Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Ruhme, du Unfruchtbare, die du nicht gebierest; freue dich mit Ruhm und jauchze, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat mehr Kinder, weder die den Mann hat, spricht der HERR. Mache den Raum deiner Hutte weit und breite aus die Teppiche deiner Wohnung, spare sein nicht; dehne deine Seile lang und stecke deine Nagel fest! Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken; und dein Same wird die Heiden erben und in den verwüsteten Stadten wohnen. Furchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; werde nicht blode, denn du sollst nicht zu Spott werden, sondern du wirst der Schande deiner Jungfrauschaft vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann; HERR Zebaoth heilit sein Name; und dein Erloser, der Heilige in Israel, der aller Welt Gott genannt wird. Denn der HERR hat dich lassen im Geschrei sein, daß du seiest wie ein verlassen und von Herzen betrubt Weib und wie ein junges Weib, das verstolien ist, spricht dein Gott. Ich habe dich einen deinen Augenblick verlassen; aber mit grofier Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig von dir verborgen ; aber mit ewiger Gnade will ich mich dein erbarmen, spricht der HERR, dein Erloser. Denn solches soil mir sein wie das Wasser Noahs, da ich schwur, daß die Wasser Noahs sollten nicht mehr über den Erdboden gehen. Also habe ich geschworen, daß ich nicht uber dich zurnen noch dich schelten will. Denn es sollen wohl Berge weichen und Hugel hinfallen; aber meine Gnade soil nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soil nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. Du Elende, uber die alle Wetter gehen, und du Trostlose! Siehe, ich will deine Steine wie einen Schmuck legen und will deinen Grund mit Saphiren legen und deine Fensteraus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erwahlten Steinen; und alle deine Kinder gelehrt vom HERRN und grolien Frieden deinen Kindern. Du sollst durch Gerechtigkeit bereitet werden. Du wirst feme sein von Gewalt und Unrecht, daß du dich davor nicht durfest furchten, und von Schrecken, denn es soil nicht zu dir nahen. Siehe, wer will sich wieder dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten? Siehe, ich schaffe es, daß der Schmied, so die Kohlen im Feuer aufblaset, einen Zeug daraus mache zu seinem Werk; denn ich schaffe es, daß der Verderber umkommt. Denn aller Zeug, der wider dich zubereitet wird, dem soil nicht, gelingen, und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen. Das ist das Erbe der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir, spricht der HERR.
Erste Lesung
Da gedachte Gott an Noah und an alle Tiere und alles Vieh, das mit ihm in dem Kasten war, und lieft Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen. Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopfet samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel ward gewehret. Und das Gewasser verlief sich von der Erde immer hin und nahm ab nach hundertundfunfzig Tagen. Am siebzehnten Tage des siebenten Mondes lieft sich der Kasten nieder auf das Gebirge Ararat. Es verlief aber das Gewasser fortan und nahm ab bis auf den zehnten Mond. Am ersten Tage des zehnten Mondes sahen der Berge Spitzen hervor. Nach vierzig Tagen tat Noah das Fenster auf an dem Kasten, das er gemacht hatte, und lieft einen Raben ausfliegen; der flog immer hin und wieder her, bis das Gewasser vertrocknete auf Erden. Danach ließ er eine Taube von sich ausfliegen, auf daß er erfuhre, ob das Gewasser gefallen ware auf Erden. Da aber die Taube nicht fand, da ihr Fuß ruhen konnte, kam sie wieder zu ihm in den Kasten; denn das Gewasser war noch auf dem ganzen Erdboden. Da tat er die Hand heraus und nahm sie zu sich in den Kasten. Da harrete er noch andere sieben Tage und ließ abermals eine Taube fliegen aus dem Kasten. Die kam zu ihm urn Vesperzeit, und siehe, ein Olblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Munde. Da vernahm Noah, daß das Gewasser gefallen ware auf Erden. Aber er harrete noch andere sieben Tage und liefi eine Taube ausfliegen, die kam nicht wieder zu ihm. Im sechshundert und ersten Jahr des Alters Noahs, am ersten Tage des ersten Monden, vertrocknete das Gewasser auf Erden. Da tat Noah das Dach von dem Kasten und sah, daß der Erdboden trocken war. Also ward die Erde ganz trocken am siebenundzwanzigsten Tage des andern Monden. Da redete Gott mit Noah und sprach: Gehe aus dem Kasten, du und dein Weib, deine Sohne und deiner Sohne Weiber mit dir. Allerlei Tier, das bei dir ist, von allerlei Fleisch, an Vogeln, an Vieh und an allerlei Gewurm, das auf Erden kreucht, das gehe heraus mit dir; und reget euch auf Erden und seid fruchtbar und mehret euch auf Erden. Also ging Noah heraus mit seinen Sohnen und seinem Weibe und seiner Sohne Weibern; dazu allerlei Tier, allerlei Gewurm, allerlei Vogel und alles, was auf Erden kreucht, das ging aus dem Kasten, ein jegliches zu seinesgleichen. Noah aber bauete dem HERRN einen Altar und nahm von allerlei reinem Vieh und von allerlei reinem Gevogel und opferte Brandopfer auf dem Altar. Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen urn der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist bose von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebet, wie ich getan habe. Solange die Erde stehet, soil nicht aufhoren Samen und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
Erste Lesung
Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum HERRN, du und Aaron, Nadab und Abihu, und die siebenzig Altesten Israels, und betet an von feme. Aber Mose alleine nahe sich zum HERRN, und laft jene sich nicht herzunahen; und das Volk komme auch nicht mit ihm herauf. Mose kam und erzahlete dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechte. Da antwortete alles Volk mit einer Stimme und sprachen: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun. Da schrieb Mose alle Worte des HERRN und machte sich des Morgens fruhe auf und bauete einen Altar unten am Berge mit zwdlf Saulen nach den zwolf Stammen Israels. Und sandte hin Junglinge aus den Kindern Israel, daß sie Brandopfer darauf opferten und Dankopferdem HERRN von Farren. Und Mose nahm die Halfte des Bluts und tat's in ein Becken; die andere Halfte sprengete er auf den Altar. Und nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und da sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und gehorchen, da nahm Mose das Blut und sprengete das Volk damit und sprach: Sehet, das ist Blut des Bundes, den der HERR mit euch machte uber alien diesen Worten. Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und die siebenzig Altesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels. Unterseinen Fuften war es wie ein schoner Saphir und wie die Gestalt des Himmels, wenn es klar ist. Und er lieft seine Hand nicht uber dieselben Obersten in Israel. Und da sie Gott geschaute hatten, aften und tranken sie. Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleibe daselbst, daß ich dir gebe steinerne Tafeln und Gesetze und Gebote, die ich geschrieben habe, die du sie lehren sollst. Da machte sich Mose auf und sein Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes. Und sprach zu den Altesten: Bleibet hie, bis wir wieder zu euch kommen. Siehe, Aaron und Hur sind bei euch; hat jemand eine Sache, der komme vor dieselben. Da nun Mose auf den Berg kam, bedeckte eine Wolke den Berg. Und die Herrlichkeit des HERRN wohnete auf dem Berge Sinai und deckte ihn mit der Wolke sechs Tage; und rief Mose am siebenten Tage aus der Wolke. Und das Ansehen der Herrlichkeit des HERRN war wie ein verzehrend Feuer auf der Spitze des Berges vor den Kindern Israel. Und Mose ging mitten in die Wolke und stieg auf den Berg; und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nachte.
Erste Lesung
Da nun Bileam sah, daß es dem HERRN gefiel, daß er Israel segnete, ging er nicht hin, wie vormals, nach den Zauberern, sondern richtete sein Angesicht stracks zu der Wuste, hub auf seine Augen und sah Israel, wie sie lagen nach ihren Stammen. Und der Geist Gottes kam auf ihn. Und er hub an seinen Spruch und sprach: Es saget Bileam, der Sohn Beors; es saget der Mann, dem die Augen geoffnet sind; es saget der Horer gottlicher Rede, der des Allmachtigen Offenbarung siehet, dem die Augen geoffnet werden, wenn er niederknieet: Wie fein sind deine Hutten, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! Wie sich die Bache ausbreiten, wie die Garten an den Wassern, wie die Hutten, die der HERR pflanzet, wie die Zedern an den Wassern. Es wird Wasser aus seinem Eimer flieften, und sein Same wird ein graft Wasser werden; sein Konig wird hoher werden denn Agag, und sein Reich wird sich erheben. Gott hat ihn aus Agypten gefuhret; seine Freudigkeit ist wie eines Einhorns. Erwird die Heiden, seine Verfolger, fressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern. Er hat sich niedergelegt wie ein Lowe und wie ein junger Lowe; wer will sich wider ihn auflehnen? Geseqnet sei, der dich segnet, und verflucht, der dir flucht! Da ergrimmete Balak im Zorn wider Bileam und schlug die Hande zusammen und sprach zu ihm: Ich habe dich gefordert, dall du meinen Feinden fluchen solltest; und siehe, du hast sie nun dreimal gesegnet. Und nun heb dich an deinen Ort. Ich gedachte, ich wollte dich ehren; aber der HERR hat dir die Ehre verwehret. Bileam antwortete ihm: Habe ich nicht auch zu deinen Boten gesagt, die du zu mir sandtest, und gesprochen: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gabe, so konnte ich doch vor des HERRN Wort nicht über, Boses Oder Gutes zu tun nach meinem Herzen, sondern was der HERR reden würde, das würde ich auch reden? Und nun siehe, wenn ich zu meinem Volk ziehe, so komm, so will ich dir raten, was dies Volk deinem Volk tun wird zur letzten Zeit. Und erhub an seinen Spruch und sprach: Es saget Bileam, der Sohn Beors; es saget der Mann, dem die Augen geoffnet sind; es saget der Horer gottlicher Rede und der die Erkenntnis hat des Hochsten, der die Offenbarung des Allmachtigen siehet und dem die Augen geoffnet werden, wenn er niederknieet: Ich werde ihn sehen, aber jetzt nicht; ich werde ihn schauen, aber nicht von nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen, und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Fürsten der Moabiter und verstoren alle Kinder Seths. Edom wird er einnehmen, und Seir wird seinen Feinden unterworfen sein; Israel aber wird Sieg haben. Aus Jakob wird der Herrscher kommen und umbringen, was übrig ist von den Stadten. Und da er sah die Amalekiter, hub er an seinen Spruch und sprach: Amalek, die ersten unter den Heiden; aber zuletzt wirst du gar umkommen. Und da er sah die Keniter, hub er an seinen Spruch und sprach: Fest ist deine Wohnung, und hast dein Nest in einen Felsen gelegt. Aber, o Kain, du wirst verbrannt werden, wenn Assur dich gefangen wegfuhren wird. Und hub abermal an seinen Spruch und sprach: Ach, wer wird leben, wenn Gott solches tun wird? Und Schiffe aus Chittim werden verderben den Assur und Eber; er aber wird auch umkommen. Und Bileam machte sich auf und zog hin und kam wieder an seinen Ort; und Balak zog seinen Weg.
