Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Acts 12:12-19
Und alser sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieli, da viele beieinanderwaren und beteten. Als aber Petrus an die Tur klopfete des Tores, trat hervor eine Magd, zu horchen, mit Namen Rhode. Und als sie des Petrus Stimme erkannte, tat sie das Tor nicht auf vor Freuden, lief aber hinein und verkundigte es ihnen, Petrus stunde vor dem Tor. Sie abersprachen zu ihr: Du bist unsinnig. Sie aber bestand darauf, es ware also. Sie sprachen: Es istsein Engel. Petrus aber klopfete weiter an. Da sie aber auftaten, sahen sie ihn und entsetzten sich. Er aber winkete ihnen mit der Hand, zu schweigen, und erzahlte ihnen, wie ihn der Herr hatte aus dem Gefangnis gefuhret, und sprach: Verkundiget dies Jakobus und den Brudern. Und ging hinaus und zog an einen andern Ort. Da es aber Tag ward, ward nicht eine kleine Bekummernis unter den Kriegsknechten, wie es doch mit Petrus gegangen ware. Herodes aber, da er ihn forderte und nicht fand, liefi er die Hüter rechtfertigen und hieli sie wegfuhren und zog von Judaa hinab gen Casarea und hielt allda sein Wesen.
First Reading
Isaiah 21
Dies ist die Last uber die Wuste am Meer: Wie ein Wetter vom Mittag kommt, das alles umkehret, so kommt's aus der Wuste, aus einem grausamen Lande. Denn mir ist ein hart Gesicht angezeigt. Ein Verachter kommt wider den andern, ein Verstorer wider den andern. Zeuch herauf, Elam; belege sie, Madai! Ich will all seines Seufzens ein Ende machen. Derhalben sind meine Lenden voll Schmerzens, und Angst hat mich ergriffen, wie eine Gebarerin; ich krümme mich, wenn ich's hore, und erschrecke, wenn ich's ansehe. Mein Herz zittert, Grauen hat mich erschreckt; ich habe in der lieben Nacht keine Ruhe davor. Ja, richte einen Tisch zu, laß wachen auf der Warte, esset, trinket; macht euch auf, ihr Fursten, schmieret den Schild! Denn der HERR sagt zu mir also: Gehe hin, stelle einen Wachter, der da schaue und ansage. Er siehet aber Reiter reiten und fahren auf Rossen, Eseln und Kamelen und hat mitgroßem Fleiß Achtung darauf. Und ein Lowe rief: HERR, ich stehe auf der Warte immerdar des Tages und stelle mich auf meine Hut alle Nacht. Und siehe, da kommt einer, der fahret auf einem Wagen, der antwortet und spricht: Babel ist gefallen, sie ist gefallen, und alle Bilder ihrer Gotter sind zu Boden geschlagen! Meine liebe Tenne, darauf ich dresche: Was ich gehort habe vom HERRN Zebaoth, dem Gott Israels, das verkundige ich euch. Dies ist die Last uber Duma. Man ruft zu mir aus Seir: Hitter, ist die Nacht schier hin? Hitter, ist die Nacht schier hin? Der Hitter aber sprach: Wenn der Morgen schon kommt, so wird es doch Nacht sein. Wenn ihr schon fraget, so werdet ihr doch wiederkommen und wiederfragen: Dies ist die Last itber Arabien: Ihrwerdetim Walde in Arabien wohnen, auf dem Wege gen Dedanim. Bringetden Durstigen Wasserentgegen, die ihr wohnet im Lande Thema; bietet Brot den Flüchtigen. Denn siefliehen vordem Schwert, ja vordem blofien Schwert, vordem gespannten Bogen, vordem großen Streit. Denn also spricht der HERRzu mir: Noch in einem Jahr, wie des Tagelohners Jahre sind, soil alle Herrlichkeit Kedars untergehen, und der übrigen Schützen der Helden zu Kedar soli weniger werden; denn der HERR, der Gott Israels, hat's geredet.
First Reading
1 Kings 17:1-16
Und es sprach Elia, der Thisbiter, aus den Burgern Gileads, zu Ahab: So wahrder HERR, der Gott Israels, lebet, vor dem ich stehe, es soil diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. Und das Wort des HERRN kam zu ihm und sprach: Gehe weg von hinnen und wende dich gegen Morgen und verbirg dich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleulit. Und sollstvom Bach trinken; und ich habe den Raben geboten, daü sie dich daselbst sollen versorgen. Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN; und ging weg und setzte sich am Bach Krith, der gegen den Jordan fleulit. Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends; und er trank des Bachs. Und es geschah nach etlichen Tagen, daß der Bach vertrocknete; denn es war kein Regen im Lande. Da kam das Wort des HERRN zu ihm und sprach: Mache dich auf und gehe gen Zarpath, welche bei Zidon liegt, und bleibe daselbst; denn ich habe daselbst einer Witwe geboten, daß sie dich versorge. Und er machte sich auf und ging gen Zarpath. Und da er kam an die Tur der Stadt, siehe, da war eine Witwe und las Holz auf. Und er rief ihr und sprach: Hole mir ein wenig Wasser im Gefaüe, daß ich trinke. Da sie, aber hinging zu holen, rief er ihr und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brots mit. Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebet, ich habe nichts Gebackenes ohne eine Handvoll Mehls im Kad und ein wenig 01 im Kruge. Und siehe, ich habe ein Holz Oder zwei aufgelesen und gehe hinein und will mir und meinem Sohn zurichten, daü wiressen und sterben. Elia sprach zu ihr: Furchte dich nicht! Gehe hin und mache es, wie du gesagt hast; doch mache mir am ersten ein kleines Gebacknes davon und bringe mir's heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch machen. Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Kad soil nicht verzehret werden, und dem Olkrug soil nichts mangeln bis auf den Tag, da der HERR regnen lassen wird auf Erden. Sie ging hin und machte, wie Elia gesagt hatte. Und er ali, und sie auch und ihr Haus eine Zeitlang. Das Mehl im Kad ward nicht verzehret, und dem Olkrug mangelte nichts, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.
