Bosko

Tageslesungen

Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.

Erste Lesung

Kolosser 3:1-4

Seid ihr nun mit Christo auferstanden, so suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, und nicht nach dem, was auf Erden ist! Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christo in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit.

Erste Lesung

Hesekiel 41

Und er fuhrete mich hinein in den Tempel und maß die Erker an den Wanden; die waren zu jeder Seite sechs Ellen weit, so weit das Haus war. Und die Tur war zehn Ellen weit, aber die Wande zu beiden Seiten an der Tur waren jede funf Ellen breit. Und er maß den Raum im Tempel; der hatte vierzig Ellen in die Lange und zwanzig Ellen in die Breite. Und er ging inwendig hinein und maß die Tur, zwo Ellen; und die Tur hatte sechs Ellen und die Weite der Tur sieben Ellen. Und er maß zwanzig Ellen in die Lange und zwanzig Ellen in die Breite am Tempel. Und er sprach zu mir: Dies ist das Allerheiligste. Und er maß die Wand des Hauses, sechs Ellen hoch; darauf waren Gange allenthalben herum, geteilt in Gemacher, die waren allenthalben vier Ellen weit. Und derselben Gemacher waren auf jeder Seite dreiunddreißig, je eins an dem andern; und stunden Pfeiler unten bei den Wanden am Hause allenthalben herum, die sie trugen. Und uber diesen waren noch mehr Gange umher, und oben waren die Gange weiter, daß man aus den untern in die mittlern und aus den mittlern in die obersten ging. Und stund je einer sechs Ellen uber dem andern. Und die Weite der obern Gange war funf Ellen, und die Pfeiler trugen die Gange am Hause. Und es warje von einer Wand am Hause zu der andern zwanzig Ellen. Und es waren zwo Turen an der Schnecke hinauf, eine gegen Mitternacht, die andere gegen Mittag; und die Schnecke war funf Ellen weit. Und die Mauer gegen Abend war funfundsiebenzig Ellen breit und neunzig Ellen lang. Und er maß die Lange des Hauses, die hatte durchaus hundert Ellen, die Mauer und was daran war. Und die Weite vorne am Hause gegen Morgen mit dem, was daran hing, war auch hundert Ellen. Und er maß die Lange des Gebaudes mit allem, was daran hing, von einer Ecke bis zur andern; das war auf jeder Seite hundert Ellen mit dem innern Tempel und Hallen im Vorhofe samtden Türen, Fenstern, Ecken und den dreien Gangen und Tafelwerk allenthalben herum. Er maß auch, wie hoch von der Erde bis zu den Fenstern war, und wie breit die Fenster sein sollten; und maß vom Tor bis zum Allerheiligsten, auswendig und inwendig herum. Und am ganzen Hause herum, von unten an bis oben hinauf an der Tur und an den Wanden, waren Cherubim und Palmlaubwerk unterdie Cherubim gemacht. Und ein jeder Cherub hatte zween Kopfe, auf einer Seite wie ein Menschenkopf, auf der andern Seite wie ein Lowenkopf. Vom Boden an bis hinauf uber die Tur waren die Cherubim und die Palmen geschnitzet, desgleichen an der Wand des Tempels. Und die Tur im Tempel war viereckig, und war alles artig ineinandergefuget. Und der hdlzeme Altar war drei Ellen hoch und zwo Ellen lang und breit; und seine Ecken und alle seine Seiten waren holzern. Und er sprach zu mir: Das ist der Tisch, dervordem HERRN stehen soli. Und die Tur, beide, am Tempel und am Allerheiligsten, hatte zwei Blatter, die man auf und zu tat. Und waren auch Cherubim und Palmlaubwerk daran, wie an den Wanden. Und davor waren starke Riegel, gegen der Halle. Und waren enge Fenster und viel Palmlaubwerks herum an der Halle und an den Wanden.