Epistel
Morgengebet — Zweite Lesung
Und am dritten Tage ward eine Hochzeitzu Kana in Galilaa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Junger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht kommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch saget, das tut. Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkruge gesetzt nach der Weise der judischen Reinigung, und gingen in je einen zwei Oder drei Mali. Jesus spricht zu ihnen: Fullet die Wasserkruge mit Wasser. Und sie fulleten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schopfet nun und bringet's dem Speisemeister. Und sie brachten's. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, von wannen er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschopft hatten), rufet der Speisemeister den Brautigam und spricht zu ihm: Jedermann gibtzum ersten guten Wein, und wenn sie trunken worden sind, alsdann den geringern; du hast den guten Wein bisher behalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galilaa und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Junger glaubten an ihn. Danach zog er hinab gen Kapernaum, er, seine Mutter, seine Bruder und seine Junger, und blieben nicht lange daselbst. Undder Juden Osternwarnahe. Und Jesus zog hinauf gen Jerusalem und fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feil hatten, und die Wechsler. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschuttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische urn. Und sprach zu denen, die die Tauben feil hatten: Traget das von dannen und machet nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause! Seine Junger aber gedachten daran, daß geschrieben stehet: Der Eifer urn dein Haus hat mich gefressen. Da antworteten nun die Juden und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns fur ein Zeichen, daß du solches tun mogest? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel, und am dritten Tage will ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren erbauet, und du willst ihn in dreien Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. Da er nun auferstanden war von den Toten, gedachten seine Junger daran, daß er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und der Rede, die Jesus gesagt hatte. Als er aber zu Jerusalem war in den Ostern auf dem Fest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die ertat. Aber Jesus vertrauete sich ihnen nicht; denn er kannte sie alle und bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gabe von einem Menschen; denn erwußte wohl, was im Menschen war.
Antwortpsalm
Dein Wort istmeines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Ich schwore und will's halten, daß ich die Rechte deiner Gerechtigkeit halten will. Ich bin sehr gedemütiget; HERR, erquicke mich nach deinem Wort! Laft dir gefallen, HERR, das willige Opfer meines Mundes und lehre mich deine Rechte. Ich trage meine Seele immer in meinen Handen und ich vergesse deines Gesetzes nicht. Die Gottlosen legen mirßtricke; ich aberirre nicht von deinem Befehl. Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe; denn sie sind meines Herzens Wonne. Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich.
Evangelium
Und erzog hinauf gen Jerusalem und nahm zu sich die zwolf Jünger besonders auf dem Wege und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf gen Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden, und sie werden ihn verdammen zum Tode. Und werden ihn überantworten den Heiden, zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen. Und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Da trat zu ihm die Mutter der Kinder des Zebedaus mit ihren Sohnen, fiel vor ihm nieder und bat etwas von ihm. Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zwei Sohne sitzen in deinem Reiche, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken. Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, was ihr bittet. Konnet ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde, und euch taufen lassen mit der Taufe, da ich mit getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Jawohl. Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch sollt ihr zwar trinken und mit der Taufe, da ich mit getauft werde, sollt ihr getauft werden, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, stehet mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater. Da das die Zehn horeten, wurden sie unwillig uber die zwei Bruder. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fursten herrschen, und die Oberherren haben Gewalt. So soil es nicht sein unter euch, sondern so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener; und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht kommen, daß er ihm dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlosung fur viele.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids von den Rosen, vorzusingen. Gott, hilf mir; denn das Wasser gehet mir bis an die Seele. Ich versinke in tiefem Schlamm, da kein Grund ist; ich bin im tiefen Wasser, und die Flut will mich ersaufen. Ich habe mich müde geschrieen, mein Hals ist heisch; das Gesicht vergehet mir, daß ich so lange muft harren auf meinen Gott. Die mich ohne Ursache hassen, der ist mehr, denn ich Haare auf dem Haupt habe. Die mir unbillig feind sind und mich verderben, sind machtig. Ich muft bezahlen, das ich nicht geraubt habe. Gott, du weiftest meine Torheit, und meine Schulden sind dir nicht verborgen. La(S nicht zuschanden werden an mir, die dein harren, Herr, HERR Zebaoth! Laft nicht schamrot werden an mir, die dich suchen, Gott Israels! Denn um deinetwillen trage ich Schmach, mein Angesicht ist voller Schande. Ich bin fremd worden meinen Brudern und unbekannt meiner Mutter Kindern. Denn ich eifere mich schierzu Tod um dein Haus; und die Schmach derer, die dich schmahen, fallen auf mich. Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu. Ich hab einen Sack angezogen; aber sie treiben das Gespott draus. Die im Tor sitzen, waschen von mir, und in den Zechen singet man von mir. Ich aber bete, HERR, zu dirzur angenehmen Zeit. Gott, durch deine grofte Gute, erhore mich mit deiner treuen Hilfe! Errette mich aus dem Kot, daß ich nicht versinke, daß ich errettet werde von meinen Hassern und aus dem tiefen Wasser, daß mich die Wasserflut nicht ersaufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht uber mir zusammengehe. Erhore mich, HERR, denn deine Gute ist trostlich; wende dich zu mir nach deiner groften Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte; denn mir ist angst; erhore mich eilend! Mache dich zu meiner Seele und erlose sie; erlose mich um meiner Feinde willen! Du weiftest meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir. Die Schmach bricht mir mein Herz und kranket mich. Ich warte, ob es jemand jammerte, aber da ist niemand; und auf Troster, aber ich finde keine. Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem groften Durst. Ihr Tisch rnüsse vor ihnen zum Strick werden, zur Vergeltung und zu einer Falle! Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen; und ihre Lenden laft immer wanken! Geuft deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie! Ihre Wohnung müsse wüste werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne! Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, daß du die Deinen libel schlagest. La(J sie in eine Sunde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden. Ich aber bin elend, und mir istwehe. Gott, deine Hilfe schütze mich! Ich will den Namen Gottes loben mit einem Liede und will ihn hoch ehren mit Dank. Daswird dem HERRN bad gefallen denn ein Farr, der Horner und Klauen hat. Die Elenden sehen und freuen sich; und die Gott suchen, denen wird das Herz leben. Denn der HERR horet die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich drinnen reget. Denn Gott wird Zion helfen und die Stadte Judas bauen, daß man daselbst wohne und sie besitze. Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden drinnen bleiben.
Antwortpsalm
Eine Unterweisung Assaphs. Gott, warum verstoßest du uns so gar und bist so grimmig zornig über die Schafe deiner Weide? Gedenk an deine Gemeine, die du vor alters erworben und dir zum Erbteil erloset hast, an den Berg Zion, da du auf wohnest. Tritt auf sie mit Fußen und stoße sie gar zu Boden. Der Feind hat alles verderbet im Heiligtum. Deine Widerwartigen brullen in deinen Hausern und setzen ihre Gotzen drein. Man siehet die Axte oben her blicken, wie man in einen Wald hauet, und zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barten. Sie verbrennen dein Heiligtum, sie entweihen die Wohnung deines Namens zu Boden. Sie sprechen in ihrem Herzen: Lal Jt uns sie plundern! Sie verbrennen alle Hauser Gottes im Lande. Unsere Zeichen sehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr, und kein Lehrer lehret uns mehr. Ach, Gott, wie lange soil der Widerwartige schmahen und der Feind deinen Namen so gar verlastern? Warum wendest du deine Hand ab und deine Rechte von deinem Schol L so gar? Aber Gott ist mein Konig von alters her, der alle Hilfe tut, so auf Erden geschieht. Du zertrennest das Meer durch deine Kraft und zerbrichst die Kopfe der Drachen im Wasser. Du zerschlagst die Kopfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einode. Du lassest quellen Brunnen und Bache; du lassest versiegen starke Strome. Tag und Nacht ist dein; du machest, dafi beide Sonn und Gestirn ihren gewissen Lauf haben. Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machest du. So gedenke doch des, daß der Feind den HERRN schmahet, und ein toricht Volk lasted deinen Namen. Du wollest nicht dem Tier geben die Seele deiner Tudeltaube und deiner elenden Tiere nicht so garvergessen. Gedenk an den Bund; denn das Land ist allenthalben jammerlich verheeret, und die Hauser sind zerrissen. Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen, denn die Armen und Elenden rühmen deinen Namen. Mache dich auf, Gott, und führe aus deine Sache; gedenk an die Schmach, die dir taglich von den Toren widerfahret. Vergili nicht des Geschreies deiner Feinde; das Toben deiner Widerwartigen wird je langer je grolier.
Antwortpsalm
HERR, ich traue auf dich; laft mich nimmermehr zuschanden werden! Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir und hilf mir! Sei mir ein starker Hort, dahin ich immerfliehen moge, derdu zugesagt hast, mirzu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. Denn du bist meine Zuversicht, Herr HERR, meine Hoffnung von meiner Jugend an. Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Mein Ruhm ist immer von dir. Ich bin vor vielen wie ein Wunder; aber du bist meine starke Zuversicht. Laft meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein taglich. Verwirfmich nicht in meinem Alter; verlaft mich nicht, wenn ich schwach werde. Denn meine Feinde reden wider mich, und die auf meine Seele halten, beraten sich miteinander und sprechen: Gott hat ihn verlassen; jaget nach und ergreifet ihn, denn da ist kein Erretter! Gott, sei nicht feme von mir; mein Gott, eile mir zu helfen! Schamen müssen sich und umkommen, die meiner Seele wider sind; mit Schande und Hohn müssen sie überschüttet werden, die mein Unglück suchen. Ich aber will immer harren und will immer deines Ruhmes mehr machen. Mein Mund soil verkündigen deine Gerechtigkeit, taglich dein Heil, die ich nicht alle zahlen kann. Ich gehe einher in der Kraft des Herrn HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. Gott, du hast mich von Jugend auf gelehret; darum verkündige ich deine Wunder. Auch verlaft mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Arm verkündige Kindeskindern und deine Kraft alien, die noch kommen sollen. Gott, deine Gerechtigkeit ist hoch, der du grofte Dinge tust. Gott, wer ist dir gleich? Denn du lassest mich erfahren viel und grofte Angst und machst mich wieder lebendig und holest mich wieder aus der Tiefe der Erde herauf. Du machst mich sehr graft und trostest mich wieder. So danke ich auch dir mit Psalterspiel fur deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel. Meine Lippen und meine Seele, die du erloset hast, sind frohlich und lobsingen dir. Auch dichtet meine Zunge taglich von deiner Gerechtigkeit. Denn schamen müssen sich und zuschanden werden, die mein Unglück suchen.