Morning Prayer — First Lesson
Genesis 11:1-10
Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Da sie nun zogen gen Morgen, fanden sie ein eben Land im Lande Sinear und wohneten daselbst, und sprachen untereinander: Wohlauf, lafit uns Ziegel streichen und brennen! Und nahmen Ziegel zu Stein und Ton zu Kalk und sprachen: Wohlauf, lafit uns eine Stadt und Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, dafi wir uns einen Namen machen; denn wir werden vielleicht zerstreuet in alle Lander. Da fuhr der HERR hernieder, dafi er sahe die Stadt und Turm, die die Menschenkinder baueten. Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen alien, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, das sie vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lafit uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache vernehme. Also zerstreuete sie der HERR von dannen in alle Lander, dafi sie mul Men aufhoren, die Stadt zu bauen. Daher heißt ihr Name Babel, daß der HERR daselbst verwirret hatte aller Lander Sprache und sie zerstreuet von dannen in alle Lander. Dies sind die Geschlechter Sems: Sem war hundert Jahre alt und zeugete Arphachsad, zwei Jahre nach der Sintflut;
Epistle
Acts 10:34,42-48
Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich mit der Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansiehet, Und er hat uns geboten, zu predigen dem Volk und zu zeugen, daß er ist verordnet von Gott ein Richter der Lebendigen und der Toten. Von diesem zeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen. Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhoreten. Und die Glaubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus kommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen ward. Denn sie horeten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch preiseten. Da antwortete Petrus: Mag auch jemand das Wasserwehren, daß diese nicht getaufet werden, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir? Und befahl, sie zu taufen in dem Namen des Herm. Da baten sie ihn, daß er etliche Tage dabliebe.
First Reading
Nehemiah 2
Im Monden Nisan, des zwanzigsten Jahrs des Konigs Arthahsastha, da Wein vor ihm stund, hub ich den Wein auf und gab dem Konige; und ich sah trauriglich vor ihm. Da sprach der Konig zu mir: Warum siehest du so ubel? Du bist ja nicht krank? Das ist's nicht, sondern du bist schwermütig. Ich aber furchtete mich fast sehr und sprach zum Konige: Der Konig lebe ewiglich! Sollte ich nicht ubel sehen? Die Stadt, da das Haus des Begrabnisses meiner Vater ist, liegt wüste und ihre Tore sind mit Feuer verzehret. Da sprach der Konig zu mir: Was forderst du denn? Da bat ich den Gott vom Himmel und sprach zum Konige: Gefallt es dem Konige und deinen Knechten vor dir, daß du mich sendest nach Juda zu der Stadt des Begrabnisses meiner Vater, dafj ich sie baue? Und der Konig sprach zu mir und die Konigin, die neben ihm safi: Wie lange wird deine Reise wahren? und wann wirst du wiederkommen? Und es gefiel dem Konige, dafi er mich hinsendete. Und ich setzte ihm eine bestimmte Zeit und sprach zum Konige: Gefallt es dem Konige, so gebe er mir Briefe an die Landpfleger jenseit des Wassers, daß sie mich hinubergeleiten, bis ich komme nach Juda, und Briefe an Assaph, den Holzfursten des Konigs, dafi er mir Holz gebe zu Balken der Pforten am Palast, die im Hause und an der Stadtmauer sind, und zum Hause, da ich einziehen soil. Und der Konig gab mir nach der guten Hand meines Gottes uber mir. Und da ich kam zu den Landpflegern jenseit des Wassers, gab ich ihnen des Konigs Briefe. Und der Konig sandte mit mir die Hauptleute und Reiter. Da aber das horete Saneballat, der Horoniter, und Tobia, ein ammonitischer Knecht, verdroft es sie sehr, da(5 ein Mensch kommen ware, der Gutes suchte fur die Kinder Israel. Und da ich gen Jerusalem kam und drei Tage dagewesen war, machte ich mich des Nachts auf und wenig Manner mit mir; denn ich sagte keinem Menschen, was mir mein Gott eingegeben hatte, zu tun an Jerusalem; und war kein Tier mit mir, ohne da ich auf ritt. Und ich ritt zum Taltoraus bei der Nacht, vor dem Drachenbrunnen und an das Misttor; und tat mir wehe, daß die Mauern Jerusalems zerrissen waren und die Tore mit Feuer verzehret. Und ging hinuber zu dem Brunnentor und zu des Konigs Teich; und war da nicht Raum meinem Tier, daß es unter mir hatte gehen konnen. Da zog ich bei Nacht den Bach hinan, und tat mir wehe, die Mauern also zu sehen; und kehrete urn und kam zum Taltorwieder heim. Und die Obersten wuftten nicht, wo ich hinging, Oder was ich machte; denn ich hatte bis daher den Juden und den Priestern, den Ratsherren und den Obersten und den andern, die am Werk arbeiteten, nichts gesagt. Und sprach zu ihnen: Ihrsehet das Ungluck, darinnen wirsind, daß Jerusalem wüste liegt, und ihre Tore sind mit Feuer verbrannt; kommt, laftt uns die Mauern Jerusalems bauen, daß wir nicht mehr eine Schmach seien! Und sagte ihnen an die Hand meines Gottes, die gut uber mir war, dazu die Worte des Konigs, die er mir geredet hatte. Und sie sprachen: So laftt uns auf sein! Und wir baueten, und ihre Hande wurden gestarkt zum Guten. Da aber das Saneballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische Knecht, und Gosem, der Araber, horeten, spotteten sie unser und verachteten uns und sprachen: Was ist das, das ihr tut? Wollt ihr wieder von dem Konige abfallen? Da antwortete ich ihnen und sprach: Der Gott vom Himmel wird uns gelingen lassen; denn wir, seine Knechte, haben uns aufgemacht und bauen; ihr aber habt kein Teil noch Recht noch Gedachtnis in Jerusalem.