Erste Lesung

Esra 6:13-22

Das taten mit Fleiß Thathnai, der Landpfleger jenseit des Wassers, und Sthar-Bosnai mit ihrem Rat, zu welchen der Konig Darius gesandt hatte. Und die Altesten der Juden baueten; und es ging vonstatten durch die Weissagung der Propheten Haggai und Sacharja, des Sohns Iddos; und baueten und richteten auf nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl Kores, Darü und Arthahsasthas, der Konige in Persien; und vollbrachten das Haus bis an den dritten Tag des Monden Adar, das war das sechste Jahr des Konigreichs des Konigs Darü. Und die Kinder Israel, die Priester, die Leviten und die andern Kinder des Gefangnisses hielten Einweihung des Hauses Gottes mit Freuden. Und opferten auf die Einweihung des Hauses Gottes hundert Kalber, zweihundert Lammer, vierhundert Bocke und zum Sundopfer fur das ganze Israel zwolf Ziegenbocke, nach der Zahl der Stamme Israels. Und stelleten die Priester in ihre Ordnung und die Leviten in ihre Hut, zu dienen Gott, der in Israel ist, wie es geschrieben stehet im Buch Mose. Und die Kinder des Gefangnisses hielten Passah am vierzehnten Tage des ersten Monden. Denn die Priester und Leviten hatten sich gereiniget, daß sie alle rein waren wie ein Mann; und schlachteten das Passah fur alle Kinder des Gefangnisses und fur ihre Bruder, die Priester, und fur sich. Und die Kinder Israel, die aus dem Gefangnis waren wiederkommen, und alle, die sich zu ihnen abgesondert hatten von der Unreinigkeit der Heiden im Lande, zu suchen den HERRN, den Gott Israels, alien und hielten das Fest der ungesauerten Brote sieben Tage mit Freuden; denn der HERR hatte sie frohlich gemacht und das Herz des Konigs zu Assur zu ihnen gewandt, daß sie gestarkt wurden im Werk am Hause Gottes, der Gott Israels ist.

Morgengebet — Erste Lesung

Judith 11

Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.

Holofernes said to her, “Woman, take courage. Don’t be afraid in your heart; for I never hurt anyone who has chosen to serve Nebuchadnezzar, the king of all the earth. And now, if your people who dwell in the hill country had not slighted me, I would not have lifted up my spear against them; but they have done these things to themselves. And now tell me why you fled from them and came to us; for you have come to save yourself. Take courage! You will live tonight, and hereafter; for there is no one that will wrong you, but all will treat you well, as is done to the servants of king Nebuchadnezzar my lord.” And Judith said to him, “Receive the words of your servant, and let your handmaid speak in your presence, and I will declare no lie to my lord this night. If you will follow the words of your handmaid, God will bring the thing to pass perfectly with you; and my lord will not fail to accomplish his purposes. As Nebuchadnezzar king of all the earth lives, and as his power lives, who has sent you for the preservation of every living thing, not only do men serve him by you, but also the beasts of the field, the cattle, and the birds of the sky will live through your strength, in the time of Nebuchadnezzar and of all his house. For we have heard of your wisdom and the subtle plans of your soul. It has been reported in all the earth that you only are brave in all the kingdom, mighty in knowledge, and wonderful in feats of war. And now as concerning the matter which Achior spoke in your council, we have heard his words; for the men of Bethulia saved him, and he declared to them all that he had spoken before you. Therefore, O lord and master, don’t neglect his word; but lay it up in your heart, for it is true; for our race will not be punished, neither will the sword prevail against them, unless they sin against their God. And now, that my lord be not defeated and frustrate of his purpose, and that death may fall upon them, their sin has overtaken them, wherewith they will provoke their God to anger, whenever they do wickedness. Since their food failed them, and all their water was scant, they took counsel to lay hands upon their cattle, and determined to consume all those things which God charged them by his laws that they should not eat. They are resolved to spend the first fruits of the corn, and the tenths of the wine and the oil, which they had sanctified and reserved for the priests who stand before the face of our God in Jerusalem; which things it is not fitting for any of the people so much as to touch with their hands. They have sent some to Jerusalem, because they also that dwell there have done this thing, to bring them permission from the council of elders. It will be, when brings them word, and they do it, they will be given to you to be destroyed the same day. Therefore I your servant, knowing all this, fled away from their presence. God sent me to work things with you, at which all the earth will be astonished, even as many as hear it. For your servant is religious, and serves the God of heaven day and night. Now, my lord, I will stay with you, and your servant will go out by night into the valley. I will pray to God, and he will tell me when they have committed their sins. Then I will come and show it also to you. Then you shall go out with all your army, and there will be none of them that will resist you. And I will lead you through the midst of Judea, until you come to Jerusalem. I will set your seat in the midst of it. You will drive them as sheep that have no shepherd, and a dog will not so much as open his mouth before you; for these things were told me according to my foreknowledge, and were declared to me, and I was sent to tell you.” Her words were pleasing in the sight of Holofernes and of all his servants. They marveled at her wisdom, and said, “There is not such a woman from one end of the earth to the other, for beauty of face and wisdom of words.” Holofernes said to her, “God did well to send you before the people, that might would be in our hands, and destruction among those who slighted my lord. And now you are beautiful in your countenance, and wise in your words. If you will do as you have spoken, your God will be my God, and you will dwell in the house of king Nebuchadnezzar, and will be renowned through the whole earth.”

