharisaer und Sadduzaer. Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Casarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wersagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei? Sie sprachen: Etliche sagen, du seiest Johannes der Taufer; die andern, du seiest Elia; etliche, du seiest Jeremia Oder der Propheten einer. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Holle sollen sie nicht uberwaltigen. Und will dir des Himmelreichs Schlussel geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, soil auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden losen wirst, soil auch im Himmel los sein. Da verbot er seinen Jungern, daß sie niemand sagen sollten, daß er Jesus, der Christ, ware. Von der Zeitan fing Jesus an und zeigte seinen Jungern, wie er mulite hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getotet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn zu sich, fuhr ihn an und sprach: Herr, schone dein selbst; das widerfahre dir nur nicht! Aber erwandte sich urn und sprach zu Petrus: Heb dich, Satan, von mir! Du bist mir argerlich; denn du meinest nicht, was gottlich, sondern was menschlich ist. Da sprach Jesus zu seinen Jungern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verlieret urn meinetwillen, der wird's finden. Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewonne und nahme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder lose? Denn es wird je geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird ereinem jeglichen vergelten nach seinen Werken. Wahrlich, ich sage euch, es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.
Responsorial Psalm
Psalm 68
Ein Psalmlied Davids, vorzusingen. Es stehe Gott auf, daü seine Feinde zerstreuet werden, und die ihn hassen, vor ihm fliehen. Vertreibe sie, wie der Rauch vertrieben wird; wie das Wachs zerschmilzt vom Feuer, so müssen umkommen die Gottlosen vor Gott. Die Gerechten aber müssen sich freuen und frohlich sein vor Gott und von Herzen sich freuen. Singet Gott, lobsinget seinem Namen! Machet Bahn dem, der da sanft herfahrt! Er heifit HERR; und freuet euch vor ihm, der ein Vater ist der Waisen und ein Richter der Witwen. Er ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der den Einsamen das Haus voll Kinder gibt, der die Gefangenen ausfuhret zu rechter Zeit und lalit die Abtrunnigen bleiben in der Durre. Gott, da du vor deinem Volk herzogest, da du einhergingest in der Wuste, Sela, da bebete die Erde, und die Himmel troffen vor diesem Gott in Sinai, vor dem Gott, der Israels Gott ist. Nun aber gibst du, Gott, einen gnadigen Regen, und dein Erbe, das durre ist, erquickestdu, daß deine Tiere drinnen wohnen konnen. Gott, du labest die Elenden mit deinen Gutern. Der HERR gibt das Wort mit grolien Scharen Evangelisten. Die Konige der Heerscharen sind untereinander Freunde, und die Hausehre teilet den Raub aus. Wenn ihr zu Felde lieget, so glanzet es als der Tauben Flügel, die wie Silber und Gold schimmern. Wenn der Allmachtige hin und wieder unter ihnen Konige setzet, so wird es helle, wo es dunkel ist. Der Berg Gottes ist ein fruchtbarer Berg, ein groß und fruchtbar Gebirge. Was hüpfet ihr grotien Gebirge? Gott hat Lust, auf diesem Berge zu wohnen, und der HERR bleibt auch immer daselbst. Der Wagen Gottes ist viel tausendmal tausend; der HERR ist unter ihnen im heiligen Sinai. Du bist in die Hohe gefahren und hast das Gefangnis gefangen; du hast Gaben empfangen fur die Menschen, auch die Abtrunnigen, daß Gott der HERR dennoch daselbst bleiben wird. Gelobet sei der HERR taglich! Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Sela. Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN Herrn, dervom Tode errettet. Aber Gott wird den Kopf seiner Feinde zerschmeiften samt ihrem Haarschadel, die da fortfahren in ihrer Sünde. Doch spricht der HERR: Ich will unter den Fetten etliche holen; aus der Tiefe des Meers will ich etliche holen. Darum wird dein Fuft in der Feinde Blut gefarbet werden, und deine Hunde werden es lecken. Man siehet, Gott, wie du einherzeuchst, wie du, mein Gott und Konig, einherzeuchst im Heiligtum. Die Sanger gehen vorher, danach die Spielleute unter den Magden, die da pauken. Lobet Gott den HERRN in den Versammlungen fur den Brunn Israels. Da herrschet unter ihnen der kleine Benjamin, die Fursten Judas mit ihren Haufen, die Fursten Sebulons, die Fursten Naphthalis. Dein Gott hat dein Reich aufgerichtet. Dasselbe wollest du, Gott, uns starken; denn es ist dein Werk. Um deines Tempels willen zu Jerusalem werden dir die Konige Geschenke zuführen. Schilt das Tier im Rohr, die Rotte der Ochsen unter ihren Kalbern, die da zertreten um Geldes willen. Er zerstreuet die Volker, die da gerne kriegen. Die Fursten aus Agypten werden kommen, Mohrenland wird seine Hande ausstrecken zu Gott. Ihr Konigreiche auf Erden, singet Gott, lobsinget dem HERRN, Sela, dem, der da fahrt im Himmel allenthalben von Anbeginn. Siehe, erwird seinem Donner Kraft geben. Gebt Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist in Israel und seine Macht in den Wolken. Gott istwundersam in seinem Heiligtum. Er ist Gott Israels; er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei Gott!
