Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
1 Thessalonians 1:1-5
Paulus und Silvanus und Timotheus: der Gemeinde zu Thessalonich, in Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Wir danken Gott allezeit fur euch alle und gedenken euer in unserm Gebet ohne Unterlaft. Und denken an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser Herr Jesus Christus vor Gott und unserm Vater. Denn, liebe Bruder, von Gott geliebet, wir wissen, wie ihr auserwahlet seid, daß unser Evangelium ist bei euch gewesen nicht allein im Wort, sondern beide, in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in grafter Gewiftheit; wie ihr wisset, welcherlei wir gewesen sind unter euch um euretwillen.
First Reading
Ezekiel 47
Und er fuhrete mich wieder zu der Tur des Tempels. Und siehe, da floß ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels gegen Morgen; denn die Tur des Tempels war auch gegen Morgen. Und das Wasser lief an der rechten Seite des Tempels neben dem Altar hin gegen Mittag. Und er fuhrete mich auswendig zum Tor gegen Mitternacht vom außern Tor gegen Morgen; und siehe, das Wasser sprang heraus von der rechten Seite. Und der Mann ging heraus gegen Morgen und hatte die Melischnur in der Hand; und er maß tausend Ellen und fuhrete mich durchs Wasser, bis mir's an die Knochel ging. Und maß abermal tausend Ellen und fuhrete mich durchs Wasser, bis mir's an die Kniee ging. Und maß noch tausend Ellen und ließ mich dadurch gehen, bis es mir an die Lenden ging. Da maß er noch tausend Ellen, und es war so tief, daß ich nicht mehr grunden konnte; denn das Wasser war zu hoch, daß man daruber schwimmen mußte und konnte es nicht grunden. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, das hast du ja gesehen. Und er fuhrete mich wieder zuruck am Ufer des Bachs. Und siehe, da stunden sehrviel Baume am Ufer auf beiden Seiten. Und er sprach zu mir: Dies Wasser das da gegen Morgen herausfleußt, wird durchs Blachfeld fließen ins Meer und von einem Meer ins andere, und wenn es dahin ins Meer kommt, da sollen dieselbigen Wasser gesund werden. Ja alles, was darin lebt und webt, dahin diese Strome kommen, das soil leben, und soil sehr viel Fische haben; und soil alles gesund werden und leben, wo dieser Strom hinkommt. Und es werden die Fischer an demselben stehen; von Engeddi bis zu En-Eglaim wird man die Fischgarne aufspannen; denn es werden daselbst sehr viel Fische sein, gleichwie im großen Meer. Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern gesalzen bleiben. Und an demselben Strom, am Ufer auf beiden Seiten, werden allerlei fruchtbare Baume wachsen; und ihre Blatter werden nicht verwelken noch ihre Fruchte verfaulen; und werden alle Monden neue Fruchte bringen, denn ihr Wasser fleußt aus dem Heiligtum. Ihre Fruchtwird zurßpeise dienen und ihre Blatter zur Arznei. So spricht der Herr HERR: Dies ist die Grenze, nach der ihr das Land sollt austeilen den zwolf Stammen Israels; denn zwei Teile gehoren dem Stamm Joseph. Und ihr sollt es gleich austeilen, einem wie dem andern; denn ich habe meine Hand aufgehoben, das Land euren Vatern und euch zum Erbteil zu geben. Dies ist nun die Grenze des Landes gegen Mitternacht von dem großen Meer an, von Hethlon bis gen Zedad: namlich Hemath, Berotha, Sibraim, die mit Damaskus und Hemath grenzen; und Hazar-Tichon, die mit Haveran grenzet. Das soil die Grenze sein vom Meer an bis gen Hazar-Enon; und Damaskus und Hemath sollen das Ende sein gegen Mitternacht. Aber die Grenze gegen Morgen sollt ihr messen zwischen Haveran und Damaskus und zwischen Gilead und zwischen dem Lande Israel, am Jordan hinab bis ans Meer gegen Morgen. Das soil die Grenze gegen Morgen sein. Aber die Grenze gegen Mittag ist von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und gegen das Wasser am großen Meer. Das soli die Grenze gegen Mittag sein. Und die Grenze gegen Abend ist vom großen Meer an stracks bis gen Hemath. Das sei die Grenze gegen Abend. Also sollt ihr das Land austeilen unter die Stamme Israels. Und wenn ihr das Los werfet, das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten gleich wie die Einheimischen unter den Kindern Israel; und sollen auch ihren Teil am Lande haben, ein jeglicher unter dem Stamm, dabei er wohnet, spricht der Herr HERR.