Epistel

Epheser 6:10-17

Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Erste Lesung

1. Mose 21

Und der HERR suchte heim Sara wie er geredet hatte, und tat mit ihr, wie er geredet hatte. Und Sara ward schwanger und gebar Abraham einen Sohn in seinem Alter um die Zeit, die ihm Gott geredet hatte. Und Abraham hieli seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar, und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte. Hundert Jahre war Abraham alt, da ihm sein Sohn Isaak geboren ward. Und Sara sprach: Gott hat mir ein lachen zugerichtet; denn wer es horen wird, der wird mein lachen. Und sprach: Wer dürfte von Abraham sagen, daß Sara Kinder sauget und hatte ihm einen Sohn geboren in seinem Alter? Und das Kind wuchs und ward entwohnet. Und Abraham machte ein groli Mahl am Tage, da Isaak entwohnet ward. Und Sara sah den Sohn Hagars, der Agyptischen, den sie Abraham geboren hatte, daß er ein Spotter war, und sprach zu Abraham: Treibe diese Magd aus mit ihrem Sohn; denn dieser Magd Sohn soil nicht erben mit meinem Sohn Isaak. Das Wort gefiel Abraham sehr libel um seines Sohnes willen. Aber Gott sprach zu ihm: Lali dir's nicht ubel gefallen des Knaben und der Magd halben. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche. Denn in Isaak soil dir der Same genannt werden. Auch will ich der Magd Sohn zum Volk machen, darum daß er deines Samens ist. Da stund Abraham des Morgens fruhe auf und nahm Brot und eine Flasche mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, und den Knaben mit, und liefi sie aus. Da zog sie hin und ging in der Wuste irre bei Bersaba. Da nun das Wasser in der Flasche aus war, warf sie den Knaben unter einen Baum und ging hin und setzte sich gegenübervon feme, eines Bogenschusses weit; denn sie sprach: Ich kann nichtzusehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und hub ihre Stimme auf und weinete. Da erhorete Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief vom Himmel der Hagar und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Furchte dich nicht; denn Gott hat erhoret die Stimme des Knaben, da er liegt. Stehe auf, nimm den Knaben und fuhre ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum grolien Volk machen. Und Gott tat ihr die Augen auf, daß sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und fullete die Flasche mit Wasser und trankte den Knaben. Und Gott war mit dem Knaben; der wuchs und wohnete in der Wuste und ward ein guter Schutze; und wohnete in der Wuste Pharan. Und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus Agyptenland. Zu derselbigen Zeit redete Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, das du tust. So schwore mir nun bei Gott, daß du mir, noch meinen Kindern, noch meinen Neffen keine Untreue erzeigen wollest, sondern die Barmherzigkeit, die ich an dir getan habe, an mir auch tust und an dem Lande, da du ein Fremdling innen bist. Da sprach Abraham: Ich will schworen. Und Abraham strafte Abimelech urn des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte hatten mit Gewalt genommen. Da antwortete Abimelech: Ich hab's nicht gewuftt, wer das getan hat; auch hast du mir's nicht angesagt; dazu habe ich's nicht gehoret denn heute. Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech; und machten beide einen Bund miteinander. Und Abraham stellete dar sieben Lammer besonders. Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lammer, die du besonders dargestellt hast? Er antwortete: Sieben Lammer sollst du von meiner Hand nehmen, daß sie mir zum Zeugnis seien, daß ich diesen Brunnen gegraben habe. Daher heiftt die Statte Bersaba, daß sie beide miteinander da geschworen haben. Und also machten sie den Bund zu Bersaba. Da machten sich auf Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land. Abraham aber pflanzete Baume zu Bersaba und predigte daselbst von dem Namen des HERRN, des ewigen Gottes. Und war ein Fremdling in der Philister Lande eine lange Zeit.

