Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
1 Timothy 6:6-10
Es ist aber ein grolier Gewinn, wer gottselig ist und lasset sich genugen. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht, darum offenbar ist, wirwerden auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so lasset uns begnugen. Denn die da reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und viel torichter und schadlicher Lüste, welche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammnis. Denn Geiz ist eine Wurzel alles Ubels, welches hat etliche gelustet, und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen,
First Reading
Zechariah 14
Siehe, es kommt dem HERRN die Zeit, daß man deinen Raub austeilen wird in dir. Denn ich werde allerlei Heiden wider Jerusalem sammeln zum Streit. Und die Stadt wird gewonnen, die Hauser geplundert und die Weibergeschandet werden; und die Halfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, und das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Aber der HERR wird ausziehen und streiten wider dieselbigen Heiden, gleichwie erzu streiten pflegt zur Zeit des Streits. Und seine Fülie werden stehen zu der Zeit auf dem Olberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Olberg wird sich mitten entzweispalten vom Aufgang bis zum Niedergang, sehrweit voneinander, daß sich eine Halfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird. Und ihrwerdet fliehen vorsolchem Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen wird nahe hinanreichen an Azal; und werdet fliehen, wie ihr vorzeiten flohet vor dem Erdbeben zur Zeit Usias, des Konigs Judas. Da wird denn kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mitdir. Zu der Zeit wird kein Licht sein, sondern Kalte und Frost. Und wird ein Tag sein, der dem HERRN bekannt ist, weder Tag noch Nacht. Und urn den Abend wird's licht sein. Zu der Zeit werden frische Wasser aus Jerusalem flielien, die Halfte gegen das Meer gegen Morgen und die andere Halfte gegen das aulierste Meer; und wird wahren beide, des Sommers und Winters. Und der HERR wird Konig sein uber alle Lande. Zu der Zeit wird der HERR nur einer sein und sein Name nur einer. Und man wird gehen im ganzen Lande urn, wie auf einem Gefilde, von Gibea nach Rimon zu, gegen Mittag zu Jerusalem. Denn sie wird erhoben und bewohnet werden an ihrem Ort, vom Tor Benjamin bis an den Ort des ersten Tors, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananeel bis an des Konigs Kelter. Und man wird drinnen wohnen, und wird kein Bann mehr sein; denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen. Und das wird die Plage sein, damit der HERR plagen wird alle Volker, so wider Jerusalem gestritten haben: Ihr Fleisch wird verwesen, also daß sie noch auf ihren Fulien stehen, und ihre Augen in den Lochern verwesen und ihre Zunge im Maul verwesen. Zu der Zeit wird der HERR ein groli Getümmel unter ihnen anrichten, daß einer wird den andern bei der Hand fassen und seine Hand auf des andern Hand legen. Denn auch Juda wird wider Jerusalem streiten, daß versammelt werden die Guter aller Heiden, die umher sind: Gold, Silber, Kleider uber die Malie viel. Und da wird denn diese Plage gehen uber Rosse, Mauler, Kamele, Esel und allerlei Tiere, die in demselben Heer sind, wie jene geplagt sind. Und alle ubrigen unter alien Heiden, die wider Jerusalem zogen, werden jahrlich heraufkommen, anzubeten den Konig, den HERRN Zebaoth, und zu halten das Laubhuttenfest. Welches Geschlecht aber auf Erden nicht heraufkommen wird gen Jerusalem, anzubeten den Konig, den HERRN Zebaoth, uber die wird's nicht regnen. Und wo das Geschlecht der Agypter nicht heraufzoge und kame, so wird's uber sie auch nicht regnen. Das wird die Plage sein, damit der HERR plagen wird alle Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhuttenfest. Denn das wird eine Sünde sein der Agypter und ailer Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhuttenfest. Zu der Zeit wird die Rustung der Rosse dem HERRN heilig sein; und werden die Kessel im Hause des HERRN gleich sein wie die Becken vor dem Altar. Denn es werden alle Kessel, beide, in Jerusalem und Juda, dem HERRN Zebaoth heilig sein, also daß alle, die da opfern wollen, werden kommen und dieselbigen nehmen und drinnen kochen. Und wird kein Kanaaniter mehr sein im Hause des HERRN Zebaoth zu der Zeit.
First Reading
Isaiah 61:1-11
Der Geistdes Herrn HERRN ist uber mir, darum hat mich der HERR gesalbet. Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu predigen den Gefangenen eine Erledigung, den Gebundenen eine Offnung, zu predigen ein gnadiges Jahrdes HERRN und einen Tag der Rache unsers Gottes, zu trosten alle Traurigen, zu schaffen den Traurigen zu Zion, daß ihnen Schmuckfur Asche und Freudenol fur Traurigkeit und schone Kleider fur einen betrubten Geist gegeben werden, dafi sie genannt werden Baume der Gerechtigkeit, Pflanzen des HERRN, zum Preise. Sie werden die alten Wustungen bauen und was vorzeiten zerstoret ist, aufbringen; sie werden die verwusteten Stadte, so fur und fur zerstort gelegen sind, erneuen. Fremde werden stehen und eure Herde weiden, und Auslander werden eure Ackerleute und Weingartner sein. Ihr aber sollt Priester des HERRN heüien, und man wird euch Diener unsers Gottes nennen; und werdet der Heiden Guter essen und uber ihrer Herrlichkeit euch rühmen. Fur eure Schmach soil Zwiefaltiges kommen und fur die Schande sollen sie frohlich sein auf ihren Ackern. Denn sie sollen Zwiefaltiges besitzen in ihrem Lande; sie sollen ewige Freude haben. Denn ich bin der HERR; der das Recht liebet, und hasse rauberische Brandopfer; und will schaffen, daß ihre Arbeit soil gewüi sein; und einen ewigen Bund will ich mit ihnen machen. Und man soil ihren Samen kennen unterden Heiden und ihre Nachkommen unter den Volkern, daß, wer sie sehen wird, soil sie kennen, daü sie ein Same sind, gesegnet vom HERRN, Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist frohlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Brautigam mit priesterlichem Schmuck gezieret, und wie eine Braut in ihrem Geschmeide bardet. Denn gleichwie Gewachs aus der Erde wachst und Same im Garten aufgeht, also wird Gerechtigkeit und Lob vor alien Heiden aufgehen aus dem Herrn HERRN.
