Bosko

Tageslesungen

Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.

Erste Lesung

Apostelgeschichte 8:9-17

Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in derselbigen Stadt Zauberei trieb und bezauberte das samaritische Volk und gab vor, er ware etwas Großes. Und sie sahen alle auf ihn, beide, klein und groß, und sprachen: Der ist die Kraft Gottes, die da groß ist! Sie sahen aber darum auf ihn, daß er sie lange Zeit mit seiner Zauberei bezaubert hatte. Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich tauten beide, Manner und Weiber. Da ward auch der Simon glaubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich. Da aber die Apostel horeten zu Jerusalem, daß Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. Welche, da sie hinabkamen, beteten sie über sie, daß sie den Heiligen Geist empfingen. (Denn erwar noch auf keinen gefallen, sondern waren allein getauft auf den Namen Christi Jesu.) Da legten sie die Hande auf sie, und sie empfingen den Heiligen Geist.

Erste Lesung

Jesaja 26

Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauer und Wehre sind Heil. Tut die Tore auf, daß hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahret. Du erhaltst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verlasset sich auf dich. Darum verlasset euch auf den HERRN ewiglich; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich. Und er beuget die, so in der Hohe wohnen; die hohe Stadt niedriget er, ja, er stoftet sie zu der Erde, daß sie im Staube liegt, daß sie mit Füften zertreten wird, ja mit Fuften der Armen, mit Fersen der Geringen. Aber des Gerechten Weg ist schlecht; den Steig des Gerechten machst du richtig. Denn wirwarten auf dich, HERR, im Wege deines Rechten; des Herzens Lust stehet zu deinem Namen und deinem Gedachtnis. Von Herzen begehre ich dein des Nachts, dazu mit meinem Geiste in mirwache ich frühe zu dir. Denn wo dein Recht im Lande gehet, so lernen die Einwohner des Erdbodens Gerechtigkeit. Aberwenn den Gottlosen gleich Gnade angeboten wird, so lernen sie doch nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur ubel im richtigen Lande; denn sie sehen des HERRN Herrlichkeit nicht. HERR, deine Hand ist erhohet, das sehen sie nicht; wenn sie es aber sehen werden, so werden sie zuschanden werden im Eifer uber die Heiden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit du deine Feinde verzehrest, verzehren. Aber uns, HERR, wirst du Frieden schaffen; denn alles, was wir ausrichten, das hast du uns gegeben. HERR, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren uber uns denn du; aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens. Die Toten bleiben nicht leben, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vertilget und zunichte gemacht all ihr Gedachtnis. Aber du, HERR, fahrest fort unter den Heiden, du fahrest immer fort unter den Heiden, beweisest deine Herrlichkeit und kommst feme bis an der Welt Ende. HERR, wenn Trubsal da ist, so suchet man dich; wenn du sie zuchtigest, so rufen sie angstiglich. Gleichwie eine Schwangere, wenn sie schier gebaren soil, so ist ihr angst, schreiet in ihren Schmerzen: so gehet's uns auch, HERR, vor deinem Angesicht. Da sind wir auch schwanger und ist uns bange, daß wir kaum Odem holen; noch konnen wir dem Lande nicht helfen, und die Einwohner auf dem Erdboden wollen nicht fallen. Aber deine Toten werden leben und mit dem Leichnam auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr lieget unter der Erde; denn dein Tau ist ein Tau des grunen Feldes. Aber das Land der Toten wirst du sturzen. Gehe hin, mein Volk, in deine Kammer und schleuft die Tür nach dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorubergehe. Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Einwohner des Landes uber sie, daß das Land wird offenbaren ihr Blut und nicht weiter verhehlen, die drinnen erwurget sind.

Erste Lesung

1. Könige 19:19-21

Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflugete mit zwolf Jochen vor sich hin; und er war selbst unter den Zwolfen. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn. Er aber lieft die Rinder und lief Elia nach und sprach: Laft mich meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komm wieder; denn ich habe etwas mit dirzu tun. Und er lief wieder von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte es; und kochte das Fleisch mit dem Holzwerk an den Rindern und gab's dem Volk, daß sie alien. Und machte sich auf und folgte Elia nach und dienete ihm.