First Reading
1 Chronicles 16:7-36
Zu der Zeit bestellete David zum ersten, dem HERRN zu danken, durch Assaph und seine Bruder: Danket dem HERRN, prediget seinen Namen, tut kund unter den Volkern sein Tun! Singet, spielet und dichtet ihm von alien seinen Wundern! Rühmet seinen heiligen Namen! Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen. Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht; suchet sein Angesicht allezeit! Gedenket seiner Wunder, dieergetan hat, seiner Wunder und seines Worts, ihr, der Same Israels, seines Knechts, ihr Kinder Jakobs, seine Auserwahlten. Er istder HERR, unser Gott; er richtetin aller Welt. Gedenket ewiglich seines Bundes, was er verheißen hat in tausend Geschlechter, den ergemacht hat mit Abraham, und seines Eides mit Isaak; und stellete dasselbe Jakob zum Recht und Israel zum ewigen Bunde; und sprach: Dirwill ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteils, da sie wenig und gering waren und Fremdlinge drinnen. Und sie zogen von einem Volk zum andern und aus einem Konigreich zum andern Volk. Er liefi niemand ihnen Schaden tun und strafte Konige urn ihretwillen. Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid! Singet dem HERRN, alle Lande, verkundiget taglich sein Heil! Erzahlet unter den Heiden seine Herrlichkeit und unter den Volkern seine Wunder! Denn der HERR ist grol L und fast loblich und herrlich uber alle Gotten Denn aller Heiden Gotter sind Gotzen; der HERR aber hat den Himmel gemacht. Es stehet herrlich und prachtig vor ihm, und gehet gewaltiglich und frohlich zu an seinem Ort. Bringet her dem HERRN, ihr Vdlker, bringet her dem HERRN Ehre und Macht! Bringet her des HERRN Namen die Ehre; bringet Geschenke und kommt vor ihn und betet den HERRN an in heiligem Schmuck! Es furchte ihn alle Welt! Er hat den Erdboden bereitet, dafi er nicht bewegt wird. Es freue sich der Himmel, und die Erde sei frohlich und man sage unter den Heiden, daß der HERR regieret. Das Meer brause, und was drinnen ist; und das Feld sei frohlich und alles, was drauf ist. Und lasset jauchzen alle Baume im Walde vor dem HERRN; denn er kommt, zu richten die Erde. Danket dem HERRN; denn eristfreundlich, und seine Gute wahret ewiglich. Und sprechet: Hilf uns, Gott, unser Heiland, und sammle uns und errette uns aus den Heiden, daß wirdeinem heiligen Namen danken und dir Lob sagen! Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit; und alles Volk sage: Amen! und lobe den HERRN.
Morning Prayer — First Lesson
Wisdom 7
Epistle
Proverbs 31:10-31
Wem ein tugendsam Weib bescheret ist, die ist viel edler denn die kostlichsten Perlen. Ihres Mannes Herzdarf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leides sein Leben lang. Sie gehet mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mitihren Handen. Sie istwie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von feme bringt. Sie stehet des Nachts auf und gibt Futter ihrem Flause und Essen ihren Dirnen. Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg von den Fruchten ihrer FHande. Sie gurtet ihre Lenden fest und starkt ihre Arme. Sie merkt, wie ihr Handel Frommen bringt; ihre Leuchte verloscht des Nachts nicht. Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel. Sie breitet ihre Hande aus zu dem Armen und reichet ihre Hand dem Durftigen. Sie furchtet ihres Hauses nicht vor dem Schnee, denn ihr ganzes Haus hat zwiefache Kleider. Sie macht ihr selbst Decken; weifte Seide und Purpur ist ihr Kleid. Ihr Mann ist berühmt in den Toren, wenn er sitzt bei den Altesten des Landes. Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Kramer. Ihr Schmuck ist, daß sie reinlich und fleiftig ist; und wird hernach lachen. Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. Sie schauet, wie es in ihrem Hause zugehet, und isset ihr Brot nicht mit Faulheit. Ihre Sohne kommen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie. Viele Tochter bringen Reichtum; du aber übertriffst sie alle. Lieblich und schon sein ist nichts; ein Weib, das den HERRN furchtet, soil man loben. Sie wird gerühmt werden von den Fruchten ihrer Hande; und ihre Werke werden sie loben in den Toren.