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 65
Ich werde gesucht von denen, die nicht nach mir fragten; ich werde funden von denen, die mich nicht suchten, und zu den Heiden, die meinen Namen nicht anriefen, sage ich: Hie bin ich, hie bin ich! Denn ich recke meine Hande aus den ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk, das seinen Gedanken nachwandelt auf einem Wege, der nicht gut ist. Ein Volk, das mich entrustet, ist immer vor meinem Angesicht, opfert in den Garten und rauchert auf den Ziegelsteinen, wohnet unter den Grabern und halt sich in den Hohlen, fressen Schweinefleisch und haben Greuelsuppen in ihren Topfen und sprechen: Bleibe daheim und ruhre mich nicht; denn ich soli dich heiligen. Solche sollen ein Rauch werden in meinem Zorn, ein Feuer, das den ganzen Tag brenne. Siehe, es stehet vor mir geschrieben: Ich will nicht schweigen, sondern bezahlen; ja, ich will sie in ihren Busen bezahlen, beide, ihre Missetat und ihrer Vater Missetat, miteinander, spricht der HERR, die auf den Bergen gerauchert und mich auf den Hugeln geschandet haben; ich will ihnen zumessen ihr voriges Tun in ihren Busen. So spricht der HERR: Gleich als wenn man Most in einer Traube findet und spricht: Verderbe es nicht, denn es ist ein Segen drinnen! also will ich urn meiner Knechte willen tun, daß ich es nicht alles verderbe, sondern will aus Jakob Samen wachsen lassen und aus Juda, der meinen Berg besitze; denn meine Auserwahlten sollen ihn besitzen, und meine Knechte sollen daselbstwohnen. Und Saron soli ein Haus fur die Herde und das Tal Achor soil zum Viehlager werden meinem Volk, das mich suchet. Aber ihr, die ihr den HERRN verlasset und meines heiligen Berges vergesset und richtet dem Gad einen Tisch und schenket voll ein vom Trankopfer dem Meni, wohlan, ich will euch zahlen zum Schwert, daß ihr euch alle bucken müsset zur Schlacht, darum daß ich rief und ihr antwortetet nicht, daß ich redete und ihr horetet nicht, sondern tatet, was mir übel gefiel, und erwahletet, das mir nicht gefiel. Darum spricht der Herr HERR also: Siehe, meine Knechte sollen essen, ihr aber sollt hungern; siehe, meine Knechte sollen trinken, ihr aber sollt dursten; siehe, meine Knechte sollen frohlich sein, ihr aber sollt zuschanden werden; siehe, meine Knechte solien vor gutem Mut jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen und sollt euren Namen lassen meinen Auserwahlten zum Schwur; und der Herr HERR wird dich toten und seine Knechte mit einem andern Namen nennen, daß, welchersich segnen wird auf Erden, der wird sich in dem rechten Gott segnen, und welcher schworen wird auf Erden, der wird bei dem rechten Gott schworen; denn der vorigen Angst ist vergessen, und sind von meinen Augen verborgen. Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch zu Herzen nehmen, sondern sie werden sich ewiglich freuen und frohlich sein uber dem, das ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem schaffen zur Wonne und ihr Volk zur Freude. Und ich will frohlich sein uber Jerusalem und mich freuen fiber mein Volk; und soil nicht mehr drinnen gehoret werden die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. Es sollen nicht mehr da sein Kinder, die ihre Tage nicht erreichen, Oder Alte, die ihre Jahre nicht erfullen, sondern die Knaben von hundert Jahren sollen sterben, und die Sunder von hundert Jahren sollen verflucht sein. Sie werden Hauser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und derselbigen Fruchte essen. Sie sollen nicht bauen, das ein anderer bewohne, und nicht pflanzen; das ein anderer esse. Denn die Tage meines Volks werden sein wie die Tage eines Baumes, und das Werk ihrer Hande wird alt werden bei meinen Auserwahlten. Sie sollen nicht umsonst arbeiten noch unzeitige Geburt gebaren, denn sie sind der Same der Gesegneten des HERRN und ihre Nachkommen mit ihnen. Und soil geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich horen. Wolf und Lamm sollen weiden zugleich; der Lowe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soil Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.
Epistle
Titus 3:4-7
Da aber erschien die Freundlichkeit und Leutseligkeit Gottes, unsers Heilandes, nicht urn der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, welchen er.ausgegossen hat uber uns reichlich durch Jesum Christum, unsern Heiland, auf dafi wir durch desselbigen Gnade gerecht und Erben seien des ewigen Lebens nach der Hoffnung.
