Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Die Weiber seien untertan ihren Mannern als dem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland. Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Mannern in alien Dingen. Ihr Manner, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebet hat die Gemeinde und hat sich selbst fur sie gegeben, auf daß er sie heiligte, und hat sie gereiniget durch das Wasserbad im Wort, auf daß er sie sich selbst darstellete als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken Oder Runzel Oder des etwas, sondern dafi sie heilig sei und unstraflich. Also sollen auch die Manner ihre Weiber lieben als ihre eigenen Leiber. Wersein Weib liebet, der liebet sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehasset, sondern er nahret es und pfleget sein, gleichwie auch der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebeine. Urn deswillen wird ein Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und werden zwei ein Fleisch sein. Das Geheimnis ist groß; ich sage aber von Christo und der Gemeinde; Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber furchte den Mann.
Erste Lesung
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, lege dem Hause Israel ein Ratsel vor und ein Gleichnis und sprich: So spricht der Herr HERR: Ein grolier Adler mit grolien Flugeln und langen Fittichen und voll Federn, die bunt waren, kam auf Libanon und nahm den Wipfel von der Zeder und brach das oberste Reis ab und führete es ins Kramerland und setzte es in die Kaufmannsstadt. Er nahm auch Samen aus demselbigen Lande und saete ihn in dasselbige gute Land, da viel Wassers ist, und setzte es lose hin. Und es wuchs und ward ein ausgebreiteter Weinstock und niedriges Stammes; denn seine Reben bogen sich zu ihm, und seine Wurzeln waren unter ihm; und war also ein Weinstock, der Reben kriegte und Zweige. Und da war ein anderer grofier Adler mitgrolien Flugeln und vielen Federn; und siehe, der Weinstock hatte Verlangen an seinen Wurzeln zu diesem Adler und streckte seine Reben aus gegen ihn, daß er gewassert würde vom Platz seiner Pflanzen. Und war doch auf einem guten Boden an viel Wasser gepflanzet, daß er wohl hatte konnen Zweige bringen, Frucht tragen und ein herrlicher Weinstock werden. So sprich nun: Also sagt der Herr HERR: Sollte der geraten? Ja, man wird seine Wurzel ausrotten und seine Frucht abreilien, und wird verdorren, daß all seines Gewachses Blatter verdorren werden, und wird nicht geschehen durch grolien Arm noch viel Volks, auf daß man ihn von seinen Wurzeln wegfuhre. Siehe, er ist zwar gepflanzet, abersollter geraten? Ja, sobald ihn der Ostwind ruhren wird, wird er verdorren auf dem Platz seines Gewachses. Und des HERRN Wortgeschah zu mir und sprach: Lieber, sprich zu dem ungehorsamen Hause: Wisset ihr nicht, was das ist? Und sprich: Siehe, es kam der Konig zu Babel gen Jerusalem und nahm ihren Konig und ihre Fursten und fuhrete sie weg zu sich gen Babel und nahm von dem koniglichen Samen und machte einen Bund mit ihm und nahm einen Eid von ihm; aberdie Gewaltigen im Lande nahm erweg, damitdas Konigreich demutig bliebe und sich nicht erhube, auf daß sein Bund gehalten würde und bestünde. Aber derselbe (Same) fiel von ihm ab und sandte seine Botschaft nach Agypten, daß man ihm Rosse und viel Volks schicken sollte. Sollt es dem geraten? Sollt er davonkommen, der solches tut? Und sollte der, so den Bund bricht, davonkommen? Sowahrich lebe, sprichtder Herr HERR, an dem Ort des Konigs, der ihn zum Konige gesetzt hat, welches Eid er verachtet, und welches Bund er gebrochen hat, da soil ersterben, namlich zu Babel. Auch wird ihm Pharao nicht beistehen im Kriege mit groliem Heer und viel Volks, wenn man die Schutte aufwerfen wird und die Bollwerke bauen, daß viel Leute umgebracht werden. Denn weil erden Eid verachtet und den Bund gebrochen hat, darauf er seine Hand gegeben hat, und solches alles tut, wird er nicht davonkommen. Darum sprichtder Herr HERR also: So wahrals ich lebe, so will ich meinen Eid, den er verachtet hat, und meinen Bund, den er gebrochen hat, auf seinen Kopf bringen. Denn ich will mein Netz uber ihn werfen, und muli in meiner Jagd gefangen werden; und will ihn gen Babel bringen und will daselbst mit ihm rechten uber dem, daß er sich also an mir vergriffen hat. Und alle seine Fluchtigen, die ihm anhingen, sollen durchs Schwert fallen, und ihre Ubrigen sollen in alle Winde zerstreuet werden, und sollt es erfahren, daß ich's, der HERR, geredet habe. So spricht der Herr HERR: Ich will auch von dem Wipfel des hohen Zedernbaums nehmen und oben von seinen Zweigen ein zartes Reis brechen und will's auf einen hohen gehauften Berg pflanzen, namlich auf den hohen Berg Israel will ich's pflanzen, daß es Zweige gewinne und Fruchte bringe und ein herrlicher Zedernbaum werde, also daß allerlei Vogel unter ihm wohnen und allerlei Fliegendes unter dem Schatten seiner Zweige bleiben moge. Und sollen alle Feldbaume erfahren, daß ich, der HERR, den hohen Baum geniedriget und den niedrigen Baum erhohet habe und den grünen Baum ausgedorret und den dürren Baum grunend gemacht habe. Ich, der HERR, rede es und tue es auch.