First Reading
Judges 2
Es kam aber der Engel des HERRN herauf von Gilgal gen Bochim und sprach: Ich habe euch aus Agypten heraufgeführet und ins Land gebracht, das ich euren Vatern geschworen habe, und sprach, ich wollte meinen Bund mit euch nicht nachlassen ewiglich, daß ihr nicht solltet einen Bund machen mit den Einwohnern dieses Landes und ihre Altare zerbrechen. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorchet. Warum habt ihr das getan? Da sprach ich auch: Ich will sie nicht vertreiben vor euch, daß sie euch zum Stricke werden und ihre Gotter zum Netze. Und da der Engel des HERRN solche Worte geredet hatte zu alien Kindern Israel, hub das Volk seine Stimme auf und weineten. Und hieften die Statte Bochim; und opferten daselbst dem HERRN. Denn als Josua das Volk von sich gelassen hatte, und die Kinder Israel hingezogen waren, ein jeglicher in sein Erbteil, das Land einzunehmen, dienete das Volk dem HERRN, solange Josua lebte und die Altesten, die lange nach Josua lebten und alle die groften Werke des HERRN gesehen hatten, die er Israel getan hatte. Da nun Josua, der Sohn Nuns, gestorben war, der Knecht des HERRN, als er hundertundzehn Jahre alt war, begruben sie ihn in den Grenzen seines Erbteils zu Thimnath-Heres auf dem Gebirge Ephraim, von mitternachtwarts am Berge Gaas. Da auch alle, die zu der Zeit gelebt hatten, zu ihren Vatern versammelt worden, kam nach ihnen ein ander Geschlecht auf, das den HERRN nicht kannte, noch die Werke, die er an Israel getan hatte. Da taten die Kinder Israel übel vor dem HERRN und dieneten Baalim. Und verlieften den HERRN, ihrer Vater Gott, der sie aus Agyptenland gefuhret hatte, und folgten andern Gottern nach, auch den Gottern der Volker, die urn sie her wohneten; und beteten sie an und erzümeten den HERRN. Denn sie verlieften je und je den HERRN und dieneten Baal und Astharoth. So ergrimmete dann der Zorn des HERRN uber Israel und gab sie in die Hand derer, die sie raubeten, daß sie sie beraubeten, und verkaufte sie in die Hande ihrer Feinde umher. Und sie konnten nicht mehr ihren Feinden widerstehen, sondern wo sie hinaus wollten, war des HERRN Hand wider sie zum Ungluck, wie denn der HERR ihnen gesagt und geschworen hatte; und wurden hart gedranget. Wenn denn der HERR Richter auferweckte, die ihnen halfen aus der Rauber Hand, so gehorchten sie den Richtern auch nicht, sondern hureten andern Gottern nach und beteten sie an und wichen bald von dem Wege, da ihre Vater auf gegangen waren, des HERRN Geboten zu gehorchen, und taten nicht wie dieselben. Wenn aber der HERR ihnen Richter erweckte, so war der HERR mit dem Richter und half ihnen aus ihrer Feinde Hand, solange der Richter lebte. Denn es jammerte den HERRN ihr Wehklagen uber die, so sie zwangen und drangeten. Wenn aber der Richter starb, so wandten sie sich und verderbeten es mehr denn ihre Vater, daß sie andern Gottern folgten, ihnen zu dienen und sie anzubeten; sie fielen nicht von ihrem Vornehmen noch von ihrem halsstarrigen Wesen. Darum ergrimmete dann des HERRN Zorn uber Israel, daß er sprach: Weil dies Volk meinen Bund ubergangen hat, den ich ihren Vatern geboten habe, und gehorchen meiner Stimme nicht, so will ich auch hinfort die Heiden nicht vertreiben, die Josua hat gelassen, da er starb, daß ich Israel an ihnen versuche, ob sie auf dem Wege des HERRN bleiben, daß sie drinnen wandeln, wie ihre Vater geblieben sind, Oder nicht. Also lieft der HERR diese Heiden, daß er sie nicht bald vertrieb, die er nicht hatte in Josuas Hand ubergeben.