Morgengebet — Erste Lesung

Josua 3:7-4:15

Und der HERR sprach zu Josua: Heute will ich anfahen, dich graft zu machen vor dem ganzen Israel, daß sie wissen, wie ich mit Mose gewesen bin, also auch mit dir sei. Und du gebeut den Priestern, die die Lade des Bundes tragen, und sprich: Wenn ihr kommt vorn ins Wasser des Jordans, so stehet stille. Und Josua sprach zu den Kindern Israel: Herzu, und horet die Worte des HERRN, eures Gottes! Und sprach: Dabei sollt ihr merken, daß ein lebendiger Gott unter euch ist, und daß er vor euch austreiben wird die Kanaaniter, Hethiter, Heviter, Pheresiter, Gergositer, Amoriter und Jebusiter. Siehe, die Lade des Bundes des Herrschers uber alle Welt wird vor euch hergehen in den Jordan. So nehmet nun zwolf Manner aus den Stammen Israels, aus jeglichem Stamm einen. Wenn dann die Fuftsohlen der Priester, die des HERRN Lade, des Herrschers über alle Welt, tragen, in des Jordans Wasser sich lassen, so wird sich das Wasser, das von oben herabfleuftt im Jordan, abreiften, daß es über einem Haufen stehen bleibe. Da nun das Volk auszog aus seinen Hütten, daß sie über den Jordan gingen, und die Priester die Lade des Bundes vor dem Volk her trugen und an den Jordan kamen und ihre Füfte vorn ins Wasser tunkten ( der Jordan aber war voll an alien seinen Ufern, die ganze Zeit der Ernte), da stund das Wasser; das von oben herniederkam, aufgerichtet über einem Haufen, sehr feme von den Leuten der Stadt, die zur Seite Zarthans liegt; aber das Wasser, das zum Meer hinunterlief, zum Salzmeer, das nahm ab und verfloft. Also ging das Volk hinüber gegen Jericho. Und die Priester, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, stunden also im Trocknen mitten im Jordan. Und ganz Israel ging trocken durch, bis das ganze Volk alles über den Jordan kam. Und der HERR sprach zu Josua: Nehmet euch zwolf Manner, aus jeglichem Stamm einen. Und gebietet ihnen und sprecht: Hebet auf aus dem Jordan zwolf Steine von dem Ort, da die Füfte der Priester also stehen, und bringet sie mit euch hinüber, daß ihr sie in der Herberge lasset, da ihr diese Nacht herbergen werdet. Da rief Josua zwolf Manner, die verordnet waren von den Kindern Israel, aus jeglichem Stamm einen, und sprach zu ihnen: Gehet hinüber vor die Lade des HERRN, eures Gottes, mitten in den Jordan, und hebe ein jeglicher einen Stein auf seine Achsel, nach der Zahl der Stamme der Kinder Israel, daß sie ein Zeichen seien unter euch. Wenn eure Kinder hernachmals ihre Vater fragen werden und sprachen: Was tun diese Steine da? daß ihr dann ihnen saget, wie das Wasser des Jordans abgerissen sei vor der Lade des Bundes des HERRN, da sie durch den Jordan ging, daß diese Steine den Kindern Israel ein ewig Gedachtnis seien. Da taten die Kinder Israel, wie ihnen Josua geboten hatte, und trugen zwolf Steine mitten aus dem Jordan, wie der HERR zu Josua gesagt hatte, nach der Zahl der Stamme der Kinder Israel, und brachten sie mit sich hinüber in die Herberge und lieften sie daselbst. Und Josua richtete zwolf Steine auf mitten im Jordan, da die Füfte der Priester gestanden waren, die die Lade des Bundes trugen; und sind noch daselbst bis auf diesen Tag. Denn die Priester, die die Lade trugen, stunden mitten im Jordan, bis daß alles ausgerichtet ward, das der HERR Josua geboten hatte, dem Volk zu sagen; wie denn Mose Josua geboten hatte. Und das Volk eilete und ging hinüber. Da nun das Volk ganz hinübergegangen war, da ging die Lade des HERRN auch hinüber, und die Priester vor dem Volk her. Und die Rubeniter und Gaditer und der halbe Stamm Manasse gingen gerüstet vor den Kindern Israel her, wie Mose zu ihnen geredet hatte. Bei vierzigtausend, gerüstet zum Heer, gingen vor dem HERRN zum Strait auf das Gefilde Jerichos. An dem Tage machte der HERR Josua graft vor dem ganzen Israel; und furchteten ihn, wie sie Mose furchteten, sein Leben lang. Und der HERR sprach zu Josua:

Epistel

1. Johannes 3:13-18

Verwundert euch nicht, meine Bruder, ob euch die Welt hasset! Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Bruder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode. Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschlager; und ihrwisset, daß ein Totschlager nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben fur uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben fur die Bruder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Guter hat und siehet seinen Bruder darben und schlielit sein Herz vor ihm zu: wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm? Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

