Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, daß man von eurem Glauben in aller Welt saget. Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geist am Evangelium von seinem Sohn, daß ich ohne Unterlali euer gedenke und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich's einmal zutragen wollte, daß ich zu euch kame durch Gottes Willen. Denn mich verlanget, euch zu sehen, auf daß ich euch mitteile etwas geistlicher Gabe, euch zu starken, das ist, daß ich samteuch getrostet wurde durch euren und meinen Glauben, den wir untereinander haben. Ich will euch aber nichtverhalten, liebe Bruder, daß ich mir oft habe vorgesetzt, zu euch zu kommen (bin aber verhindert bisher), daß ich auch unter euch Frucht schaffete gleichwie unter andern Heiden. Ich bin ein Schuldnerbeide, derßriechen und der Ungriechen, beide, der Weisen und der Unweisen. Darum, soviel an mir ist bin ich geneigt, auch euch zu Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schame mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig machet alle, die daran glauben, die Juden vomehmlich und auch die Griechen, sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, weiche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben.
Erste Lesung
Sarai, Abrams Weib, gebar ihm nichts. Sie hatte aber eine agyptische Magd, die hiefi Hagar. Und sie sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, daß ich nicht gebaren kann. Lieber, lege dich zu meiner Magd, ob ich doch vielleicht aus ihr mich bauen moge. Abram, der gehorchte der Stimme Sarais. Da nahm Sarai, Abrams Weib, ihre agyptische Magd, Hagar, und gab sie Abram, ihrem Mann, zum Weibe, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnet hatten. Und er legte sich zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, daß sie schwanger war, achtete sie ihre Frau geringe gegen sich. Da sprach Sarai zu Abram: Du tust unrecht an mir. Ich habe meine Magd dir beigelegt; nun sie aber siehet, daß sie schwanger worden ist, muß ich geringe geachtet sein gegen ihr. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir! Abram aber sprach zu Sarai: Siehe deine Magd ist unter deiner Gewalt; tue mit ihr, wie dir's gefallt. Da sie nun Sarai wollte demutigen, floh sie von ihr. Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, namlich bei dem Brunnen am Wege zu Sur. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre um wieder zu deiner Frau und demutige dich unter ihre Hand. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deinen Samen also mehren, da(2> er vor grower Menge nicht soil gezahlet werden. Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger worden und wirst einen Sohn gebaren, des Namen sollstdu Ismael heilien, darum daß der HERR dein Elend erhoret hat. Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn; und wird gegen alien seinen Brudern wohnen. Und sie hieli den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du, Gott, siehest mich. Denn sie sprach: Gewißlich hie habe ich gesehen den, der mich hernach angesehen hat. Darum hieli sie den Brunnen einen Brunnen des Lebendigen, der mich angesehen hat; welcher Brunnen istzwischen Kades und Bared. Und Hagar gebar Abram einen Sohn; und Abram hiefi den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, da ihm Hagar den Ismael gebar.