Gospel
John 15:1-7
Ich bin ein rechter Weinstock und mein Vater ein Weingartner. Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringet, wird erwegnehmen, und eine jegliche, die da Frucht bringet, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe. Ihr seid jetzt rein urn des Worts willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn an mir. Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibet und ich in ihm der bringet viel Frucht; denn ohne mich konnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibet, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorret, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und muß brennen. So ihr in mir bleibet, und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihrwollt, und es wird euch widerfahren.
Responsorial Psalm
Psalm 129
Ein Lied im hohern Chor. Sie haben mich oft gedranget von meiner Jugend auf, so sage Israel; sie haben mich oft gedranget von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht ubermocht. Die Pfluger haben auf meinem Rucken geackert und ihre Furchen lang gezogen. Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen. Ach; daß müliten zuschanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind! Ach, daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dachern, welches verdorret, ehe man es ausrauft, von welchem der Schnitter seine Hand nicht fullet, noch der Garbenbinder seinen Arm voll, und die vorubergehen, nicht sprechen: Der Segen des HERRN sei uber euch; wir segnen euch im Namen des HERRN!
Responsorial Psalm
Psalm 138
Davids. Ich danke dir von ganzem Flerzen; vor den Gottern will ich dir lobsingen. Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel und deinem Namen danken um deine Gute und Treue; denn du hast deinen Namen uber alles herrlich gemacht durch dein Wort. Wenn ich dich anrufe, so erhore mich und gib meiner Seele grofte Kraft. Es danken dir, HERR, alle Konige auf Erden, daß sie horen das Wort deines Mundes, und singen auf den Wegen des HERRN, da(5 die Ehre des HERRN grofi sei. Denn der HERR ist hoch und siehet auf das Niedrige und kennet den Stolzen von feme. Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und streckest deine Hand uber den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. Der HERR wird's ein Ende machen um meinetwillen. HERR, deine Güte istewig. Das Werk deiner Hande wollest du nicht lassen!
Responsorial Psalm
Psalm 136
Danketdem HERRN, denn er ist freundlich; denn seine Güte wahret ewig. Danket dem Gott aller Gotter; denn seine Güte wahret ewiglich. Danket dem HERRN aller Herren; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Wunder tut alleine; denn seine Güte wahret ewiglich. Der die Himmel ordentlich gemacht hat; denn seine Güte wahret ewiglich. Der die Erde auf Wasser ausgebreitet hat; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Lichter gemacht hat; denn seine Güte wahret ewiglich; die Sonne, dem Tage vorzustehen; denn seine Güte wahret ewiglich; den Mond und Sterne, der Nacht vorzustehen; denn seine Güte wahret ewiglich. Der Agypten schlug an ihren Erstgeburten; denn seine Güte wahret ewiglich; und fuhrete Israel heraus; denn seine Güte wahret ewiglich; durch machtige Hand und ausgereckten Arm; denn seine Güte wahret ewiglich. Der das Schilfmeer teilete in zwei Teile; denn seine Güte wahret ewiglich; und lieli Israel hindurchgehen; denn seine Güte wahret ewiglich. Der Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stieli; denn seine Güte wahret ewiglich. Der sein Volk fuhrete durch die Wüste; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Konige schlug; denn seine Güte wahret ewiglich; und erwürgete machtige Konige; denn seine Güte wahret ewiglich; Sihon, der Amoriter Konig; denn seine Güte wahret ewiglich; und Og, den Konig zu Basan; denn seine Güte wahret ewiglich; und gab ihr Land zum Erbe; denn seine Güte wahret ewiglich; zum Erbe seinem Knechte Israel; denn seine Gute wahret ewiglich. Denn er dachte an uns, da wir untergedrückt waren; denn seine Gute wahret ewiglich; und erlosete uns von unsern Feinden; denn seine Gute wahret ewiglich. Der allem Fleisch Speise gibt; denn seine Gute wahret ewiglich. Danket dem Gott vom Himmel; denn seine Gute wahret ewiglich.