First Reading
Isaiah 31
Wehe denen, die hinabziehen nach Agypten um Hilfe und verlassen sich auf Rosse und hoffen auf Wagen, daß derselbigen viel sind, und auf Reiter, darum daß sie sehr stark sind, und halten sich nicht zum Heiligen in Israel und fragen nichts nach dem HERRN. Er aber ist weise und bringet Unglück herzu und wendet seine Worte nicht, sondern wird sich aufmachen wider das Haus der Bosen und wider die Hilfe der Ubeltater. Denn Agypten ist Mensch und nicht Gott, und ihre Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Und der HERR wird seine Hand ausrecken, dafi der Heifer strauchele und der, dem geholfen wird, falle, und alle miteinander umkommen. Denn so spricht der HERR zu mir: Gleichwie ein Lowe und ein junger Lowe brullet uber seinem Raube, wenn der Hirten Menge ihn anschreiet, so erschrickt er vor ihrem Geschrei nicht und ist ihm auch nicht leid vor ihrer Menge: also wird der HERR Zebaoth herniederfahren, zu streiten auf dem Berge Zion und auf seinem Hugel. Und der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie die Vogel tun mit Flugeln, schutzen, erretten, drinnen umgehen und aushelfen. Kehret um, ihr Kinder Israel, die ihrsehr abgewichen seid! Denn zu der Zeit wird ein jeglicher seine silbernen und guldenen Gotzen verwerfen, welche euch eure Hande gemacht hatten zur Sunde. Und Assur soli fallen, nicht durch Manns Schwert, und soli verzehret werden, nicht durch Menschen Schwert; und wird doch vor dem Schwert fliehen, und seine junge Mannschaftwird zinsbar werden; und ihr Fels wird vor Furchtwegziehen, und seine Fursten werden vor dem Panier die Flucht geben, spricht der HERR, der zu Zion Feuer und zu Jerusalem einen Herd hat.
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 28
Und da wir auskamen, erfuhren wir, daß die Insel Melite hieft. Die Leutlein aber erzeigten uns nicht geringe Freundschaft, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf urn des Regens, der uber uns kommen war, und urn der Kalte willen. Da aber Paulus einen Haufen Reiser zusammenraffte und legte es aufs Feuer, kam eine Otter von der Hitze und fuhr Paulus an seine Hand. Da aber die Leutlein sahen das Tier an seiner Hand hangen, sprachen sie untereinander: Dieser Mensch muft ein Morder sein, welchen die Rache nicht leben laftt, ob er gleich dem Meer entgangen ist. Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer, und ihm widerfuhr nichts Ubles. Sie aber warteten, wenn er schwellen wurde Oder tot niederfallen. Da sie aber lange warteten und sahen, daß ihm nichts Ungeheures widerfuhr, verwandten sie sich und sprachen, erware ein Gott. An denselbigen Ortern aber hatte der Oberste in der Insel mit Namen Publius ein Vorwerk; der nahm uns auf und herbergte uns drei Tage freundlich. Es geschah aber, daß der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr lag. Zu dem ging Paulus hinein und betete und legte die Hand auf ihn und machte ihn gesund. Da das geschah, kamen auch die andern auf der Insel herzu, die Krankheiten hatten, und lielien sich gesund machen. Und sie taten uns grolie Ehre, und da wir auszogen, luden sie auf, was uns not war. Nach dreien Monden aber schifften wir aus in einem Schiffe von Alexandrien, welches bei der Insel gewintert hatte und hatte ein Panier der Zwillinge. Und da wir gen Syrakus kamen, blieben wir drei Tage da. Und da wir umschifften, kamen wir gen Rhegion; und nach einem Tage, da der Sudwind sich erhub, kamen wirdes andern Tages gen Puteoli. Da fanden wir Bruder und wurden von ihnen gebeten, daß wir sieben Tage dablieben. Und also kamen wir gen Rom. Und von dannen, da die Bruder von uns horeten, gingen sie aus uns entgegen bis gen Appifor und Tretabern. Da die Paulus sah, dankete er Gott und gewann eine Zuversicht. Da wir aber gen Rom kamen, uber antwortete der Unterhauptmann die Gefangenen dem obersten Hauptmann. Aber Paulus ward erlaubt zu bleiben, wo er wollte, mit einem Kriegsknechte, der sein hütete. Es geschah aber nach dreien Tagen, daß Paulus zusammenrief die Vornehmsten der Juden. Da dieselbigen zusammen kamen, sprach erzu ihnen: Ihr Manner liebe Bruder, ich habe nichts getan wider unser Volk noch wider vaterliche Sitten und bin doch gefangen aus Jerusalem ubergeben in der Romer Hande, welche, da sie mich verhoret hatten, wollten sie mich losgeben, dieweil keine Ursache des Todes an mirwar. Da aber die Juden dawider redeten, ward ich genotiget, mich auf den Kaiser zu berufen; nicht, als hatte ich mein Volk urn etwas zu verklagen. Urn der Ursache willen habe ich euch gebeten, daß ich euch sehen und ansprechen mochte; denn urn der Hoffnung willen Israels bin ich mit dieser Kette umgeben. Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben weder Schrift empfangen aus Judaa deinethalben, noch kein Bruder ist kommen, der von dir etwas Arges verkundiget Oder gesagt habe. Doch wollen wir von dir horen, was du haltst. Denn von dieser Sekte ist uns kund, daß ihr wird an alien Enden widersprochen. Und da sie ihm einen Tag bestimmten, kamen viele zu ihm in die Herberge, welchen er auslegte und bezeugete das Reich Gottes und predigte ihnen von Jesu aus dem Gesetze Mose's und aus den Propheten vom fruhen Morgen an bis an den Abend. Und etliche fielen zu dem, was er sagte; etliche aber glaubten nicht. Da sie aber untereinander milihellig waren, gingen sie weg, als Paulus ein Wort redete, das wohl der Heilige Geist gesagt hat durch den Propheten Jesaja zu unsern Vatern und gesprochen: Gehe hin zu diesem Volk und sprich: Mit den Ohren werdet ihr's horen und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr's sehen und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volks ist verstockt, und sie horen schwerlich mit Ohren und schlummern mit ihren Augen, auf daß sie nicht dermaleinst sehen mit den Augen und horen mit den Ohren und verstandig werden im Herzen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. So sei es euch kundgetan, daß den Heiden gesandt ist dies Heil Gottes; und sie werden's horen. Und da er solches redete, gingen die Juden hin und hatten viel Fragens unter sich selbst. Paulus aber blieb zwei Jahre in seinem eignen Gedinge und nahm auf alle, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrete von dem Herm Jesu mit aller Freudigkeit unverboten.