Erste Lesung
Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmachtige Gott; wandle vor mir und sei fromm! Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir machen und will dich fast sehr mehren. Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: Siehe, ich bin's und habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Volker werden. Darum sollstdu nicht mehr Abram heilien, sondern Abraham soil dein Name sein; denn ich habe dich gemacht vieler Volker Vater. Und will dich fast sehr fruchtbar machen und will von dir Volker machen; und sollen auch Konige von dir kommen. Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir bei ihren Nachkommen, daß es ein ewiger Bund sei, also dafi ich dein Gott sei und deines Samens nach dir. Und will dir und deinem Samen nach dirgeben das Land, da du ein Fremdling innen bist, namlich das ganze Land Kanaan, zu ewiger Besitzung; und will ihr Gott sein. Und Gott sprach zu Abraham: So halte nun meinen Bund, du und dein Same nach dir bei ihren Nachkommen. Das ist aber mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles, was mannlich ist unter euch, soil beschnitten werden. Ihr sollt aber die Vorhaut an eurem Fleisch beschneiden. Dasselbe soil ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. Ein jegliches Knablein, wenn es acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen; desselbengleichen auch alles was Gesindes daheim geboren Oder erkauft ist von allerlei Fremden, die nicht eures Samens sind. Also soil mein Bund an eurem Fleisch sein zum ewigen Bunde. Und wo ein Knablein nicht wird beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soil ausgerottet werden aus seinem Volk, darum daß es meinen Bund unterlassen hat. Und Gott sprach abermal zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heilien, sondern Sara soil ihr Name sein. Denn ich will sie segnen, und von ihr will ich dir einen Sohn geben; denn ich will sie segnen, und Volker sollen aus ihr werden und Konige uberviel Volker. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Soil mir hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden und Sara neunzig Jahre alt gebaren? Und Abraham sprach zu Gott: Ach, daß Ismael leben sollte vor dir! Da sprach Gott: Ja, Sara, dein Weib soli dir einen Sohn gebaren, den sollstdu Isaak heilien; denn mit ihm will ich meinen ewigen Bund aufrichten und mit seinem Samen nach ihm. Dazu um Ismael habe ich dich auch erhoret. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und mehren fast sehr. Zwolf Fursten wird er zeugen, und will ihn zum grolien Volk machen. Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebaren soli um diese Zeit im andern Jahr. Und er horete auf mit ihm zu reden, Und Gott fuhr auf von Abraham. Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die daheim geboren, und alle, die erkauft, und alles, was Mannsnamen war in seinem Hause, und beschnitt die Vorhaut an ihrem Fleisch eben desselben Tages, wie ihm Gott gesagt hatte. Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, da er die Vorhaut an seinem Fleische beschnitt. Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, da seines Fleisches Vorhaut beschnitten ward. Eben auf einen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael, und was Mannsnamen in seinem Hause war, daheim geboren und erkauftvon Fremden; esward alles mit ihm beschnitten.
Morgengebet — Erste Lesung
Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser; und die ihr nicht Geld habt, kommt her, kaufet und esset; kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst beides, Wein und Milch! Warum zahlet ihr Geld dar, da kein Brot ist, und eure Arbeit, da ihr nicht satt von werden konnet? Horet mir doch zu und esset das Gute, so wird eure Seele in Wollust fett werden. Neiget eure Ohren her und kommt her zu mir; horet, so wird eure Seele leben! Denn ich will mit euch einen ewigen Bund machen, namlich die gewissen Gnaden Davids. Siehe, ich habe ihn den Leuten zum Zeugen gestellet, zum Fursten und Gebieter den Vblkern. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennest; und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen urn des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen in Israel, der dich preise. Suchet den HERRN, weil er zu finden ist; rufet ihn an, weil er nahe ist! Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Ubeltater seine Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird ersich sein erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern soviel der Himmel hoher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege hoher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fallt und nicht wieder dahin kommt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sie gibt Samen zu saen und Brot zu essen, also soil das Wort, so aus meinem Munde gehet, auch sein: Es soli nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, das mir gefallt, und soli ihm gelingen, dazu ich's sende. Denn ihrsollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und FHugel sollen vor euch her frohlocken mit Ruhm und alle Baume auf dem Felde mit den Handen klappen. Es sollen Tannen fur Hecken wachsen und Myrten fur Dornen; und dem HERRN soli ein Name und ewiges Zeichen sein, das nicht ausgerottet werde.
Epistel
Und haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben ahnlich. Hat jemand ein Amt so warte er des Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre. Ermahnet jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfaltiglich. Regieret jemand, so sei er sorgfaltig. Ubet jemand Barmherzigkeit, so tu er's mit Lust. Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an. Die bruderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht trage, was ihr tun sollt. Seid brunstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit. Seid frohlich in Hoffnung; geduldig in Trubsal, haltet an am Gebet. Nehmet euch der Heiligen Notdurft an. Herberget gerne. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und fluchet nicht. Freuet euch mit den Frohlichen und weinet mit den Weinenden. Habt einerlei Sinn untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen.