Erste Lesung

Nehemia 7

Da wir nun die Mauer gebauet hatten, hangete ich die Turen; und wurden bestellet die Torhuter, Sanger und Leviten. Und ich gebot meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Palastvogt zu Jerusalem (denn er war ein treuer Mann und gottesfurchtig vor vielen andern), und sprach zu ihnen: Man soil die Tore zu Jerusalem nicht auftun, bis daß die Sonne heift wird; und wenn man noch arbeitet, soil man die Turen zuschlagen und verriegeln. Und es wurden Hüter bestellet aus den Burgern Jerusalems, ein jeglicher auf seine Hut und urn sein Haus. Die Stadt aber war weit von Raum und groli, aber wenig Volks drinnen, und die Hauser waren nicht gebauet. Und mein Gott gab mir ins Herz, daß ich versammelte die Ratsherren und die Obersten und das Volk, sie zu rechnen. Und ich fand ein Register ihrer Rechnung, die vorhin heraufkommen waren aus dem Gefangnis, die Nebukadnezar, der Konig zu Babel, hatte weggefuhret, und zu Jerusalem wohneten und in Juda, ein jeglicher in seiner Stadt; und waren kommen mit Serubabel, Jesua, Nehemia, Asarja, Raamja, Nahemani, Mardachai, Bilsan, Mispereth, Bigevai, Nehum und Baena. Dies ist die Zahl der Manner vom Volk Israel. Der Kinder Pareos waren zweitausend hundert und zweiundsiebenzig; der Kinder Sephatja dreihundert und zweiundsiebenzig; der Kinder Arah sechshundert und zweiundfunfzig; der Kinder Pahath-Moab, unter den Kindern Jesua und Joab, zweitausend achthundertundachtzehn; der Kinder Elam tausend zweihundert und vierundfunfzig; der Kinder Sathu achthundert und funfundvierzig; der Kinder Sakai siebenhundert und sechzig; der Kinder Benui sechshundert und achtundvierzig; der Kinder Bebai sechshundert und achtundzwanzig; der Kinder Asgad zweitausend dreihundert und zweiundzwanzig; der Kinder Adonikam sechshundert und siebenundsechzig; der Kinder Bigevai zweitausend und siebenundsechzig; der Kinder Adin sechshundert und funfundfunfzig; der Kinder Ater von Hiskia achtundneunzig; der Kinder Hasum dreihundert und achtundzwanzig; der Kinder Bezai dreihundert und vierundzwanzig; der Kinder Hariph hundert und zwolf; der Kinder Gibeon funfundneunzig; der Manner von Bethlehem und Netopha hundert und achtundachtzig; der Manner von Anathoth hundert und achtundzwanzig; der Manner von Beth-Asmaveth zweiundvierzig; der Manner von Kiriath-Jearim, Kaphira und Beeroth siebenhundert und dreiundvierzig; der Manner von Rama und Gaba sechshundert und einundzwanzig; der Manner von Michmas hundert und zweiundzwanzig; der Manner von Bethel und Ai hundert und dreiundzwanzig; der Manner vom andern Nebo zweiundfünfzig; der Kinder des andern Elam tausend zweihundert und vierundfunfzig; der Kinder Harim, dreihundert und zwanzig; der Kinder Jereho dreihundert und funfundvierzig; der Kinder Lod, Hadid und Ono siebenhundert und einundzwanzig; der Kinder Senaa dreitausend neunhundert und dreiftig. Die Priester: Der Kinder Jedaja, vom Hause Jesua neunhundert und dreiundsiebenzig; der Kinder Immer tausend und zweiundfünfzig; der Kinder Pashur tausend zweihundert und siebenundvierzig; der Kinder Harim tausend und siebenzehn. Die Leviten: Der Kinder Jesua von Kadmiel, unter den Kindern Hodua, vierundsiebenzig. Die Sanger: Der Kinder Assaph hundert und achtundvierzig. Die Torhüterwaren: Die Kinder Sallum, die Kinder Ater, die Kinder Thalmon, die Kinder Akub, die Kinder Hatita, die Kinder Sobai, allesamt hundert und achtunddreifüg. Die Nethinim: Die Kinder Ziha, die Kinder Hasupha, die Kinder Tabaoth, die Kinder Keros, die Kinder Sia, die Kinder Pad on, die Kinder Libana, die Kinder Hagaba, die Kinder Salmai, die Kinder Hanan, die Kinder Giddel, die Kinder Gahar, die Kinder Reaja, die Kinder Rezin, die Kinder Nekoda, die Kinder Gasam, die Kinder Usa, die Kinder Passeah, die Kinder Besai, die Kinder Megunim, die Kinder Nephussim, die Kinder Bakbuk, die Kinder Hakupha, die Kinder Harhur, die Kinder Bazlith, die Kinder Mehida, die Kinder Harsa, die Kinder Barkos, die Kinder Sissera, die Kinder Thamah, die Kinder Neziah, die Kinder Hatipha. Die Kinder der Knechte Salomos waren: Die Kinder Sotai, die Kinder Sophereth, die Kinder Prida, die Kinder Jaela, die Kinder Darkon, die Kinder Giddel, die Kinder Sephatja, die Kinder Hatil, die Kinder Pochereth von Zebaim, die Kinder Amon. Aller Nethinim und Kinder der Knechte Salomos waren dreihundert und zweiundneunzig. Und diese zogen auch mit herauf: Mithel, Melah, Thel-Harsa, Cherub-Addon und Immer; aber sie konnten nicht anzeigen ihrer Vater Haus noch ihren Samen, ob sie aus Israel waren. Die Kinder Delaja, die Kinder Tobia und die Kinder Nekoda waren sechshundert und zweiundvierzig. Und von den Priestern waren die Kinder Habaja, die Kinder Hakoz, die Kinder Barsillai, der aus den Tochtern Barsillais, des Gileaditers, ein Weib nahm, und ward nach derselben Namen genannt. Diese suchten ihr Geburtsregister; und da sie es nicht fanden, wurden sie los vom Priestertum. Und Hathirsatha sprach zu ihnen, sie sollten nicht essen vom Allerheiligsten, bis daß ein Priester aufkame mit dem Licht und Recht. Der ganzen Gemeine wie ein Mann war zweiundvierzigtausend dreihundert und sechzig; ausgenommen ihre Knechte und Magde, der waren siebentausend dreihundert und siebenunddreiftig; und hatten zweihundert und funfundvierzig Sanger und Sangerinnen, siebenhundert und sechsunddreiftig Rosse, zweihundert und funfundvierzig Mauler, vierhundert und funfunddreiftig Kamele, sechstausend siebenhundert und zwanzig Esel. Und etliche der obersten Vater gaben zum Werke. Hathirsatha gab zum Schatz tausend Gulden, funfzig Becken, funfhundert und dreiftig Priesterrocke. Und etliche oberste Vater gaben zum Schatz ans Werk zwanzigtausend Gulden, zweitausend und zweihundert Pfund Silbers. Und das andere Volk gab zwanzigtausend Gulden und zweitausend Pfund Silbers und siebenundsechzig Priesterrocke. Und die Priester und die Leviten, die Torhuter, die Sanger und etliche des Volks und die Nethinim und ganz Israel setzten sich in ihre Stadte.