Erste Lesung
Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein Konig kommt zu dir, ein Gerechter und ein Heifer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Fullen der Eselin! Denn ich will die Wagen abtun von Ephraim und die Rosse von Jerusalem, und der Streitbogen soli zerbrochen werden. Denn erwird Frieden lehren unter den Heiden, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere und vom Wasser bis an der Welt Ende. Du lassest auch durchs Blut deines Bundes aus deine Gefangenen aus der Grube, da kein Wasser innen ist. So kehreteuch nun zur Festung, ihr, die ihrauf Hoffnung gefangen liegt; denn auch heute will ich verkundigen und dir zwiefaltiges vergelten. Denn ich habe mir Juda gespannet zum Bogen und Ephraim gerustet und will deine Kinder, Zion, erwecken über deine Kinder, Griechenland; und will dich stelien als ein Schwert der Riesen. Und der HERR wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz. Und der Herr HERR wird die Posaune blasen und wird einhertreten als die Wetter vom Mittage. Der HERR Zebaoth wird sie schützen, dafi sie fressen und unter sich bringen mit Schleudersteinen, daß sie trinken und rumoren als vom Wein und voll werden als das Becken und wie die Ecken des Altars. Und der HERR, ihr Gott, wird ihnen zu der Zeit helfen wie einer Herde seines Volks; denn es werden in seinem Lande heilige Steine aufgerichtet werden. Denn was haben sie Gutes vor andern und was haben sie Schones vor andern? Korn, das Jünglinge, und Most, der Jungfrauen zeuget.
Morgengebet — Erste Lesung
Und das Volk im Lande nahm Joahas, den Sohn Josias, und machten ihn zum Konige an seines Vaters Statt zu Jerusalem. Dreiundzwanzig Jahre alt war Joahas, da er Konig ward, und regierete drei Monden zu Jerusalem. Denn der Konig in Agypten setzte ihn ab zu Jerusalem und büftte das Land urn hundert Zentner Silbers und einen Zentner Goldes. Und der Konig in Agypten machte Eljakim, seinen Bruder, zum Konige uber Juda und Jerusalem und wandelte seinen Namen Jojakim. Aber seinen Bruder Joahas nahm Necho und brachte ihn nach Agypten. Funfundzwanzig Jahre alt war Jojakim, da er Konig ward, und regierete elf Jahre zu Jerusalem; und tat, das dem HERRN, seinem Gott, ubel gefiel. Und Nebukadnezar, der Konig zu Babel, zog wider ihn herauf und band ihn mit Ketten, dafi er ihn gen Babel führete. Audi brachte Nebukadnezar etliche Gefalie des Hauses des HERRN gen Babel und tat sie in seinen Tempel zu Babel. Was aber mehr von Jojakim zu sagen ist, und seine Greuel, die ertat, und die an ihm funden wurden, siehe, die sind geschrieben im Buch der Konige Israels und Judas. Und sein Sohn Jojachin ward Konig an seiner Statt. Acht Jahre alt war Jojachin da er Konig ward, und regierete drei Monden und zehn Tage zu Jerusalem; und tat, das dem HERRN ubel gefiel. Da aber das Jahr umkam, sandte hin Nebukadnezar und lieli ihn gen Babel holen mit den kostlichen Gefalien im Hause des HERRN und machte Zidekia, seinen Bruder, zum Konige uber Juda und Jerusalem. Einundzwanzig Jahre alt war Zidekia, da er Konig ward, und regierete elf Jahre zu Jerusalem. Und tat, das dem HERRN, seinem Gott, ubel gefiel, und demutigte sich nicht vor dem Propheten Jeremia, der da redete aus dem Munde des HERRN. Dazu ward er abtrunnig von Nebukadnezar, dem Konige zu Babel, der einen Eid bei Gott von ihm genommen hatte und ward halsstarrig und verstockte sein Herz, daß er sich nicht bekehrete zu dem HERRN, dem Gott Israels. Auch alle Obersten unter den Priestern samt dem Volk machten des Sundigens viel nach allerlei Greueln der Heiden und verunreinigten das Haus des HERRN, das er geheiliget hatte zu Jerusalem. Und der HERR, ihrer Vater Gott, sandte zu ihnen durch seine Boten fruhe. Denn er schonete seines Volks und seiner Wohnung. Aber sie spotteten der Boten Gottes und verachteten seine Worte und affeten seine Propheten, bis der Grimm des HERRN uber sein Volk wuchs, dafi kein Heilen mehr da war. Denn er fuhrete uber sie den Konig der Chaldaer und lieli erwurgen ihre