Erste Lesung
Sarai, Abrams Weib, gebar ihm nichts. Sie hatte aber eine agyptische Magd, die hiefi Hagar. Und sie sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, daß ich nicht gebaren kann. Lieber, lege dich zu meiner Magd, ob ich doch vielleicht aus ihr mich bauen moge. Abram, der gehorchte der Stimme Sarais. Da nahm Sarai, Abrams Weib, ihre agyptische Magd, Hagar, und gab sie Abram, ihrem Mann, zum Weibe, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnet hatten. Und er legte sich zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, daß sie schwanger war, achtete sie ihre Frau geringe gegen sich. Da sprach Sarai zu Abram: Du tust unrecht an mir. Ich habe meine Magd dir beigelegt; nun sie aber siehet, daß sie schwanger worden ist, muß ich geringe geachtet sein gegen ihr. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir! Abram aber sprach zu Sarai: Siehe deine Magd ist unter deiner Gewalt; tue mit ihr, wie dir's gefallt. Da sie nun Sarai wollte demutigen, floh sie von ihr. Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, namlich bei dem Brunnen am Wege zu Sur. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre um wieder zu deiner Frau und demutige dich unter ihre Hand. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deinen Samen also mehren, da(2> er vor grower Menge nicht soil gezahlet werden. Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger worden und wirst einen Sohn gebaren, des Namen sollstdu Ismael heilien, darum daß der HERR dein Elend erhoret hat. Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn; und wird gegen alien seinen Brudern wohnen. Und sie hieli den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du, Gott, siehest mich. Denn sie sprach: Gewißlich hie habe ich gesehen den, der mich hernach angesehen hat. Darum hieli sie den Brunnen einen Brunnen des Lebendigen, der mich angesehen hat; welcher Brunnen istzwischen Kades und Bared. Und Hagar gebar Abram einen Sohn; und Abram hiefi den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, da ihm Hagar den Ismael gebar.
Morgengebet — Zweite Lesung
Zu der Zeit kam das Gerucht von Jesu vor den Vierfürsten Herodes. Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Taufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten. Denn Herodes hatte Johannes gegriffen, gebunden und in das Gefangnis gelegt von wegen der Herodias, seines Bruders Philippus Weib. Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, daß du sie habest. Und er hatte ihn gerne getotet, furchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn fur einen Propheten. Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl. Darum verhieß, er ihr mit einem Eide, er wollte ihr geben, was sie fordern würde. Und als sie zuvor von ihrer Mutter zugerichtet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schussel das Haupt Johannes des Taufers! Und der Konig ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tische salten, befahl er's ihrzu geben. Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefangnis. Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schussel und dem Magdlein gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn und kamen und verkundigten das Jesu. Da das Jesus horete, wich ervon dannen auf einem Schiff in eine Wüste allein. Und da das Volk das horete, folgte es ihm nach zu Fu(S aus den Stadten. Und Jesus ging hervor und sah das groiße Volk; und esjammerte ihn derselbigen und heilete ihre Kranken. Am Abend aber traten seine Junger zu ihm und sprachen: Dies ist eine Wüste, und die Nacht fallt daher; laß das Volk von dir, dafi sie hin in die Markte gehen und ihnen Speise kaufen. Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht not, daß sie hingehen; gebt ihr ihnen zu essen! Sie sprachen: Wir haben hier nichtsdenn fünf Brote und zwei Fische. Und er sprach: Bringet mir sie her! Und er hieli das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf gen Himmel und dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern, und die Junger gaben sie dem Volk. Und sie alien alle und wurden satt und huben auf, was übrigblieb von Brocken, zwolf Korbe voll. Die aber gegessen hatten, derwaren bei fünftausend Mann ohne Weiber und Kinder. Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich lielie. Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg alleine, daß er betete. Und am Abend war er alleine daselbst. Und das Schiff war schon mitten, auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen wider. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es istein Gespenst! und schrieen vor Furcht. Und alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heili mich zu dir kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, dafi er zu Jesu kame. Er sah aber einen starken Wind. Da erschrak er und hub an zu sinken, schrie und sprach: Herr, hilf mir! Jesus aber reckte bald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleinglaubiger, warum zweifeltest du? Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich. Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bistwahrlich Gottes Sohn. Und sie schifften hinüber und kamen in das Land Genezareth. Und da die Leute am selbigen Ort sein gewahr wurden, schickten sie aus in das ganze Land umher und brachten allerlei Ungesunde zu ihm und baten ihn, dafi sie nur seines Kleides Saum anruhreten. Und alle, die da anruhreten, wurden gesund.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids. Die Erde ist des HERRN, und was drinnen ist, der Erdboden, und was drauf wohnet. Denn er hat ihn an die Meere gegrundet und an den Wassern bereitet. Wer wird auf des HERRN Berg gehen? und wer wird stehen an seiner heiligen Statte? Der unschuldige Hande hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schworet nicht falschlich. Der wird den Segen vom HERRN empfahen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. Das ist das Geschlecht, das nach ihm fraget, das da suchet dein Antlitz, Jakob. Sela. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der Konig der Ehren einziehe! Wer ist derselbe Konig der Ehren? Es ist der HERR, stark und machtig, der HERR, machtig im Streit. Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der Konig der Ehren einziehe! Wer ist derselbe Konig der Ehren? Es ist der HERR Zebaoth, er ist der Konig der Ehren. Sela.
Evangelium
Und am dritten Tage ward eine Hochzeitzu Kana in Galilaa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Junger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht kommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch saget, das tut. Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkruge gesetzt nach der Weise der judischen Reinigung, und gingen in je einen zwei Oder drei Mali. Jesus spricht zu ihnen: Fullet die Wasserkruge mit Wasser. Und sie fulleten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schopfet nun und bringet's dem Speisemeister. Und sie brachten's. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, von wannen er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschopft hatten), rufet der Speisemeister den Brautigam und spricht zu ihm: Jedermann gibtzum ersten guten Wein, und wenn sie trunken worden sind, alsdann den geringern; du hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galilaa und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Junger glaubten an ihn.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids. HERR, wer wird wohnen in deiner Hütte? Wer wird bleiben auf deinem heiligen Berge? Wer ohne Wandel einhergehet und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen; wer mit seiner Zunge nicht verleumdet und seinem Nachsten kein Arges tut und seinen Nachsten nicht schmahet; wer die Gottlosen nichts achtet, sondern ehret die Gottesfurchtigen; wer seinem Nachsten schworet und halt es; wer sein Geld nicht auf Wucher gibt und nimmt nicht Geschenke uber den Unschuldigen: wer das tut, der wird wohl bleiben.
Antwortpsalm
Ein gulden Kleinod Davids. Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich. Ich habe gesagtzu dem HERRN: Du bistja der HERR, ich muft urn deinetwillen leiden. Fur die Heiligen, so auf Erden sind, und fur die Herrlichen; an denen habe ich all mein Gefallen. Aber jene, die einem andern nacheilen, werden graft Herzeleid haben. Ich will ihres Trankopfers mit dem Blut nicht opfern, noch ihren Namen in meinem Munde führen. Der HERR aber ist mein Gut und mein Teil; du erhaltst mein Erbteil. Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein schon Erbteil worden. Ich lobe den HERRN, der mir geraten hat; auch zuchtigen mich meine Nieren des Nachts. Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, darum werde ich wohl bleiben. Darum freuet sich mein Herz, und meine Ehre ist frohlich, auch mein Fleisch wird sicher liegen. Denn du wirst meine Seele nicht in der Holle lassen und nicht zugeben, daß dein Heiliger verwese. Du tust mir kund den Weg zum Leben; vor dir ist Freude die Fülle und lieblich Wesen zu deiner Rechten ewiglich.
