Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Da sprach der Hohepriester: Ist dem also? Er aber sprach: Liebe Bruder und Vater, horet zu! Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe erwohnete in Haran, und er sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dirzeigen will. Da ging er aus der Chaldaer Lande und wohnete in Haran. Und von dannen, da sein Vater gestorben war, brachte er ihn heruber in dies Land, darinnen ihr nun wohnet. Und gab ihm kein Erbteil drinnen, auch nicht eines Fulies breit; und verhieli ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte. Aber Gott sprach also: Dein Same wird ein Fremdling sein in einem fremden Lande, und sie werden ihn dienstbar machen und ubel handeln vierhundert Jahre. Und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und danach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Statte . Und gab ihm den Bund der Beschneidung. Und er zeugete Isaak und beschnitt ihn am achten Tag und Isaak den Jakob und Jakob die zwolf Erzvater.
Erste Lesung
Dies ist die Last über Moab: Des Nachts kommt Verstorung über Ar in Moab; sie ist dahin. Des Nachts kommt Verstorung über Kir in Moab; sie ist dahin. Sie gehen hinauf gen Baith und Dibon zu den Altaren, daß sie weinen und heulen über Nebo und Medba in Moab. Aller Haupt ist beschoren, aller Bart ist abgeschnitten. Auf ihren Gassen gehen sie mit Sacken umgurtet; auf ihren Dachern und Straften heulen sie alle und gehen weinend herab. Hesbon und Eleale schreien, dafi man's zu Jahza horet. Darum wehklagen die Gerusteten in Moab; denn es gehet ihrer Seele ubel. Mein Herz schreiet zu Moab; ihre Fluchtigen fliehen von der dreijahrigen Kuh, bis gen Zoar; denn sie gehen gen Luhith hinan und weinen; und auf dem Wege zu Horonaim zu erhebt sich ein Jammergeschrei. Denn die Wasserzu Nimrim versiegen, dafi das Heu verdorret, und das Gras verwelket, und wachset kein grun Kraut. Denn das Gut, das sie gesammelt, und das Volk, das sie gerustet haben, führet man uber den Weidenbach. Geschrei gehet um in den Grenzen Moabs; sie heulen bis gen Eglaim und heulen bei dem Born Elim. Denn die Wasserzu Dimon sind voll Bluts. Dazu will ich uber Dimon noch mehr kommen lassen, beide über die erhalten sind in Moab des Lowen, und uber die Ubrigen im Lande.
Erste Lesung
Da versammelte der Konig Salomo zu sich die Altesten in Israel, alle Obersten der Stamme und Fürsten der Vater unter den Kindern Israel, gen Jerusalem, die Lade des Bundes des HERRN heraufzubringen aus der Stadt Davids, das ist Zion. Und es versammelten sich zum Konige Salomo alle Manner in Israel im Monden Ethanim, am Fest, das ist der siebente Mond. Und da alle Altesten Israels kamen, huben die Priester die Lade des HERRN auf. Und brachten sie hinauf, dazu die Hütte des Stiffs und alles Gerat des Heiligtums, das in der Hütte war. Das taten die Priester und Leviten. Und der Konig Salomo und die ganze Gemeine Israels, die zu ihm sich versammelt hatte, gingen mit ihm vor der Lade her und opferten Schafe und Rinder, so viel, dal$ man's nicht zahlen noch rechnen konnte. Also brachten die Priester die Lade des Bundes des HERRN an ihren Ort, in den Chor des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim. Denn die Cherubim breiteten die Flügel aus an dem Ort, da die Lade stund, und bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her. Und die Stangen waren so lang, daß ihre Knaufe gesehen wurden in dem Heiligtum vor dem Chor, aber aulien wurden sie nicht gesehen; und waren daselbst bis auf diesen Tag. Und war nichts in der Lade denn nur die zwo steinernen Tafeln Moses, die er daselbst lieli in Horeb, da der HERR mit den Kindern Israel einen Bund machte, da sie aus Agyptenland gezogen waren. Da aber die Priester aus dem Heiligtum gingen, erfüllete eine Wolke das Haus des HERRN, daß die Priester nicht konnten stehen und Amts pflegen vor der Wolke. Denn die Herrlichkeit des HERRN erfullete das Haus des HERRN. Da sprach Salomo: Der HERR hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen. Ich habe zwarein Haus gebauet, dir zur Wohnung, einen Sitz, daß du ewiglich da wohnest. Und der Konig wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeine Israels; und die ganze Gemeine Israels stund. Und er sprach: Gelobetsei der HERR, derßott Israels, der durch seinen Mund meinem Vater David geredet und durch seine Hand erfullet hat und gesagt: Von dem Tage an, da ich mein Volk Israel aus Agypten fuhrete, habe ich nie keine Stadt erwahlet unter irgend einem Stamm Israels, daß mir ein Haus gebauet würde, daß mein Name da ware; David aber habe ich erwahlet, daß er uber mein Volk Israel sein sollte. Und mein Vater David hatte es zwar im Sinn, daß er ein Haus bauete dem Namen des HERRN, des Gottes Israels; aber der HERR sprach zu meinem Vater David: Dali du im Sinn hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, hast du wohl getan, daß du solches vornahmest; doch du sollst nicht das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden kommen wird, der soil meinem Namen ein Haus bauen. Und der HERR hat sein Wort bestatiget, das er geredet hat. Denn ich bin aufkommen an meines Vaters Davids Statt und sitze auf dem Stuhl Israels, wie der HERR geredet hat; und habe gebauet ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels. Und habe daselbst eine Statte zugerichtet der Lade, darin der Bund des HERRN ist, den ergemacht hat mit unsern Vatern, da er sie aus Agyptenland fuhrete.
