Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Erste Lesung
Paulus, ein Apostel Jesu Christi, nach dem Befehl Gottes, unsers Heilandes, und des Herrn Jesu Christi, der unsere Hoffnung ist: Timotheus, meinem rechtschaffenen Sohn im Glauben. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo. Wie ich dich ermahnet habe, daß du zu Ephesus bliebest, da ich nach Mazedonien zog, und gebotest etlichen, daß sie nicht anders lehreten, auch nicht achthatten auf die Fabeln und der Geschlechtsregister, die kein Ende haben, und bringen Fragen auf, mehr denn Besserung zu Gott im Glauben. Denn die Hauptsumme des Gebots ist Liebe von reinem Herzen und von gutem Gewissen und von ungefarbtem Glauben, welcher haben etliche gefehlet und sind umgewandt zu unnutzem Geschwatz, wollen der Schrift Meister sein und verstehen nicht, was sie sagen, Oder was sie setzen.
Erste Lesung
Wenn ich Israel heilen will, so findet sich erst die Sunde Ephraims und die Bosheit Samaria, wie sie Abgotterei treiben. Denn wiewohl sie unter sich selbst mit Dieben und auswendig mit Raubern geplagt sind, dennoch wollen sie nicht merken, daß ich alle ihre Bosheit merke. Ich sehe aber ihr Wesen wohl, das sie ailenthalben treiben. Sie vertrosten den Konig durch ihre Bosheit und die Fursten durch ihre Lugen und sind allesamt Ehebrecher, gleichwie ein Backofen, den der Backer heizet, wenn er hat ausgeknetet, und lafit den Teig durchsauern und aufgehen. Heute ist unsers Konigs Fest (sprechen sie), da fahen die Fursten an vom Wein toll zu werden; so zeucht er die Spotter zu sich. Denn ihr Herz ist in heilier Andacht wie ein Backofen, wenn sie opfern und die Leute betrugen; aber ihr Backer schlaft die ganze Nacht, und des Morgens brennet er lichterlohe. Noch sind sie so heifier Andacht wie ein Backofen. Obgleich ihre Richter aufgefressen werden und alle ihre Konige fallen, noch ist keiner unter ihnen, der mich anrufe. Ephraim menget sich unter die Volker; Ephraim ist wie ein Kuchen, den niemand umwendet, sondern Fremde fressen seine Kraft, noch will er's nicht merken. Er hat auch graue Haare gekriegt; noch will er's nicht merken. Und die Hoffart Israels wird vor ihren Augen gedemutiget; noch bekehren sie sich nicht zum HERRN, ihrem Gott, fragen auch nicht nach ihm in diesem allem. Denn Ephraim ist wie eine verlockte Taube, die nichts merken will. Jetzt rufen sie Agypten an, dann laufen sie zu Assur. Aber indem sie hin und her laufen, will ich mein Netz uber sie werfen und herunterrucken wie die Vogel unter dem Himmel; ich will sie strafen, wie man prediget in ihrer Sammlung. Wehe ihnen, daß sie von mirweichen! Sie müssen verstoret werden, denn sie sind abtrunnig von mir worden. Ich wollte sie wohl erlosen, wenn sie nicht wider mich Lugen lehreten. So rufen sie mich auch nicht an von Herzen, sondern loren auf ihren Lagern. Sie versammeln sich um Korn und Mosts willen und sind mir ungehorsam. Ich lehre sie und starke ihren Arm; abersie denken Boses von mir. Sie bekehren sich, aber nicht recht, sondern sind wie ein falscher Bogen; darum werden ihre Fursten durchs Schwert fallen; ihr Drauen soli in Agyptenland zum Spott werden.