Antwortpsalm
Ein gulden Kleinod Davids. Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich. Ich habe gesagtzu dem HERRN: Du bistja der HERR, ich muft urn deinetwillen leiden. Fur die Heiligen, so auf Erden sind, und fur die Herrlichen; an denen habe ich all mein Gefallen. Aber jene, die einem andern nacheilen, werden graft Herzeleid haben. Ich will ihres Trankopfers mit dem Blut nicht opfern, noch ihren Namen in meinem Munde führen. Der HERR aber ist mein Gut und mein Teil; du erhaltst mein Erbteil. Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein schon Erbteil worden. Ich lobe den HERRN, der mir geraten hat; auch zuchtigen mich meine Nieren des Nachts. Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; denn er ist mir zur Rechten, darum werde ich wohl bleiben. Darum freuet sich mein Herz, und meine Ehre ist frohlich, auch mein Fleisch wird sicher liegen. Denn du wirst meine Seele nicht in der Holle lassen und nicht zugeben, daß dein Heiliger verwese. Du tust mir kund den Weg zum Leben; vor dir ist Freude die Fülle und lieblich Wesen zu deiner Rechten ewiglich.
Abendgebet — Erste Lesung
Aber der Gerechte kommt urn, und niemand ist, der es zu Herzen nehme; und heilige Leute werden aufgerafft, und niemand achtet darauf. Denn die Gerechten werden weggerafft vor dem Ungluck. Und die richtig vor sich gewandelt haben, kommen zum Frieden und ruhen in ihren Kammern. Und ihr, kommt herzu, ihr Kinder der Tagwahlerin, ihr Samen des Ehebrechers und der Hure! An wem wollt ihr nun eure Lust haben? Uber wen wollt ihr nun das Maul aufsperren und die Zunge herausrecken? Seid ihr nicht die Kinder der Ubertretung und ein falscher Same, die ihr in der Brunst zu den Gotzen laufet unter alle grünen Baume und schlachtet die Kinder an den Bachen unter den Felskuppen? Dein Wesen ist an den glatten Bachsteinen; dieselbigen sind dein Teil; denselbigen schuttest du dein Trankopfer, da du Speisopfer opferst. Sollte ich mich des trosten? Du machst dein Lager auf einen hohen, erhabenen Berg und gehest daselbst auch hinauf zu opfern. Und hinter der Tur und Pfosten stellest du dein Gedachtnis. Denn du walzest dich von mir und gehest hinauf und machest dein Lager weit und verbindest dich mit ihnen; du liebest, ihr Lager, wo du sie ersiehest. Du zeuchst mit 01 zum Konige und hast mancherlei Wurze; und sendest deine Botschaft in die Feme und bist geniedriget bis zur Holle. Du zerarbeitetest dich in der Menge deiner Wege und sprachest nicht: Ich lasse es, sondern weil du findest ein Leben deiner Hand, wirst du nicht müde. Vor wem bist du so sorgfaltig und furchtest also, so du doch mit Lugen umgehest und denkest an mich nicht und nimmst es nicht zu Herzen? Meinest du, ich werde allewege schweigen, daß du mich so gar nicht furchtest? Ich will aber deine Gerechtigkeit anzeigen und deine Werke, daß sie dir kein nütze sein sollen. Wenn du rufen wirst, so laft dir deine Haufen helfen. Aber der Wind wird sie alle wegfuhren, und Eitelkeit wird sie wegnehmen. Aber wer auf mich trauet, wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen und wird sagen: Machet Bahn, machet Bahn, raumet den Weg, hebet die Anstofte aus dem Wege meines Volks! Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnet, des Name heilig ist, der ich in der Hohe und im Heiligtum wohne und bei denen, so zerschlagenen und demutigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemutigten und das Herz der Zerschlagenen: Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zurnen, sondern es soil von meinem Angesicht ein Geistweben, und ich will Odem machen. Ich warzornig uber die Untugend ihres Geizes und schlug sie, verbarg mich und zurnete; da gingen sie hin und her im Wege ihres Herzens. Aber da ich ihre Wege ansah, heilete ich sie und leitete sie und gab ihnen wieder Trost und denen, die uberjene Leid trugen. Ich will Frucht der Lippen schaffen, die da predigen: Friede, Friede! beide, denen in der Feme und denen in der Nahe, spricht der HERR, und will sie heilen. Aber die Gottlosen sind wie ein ungestum Meer, das nicht stille sein kann, und seine Wellen Kot und Unflat auswerfen. Die Gottlosen haben nicht Frieden, spricht mein Gott.