Morgengebet — Zweite Lesung

Matthäus 28

Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein graft Erdbeben. Denn der Engel des Herm kam vom Himmel herab, trat hinzu und walzte den Stein von der Tur und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weift wie der Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als waren sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Furchtet euch nicht; ich weift, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Statte, da der Herrgelegen hat! Und gehet eilend hin und saget es seinen Jungern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, erwird vor euch hingehen nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und grafter Freude und liefen, daß sie es seinen Jungern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jungern zu verkundigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüftet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füfte und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Furchtet euch nicht! Gehet hin und verkundiget es meinen Brudern, daß sie gehen nach Galilaa; daselbst werden sie mich sehen. Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hutern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Altesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Gelds genug und sprachen: Saget, seine Junger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wirschliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, daß ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehret waren. Solches ist eine gemeine Rede worden bei den Juden bis auf den heutigen Tag. Aber die elf Junger gingen nach Galilaa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte. Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Volker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Antwortpsalm

Psalmen 93

Der HERR ist Konig und herrlich geschmuckt; der HERR ist geschmückt und hat ein Reich angefangen, soweit die Welt ist, und zugerichtet, daß es bleiben soli. Von dem an stehet dein Stuhl test; du bist ewig. HERR, die Wasserstrome erheben sich, die Wasserstrbme erheben ihr Brausen, die Wasserstrome heben empor die Wellen. Die Wasserwogen im Meer sind grofi und brausen greulich; der HERR aber ist noch grower in der Hohe. Dein Wort ist eine rechte Lehre. Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses ewiglich.

Evangelium

Lukas 14:16-24

Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein grod Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und siefingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und mud hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe funf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam und sagte das seinem Flerrn wieder. Da ward der Flausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus bald auf die Straden und Gassen der Stadt und führe die Armen und Kruppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Flerr, es ist geschehen, was du befohien hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraden und an die Zaune und notige sie hereinzukommen, auf dad mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, dad der Manner keiner; die geladen sind; mein Abendmahl schmecken wird.

Antwortpsalm

Psalmen 121

Ein Lied im hohern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt. Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Erwird deinen Fuß nichtgleiten lassen; und der dich behutet, schlaft nicht. Siehe, der Hüter Israels schlaft noch schlummert nicht. Der HERR behutet dich; der HERR ist dein Schatten uber deiner rechten Hand, daß dich des Tages die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts. Der HERR behute dich vorallem Ubel; er behute deine Seele! Der HERR behute deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Antwortpsalm

Psalmen 150

Halleluja! Lobet den HERRN in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht! Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner groften Herrlichkeit! Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfen! Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen! Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!

Antwortpsalm

Psalmen 148

Halleluja! Lobet, ihr Himmel, den HERRN; lobet ihn in der Hohe! Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, all sein Heer! Lobet ihn, Sonne und Mond; lobet ihn, alle leuchtenden Sterne! Lobet ihn, ihr Himmel allenthalben, und die Wasser, die oben am Himmel sind! Die sollen loben den Namen des HERRN; denn er gebeut, so wird's geschaffen. Er halt sie immer und ewiglich; er ordnet sie, daß sie nicht anders gehen müssen. Lobet den HERRN auf Erden, ihr Walfische und alle Tiefen; Feuer, Hagel, Schnee und Dampf, Sturmwinde, die sein Wort ausrichten; Berge und alle Hügel, fruchtbare Baume und alle Zedern; Tier und alles Vieh, Gewürm und Vogel; ihr Konige auf Erden und alle Leute, Fursten und alle Richter auf Erden; Junglinge und Jungfrauen, Alte mit den Jungen sollen loben den Namen des HERRN; denn sein Name allein ist hoch; sein Lob gehet, soweit Himmel und Erde ist. Und ererhohet das Horn seines Volks. Alle seine Heiligen sollen loben, die Kinder Israel, das Volk, das ihm dienet, Halleluja!