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 2
Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschatzt wurde. Und diese Schatzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schatzen liefte, ein. jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auch auf Joseph aus Galilaa, aus der Stadt Nazareth, in das judische Land zur Stadt Davids die da heiftt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf daß er sich schatzen liefte mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, daß sie gebaren sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselbigen Gegend auf dem Felde bei den Hurden, die huteten des Nachts ihre Herde. und siehe des Herm Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herm leuchtete urn sie, und sie furchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Furchtet euch nicht! Siehe, ich verkundige euch grofte Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habtzum Zeichen: Ihrwerdetfinden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Hohe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laftt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegete sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehreten wieder urn, preiseten und lobten Gott urn alles, was sie gehoret und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Und da acht Tage urn waren, daß das Kind beschnitten wurde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward. Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz. Moses kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, daß sie ihn darstelleten dem Herm (wie denn geschrieben stehet in dem Gesetz des Herm: Allerlei Mannlein, das zum ersten die Mutter bricht, soil dem Herm geheiliget heiften), und daß sie gaben das Opfer, nachdem gesagt ist im Gesetz des Herm, ein Paar Turteltauben Oder zwo junge Tauben. Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfurchtig und wartete auf den Trost Israels; und der Heilige Geist war in ihm. Und ihm war eine Antwort worden von dem Heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hatte denn zuvor den Christ des Herrn gesehen. Und kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie fur ihn taten, wie man pfleget nach dem Gesetz, da nahm er ihn auf seine Arme und lobete Gott und sprach: Herr, nun lassestdu deinen Diener im Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitet hast vor alien Volkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volks Israel. Und sein Vater und Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden. Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die warwohl betaget und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmervom Tempel, dienete Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht: Dieselbige trat auch hinzu zu derselbigen Stunde und preisete den Herm und redete von ihm zu alien, die da auf die Erlosung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herm, kehrten sie wieder nach Galilaa zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei ihm. Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwolf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren, und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem; und seine Eltern wußten's nicht. Sie meineten aber, erware unter den Gefahrten, und kamen eine Tagereise und suchten ihn unter den Gefreundeten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden gingen siewiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und begab sich, nach dreien Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, daß er ihnen zuhorete und sie fragete. Und alle, die ihm zuhoreten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antwort. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstunden das Wort nicht, das er mit ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Responsorial Psalm
Psalm 5
Ein Psalm Davids, vorzusingen fur das Erbe. HERR, hore meine Worte, merke auf meine Rede! Vernimm mein Schreien, mein Konig und mein Gott; denn ich will vor dir beten. HERR, frühe wollest du meine Stimme horen; fruhe will ich mich zu dir schicken und drauf merken. Denn du bist nicht ein Gott, dem gottlos Wesen gefallt; wer bose ist, bleibet nicht vor dir. Die Ruhmredigen bestehen nicht vor deinen Augen; du bistfeind alien Ubeltatern. Du bringest die Lugner urn; der HERR hat Greuel an den Blutgierigen und Falschen. Ich aber will in dein Haus gehen auf deine grofte Gute und anbeten gegen deinem heiligen Tempel in deiner Furcht. HERR, leite mich in deiner Gerechtigkeit urn meiner Feinde willen; richte deinen Weg vor mir her. Denn in ihrem Munde ist nichts Gewisses, ihr Inwendiges ist Herzeleid, ihr Rachen ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen heucheln sie. Schuldige sie, Gott, daß sie fallen von ihrem Vornehmen! Stofte sie aus urn ihrergroften Ubertretung willen; denn sie sind dirwiderspenstig. Laft sich freuen alle, die auf dich trauen; ewiglich laft sie ruhmen, denn du beschirmest sie; frohlich laft sein in dir, die deinen Namen lieben! Denn du, HERR, segnest die Gerechten; du kronest sie mit Gnade wie mit einem Schilde.