junge Mannschaft mit dem Schwert im Hause ihres Heiligtums und verschonete weder der Junglinge noch Jungfrauen, weder der Alten noch der Grolivater: alle gab er sie in seine Hand. Und alle Gefalie im Hause Gottes, groli und klein, die Schatze im Hause des HERRN und die Schatze des Konigs und seiner Fursten, alles lieli er gen Babel führen. Und sie verbrannten das Haus Gottes und brachen ab die Mauern zu Jerusalem, und alle ihre Palaste brannten sie mit Feuer aus, daß alle ihre kostlichen Gerate verderbet wurden. Und fuhrete weg gen Babel, wer vom Schwert uberblieben war; und wurden seine und seiner Sohne Knechte, bis das Konigreich der Perser regierete, daß erfüllet wurde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land an seinen Sabbaten genug hatte. Denn die ganze Zeit uber der Verstorung war Sabbat, bis daß siebenzig Jahre voll wurden. Aber im ersten Jahr Kores, des Konigs in Persien, daß erfüllet wurde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias geredet, erweckte der HERR den Geist Kores, des Konigs in Persien, daß er lieli ausschreien durch sein ganzes Konigreich, auch durch Schrift, und sagen: So spricht Kores, der Konig in Persien: Der HERR, der Gott vom Himmel, hat mir alle Konigreiche in Landen gegeben und hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem in Juda. Wer nun unter euch seines Volks ist, mit dem sei der HERR, sein Gott, und ziehe hinauf.
Epistel
So ermahne nun euch ich Gefangener in dem Herrn, daß ihr wandelt, wie sich's gebuhrt eurer Berufung, darinnen ihr berufen seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld und vertraget einer den andern in der Liebe und seid fleiftig, zu halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eurer Berufung. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater (unser) aller, der da ist fiber euch alle und durch euch alle und in euch alien.
Erste Lesung
Sarai, Abrams Weib, gebar ihm nichts. Sie hatte aber eine agyptische Magd, die hiefi Hagar. Und sie sprach zu Abram: Siehe, der HERR hat mich verschlossen, daß ich nicht gebaren kann. Lieber, lege dich zu meiner Magd, ob ich doch vielleicht aus ihr mich bauen moge. Abram, der gehorchte der Stimme Sarais. Da nahm Sarai, Abrams Weib, ihre agyptische Magd, Hagar, und gab sie Abram, ihrem Mann, zum Weibe, nachdem sie zehn Jahre im Lande Kanaan gewohnet hatten. Und er legte sich zu Hagar, die ward schwanger. Als sie nun sah, daß sie schwanger war, achtete sie ihre Frau geringe gegen sich. Da sprach Sarai zu Abram: Du tust unrecht an mir. Ich habe meine Magd dir beigelegt; nun sie aber siehet, daß sie schwanger worden ist, muß ich geringe geachtet sein gegen ihr. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir! Abram aber sprach zu Sarai: Siehe deine Magd ist unter deiner Gewalt; tue mit ihr, wie dir's gefallt. Da sie nun Sarai wollte demutigen, floh sie von ihr. Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, namlich bei dem Brunnen am Wege zu Sur. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Kehre um wieder zu deiner Frau und demutige dich unter ihre Hand. Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deinen Samen also mehren, da(2> er vor grower Menge nicht soil gezahlet werden. Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger worden und wirst einen Sohn gebaren, des Namen sollstdu Ismael heilien, darum daß der HERR dein Elend erhoret hat. Er wird ein wilder Mensch sein, seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn; und wird gegen alien seinen Brudern wohnen. Und sie hieli den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du, Gott, siehest mich. Denn sie sprach: Gewißlich hie habe ich gesehen den, der mich hernach angesehen hat. Darum hieli sie den Brunnen einen Brunnen des Lebendigen, der mich angesehen hat; welcher Brunnen istzwischen Kades und Bared. Und Hagar gebar Abram einen Sohn; und Abram hiefi den Sohn, den ihm Hagar gebar, Ismael. Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, da ihm Hagar den Ismael gebar.