Abendgebet — Erste Lesung

Josua 5:13-6:21

Und es begab sich, da Josua bei Jericho war, daß er seine Augen aufhub und ward gewahr, daß ein Mann gegen ihm stund und hatte ein bloli Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehorest du uns an, Oder unsern Feinden? Er sprach: Nein, sondern ich bin ein Furst uber das Heer des HERRN und bin jetzt kommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was saget mein Herr seinem Knechte? Und der Furst uber das Heer des HERRN sprach zu Josua: Zeuch deine Schuhe aus von deinen Fülien; denn die Statte, darauf du stehest, ist heilig. Und Josua tat also. Jericho aber war verschlossen und verwahret vor den Kindern Israel, daß niemand aus Oder ein kommen konnte. Aber der HERR sprach zu Josua: Siehe da, ich habe Jericho samt ihrem Konige und Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Lali alle Kriegsmanner rings urn die Stadt hergehen einmal; und tue sechs Tage also. Am siebenten Tage aber lali die Priester sieben Posaunen des Halljahrs nehmen vor der Lade her; und gehet desselben siebenten Tages siebenmal urn die Stadt und la(i die Priester die Posaunen blasen. Und wenn man des Halljahrs Horn blaset und tonet, daß ihr die Posaunen horet, so soil das ganze Volk ein groli Feldgeschrei machen, so werden der Stadt Mauern umfallen; und das Volk soli hineinfallen, ein jeglicher stracks vor sich; Da rief Josua, der Sohn Nuns, den Priestern und sprach zu ihnen: Traget die Lade des Bundes, und sieben Priester lasset sieben Halljahrsposaunen tragen vor der Lade des HERRN. Zum Volk aber sprach er: Ziehet hin und gehet urn die Stadt; und wer gerustet ist, gehe vor der Lade des HERRN her. Da Josua solches dem Volk gesagt hatte, trugen die sieben Priester sieben Halljahrsposaunen vor der Lade des HERRN her und gingen und bliesen die Posaunen; und die Lade des Bundes des HERRN folgte ihnen nach. Und wer gerustet war, ging vor den Priestern her, die die Posaunen bliesen; und der Haufe folgte der Lade nach und blies Posaunen. Josua aber gebot dem Volk und sprach: Ihr sollt kein Feldgeschrei machen, noch eure Stimme horen lassen, noch ein Wort aus eurem Munde gehen bis auf den Tag, wenn ich zu euch sagen werde: Machet ein Feldgeschrei! so machet dann ein Feldgeschrei. Also ging die Lade des HERRN rings um die Stadt einmal; und kamen in das Lager und blieben drinnen. Denn Josua pflegte sich des Morgens fruhe aufzumachen; und die Priester trugen die Lade des HERRN. So trugen die sieben Priester die sieben Halljahrsposaunen vor der Lade des HERRN her und gingen und bliesen Posaunen; und wer gerustet war, ging vor ihnen her, und der Haufe folgte der Lade des HERRN und blies Posaunen. Des andern Tages gingen sie auch einmal um die Stadt und kamen wieder ins Lager. Also taten sie sechs Tage. Am siebenten Tage aber, da die Morgenrote aufging, machten sie sich fruhe auf und gingen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt, daß sie desselben einigen Tages siebenmal um die Stadt kamen. Und am siebentenmal, da die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua zum Volk: Machet ein Feldgeschrei, denn der HERR hat euch die Stadt gegeben. Aber diese Stadt und alles, was drinnen ist, soil dem HERRN verbannet sein. Allein die Hure Rahab soil leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Allein hutet euch vor dem Verbanneten, daß ihr euch nicht verbannet, so ihr des Verbanneten etwas nehmet und machet das Lager Israels verbannet und bringet es in Unglück. Aber alles Silber und Gold samt dem ehernen und eisernen Gerate soil dem HERRN geheiliget sein, daß es zu des HERRN Schatz komme. Da machte das Volk ein Feldgeschrei und bliesen Posaunen. Denn als das Volk den Hall der Posaunen horete, machte es ein graft Feldgeschrei. Und die Mauern fielen um, und das Volk erstieg die Stadt, ein jeglicher stracks vor sich. Also gewannen sie die Stadt. Und verbanneten alles, was in der Stadt war, mit der Scharfe des Schwerts, beide Mann und Weib, jung und alt, Ochsen, Schafe und Esel.

Zweite Lesung

Titus 1

Paulus, ein Knecht Gottes, aber ein Apostel Jesu Christi nach dem Glauben der Auserwahlten Gottes und der Erkenntnis der Wahrheit zur Gottseligkeit, auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches verheiften hat, der nicht luget, Gott, vor den Zeiten der Welt, hat aber offenbaret zu seiner Zeit sein Wort durch die Predigt, die mir vertrauet ist nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes: Titus, meinem rechtschaffenen Sohn, nach unser beider Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo, unserm Heilande. Derhalben lieft ich dich in Kreta, dafi du solltest vollends anrichten, da ich's gelassen habe und besetzen die Stadte hin und her mit Altesten, wie ich dir befohlen habe; wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der glaubige Kinder habe, nicht beruchtiget, daß sie Schwelger und ungehorsam sind. Denn ein Bischof soil untadelig sein, als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsaufer, nicht pochen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gastfrei, gutig, zuchtig, gerecht, heilig, keusch und halte ob dem Wort, das gewift ist und lehren kann, auf daß er machtig sei, zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zu strafen die Widersprecher. Denn es sind viele freche und unnutze Schwatzer und Verführer, sonderlich die aus der Beschneidung, welchen man muft das Maul stopfen, die da ganze Hauser verkehren und lehren, was nicht taugt, urn schandliches Gewinns willen. Es hat einer aus ihnen gesagt, ihreigener Prophet: Die Kreter sind immer Lugner, bose Tiere und faule Bauche. Dies Zeugnis ist wahr. Urn der Sache willen strafe sie scharf, auf daß sie gesund seien im Glauben und nicht achten auf die judischen Fabeln und Menschengebote, welche sich von der Wahrheit abwenden. Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Unglaubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und Gewissen. Sie sagen, sie erkennen Gott; aber mit den Werken verleugnen sie es, sintemal sie sind, an welchen Gott Greuel hat, und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untuchtig.