Morgengebet — Erste Lesung
Und nun hore, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, daß ihr sie tun sollt, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land einnehmet, das euch der HERR, euer Vater Gott, gibt. Ihr sollt nichts dazutun, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahren moget die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete. Eure Augen haben gesehen, was der HERR getan hat wider den Baal-Peor; denn alle, die dem Baal-Peor folgeten, hat den HERR, dein Gott, vertilget unter euch. Aber ihr, die ihr dem HERRN, eurem Gott, anhinget, lebet alle heutigestages. Siehe, ich habe euch gelehret Gebote und Rechte, wie mir den HERR, mein Gott, geboten hat, daß ihr also tun sollt im Lande, darein ihr kommen werdet, daß ihr's einnehmet. So behaltet es nun und tut's! Denn das wird eure Weisheit und Verstand sein bei alien Volkern, wenn sie horen werden alle diese Gebote, dafi sie mussen sagen: Ei, welch weise und verstandige Leute sind das, und ein herrlich Volk! Denn wo ist so ein herrlich Volk, zu dem Gotter also nahe sich tun, als der HERR, unser Gott, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein herrlich Volk, das so gerechte Sitten und Gebote habe, als all dies Gesetz; das ich euch heutigestages vorlege? Hute dich nur und bewahre deine Seele wohl, daß du nicht vergessest der Geschichten, die deine Augen gesehen haben, und daü sie nicht aus deinem Herzen kommen all dein Leben lang. Und sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem HERRN, deinem Gott, stundest an dem Berge Horeb, da der HERR zu mir sagte: Versammle mir das Volk, daü sie meine Worte horen und lernen mich furchten all ihre Lebetage auf Erden und lehren ihre Kinder. Und ihr tratet herzu und stundet unten an dem Berge; der Berg brannte aber bis mitten an den Himmel; und war da Finsternis, Wolken und Dunkel. Und den HERR redete mit euch mitten aus dem Feuer. Die Stimme seiner Worte hortet ihr; aber kein Gleichnis sahet ihr außen der Stimme. Und verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu tun, namlich die zehn Worte; und schrieb sie auf zwo steinerne Tafeln. Und der HERR gebot mir zur selbigen Zeit, daü ich euch lehren sollte Gebote und Rechte, daß ihn danach tatet im Lande, darein ihr ziehet, daß ihr es einnehmet. So bewahret nun eure Seelen wohl; denn ihr habt kein Gleichnis gesehen des Tages, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb, auf daß ihr euch nicht verderbet und machet euch irqend ein Bild, das gleich sei einem Mann Oder Weib Oder Vieh auf Erden, Oder Vogel unter dem Himmel, Oder Gewurm auf dem Lande, Oder Fisch im Wasser unter der Erde. Dafi du auch nicht deine Augen aufhebest gen Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen, welche der HERR, dein Gott, verordnet hat alien Volkern unter dem ganzen Himmel. Euch aber hat den HERR angenommen und aus dem eisernen Ofen, namlich aus Agypten, gefuhret, daß ihr sein Erbvolk solltet sein, wie es ist an diesem Tage. Und der HERR war so erzurnet uber mich urn eures Tuns willen, daß er schwur, ich sollte nicht uber den Jordan gehen, noch in das gute Land kommen, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbteil geben wird, sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht uber den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinubergehen und solch gut Land einnehmen. So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat.
Epistel
Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veranderung noch Wechsel des Lichts und Finsternis. Er hat uns gezeuget nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir waren Erstlinge seiner Kreaturen. Darum, liebe Bruder, ein jeglicher Mensch sei schnell zu horen, langsam aberzu reden und langsam zum Zorn; denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. Darum so leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmet das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzet ist, welches kann eure Seelen selig machen.