Gospel
Matthew 13:44-52
Abermal ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden uber denselbigen und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine kostliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte dieselbige. Abermal ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fanget. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefali zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen. Die Engel werden ausgehen und die Bosen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zahneklappen sein. Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. Da sprach er: Darum, ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervortragt.
Responsorial Psalm
Psalm 129
Ein Lied im hohern Chor. Sie haben mich oft gedranget von meiner Jugend auf, so sage Israel; sie haben mich oft gedranget von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht ubermocht. Die Pfluger haben auf meinem Rucken geackert und ihre Furchen lang gezogen. Der HERR, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen. Ach; daß müliten zuschanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind! Ach, daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dachern, welches verdorret, ehe man es ausrauft, von welchem der Schnitter seine Hand nicht fullet, noch der Garbenbinder seinen Arm voll, und die vorubergehen, nicht sprechen: Der Segen des HERRN sei uber euch; wir segnen euch im Namen des HERRN!
Responsorial Psalm
Psalm 139
Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze Oder stehe auf, so weiftest du es: du verstehest meine Gedanken von feme. Ich gehe Oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht ailes wissest. Du schaffest es, was ich vor Oder hernach tue, und haltst deine Hand uber mir. Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen. Wo soil ich hingehen vor deinem Geist und wo soli ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Fuhre ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Holle, siehe, so bist du auch da. Nahme ich Flügel der Morgenrote und bliebe am auftersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst fuhren und deine Rechte mich halten. Sprache ich: Finsternis moge mich decken, so muft die Nacht auch Licht um mich sein; denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht. Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest uber mir in Mutterleibe. Ich danke dir daruber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl. Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war. Aberwie kostlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine grofte Summa! Sollt ich sie zahlen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir. Ach, Gott, daß du totetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mirweichen muftten! Denn sie reden von dir lasterlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache. Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreuftt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen. Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mirfeind. Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prufe mich und erfahre, wie ich's meine; und siehe, ob ich auf bosem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Responsorial Psalm
Psalm 138
Davids. Ich danke dir von ganzem Flerzen; vor den Gottern will ich dir lobsingen. Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel und deinem Namen danken um deine Gute und Treue; denn du hast deinen Namen uber alles herrlich gemacht durch dein Wort. Wenn ich dich anrufe, so erhore mich und gib meiner Seele grofte Kraft. Es danken dir, HERR, alle Konige auf Erden, daß sie horen das Wort deines Mundes, und singen auf den Wegen des HERRN, da(5 die Ehre des HERRN grofi sei. Denn der HERR ist hoch und siehet auf das Niedrige und kennet den Stolzen von feme. Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und streckest deine Hand uber den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. Der HERR wird's ein Ende machen um meinetwillen. HERR, deine Güte istewig. Das Werk deiner Hande wollest du nicht lassen!
Evening Prayer — First Lesson
Wisdom 8
Second Reading
James 3
Liebe Bruder, unterwinde sich nicht jedermann, Lehrer zu sein; und wisset, daß wir desto mehr Urteil empfangen werden. Denn wir fehlen alle mannigfaltiglich. Wer aber auch in keinem Wort fehlet, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Siehe, die Pferde halten wir in Zaumen, daß sie uns gehorchen, und lenken den ganzen Leib. Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so graft sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regieret. Also ist auch die Zunge ein klein Glied und richtet grofte Dinge an. Siehe, ein klein Feuer, welch einen Wald zundet's an! Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zundet an alien unsern Wandel, wenn sie von der Holle entzundet ist. Denn alle Natur der Tiere und der Vogel und der Schlangen und der Meerwunder werden gezahmet und sind gezahmet von der menschlichen Natur; aber die Zunge kann kein Mensch zahmen, das unruhige Ubel voll todlichen Giftes. Durch sie loben wir Gott den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, nach dem Bilde Gottes gemacht. Aus einem Munde gehet Loben und Fluchen. Es soil nicht, liebe Bruder, also sein. Quillet auch ein Brunnen aus einem Loche süft und bitter? Kann auch, liebe Bruder, ein Feigenbaum 01 Oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salzig und süft Wasser geben. Wer istweise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit. Denn das ist nicht die Weisheit, die von oben herab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel boses Ding. Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, lasset sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteüsch, ohne Heuchelei. Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesaet im Frieden denen, die den Frieden halten.