Erste Lesung
Ein Psalm Davids, da er war in der Wuste. Gott, du bist mein Gott; frühe wache ich zu dir. Es durstet meine Seele nach dir, mein Fleisch verlanget nach dir, in einem trockenen und durren Lande, da kein Wasser ist. Daselbst sehe ich nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne schauen deine Macht und Ehre. Denn deine Gute ist besser denn Leben. Meine Lippen preisen dich. Daselbst wollte ich dich gerne loben mein Leben lang und meine Hande in deinem Namen aufheben. Das ware meines Herzens Freude und Wonne, wenn ich dich mit frohlichem Munde loben sollte. Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich; wenn ich erwache, so rede ich von dir. Denn du bist mein Heifer, und unter dem Schatten deiner Flügel ruhme ich. Meine Seele hanget dir an; deine rechte Hand erhalt mich. Sie aberstehen nach meiner Seele, michzu uberfallen; sie werden unter die Erde hinunterfahren. Sie werden ins Schwert fallen und den Fuchsen zuteil werden.
Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
A slothful man is compared to a stone that is defiled; And every one will hiss him out in his disgrace. A slothful man is compared to the filth of a dunghill: Every man that takes it up will shake out his hand. A father has shame in having begotten an uninstructed son; And a foolish daughter is born to his loss. A prudent daughter will inherit a husband of her own; And she that brings shame is the grief of her father. She that is bold brings shame upon father and husband; And she will be despised of them both. Unseasonable discourse is as music in mourning; But stripes and correction are wisdom at every season. He that teaches a fool is as one that glues a potsherd together; Even as one that wakes a sleeper out of a deep sleep. He that discourseth to a fool is as one discoursing to a man that slumbereth; And at the end he will say, What is it? Weep for the dead, for light has failed him; And weep for a fool, for understanding has failed him: Weep more sweetly for the dead, because he has found rest; But the life of the fool is worse than death. Seven days are the days of mourning for the dead; But for a fool and an ungodly man, all the days of his life. Talk not much with a foolish man, And go not to one that has no understanding: Beware of him, lest you have trouble; And so you shall not be defiled in his onslaught: Turn away from him, and you will find rest; And so you shall not be wearied in his madness. What shall be heavier than lead? And what is the name thereof, but a fool? Sand, and salt, and a mass of iron, is easier to bear, Than a man without understanding. Timber girded and bound into a building will not be loosed with shaking: So a heart established in due season on well advised counsel will not be afraid. A heart settled upon a thoughtful understanding Is as an ornament of plaister on a polished wall. Pales set on a high place will not stand against the wind: So a fearful heart in the imagination of a fool will not stand against any fear. He that pricks the eye will make tears to fall; And he that pricks the heart makes it to show feeling. Whoso casts a stone at birds frays them away; And he that upbraids a friend will dissolve friendship. If you have drawn a sword against a friend, despair not; For there may be a returning. If you have opened your mouth against a friend, fear not; For there may be a reconciling; Except it be for upbraiding, and arrogance, and disclosing of a secret, and a treacherous blow: For these things every friend will flee. Gain trust with your neighbor in his poverty, That in his prosperity you may have gladness: Abide stedfast to him in the time of his affliction, That you may be heir with him in his inheritance. Before fire is the vapor and smoke of a furnace; So revilings before bloodshed. I will not be ashamed to shelter a friend; And I will not hide myself from his face: And if any evil happen to me because of him, Every one that hears it will beware of him. Who shall set a watch over my mouth, And a seal of shrewdness upon my lips, That I fall not from it, and that my tongue destroy me not?
Epistel
Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Erste Lesung
Und da das Jahr urn war, zur Zeit, wenn die Konige ausziehen, fuhrete Joab die Fleermacht und verderbete der Kinder Ammon Land, kam und belagerte Rabba. David aber blieb zu Jerusalem. Und Joab schlug Rabba und zerbrach sie. Und David nahm die Krone ihres Konigs von seinem Haupt und fand daran einen Zentner Goldes schwer und Edelgesteine; und sie ward David auf sein Haupt gesetzt. Auch fuhrete er aus der Stadt sehr viel Raubs. Aber das Volk drinnen fuhrete er heraus und teilte sie mit Sagen und eisernen Haken und Keilen. Also tat David alien Stadten der Kinder Ammon. Und David zog samt dem Volk wieder gen Jerusalem. Danach erhub sich ein Streit zu Gaser mit den Philistern. Dazumal schlug Sibechai, der Husathiter, den Sibai, der aus den Kindern der Riesen war, und demutigte ihn. Und es erhub sich noch ein Streit mit den Philistern. Da schlug Elhanan, der Sohn Jairs, den Lahemi, den Bruder Goliaths, den Gathiter, welcher hatte eine Spieftstange wie ein Weberbaum. Abermal ward ein Streit zu Gath. Da war ein grower Mann, der hatte je sechs Finger und sechs Zehen, die machen vierundzwanzig, und erwar auch von den Riesen geboren; und hohnete Israel. Aber Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids, schlug ihn. Diese waren geboren von den Riesen zu Gath und fielen durch die Hand Davids und seiner Knechte.