Zweite Lesung
Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht argert. Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch totet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum tun, daß sie weder meinen Vater noch mich erkennen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kommen wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt; denn ich war bei euch. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum hab' ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkundigen. Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unterseinen Jungern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Uber ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daü ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Uber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soil in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soil sich freuen, und eure Freude soil niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er's euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Solches hab' ich zu euch durch Sprichworter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichworter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkundigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daü ich den Vater fur euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Junger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagest kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weilit und bedarfst nicht, daß dich jemand frage. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr. Siehe, es kommt die Stunde und ist schon kommen, daß ihr zerstreuet werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine; denn der Vater ist bei mir. Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt uberwunden.
Zweite Lesung
Ich befehle euch aber unsere Schwester Phobe, welche ist am Dienste der Gemeinde zu Kenchrea, daß ihrsie aufnehmet in dem Herrn, wie sich's ziemet den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Geschafte, darinnen sie euer bedarf. Denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst. Gruliet die Priscilla und den Aquila, meine Gehilfen in Christo Jesu, welche haben fur mein Leben ihre Halse dargegeben, welchen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unterden Heiden. Auch gruliet die Gemeinde in ihrem Hause. Gruliet Epanetum, meinen Liebsten, welcher ist der Erstling unter denen aus Achaja in Christo. Gruliet Maria, welche viel Mühe und Arbeit mit uns gehabt hat. Gruliet den Andronikus und den Junias, meine Gefreundeten und meine Mitgefangenen, welche sind beruhmte Apostel und vor mir gewesen in Christo. Gruliet Amplias, meinen Lieben in dem Herrn. Gruliet Urban, unsern Gehilfen in Christo und Stachys, meinen Lieben. Gruliet Apelles, den Bewahrten in Christo. Gruliet, die da sind von des Aristobulus Gesinde. Gruliet Herodionus, meinen Gefreundeten. Gruliet, die da sind von des Narcissus Gesinde in dem Herrn. Gruliet die Tryphana und die Tryphosa, welche in dem Herrn gearbeitet haben. Gruliet die Persida, meine Liebe, welche in dem Herrn viel gearbeitet hat. Gruliet Rufus, den Auserwahlten in dem Herrn, und seine und meine Mutter. Gruliet Asynkritus und Phlegon, Hermas, Patrobas, Hermes und die Bruder bei ihnen. Gruliet Philologus und die Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen. Gruliet euch untereinander mit dem heiligen Kuli. Es grufien euch die Gemeinden Christi. Ich ermahne aber euch, liebe Bruder, daß ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und Argernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernet habt, und weichet von denselbigen! Denn solche dienen nicht dem Herr Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch sülie Worte und prachtige Rede verfuhren sie die unschuldigen Herzen. Denn euer Gehorsam ist unter jedermann auskommen. Derhalben freue ich mich uber euch. Ich will aber, daß ihr weise seid aufs Gute, aber einfaltig aufs Bose. Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure Fülie in kurzem! Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch! Es grufien euch Timotheus, mein Gehilfe, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Gefreundeten. Ich, Tertius, grulie euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem Herrn. Es gruliet euch Gajus, mein und derganzen Gemeinde Wirt. Es gruliet euch Erastus, der Stadt Rentmeister, und Quartus, der Bruder. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Dem aber, der euch starken kann laut meines Evangeliums und Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbaret ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, nun aber offenbaret, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften aus Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter alien Heiden: demselbigen Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Korinther
Zweite Lesung
Liebe Bruder, meines Herzens Wunsch ist, und flehe auch zu Gott fur Israel, dafi sie selig werden. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, daß sie eifern um Gott, aber mit Unverstand. Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan. Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubet, der ist gerecht. Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: Welcher Mensch dies tut, der wird darinnen leben. Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum herabholen.) Oder: Wer will hinab in die Tiefe fahren? (Das ist nichts anderes, denn Christum von den Toten holen.) Aber was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, namlich in deinem Munde und in deinem Herzen. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. Denn so du mit deinem Munde bekennest Jesum, daß er der Herr sei, und glaubest in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig. Denn so man von Herzen glaubet, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennet, so wird man selig. Denn die Schrift spricht: Wer an ihn glaubet, wird nicht zuschanden werden. Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein Herr, reich über alle, die ihn anrufen. Denn wer den Namen des Herrn wird anrufen, soil selig werden.