Responsorial Psalm
Psalm 127
Ein Lied Salomos im hohern Chor. Wo der HERR nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die dran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt behutet, so wachet der Wachter umsonst. Es istumsonst, daß ihrfruhe aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er's schlafend. Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Wie die Pfeile in der Hand eines Starken, also geraten diejungen Knaben. Wohl dem, der seinen Kocher derselben voll hat! Sie werden nicht zuschanden, wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.
Gospel
Luke 2:15-20
Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laftt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kind gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegete sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehreten wieder urn, preiseten und lobten Gott urn alles, was sie gehoret und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Responsorial Psalm
Psalm 54
Eine Unterweisung Davids, vorzusingen auf Saitenspielen, da die von Siph kamen und sprachen zu Saul: David hat sich bei uns verborgen. Hilf mir, Gott, durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Gewalt. Gott, erhore mein Gebet; vernimm die Rede meines Mundes! Denn Stolze setzen sich wider mich, und Trotzige stehen mir nach meiner Seele und haben Gott nicht vor Augen. Sela. Siehe, Gott stehet mir bei; der HERR erhalt meine Seele. Erwird die Bosheit meinen Feinden bezahlen. Zerstore sie durch deine Treue! So will ich dir ein Freudenopfer tun und deinem Namen, HERR, danken, dad er so trostlich ist. Denn du errettest mich aus aller meiner Not, daß mein Auge an meinen Feinden Lust siehet.
Responsorial Psalm
Psalm 65
Ein Psalm Davids, zum Lied vorzusingen. Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion und dir bezahlt man Gelubde. Du erhorest Gebet, darum kommt alles Fleisch zu dir. Unsere Missetat drucket uns hart; du wollest unsere Sunde vergeben. Wohl dem, den du erwahlest und zu dir lassest, daß er wohne in deinen Hofen! Der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel. Erhore uns nach derwunderlichen Gerechtigkeit, Gott, unser Heil, der du bist Zuversicht aller auf Erden und feme am Meer; der die Berge fest setzt in seiner Kraft und gerustet ist mit Macht; der du stillest das Brausen des Meers, das Brausen seiner Wellen, und das Toben der Volker, daß sich entsetzen, die an denselben Enden wohnen, vor deinen Zeichen. Du machst frohlich, was da webet, beide des Morgens und Abends. Du suchest das Land heim und wasserst es und machest es sehr reich. Gottes Brunnlein hat Wassers die Fulle. Du lassest ihr Getreide wohlgeraten, denn also bauest du das Land. Du trankest seine Furchen und feuchtest sein Gepflugtes; mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewachs. Du kronest das Jahr mit deinem Gut und deine Fulitapfen triefen von Fett. Die Wohnungen in der Wuste sind auch fett, daß sie triefen, und die Füigel sind umher lustig. Die Anger sind voll Schafe, und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet.
Responsorial Psalm
Psalm 31
Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, auf dich traue ich. Lafi mich nimmermehr zuschanden werden; errette mich durch deine Gerechtigkeit! Neige deine Ohren zu mir, eilend hilf mir! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, daß du mir helfest. Denn du bist mein Fels und meine Burg, und urn deines Namens willen wollest du mich leiten und fuhren. Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir gestellet haben; denn du bist meine Starke. In deine Hande befehle ich meinen Geist; du hast mich erloset, HERR, du treuer Gott. Ich hasse, die da halten auf lose Lehre; ich hoffe aber auf den HERRN. Ich freue mich und bin frohlich uber deiner Güte, daß du mein Elend ansiehest und erkennest meine Seele in der Not und übergibst mich nicht in die Hande des Feindes; du stellest meine Fulie auf weiten Raum. HERR, sei mir gnadig, denn mir ist angst; meine Gestalt ist verfallen vor Trauern, dazu meine Seele und mein Bauch. Denn mein Leben hat abgenommen vor Trubnis und meine Zeit vor Seufzen; meine Kraft ist verfallen vor meiner Missetat, und meine Gebeine sind verschmachtet. Es gehet mir so libel, daß ich bin eine grofie Schmach worden meinen Nachbarn und eine Scheu meinen Verwandten; die mich sehen auf der Gasse, fliehen vor mir. Mein ist vergessen im Herzen wie eines Toten; ich bin worden wie ein zerbrochen Gefali. Denn viele schelten mich libel, daß jedermann sich vor mir scheuet; sie ratschlagen miteinander fiber mich und denken mir das Leben zu nehmen. Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott. Meine Zeit stehet in deinen Handen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. Lali leuchten dein Antlitz liber deinen Knecht; hilf mir durch deine Güte! HERR, lali mich nicht zuschanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen müssen zuschanden und geschweiget werden in der Holle. Verstummen müssen falsche Mauler, die da reden wider den Gerechten, steif, stolz und hohnisch. Wie grofi ist deine Güte, die du verborgen hast denen, die dich fürchten, und erzeigest denen, die vor den Leuten auf dich trauen. Du verbirgest sie heimlich bei dir vor jedermanns Trotz; du verdeckest sie in der Hutte vor den zankischen Zungen. Gelobet sei der HERR, daü er hat eine wunderliche Gute mir bewiesen in einer festen Stadt! Denn ich sprach in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstoften; dennoch horetest du meines Flehens Stimme, da ich zu dir schrie. Liebet den HERRN, alle seine Heiligen! Die Glaubigen behutet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übet. Seid getrost und unverzagt, alle, die ihrdes HERRN harret!