Evening Prayer — First Lesson
2 Kings 19
Da der Konig Hiskia das horete, zerrift er seine Kleider und legte einen Sack an und ging in das Haus des HERRN. Und sandte Eliakim, den Hofmeister, und Sebena, den Schreiber, samt den altesten Priestern, mit Sacken angetan, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn Amoz. Und sie sprachen zu ihm: So sagt Hiskia: Das ist ein Tag der Not und Scheltens und Lasterns; die Kinder sind kommen an die Geburt, und ist keine Kraft da zu gebaren. Ob vielleicht der HERR, dein Gott, horen wollte alle Worte des Erzschenken, den sein Herr, der Konig von Assyrien, gesandt hat, Hohn zu sprechen dem lebendigen Gott und zu schelten mit Worten, die der HERR, dein Gott, gehoret hat. So hebe dein Gebet auf fur die ubrigen, die noch vorhanden sind. Und da die Knechte des Konigs Hiskia zu Jesaja kamen, sprach Jesaja zu ihnen: So saget eurem Herrn: So spricht der HERR: Furchte dich nicht vor den Worten, die du gehoret hast, damit mich die Knaben des Konigs von Assyrien gelastert haben. Siehe, ich will ihm einen Geist geben, daß er ein Gerucht horen wird und wieder in sein Land ziehen; und will ihn durchs Schwert fallen in seinem Lande. Und da der Erzschenke wiederkam, fand er den Konig von Assyrien streiten wider Libna; denn er hatte gehoret, daß er von Lachis gezogen war. Und da er horete von Thirhaka, dem Konige der Mohren: Siehe, er ist ausgezogen, mit dir zu streiten, wandte er urn und sandte Boten zu Hiskia und lieft ihm sagen: So saget Hiskia, dem Konige Judas: Laft dich deinen Gott nicht aufsetzen, auf den du dich verlassest, und sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hande des Konigs von Assyrien gegeben werden. Siehe, du hast gehoret, was die Konige von Assyrien getan haben alien Landen und sie verbannet; und du solltest errettet werden? Haben der Heiden Gotter auch sie errettet, welche meine Vater haben verderbet: Gosan, Haran, Rezeph und die Kinder Edens, die zu Thelassar waren? Wo ist der Konig zu Hemath, der Konig zu Arphad und der Konig der Stadt Sepharvaim, Hena und Iwa? Und da Hiskia die Briefe von den Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf zum Hause des HERRN und breitete sie aus vor dem HERRN. Und betete vor dem HERRN und sprach: HERR, Gott Israels, derdu uber Cherubim sitzest, du bist allein Gott unter alien Konigreichen auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht. HERR, neige deine Ohren und hore, tu deine Augen auf und siehe, und hore die Worte Sanheribs, der hergesandt hat, Hohn zu sprechen dem lebendigen Gott. Es istwahr, HERR, die Konige von Assyrien haben die Heiden mitdem Schwert umgebracht und ihr Land und haben ihre Gotter ins Feuer geworfen. Denn es waren nicht Gotter, sondern Menschenhande Werk, Holz und Steine; darum haben sie sie umgebracht. Nun aber, HERR, unserßott, hilfunsaus seiner Hand, auf daß alle Konigreiche auf Erden erkennen, daß du, HERR, allein Gott bist. Da