Morgengebet — Zweite Lesung

Markus 13

Und da er aus dem Tempel ging, sprach zu ihm seiner Jünger einer: Meister, siehe, welche Steine und welch ein Bau ist das! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehest du wohl alien diesen groften Bau? Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde. Und da er auf dem Olberge saft gegenüber dem Tempel, fragten ihn besonders Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und was wird das Zeichen sein wann das alles soli vollendet werden? Jesus antwortete ihnen und fing an zu sagen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verfuhre! Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin Christus, und werden viele verfuhren. Wenn ihr aber horen werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so furchtet euch nicht; denn es muli also geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da. Es wird sich ein Volk über das andere emporen und ein Konigreich über das andere. Und es werden geschehen Erdbeben hin und wieder, und wird sein teure Zeit und Schrecken. Das ist der Not Anfang. Ihr aber, sehet euch vor! Denn sie werden euch uberantworten vor die Rathauser und Schulen; und ihr musset gestaupet werden und vor Fursten und Konige musset ihr gefuhret werden um meinetwillen zu einem Zeugnis über sie. Und das Evangelium muli zuvor geprediget werden unter alle Volker. Wenn sie euch nun führen und überantworten werden, so sorget nicht, was ihr reden sollt, und bedenket euch nicht zuvor, sondern was euch zu derselbigen Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid's nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist. Es wird aber uberantworten ein Bruder den andern zum Tode und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich emporen wider die Eltern und werden sie helfen toten. Und werdet gehasset sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharret bis an das Ende, der wird selig. Wenn ihr aber sehen werdet den Greuel der Verwüstung, von dem der Prophet Daniel gesagt hat, daß er stehet, da er nicht soil (wer es lieset, der vernehme es!), alsdann, wer in Judaa ist, der fliehe auf die Berge; und wer auf dem Dache ist, dersteige nicht hernieder ins Haus und komme nicht hinein, etwas zu holen aus seinem Hause; und wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um, seine Kleider zu holen. Wehe aber den Schwangern und Saugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter. Denn in diesen Tagen werden solche Trubsale sein, als sie nie gewesen sind bisher vom Anfang der Kreaturen, die Gott geschaffen hat, und als auch nicht werden wird. Und so der Herr diese Tage nicht verkurzt hatte, wurde kein Mensch selig; aber um der Auserwahlten willen, die er auserwahlet hat, hat er diese Tage verkurzt. Wenn nun jemand zu der Zeit wird zu euch sagen: Siehe, hier ist Christus! siehe, da ist er! so glaubet nicht. Denn es werden sich erheben falsche Christi und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, daß sie auch die Auserwahlten verfuhren, so es moglich ware. Ihr aber, sehet euch vor! Siehe, ich hab's euch alles zuvor gesagt. Aber zu der Zeit, nach dieser Trubsal, werden Sonne und Mond ihren Schein verlieren. Und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Krafte der Himmel werden sich bewegen. Und dann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in den Wolken mit grolier Kraft und Herrlichkeit. Und dann wird er seine Engel senden und wird versammeln seine Auserwahlten von den vier Winden, von dem Ende der Erde bis zum Ende der Himmel. An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis. Wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blatter gewinnen, so wisset ihr, daß der Sommer nahe ist. Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschiehet, so wisset, daß es nahe vor der Tur ist. Wahrlich, ich sage euch, dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und der Stunde weili niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann es Zeit ist. Gleich wie ein Mensch, der uber Land zog und lieli sein Haus und gab seinen Knechten Macht, einem jeglichen sein Werk, und gebot dem Turhuter, er sollte wachen. So wachet nun; denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob er kommt am Abend Oder zu Mitternacht Oder um den Hahnenschrei Oder des Morgens, auf daß er nicht schnell komme und finde euch schlafend. Was ich aber euch sage, das sage ich alien: Wachet!

Antwortpsalm

Psalmen 148

Halleluja! Lobet, ihr Himmel, den HERRN; lobet ihn in der Hohe! Lobet ihn, alle seine Engel; lobet ihn, all sein Heer! Lobet ihn, Sonne und Mond; lobet ihn, alle leuchtenden Sterne! Lobet ihn, ihr Himmel allenthalben, und die Wasser, die oben am Himmel sind! Die sollen loben den Namen des HERRN; denn er gebeut, so wird's geschaffen. Er halt sie immer und ewiglich; er ordnet sie, daß sie nicht anders gehen müssen. Lobet den HERRN auf Erden, ihr Walfische und alle Tiefen; Feuer, Hagel, Schnee und Dampf, Sturmwinde, die sein Wort ausrichten; Berge und alle Hügel, fruchtbare Baume und alle Zedern; Tier und alles Vieh, Gewürm und Vogel; ihr Konige auf Erden und alle Leute, Fursten und alle Richter auf Erden; Junglinge und Jungfrauen, Alte mit den Jungen sollen loben den Namen des HERRN; denn sein Name allein ist hoch; sein Lob gehet, soweit Himmel und Erde ist. Und ererhohet das Horn seines Volks. Alle seine Heiligen sollen loben, die Kinder Israel, das Volk, das ihm dienet, Halleluja!

Evangelium

Matthäus 18:23-35

Darum ist das Himmelreich gleich einem Konige, der mit seinen Knechten rechnen woilte. Und als er anting zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig. Da er's nun nicht hatte zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir! Ich will dir's alles bezahlen. Da jammerte den Herm desselbigen Knechts und liefi ihn los, und die Schuld erlieli er ihm auch. Da ging derselbige Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig. Und er griff ihn an und wurgete ihn und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir! Ich will dir's alles bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefangnis, bis daü er bezahlete, was er schuldig war. Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrubt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht! Alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen uber deinen Mitknecht, wie ich mich uber dich erbarmet habe? Und sein Herr ward zornig und uberantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlete alles, was er ihm schuldig war. Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehle.

Antwortpsalm

Psalmen 123

Ein Lied im hohern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu dir, derdu im Himmel sitzest. Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hande ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hande ihrer Frauen, also sehen unsere Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnadig werde. Sei uns gnadig, HERR, sei uns gnadig; denn wir sind sehr voll Verachtung. Sehr voll ist unsere Seele der Stolzen Spott und der Hoffartigen Verachtung.