Second Reading
Romans 3
Was haben denn die Juden Vorteils, Oder was nutzt die Beschneidung? Zwar fast viel. Zum ersten, ihnen ist vertrauet, was Gott geredet hat. Daft aber etliche nicht glauben an dasselbige, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? Das sei feme! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen falsch; wie geschrieben steht: Auf daß du gerecht seiest in deinen Worten und uberwindest, wenn du gerichtet wirst. Ist's aber also, daß unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preiset, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß er daruber zurnet? (Ich rede also auf Menschenweise.) Das sei feme! Wie konnte sonst Gott die Welt richten? Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Luge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sunder gerichtet werden und nicht vielmehr also tun, wie wir gelastert werden, und wie etliche sprechen, daß wir sagen sollen: Lasset uns Libel tun, auf daß Gutes daraus komme? Welcher Verdammnis ist ganz recht. Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, wie denn geschrieben stehet: Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer; da ist nicht, der verstandig sei; da ist nicht, der nach Gottfrage. Sie sind alle abgewichen und allesamt untuchtig worden; da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer. Ihrßchlund istein offen Grab; mit ihren Zungen handeln sie truglich; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit; ihre Fuße sind eilend, Blut zu vergiefien; in ihren Wegen ist eitel Unfall und Herzeleid und den Weg des Friedens wissen sie nicht. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen. Wir wissen aber, daß, was das Gesetz, sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopfet werde, und alle Welt Gott schuldig sei darum, daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein mag; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbaret und bezeuget durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu alien und auf alle, die da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied; sie sind allzumal Sunder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlosung, so durch Christum Jesum geschehen ist, welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut.damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete, in dem, daß er Sünde vergibt, welche bis anher geblieben war unter gbttlicher Geduld, auf daß er zu diesen Zeiten darbote die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum. Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist aus. Durch welches Gesetz? durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens Gesetz. So halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Oder ist Gott allein der Juden Gott? Ist er nicht auch der Heiden Gott? Ja freilich, auch der Heiden Gott. Sintemal es ist ein einiger Gott, der da gerecht macht die Beschneidung aus dem Glauben und die Vorhaut durch den Glauben. Wie? heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei feme! sondern wir richten das Gesetz auf.
Second Reading
Colossians 3:12-17
So ziehet nun an, als die Auserwahlten Gottes, Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld und vertrage einer den andern, und vergebet euch untereinander, so jemand Klage hat wider den andern; gleichwie Christus euch vergeben hat, also auch ihr. Uber alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar. Lasset das Wort Christi unter euch reichlich wohnen in aller Weisheit. Lehret und vermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesangen und geistlichen lieblichen Liedern und singet dem Herrn in eurem Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten Oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu und danket Gott und dem Vater durch ihn.
Second Reading
Hebrews 12:25-29
Sehet zu, daß ihr euch des nicht weigert, der da redet! Denn jene nicht entflohen sind, die sich weigerten, da er auf Erden redete, viel weniger wir, so wir uns des weigern, der vom Himmel redet, welches Stimme zu der Zeit die Erde bewegete. Nun aber verheiftet er und spricht: Noch einmal will ich bewegen nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel. Aber solches "Noch einmal" zeigt an, daß das Bewegliche soil verandert werden, als das gemacht ist, auf daß da bleibe das Unbewegliche. Darum, dieweil wir empfangen ein unbeweglich Reich, haben wir Gnade, durch welche wir sollen Gott dienen, ihm zu gefallen, mit Zucht und Furcht. Denn unser Gott ist ein verzehrend Feuer.