Morgengebet — Zweite Lesung
Ersah aber auf und schauete die Reichen, wie sie ihre Opfer einlegten in den Gotteskasten. Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein. Und er sprach: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr denn sie alle eingelegt. Denn diese alle haben aus ihrem Uberfluli eingelegt zu dem Opfer Gottes; sie aber hat von ihrer Armut alle ihre Nahrung, die sie hatte, eingelegt. Und da etliche sagten von dem Tempel, daß er geschmuckt ware von feinen Steinen und Kleinoden, sprach er: Es wird die Zeit kommen, in welcher des alles, das ihr sehet, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird, der nicht zerbrochen werde. Sie fragten ihn aber und sprachen: Meister, wann soli das werden? und welches ist das Zeichen, wann das geschehen wird? Er aber sprach: Sehet zu, lasset euch nicht verführen! Denn viele werden kommen in meinem Namen und sagen, ich sei es, und: Die Zeit ist herbeikommen. Folget ihnen nicht nach! Wenn ihr aber horen werdet von Kriegen und Emporungen, so entsetzet euch nicht. Denn solches muß zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da. Da sprach erzu ihnen: Ein Volk wird sich erheben uber das andere und ein Reich uber das andere. Und werden geschehen grolie Erdbebungen hin und her, teure Zeit und Pestilenz. Auch werden Schrecknisse und grolie Zeichen vom Himmel geschehen. Aber vor diesem allem werden sie die Hande an euch legen und verfolgen und werden euch uberantworten in ihre Schulen und Gefangnisse und vor Konige und Fursten ziehen um meines Namens willen. Das wird euch aber widerfahren zu einem Zeugnis. So nehmet nun zu Herzen, daß ihr nicht sorget, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, welcher nicht sollen widersprechen mogen noch widerstehen alle eure Widerwartigen. Ihr werdet aber uberantwortet werden von den Eltern, Brudern, Gefreundeten und Freunden; und sie werden euer etliche toten. Und ihr werdet gehasset sein von jedermann um meines Namens willen. Und ein Haar von eurem Hauptsoll nicht umkommen. Fasseteure Seelen mit Geduld! Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket, daß herbeikommen ist ihre Verwustung. Alsdann wer in Judaa ist, der fliehe auf das Gebirge; und wer mitten drinnen ist, der weiche heraus; und wer auf dem Lande ist, der komme nicht hinein. Denn das sind die Tage der Rache, daß erfullet werde alles, was geschrieben ist. Wehe aber den Schwangern und Saugerinnen in denselbigen Tagen! Denn es wird grofte Not auf Erden sein und ein Zorn uber dies Volk. Und sie werden fallen durch des Schwertes Scharfe und gefangen gefuhrt unter alle Volker; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis daß der Heiden Zeit erfullet wird. Und es werden Zeichen geschehen an der Sonne und Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein und werden zagen; und das Meer und die Wasserwogen werden brausen. Und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Krafte werden sich bewegen. Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in der Wolke mit grafter Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfanget zu geschehen, so sehet auf und hebet eure Haupter auf, darum daß sich eure Erlosung nahet. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Sehet an den Feigenbaum und alle Baume! Wenn sie jetztausschlagen, so sehet ihr's an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr, wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch, dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß es alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht. Aber hütet euch, daß eure Herzen nicht beschweret werden mit Fressen und Saufen und mit Sorgen der Nahrung, und komme dieser Tag schnell uber euch; denn wie ein Fallstrick wird er kommen uber alle, die auf Erden wohnen. So seid nun wacker allezeit und betet, daß ihr würdig werden moget, zu entfliehen diesem allem, was geschehen soil, und zu stehen vor des Menschen Sohn. Und er lehrete des Tages im Tempel; des Nachts aber ging er aus und blieb uber Nacht am Olberge. Und alles Volk machte sich fruhe auf zu ihm, im Tempel ihn zu horen.