Morning Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 12:1-14
Von den geistlichen Gaben aber will ich euch, liebe Bruder, nicht verhalten. Ihr wisset, dafi ihr Heiden seid gewesen und hingegangen zu den stummen Gotzen, wie ihr gefuhrt wurdet. Darum tue ich euch kund, daß niemand Jesum verfluchet, der durch den Geist Gottes redet; und niemand kann Jesum einen Herrn heüien ohne durch den Heiligen Geist. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Amter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Krafte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in alien. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselbigen Geist; einem andern der Glaube in demselbigen Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in demselbigen Geist; einem andern, Wunderzu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geisterzu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirket derselbige einige Geist und teilet einem jeglichen seines zu, nachdem er will. Denn gleichwie ein Leib ist und hat doch viel Glieder, alle Glieder aber eines Leibes, wiewohl ihrer viel sind, sind sie doch ein Leib: also auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leibe getauft, wir seien Juden Oder Griechen, Knechte Oder Freie, und sind alle zu einem Geist getranket. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
Responsorial Psalm
Psalm 86
Ein Gebet Davids. HERR, neige deine Ohren und erhore mich; denn ich bin elend und arm. Bewahre meine Seele; denn ich bin heilig. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verladt auf dich! HERR, sei mir gnadig; denn ich rufe taglich zu dir. Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, HERR, verlanget mich. Denn du, HERR, bist gut und gnadig, von großer Gute alien, die dich anrufen. Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens. In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhoren. HERR, es ist dir keiner gleich unter den Gottern und ist niemand, der tun kann wie du. Alle Heiden, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, HERR, und deinen Namen ehren, daß du so graft bist und Wunder tust und alleine Gott bist. Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandele in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem Einigen, daß ich deinen Namen furchte! Ich danke dir, HERR, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen ewiglich. Denn deine Gute ist graft uber mich, und hast meine Seele errettet aus der tiefen Holle. Gott, es setzen sich die Stolzen wider mich, und der Haute der Tyrannen stehet mir nach meiner Seele und haben dich nichtvor Augen. Du aber, HERR Gott, bist barmherzig und gnadig, geduldig und von großer Gute und Treue. Wende dich zu mir, sei mir gnadig; starke deinen Knecht mit deiner Macht und hilt dem Sohn deiner Magd! Tu ein Zeichen an mir, daß mifs wohlgehe, daß es sehen, die mich hassen, und sich schamen müssen, daß du mir beistehest, HERR, und trostest mich.
Gospel
John 3:16-21
Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet; denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt kommen ist, und die Menschen liebeten die Finsternis mehr denn das Licht; denn ihre Werke waren bose. Wer Arges tut, der hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.