Gospel
Matthew 1
Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugete Isaak. Isaak zeugete Jakob. Jakob zeugete Juda und seine Brüder. Juda zeugete Pharez und Saram von der Thamar. Pharez zeugete Hezron. Hezron zeugete Ram. Ram zeugete Aminadab. Aminadab zeugete Nahasson. Nahasson zeugete Salma. Salma zeugete Boas von der Rahab. Boas zeugete Obed von der Ruth. Obed zeugete Jesse. Jesse zeugete den Konig David. Der Konig David zeugete Salomo von dem Weibe des Uria. Salomo zeugete Roboam. Roboam zeugete Abia. Abia zeugete Assa. Assa zeugete Josaphat. Josaphat zeugete Joram. Joram zeugte Osia. Osia zeugete Jotham. Jotham zeugete Achas. Achas zeugete Ezechia. Ezechia zeugete Manasse. Manasse zeugete Amon. Amon zeugete Josia. Josia zeugete Jechonia und seine Brüder um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Nach der babylonischen Gefangenschaft zeugete Jechonia Sealthiel. Sealthiel zeugete Zorobabel. Zorobabel zeugete Abiud. Abiud zeugete Eliachim. Eliachim zeugete Asor. Asor zeugete Zadoch. Zadoch zeugete Achin. Achin zeugete Eliud. Eliud zeugete Eleasar. Eleasar zeugete Matthan. Matthan zeugete Jakob. Jakob zeugete Joseph, den Mann Marias, von welcher ist geboren Jesus, der da heiliet Christus. Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die babylonische Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christum sind vierzehn Glieder. Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertrauet war, ehe er sie heimholete, erfand sich's, daß sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Joseph aber, ihr Mann, warfromm und wollte sie nicht rügen, gedachte aber sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herm im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids furchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heilien; denn erwird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfullet würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebaren, und sie werden seinen Namen Emanuel heilien, das ist verdolmetschet, Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des Herm Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar, und hieli seinen Namen Jesus.
Evening Prayer — Second Lesson
Galatians 2
Danach liber vierzehn Jahre zog ich abermal hinauf gen Jerusalem mit Barnabas und nahm Titus auch mit mir. Ich zog aber hinauf aus einer Offenbarung und besprach mich mit ihnen liber dem Evangelium, das ich predige unter den Heiden, besonders aber mit denen, die das Ansehen hatten, auf daß ich nicht vergeblich liefe Oder gelaufen hatte. Aber es ward auch Titus nicht gezwungen, sich zu beschneiden, der mit mir war, ob er wohl ein Grieche war. Denn da etliche falsche Brüder sich mit eingedrungen und neben eingeschlichen waren, zu verkundschaften unsere Freiheit, die wir haben in Christo Jesu, daß sie uns gefangennahmen, wichen wirdenselbigen nicht eine Stunde, untertan zu sein, auf daß die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestunde. Von denen aber, die das Ansehen hatten, welcherlei sie weiland gewesen sind, da liegt mir nichts an; denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht. Mich aber haben die, so das Ansehen hatten, nichts anderes gelehret, sondern wiederum, da sie sahen, daß mir vertrauet war das Evangelium an die Vorhaut, gleichwie Petrus das Evangelium an die Beschneidung (denn der mit Petrus kraftig ist gewesen zum Apostelamt unter die Beschneidung, der ist mit mir auch kraftig gewesen unter die Heiden), und erkannten die Gnade, die mir gegeben war, Jakobus und Kephas und Johannes, die fur Saulen angesehen waren, gaben sie mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, daß wir unter die Heiden, sie aber unter der Beschneidung predigten; allein daß wir der Armen gedachten, welches ich auch fleilüg bin gewesen zu tun. Da aber Petrus gen Antiochien kam, widerstund ich ihm unter Augen; denn es war Klage liber ihn kommen. Denn zuvor, ehe etliche von Jakobus kamen, ali er mit den Heiden; da sie aber kamen, entzog er sich und sonderte sich, darum daß er die von der Beschneidung fürchtete. Und heuchelten mit ihm die andern Juden, also daß auch Barnabas verfuhret ward, mit ihnen zu heucheln. Aber da ich sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor alien offentlich: So du, der du ein Jude bist, heidnisch lebest und nicht judisch, warum zwingest du denn die Heiden, judisch zu leben? Wiewohl wir von Natur Juden und nicht Sunder aus den Heiden sind, doch, weil wirwissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht. Sollten wir aber, die da suchen durch Christum gerecht zu werden, auch noch selbst als Sunder erfunden werden, so ware Christus ein Sündendiener. Das sei feme! Wenn ich aber das, so ich zerbrochen habe, wiederum baue, so mache ich mich selbst zu einem Ubertreter. Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben auf daß ich Gott lebe; ich bin mit Christo gekreuziget. Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebet in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebet hat und sich selbst fur mich dargegeben. Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.