Morgengebet — Zweite Lesung
Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und fuhrete sie beiseits auf einen hohen Berg. Und ward verklaret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weili als ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hutten machen, direine, Mose eine und Elia eine. Da ernoch also redete, siehe, da uberschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr horen. Da das die Jünger horeten, Helen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und furchtet euch nicht! Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine. Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soil ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. Doch ich sage euch: Es ist Elia schon kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. Da verstunden die Jünger, daß er von Johannes dem Taufer zu ihnen geredet hatte. Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Fülien und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; erfallt oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich habe ihn zu deinen Jungern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du unglaubige und verkehrte Art, wie lange soil ich bei euch sein? Wie lange soli ich euch dulden? Bringet mirihn hieher! Und Jesus bedrauete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde. Da traten zu ihm seine Junger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so moget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmoglich sein. Aber diese Art fahrt nicht aus denn durch Beten und Fasten. Da sie aber ihr Wesen hatten in Galilaa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukunftig, dad. des Menschen Sohn uberantwortet werde in der Menschen Hande. Und sie werden ihn toten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrubt. Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dunkt dich, Simon? Von wem nehmen die Konige auf Erden den Zoll Oder Zins, von ihren Kindern Oder von den Fremden? Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. Auf dafi aber wir sie nicht argern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffahrt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirstdu einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn fur mich und dich.
Antwortpsalm
Lobetden HERRN, alle Heiden; preisetihn, alle Volker! Denn seine Gnade und Wahrheit waltet uber uns in Ewigkeit. Halleluja!
Evangelium
Da aber die Pharisaer hdreten, dais er den Sadduzaern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? Jesus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gernüt. Dies ist das vornehmste und grolite Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst. In diesen zweien Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten. Da nun die Pharisaer beieinander waren, fragte sie Jesus und sprach: Wie dunket euch urn Christus? Wes Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fufie. So nun David ihn einen Herrn nennet, wie ist er denn sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und durfte auch niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.
Antwortpsalm
Der HERR ist Konig, darum toben die Volker; er sitzet auf Cherubim, darum reget sich die Welt. Der HERR ist groß zu Zion und hoch über alle Volker. Man danke deinem großen und wunderbarlichen Namen, der da heilig ist. Im Reich dieses Konigs hat man das Recht lieb. Du gibst Frommigkeit; du schaffest Gericht und Gerechtigkeit in Jakob. Erhebet den HERRN, unsern Gott, betet an zu seinem Fußschemel; denn er ist heilig. Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen; sie riefen an den HERRN, und ererhorete sie. Er redete mit ihnen durch eine Wolkensaule. Sie hielten seine Zeugnisse und Gebote, die er ihnen gab. HERR, du bist unser Gott, du erhoretest sie; du, Gott, vergabest ihnen und straftest ihr Tun: Erhohet den HERRN, unsern Gott, und betet an zu seinem heiligen Berge; denn der HERR, unser Gott, ist heilig:
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht! Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge. Und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache. Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete. Sie beweisen mir Boses um Gutes und Haft um Liebe. Setze Gottlose fiber ihn; und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten! Wer sich denselben lehren laftt, des Leben müsse gottlos sein, und sein Gebet müsse Sünde sein. Seiner Tage müssen wenig werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen. Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe. Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind. Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben. Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen. Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name müsse im andern Glied vertilget werden. Seiner Vater Missetat müsse gedacht werden vordem HERRN, und seiner Mutter Sunde musse nicht ausgetilget werden. Der HERR musse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedachtnis musse ausgerottet werden auf Erden, darum daß er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und den Betrubten, daß er ihn totete. Und erwollte den Fluch haben, derwird ihm auch kommen; erwollte des Segens nicht, so wird er auch feme von ihm bleiben. Und zog an den Fluch wie sein Hemd; und ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser und wie 01 in seine Gebeine. So werde er ihm wie ein Kleid, das eranhabe, und wie ein Gürtel, da er sich aliewege mit gurte. So geschehe denen vorn HERRN, die mir wider sind, und reden Boses wider meine Seele. Aberdu, HERR Herr, sei du mit mir urn deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost; errette mich! Denn ich bin arm und eiend; mein Herz ist erschlagen in mir. Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjaget wie die Heuschrecken. Meine Kniee sind schwach von Fasten; und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett. Und ich muft ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, schutteln sie ihren Kopf. Stehe mir bei, HERR, mein Gott; hilf mir nach deiner Gnade, daß sie inne werden, dad dies sei deine Hand, daß du, HERR, solches tust. Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so müssen sie zuschanden werden; aber dein Knecht musse sich freuen. Meine Widersacher müssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Rock. Ich will dem HERRN sehrdanken mit meinem Munde und ihn rühmen untervielen; denn er stehet dem Armen zur Rechten, dad er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.