Zweite Lesung
Liebe Bruder, so ein Mensch etwa von einem Fehl ubereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmutigem Geist, die ihrgeistlich seid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest! Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfullen. So aber sich jemand lasset dunken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betruget sich selbst. Ein jeglicher aber prufe sein selbst Werk, und alsdann wird eran sich selber Ruhm haben und nicht an einem andern. Denn ein jeglicher wird seine Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der teile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht; Gott laßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch saet, das wird er emten. Wer auf sein Fleisch saet, der wird von dem Fleisch das Verderben emten; wer aber auf den Geist saet, der wird von dem Geist das ewige Leben emten. Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch emten ohne Aufhoren. Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.
Zweite Lesung
Paulus, ein Apostel Jesu Christi, nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, und des Herrn Jesu Christi, der unsere Hoffnung ist: Timotheus, meinem rechtschaffenen Sohn im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Wie ich dich ermahnet habe, daß du zu Ephesus bliebest, da ich nach Mazedonien zog, und gebotest etlichen, daß sie nicht anders lehreten, auch nicht achthatten auf die Fabeln und der Geschlechtsregister, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben. Denn die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen und von gutem Gewissen und von ungefarbtem Glauben, welcher haben etliche gefehlet und sind umgewandt zu unnutzem Geschwatz, wollen der Schrift Meister sein und verstehen nicht, was sie sagen, Oder was sie setzen. Wirwissen aber, daß das Gesetz gut ist, so sein jemand recht brauchet, und weili solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sundern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermordern und Muttermordern, den Totschlagern, den Hurern, den Knabenschandern, den Menschendieben, den Lugnern, den Meineidigen, und so etwas mehr der heilsamen Lehre wider ist, nach dem herrlichen Evangelium des seligen Gottes, welches mir vertrauet ist. Und ich danke unserm Herrn Christo Jesu, der mich stark gemacht und treu geachtet hat und gesetzt in das Amt, der ich zuvorwar ein Lasterer und ein Verfolger und ein Schmaher. Aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren; denn ich hab's unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher gewesen die Gnade unsers Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christo Jesu ist. Denn das istjegewililich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus kommen ist in die Welt, die Sunder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, auf daß an mir vornehmlich Jesus Christus erzeigete alle Geduld zum Exempel denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen Konige, dem Unverganglichen und Unsichtbaren und allein Weisen, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. Dies Gebot befehle ich dir, mein Sohn Timotheus, nach den vorigen Weissagungen fiber dir, daß du in denselbigen eine gute Ritterschaft ubest und habest den Glauben und gut Gewissen, welches etliche von sich gestoften und am Glauben Schiffbruch erlitten haben; unter welchen ist Hymenaus und Alexander, welche ich habe dem Satan ubergeben, daß sie gezuchtiget werden, nicht mehr zu lastern.
Zweite Lesung
Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du bist, der da richtet; denn worinnen du einen andern richtest, verdammst du dich selbst, sintemal du eben dasselbige tust, was du richtest. Denn wir wissen, daß Gottes Urteil ist recht uber die, so solches tun. Denkest du aber, o Mensch, der du richtest die, so solches tun, und tust auch dasselbige, daß du dem Urteil Gottes entrinnen werdest? Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmutigkeit? Weiftt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Bufte leitet? Du aber nach deinem verstockten und unbuftfertigen Herzen haufest dir selbst den Zorn auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes welcher geben wird einem jeglichen nach seinen Werken, namlich Preis und Ehre und, unvergangliches Wesen denen, die mit Geduid in guten Werken trachten nach dem ewigen Leben, aber denen, die da zankisch sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber dem Ungerechten, Ungnade und Zorn; Trubsal und Angst uber alle Seelen der Menschen, die da Boses tun, vomehmlich der Juden und auch der Griechen; Preis aber und Ehre und Friede alien denen, die da Gutes tun, vomehmlich den Juden und auch den Griechen. Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren werden; und welche am Gesetz gesündiget haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden, sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz horen, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerechtsein. Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben und doch von Natur tun des Gesetzes Werk, dieselbigen, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sind sie sich selbst ein Gesetz damit, daß sie beweisen, des Gesetzes Werk sei beschrieben in ihrem Herzen, sintemal ihr Gewissen sie bezeuget, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen Oder entschuldigen, auf den Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesum Christum richten wird laut meines Evangeliums. Siehe aberzu, du heiftest ein Jude und verlassest dich aufs Gesetz und ruhmest dich Gottes und weiftt seinen Willen, und weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, prufest du, was das Beste zu tun sei, und vermissest dich, zu sein ein Leiterder Blinden ein Licht derer, die in Finsternis sind, ein Zuchtiger der Torichten, ein Lehrer der Einfaltigen, hast die Form, was zu wissen und recht ist im Gesetz. Nun lehrest du andere und lehrest dich selber nicht. Du predigest, man solle nicht stehlen, und du stiehlst. Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe. Dir greuelt vor den Gotzen und raubest Gott, was sein ist. Du ruhmest dich des Gesetzes und schandest Gott durch Ubertretung des Gesetzes. Denn eurethalben wird Gottes Name gelastert unter den Heiden, als geschrieben stehet. Die Beschneidung istwohl nutzwenn du das Gesetz haltst; haltst du aber das Gesetz nicht, so ist deine Beschneidung schon eine Vorhaut worden. So nun die Vorhaut das Recht im Gesetz halt, meinest du nicht, daß seine Vorhaut werde fur eine Beschneidung gerechnet? Und wird also, was von Natur eine Vorhaut ist und das Gesetz vollbringet, dich richten, der du unter dem Buchstaben und Beschneidung bist und das Gesetz ubertrittst. Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig im Fleisch geschieht, sondern das ist ein Jude, der inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht, welches Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott
Zweite Lesung
Evangelium
Und es kam seine Mutter und seine Bruder und stunden draulien, schickten zu ihm und lielien ihn rufen. Und das Volk sali urn ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Bruder draulien fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Bruder? Und er sah rings urn sich auf die Jünger, die urn ihn im Kreise salien, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Bruder. Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Evangelium
Er forderte aber die Zwolfe zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht uber alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten. Und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken. Und sprach zu ihnen: Ihr sollt nichts mit euch nehmen auf den Weg, weder Stab noch Tasche noch Brat noch Geld; es soli auch einer nicht zwei Rocke haben. Und wo ihr in ein Haus gehet, da bleibet, bis ihr von dannen ziehet. Und welche euch nicht aufnehmen, da gehet aus von derselben Stadt und schuttelt auch den Staub ab von euren Fußen zu einem Zeugnis uber sie. Und sie gingen hinaus und durchzogen die Markte, predigten das Evangelium und machten gesund an alien Enden. Es kam aber vor Herodes, den Vierfursten, alles, was durch ihn geschah; und er besorgte sich, dieweil von etlichen gesagt ward: Johannes ist von den Toten auferstanden; von etlichen aber: Elia ist erschienen; von etlichen aber: Es ist der alten Propheten einer auferstanden. Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, von dem ich solches hore? Und begehrete, ihn zu sehen. Und die Apostel kamen wieder und erzahlten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heilit Bethsaida. Da des das Volk inne ward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurften. Aber der Tag ting an sich zu neigen. Da traten zu ihm die Zwolfe und sprachen zu ihm: Lafi das Volk von dir, dafi sie hingehen in die Markte umher und in die Dorfer, daß sie Herberge und Speise finden; denn wir sind hier in der Wüste. Er aber sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Sie sprachen: Wir haben nicht mehr denn fünf Brote und zwei Fische; es sei denn, daß wir hingehen sollen und Speise kaufen fur so groß Volk. (Denn es waren bei funftausend Mann.) Er sprach aber zu seinen Jungern: Lasset sie sich setzen bei Schichten, je funfzig und funfzig. Und sie taten also und setzten sich alle. Da nahm er die funf Brote und zwei Fische und sah auf gen Himmel und dankete daruber, brach sie und gab sie den Jungern, daß sie dem Volk vorlegten. Und sie aßen und wurden alle satt; und wurden aufgehoben, was ihnen uber blieb von Brocken, zwolf Korbe. Und es begab sich, da er allein war und betete und seine Junger bei ihm, fragte er sie und sprach: Wer sagen die Leute, daß ich sei? Sie antworteten und sprachen: Sie sagen, du seiest Johannes der Tauter; etliche aber, du seiest Elia; etliche aber, es sei der alten Propheten einer auferstanden. Er aber sprach zu ihnen: Wer saget ihr aber, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach: Du bist der Christ Gottes. Und er bedrauete sie und gebot, daß sie das niemand sagten, und sprach: Denn des Menschen Sohn muß noch viel leiden und verworfen werde von den Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getotet werden und am dritten Tage auferstehen. Da sprach er zu ihnen alien: Wer mir folgen will der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich taglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verlieret urn meinetwillen, derwird's erhalten. Und was Nutz hatte der Mensch, ob er die ganze Welt gewonne und verlore sich selbst Oder beschadigte sich selbst? Wer sich aber mein und meiner Worte schamet, des wird sich des Menschen Sohn auch schamen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und seines Vaters und der heiligen Engel. Ich sage euch aber wahrlich, daß etliche sind von denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis daß sie das Reich Gottes sehen. Und es begab sich nach diesen Reden bei acht Tagen, daß erzu sich nahm Petrus, Johannes und Jakobus und ging auf einen Berg, zu beten. Und da er betete, ward die Gestalt seines Angesichts anders, und sein Kleid ward weiß und glanzete. Und siehe, zwei Manner redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia. Die erschienen in Klarheit und redeten von dem Ausgang, welchen er sollte erfullen zu Jerusalem. Petrus aber, und die mit ihm waren, waren voll Schlafs. Da sie aber aufwachten, sahen sie seine Klarheit und