Responsorial Psalm
Psalm 136
Danketdem HERRN, denn er ist freundlich; denn seine Güte wahret ewig. Danket dem Gott aller Gotter; denn seine Güte wahret ewiglich. Danket dem HERRN aller Herren; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Wunder tut alleine; denn seine Güte wahret ewiglich. Der die Himmel ordentlich gemacht hat; denn seine Güte wahret ewiglich. Der die Erde auf Wasser ausgebreitet hat; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Lichter gemacht hat; denn seine Güte wahret ewiglich; die Sonne, dem Tage vorzustehen; denn seine Güte wahret ewiglich; den Mond und Sterne, der Nacht vorzustehen; denn seine Güte wahret ewiglich. Der Agypten schlug an ihren Erstgeburten; denn seine Güte wahret ewiglich; und fuhrete Israel heraus; denn seine Güte wahret ewiglich; durch machtige Hand und ausgereckten Arm; denn seine Güte wahret ewiglich. Der das Schilfmeer teilete in zwei Teile; denn seine Güte wahret ewiglich; und lieli Israel hindurchgehen; denn seine Güte wahret ewiglich. Der Pharao und sein Heer ins Schilfmeer stieli; denn seine Güte wahret ewiglich. Der sein Volk fuhrete durch die Wüste; denn seine Güte wahret ewiglich. Der grolie Konige schlug; denn seine Güte wahret ewiglich; und erwürgete machtige Konige; denn seine Güte wahret ewiglich; Sihon, der Amoriter Konig; denn seine Güte wahret ewiglich; und Og, den Konig zu Basan; denn seine Güte wahret ewiglich; und gab ihr Land zum Erbe; denn seine Güte wahret ewiglich; zum Erbe seinem Knechte Israel; denn seine Gute wahret ewiglich. Denn er dachte an uns, da wir untergedrückt waren; denn seine Gute wahret ewiglich; und erlosete uns von unsern Feinden; denn seine Gute wahret ewiglich. Der allem Fleisch Speise gibt; denn seine Gute wahret ewiglich. Danket dem Gott vom Himmel; denn seine Gute wahret ewiglich.
Responsorial Psalm
Psalm 145
Ein Lob Davids. Ich will dich erhohen, mein Gott, du Konig, und deinen Namen loben immer und ewiglich. Ich will dich taglich loben und deinen Namen ruhmen immer und ewiglich. Der HERR ist groß und sehr loblich, und seine Große ist unaussprechlich. Kindeskinder werden deine Werke preisen und von deiner Gewalt sagen. Ich will reden von deiner herrlichen, schonen Pracht und von deinen Wundern, daß man solle reden von deinen herrlichen Taten und daß man erzahle deine Herrlichkeit, daß man preise deine große Güte und deine Gerechtigkeit ruhme. Gnadig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Der HERR ist alien gütig und erbarmet sich aller seiner Werke. Es sollen dir danken, HERR, alle deine Werke, und deine Heiligen dich loben und die Ehre deines Konigreichs ruhmen und von deiner Gewalt reden, daß den Menschenkindern deine Gewalt kund werde und die ehrliche Pracht deines Konigreichs. Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft wahret fur und fur. Der HERR erhalt alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind. Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust deine Hand auf und erfüllest alles, was lebet, mit Wohlgefallen. Der HERR ist gerecht in alien seinen Wegen und heilig in alien seinen Werken. Der HERR ist nahe alien, die ihn anrufen, alien, die ihn mit Ernst anrufen. Ertut, was die Gottesfu rchtige n begehren, und horet ihrßchreien und hilft ihnen. Der HERR behutet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen. Mein Mund soil des HERRN Lob sagen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich!
Responsorial Psalm
Psalm 143
Ein Psalm Davids. HERR, erhore mein Gebet; vernimm mein Flehen urn deiner Wahrheit willen, erhore mich urn deiner Gerechtigkeit willen! Und gehe nicht ins Gericht mit deinem Knechte; denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht. Denn der Feind verfolget meine Seele und zerschlagt mein Leben zu Boden; er legt mich ins Finstere, wie die Toten in der Welt. Und mein Geist ist in mir geangstet; mein Herz ist mir in meinem Leibe verzehret. Ich gedenke an die vorigen Zeiten; ich rede von alien deinen Taten und sage von den Werken deiner Hande. Ich breite meine Hande aus zu dir; meine Seele durstet nach dir wie ein dürres Land. Sela. HERR, erhore mich bald, mein Geist vergehet; verbirg dein Antlitz nicht von mir, daß ich nicht gleich werde denen, die in die Grube fahren. Laß mich frühe horen deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, darauf ich gehen soil; denn mich verlanget nach dir. Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden; zu dir hab ich Zuflucht. Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn. HERR, erquicke mich urn deines Namens willen führe meine Seele aus der Not um deiner Gerechtigkeit willen; und verstore meine Feinde um deiner Güte willen und bringe um alle, die meine Seele angsten; denn ich bin dein Knecht.