Zweite Lesung

Römer 7

Wisset ihr nicht, liebe Brüder (denn ich rede mit denen, die das Gesetz wissen), daß das Gesetz herrschet fiber den Menschen, solange er lebet? Denn ein Weib, das unter dem Manne ist, dieweil der Mann lebet, ist sie gebunden an das Gesetz; so aber der Mann stirbt, so ist sie los vom Gesetz, das den Mann betrifft. Wo sie nun bei einem andern Manne ist, weil der Mann lebet, wird sie eine Ehebrecherin geheiften; so aber der Mann stirbt, ist sie frei vom Gesetz, daß sie nicht eine Ehebrecherin ist, wo sie bei einem andern Manne ist. Also auch, meine Brüder, ihr seid getotet dem Gesetz durch den Leib Christi, daß ihr bei einem andern seid, namlich bei dem, der von den Toten auferwecket ist, auf daß wir Gott Frucht bringen. Denn da wir im Fleisch waren, da waren die sündlichen Lüste, welche durchs Gesetz sich erregten, kraftig in unsern Gliedern, dem Tode Frucht zu bringe. Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangenhielt, also daß wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens. Was wollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sunde? Das sei feme! Aber die Sunde erkannte ich nicht ohne durchs Gesetz. Denn ich wuftte nichts von der Lust, wo das Gesetz nicht hatte gesagt: Laft dich nicht gelüsten! Da nahm aber die Sunde Ursache am Gebot und erregte in mir allerlei Lust. Denn ohne das Gesetz war die Sunde tot. Ich aber lebte etwa ohne Gesetz. Da aber das Gebot kam, ward die Sunde wieder lebendig. Ich aber starb; und es befand sich, daß das Gebot mir zum Tode gereichte, das mir doch zum Leben gegeben war. Denn die Sunde nahm Ursache am Gebot und betrog mich und totete mich durch dasselbige Gebot. Das Gesetz istje heilig, und das Gebot ist heilig, recht und gut. Ist denn, was da gut ist, mir ein Tod worden? Das sei feme! Aber die Sunde, auf daß sie erscheine, wie sie Sunde ist, hat sie mir durch das Gute den Tod gewirket, auf daß die Sunde würde uberaus sündig durchs Gebot. Denn wirwissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sunde verkauft. Denn ich weift nicht, was, ich tue; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich. So ich aber das tue, was ich nicht will, so willige ich, daß das Gesetz gut sei. So tue nun ich dasselbige nicht, sondern die Sunde, die in mirwohnet. Denn ich weift, daß in mir, das ist, in meinem Fleische, wohnet nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht, Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Bose, das ich nicht will, das tue ich. So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbige nicht, sondern die Sunde, die in mir wohnet. So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daü mir das Bose anhanget. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sunde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern. Ich elender Mensch, wer wird mich erlosen von dem Leibe dieses Todes? Ich danke Gott durch Jesum Christum, unsern Herrn. So diene ich nun mit dem Gemute dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetze der Sunde.

Zweite Lesung

Hebräer 12:1-13

Darum auch wir, dieweil wir solchen Flaufen Zeugen urn uns haben, lasset uns ablegen die Sunde, so uns immer anklebt und trage macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesum, den Anfanger und Vollender des Glaubens, welcher, da er wohl hatte mogen Freude haben, erduldete er das Kreuz und achtete der Schande nicht und ist gesessen zur Rechten auf dem Stuhl Gottes. Gedenketanden,dereinsolches Widersprechen von den Sundern wider sich erduldet hat, daß ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. Denn ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden uber dem Kampfen wider die Sunde und habt bereits vergessen des Trostes, der zu euch redet als zu den Kindern: Mein Sohn, achte nicht gering die Zuchtigung des Herm und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst; denn welchen der Herr liebhat, den zuchtiget er; er staupt aber einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt. So ihr die Zuchtigung erduldet, so erbeut sich euch Gott als Kindern; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht zuchtiget? Seid ihr aber ohne Zuchtigung, welcher sie alle sind teilhaftig worden, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder. Auch so wir haben unsere leiblichen Vater zu Zuchtigern gehabt und sie gescheuet, sollten wir denn nicht viel mehr untertan sein dem geistlichen Vater, daß wir leben? Und jene zwar haben uns gezuchtiget wenige Tage nach ihrem Dunken, dieser aber zu Nutz, auf daß wir seine Heiligung erlangen. Alle Zuchtigung aber, wenn sie da ist, dunktsie uns nicht Freude, sondern Traurigkeit sein; aber danach wird sie geben eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geubet sind. Darum richtet wieder auf die lassigen Hande und die muden Kniee und tutgewissen Tritt miteuren Fütien, daß nicht jemand strauchele wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde.

Zweite Lesung

1. Petrus 5:1-10

Die Altesten, so unter euch sind, ermahne ich, der Mitalteste und Zeuge der Leiden, die in Christo sind, und teilhaftiq der Herrlichkeit, die offenbaret werden soil: Weidet die Herde Christi, so euch befohlen ist, und sehetwohl zu, nicht gezwungen, sondern williglich, nicht urn schandlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, nicht als die uber das Volk herrschen, sondern werdet Vorbilder der Herde; so werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. Desselbigengleichen, ihr Jungen, seid untertan den Altesten. Allesamt seid untereinander untertan und haltet test an der Demut; denn Gott widerstehet den Hoffartigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demutiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhohe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorget fur euch. Seid nuchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, gehet umher wie ein brullender Lowe und suchet, welchen er verschlinge. Dem widerstehet fest im Glauben und wisset, daß eben dieselbigen Leiden uber eure Bruder in der Welt gehen. Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, derselbige wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, starken, kraftigen, grunden.