die zwei Manner bei ihm stehen. Und es begab sich, da die von ihm wichen; sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein; lasset uns drei Hütten machen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Und wußte nicht, was er redete. Da er aber solches redete, kam eine Wolke und uberschattete sie. Und sie erschraken, da sie die Wolke uberzog. Und es fiel eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dieser ist mein lieber Sohn, den sollt ihr horen. Und indem solche Stimme geschah, fanden sie Jesum alleine. Und sie verschwiegen und verkundigten niemand nichts in denselbigen Tagen, was sie gesehen hatten. Es begab sich aber den Tag hernach, da sie von dem Berge kamen, kam ihnen entgegen viel Volks. Und siehe, ein Mann unter dem Volk rief und sprach: Meister, ich bitte dich, besiehe doch meinen Sohn; denn er ist mein einiger Sohn. Siehe, der Geist ergreift ihn, so schreiet er alsbald; und reiftet ihn, daß er schaumet; und mit Not weichet er von ihm, wenn er ihn gerissen hat. Und ich habe deine Jünger gebeten, daß sie ihn austrieben, und sie konnten nicht. Da antwortete Jesus und sprach: O du unglaubige und verkehrte Art! Wie lange soli ich bei euch sein und euch dulden? Bringe deinen Sohn her. Und da erzu ihm kam, rift ihn der Teufel und zerrete ihn. Jesus aber bedrauete den unsaubern Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder. Und sie entsetzten sich alle uber die Herrüchkeit Gottes. Da sie sich aber alle verwunderten uber alles, was er tat, sprach er zu seinen Jungern: Fasset ihrzu euren Ohren diese Reden! Denn des Menschen Sohn muft uberantwortet werden in der Menschen Hande. Aber das Wort vernahmen sie nicht, und es war vor ihnen verborgen, daß sie es nicht begriffen; und sie furchteten sich, ihn zu fragen um dasselbige Wort. Es kam auch ein Gedanke unter sie, welcher unter ihnen der Groftte ware. Da aber Jesus den Gedanken ihres Herzens sah, ergriff erein Kind und stellete es neben sich und sprach zu ihnen: Wer das Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Welcher aber der Kleinste ist unter euch alien, der wird graft sein. Da antwortete Johannes und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb die Teufel aus in deinem Namen, und wir wehreten ihm; denn er folget dir nicht mit uns. Und Jesus sprach zu ihm: Wehret ihm nicht; denn wer nicht wider uns ist, der ist fur uns. Es begab sich aber, da die Zeit erfüllet war, daß er sollte von hinnen genommen werden, wandte er sein Angesicht, stracks gen Jerusalem zu wandeln. Und er sandte Boten vor sich hin; die gingen hin und kamen in einen Markt der Samariter, daß sie ihm Herberge bestelleten. Und sie nahmen ihn nicht an, darum daß er sein Angesicht gewendet hatte, zu wandeln gen Jerusalem. Da aber das seine Junger, Jakobus und Johannes sahen, sprachen sie: Herr, willstdu, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat. Jesus aber wandte sich und bedrauete sie und sprach: Wisset ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Des Menschen Sohn ist nicht kommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten. Und sie gingen in einen andern Markt. Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dirfolgen, wo du hingehest. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vogel unter dem Himmel haben Nester, aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege. Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Laft die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkundige das Reich Gottes. Und ein anderer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, daß ich einen Abschied mache mit denen, die in meinem Hause sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug leget und siehet zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Evangelium
Und es kam vorden Konig Herodes (denn sein Name war nun bekannt); und er sprach: Johannes der Taufer ist von den Toten auferstanden; darum tut er solche Taten. Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet Oder einer von den Propheten. Da es aber Herodes horete, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden. Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefangnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreiet. Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, dafi du deines Bruders Weib habest. Herodias aber stellete ihm nach und wollte ihn toten und konnte nicht. Herodes aber furchtete Johannes; denn er wulite, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrete ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und horete ihn gerne. Und es kam ein gelegener Tag, daß Herodes auf seinen Jahrstag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galilaa. Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzete, und gefiel wohl dem Herodes und denen, die am Tisch salien. Da sprach der Konig zum Magdlein: Bitte von mir, was du willst; ich will dir's geben. Und schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Halfte meines Konigreichs. Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soil ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Taufers. Und sie ging bald hinein mit Eüe zum Konige, bat und sprach: ich will, daß du mir gebest jetzt sobald auf einer Schussel das Haupt Johannes des Taufers. Der Konig ward betrubt; doch um des Eides willen und derer, die am Tische saüen, wollte er sie nicht lassen eine Fehlbitte tun. Und bald schickte hin der Konig den Henker und hieli sein Haupt herbringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefangnis. Und trug her sein Haupt auf einer Schussel und gab's dem Magdlein, und das Magdlein gab's ihrer Mutter. Und da das seine Junger horeten, kamen sie und nahmen seinen Leib und legten ihn in ein Grab.