Zweite Lesung
Ich tue euch kund, liebe Bruder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist. Denn ihre Freude war da überschwenglich, da sie durch viel Trubsal arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfaltigkeit. Denn nach allem Vermogen (das zeuge ich) und uber Vermogen waren sie selbst willig und fleheten uns mit vielem Ermahnen, daß wir aufnahmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen. Und nicht, wie wir hofften, sondern ergaben sich selbst zuerst dem Herrn und danach uns durch den Willen Gottes, da(S wir muliten Titus ermahnen, auf dafi er, wie er zuvor hatte angefangen, also auch unter euch solche Wohltat ausrichtete. Aber gleichwie ihr in alien Stricken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleifi und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid. Nicht sage ich, daü ich etwas gebiete, sondern dieweil andere so fleilüg sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr wisset die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, daß, ob erwohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf dafi ihr durch seine Armut reich würdet.
Evangelium
Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht argert. Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch totet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum tun, daß sie weder meinen Vater noch mich erkennen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kommen wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt; denn ich war bei euch. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum hab' ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkundigen. Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unterseinen Jungern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Uber ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daü ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Uber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soil in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soil sich freuen, und eure Freude soil niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er's euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Solches hab' ich zu euch durch Sprichworter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichworter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkundigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daü ich den Vater fur euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Junger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagest kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weilit und bedarfst nicht, daß dich jemand frage. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr. Siehe, es kommt die Stunde und ist schon kommen, daß ihr zerstreuet werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine; denn der Vater ist bei mir. Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt uberwunden.
Abendgebet — Zweite Lesung
Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirret die Gewissen nicht. Einer glaubt, er moge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der isset Kraut. Welcher isset, der verachte den nicht, der da nicht isset; und welcher nicht isset, der richte den nicht, der da isset; denn Gott hat ihn aufgenommen. Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er stehet Oder fallet seinem Herrn. Er mag aber wohl aufgerichtet werden; denn Gott kann ihn Wohl aufrichten. Einer halt einen Tag vor dem andern; der andere aber halt alle Tage gleich. Ein jeglicher sei seiner Meinung gewifi. Welcher auf die Tage halt, der tut's dem Herrn; und welcher nichts darauf halt, der tut's auch dem Herrn. Welcher isset, der isset dem Herrn; denn er danket Gott. Welcher nicht isset, der isset dem Herrn nicht und danket Gott. Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum, wir leben Oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig worden, daß er fiber Tote und Lebendige Herr sei. Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor dem Richterstuhi Christi dargestellt werden, nachdem geschrieben stehet: So wahr ais ich lebe, spricht der Herr, mir sollen alle Kniee gebeuget werden, und alle Zungen sollen Gott bekennen. So wird nun ein jeglicher fur sich selbst Gott Rechenschaft geben. Darum lasset uns nicht mehr einer den andern richten, sondern das richtet vielmehr, daß niemand seinem Bruder einen Anstoü Oder Argernis darstelle. Ich weili und bin's gewifi in dem Herrn Jesu, daß nichts gemein ist an sich selbst; ohne der es rechnet fur gemein, demselbigen ist's gemein. So aber dein Bruder uber deine Speise betrubet wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe. Lieber, verderbe den nicht mit deiner Speise, um welchen willen Christus gestorben ist! Darum schaffet, daß euer Schatz nicht verlastert werde! Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geiste. Wer darinnen Christo dienet, der ist Gott gefallig und den Menschen wert. Darum lasset uns dem nachstreben, was zum Frieden dienet, und was zur Besserung untereinander dienet. Lieber, verstore nicht um der Speise willen Gottes Werk! Es ist zwar alles rein, aber es ist nicht gut dem, der es isset mit einem Anstoß seines Gewissens. Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein Oder das, daran sich dein Bruder stoßet Oder argert Oder schwach wird. Hast du den Glauben, so habe ihn bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst kein Gewissen macht in dem, was er annimmt. Wer aber daruber zweifelt und isset doch, der ist verdammt; denn es gehet nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben gehet, das ist Sünde.