Evening Prayer — First Lesson
Numbers 11:16-31
Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebenzig Manner unter den Altesten Israels, die du weilit, daß die Altesten im Volk und seine Amtleute sind, und nimm sie vor die Hütte des Stifts und stelle sie daselbst vor dich, so will ich herniederkommen und mit dir daselbst reden und deines Geistes, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, daß sie mit dir die Last des Volks tragen, daß du nicht allein tragest. Und zum Volk sollst du sagen: Heiliget euch auf morgen, daß ihr Fleisch esset! Denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN kommen, die ihr sprecht: Wer gibt uns Fleisch zu essen, denn es ging uns wohl in Agypten? Darum wird euch der HERR Fleisch geben, daß ihr esset, nicht einen Tag, nicht zween, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, sondern einen Monden lang, bis daß es euch zur Nase ausgehe, und euch ein Ekel sei, darum daß ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und vor ihm geweinet und gesagt: Warum sind wir aus Agypten gegangen? Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fufivolks ist des, darunter ich bin, und du sprichst: Ich will euch Fleisch geben, daß ihr esset einen Monden lang. Soil man Schafe und Rinder schlachten, daß ihnen genug sei? Oderwerden sich alle Fische des Meeres herzu versammeln, daß ihnen genug sei? Der HERR aber sprach zu Mose: Ist denn die Hand des HERRN verkürzt? Aber du sollst jetzt sehen, ob meine Worte dir konnen etwas gelten, Oder nicht. Und Mose ging heraus und sagte dem Volk des HERRN Wort und versammelte die siebenzig Manner unter den Altesten des Volks und stellete sie urn die Hütte her. Da kam der HERR hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm des Geistes, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebenzig altesten Manner. Und da der Geist auf ihnen ruhete, weissagten sie und horeten nicht auf. Es waren aber noch zween Manner im Lager geblieben, dereine hieli Eldad, derandere Medad, und der Geist ruhete auf ihnen; denn sie waren auch angeschrieben und doch nicht hinausgegangen zu der Hütte, und sie weissagten im Lager. Da lief ein Knabe hin und sagte es Mose an und sprach: Eldad und Medad weissagen im Lager. Da antwortete Josua, der Sohn Nuns Moses Diener, den er erwahlet hatte und sprach: Mein Herr Mose, wehre ihnen. Aber Mose sprach zu ihm: Bist du der Eiferer fur mich? Wollte Gott, dad alle das Volk des HERRN weissagete, und der HERR seinen Geist Liber sie gabel Also sammelte sich Mose zum Lager und die Altesten Israels. Da fuhr aus der Wind von dem HERRN und lieli Wachteln kommen vom Meer und streuete sie Liber das Lager, hie eine Tagreise lang, da eine Tagreise lang urn das Lager her, zwo Ellen hoch über der Erde.
Second Reading
Acts 25
Da nun Festus ins Land kommen war, zog er liber drei Tage hinauf von Casarea gen Jerusalem. Da erschienen vor ihm die Hohenpriester und die Vornehmsten der Juden wider Paulus und ermahneten ihn und baten urn Gunst wider ihn, daß er ihn fordern lielie gen Jerusalem, und stelleten ihm nach, daß sie ihn unterwegs umbrachten. Da antwortete Festus, Paulus wurde ja behalten zu Casarea; aber er wurde in kurzem wieder dahin ziehen. Welche nun unter euch (sprach er) konnen, die lasset mit hinabziehen und den Mann Verklagen, so etwas an ihm ist. Da er aber bei ihnen mehr denn zehn Tage gewesen war, zog er hinab gen Casarea; und des andern Tages setzte ersich auf den Richterstuhl und hieli Paulus holen. Da derselbige aber vor ihn kam, traten umher die Juden, die von Jerusalem herabkommen waren, und brachten auf viel und schwere Klagen wider Paulus, welche sie nicht mochten beweisen, dieweil er sich verantwortete: Ich habe weder an der Juden Gesetz noch an dem Tempel noch an dem Kaiser mich versundiget. Festus aberwollte den Juden eine Gunst erzeigen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf gen Jerusalem und daselbst über diesem dich vor mir richten lassen? Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht, da soil ich mich lassen richten; den Juden habe ich kein Leid getan, wie auch du aufs beste weißt. Habe ich aber jemand Leid getan und des Todes wert gehandelt, so weigere ich mich nicht zu sterben; ist aber der keines nicht, des sie mich verklagen, so kann mich ihnen niemand ergeben. Ich berufe mich auf den Kaiser. Da besprach sich Festus mit dem Rat und antwortete: Auf den Kaiser hast du dich berufen, zum Kaiser sollst du ziehen. Aber nach etlichen Tagen kamen der Konig Agrippa und Bernice gen Casarea, Festus zu empfangen. Und da sie viel Tage daselbst gewesen waren, legte Festus dem Konige den Handel von Paulus vor und sprach: Es ist ein Mann, von Felix hinterlassen gefangen, urn welches willen die Hohenpriester und Altesten der Juden vor mir erschienen, da ich zu Jerusalem war, und baten, ich sollte ihn richten lassen; welchen ich antwortete: Es ist der Romer Weise nicht, daß ein Mensch ergeben werde umzubringen, ehe denn der Verklagte habe seine Klager gegenwartig und Raum empfange, sich der Anklage zu verantworten. Da sie aber her zusammenkamen, machte ich keinen Aufschub und hielt des andern Tages Gericht und hieü den Mann vorbringen. Von welchem, da die Verklager auftraten, brachten sie der Ursachen keine auf, der ich mich versah. Sie hatten aber etliche Fragen wider ihn von ihrem Aberglauben und von einem verstorbenen Jesus, von welchem Paulus sagte, er lebete. Da ich aber mich der Frage nicht verstund, sprach ich, ob erwollte gen Jerusalem reisen und daselbst sich daruber lassen richten. Da aber Paulus sich berief, daß er auf des Kaisers Erkenntnis behalten wurde, hieß ich ihn behalten, bis daß ich ihn zum Kaiser sende. Agrippa aber sprach zu Festus: Ich mochte den Menschen auch gerne horen. Er aber sprach: Morgen sollst du ihn horen. Und am andern Tage, da Agrippa und Bernice kamen mit großem Geprange und gingen in das Richthaus mit den Hauptleuten und vornehmsten Mannern der Stadt, und da es Festus hieß, ward Paulus gebracht. Und Festus sprach: Lieber Konig Agrippa und alle ihr Manner, die ihr mit uns hier seid, da sehet ihr den, urn welchen mich die ganze Menge der Juden angelanget hat, beide, zu Jerusalem und auch hier, und schrieen, er solle nicht langer leben. Ich aber, da ich vernahm, daü er nichts getan hatte, was des Todes wert sei, und er auch selber sich auf den Kaiser berief, habe ich beschlossen, ihn zu senden, von welchem ich nichts Gewisses habe, das ich dem Herrn schreibe. Darum habe ich ihn lassen hervorbringen vor euch, allermeist aber vor dich Konig Agrippa, auf daß ich nach geschehener Erforschung haben moge, was ich schreibe; denn es dünkt mich ungeschickt Ding sein, einen Gefangenen zu schicken und keine Ursache wider ihn anzeigen.