Evangelium

Markus 12

Und erfing an, zu ihnen durch Gleichnisse zu reden: Ein Mensch pflanzete einen Weinberg und führete einen Zaun darum und grub eine Kelter und bauete einen Turm und tat ihn aus den Weingartnern und zog uber Land. Und sandte einen Knecht, da die Zeit kam, zu den Weingartnern, daß er von den Weingartnern nahme von der Frucht des Weinberges. Sie nahmen ihn aber und staupten ihn und lieften ihn leer von sich. Abermal sandte erzu ihnen einen andern Knecht; demselben zerwarfen sie den Kopf mit Steinen und lieften ihn geschmahet von sich. Abermal sandte er einen andern, denselben toteten sie; und viele andere: etliche staupten sie, etliche toteten sie. Da hatte er noch einen einigen Sohn, der war ihm lieb; den sandte erzum letzten auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Aberdieselben Weingartner sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laftt uns ihn toten, so wird das Erbe unser sein. Und sie nahmen ihn und toteten ihn und warfen ihn heraus vor den Weinberg. Was wird nun der Herr des Weinberges tun? Er wird kommen und die Weingartner umbringen und den Weinberg andern geben. Habt ihr auch nicht gelesen diese Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen, und furchteten sich doch vor dem Volk; denn sie vernahmen, daß er auf sie dieses Gleichnis geredet hatte. Und sie liefien ihn und gingen davon. Und sie sandten zu ihm etliche von den Pharisaern und des Herodes Dienern, dafi sie ihn fingen in Worten. Und sie kamen und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und fragest nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß man dem Kaiser Zins gebe, Oder nicht? Sollen wir ihn geben Oder nicht geben? Er aber merkete ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich? Bringet mir einen Groschen, daß ich ihn sehe. Und sie brachten ihm. Da sprach er: Wes ist das Bild und die Uberschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich sein. Da traten die Sadduzaerzu ihm, die da halten, es sei keine Auferstehung; die fragten ihn und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemands Bruder stirbt und laftt ein Weib und laftt keine Kinder, so soli sein Bruder desselbigen Weib nehmen und seinem Bruder Samen erwecken. Nun sind sieben Bruder gewesen. Der erste nahm ein Weib; der starb und lieft keinen Samen. Und der andere nahm sie und starb und lieft auch nicht Samen. Derdritte desselbigengleichen. Und nahmen sie alle sieben und lieften nicht Samen. Zuletzt nach alien starb das Weib auch. Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen, wessen Weib wird sie sein unter ihnen? Denn sieben haben sie zum Weibe gehabt. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Ist's nicht also? Ihr irret darum, daß ihr nichts wisset von der Schrift noch von der Kraft Gottes. Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie nicht freien noch sich freien lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. Aber von den Toten, daß sie auferstehen werden, habt ihr nicht gelesen im Buch des Mose bei dem Busch, Wie Gott zu ihm sagte und sprach: Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott. Darum irret ihr sehr. Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehoret hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebotvor alien? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor alien Geboten ist das: Hore, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott! Und: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemute und von alien deinen Kraften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst; es ist kein ander grofter Gebot denn diese. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott, und ist kein anderer aufter ihm. Und denselbigen lieben von ganzem Herzen; von ganzem Gemute, von ganzer Seele und von alien Kraften und lieben seinen Nachsten wie sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer. Da Jesus aber sah, daß er vernünftiglich antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht feme von dem Reich Gottes. Und es durfte ihn niemand weiter fragen. Und Jesus antwortete und sprach, da er lehrete im Tempel: Wie sagen die Schriftgelehrten, Christus sei Davids Sohn. Er aber, David, spricht durch den Heiligen Geist: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fufte. Da heiftt ihn ja David seinen Herrn; woher ist er denn sein Sohn? Und viel Volks horete ihn gerne. Und er lehrete sie und sprach zu ihnen: Sehet euch vor vor den Schriftgelehrten, die in langen Kleidern gehen und lassen sich gerne auf dem Markte gruften und sitzen gerne obenan in den Schulen und über Tisch im Abendmahl; sie fressen der Witwen Hauser und wenden langes Gebet vor: dieselben werden desto mehr Verdammnis empfangen. Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schauete, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viel Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben. Denn sie haben alle von ihrem übrigen eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.

Abendgebet — Zweite Lesung

1. Korinther 13

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hatte der Liebe nicht, so ware ich ein tonend Erz Oder eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen konnte und wulite alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hatte alien Glauben, also dafi ich Berge versetzte, und hatte der Liebe nicht, so ware ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gabe und lielie meinen Leib brennen und hatte der Liebe nicht, so ware mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich; die Liebe eifert nicht; die Liebe treibt nicht Mutwillen; sie blahet sich nicht; sie stellet sich nicht ungebardig; sie suchet nicht das Ihre; sie lasset sich nicht erbittern; sie trachtet nicht nach Schaden; sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit; sie freuet sich aber der Wahrheit; sie vertraget alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe horet nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhoren werden, und die Sprachen aufhoren werden, und die Erkenntnis aufhoren wird. Denn unser Wissen ist Stuckwerk, und unser Weissagen ist Stuckwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stuckwerk aufhoren. Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschlage; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, dann aber von Angesicht zu Angesichte. Jetzt erkenne ich's stuckweise; dann aber werde ich erkennen, gieichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die großte unter ihnen.