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids, da er seine Gebarde verstellete vor Abimelech, der ihn von sich trieb, und erwegging. Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soil immerdar in meinem Munde sein. Meine Seele soil sich rühmen des HERRN, daß die Elenden horen und sich freuen. Preiset mit mir den HERRN und lalit uns miteinander seinen Namen erhohen! Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Welche ihn ansehen und aniaufen, deren Angesicht wird nicht zuschanden. Da dieser Elende rief, horete der HERR und half ihm aus alien seinen Noten. Der Engel des HERRN lagert sich urn die her, so ihn furchten, und hilft ihnen aus. Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist! Wohl dem, der auf ihn trauet! Furchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn furchten, haben keinen Mangel. Die Reichen müssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut. Kommt her, Kinder, horetmirzu! Ich will euch die Furcht des HERRN lehren. Wer ist, der gut Leben begehrt und gerne gute Tage hatte? Behute deine Zunge vor Bosem und deine Lippen, daß sie nicht falsch reden. Laß vom Bosen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach. Die Augen des HERRN sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien. Das Antlitz aber des HERRN stehet uber die, so Boses tun, daß er ihr Gedachtnis ausrotte von der Erde. Wenn die (Gerechten) schreien, so horet der HERR und errettet sie aus all ihrer Not. Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochenes Herzens sind, und hilft denen, die zerschlagen Gemüt haben. Der Gerechte muß viel leiden; aber der HERR hilft ihm aus dem allem. Er bewahret ihm alle seine Gebeine, daß deren nicht eins zerbrochen wird. Den Gottlosen wird das Ungluck toten, und die den Gerechten hassen, werden Schuld haben. Der HERR erloset die Seele seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen, werden keine Schuld haben.
Evangelium
Darum ist das Himmelreich gleich einem Konige, der mit seinen Knechten rechnen woilte. Und als er anting zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig. Da er's nun nicht hatte zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir! Ich will dir's alles bezahlen. Da jammerte den Herm desselbigen Knechts und liefi ihn los, und die Schuld erlieli er ihm auch. Da ging derselbige Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig. Und er griff ihn an und wurgete ihn und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist! Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir! Ich will dir's alles bezahlen. Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefangnis, bis daü er bezahlete, was er schuldig war. Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrubt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht! Alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen uber deinen Mitknecht, wie ich mich uber dich erbarmet habe? Und sein Herr ward zornig und uberantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlete alles, was er ihm schuldig war. Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehle.
Antwortpsalm
Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied! Die Gemeine der Heiligen soil ihn loben. Israel freue sich des, der ihn gemacht hat; die Kinder Zion seien frohlich, uber ihrem Konige! Sie sollen loben seinen Namen im Reigen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen. Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er hilft den Elenden herrlich. Die Heiligen sollen frohlich sein und preisen und rühmen auf ihren Lagern. Ihr Mund soli Gott erhohen, und sollen scharfe Schwerter in ihren Handen haben, daß sie Rache üben unterden Heiden, Strafe unter den Volkern, ihre Konige zu binden mit Ketten und ihre Edlen mit eisernen Fesseln, daß sie ihnen tun das Recht, davon geschrieben ist. Solche Ehre werden alle seine Heiligen haben. Halleluja!