Abendgebet — Zweite Lesung
Paulus und Silvanus und Timotheus: Der Gemeinde zu Thessalonich in Gott, unserm Vater, und dem Herm Jesu Christo. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herm Jesu Christo! Wir sollen Gott danken allezeit um euch, liebe Bruder, wie es billig ist. Denn euer Glaube wachset sehr, und die Liebe eines jeglichen unter euch alien nimmt zu gegeneinander, also daß wir uns euer ruhmen unter den Gemeinden Gottes von eurer Geduld und Glauben in alien euren Verfolqunqen und Trubsalen, die ihr duldet, welches anzeiget, daß Gott recht richten wird, und ihr wurdig werdet zum Reich Gottes, uber welchem ihr auch leidet, nachdem es recht ist bei Gott, zu vergelten Trubsal denen, die euch Trubsal anlegen, euch aber, die ihr Trubsal leidet, Ruhe mit uns, wenn nun der Herr Jesus wird offenbart werden vom Himmel samt den Engeln seiner Kraft und mit Feuerflammen, Rache zu geben uber die, so Gott nicht erkennen, und uber die, so nicht gehorsam sind dem Evangelium unsers Herm Jesu Christi; welche werden Pein leiden, das ewige Verderben, von dem Angesichte des Herm und von seiner herrlichen Macht, wenn er kommen wird, daß er herrlich erscheine mit seinen Heiligen und wunderbar mit alien Glaubigen. Denn unser Zeugnis an euch von demselbigen Tage habt ihrgeglaubet. Und derhalben beten wir auch allezeit fur euch, daß unser Gott euch wurdig mache der Berufung und erfulle alles Wohlgefallen der Güte und das Werk des Glaubens in der Kraft, auf daß an euch gepreiset werde der Name unsers Herm Jesu Christi und ihr an ihm nach der Gnade unsers Gottes und des Herm Jesu Christi.
Evangelium
Und erzog hinein und ging durch Jericho; Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachaus, der war ein Oberster der Zollner und war reich. Und begehrte Jesum zu sehen, wererware, und konnte nicht vor dem Volk; denn erwar klein von Person. Und er lief vorhin und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sahe; denn allda sollte erdurchkommen. Und als Jesus kam an dieselbige Statte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachaus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute zu deinem Hause einkehren. Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murreten sie alle, daß er bei einem Sunder einkehrete. Zachaus aber trat dar und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Halfte meiner Guter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfaltig wieder. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist; denn des Menschen Sohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Da sie nun zuhoreten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum daß er nahe bei Jerusalem war, und sie meineten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden, und sprach: Ein Edler zog fern in ein Land, daß er ein Reich einnahme und dann wiederkame. Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis daß ich wiederkomme. Seine Burger aber waren ihm feind und schickten Botschaft nach ihm und lieüen ihm sagen: Wirwollen nicht, daß dieser uber uns herrsche. Und es begab sich, da erwiederkam nachdem er das Reich eingenommen hatte, hiefi er dieselbigen Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, daß er wulite, was ein jeglicher gehandelt hatte. Da trat herzu der erste und sprach: Herr dein Pfund hat zehn Pfund erworben. Und er sprach zu ihm: Ei du frommer Knecht! Dieweil du bist im Geringsten treu gewesen, sollst du Macht haben uber zehn Stadte. Derandere kam auch und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund getragen. Zu dem sprach er auch: Und du sollst sein uber fünf Stadte. Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweilituch behalten. Ich furchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann; du nimmst, was du nicht gelegt hast, und erntest, was du nicht gesaet hart. Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk! Wufitest du, dafi ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht geleget habe, und ernte, was ich nicht gesaet habe? Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? und wenn ich kommen ware, hatte ich's mit Wucher erfordert. Und er sprach zu denen, die dabei stunden: Nehmet das Pfund von ihm und gebet's dem, der zehn Pfund hat. Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund. Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich uber sie lierrschen sollte, bringet her und erwurget sie vor mir! Und als er solches sagte, zog er fort und reisete hinauf gen Jerusalem. Und es begab sich, als er nahete gen Bethphage und Bethanien und kam an den Olberg, sandte er seiner Junger zwei und sprach: Gehet hin in den Markt, der gegenuberliegt; und wenn ihr hineinkommet, werdet ihr ein Fullen angebunden finden, auf welchem noch nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und bringet es. Und so euch jemand fragt; warum ihr's abloset, so sagt also zu ihm: Der Herr bedarf sein. Und die Gesandten gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte. Da sie aber das Fullen ablbseten, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum loset ihr das Fullen ab? Sie aber sprachen: Der Herr bedarf sein. Und sie brachten's zu Jesu und warfen ihre Kleider auf das Fullen und setzten Jesum darauf. Da er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und da er nahe hinzukam und zog den Olberg herab, fing an derganze Haufe seiner Junger, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme uber alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobetsei, der da kommt, ein Konig, in dem Namen des Herm! Friede sei im Himmel und Ehre in der Hohe! Und etliche der, Pharisaer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Junger! Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien. Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinete uber sie und sprach: Wenn du es wulitest, so wurdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit uber dich kommen, daß deine Feinde werden urn dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an alien Orten angsten und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darinnen verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt's gemacht zur Mordergrube. Und lehrte taglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrachten, und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten; denn alles Volk hing ihm an und horete ihn.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
In Bosko warten die Lesungen des Tages jeden Morgen auf dich — markiere jede als gelesen, damit du nie den Überblick verlierst, lies sie in einer von 30 Übersetzungen und verweile bei einer kurzen Betrachtung. Die Tageslesungen deiner Tradition — nachverfolgt und immer griffbereit.