Second Reading
Romans 2
Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du bist, der da richtet; denn worinnen du einen andern richtest, verdammst du dich selbst, sintemal du eben dasselbige tust, was du richtest. Denn wir wissen, daß Gottes Urteil ist recht uber die, so solches tun. Denkest du aber, o Mensch, der du richtest die, so solches tun, und tust auch dasselbige, daß du dem Urteil Gottes entrinnen werdest? Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmutigkeit? Weiftt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Bufte leitet? Du aber nach deinem verstockten und unbuftfertigen Herzen haufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes welcher geben wird einem jeglichen nach seinen Werken, namlich Preis und Ehre und, unvergangliches Wesen denen, die mit Geduid in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben, aber denen, die da zankisch sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber dem Ungerechten, Ungnade und Zorn; Trubsal und Angst uber alle Seelen der Menschen, die da Boses tun, vomehmlich der Juden und auch der Griechen; Preis aber und Ehre und Friede alien denen, die da Gutes tun, vomehmlich den Juden und auch den Griechen. Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren werden; und welche am Gesetz gesündiget haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden, sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz horen, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerechtsein. Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben und doch von Natur tun des Gesetzes Werk, dieselbigen, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sind sie sich selbst ein Gesetz damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen Oder entschuldigen, auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesum Christum richten wird laut meines Evangeliums. Siehe aberzu, du heiftest ein Jude und verlassest dich aufs Gesetz und ruhmest dich Gottes und weiftt seinen Willen, und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prufest du, was das Beste zu tun sei, und vermissest dich, zu sein ein Leiterder Blinden ein Licht derer, die in Finsternis sind, ein Zuchtiger der Torichten, ein Lehrer der Einfaltigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist im Gesetz. Nun lehrest du andere und lehrest dich selber nicht. Du predigest, man solle nicht stehlen, und du stiehlst. Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe. Dir greuelt vor den Gotzen und raubest Gott, was sein ist. Du ruhmest dich des Gesetzes und schandest Gott durch Ubertretung des Gesetzes. Denn eurethalben wird Gottes Name gelastert unter den Heiden, als geschrieben stehet. Die Beschneidung istwohl nutzwenn du das Gesetz haltst; haltst du aber das Gesetz nicht, so ist deine Beschneidung schon eine Vorhaut worden. So nun die Vorhaut das Recht im Gesetz halt, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werde fur eine Beschneidung gerechnet? Und wird also, was von Natur eine Vorhaut ist und das Gesetz vollbringet, dich richten, der du unter dem Buchstaben und Beschneidung bist und das Gesetz ubertrittst. Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig im Fleisch geschieht, sondern das ist ein Jude, der inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht, welches Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott
Second Reading
Hebrews 10:1-18
Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukunftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Alle Jahr muß man opfern immer einerlei Opfer und kann nicht, die da opfern, vollkommen machen; sonst hatte das Opfern aufgehoret, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hatten von den Sünden, wenn sie 1 einmal gereiniget waren; sondern es geschieht nur durch dieselbigen ein Gedachtnis der Sünden alle Jahr. Denn es ist unmoglich, durch Ochsen - und Bocksblut Sunden wegzunehmen. Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hastdu mir zubereitet. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme; im Buch stehet vornehmlich von mir geschrieben, daß ich tun soil, Gott, deinen Willen. Droben, als er gesagt hatte: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt; sie gefallen dir auch nicht (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: Siehe, ich komme zu tun, Gott, deinen Willen. Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze. In welchem Willen wir sind geheiliget, einmal geschehen durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er aüe Tage Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr konnen die Sünden abnehmen. Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sunden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn miteinem Opfer hater in Ewigkeit vollendet, die geheiliget werden. Es bezeuget uns aber das auch der Heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte: Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihre Sinne will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehrgedenken. Wo aber derselbigen Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer fur die Sünde.