Antwortpsalm

Psalmen 133

Ein Lied Davids im hohern Chor. Siehe, wie fein und lieblich ist's, daß Brüder eintrachtig beieinanderwohnen! Wie der kostliche Balsam ist, dervom Haupt Aarons herabfleuüt in seinen ganzen Bart, der herabfleufit in sein Kleid, wie der Tau, der von Hermon herabfallt auf die Berge Zion. Denn daselbst verheilit der HERR Segen und Leben immerund ewiglich.

Antwortpsalm

Psalmen 132

Ein Lied im hohern Chor. Gedenke, HERR, an David und an all sein Leiden, der dem HERRN schwur und gelobte dem Machtigen Jakobs: Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen, noch mich aufs Lager meines Bettes legen, ich will meine Augen nicht schlafen lassen, noch meine Augenlider schlummern, bis ich eine Statte finde fur den HERRN; zur Wohnung dem Machtigen Jakobs. Siehe, wir horen von ihr in Ephratha, wir haben sie funden auf dem Felde des Waldes. Wirwollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor seinem Fußschemel. HERR, mache dich auf zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht! Deine Priester laß, sich kleiden mit Gerechtigkeit und deine Heiligen sich freuen. Nimm nicht weg das Regiment deines Gesaibten um deines Knechts Davids willen. Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen, davon wird er sich nicht wenden: Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes. Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich. Denn der HERR hat Zion erwahlet und hat Lust, daselbst zu wohnen. Dies ist meine Ruhe ewiglich, hie will ich wohnen, denn es gefallt mir wohl. Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brots genug geben. Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen frdhlich sein. Daselbst soil aufgehen das Horn Davids; ich habe meinem Gesaibten eine Leuchte zugerichtet. Seine Feinde will ich mit Schanden kleiden; aber uber ihm soil bluhen seine Krone.

Abendgebet — Erste Lesung

Judith 12

Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.

He commanded that she should be brought in where his silver vessels were set, and asked that his servants should prepare some of his own meats for her, and that she should drink from his own wine. And Judith said, “I will not eat of it, lest there be an occasion of stumbling: but provision will be made for me of the things that have come with me.” And Holofernes said to her, “But if the things that are with you should fail, from where will we be able to give you more like it? For there is none of your race with us.” And Judith said to him, “As your soul lives, my lord, your servant will not spend those things that are with me, until the Lord works by my hand the things that he has determined.” Then Holofernes’ servants brought her into the tent, and she slept until midnight. Then she rose up toward the morning watch, and sent to Holofernes, saying, “Let my lord now command that they allow your servant to go out to pray.” Holofernes commanded his guards that they should not stop her. She stayed in the camp three days, and went out every night into the valley of Bethulia, and washed herself at the fountain of water in the camp. And when she came up, she implored the Lord God of Israel to direct her way to the raising up of the children of his people. She came in clean, and remained in the tent, until she ate her food toward evening. It came to pass on the fourth day, that Holofernes made a feast for his own servants only, and called none of the officers to the banquet. And he said to Bagoas the eunuch, who had charge over all that he had, “Go now, and persuade this Hebrew woman who is with you that she come to us, and eat and drink with us. For, behold, it is a shame for our person, if we shall let such a woman go, not having had her company; for if we don’t draw her to ourselves, she will laugh us to scorn.” Bagoas went from the presence of Holofernes, and came in to her, and said, “Let this fair lady not fear to come to my lord, and to be honored in his presence, and to drink wine and be merry with us, and to be made this day as one of the daughters of the children of Asshur, which wait in the house of Nebuchadnezzar.” Judith said to him, “Who am I, that I should contradict my lord? For whatever would be pleasing in his eyes, I will do speedily, and this will be my joy to the day of my death.” She arose, and decked herself with her apparel and all her woman’s attire; and her servant went and laid fleeces on the ground for her next to Holofernes, which she had received from Bagoas for her daily use, that she might sit and eat upon them. Judith came in and sat down, and Holofernes’ heart was ravished with her. His soul was moved, and he exceedingly desired her company. He was watching for a time to deceive her, from the day that he had seen her. Holofernes said to her, “Drink now, and be merry with us.” Judith said, “I will drink now, my lord, because my life is magnified in me this day more than all the days since I was born.” Then she took and ate and drank before him what her servant had prepared. Holofernes took great delight in her, and drank exceeding much wine, more than he had drunk at any time in one day since he was born.