Erste Lesung
Da arbeiteten Bezaleel und Ahaliab und alle weisen Manner, denen der HERR Weisheit und Verstand gegeben hatte, zu wissen, wie sie allerlei Werk machen sollten, zum Dienst des Heiligtums nach allem, das der HERR geboten hatte. Und Mose rief dem Bezaleel und Ahaliab und alien weisen Mannern, denen der HERR Weisheit gegeben hatte in ihr Herz, namlich alien, die sich willig darerboten und hinzutraten, zu arbeiten an dem Werke. Und sie nahmen zu sich von Mose alle Hebe, die die Kinder Israel brachten zu dem Werk des Dienstes des Heiligtums, daß es gemacht würde. Denn sie brachten alle Morgen ihre willige Gabe zu ihm. Da kamen alle Weisen, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeglicher seines Werks, das sie machten, und sprachen zu Mose: Das Volk bringet zu viel, mehr denn zum Werk dieses Dienstes not ist, das der HERR zu machen geboten hat. Da gebot Mose, daß man rufen ließ durchs Lager: Niemand tue mehrzur Hebe des Heiligtums! Da horete das Volk auf zu bringen. Denn des Dinges war genug zu allerlei Werk, das zu machen war, und noch übrig. Also machten alle weisen Manner unter den Arbeitern am Werk die Wohnung, zehn Teppiche von gezwirnter weifier Seide, gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot, Cherubim, kunstlich. Die Lange eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, und waren alle in einem Mali. Und er heftete je fünf Teppiche zusammen, einen an den andern. Und machte gelbe Schlauflein an eines jeglichen Teppichs Ort, da sie zusammengefuget werden. je funfzig Schlauflein an einen Teppich, damit einer den andern fafite. Und machte funfzig guldene Haklein; und fugte die Teppiche mit den Haklein einen an den andern zusammen, daß es eine Wohnung wurde. Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren zur Hütte üben die Wohnung, dreißig Ellen lang und vier Ellen breit, alle in einem Mali. Und fugte ihrer fünf zusammen auf ein Teil und sechs zusammen aufs andere Teil. Und machte je funfzig Schlauflein an jeglichen Teppich am Ort, damit sie zusammengeheftet würden. Und machte je funfzig eherne Haklein, damit die Hutte zusammen in eins gefuget würde. Und machte eine Decke uber die Hutte von rotlichen Widderfellen und uber die noch eine Decke von Dachsfellen. Und machte Bretter zur Wohnung von Fohrenholz, die stehen sollten, ein jegliches zehn Ellen lang und anderthalb Ellen breit, und an jeglichem zween Zapfen, da mit eins an das andere gesetzt wurde. Also machte er alle Bretter zur Wohnung, daß derselben Bretter zwanzig gegen Mittag stunden; und machte vierzig silberne Fufie drunter, unter jeglich Brett zween Füße an seinen zween Zapfen. Also zur andern Seite der Wohnung, gegen Mitternacht, machte er auch zwanzig Bretter mit vierzig silbernen Füßen, unter jeglich Brett zween Füße. Aber hinten an der Wohnung gegen den Abend machte er sechs Bretter, und zwei andere hinten an den zwo Ecken der Wohnung, daß ein jegliches der beiden sich mit seinem Ortbrett von unten auf gesellete und oben am Haupt zusammenkame mit einer Klammer, daß der Bretter acht wurden und sechzehn silberne Füße, unter jeglichem zween Füße. Und er machte Riegel von Fohrenholz, fünf zu den Brettern auf der einen Seite der Wohnung und fünf auf der andern Seite und funf hinten an, gegen den Abend. Und machte die Riegel, daß sie mitten an den Brettern durchhingestoßen würden, von einem Ende zum andern. Und überzog die Bretter mit Golde; aber ihre Rinken machte er von Gold zu den Riegeln und überzog die Riegel mit Golde. Und machte den Vorhang mit den Cherubim dran kunstlich mit gelber Seide, Scharlaken, Rosinrot und gezwirnter weißer Seide. Und machte zu demselben vier Saulen von Fohrenholz und überzog sie mit Gold und ihre Kopfe von Golde; und goß dazu vier silberne Füße. Und machte ein Tuch in der Tür der Hütte; von gelber Seide, Scharlaken, Rosenrot und gezwirnter weißer Seide gestickt, und fünf Saulen dazu mit ihren Kopfen und überzog ihre Kopfe und Reife mit Golde; und funf eherne Füße dran.
Morgengebet — Zweite Lesung
Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und fuhrete sie beiseits auf einen hohen Berg. Und ward verklaret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weili als ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hutten machen, direine, Mose eine und Elia eine. Da ernoch also redete, siehe, da uberschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr horen. Da das die Jünger horeten, Helen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und furchtet euch nicht! Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine. Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soil ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. Doch ich sage euch: Es ist Elia schon kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. Da verstunden die Jünger, daß er von Johannes dem Taufer zu ihnen geredet hatte. Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Fülien und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; erfallt oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich habe ihn zu deinen Jungern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du unglaubige und verkehrte Art, wie lange soil ich bei euch sein? Wie lange soli ich euch dulden? Bringet mirihn hieher! Und Jesus bedrauete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde. Da traten zu ihm seine Junger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so moget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmoglich sein. Aber diese Art fahrt nicht aus denn durch Beten und Fasten. Da sie aber ihr Wesen hatten in Galilaa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukunftig, dad. des Menschen Sohn uberantwortet werde in der Menschen Hande. Und sie werden ihn toten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrubt. Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dunkt dich, Simon? Von wem nehmen die Konige auf Erden den Zoll Oder Zins, von ihren Kindern Oder von den Fremden? Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. Auf dafi aber wir sie nicht argern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffahrt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirstdu einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn fur mich und dich.