Antwortpsalm
Ein Psalmlied Davids. Gott, es ist mein rechter Ernst; ich will singen und dichten, meine Ehre auch. Wohlauf, Psalter und Harfen! Ich will früh auf sein. Ich will dir danken, HERR, unter den Vblkern, ich will dir lobsingen unter den Leuten. Denn deine Gnade reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. Erhebe dich, Gott, uber den Himmel und deine Ehre uber alle Lande, auf daß deine lieben Freunde erlediget werden. Hilf mit deiner Rechten und erhore mich! Gott redet in seinem Heiligtum; des bin ich froh und will Sichem teilen und das Tal Suchoth abmessen. Gilead ist mein, Manasse ist auch mein und Ephraim ist die Macht meines Haupts, Juda ist mein Fürst, Moab ist mein Waschtopfen; ich will meinen Schuh uber Edom strecken; fiber die Philister will ich jauchzen. Wer will mich fuhren in eine feste Stadt? Wer wird mich leiten nach Edom? Wirst du es nicht tun, Gott, der du uns verstoftest und zeuchst nicht aus, Gott, mit unserm Heer? Schaffe uns Beistand in der Not, denn Menschenhilfe ist kein nutze. Mit Gott wollen wir Taten tun. Erwird unsere Feinde untertreten.
Abendgebet — Erste Lesung
Dies sind die Geschichten Nehemias, des Sohns Hachaljas. Es geschah im Monden Chisleu des zwanzigsten Jahrs, daß ich war zu Susan auf dem Schloli, da kam Hanani, einer meiner Bruder, mit etlichen Mannern aus Juda. Und ich fragte sie, wie es den Juden ginge, die errettet und ubrig waren von dem Gefangnis, und wie es zu Jerusalem ginge? Und sie sprachen zu mir: Die ubrigen von dem Gefangnis sind daselbst im Lande in groliem Ungluck und Schmach; die Mauern Jerusalems sind zerbrochen und ihre Tore mit Feuer verbrannt. Da ich aber solche Worte horete, sali ich und weinete und trug Leid zween Tage; und fastete und betete vordem Gottvom Himmel und sprach: Ach, HERR, Gottvom Himmel, grower und schrecklicher Gott, der da halt den Bund und Barmherzigkeit denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, laü doch deine Ohren aufmerken und deine Augen often sein, dafi du horest das Gebet deines Knechts, das ich nun vor dir bete Tag und Nacht fur die Kinder Israel, deine Knechte, und bekenne die Sunden der Kinder Israel, die wir an dir getan haben; und ich und meines Vaters Haus haben auch gesundiget. Wir sind verruckt worden, daß wir nicht gehaiten haben die Gebote, Befehle und Rechte, die du geboten hast deinem Knechte Mose. Gedenke aber doch des Worts, das du deinem Knechte Mose gebotest und sprachest: Wenn ihreuch vergreifet, so will ich euch unter die Volker streuen. Wo ihr euch aber bekehret zu mir und haltet meine Gebote und tut sie, und ob ihr verstolien waret bis an der Himmel Ende, so will ich euch doch von dannen versammeln und will euch bringen an den Ort, den ich erwahlet habe, daß mein Name daselbst wohne. Sie sind doch ja deine Knechte und dein Volk, die du erloset hast durch deine groüe Kraft und machtige Hand. Ach, HERR, laü deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechts und auf das Gebet deiner Knechte, die da begehren, deinen Namen zu furchten; und. lali deinem Knechte heute gelingen und gib ihm Barmherzigkeit vor diesem Manne! Denn ich war des Konigs Schenke. Im Monden Nisan, des zwanzigsten Jahrs des Konigs Arthahsastha, da Wein vor ihm stund, hub ich den Wein auf und gab dem Konige; und ich sah trauriglich vor ihm. Da sprach der Konig zu mir: Warum siehest du so ubel? Du bist ja nicht krank? Das ist's nicht, sondern du bist schwermütig. Ich aber furchtete mich fast sehr und sprach zum Konige: Der Konig lebe ewiglich! Sollte ich nicht ubel sehen? Die Stadt, da das Haus des Begrabnisses meiner Vater ist, liegt wüste und ihre Tore sind mit Feuer verzehret. Da sprach der Konig zu mir: Was forderst du denn? Da bat ich den Gott vom Himmel und sprach zum Konige: Gefallt es dem Konige und deinen Knechten vor dir, daß du mich sendest nach Juda zu der Stadt des Begrabnisses meiner Vater, dafj ich sie baue? Und der Konig sprach zu mir und die Konigin, die neben ihm safi: Wie lange wird deine Reise wahren? und wann wirst du wiederkommen? Und es gefiel dem Konige, dafi er mich hinsendete. Und ich setzte ihm eine bestimmte Zeit und sprach zum Konige: Gefallt es dem Konige, so gebe er mir Briefe an die Landpfleger jenseit des Wassers, daß sie mich hinubergeleiten, bis ich komme nach Juda, und Briefe an Assaph, den Holzfursten des Konigs, dafi er mir Holz gebe zu Balken der Pforten am Palast, die im Hause und an der Stadtmauer sind, und zum Hause, da ich einziehen soil. Und der Konig gab mir nach der guten Hand meines Gottes uber mir. Und da ich kam zu den Landpflegern jenseit des Wassers, gab ich ihnen des Konigs Briefe. Und der Konig sandte mit mir die Hauptleute und Reiter.