sandte Jesaja, der Sohn Amoz, zu Hiskia und liefi ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du zu mir gebetet hast urn Sanherib, den Konig von Assyrien, das habe ich gehoret. Das ist's, das der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein; die Tochter Jerusalem schuttelt ihr Haupt dir nach. Wen hast du gehohnet und gelastert? Uber wen hast du deine Stimme erhoben? Du hast deine Augen erhoben wider den Heiligen in Israel. Du hast den HERRN durch deine Boten gehohnet und gesagt: Ich bin durch die Menge meiner Wagen auf die Hohe der Berge gestiegen, auf den Seiten des Libanon; ich habe seine hohen Zedern und auserlesenen Tannen abgehauen und bin kommen an die aufterste Herberge des Waldes seines Karmels; ich habe gegraben und ausgetrunken die fremden Wasser und habe vertrocknet mit meinen Fuftsohlen die Seen. Hast du aber nicht gehoret, daß ich solches lange zuvor getan habe, und von Anfang habe ich's bereitet? Nun, jetzt aber habe ich's kommen lassen, daß feste Stadte würden fallen in einen wüsten Steinhaufen, und die drinnen wohnen, mattwerden und sich furchten und schamen müftten und werden wie das Gras auf dem Felde und wie das grune Kraut zum Heu auf den Dachern, das verdorret, ehe denn es reif wird. Ich weift dein Wohnen, dein Aus- und Einziehen, und daß du tobest wider mich. Weil du denn wider mich tobest, und dein Gbermut vor meine Ohren heraufkommen ist, so will ich dir einen Ring an deine Nase legen und ein Gebift in dein Maui und will dich den Weg wiederum fuhren, da du herkommen bist. Und sei dir ein Zeichen: In diesem Jahr ift, was zertreten ist; im andern Jahr, was selber wachst; im dritten Jahr saet und erntet und pflanzet Weinberge und esset ihre Fruchte. Und die Tochter Juda, die errettet und uberblieben ist, wird fürder unter sich wurzeln und uber sich Frucht tragen. Denn von Jerusalem werden ausgehen, die uberblieben sind, und die Erretteten vom Berge Zion. Der Eifer des HERRN Zebaoth wird solches tun. Darum spricht der HERR vom Konige zu Assyrien also: Er soil nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil drein schieften und kein Schild davor kommen und soli keinen Wall drum schütten, sondern ersoll den Weg wiederum ziehen, den er kommen ist, und soil in diese Stadt nicht kommen; der HERR sagtes. Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich ihr helfe urn meinetwillen und urn Davids, meines Knechts, willen. Und in derselben Nacht fuhr aus der Engel des HERRN und schlug im Lager von Assyrien hundertundfunfundachtzigtausend Mann. Und da sie sich des Morgens fruhe aufmachten, siehe, da lag es alles eitel tote Leichname. Also brach Sanherib, der Konig von Assyrien, auf und zog weg und kehrete urn; und blieb zu Ninive. Und da eranbetete im Hause Nisrochs, seines Gottes, schlugen ihn mit dem Schwert Adramelech und Sarezer, seine Sohne; und sie entrannen ins Land Ararat. Und sein Sohn Assar-Haddon ward Konig an seiner Statt.