Antwortpsalm
HERR, ich traue auf dich; laft mich nimmermehr zuschanden werden! Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir und hilf mir! Sei mir ein starker Hort, dahin ich immerfliehen moge, derdu zugesagt hast, mirzu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. Denn du bist meine Zuversicht, Herr HERR, meine Hoffnung von meiner Jugend an. Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Mein Ruhm ist immer von dir. Ich bin vor vielen wie ein Wunder; aber du bist meine starke Zuversicht. Laft meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein taglich. Verwirfmich nicht in meinem Alter; verlaft mich nicht, wenn ich schwach werde. Denn meine Feinde reden wider mich, und die auf meine Seele halten, beraten sich miteinander und sprechen: Gott hat ihn verlassen; jaget nach und ergreifet ihn, denn da ist kein Erretter! Gott, sei nicht feme von mir; mein Gott, eile mir zu helfen! Schamen müssen sich und umkommen, die meiner Seele wider sind; mit Schande und Hohn müssen sie überschüttet werden, die mein Unglück suchen. Ich aber will immer harren und will immer deines Ruhmes mehr machen. Mein Mund soil verkündigen deine Gerechtigkeit, taglich dein Heil, die ich nicht alle zahlen kann. Ich gehe einher in der Kraft des Herrn HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. Gott, du hast mich von Jugend auf gelehret; darum verkündige ich deine Wunder. Auch verlaft mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Arm verkündige Kindeskindern und deine Kraft alien, die noch kommen sollen. Gott, deine Gerechtigkeit ist hoch, der du grofte Dinge tust. Gott, wer ist dir gleich? Denn du lassest mich erfahren viel und grofte Angst und machst mich wieder lebendig und holest mich wieder aus der Tiefe der Erde herauf. Du machst mich sehr graft und trostest mich wieder. So danke ich auch dir mit Psalterspiel fur deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir auf der Harfe, du Heiliger in Israel. Meine Lippen und meine Seele, die du erloset hast, sind frohlich und lobsingen dir. Auch dichtet meine Zunge taglich von deiner Gerechtigkeit. Denn schamen müssen sich und zuschanden werden, die mein Unglück suchen.
Evangelium
Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo qehest du hin? sondern dieweil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der T roster nicht zu euch; so ich abergehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn derselbige kommt, der wird die Welt strafen urn die Sunde und um die Gerechtigkeit und urn das Gericht: um die Sunde, dafi sie nicht glauben an mich; um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe, und ihr mich hinfort nicht sehet; um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr konnet's jetzt nicht tragen. Wenn aberjener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn erwird nicht von ihm selber reden, sondern was er horen wird, das wird er reden, und was zukunftig ist, wird er euch verkundigen. Derselbige wird mich verklaren; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkundigen.
Antwortpsalm
Da Israel aus Agypten zog, das Haus Jakob aus dem fremden Volk, da ward Juda sein Heiligtum, Israel seine Herrschaft. Das Meer sah und floh; der Jordan wandte sich zuruck; die Berge hupfeten wie die Lammer, die Hugel wie die jungen Schafe. Was war dir, du Meer, dati du flohest, und du Jordan, daß du dich zurückwandtest; ihr Berge, daß ihr hupfetet wie die Lammer, ihr Hugel, wie die jungen Schafe? Vor dem HERRN bebete die Erde, vor dem Gott Jakobs, der den Fels wandelte in Wassersee und die Steine in Wasserbrunnen.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze Oder stehe auf, so weiftest du es: du verstehest meine Gedanken von feme. Ich gehe Oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege. Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht ailes wissest. Du schaffest es, was ich vor Oder hernach tue, und haltst deine Hand uber mir. Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen. Wo soil ich hingehen vor deinem Geist und wo soli ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Fuhre ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Holle, siehe, so bist du auch da. Nahme ich Flügel der Morgenrote und bliebe am auftersten Meer, so würde mich doch deine Hand daselbst fuhren und deine Rechte mich halten. Sprache ich: Finsternis moge mich decken, so muft die Nacht auch Licht um mich sein; denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht. Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest uber mir in Mutterleibe. Ich danke dir daruber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl. Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war. Aberwie kostlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine grofte Summa! Sollt ich sie zahlen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir. Ach, Gott, daß du totetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mirweichen muftten! Denn sie reden von dir lasterlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache. Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreuftt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen. Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mirfeind. Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prufe mich und erfahre, wie ich's meine; und siehe, ob ich auf bosem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Antwortpsalm
An den Wassern zu Babel saften wir und weineten, wenn wir an Zion gedachten. Unsere FHarfen hingen wir an die Weiden, die drinnen sind. Denn daselbst hieften uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen frohlich sein: Lieber, singet uns ein Lied von Zion! Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen? Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meiner Rechten vergessen! Meine Zunge musse an meinem Gaumen kleben, wo ich dein nicht gedenke, wo ich nicht lasse Jerusalem meine hochste Freude sein. HERR, gedenke der Kinder Edom am Tage Jerusalems, die da sagen: Rein ab, rein ab, bis auf ihren Boden! Du verstorte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergelte, wie du uns getan hast! Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an den Stein!