Evening Prayer — First Lesson
Isaiah 66
So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meine Fuftbank; was ist's denn fur ein Haus, das ihr mir bauen wollt, Oder welches ist die Statte, da ich ruhen soil? Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber an den Elenden und der zerbrochenes Geistes ist und der sich fürchtet vor meinem Wort. Denn wer einen Ochsen schlachtet, ist eben, als der einen Mann erschluge. Wer ein Schaf opfert, ist, als der einem Hund den Hals brache. Wer Speisopfer bringt, ist, als der Saublut opfert. Wer des Weihrauchs gedenkt, ist, als der das Unrecht lobet. Solches erwahlen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Greueln. Darum will ich auch erwahlen, das sie verspotten; und was sie scheuen, will ich uber sie kommen lassen, darum daß ich rief, und niemand antwortete, daß ich redete, und sie horeten nicht, und taten, was mir übel gefiel, und erwahleten, das mir nicht gefiel. Horet des HERRN Wort, die ihr euch furchtet vor seinem Wort: Eure Bruder, die euch hassen und sondern euch ab um meines Namens willen, sprechen: Lasset sehen, wie herrlich der HERR sei; lasset ihn erscheinen zu eurer Freude! die sollen zuschanden werden. Denn man wird horen eine Stimme des Getümmels in der Stadt, eine Stimme vom Tempel, eine Stimme des HERRN, der seine Feinde bezahlet. Sie gebieret, ehe ihrwehe wird; sie ist genesen eines Knaben, ehe denn ihr Kindesnot kommt. Wer hat solches je gehort? Wer hat solches je gesehen? Kann auch, ehe denn ein Land die Wehe kriegt, ein Volk zugleich geboren werden? Nun hat doch ja Zion ihre Kinder ohne die Wehe geboren. Sollte ich andere lassen die Mutter brechen und selbst nicht auch gebaren? spricht der HERR. Sollte ich andere lassen gebaren und selbst verschlossen sein? spricht dein Gott. Freuet euch mit Jerusalem und seid frohlich uber sie, alle, die ihr sie liebhabt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr uber sie traurig gewesen seid! Denn dafur sollt ihr saugen und satt werden von den Brusten ihres Trostes; ihr sollt dafur saugen und euch ergotzen von der Fulle ihrer Herrlichkeit. Denn also spricht der HERR: Siehe, ich breite aus den Frieden bei ihr wie einen Strom und die Herrlichkeit der Heiden wie einen ergossenen Bach; da werdet ihr saugen. Ihr sollt auf der Seite getragen werden, und auf den Knieen wird man euch freundlich halten. Ich will euch trosten, wie einen seine Mutter trostet; ja, ihr sollt an Jerusalem ergotzet werden. Ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soil grünen wie Gras. Da wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden. Denn siehe, der HERR wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, daß er vergelte im Grimm seines Zorns, und sein Schelten in Feuerflammen. Denn der HERR wird durchs Feuer richten und durch sein Schwert alles Fleisch; und der Getoteten vom HERRN wird viel sein. Die sich heiligen und reinigen in den Garten, einer hie, der andere da, und essen Schweinefleisch, Greuel und Mause, sollen geraffet werden miteinander, spricht der HERR. Denn ich will kommen und sammeln ihre Werke und Gedanken samt alien Heiden und Zungen, daß sie kommen und sehen meine Herrlichkeit. Und ich will ein Zeichen unter sie geben und ihrer etliche, die errettet sind, senden zu den Heiden am Meer, gen Phul und Lud, zu den Bogenschützen, gen Thubal und Javan und in die Feme zu den Inseln, da man nichts von mir gehort hat, und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben, und sollen meine Herrlichkeit unter den Heiden verkundigen. Und werden alle eure Bruder aus alien Heiden herzubringen dem HERRN zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sanften, auf Maulern und Laufern, gen Jerusalem zu meinem heiligen Berge, spricht der HERR, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefaft bringen zum Hause des HERRN. Und ich will aus denselbigen nehmen Priester und Leviten, spricht der HERR. Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, so ich mache, vor mir stehen, spricht der HERR, also soli auch euer Same und Name stehen. Und alles Fleisch wird einen Monden nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der HERR. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname der Leute, die an mir mifthandelt haben; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer wird nicht verloschen, und werden allem Fleisch ein Greuel sein.