Zweite Lesung

Hebräer 10

Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukunftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Alle Jahr muß man opfern immer einerlei Opfer und kann nicht, die da opfern, vollkommen machen; sonst hatte das Opfern aufgehoret, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hatten von den Sünden, wenn sie 1 einmal gereiniget waren; sondern es geschieht nur durch dieselbigen ein Gedachtnis der Sünden alle Jahr. Denn es ist unmoglich, durch Ochsen - und Bocksblut Sunden wegzunehmen. Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hastdu mir zubereitet. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme; im Buch stehet vornehmlich von mir geschrieben, daß ich tun soil, Gott, deinen Willen. Droben, als er gesagt hatte: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt; sie gefallen dir auch nicht (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: Siehe, ich komme zu tun, Gott, deinen Willen. Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze. In welchem Willen wir sind geheiliget, einmal geschehen durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er aüe Tage Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr konnen die Sünden abnehmen. Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sunden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn miteinem Opfer hater in Ewigkeit vollendet, die geheiliget werden. Es bezeuget uns aber das auch der Heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte: Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihre Sinne will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehrgedenken. Wo aber derselbigen Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer fur die Sünde. So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, welchen er uns zubereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist, durch sein Fleisch, und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes: so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen, in volligem Glauben, besprenget in unsern Herzen und los von dem bosen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser; und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken denn er ist treu, der sie verheißen hat. Und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern untereinander ermahnen, und das viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag nahet. Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir furder kein ander Opfer mehr fur die Sunden, sondern ein schrecklich Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerwartigen verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zween Oder drei Zeugen. Wieviel meinet ihr, argere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Fußen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiliget ist, und den Geist der Gnaden schmahet? Denn wir wissen den, der da sagte: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Und abermal: Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist's, in die Hande des lebendigen Gottes zu fallen. Gedenket aber an die vorigen Tage, in welchen ihr, erleuchtet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, zum Teil selbst durch Schmach und Trubsal ein Schauspiel worden, zum Teil Gemeinschaft gehabt mit denen, denen es also gehet. Denn ihr habt mit meinen Banden Mitleid gehabt und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, als die ihr wisset, daß ihr bei euch selbst eine bessere und bleibende Habe im Himmel habt. Werfet euer Vertrauen nichtweg, welches eine grotie Belohnung hat. Geduld aber ist euch not, auf dafi ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget. Denn noch uber eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soil, und nicht verziehen. Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben. Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammtwerden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.

Zweite Lesung

Offenbarung 19

Danach horete ich eine Stimme grafter Scharen im Himmel, die sprachen: Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm Herm! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dafi er die grofte Hure verurteilet hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbet, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand geracht. Und sprachen zum andernmal: Halleluja! Und der Rauch gehet auf ewiglich. Und die vierundzwanzig Altesten und die vier Tiere fielen nieder und beteten an Gott, der auf dem Stuhl saft, und sprachen: Amen Halleluja! Und eine Stimme ging von dem Stuhl: Lobet unsern Gott, alle seine Knechte, und die ihn furchten, beide, klein und graft! Und ich horete eine Stimme einer groften Schar und wie eine Stimme grafter Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der allmachtige Gott hat das Reich eingenommen. Lasset uns freuen und frohlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist kommen, und sein Weib hat sich bereitet. Und es ward ihr gegeben, sich anzutun mit reiner und schoner Seide. (Die Seide aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.) Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Abendmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. Und ich fiel vor ihn zu seinen Füften, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Siehe zu, tu es nicht; ich bin dein Mitknecht und deiner Bruder und derer, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! (Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.) Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weift Pferd, und der darauf saft, hieft Treu und Wahrhaftig und richtet und streitet mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Hauptviel Kronen; und hatte einen Namen geschrieben den niemand wuftte denn er selbst. Und warangetan mit einem Kleide, das mit Blut besprenget war; und sein Name heiftt Gottes Wort. Und ihm folgete nach das Heer im Himmel auf weiften Pferden, angetan mitweifter und reiner Seide. Und aus seinem Munde ging ein scharf Schwert, daß er damit die Heiden schluge; und er wird sie regieren mit dereisernen Rute. Und ertrittdie Kelter des Weins des grimmigen Zornes des allmachtigen Gottes. Und hat einen Namen geschrieben auf seinem Kleid und auf seiner Hüfte also: Ein Konig aller Konige und ein Herr aller Herren. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit grafter Stimme und sprach zu alien Vogeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommet und versammelt euch zu dem Abendmahl des grolien Gottes, dad ihr esset das Fleisch der Konige und der Hauptieute und das Fleisch derßtarken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das Fleisch alter Freien und Knechte, beide, der Kleinen und der Grolien. Und ich sah das Tier und die Konige auf Erden und ihre Heere versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde sali, und mit seinem Fleer. Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verfuhrete, die das Malzeichen des Tieres nahmen, und die das Bild des Tieres anbeteten; lebendig wurden diese beide in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. Und die andern wurden erwurget mit dem Schwert des, der auf dem Pferde sali, das aus seinem Munde ging. Und alle Vogel wurden satt von ihrem Fleisch.