Abendgebet — Erste Lesung
So hutet euch nun, daß ihr des Bundes des HERRN, eures Gottes, nicht vergesset, den er mit euch gemacht hat, und nicht Bilder machet einigerlei Gleichnis, wie der HERR, dein Gott, geboten hat. Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrend Feuer und ein eifriger Gott. Wenn ihr nun Kinder zeuget und Kindeskinder und im Lande wohnet und verderbet euch und machet euch Bilder einigerlei Gleichnis, daß ihr ubel tut vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr ihn erzurnet, so rufe ich heutigestages uber euch zu Zeugen Himmel und Erde, daß ihr werdet bald umkommen von dem Lande, in welches ihrgehet uber den Jordan, daß ihr's einnehmet; ihr werdet nicht lange drinnen bleiben, sondern werdet vertilget werden. Und der HERR wird euch zerstreuen unter die Vblker; und werdet ein geringer Pobel übrig sein unter den Heiden, dahin euch der HERR treiben wird. Daselbst wirst du dienen den Gottern, die Menschenhande Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen, noch horen, noch essen, noch riechen. Wenn du aber daselbst den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wo du ihn wirst von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen. Wenn du geangstet sein wirst, und dich treffen werden alle diese Dinge in den letzten Tagen, so wirst du dich bekehren zu dem HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchen. Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; erwird dich nicht lassen noch verderben, wird auch nicht vergessen des Bundes, den er deinen Vatern geschworen hat. Dann frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf Erden geschaffen hat, von einem Ende des Himmels zum andern, ob je ein solch groß Ding geschehen, Oder des Gleichen je gehoret sei, daß ein Volk Gottes Stimme gehort habe aus dem Feuer reden, wie du gehort hast, und dennoch lebest? Oderob Gottversucht habe, hineinzugehen und ihm ein Volk mitten aus einem Volk zu nehmen durch Versuchung, durch Zeichen, durch Wunder, durch Streit und durch eine machtige Hand und durch einen ausgereckten Arm und durch sehr schreckliche Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, fur euch getan hat in Agypten vor deinen Augen? Du hast's gesehen, auf daß du wissest, daß der HERR allein Gott ist, und keiner mehr. Vom Himmel hat er dich seine Stimme horen lassen, daß er dich züchtigte; und auf Erden hat er dir gezeiget sein grolies Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehoret, darum daß er deine Vater geliebet und ihren Samen nach ihnen erwahlet hat, und hat dich ausgeführet mit seinem Angesicht durch seine grofie Kraft aus Agypten, daß er vertriebe vor dir her grolie Volker und starkere, denn du bist, und dich hineinbrachte, daß er dir ihr Land gabe zum Erbteil, wie es heutigestages stehet. So sollst du nun heutigestages wissen und zu Flerzen nehmen, daß der HERR ein Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner mehr; daß du haltest seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird dir's und deinen Kindern nach dirwohlgehen, daß dein Leben lange wahre in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gibt ewiglich. Da sonderte Mose drei Stadte aus jenseits des Jordans gegen der Sonnen Aufgang,
Zweite Lesung
Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwandelte die obern Lander und kam gen Ephesus und fand etliche Junger. Zu denen sprach er: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, da ihr glaubig worden seid? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehort, ob ein Heiliger Geist sei. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buüe und sagte dem Volk, daü sie sollten glauben an den, der nach ihm kommen sollte, das ist, an Jesum, daü der Christus sei. Da sie das horeten, lielien sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu. Und da Paulus die Hande auf sie legete, kam der Heilige Geist auf sie und redeten mit Zungen und weissageten. Und aller der Manner waren bei zwolfen. Er ging aber in die Schule und predigte frei drei Monden lang, lehrete und beredete sie von dem Reich Gottes. Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und ubel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Junger und redete taglich in der Schule eines, der hiefi Tyrannus. Und dasselbige geschah zwei Jahre lang, also daß alle, die in Asien wohneten, das Wort des Herrn Jesu horeten, beide, Juden und Griechen. Und Gottwirkete nicht geringe Taten durch die Hande des Paulus, also daß sie auch von seiner Haut die Schweilituchlein und Koller über die Kranken hielten, und die Seuchen von ihnen wichen, und die bosen Geister von ihnen ausfuhren. Es unterwanden sich aber etliche der umlaufenden Juden, die da Beschworer waren, den Namen des Herrn Jesu zu nennen uber die da bose Geister hatten, und sprachen: Wir beschworen euch bei Jesu, den Paulus prediget. Es waren ihrer aber sieben Sohne eines Juden, Skeva, des Hohenpriesters, die solches taten. Aber der bose Geist antwortete und sprach: Jesum kenne ich wohl, und Paulus weili ich wohl; wer seid ihr aber? Und der Mensch, in dem der bose Geist war, sprang auf sie und ward ihrer machtig und warf sie unter sich, also daß sie nackend und verwundet aus demselbigen Hause entflohen. Dasselbige aber ward kund alien, die zu Ephesus wohneten, beide, Juden und Griechen; und fiel eine Furcht uber sie alle, und der Name des Herrn Jesu ward hochgelobet. Es kamen auch viel derer, die glaubig waren worden, und bekannten und verkundigten, was sie ausgerichtet hatten. Viele aber, die da vorwitzige Kunst getrieben hatten, brachten die Bucher zusammen und verbrannten sie offentlich und uberrechneten, was sie wert waren, und fanden des Geldes fünfzigtausend Groschen. Also machtig wuchs das Wort des Herrn und nahm uberhand. Da das ausgerichtet war, setzte sich Paulus vor im Geiste, durch Mazedonien und Achaja zu reisen und gen Jerusalem zu wandeln, und sprach: Nach dem, wenn ich daselbst gewesen bin, muli ich auch Rom sehen. Und sandte zwei, die ihm dieneten, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien; eraber verzog eine Weile in Asien. Es erhub sich aber urn dieselbige Zeit eine nicht kleine Bewegung uber diesem Wege. Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, der machte der Diana silberne Tempel und wandte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinst zu. Dieselbigen versammelte er und die Beiarbeiter desselbigen Handwerks und sprach: Liebe Manner, ihr wisset, daß wir grolien Zugang von diesem Handel haben. Und ihr sehet und horet, daß nicht allein zu Ephesus, sondern auch fast in ganz Asien dieser Paulus viel Volks abfallig macht, uberredet und spricht: Es sind nicht Gotter, welche von Handen gemacht sind. Aber es will nicht allein unserm Handel dahin geraten, daß er nichts gelte, sondern auch der Tempel der grolien Gottin Diana wird fur nichts geachtet, und wird dazu ihre Majestat untergehen, welcher doch ganz Asien und der Weltkreis Gottesdienst erzeiget. Als sie das horeten, wurden sie voll Zorns, schrieen und sprachen: Groli ist die Diana der Epheser! Und die ganze Stadtward voll Getummels. Sie sturmeten aber einmutiglich zu dem Schauplatz und ergriffen Gajus und Aristarchus aus Mazedonien, des Paulus Gefahrten. Da aber Paulus wollte unter das Volk gehen, lielien's ihm die Junger nicht zu. Auch etliche der Obersten in Asien, die des Paulus gute Freunde waren, sandten zu ihm und ermahneten ihn, daß ersich nicht begabe auf den Schauplatz. Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und war die Gemeinde irre, und die meisten wuliten nicht, warum sie zusammenkommen waren. Etliche aber vom Volk zogen Alexander hervor, da ihn die Juden hervorstielien. Alexander aber winkete mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten. Da sie aber innewurden, daß er ein Jude war, erhub sich eine Stimme von alien und schrieen bei zwo Stunden: Groli ist die Diana der Epheser! Da aber der Kanzler das Volk gestillet hatte, sprach er: Ihr Manner von Ephesus, welcher Mensch ist, der nicht wisse, daß die Stadt Ephesus sei eine Pflegerin der grolien Gottin Diana und des himmlischen Bildes? Weil nun das unwidersprechlich ist, so sollt ihr ja stille sein und nichts Unbedachtiges handeln. Ihr habt diese Menschen hergefuhret, die weder Kirchenrauber noch Lasterer eurer Gottin sind. Hat aber Demetrius, und die mit ihm sind vom Handwerk, an jemand einen Anspruch, so halt man Gericht, und sind Landvogte da; lasset sie sich untereinander verklagen. Wollet ihr aber etwas anderes handeln, so mag man es ausrichten in einer ordentlichen Gemeinde. Denn wir stehen in der Gefahr, daß wir urn diese heutige Emporung verklaget mochten werden, und doch keine Sache vorhanden ist, damit wir uns solches Aufruhrs entschuldigen mochten. Und da er solches gesagt, lieli erdie Gemeinde gehen.
Zweite Lesung
Und danach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine grofie Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit. Und schrie aus Macht mit grolier Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die grolie, und eine Behausung der Teufel worden und ein Behaltnis aller unreinen Geister und ein Behaltnis aller unreinen und feindseligen Vogel. Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken; und die Konige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und ihre Kaufleute sind reich worden von ihrer grolien Wollust. Und ich horete eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen; Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlet sie, wie sie euch bezahlet hat, und macht's ihr zwiefaltig nach ihren Werken; und mit welchem Kelch sie euch eingeschenket hat, schenket ihr zwiefaltig ein. Wieviel sie sich herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, so viel schenket ihr Qual und Leid ein. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze und bin eine Konigin und werde keine Witwe sein, und Leid werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen, der Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden. Denn stark ist Gott der Herr, der sie richten wird. Und es werden sie beweinen und sich uber sie beklagen die Konige auf Erden, die mit ihr gehuret und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brande. Und werden von feme stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Wehe, wehe, die grofte Stadt Babylon, die starke Stadt! Auf eine Stunde ist dein Gericht kommen. Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen bei sich selbst, dafi ihre Ware niemand mehr kaufen wird, die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und Seide und Purpur und Scharlach und allerlei Thinenholz und allerlei Gefaft von Elfenbein und allerlei Gefaft von kostlichem Holz und von Erz und von Eisen und von Marmor und Zimt und Thymian und Salben und Weihrauch und Wein und 01 und Semmeln und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leichname und Seelen der Menschen. Und das Obst, daran deine Seele Lust hatte, ist von dir gewichen; und alles, was vollig und herrlich war, ist von dir gewichen; und du wirst solches nicht mehrfinden. Die Kaufleute solcher Ware, die von ihr sind reich worden, werden von feme stehen vor Furcht ihrer Qual, weinen und klagen und sagen: Wehe, wehe! die grofte Stadt, die bekleidet war mit Seide und Purpur und Scharlach und uberguldet war mit Golde und Edelgestein und Perlen! Denn in einer Stunde ist verwustet solcher Reichtum. Und alle Schiffsherren und der Haufe, die auf den Schiffen hantieren, und Schiffsleute, die auf dem Meer hantieren, stunden von feme und schrieen, da sie den Rauch von ihrem Brande sahen, und sprachen: Wer ist gleich der groften Stadt? Und sie warfen Staub auf ihre Haupter und schrieen, weineten und klagten und sprachen: Wehe, wehe! die grolie Stadt, in welcher reich worden sind alle, die da Schiffe im Meer hatten, von ihrer Ware! Denn in einer Stunde ist sie verwustet. Freue dich uber sie, Himmel und ihr heiligen Apostel und Propheten! Denn Gott hat euer Urteü an ihr gerichtet. Und ein starker Engel hub einen groften Stein auf als einen Muhlstein warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die grofte Stadt Babylon und nicht mehr erfunden werden. Und die Stimme der Sanger und Saitenspieler, Pfeifer und Posaunen soil nicht mehr in dir gehoret werden; und kein Handwerksmann einiges Handwerks soil mehr in dir erfunden werden; und die Stimme der Mühle soil nicht mehr in dir gehoret werden; und das Licht der Leuchte soil nicht mehr in dir leuchten; und die Stimme des Brautigams und der Braut soil nicht mehr in dir gehoret werden; denn deine Kaufleute waren Fursten auf Erden; denn durch deine Zauberei sind verirret worden alle Heiden. Und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr erfunden worden und aller derer, die auf Erden erwurget sind.