Second Reading
2 Peter 7:1-10
Gospel
Mark 7
Und es kamen zu ihm die Pharisaer und etliche von den Schriftgelehrten, die von Jerusalem kommen waren. Und da sie sahen etliche seiner Junger mit gemeinen, das ist, mit ungewaschenen Handen das Brat essen, versprachen sie es. Denn die Pharisaer und alle Juden essen nicht, sie waschen denn die Hande manchmal; halten also die Aufsatze der Altesten. Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, sie waschen sich denn. Und des Dings ist viel, das sie zu halten haben angenommen, von Trinkgefaften und Krugen und ehernen Gefaften und Tischen zu waschen. Da fragten ihn nun die Pharisaer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Junger nicht nach den Aufsatzen der Altesten, sondern essen das Brat mit ungewaschenen Handen? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wohl fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht: Dies Volk ehret mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist feme von mir. Vergeblich aber ist's, daß sie mir dienen, dieweil sie lehren solche Lehre, die nichts ist denn Menschengebot. Ihr verlasset Gottes Gebot und haltet der Menschen Aufsatze, von Krugen und Trinkgefaften zu waschen; und desgleichen tut ihr viel. Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebot aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsatze haltet. Denn Mose hat gesagt: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren; und: Wer Vater Oder Mutter flucht, der soil des Todes sterben: Ihr aber lehret: Wenn einer spricht zum Vater Oder Mutter: Korban, das ist, wenn ich's opfere, so ist dir's viel nutzer, der tut wohl. Und so laftt ihr hinfort ihn nichts tun seinem Vater Oder seiner Mutter und hebet auf Gottes Wort durch eure Aufsatze, die ihr aufgesetzt habt; und desgleichen tut ihr viel. Und er rief zu sich das ganze Volk und sprach zu ihnen: Horet mir alle zu und vernehmet's! Es ist nichts aufter dem Menschen, was ihn konnte gemein machen, so es in ihn gehet; sondern was von ihm ausgehet, das ist's, was den Menschen gemein macht. Hat jemand Ohren zu horen, der hore! Und da ervon dem Volk ins Haus kam, fragten ihn seine Junger um dieses Gleichnis. Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverstandig? Vernehmet ihr noch nicht, daß alles, was auften ist und in den Menschen gehet, das kann ihn nicht gemein machen? Denn es gehet nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und gehet aus durch den naturlichen Gang, der alle Speise ausfeget. Und er sprach: Was aus dem Menschen gehet, das macht den Menschen gemein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus bose Gedanken, Ehebruch, Hurerei, Mord, Dieberei, Geiz, Schalkheit; List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslasterung, Hoffart, Unvernunft. Alle diese bosen Stücke gehen von innen heraus und machen den Menschen gemein. Und er stund auf und ging von dannen in die Grenze von Tyrus und Sidon und ging in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen und konnte doch nicht verborgen sein. Denn ein Weib hatte von ihm gehort, deren Tochterlein einen unsauberen Geist hatte. Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füften (und es war ein griechisch Weib aus Syrophonizien); und sie bat ihn, daß er den Teufel von ihrer Tochter austriebe. Jesus aber sprach zu ihr: Laft zuvor die Kinder satt werden! Es ist nicht fein, daß man der Kinder Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie antwortete aber und sprach zu ihm: Ja, Herr; aber doch essen die Hündlein unter dem Tisch von den Brosamen der Kinder. Und er sprach zu ihr: Um des Worts willen so gehe hin; der Teufel ist von deiner Tochter ausgefahren. Und sie ging hin in ihr Haus und fand, daß der Teufel war ausgefahren und die Tochter auf dem Bette liegend. Und da erwieder ausging von den Grenzen Tyrus und Sidon, kam er an das Galilaische Meer, mitten unter die Grenze der zehn Stadte. Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war; und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und sputzete und ruhrete seine Zunge. Und sah auf gen Himmel, seufzete und sprach zu ihm: Hephatha! das ist: Tu dich auf! Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los und redete recht. Und er verbot ihnen, sie sollten es niemand sagen. Je mehr er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten. Und verwunderten sich fiber die Malien und sprachen: Er hat alles wohl gemacht: die Tauben macht er horend und die Sprachlosen redend.
Evening Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 13
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hatte der Liebe nicht, so ware ich ein tonend Erz Oder eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen konnte und wulite alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hatte alien Glauben, also dafi ich Berge versetzte, und hatte der Liebe nicht, so ware ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gabe und lielie meinen Leib brennen und hatte der Liebe nicht, so ware mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich; die Liebe eifert nicht; die Liebe treibt nicht Mutwillen; sie blahet sich nicht; sie stellet sich nicht ungebardig; sie suchet nicht das Ihre; sie lasset sich nicht erbittern; sie trachtet nicht nach Schaden; sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit; sie freuet sich aber der Wahrheit; sie vertraget alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe horet nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhoren werden, und die Sprachen aufhoren werden, und die Erkenntnis aufhoren wird. Denn unser Wissen ist Stuckwerk, und unser Weissagen ist Stuckwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stuckwerk aufhoren. Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschlage; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, dann aber von Angesicht zu Angesichte. Jetzt erkenne ich's stuckweise; dann aber werde ich erkennen, gieichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die großte unter ihnen.