Evangelium

Lukas 14:1-14

Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisaer auf einen Sabbat, das Brot zu essen. Und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm der war wassersuchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprach: Ist's auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn und lieft ihn gehen. Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse Oder Esel in den Brunnen fallt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gasten, da, er merkte, wie sie erwahleten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Ehrlicherer denn du von ihm geladen sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du mussest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rucke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhohet, der soil erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der soli erhohet werden. Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags -Oder Abendmahl machest, so lade nicht deine Freunde noch deine Bruder noch deine Gefreundeten noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf dad sie dich nicht etwa wieder laden, und dir vergolten werde. Sondern wenn du ein Mahl machest, lade die Armen, die Kruppel, die Lahmen, die Blinden, so bistdu selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.

Evangelium

Johannes 6:40-44

Das ist aber der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn siehet und glaubet an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jungsten Tage. Da murreten die Juden daruber, daß er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel kommen ist, und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht erdenn: Ich bin vom Himmel kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander! Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am Jungsten Tage.

Evangelium

Apostelgeschichte 11

Es kam aber vor die Apostel und Bruder, die in dem judischen Lande waren, daß auch die Heiden hatten Gottes Wort angenommen. Und da Petrus hinaufkam gen Jerusalem, zankten mit ihm, die aus der Beschneidung waren, und sprachen: Du bist eingegangen zu den Mannern, die Vorhaut haben, und hast mit ihnen gegessen! Petrus aber hub an und erzahlte es ihnen nacheinander her und sprach: Ich war in der Stadt Joppe im Gebet und war entzückt und sah ein Gesicht, namlich ein Gefaß herniederfahren wie ein groß leinen Tuch mit vier Zipfeln und niedergelassen vom Himmel, und kam bis zu mir. Darein sah ich und ward gewahr und sah vierfußige Tiere der Erde und wilde Tiere und Gewürm und Vogel des Himmels. Ich horete aber eine Stimme, die sprach zu mir: Stehe auf, Petrus, schlachte und iß! Ich aber sprach: 0 nein, Herr; denn es ist nie kein Gemeines noch Unreines in meinen Mund gegangen. Aber die Stimme antwortete mir zum andernmal vom Himmel: Was Gott gereiniget hat, das mache du nicht gemein. Dasgeschah aberdreimal; und ward alles wieder hinauf gen Himmel gezogen. Und siehe, von Stund' an stunden drei Manner vor dem Hause, darinnen ich war, gesandt von Casarea zu mir. Der Geist aber sprach zu mir, ich sollte mit ihnen gehen und nicht zweifeln. Es kamen aber mit mir diese sechs Bruder, und wir gingen in des Mannes Haus. Und er verkundigte uns, wie ergesehen hatte einen Engel in seinem Hause stehen, derzu ihm gesprochen hatte: Sende Manner gen Joppe und laß fordern den Simon mit dem Zunamen Petrus; derwird dir Wortesagen, dadurch du selig werdest und dein ganzes Haus. Indem aber ich anting zu reden, fiel der Heilige Geist auf sie gleichwie auf uns am ersten Anfang. Da dachte ich an das Wort des Herrn, als er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden. So nun Gott ihnen gleiche Gaben gegeben hat wie auch uns, die da glauben an den Herrn Jesus Christus, werwar ich, daß ich konnte Gottwehren? Da sie das horeten, schwiegen sie stille und lobeten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden Buße gegeben zum Leben! Die aber zerstreuet waren in der Trubsal, so sich uber Stephanus erhub, gingen umher bis gen Phonizien und Zypern und Antiochien und redeten das Wort zu niemand denn allein zu den Juden. Es waren aber etliche unter ihnen, Manner von Zypern und Kyrene, die kamen gen Antiochien und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesu. Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl ward glaubig und bekehrete sich zu dem Herrn. Es kam aber diese Rede von ihnen vor die Ohren der Gemeinde zu Jerusalem; und sie sandten Barnabas, daß er hinginge bis gen Antiochien, welcher, da er hinkommen war und sah die Gnade Gottes, ward er froh und ermahnete sie alle, daß sie mit festem Herzen an dem Herrn bleiben woliten. Denn er war ein frommer Mann, voll Heiligen Geistes und Glaubens. Und es ward ein groß Volk dem Herrn zugetan. Barnabas aber zog aus gen Tarsus, Saulus wieder zu suchen. Und da er ihn fand, führete er ihn gen Antiochien. Und sie blieben bei der Gemeinde ein ganzes Jahr und lehreten viel Volks; daher die Junger am ersten zu Antiochien Christen genannt wurden. In denselbigen Tagen kamen Propheten von Jerusalem gen Antiochien. Und einer unter ihnen, mit Namen Agabus, stund auf und deutete durch den Geist eine große Teurung, die da kommen sollte uber den ganzen Kreis der Erde, welche geschah unter dem Kaiser Claudius. Aber unter den Jungern beschloß ein jeglicher, nachdem ervermochte, zu senden eine Handreichung den Brudern, die in Judaa wohneten; wie sie denn auch taten und schickten's zu den Altesten durch die Hand Barnabas und Saulus.

Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)

Tageslesungen, jeden Morgen

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