Zweite Lesung

Philipper 3:7-14

Aber was mir Gewinn war, das habe ich urn Christi willen fur Schaden geachtet. Denn ich achte es alles fur Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, urn welches willen ich alles habe fur Schaden gerechnet und achte es fur Dreck, auf daß ich Christum gewinne und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christum kommt, namlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird, zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, daß ich seinem Tode ahnlich werde, damit ich entgegenkomme zur Auferstehung der Toten. Nicht daß ich's schon ergriffen habe oderschon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen mochte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin. Meine Bruder, ich schatze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, das da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhalt die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu.

Zweite Lesung

Hebräer 11:23-31

Durch den Glauben ward Mose, da er geboren war, drei Monden verborgen von seinen Eltern, darum daß sie sahen, wie er ein schon Kind war, und furchteten sich nicht vor des Konigs Gebot. Durch den Glauben wollte Mose, da er groß ward, nicht mehr ein Sohn heißen der Tochter Pharaos und erwahlete viel lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, denn die zeitliche Ergotzung der Sunde zu haben, und achtete die Schmach Christi fur grotieren Reichtum denn die Schatze Agyptens; denn er sah an die Belohnung. Durch den Glauben verlieli er Agypten und furchtete nicht des Konigs Grimm; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sahe er ihn. Durch den Glauben hielt er Ostern und das Blutvergiefien, auf daß, der die Erstgeburten wurgete, sie nicht trafe. Durch den Glauben gingen sie durch das Rote Meer als durch trocken Land; welches die Agypter auch versuchten und ersoffen. Durch den Glauben fielen die Mauern Jerichos, da sie sieben Tage umhergegangen waren. Durch den Glauben ward die Hure Rahab nicht verloren mitden Unglaubigen, da sie die Kundschafter freundlich aufnahm.

Evangelium

Johannes 16

Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht argert. Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch totet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum tun, daß sie weder meinen Vater noch mich erkennen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kommen wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt; denn ich war bei euch. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum hab' ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkundigen. Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unterseinen Jungern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Uber ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daü ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Uber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soil in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soil sich freuen, und eure Freude soil niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er's euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Solches hab' ich zu euch durch Sprichworter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichworter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkundigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daü ich den Vater fur euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Junger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagest kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weilit und bedarfst nicht, daß dich jemand frage. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr. Siehe, es kommt die Stunde und ist schon kommen, daß ihr zerstreuet werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine; denn der Vater ist bei mir. Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt uberwunden.

Abendgebet — Zweite Lesung

2. Korinther 9

Denn von solcher Steuer, die den Heiligen geschieht, ist mir nicht not, euch zu schreiben. Denn ich weili euren guten Willen, davon ich rühme bei denen aus Mazedonien (und sage): Achaja ist vor dem Jahr bereit gewesen. Und euer Exempel hat viele gereizet. Ich habe aber diese Brüder darum gesandt, daß nicht unser Ruhm von euch zunichte wurde in dem Stücke, und daß ihr bereit seid, gleichwie ich von euch gesagt habe, auf dati nicht, so die aus Mazedonien mit mir kamen und euch unbereitet fanden, wir (will nicht sagen ihr) zuschanden würden mit solchem Rühmen. Ich habe es aber fur notig angesehen, die Brüder zu ermahnen, daß sie voranzogen zu euch, zu verfertigen diesen zuvorverheilienen Segen, daß er bereitet sei, also dati es sei ein Segen und nicht ein Geiz. Ich meine aber das: Wer da karglich saet, der wird auch karglich ernten; und wer da saet im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeglicher nach seiner Willkur, nicht mit Unwillen Oder aus Zwang; denn einen frohlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, daß allerlei Gnade unter euch reichlich sei, daß ihr in alien Dingen voile Genüge habet und reich seid zu allerlei guten Werken, wie geschrieben stehet: Er hat ausgestreuet und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibet in Ewigkeit. Der aber Samen reichet beim Saemann, der wird je auch das Brot reichen zur Speise und wird vermehren euren Samen und wachsen lassen das Gewachs eurer Gerechtigkeit, daß ihr reich seid in alien Dingen mit aller Einfaltigkeit, welche wirket durch uns Danksagung Gott. Denn die Handreichung dieser Steuer erfullet nicht allein den Mangel der Heiligen, sondern istauch überschwenglich darinnen, daß viele Gott danken fur diesen unsern treuen Dienst und preisen Gott uber eurem untertanigen Bekenntnis des Evangeliums Christi und fiber eurer einfaltigen Steuer an sie und an alle und fiber ihrem Gebet fur euch, welche verlanget nach euch, um der überschwenglichen Gnade Gottes willen in euch. Gott aber sei Dank fur seine unaussprechliche Gabe!