Zweite Lesung
Ich befehle euch aber unsere Schwester Phobe, welche ist am Dienste der Gemeinde zu Kenchrea, daß ihrsie aufnehmet in dem Herrn, wie sich's ziemet den Heiligen, und tut ihr Beistand in allem Geschafte, darinnen sie euer bedarf. Denn sie hat auch vielen Beistand getan, auch mir selbst. Gruliet die Priscilla und den Aquila, meine Gehilfen in Christo Jesu, welche haben fur mein Leben ihre Halse dargegeben, welchen nicht allein ich danke, sondern alle Gemeinden unterden Heiden. Auch gruliet die Gemeinde in ihrem Hause. Gruliet Epanetum, meinen Liebsten, welcher ist der Erstling unter denen aus Achaja in Christo. Gruliet Maria, welche viel Mühe und Arbeit mit uns gehabt hat. Gruliet den Andronikus und den Junias, meine Gefreundeten und meine Mitgefangenen, welche sind beruhmte Apostel und vor mir gewesen in Christo. Gruliet Amplias, meinen Lieben in dem Herrn. Gruliet Urban, unsern Gehilfen in Christo und Stachys, meinen Lieben. Gruliet Apelles, den Bewahrten in Christo. Gruliet, die da sind von des Aristobulus Gesinde. Gruliet Herodionus, meinen Gefreundeten. Gruliet, die da sind von des Narcissus Gesinde in dem Herrn. Gruliet die Tryphana und die Tryphosa, welche in dem Herrn gearbeitet haben. Gruliet die Persida, meine Liebe, welche in dem Herrn viel gearbeitet hat. Gruliet Rufus, den Auserwahlten in dem Herrn, und seine und meine Mutter. Gruliet Asynkritus und Phlegon, Hermas, Patrobas, Hermes und die Bruder bei ihnen. Gruliet Philologus und die Julia, Nereus und seine Schwester und Olympas und alle Heiligen bei ihnen. Gruliet euch untereinander mit dem heiligen Kuli. Es grufien euch die Gemeinden Christi. Ich ermahne aber euch, liebe Bruder, daß ihr aufsehet auf die, die da Zertrennung und Argernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernet habt, und weichet von denselbigen! Denn solche dienen nicht dem Herr Jesu Christo, sondern ihrem Bauche; und durch sülie Worte und prachtige Rede verfuhren sie die unschuldigen Herzen. Denn euer Gehorsam ist unter jedermann auskommen. Derhalben freue ich mich uber euch. Ich will aber, daß ihr weise seid aufs Gute, aber einfaltig aufs Bose. Aber der Gott des Friedens zertrete den Satan unter eure Fülie in kurzem! Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch! Es grufien euch Timotheus, mein Gehilfe, und Lucius und Jason und Sosipater, meine Gefreundeten. Ich, Tertius, grulie euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem Herrn. Es gruliet euch Gajus, mein und derganzen Gemeinde Wirt. Es gruliet euch Erastus, der Stadt Rentmeister, und Quartus, der Bruder. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Dem aber, der euch starken kann laut meines Evangeliums und Predigt von Jesu Christo, durch welche das Geheimnis offenbaret ist, das von der Welt her verschwiegen gewesen ist, nun aber offenbaret, auch kundgemacht durch der Propheten Schriften aus Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter alien Heiden: demselbigen Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesum Christum in Ewigkeit! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Korinther
Zweite Lesung
Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir Gottes Kinder sollen heilien! Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennet ihn nicht. Meine Lieben, wirsind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reiniget sich, gleichwie er auch rein ist. Wer Sunde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsere Sunden wegnehme; und ist keine Sünde in ihm. Wer in ihm bleibet, der sundiget nicht; wer da sundiget, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. Kindlein, lasset euch niemand verfuhren! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sundiget von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstore. Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sunde; denn sein Same bleibet bei ihm, und kann nicht sündigen; denn er ist von Gott geboren. Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat. Denn das ist die Botschaft, die ihr gehoret habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen. Nicht wie Kain, der von dem Argen war und erwurgete seinen Bruder. Und warum erwurgete er ihn? Dali seine Werke bose waren und seines Binders gerecht. Verwundert euch nicht, meine Bruder, ob euch die Welt hasset! Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Bruder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode. Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschlager; und ihrwisset, daß ein Totschlager nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben fur uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben fur die Bruder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Guter hat und siehet seinen Bruder darben und schlielit sein Herz vor ihm zu: wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm? Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und konnen unser Herz vor ihm stillen, dati, so uns unser Herz verdammt, daß Gott grolier ist denn unser Herz und erkennet alle Dinge. Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott; und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefallig ist. Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote halt, der bleibet in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibet: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Zweite Lesung
Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesum Christum, durch welchen wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade darinnen wir stehen, und ruhmen uns der Hoffnung der zukunftigen Herrlichkeit die Gott geben soil. Nicht allein aber das, sondern wir ruhmen uns auch der Trubsale dieweil wirwissen, dad Trubsal Geduld bringet. Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung, Hoffnung aber laftt nicht zuschanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.
Zweite Lesung
Dieweil wir denn einen groften Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht konnte Mitleid haben mit unserer Schwachheit, sondern der versucht ist allenthalben gleich wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasset uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not seinwird.
Evangelium
Er sprach aberauch zu seinen Jungern: Eswar ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward vor ihm beruchtiget, als hatte er ihm seine Guter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie hore ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soil ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben mag ich nicht, so schame ich mich zu betteln. Ich weift wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde; daß sie mich in ihre Hauser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wieviel bistdu meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert Tonnen Oles. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig. Danach sprach erzu dem andern: Du aber, wieviel bistdu schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig. Und der Herr lobete den ungerechten Haushalter, daß er kluglich getan hatte. Denn die Kinder dieser Welt sind kluger denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Groften treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Groften unrecht. So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen? Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer will euch geben dasjenige, das euer ist? Kein Hausknecht kann zweien Herren dienen; entweder erwird einen hassen und den andern lieben, oderwird einem anhangen und den andern verachten. Ihr konnet nicht Gott samt dem Mammon dienen. Das alles horeten die Pharisaer auch; die waren geizig und spotteten sein. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertiget vor den Menschen; aber Gott kennet eure Herzen. Denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott. Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit an wird das Reich Gottes durchs Evangelium geprediget, und jedermann dringet mit Gewalt hinein. Es istaber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, denn daß ein Tüttel vom Gesetz falle. Wersich scheidet von seinem Weibe und freiet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die Abgeschiedene von dem Manne freiet der bricht auch die Ehe. Eswaraberein reicher Mann, derkleidete sich mit Purpur und kostlicher Leinwand und lebete alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwaren und begehrete, sich zu sattigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen. Doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwaren. Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoft. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. Als er nun in der Holle und in der Qual war, hub er seine Augen auf und sah Abraham von feme und Lazarus in seinem Schoft, rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er das Aufterste seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme! Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Boses empfangen; nun aber wird er getrostet, und du wirst gepeiniget. Und uberdas alles istzwischen uns und euch eine grofte Kluft befestiget, daß, die da wollten von hinnen hinabfahren zu euch, konnten nicht und auch nicht von dannen zu uns heruberfahren. Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Flaus; denn ich habe noch funf Bruder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laft sie dieselbigen horen! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham; sondern wenn einervon den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Bufte tun. Er sprach zu ihm: Hbren sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, ob jemand von den Toten aufstünde.