Second Reading
Hebrews 9
Es hatte zwar auch das erste seine Rechte des Gottesdienstes und aul Jerliche Heiligkeit. Denn es war da aufgerichtet das Vorderteil der Hutte, darinnen war der Leuchter und der Tisch und die Schaubrote; und diese heißt das Heilige. Hinter dem andern Vorhang aber war die Hutte, die da heilit das Allerheiligste. Die hatte das guldene Rauchfal J und die Lade des Testaments, allenthalben mit Gold überzogen, in welcher war die guldene Gelte, die das Himmelbrot hatte, und die Rute Aarons, die gegrunet hatte, und die Tafeln des Testaments. Oben drüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die uberschatteten den Gnadenstuhl; von welchem jetzt nicht zu sagen ist insonderheit. Da nun soiches also zugerichtet war gingen die Priester allezeit in die vorderste Hutte und richteten aus den Gottesdienst. In die andere aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, dafi er opferte fur sein selbst und des Volks Unwissenheit. Damit der Heilige Geist deutete, daß noch nicht offenbart ware der Weg zur Heiligkeit, solange die erste Hutte stunde, welche mußte zu derselbigen Zeit ein Vorbild sein, in welcher Gaben und Opfer geopfert wurden, und konnten nicht vollkommen machen nach dem Gewissen den, der da Gottesdienst tut allein mit Speise und Trank und mancherlei Taufen und außerlicher Heiligkeit, die bis auf die Zeit der Besserung sind aufgelegt. Christus aber ist kommen, daß er sei ein Hoherpriester der zukunftigen Guter, durch eine groi Jere und vollkommenere Hutte, die nicht mit der Hand gemacht ist, das ist, die nicht also gebauet ist; Auch nicht durch der Bocke Oder Kalber Blut, sondern er ist durch sein eigen Blut einmal in das Heilige eingegangen und hat eine ewige Erlosung erfunden. Denn so der Ochsen und der Bocke Blut und die Asche, von der Kuh gesprenget, heiliget die Unreinen zu der leiblichen Reinigkeit, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne alien Wandel durch den Heiligen Geist Gott geopfert hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! Und darum ist er auch ein Mittler des Neuen Testaments, auf dafi durch den Tod, so geschehen ist zur Erlosung von den Ubertretungen, die unter dem ersten Testament waren, die, so berufen sind, das verheifiene ewige Erbe empfangen. Denn wo ein Testament ist, da mult, der Tod geschehen des, der das Testament machte. Denn ein Testament wird test durch den Tod, anders hat es noch nicht Macht, wenn der noch lebet, der es gemacht hat. Daher auch das erste nicht ohne Blut gestiftet ward. Denn als Mose ausgeredet hatte von alien Geboten nach dem Gesetz zu allem Volk, nahm er Kalber - und Bocksblut mit Wasser und Purpurwolle und Ysop und besprengete das Buch und alles Volk. Und sprach: Das ist das Blut des Testaments, das Gott euch geboten hat. Und die Hutte und alles Gerate des Gottesdienstes besprengete er desselbigengleichen mit Blut. Und wird fast alles mit Blut gereiniget nach dem Gesetz. Und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. So mußten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchem gereiniget werden; aber sie selbst, die himmlischen, mussen bessere Opfer haben, denn jene waren. Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heilige, so mit Handen gemacht ist (welches ist ein Gegenbild des rechtschaffenen), sondern in den Himmel selbst, nun zu erscheinen vor dem Angesichte Gottes fur uns. Auch nicht, daß er sich oftmals opfere, gleichwie der Hohepriester gehet alle Jahr in das Heilige mit fremdem Blut. Sonst hatte er oft mussen leiden von Anfang der Welt her. Nun aber am Ende der Welt ist er einmal erschienen, durch sein eigen Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie den Menschen ist gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, also ist Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden. Zum andernmal aber wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit.
Second Reading
I Timothy 6
Die Knechte, so unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehren wert halten, auf daß nicht der Name Gottes und die Lehre verlastert werde. Welche aber glaubige Herren haben, sollen dieselbigen nicht verachten (mit dem Schein), daß sie Bruder sind, sondern sollen vielmehr dienstbar sein, dieweil sie glaubig und geliebt und der Wohltat teilhaftig sind. Solches lehre und ermahne! So jemand anders lehret und bleibet nicht bei den heilsamen Worten unsers Herrn Jesu Christi und bei der Lehre von der Gottseligkeit, der ist verdustert und weift nichts, sondern ist seuchtig in Fragen und Wortkriegen, aus welchen entspringet Neid, Hader, Lasterung, boser Argwohn, Schulgezanke solcher Menschen, die zerruttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die da meinen, Gottseligkeit sei ein Gewerbe. Tue dich von solchen! Es ist aber ein grolier Gewinn, wer gottselig ist und lasset sich genugen. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht, darum offenbar ist, wirwerden auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so lasset uns begnugen. Denn die da reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und viel torichter und schadlicher Lüste, welche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammnis. Denn Geiz ist eine Wurzel alles Ubels, welches hat etliche gelustet, und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen, Aber du, Gottesmensch, flieh solches! Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Gottseligkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut. Kampfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist und bekannt hast ein gut Bekenntnis vor vielen Zeugen. Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christo Jesu, der unter Pontius Pilatus bezeuget hat ein gut Bekenntnis, daß du haltest das Gebot ohne Flecken, untadelig, bis auf die Erscheinung unsers Herm Jesu Christi, welche wird zeigen zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der Konig alter Konige, und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat; der da wohnet in einem Licht, da niemand zukommen kann; welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann: dem sei Ehre und ewiges Reich! Amen. Den Reichen von dieser Welt gebeut, daß sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den ungewissen Reichtum, sondern auf den lebendigen Gott, der uns dar gibt reichlich, allerlei zu genielien, daß sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, Schatze sammeln, sich selbst einen guten Grund aufs Zukunftige, daß sie ergreifen das ewige Leben. 0 Timotheus, bewahre, was dir vertrauet ist, und meide die ungeistlichen losen Geschwatze und das Gezanke der falschberuhmten Kunst, welche etliche vorgeben und fehlen des Glaubens. Die Gnade sei mir dir! Amen. Der zweite Brief des Paulus an Timotheus
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Galatians 4:4-7
Da aber die Zeit erfullet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlosete, daü wir die Kindschaft empfingen. Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreiet: Abba, lieber Vater! Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder. Sind's aber Kinder, so sind’s auch Erben Gottes durch Christum.