Evangelium
Da er aber vom Berge herabging, folgete ihm viel Volks nach. Und siehe, ein Aussatziger kam und betete ihn an und sprach: Herr, so du willst, kannst du mich wohl reinigen. Und Jesus streckte seine Hand aus, ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sag's niemand, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis uber sie. Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegtzu Hause und ist gichtbruchig und hat grolie Qual. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn ich bin ein Mensch, dazu der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; noch wenn ich sage zu einem: Gehe hin! so gehet er, und zum andern: Komm her! so kommt er, und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er's. Da das Jesus horete, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgeten: Wahrlich, ich sage euch, solchen Glauben habe ich in Israel nicht funden. Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen. Aber die Kinder des Reichs werden ausgestolien in die aulierste Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zahneklappen. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin; dirgeschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht ward gesund zu derselbigen Stunde. Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, daß seine Schwieger lag und hatte das Fieber. Da griff erihre Hand an, und das Fieber verliefi sie. Und sie stund auf und dienete ihnen. Am Abend aber brachten sie viel Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit Worten und machte allerlei Kranke gesund, auf daß erfüllet wurde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: Er hat unsere Schwachheit auf sich, genommen und unsere Seuche hat ergetragen.
Evangelium
Und im sechsten Mond ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galilaa, die heüit Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertrauet war einem Manne mit Namen Joseph vom Hause David; und die Jungfrau hiefi Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegruliet seiest du, Holdselige! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeiete unter den Weibern. Da sie aber ihn sah, erschrak sie uber seine Rede und gedachte: Welch ein Gruft ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Furchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott funden. Siehe; du wirst schwanger werden im Leibe und einen Sohn gebaren, des Namen sollst du Jesus heiften. Der wird graft und ein Sohn des Hochsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben. Und er wird ein Konig sein uber das Haus Jakob ewiglich, und seines Konigreichs wird kein Ende sein. Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soil das zugehen, sintemal ich von keinem Manne weift? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird uber dich kommen, und die Kraft des Hochsten wird dich überschatten; darum auch das Heilige, das von dir geboren wird, wird Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Gefreundete, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und gehet jetzt im sechsten Mond, die im Geschrei ist, daü sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmoglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herm Magd; mirgeschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Evangelium
Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht argert. Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch totet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum tun, daß sie weder meinen Vater noch mich erkennen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kommen wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt; denn ich war bei euch. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum hab' ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkundigen. Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unterseinen Jungern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Uber ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daü ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Uber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soil in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soil sich freuen, und eure Freude soil niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er's euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Solches hab' ich zu euch durch Sprichworter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichworter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkundigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daü ich den Vater fur euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Junger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagest kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weilit und bedarfst nicht, daß dich jemand frage. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr. Siehe, es kommt die Stunde und ist schon kommen, daß ihr zerstreuet werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine; denn der Vater ist bei mir. Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt uberwunden.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
In Bosko warten die Lesungen des Tages jeden Morgen auf dich — markiere jede als gelesen, damit du nie den Überblick verlierst, lies sie in einer von 30 Übersetzungen und verweile bei einer kurzen Betrachtung. Die Tageslesungen deiner Tradition — nachverfolgt und immer griffbereit.