Evangelium

Lukas 10:25-37

Und siehe, da stund ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muft ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von alien Kraften und von ganzem Gemüt und deinen Nachsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nachster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, derging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Morder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und lieften ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ohngefahr, daß ein Priester dieselbige Strafte hinabzog; und da er ihn sah, ging er voruber. Desselbigengleichen auch ein Levit: da er kam zu der Statte und sah ihn, ging er voruber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goft drein Ol und Wein und hub ihn auf sein Tier und fuhrete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des andern Tages reisete er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm; Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher dunket dich, der unter diesen dreien der Nachste, sei gewesen dem, der unter die Morder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!

Evangelium

Lukas 11:14-23

Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel. Die andern aber versuchten ihn und begehreten ein Zeichen von ihm vom Himmel. Er aber vernahm ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit ihm selbst uneins wird, das wird wilste, und ein FHaus fallt über das andere. 1st denn der Satanas auch mit ihm selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr saget, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein. So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt je das Reich Gottes zu euch. Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahret, so bleibt das Seine mit Frieden. Wenn aber ein Starkerer über ihn kommt und uberwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilet den Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet.

Evangelium

Lukas 10

Danach sonderte der Herr andere siebzig aus und sandte sie zwei und zwei vor sich her in alle Stadte und Orte, da erwollte hinkommen. Und sprach zu ihnen: Die Ernte ist graft, der Arbeiter aber ist wenig; bittet den Herm der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte! Gehet hin! Siehe, ich sende euch als die Lammer mitten unter die Wolfe. Traget keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüftet niemand auf der Strafte. Wo ihr in ein Haus kommt, da sprechet zuerst: Friede sei in diesem Hause! Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselbigen Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von, einem Hause zum andern gehen. Und wo ihr in eine Stadt kommt, und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen, und heüet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch kommen. Wo ihr aber in eine Stadt kommet, da sie euch nicht aufnehmen, da gehet heraus auf ihre Gassen und sprecht: Auch den Staub, der sich an uns gehanget hat von eurer Stadt, schlagen wir ab auf euch; doch sollt ihr wissen, daß euch das Reich Gottes nahe gewesen ist. Ich sage euch: Es wird Sodom ertraglicher ergehen an jenem Tage denn solcher Stadt. Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn waren solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hatten vorzeiten im Sack und in der Asche gesessen und Bufte getan. Doch es wird Tyrus und Sidon ertraglicher ergehen am Gerichte denn euch. Und du, Kapernaum, die du bis an den Himmel erhoben bist, du wirst in die Holle hinuntergestoüen werden. Wer euch horet, der horet mich, und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat. Die Siebzig aber kamen wieder mit Freuden und sprachen: Herr, es sind uns auch die Teufel untertan in deinem Namen. Er sprach aber zu ihnen: Ich sah wohl den Satanas vom Himmel fallen als einen Blitz. Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschadigen. Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister untertan sind, freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind. Zu der Stunde freuete sich Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater und Herr Himmels und der Erde, daß du solches verborgen hast den Weisen und Klugen und hast es offenbart den Unmundigen: Ja, Vater, also war es wohlgefallig vor dir. Es ist mir alles übergeben von meinem Vater. Und niemand weifi, wer der Sohn sei, denn nur der Vater, noch wer der Vater sei, denn nur der Sohn, und welchem es der Sohn will offenbaren. Und erwandte sich zu seinen Jungern und sprach insonderheit: Selig sind die Augen, die da sehen, was ihr sehet. Denn ich sage euch: Viel Propheten und Konige wollten sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen; und horen, was ihr horet, und haben's nicht gehoret. Und siehe, da stund ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muft ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Er aber sprach zu ihm: Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du? Er antwortete und sprach: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von alien Kraften und von ganzem Gemüt und deinen Nachsten als dich selbst. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nachster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, derging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Morder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und lieften ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ohngefahr, daß ein Priester dieselbige Strafte hinabzog; und da er ihn sah, ging er voruber. Desselbigengleichen auch ein Levit: da er kam zu der Statte und sah ihn, ging er voruber. Ein Samariter aber reisete und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goft drein Ol und Wein und hub ihn auf sein Tier und fuhrete ihn in die Herberge und pflegete sein. Des andern Tages reisete er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm; Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher dunket dich, der unter diesen dreien der Nachste, sei gewesen dem, der unter die Morder gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen! Es begab sich aber, da sie wandelten, ging er in einen Markt. Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus. Und sie hatte eine Schwester, die hieft Maria; die setzte sich zu Jesu Füften und horete seiner Rede zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, daß mich meine Schwester lasset alleine dienen? Sage ihr doch, daß sie es auch angreife! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe! Eines aber ist not: Maria hat das gute Teil erwahlet; das soil nicht von ihr genommen werden.

Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)

Tageslesungen, jeden Morgen

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