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Romans 12:1-8
Ich ermahne euch, liebe Bruder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefallig sei, welches sei euer vernunftiger Gottesdienst. Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verandert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prufen moget, welches da sei der gute, der wohlgefallige und der vollkommene Gotteswille. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch, daß niemand weiter von sich halte, denn sich's gebuhrt zu halten, sondern daß von sich maßiglich halte, ein jeglicher nachdem Gott ausgeteilet hat das Maß des Glaubens. Denn gleicherweise, als wir in einem Leibe viel Glieder haben, aber alle Glieder nicht einerlei Geschaft haben, also sind wir viele ein Leib in Christo; aber untereinander ist einer des andern Glied. Und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben ahnlich. Hat jemand ein Amt so warte er des Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre. Ermahnet jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfaltiglich. Regieret jemand, so sei er sorgfaltig. Ubet jemand Barmherzigkeit, so tu er's mit Lust.
Gospel
John 9
Und Jesus ging voruber und sah einen, der blind geboren war. Und seine Junger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesundiget, dieser Oder seine Eltern, daß er ist blind geboren? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesundiget noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar wurden an ihm. Ich muü Wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt. Da er solches gesagt, sputzete er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierete den Kot auf des Blinden Augen und sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetschet: gesandt) und wasche dich. Da ging er hin und wusch sich und kam sehend. Die Nachbarn, und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der da sali und bettelte? Etliche sprachen: Er ist's; etliche aber: Er ist ihm ahnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's. Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan? Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heiliet, machte einen Kot und schmierete meine Augen und sprach: Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich. Ich ging hin und wusch mich und ward sehend. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist derselbige? Er sprach: Ich weiß nicht. Da führeten sie ihn zu den Pharisaern, der weiland blind war. (Es war aber Sabbat, da Jesus den Kot machte und seine Augen offnete.) Da fragten sie ihn abermal, auch die Pharisaer, wie erware sehend worden. Er aber sprach zu ihnen: Kot legte er mir auf die Augen, und ich wusch mich und bin nun sehend. Da sprachen etliche der Pharisaer: Der Mensch ist nicht von Gott, dieweil er den Sabbat nicht halt. Die andern aber sprachen: Wie kann ein sundiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht unter ihnen. Sie sprachen wieder zu dem Blinden: Was sagest du von ihm, daß er hat deine Augen aufgetan? Er aber sprach: Er ist ein Prophet. Die Juden glaubten nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend worden ware, bis daß sie riefen die Eltern des, der sehend war worden, fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von welchem ihr saget, er sei blind geboren? Wie ist er denn nun sehend? Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daü er blind geboren ist. Wie er aber nun sehend ist, wissen wir nicht; Oder wer ihm hat seine Augen aufgetan, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fraget ihn; lasset ihn selbst fürsich reden. Solches sagten seine Eltern; denn sie furchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon vereiniget, so jemand ihn fur Christum bekennete, daß derselbe in Bann getan würde. Darum sprachen seine Eltern: Er ist alt genug, fraget ihn. Da riefen sie zum andernmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, daü dieser Mensch ein Sunder ist. Er antwortete und sprach: Ist er ein Sunder, das weift ich nicht; eines weift ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend. Da sprachen sie wieder zu ihm: Was tat er dir? Wie tat er deine Augen auf? Er antwortete ihnen: Ich hab's euch jetzt gesagt; habt ihr's nicht gehoret? Was wollt ihr's abermal horen? Wollt ihr auch seine Junger werden? Da fluchten sie ihm und sprachen: Du bist sein Junger; wir aber sind Mose's Junger. Wir wissen, daß Gott mit Mose geredet hat; diesen aber wissen wir nicht, von wannen er ist. Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Das ist ein wunderlich Ding, daß ihr nicht wisset, von wannen er sei; und er hat meine Augen aufgetan! Wir wissen aber, daß Gott die Sunder nicht horet, sondern so jemand gottesfurchtig ist und tut seinen Willen, den horet er. Von der Welt an ist’s nicht erhoret, daü jemand einem gebornen Blinden die Augen aufgetan habe. Ware dieser nicht von Gott, er konnte nichts tun. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sunden geboren und lehrest uns? Und stieften ihn hinaus. Es kam vor Jesum, daß sie ihn ausgestoften hatten. Und da er ihn fand, sprach erzu ihm: Glaubest du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist’s, auf daß ich an ihn glaube? Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: Herr, ich glaube; und betete ihn an. Und Jesus sprach: Ich bin zum Gerichte auf diese Welt kommen, auf daß, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden. Und solches horeten etliche der Pharisaer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind? Jesus sprach zu ihnen: Waret ihr blind, so hattet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprechet: Wir sind sehend, bleibet eure Sünde.