Abendgebet — Zweite Lesung
Paulus, berufen zum Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, und Bruder Sosthenes: Der Gemeinde Gottes zu Korinth, den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen samt alien denen, die anrufen den Namen unsers Herrn Jesu Christi an alien ihren und unsern Orten. Gnade sei miteuch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Ich danke meinem Gott aliezeit eurethalben fur die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn an alien Stricken reich gemacht, an alter Lehre und in aller Erkenntnis wie denn die Predigt von Christo in euch kraftig worden ist, also daß ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi. welcher auch wird euch test behalten bis ans Ende, daß ihr unstraflich seid auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, durch den Namen unsers Herrn Jesu Christi; daß ihr allzumal einerlei Rede fuhret und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinn und in einerlei Meinung. Denn miristvorkommen, liebe Bruder, durch die aus Chloes Gesinde von euch, daß Zank unter euch sei. Ich sage aber davon, daß unter euch einer spricht: Ich bin paulisch; derandere: Ich bin apollisch; der dritte: Ich bin kephisch; der vierte: Ich bin christisch. Wie? ist Christus nun zertrennet? Ist denn Paulus fur euch gekreuziget, Oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft? Ich danke Gott, daß ich niemand unter euch getauft habe aufter Crispus und Gajus, daß nicht jemand sagen moge, ich hatte auf meinen Namen getauft. Ich habe aber auch getauft des Stephanas Hausgesinde; danach weift ich nicht, ob ich etliche andere getauft habe. Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde. Denn das Wort vom Kreuz isteine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft. Denn es stehet geschrieben: Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verstandigen will ich verwerfen. Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch torichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben, sintemal die Juden Zeichen fordern, und die Griechen nach Weisheit fragen. Wir aber predigen den gekreuzigten Christum, den Juden ein Argernis und den Griechen eine Torheit. Denen aber, die berufen sind, beide, Juden und Griechen, predigen wir Christum gottliche Kraft und gdttliche Weisheit. Denn die gottliche Torheit ist weiser, denn die Menschen sind, und die gottliche Schwachheit ist starker, denn die Menschen sind. Sehet an, liebe Bruder, euren Beruf: nicht viel Weise nach dem Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen. sondern was toricht ist vor der Welt, das hat Gott erwahlet, daß er die Weisen zuschanden machte; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwahlet, daß er zuschanden machte, was stark ist; und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwahlet, und das da nichts ist, daß er zunichte machte, was etwas ist, auf daß sich vor ihm kein Fleisch ruhme. Von welchem auch ihr herkommt in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlosung, auf daß (wie geschrieben stehet), wer sich rühmet, der ruhme sich des Herrn.
Evangelium
Und Jesus antwortete und redete abermal durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Konige, der seinem Sohne Hochzeit machte. Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gaste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Gasten: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles bereit; kommet zur Hochzeit! Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seine Knechte, hohneten und toteten sie. Da das der Konig horete, ward erzornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Morder urn und zundete ihre Stadt an. Da sprach erzu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gaste waren es nicht wert. Darum gehet hin auf die Straiten und ladet zur Hochzeit, wen ihrfindet. Und die Knechte gingen aus auf die Straiten und brachten zusammen, wen sie fanden, Bose und Gute. Und die Tische wurden alle voll. Da ging der Konig hinein, die Gaste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an, und sprach zu ihm: Freund, wie bistdu hereinkommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte. Da sprach der Konig zu seinen Dienern: Bindet ihm Hande und Fülte und werfet ihn in die auiterste Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zahneklappen; denn viele sind berufen, aberwenige sind auserwahlet.
Evangelium
Und es begab sich danach, daß er reisete durch Stadte und Markte und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes, und die Zwolfe mit ihm, dazu etliche Weiber, die er gesund hatte gemacht von den bosen Geistern und Krankheiten, namlich Maria, die da Magdalena heißt, von welcher waren sieben Teufel ausgefahren, und Johanna, das Weib Chusas, des Pflegers des Herodes, und Susanna und viel andere, die ihm Handreichung taten von ihrer Habe.
Evangelium
Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht argert. Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch totet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum tun, daß sie weder meinen Vater noch mich erkennen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kommen wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt; denn ich war bei euch. Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein; darum hab' ich gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkundigen. Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unterseinen Jungern untereinander: Was ist das, was er saget zu uns: Uber ein so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daü ich zum Vater gehe? Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Uber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkete Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Uber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber uber ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich, sage euch: Ihr werdet weinen und heulen; aber die Welt wird sich freuen. Ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soil in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist kommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soil sich freuen, und eure Freude soil niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinen Namen, so wird er's euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei. Solches hab' ich zu euch durch Sprichworter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichworter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkundigen von meinem Vater. An demselbigen Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daü ich den Vater fur euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und kommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. Sprechen zu ihm seine Junger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagest kein Sprichwort. Nun wissen wir, daß du alle Dinge weilit und bedarfst nicht, daß dich jemand frage. Darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr. Siehe, es kommt die Stunde und ist schon kommen, daß ihr zerstreuet werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich alleine lasset. Aber ich bin nicht alleine; denn der Vater ist bei mir. Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt uberwunden.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
In Bosko warten die Lesungen des Tages jeden Morgen auf dich — markiere jede als gelesen, damit du nie den Überblick verlierst, lies sie in einer von 30 Übersetzungen und verweile bei einer kurzen Betrachtung. Die Tageslesungen deiner Tradition — nachverfolgt und immer griffbereit.