Zweite Lesung
Denn als Gott Abraham verhieft, da er bei keinem Grofteren zu schworen hatte, schwur er bei sich selbst und sprach: Wahrlich, ich will dich segnen und vermehren. Und also trug er Geduld und erlangte die Verheiftung. Die Menschen schworen wohl bei einem Grofteren, denn sie sind; und der Eid macht ein Ende alles Haders, dabei es fest bleibt unter ihnen. Aber Gott, da erwollte den Erben der Verheiftung uberschwenglich beweisen, daß sein Rat nicht wankete, hat er einen Eid dazugetan, auf daß wir durch zwei Stucke, die nicht wanken (denn es ist unmoglich, daß Gott luge), einen starken Trost haben, die wir Zuflucht haben und halten an der angebotenen Hoffnung, welche wir haben als einen sicheren und festen Anker unserer Seele, der auch hineingehet in das Inwendige des Vorhangs, dahin der Vorlaufer fur uns eingegangen, Jesus, ein Hoherpriester worden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.
Zweite Lesung
Weil nun Christus im Fleisch fur uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit demselbigen Sinn: denn wer am Fleisch leidet, der horet auf von Sünden, daiß er hinfort, was noch hinterstelliger Zeit im Fleisch ist, nicht der Menschen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe. Denn es ist genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens zugebracht haben nach heidnischem Willen, da wirwandelten in Unzucht, Lüsten, Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und greulichen Abgottereien. Das befremdet sie, dafi ihr nicht mit ihnen laufet in dasselbige wüste, unordentliche Wesen, und lastern; welche werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten. Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkundiget, auf dafi sie gerichtet werden nach dem Menschen am Fleisch, aber im Geist Gott leben. Es ist aber nahe kommen das Ende aller Dinge. So seid nun mafüg und nuchtern zum Gebet. Vor alien Dingen aber habt untereinander eine brunstige Liebe; denn die Liebe decket auch der Sünden Menge. Seid gastfrei untereinander ohne Murmeln! Und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
Evangelium
Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, wie geschrieben stehet in den Propheten: Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der da bereite deinen Weg vor dir! Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Steige richtig! Johannes, der war in der Wüste, taufte und predigte von der Taufe der Bufte zur Vergebung der Sünden. Und es ging zu ihm hinaus das ganze judische Land und die von Jerusalem und lieften sich alle von ihm tauten im Jordan und bekannten ihre Sünden. Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und miteinem ledernen Gürtel um seine Lenden und aft Heuschrecken und wilden Honig. Und predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist starker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe auflose. Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem Heiligen Geist tauten. Und es begab sich zu derselbigen Zeit, daß Jesus aus Galilaa von Nazareth kam und lieft sich tauten von Johannes im Jordan. Und alsbald stieg er aus dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleichwie eine Taube herab kommen auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und bald trieb ihn der Geist in die Wüste. Und war allda in der Wüste vierzig Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dieneten ihm. Nachdem aber Johannes überantwortet ward, kam Jesus nach Galilaa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeikommen. Tut Bufte und glaubt an das Evangelium! Da er aber an dem Galilaischen Meerging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. Alsbald verlieften sie ihre Netze und folgeten ihm nach. Und da ervon dannen ein wenig furbaft ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und bald rief er sie. Und sie lieften ihren Vater Zebedaus im Schiff mit den Tagelohnern und folgeten ihm nach. Und siegingen gen Kapernaum; und bald an den Sabbaten ging er in die Schule und lehrete. Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrete gewaltiglich und nicht wie die Schriftgelehrten. Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen mit einem unsaubern Geist, der schrie und sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist kommen, uns zu verderben. Ich weift, wer du bist, der Heilige Gottes. Und Jesus bedrauete ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der unsaubere Geist rift ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm. Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das fur eine neue Lehre? Er gebeut mit Gewalt den unsaubern Geistern, und sie gehorchen ihm. Und sein Gerucht erscholl bald umher in die Grenze Galilaas. Und sie gingen bald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. Und die Schwieger Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr. Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verlieft sie bald, und sie dienete ihnen. Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene. Und die ganze Stadt versammelte sich vor der Tur. Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Seuchen beladen waren, und trieb viele Teufel aus und lieft die Teufel nicht reden; denn sie kannten ihn. Und des Morgens vor Tag stund er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Statte und betete daselbst. Und Petrus mitdenen, die bei ihm waren, eileten ihm nach. Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann suchet dich. Und er sprach zu ihnen: Laftt uns in die nachsten Stadte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich kommen. Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galilaa und trieb die Teufel aus. Und es kam zu ihm ein Aussatziger, der bat ihn, knieete vor ihm und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich wohl reinigen. Und es jammerte Jesum und reckte die Hand aus, ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und als er so sprach, ging der Aussatz alsbald von ihm, und er ward rein. Und Jesus bedrauete ihn und trieb ihn alsbald von sich und sprach zu ihm: Siehe zu, daß du niemand nichts sagest, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere fur deine Reinigung, was Mose geboten hat, zum Zeugnis uber sie. Er aber, da er hinauskam, hub er an und sagte viel davon und machte die Geschichte ruchbar, also daß er hinfort nicht mehr konnte offentlich in die Stadt gehen, sondern er war draußen in den wusten Ortern. Und sie kamen zu ihm von alien Enden.