Evening Prayer — Second Lesson
Jude 1
Judas, ein Knecht Jesu Christi, aber ein Bruder des Jakobus: den Berufenen, die da geheiliget sind in Gott dem Vater und behalten in Jesu Christo. Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe! Ihr Lieben, nachdem ich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich's fur notig, euch mit Schriften zu ermahnen, daß ihr ob dem Glauben kampfet, der einmal den Heiligen vorgegeben ist. Denn es sind etliche Menschen nebeneingeschlichen, von denen vorzeiten geschrieben ist, zu solcher Strafe; die sind Gottlose und ziehen die Gnade unsers Gottes auf Mutwillen und verleugnen Gott und unsern Herrn Jesum Christum, den einigen Herrscher. Ich will euch aber erinnern, daß ihr wisset auf einmal dies, daß der Herr, da er dem Volk aus Agypten half, zum andernmal brachte er urn, die da nichtglaubten. Auch Engel, die ihr Fürstentum nicht behielten, sondern verlielien ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht des grolien Tages mit ewigen Banden in Finsternis. Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Stadte, die gleicherweise wie diese ausgehuret haben und nach einem andern Fleisch gegangen sind, zum Exempel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein. Desselbigengleichen sind auch diese Traumer, die das Fleisch beflecken, die Herrschaften aber verachten und die Majestaten lastern. aber, der Erzengel, da er mit dem Teufel zankete und mit ihm redete uber den Leichnam Mose's, durfte er das Urteil der Lasterung nicht fallen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! Diese aber lastern, da sie nichts von wissen; was sie aber naturlich erkennen, darinnen verderben sie wie die unvernunftigen Here. Wehe ihnen! denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam urn Genielies willen und kommen urn in dem Aufruhr Korahs. Diese Unflater prassen von euren Almosen ohne Scheu, weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, von dem Winde umgetrieben, kahle, unfruchtbare Baume, zweimal erstorben und ausgewurzelt, wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschaumen, irrige Sterne, welchen behalten ist das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit. Es hat aber auch von solchen geweissaget Henoch, der Siebente von Adam, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit viel tausend Heiligen, Gericht zu halten uber alle und zu strafen alle ihre Gottlosen urn alle Werke ihres gottlosen Wandels, damit sie gottlos gewesen sind, und urn alie das Harte, das die gottlosen Sunder wider ihn geredet haben. Diese murmeln und klagen immerdar, die nach ihren Lüsten wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte und achten das Ansehen der Person urn Nutzes willen. Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unsers Herrn Jesu Christi, da sie euch sagten, daß zu der letzten Zeit werden Spotter sein, die nach ihren eigenen Lüsten des gottlosen Wesens wandeln. Diese sind, die da Rotten machen, Fleischliche, die da keinen Geist haben. Ihr aber, meine Lieben, erbauet euch auf euren allerheiligsten Glauben durch den Heiligen Geist und betet und behaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unsers Herrn Jesu Christi zum ewigen Leben. Und haltet diesen Unterschied, daß ihr euch etlicher erbarmet, etliche aber mit Furcht selig machet und rücket sie aus dem Feuer; und hasset den befleckten Rock des Fleisches. Dem aber, der euch kann behuten ohne Fehl und stellen vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unstraflich mit Freuden; dem Gott, der allein weise ist, unserm Heilande, sei Ehre und Majestat und Gewalt und Macht nun und zu aller Ewigkeit! Amen.
Gospel
John 1:1-5
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbige war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Lichtder Menschen. Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen.
Gospel
Luke 2:41-52
Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest. Und da er zwolf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren, und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem; und seine Eltern wußten's nicht. Sie meineten aber, erware unter den Gefahrten, und kamen eine Tagereise und suchten ihn unter den Gefreundeten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden gingen siewiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und begab sich, nach dreien Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, daß er ihnen zuhorete und sie fragete. Und alle, die ihm zuhoreten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antwort. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstunden das Wort nicht, das er mit ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Gospel
Matthew 2
Da Jesus geboren war zu Bethlehem im judischen Lande, zur Zeit des Konigs Herodes; siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland gen Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborne Konig der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind kommen, ihn anzubeten. Da das der Konig Herodes horete, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem. Und liefi versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschete von ihnen, wo Christus sollte geboren werden. Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im judischen Lande. Denn also stehet geschrieben durch den Propheten:. Und du Bethlehem im judischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fursten Judas; denn aus dir soil mir kommen der Herzog, der liber mein Volk Israel ein Herr sei. Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernete mit Fleifi von ihnen, wann der Stern erschienen ware, und weisete sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleilüg nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so saget mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete. Als sie nun den Konig gehort hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stund oben liber, da das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schatze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen. Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht sollten wieder zu Herodes lenken. Und zogen durch einen andern Weg wieder in ihr Land. Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herm dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Agyptenland und bleibe allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen. Und erstund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Agyptenland. Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfullet wurde, das der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: Aus Agypten habe ich meinen Sohn gerufen. Da Herodes nun sah, dafi ervon den Weisen betrogen war, ward er sehr zornig und schickte aus und liefi alle Kinder zu Bethlehem toten und an ihren ganzen Grenzen, die da zweijahrig und drunter waren, nach der Zeit, die er mit Fleili von den Weisen erlernet hatte. Da ist erfullet, was gesagt ist von dem Propheten Jeremia, der da spricht: Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehoret, viel Klagens, Weinens und Heulens; Rahel beweinete ihre Kinder und wollte sich nicht trosten lassen denn es war aus mit ihnen. Da aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn Joseph im Traum in Agyptenland und sprach:. Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kinde nach dem Leben stunden. Und er stund auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich und kam in das Land Israel. Da er aber horete, daß Archelaus im judischen Lande Konig war anstatt seines Vaters Herodes, furchtete er sich, dahin zu kommen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog in die Oder des galilaischen Landes und kam und wohnete in der Stadt, die da heifit Nazareth, auf daß erfullet wurde, was da gesagt ist durch die Propheten: Ersoll Nazarenus heilien.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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