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Acts 18
Danach schied Paulus von Athen und kam gen Korinth und fand einen Juden mit Namen Aquila, der Geburt aus Pontus, welcher war neulich aus Welschland kommen, samtseinem Weibe Priscilla, darum daß der Kaiser Claudius geboten hatte alien Juden, zu weichen aus Rom. Zu denselbigen ging erein; und dieweil er gleiches Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren aber des Handwerks Teppichmacher. Und er lehrete in der Schule an alien Sabbaten und beredete beide, Juden und Griechen. Da aber Silas und Timotheus aus Mazedonien kamen, drang Paulus der Geist, zu bezeugen den Juden Jesum, daß er der Christus sei. Da sie aber widerstrebten und lasterten, schuttelte er die Kleider aus und sprach zu ihnen: Euer Blut sei uber euer Haupt! Ich gehe von nun an rein zu den Heiden. Und machte sich von dannen und kam in ein Haus eines mit Namen Just, der gottesfurchtig war, und desselbigen Haus war zunachst an der Schule. Crispus aber, der Oberste der Schule, glaubte an den Herrn mit seinem ganzen Hause; und viel Korinther, die zuhoreten, wurden glaubig und lielien sich tauten. Es sprach aber der Herr durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Furchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir und niemand soil sich unterstehen, dirzu schaden; denn ich habe ein grofi Volk in dieser Stadt. Er sali aber daselbst ein Jahr und sechs Monden und lehrete sie das Wort Gottes. Da aber Gallion Landvogt war in Achaja, emporten sich die Juden einmutiglich wider Paulus und fuhreten ihn vor den Richterstuhl und sprachen: Dieser uberredet die Leute, Gott zu dienen, dem Gesetze zuwider. Da aber Paulus wollte den Mund auftun, sprach Gallion zu den Juden: Wenn es ein Frevel Oder Schalkheit ware, liebe Juden, so horete ich euch billig; weil es aber eine Frage ist von der Lehre und von den Worten und von dem Gesetze unter euch, so sehet ihr selber zu; ich gedenke daruber nicht Richter zu sein. Und trieb sie von dem Richterstuhl. Da ergriffen alle Griechen Sostenes, den Obersten der Schule, und schlugen ihn vor dem Richterstuhl; und Gallion nahm sich's nicht an. Paulus aber blieb noch lange daselbst. Danach machte erseinen Abschied mit den Brüdem und wollte nach Syrien schiffen und mit ihm Priscilla und Aquila. Und er beschor sein Haupt zu Kenchrea; denn er hatte ein Gelubde. Und kam hinab gen Ephesus und liefi sie daselbst. Er aber ging in die Schule und redete mit den Juden. Sie baten ihn aber, dafi er langere Zeit bei ihnen bliebe. Und erwilligte nicht ein, sondern machte seinen Abschied mit ihnen und sprach: Ich muli allerdinge das kunftige Fest zu Jerusalem halten; will's Gott, so will ich wieder zu euch kommen. Und fuhrweg von Ephesus. Und kam gen Casarea und ging hinauf und grülite die Gemeinde und zog hinab gen Antiochien. Und verzog etliche Zeit und reisete aus und durchwandelte nacheinander das galatische Land und Phrygien und starkte alle Junger. Es kam aber gen Ephesus ein Jude mit Namen Apollos, der Geburt von Alexandrien, ein beredter Mann und machtig in der Schrift. Dieser war unterweiset den Weg des Herrn und redete mit brunstigem Geist und lehrete mit Fleili von dem Herrn und wulite allein von der Taufe des Johannes. Dieser ting an, frei zu predigen in der Schule. Da ihn aber Aquila und Priscilla horeten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch fleüüger aus. Da er aber wollte nach Achaja reisen, schrieben die Bruder und vermahneten die Junger, daß sie ihn aufnahmen. Und als erdahinkommen war, half er viel denen, die glaubig waren worden durch die Gnade. Denn er uberwand die Juden bestandiglich und erweisete offentlich durch die Schrift, daß Jesus der Christus sei.
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Revelation 17
Und es kam einervon den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der grolien Hure, die da auf vielen Wassern sitzt, mit welcher gehuret haben die Konige auf Erden, und die da wohnen auf Erden, trunken worden sind von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wuste. Und ich sah das Weib sitzen auf einem rosinfarbenen Tier; das war voll Namen der Lasterung und hatte sieben Haupter und zehn Horner. Und das Weib war bekleidet mit Scharlach und Rosinfarbe und ubergüldet mit Golde und Edelgestein und Perlen und hatte einen güldenen Becher in der Hand voll Greuels und Unsauberkeit ihrer Hurerei; und an ihrer Stirn geschrieben den Namen, das Geheimnis: Die grolie Babylon, die Mutter der Hurerei und alter Greuel auf Erden. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah. Und der Engel sprach zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis von dem Weibe und von dem Tier, das sie tragt, und hat sieben Haupter und zehn Horner. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist nicht und wird wiederkommen aus dem Abgrund und wird fahren in die Verdammnis, und werden sich verwundern, die auf Erden wohnen (deren Namen nicht geschrieben stehen in dem Buch des Lebens von Anfang der Welt), wenn sie sehen das Tier, daß es gewesen ist und nicht ist, wiewohl es doch ist. Und hier ist der Sinn, da Weisheit zu gehoret. Die sieben Haupter sind sieben Berge, aufwelchen das Weib sitzt, und sind sieben Konige. Funf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht kommen, und wenn er kommt, mufi er eine kleine Zeit bleiben. Und das Tier, das gewesen ist und nicht ist, das ist der achte und ist von den sieben und fahrt in die Verdammnis. Und die zehn Horner, die du gesehen hast, das sind zehn Konige, die das Reich noch nicht empfangen haben; aberwie Konige werden sie eine Zeit Macht empfangen mit dem Tier. Diese haben eine Meinung und werden ihre Kraft und Macht geben dem Tier. Diese werden streiten mit dem Lamm, und das Lamm wird sie uberwinden; denn es ist der Herr aller Herren und der Konig aller Konige; und mit ihm die Berufenen und Auserwahlten und Glaubigen. Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, da die Hure sitzt, sind Volker und Scharen und Heiden und Sprachen. Und die zehn Horner, die du gesehen hast auf dem Tier, die werden die Hure hassen und werden sie wuste machen und blofi und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. Denn Gott hat's ihnen gegeben in ihr Herz, zu tun seine Meinung und zu tun einerlei Meinung und zu geben ihr Reich dem Tier, bis dafi vollendet werden die Worte Gottes. Und das Weib, das du gesehen hast, ist die grolie Stadt, die das Reich hat uber die Konige auf Erden.
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Hebrews 5:1-10
Denn ein jeglicher Hoherpriester, der aus den Menschen genommen wird, der wird gesetzt fur die Menschen gegen Gott, auf daß eropfere Gaben und Opfer fur die Sünden, der da konnte mitleiden uber die, so unwissend sind und irren, nachdem er auch selbst umgeben ist mit Schwachheit. Darum muft er auch, gleichwie fur das Volk, also auch fur sich selbst opfern fur die Sünden. Und niemand nimmt sich selbst die Ehre, sondern der auch berufen sei von Gott gleichwie Aaron. Also auch Christus hat sich nicht selbst in die Ehre gesetzt, daß er Hoherpriester würde, sondern der zu ihm gesagt hat: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeuget. Wie er auch am andern Ort spricht: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Und er hat in den Tagen seines Fleisches Gebet und Flehen mit starkem Geschrei und Tranen geopfert zu dem, der ihm von dem Tode konnte aushelfen; und ist auch erhoret, darum daß er Gott in Ehren hatte. Und wiewohl er Gottes Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernet. Und da er ist vollendet, ist er worden alien, die ihm gehorsam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit, genannt von Gott ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
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2 Peter 6:1-10
Gospel
Matthew 28
Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein graft Erdbeben. Denn der Engel des Herm kam vom Himmel herab, trat hinzu und walzte den Stein von der Tur und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weift wie der Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als waren sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Furchtet euch nicht; ich weift, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Statte, da der Herrgelegen hat! Und gehet eilend hin und saget es seinen Jungern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, erwird vor euch hingehen nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und grafter Freude und liefen, daß sie es seinen Jungern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jungern zu verkundigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüftet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füfte und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Furchtet euch nicht! Gehet hin und verkundiget es meinen Brudern, daß sie gehen nach Galilaa; daselbst werden sie mich sehen. Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hutern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Altesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Gelds genug und sprachen: Saget, seine Junger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wirschliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, daß ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehret waren. Solches ist eine gemeine Rede worden bei den Juden bis auf den heutigen Tag. Aber die elf Junger gingen nach Galilaa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte. Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Volker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Evening Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 1
Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Bruder Sosthenes: Der Gemeinde Gottes zu Korinth, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen samt alien denen, die anrufen den Namen unsers Herrn Jesu Christi an alien ihren und unsern Orten. Gnade sei miteuch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Ich danke meinem Gott aliezeit eurethalben fur die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn an alien Stricken reich gemacht, an alter Lehre und in aller Erkenntnis wie denn die Predigt von Christo in euch kraftig worden ist, also daß ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi. welcher auch wird euch test behalten bis ans Ende, daß ihr unstraflich seid auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, durch den Namen unsers Herrn Jesu Christi; daß ihr allzumal einerlei Rede fuhret und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinn und in einerlei Meinung. Denn miristvorkommen, liebe Bruder, durch die aus Chloes Gesinde von euch, daß Zank unter euch sei. Ich sage aber davon, daß unter euch einer spricht: Ich bin paulisch; derandere: Ich bin apollisch; der dritte: Ich bin kephisch; der vierte: Ich bin christisch. Wie? ist Christus nun zertrennet? Ist denn Paulus fur euch gekreuziget, Oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft? Ich danke Gott, daß ich niemand unter euch getauft habe aufter Crispus und Gajus, daß nicht jemand sagen moge, ich hatte auf meinen Namen getauft. Ich habe aber auch getauft des Stephanas Hausgesinde; danach weift ich nicht, ob ich etliche andere getauft habe. Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde. Denn das Wort vom Kreuz isteine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft. Denn es stehet geschrieben: Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verstandigen will ich verwerfen. Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch torichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben, sintemal die Juden Zeichen fordern, und die Griechen nach Weisheit fragen. Wir aber predigen den gekreuzigten Christum, den Juden ein Argernis und den Griechen eine Torheit. Denen aber, die berufen sind, beide, Juden und Griechen, predigen wir Christum gottliche Kraft und gdttliche Weisheit. Denn die gottliche Torheit ist weiser, denn die Menschen sind, und die gottliche Schwachheit ist starker, denn die Menschen sind. Sehet an, liebe Bruder, euren Beruf: nicht viel Weise nach dem Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen. sondern was toricht ist vor der Welt, das hat Gott erwahlet, daß er die Weisen zuschanden machte; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwahlet, daß er zuschanden machte, was stark ist; und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwahlet, und das da nichts ist, daß er zunichte machte, was etwas ist, auf daß sich vor ihm kein Fleisch ruhme. Von welchem auch ihr herkommt in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlosung, auf daß (wie geschrieben stehet), wer sich rühmet, der ruhme sich des Herrn.
Gospel
Luke 10:25-37
Und siehe, da stund ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muft ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von alien Kraften und von ganzem Gemüt und deinen Nachsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nachster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, derging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Morder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und lieften ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ohngefahr, daß ein Priester dieselbige Strafte hinabzog; und da er ihn sah, ging er voruber. Desselbigengleichen auch ein Levit: da er kam zu der Statte und sah ihn, ging er voruber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goft drein Ol und Wein und hub ihn auf sein Tier und fuhrete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des andern Tages reisete er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm; Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher dunket dich, der unter diesen dreien der Nachste, sei gewesen dem, der unter die Morder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!
Gospel
John 8:1-11
Jesus aber ging an den Olberg. Und fruhmorgens kam erwieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm. Und er setzte sich und lehrete sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisaer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch begriffen, und stelleten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist begriffen auf frischer Tat im Ehebruch. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf dall sie eine Sache wider ihn flatten. Aber Jesus buckete sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, derwerfe den ersten Stein auf sie. Und buckete sich wieder nieder und schrieb auf die Erde. Da sie aber das horeten, gingen sie hinaus, von ihrem Gewissen uberzeugt, einer nach dem andern, von den Altesten an bis zu den Geringsten. Und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend. Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verklager? Hat dich niemand verdammt? Sie aber sprach: Herr, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sundige hinfort nicht mehr!