Gospel
Luke 14:1-14
Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisaer auf einen Sabbat, das Brot zu essen. Und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm der war wassersuchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprach: Ist's auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn und lieft ihn gehen. Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse Oder Esel in den Brunnen fallt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gasten, da, er merkte, wie sie erwahleten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Ehrlicherer denn du von ihm geladen sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du mussest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rucke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhohet, der soil erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der soli erhohet werden. Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags -Oder Abendmahl machest, so lade nicht deine Freunde noch deine Bruder noch deine Gefreundeten noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf dad sie dich nicht etwa wieder laden, und dir vergolten werde. Sondern wenn du ein Mahl machest, lade die Armen, die Kruppel, die Lahmen, die Blinden, so bistdu selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.
Gospel
Luke 12:1-7
Es lief das Volk zu, und kamen etliche viel tausend zusammen, also daß sie sich untereinander traten. Da fing er an und sagte zu seinen Jungern: Zum ersten hutet euch vor den Sauerteig der Pharisaer, welches ist die Heuchelei. Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde. Darum, was ihr in Finsternis saget, das wird man im Licht horen; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dachern predigen. Ich sage euch aber, meinen Freunden: Furchtet euch nicht vor denen, die den Leib toten und danach nichts mehr tun konnen. Ich will euch aberzeigen, vorwelchem ihr euch furchten sollt: Furchtet euch vor dem, der, nachdem er getotet hat, auch Macht hat, zu werfen in die Holle. Ja, ich sage euch, vor dem furchtet euch. Verkauftman nicht funf Sperlinge urn zwei Pfennige? Noch ist vor Gott derselbigen nicht einer vergessen. Auch sind die Haare auf eurem Haupte alle gezahlet. Darum furchtet euch nicht; denn ihr seid besserdenn viel Sperlinge.
Gospel
Luke 16
Er sprach aberauch zu seinen Jungern: Eswar ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward vor ihm beruchtiget, als hatte er ihm seine Guter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie hore ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soil ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben mag ich nicht, so schame ich mich zu betteln. Ich weift wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde; daß sie mich in ihre Hauser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wieviel bistdu meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert Tonnen Oles. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig. Danach sprach erzu dem andern: Du aber, wieviel bistdu schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig. Und der Herr lobete den ungerechten Haushalter, daß er kluglich getan hatte. Denn die Kinder dieser Welt sind kluger denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Groften treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Groften unrecht. So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen? Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer will euch geben dasjenige, das euer ist? Kein Hausknecht kann zweien Herren dienen; entweder erwird einen hassen und den andern lieben, oderwird einem anhangen und den andern verachten. Ihr konnet nicht Gott samt dem Mammon dienen. Das alles horeten die Pharisaer auch; die waren geizig und spotteten sein. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertiget vor den Menschen; aber Gott kennet eure Herzen. Denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott. Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit an wird das Reich Gottes durchs Evangelium geprediget, und jedermann dringet mit Gewalt hinein. Es istaber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, denn daß ein Tüttel vom Gesetz falle. Wersich scheidet von seinem Weibe und freiet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die Abgeschiedene von dem Manne freiet der bricht auch die Ehe. Eswaraberein reicher Mann, derkleidete sich mit Purpur und kostlicher Leinwand und lebete alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwaren und begehrete, sich zu sattigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen. Doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwaren. Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoft. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. Als er nun in der Holle und in der Qual war, hub er seine Augen auf und sah Abraham von feme und Lazarus in seinem Schoft, rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er das Aufterste seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme! Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Boses empfangen; nun aber wird er getrostet, und du wirst gepeiniget. Und uberdas alles istzwischen uns und euch eine grofte Kluft befestiget, daß, die da wollten von hinnen hinabfahren zu euch, konnten nicht und auch nicht von dannen zu uns heruberfahren. Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Flaus; denn ich habe noch funf Bruder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laft sie dieselbigen horen! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham; sondern wenn einervon den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Bufte tun. Er sprach zu ihm: Hbren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, ob jemand von den Toten aufstünde.
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