Gospel
Luke 12:13-34
Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, daß er mit mir das Erbe teile. Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter Oder Erbschichter über euch gesetzt? Und sprach zu ihnen: Sehet zu und hutet euch vor dem Geiz! Denn niemand lebet davon, daß er viel Guter hat. und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, des Feld hatte wohl getragen. Und ergedachte bei sich selbst und sprach: Was soil ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Fruchte hinsammle. Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und grotiere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Guter. Und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen grolien Vorrat auf viel Jahre; habe nun Ruhe, i(i trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr, diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern, und wes wird's sein, das du bereitet hast? Also gehet es, wer sich Schatze sammelt und ist nicht reich in Gott. Er sprach aber zu seinen Jungern: Darum sage ich euch: Sorget nicht fur euer Leben, was ihr essen sollet; auch nicht fur euren Leib, was ihr antun sollet. Das Leben ist mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung. Nehmet wahr der Raben: sie saen nicht, sie ernten auch nicht, sie haben auch keinen Keller noch Scheune; und Gott nahret sie doch. Wieviel aber seid ihr besser denn die Vogel! Welcher ist unter euch, ob er schon darum sorget, der da konnte eine Elle lang seiner Grolie zusetzen? So ihr denn das Geringste nicht vermoget, warum sorget ihr fur das andere? Nehmet wahr der Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, so spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht ist bekleidet gewesen als der eine. So denn das Gras, das heute auf dem Felde stehet. und morgen in den Ofen geworfen wird, Gott also kleidet, wieviel mehr wird er euch kleiden, ihr Kleinglaubigen. Darum auch ihr, fraget nicht danach, was ihr essen Oder was ihr trinken sollt, und fahret nicht hoch her! Nach solchem allem trachten die Heiden in der Welt; aber euer Vater weift wohl, daß ihr des bedurfet. Doch trachtet nach dem Reich Gottes, so wird euch das alles zufallen. Furchte dich nicht, du kleine Herde; denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zugeben. Verkaufet, was ihr habt, und gebt Almosen. Machet euch Sackel, die nicht veralten, einen Schatz, der nimmer abnimmt im Himmel, da kein Dieb zukommt, und den keine Motten fressen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
Gospel
John 9:13-25
Da führeten sie ihn zu den Pharisaern, der weiland blind war. (Es war aber Sabbat, da Jesus den Kot machte und seine Augen offnete.) Da fragten sie ihn abermal, auch die Pharisaer, wie erware sehend worden. Er aber sprach zu ihnen: Kot legte er mir auf die Augen, und ich wusch mich und bin nun sehend. Da sprachen etliche der Pharisaer: Der Mensch ist nicht von Gott, dieweil er den Sabbat nicht halt. Die andern aber sprachen: Wie kann ein sundiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht unter ihnen. Sie sprachen wieder zu dem Blinden: Was sagest du von ihm, daß er hat deine Augen aufgetan? Er aber sprach: Er ist ein Prophet. Die Juden glaubten nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend worden ware, bis daß sie riefen die Eltern des, der sehend war worden, fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von welchem ihr saget, er sei blind geboren? Wie ist er denn nun sehend? Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daü er blind geboren ist. Wie er aber nun sehend ist, wissen wir nicht; Oder wer ihm hat seine Augen aufgetan, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fraget ihn; lasset ihn selbst fürsich reden. Solches sagten seine Eltern; denn sie furchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon vereiniget, so jemand ihn fur Christum bekennete, daß derselbe in Bann getan würde. Darum sprachen seine Eltern: Er ist alt genug, fraget ihn. Da riefen sie zum andernmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, daü dieser Mensch ein Sunder ist. Er antwortete und sprach: Ist er ein Sunder, das weift ich nicht; eines weift ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend.
Gospel
Acts 6
In den Tagen aber, da der Jünger viel wurden, erhub sich ein Murmeln unter den Griechen wider die Hebraer, darum daß ihre Witwen übersehen wurden in der taglichen Handreichung. Da riefen die Zwolfe die Menge der Junger zusammen und sprachen: Es taugt nicht, daß wir das Wort Gottes unterlassen und zu Tische dienen. Darum, ihr lieben Bruder, sehet unter euch nach sieben Mannern, die ein gut Gerucht haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, welche wir bestellen mogen zu dieser Notdurft. Wir aber wollen anhalten am Gebet und am Amt des Worts. Und die Rede gefiel derganzen Menge wohl, und erwahleten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen von Antiochien. Diese stelleten sie vor die Apostel und beteten und legten die Hande auf sie. Und das Wort Gottes nahm zu, und die Zahl der Junger ward sehr groli zu Jerusalem. Es wurden auch viel Priesterdem Glauben gehorsam. Stephanus aber, voll Glaubens und Krafte, tat Wunder und grolie Zeichen unter dem Volk. Da stunden etliche auf von der Schule, die da heiliet der Libertiner und der Kyrener und der Alexanderer und derer, die aus Zilizien und Asien waren, und befragten sich mit Stephanus. Und sie vermochten nicht, zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete. Da richteten sie zu etliche Manner, die sprachen: Wir haben ihn gehoret Lasterworte reden wider Mose und wider Gott. Und bewegten das Volk und die Altesten und die Schriftgelehrten; und traten herzu und rissen ihn hin und fuhreten ihn vor den Rat; und stelleten falsche Zeugen dar, die sprachen: Dieser Mensch horet nicht auf, zu reden Lasterworte wider diese heilige Statte und das Gesetz. Denn wir haben ihn horen sagen: Jesus von Nazareth wird diese Statte zerstoren und andern die Sitten, die uns Mose gegeben hat. Und sie sahen auf ihn alle, die im Rat salien, und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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