Gospel
Matthew 27
Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Altesten des Volks einen Rat fiber Jesum, daß sie ihn toteten. Und banden ihn, fuhreten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontius Pilatus. Da das sah Judas, der ihn verraten hatte, daß er verdammt war zum Tode, gereuete es ihn und brachte herwieder die dreilüg Silberlinge den Hohenpriestern und den Altesten und sprach: Ich habe fibel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe. Sie sprachen: Was gehet uns das an? Da siehe du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hub sich davon, ging hin und erhangte sich selbst. Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie hielten aber einen Rat und kauften einen Topfersacker darum zum Begrabnis der Pilger. Daher ist derselbige Acker genannt der Blutacker bis auf den heutigen Tag. Da ist erfullet, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: Sie haben genommen dreilüg Silberlinge, damit bezahletward der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel, und haben sie gegeben urn einen Topfersacker, als mir der Herr befohlen hat. Jesus aber stund vor dem Landpfleger. Und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Bist du der Juden Konig? Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es. Und da er verklagt ward von den Hohenpriestern und Altesten, antwortete er nichts. Da sprach Pilatus zu ihm: Horest du nicht, wie hart sie dich verklagen? Und er antwortete ihm nicht auf ein Wort, also daß sich auch der Landpfleger sehr verwunderte. Auf das Fest aber hatte der Landpfleger die Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten. Er hatte aber zu der Zeit einen Gefangenen, einen sonderlichen vor andern, der hiefi Barabbas. Und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, dafi ich euch losgebe, Barabbas Oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus? Denn erwulltewohl, daßsie ihn aus Neid uberantwortet hatten. Und da er auf dem Richterstuhl sali, schickte sein Weib zu ihm und lieli ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum von seinetwegen. Aber die Hohenpriester und die Altesten uberredeten das Volk, dafi sie urn Barabbas bitten sollten und Jesum umbrachten. Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soil losgeben? Sie sprachen: Barabbas. Pilatus sprach zu ihnen: Was soil ich denn machen mit Jesu, von dem gesagt wird, er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß, ihn kreuzigen! Der Landpfleger sagte: Was hat er denn Ubels getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Laß ihn kreuzigen! Da aber Pilatus sah, daß, er nichts schaffete, sondern daß ein viel großer Getummel ward, nahm er Wasser und wusch die Hande vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten; sehet ihrzu! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme uber uns und uber unsere Kinder! Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesum ließ er geißeln und uberantwortete ihn, daß er gekreuziget wurde. Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesum zu sich in das Richthaus und sammelten uber ihn die ganze Schar. Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrußet seiest du, der Juden Konig! Und speieten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führeten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten. Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz trug. Und da sie an die Statte kamen mit Namen Golgatha, das ist verdeutschet Schadelstatte, gaben sie ihm Essig zu trinken, mit Galle vermischt; und da el's schmeckte, wollte er nicht trinken. Da sie ihn aber gekreuziget hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, auf daß erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten: Sie haben meine Kleider unter sich geteilet und uber mein Gewand haben sie das Los geworfen. Und sie saßen allda und huteten sein. Und oben zu seinen Haupten hefteten sie die Ursache seines Todes beschrieben, namlich: Dies ist Jesus, der Juden Konig. Und da wurden zwei Morder mit ihm gekreuziget, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorubergingen, lasterten ihn und schuttelten ihre Kopfe und sprachen: Der du den Tempel Gottes zerbrichst und bauest ihn in dreien Tagen, hilf dir selber! Bist du Gottes Sohn, so steig herab vom Kreuz. Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Altesten und sprachen: Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er der Konig Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertraut, der erlose ihn nun, lustet’s ihn; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Desgleichen schmaheten ihn auch die Morder, die mit ihm gekreuziget waren. Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis uber das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und urn die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die da stunden, da sie das horeten, sprachen sie: Der ruft den Elia. Und bald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllete ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und trankte ihn. Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elia komme und ihm helfe! Aber Jesus schrie abermal laut und verschied. Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stucke, von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebete, und die Felsen zerrissen, und die Graber taten sich auf, und stunden auf viel Leiber der Heiligen, die da schliefen, und gingen aus den Grabern nach seiner Auferstehung und kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahreten Jesum, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen! Und es waren viel Weiber da, die von feme zusahen, die da Jesu waren nachgefolget aus Galilaa und hatten ihm gedienet, unter welchen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Joses, und die Mutter der Kinder des Zebedaus. Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieli Joseph, welcher auch ein Junger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn urn den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben. Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand. Und legte ihn in sein eigen neu Grab, welches er hatte lassen in einen Felsen hauen, und walzte einen graven Stein vor die Tur des Grabes und ging davon. Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die setzten sich gegen das Grab. Des andern Tages, der da folgt nach dem Rusttag, kamen die Hohenpriester und Pharisaer samtlich zu Pilatus und sprachen: Herr, wir haben gedacht, daß dieser Verfuhrer sprach, da er noch lebte: Ich will nach dreien Tagen auferstehen. Darum befiehl, daß man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf daß nicht seine Junger kommen und stehlen ihn und sagen zum Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug arger denn der erste. Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Hitter; gehet hin und verwahret, wie ihr wisset. Sie gingen hin und verwahreten das Grab mit Hutern und versiegelten den Stein.
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