Abendgebet — Zweite Lesung
Und ich, liebe Bruder, da ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten Oder hoher Weisheit, euch zu verkundigen die gottliche Predigt. Denn ich hielt mich nicht dafür, daß ich etwas wüftte unter euch ohne allein Jesum Christum, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch mit Schwachheit und mit Furcht und mitgroftem Zittern. Und mein Wort und meine Predigt war nicht in vernunftigen Reden menschlicher Weisheit, sondern in Beweisung des Geistes und der Kraft, auf daß euer Glaube bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft. Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Weit, auch nicht der Obersten dieser Welt, welche vergehen; sondern wir reden von der heimlichen, verborgenen Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor der Welt zu unserer Herrlichkeit, welche keiner von den Obersten dieser Welt erkannt hat; denn wo sie die erkannt hatten, hatten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuziget; sondern wie geschrieben stehet: Das kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehoret hat und in keines Menschen Herz kommen ist, das Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. Uns aber hat es Gott offenbaret durch seinen Geist; denn der Geist erforschet alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit. Denn welcher Mensch weili, was im Menschen ist, ohne der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also auch weili niemand, was in Gott ist, ohne der Geist Gottes. Wiraberhaben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, daß wir wissen konnen, was uns von Gott gegeben ist. Welches wir auch reden, nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Heilige Geist lehret, und richten geistliche Sachen geistlich. Der naturliche Mensch abervernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und kann es nicht erkennen; denn es muli geistlich gerichtet sein. Der Geistliche aber richtet alles und wird von niemand gerichtet. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oderwer will ihn unterweisen? Wir aber haben Christi Sinn.
Evangelium
Es begab sich aber, da sie wandelten, ging er in einen Markt. Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus. Und sie hatte eine Schwester, die hieft Maria; die setzte sich zu Jesu Füften und horete seiner Rede zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, daß mich meine Schwester lasset alleine dienen? Sage ihr doch, daß sie es auch angreife! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe! Eines aber ist not: Maria hat das gute Teil erwahlet; das soil nicht von ihr genommen werden.
Evangelium
So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Ein anderer ist's, der von mir zeuget; und ich weiß, daß das Zeugnis wahr ist, das er von mir zeuget. Ihr schicktet zu Johannes, und er zeugete von der Wahrheit. Ich aber nehme nicht Zeugnis von Menschen, sondern solches sage ich, auf daß ihr selig werdet. Er war ein brennend und scheinend Licht; ihr aber wolltet eine kleine Weile frohlich sein von seinem Licht. Ich aber habe ein grower Zeugnis denn des Johannes Zeugnis; denn die Werke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sie vollende, dieselbigen Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater gesandt habe. Und der Vater, der mich gesandt hat, derselbige hat von mir gezeuget. Ihr habt nie weder seine Stimme gehoret noch seine Gestalt gesehen. Und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnend; denn ihr glaubet dem nicht, den er gesandt hat.
Evangelium
Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein graft Erdbeben. Denn der Engel des Herm kam vom Himmel herab, trat hinzu und walzte den Stein von der Tur und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weift wie der Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als waren sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Furchtet euch nicht; ich weift, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Statte, da der Herrgelegen hat! Und gehet eilend hin und saget es seinen Jungern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, erwird vor euch hingehen nach Galilaa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und grafter Freude und liefen, daß sie es seinen Jungern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jungern zu verkundigen, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüftet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füfte und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Furchtet euch nicht! Gehet hin und verkundiget es meinen Brudern, daß sie gehen nach Galilaa; daselbst werden sie mich sehen. Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hutern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Und sie kamen zusammen mit den Altesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Gelds genug und sprachen: Saget, seine Junger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wirschliefen. Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, daß ihr sicher seid. Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehret waren. Solches ist eine gemeine Rede worden bei den Juden bis auf den heutigen Tag. Aber die elf Junger gingen nach Galilaa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte. Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Volker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
In Bosko warten die Lesungen des Tages jeden Morgen auf dich — markiere jede als gelesen, damit du nie den Überblick verlierst, lies sie in einer von 30 Übersetzungen und verweile bei einer kurzen Betrachtung. Die Tageslesungen deiner Tradition — nachverfolgt und immer griffbereit.