Antwortpsalm
Ein Psalm Davids von der schonen Jugend, vorzusingen. Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzahle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin frohlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhochster, dafi du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umkommen vordir. Denn du fuhrest mein Recht und Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl ein rechter Richter. Du schiltst die Heiden und bringest die Gottlosen um; ihren Namen vertilgest du immer und ewiglich. Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die Stadte hast du umgekehret; ihr Gedachtnis ist umkommen samt ihnen. Der HERR aber bleibt ewiglich; er hat seinen Stuhl bereitet zum Gericht. Und er wird den Erdboden recht richten und die Leute regieren rechtschaffen. Und der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in der Not. Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlassest nicht, die dich, HERR, suchen. Lobetden HERRN, der zu Zion wohnet; verkundiget unter den Leuten sein Tun! Denn ergedenkt und fragt nach ihrem Blut; er vergisset nicht des Schreiens der Armen. HERR, sei mir gnadig; siehe an mein Elend unter den Feinden, der du mich erhebest aus den Toren des Todes, auf dafi ich erzahle all deinen Preis in den Toren der Tochter Zion, dafi ich frohlich sei uber deine Hilfe. Die Heiden sind versunken in der Grube, die sie zugerichtet hatten; ihr Fuli ist gefangen im Netz, das sie gestellet hatten. So erkennet man, daß der HERR Recht schaffet. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hande durchs Wort. Sela. Ach, dafi die Gottlosen müfiten zur Holle gekehret werden, alle Heiden, die Gottes vergessen! Denn erwird des Armen nicht so ganz vergessen, und die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich. HERR, stehe auf, daü Menschen nicht Uberhand kriegen; lali alle Heiden vor dir gerichtet werden! Gib ihnen, HERR, einen Meister, dafi die Heiden erkennen dafi sie Menschen sind. Sela.
Antwortpsalm
Der HERR ist Konig, darum toben die Volker; er sitzet auf Cherubim, darum reget sich die Welt. Der HERR ist groß zu Zion und hoch über alle Volker. Man danke deinem großen und wunderbarlichen Namen, der da heilig ist. Im Reich dieses Konigs hat man das Recht lieb. Du gibst Frommigkeit; du schaffest Gericht und Gerechtigkeit in Jakob. Erhebet den HERRN, unsern Gott, betet an zu seinem Fußschemel; denn er ist heilig. Mose und Aaron unter seinen Priestern und Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen; sie riefen an den HERRN, und ererhorete sie. Er redete mit ihnen durch eine Wolkensaule. Sie hielten seine Zeugnisse und Gebote, die er ihnen gab. HERR, du bist unser Gott, du erhoretest sie; du, Gott, vergabest ihnen und straftest ihr Tun: Erhohet den HERRN, unsern Gott, und betet an zu seinem heiligen Berge; denn der HERR, unser Gott, ist heilig:
Abendgebet — Erste Lesung
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O Lord, Father and Master of my life, Abandon me not to their counsel: Suffer me not to fall by them. Who will set scourges over my thought, And a discipline of wisdom over my heart? That they spare me not for my ignorances, And my heart pass not by their sins: That my ignorances be not multiplied, And my sins abound not; And I will fall before my adversaries, And my enemy rejoice over me. O Lord, Father and God of my life, Give me not a proud look, And turn away concupiscense from me. Let not greediness and chambering overtake me; And give me not over to a shameless mind. Hear you⌃, my children, the discipline of the mouth; And he that keeps it will not be taken. The sinner will be overtaken in his lips; And the reviler and the proud man will stumble therein. Accustom not your mouth to an oath; And be not accustomed to the naming of the Holy One. For as a servant that is continually scourged will not lack a bruise, So he also that swears and names God continually will not be cleansed from sin. A man of many oaths will be filled with iniquity; And the scourge will not depart from his house: If he shall offend, his sin will be upon him; And if he disregard it, he has sinned doubly; And if he has sworn in vain, he will not be justified; For his house will be filled with calamities. There is a manner of speech that is clothed about with death: Let it not be found in the heritage of Jacob; For all these things will be far from the godly, And they will not wallow in sins. Accustom not your mouth to gross rudeness, For therein is the word of sin. Remember your father and your mother, For you sit in the midst of great men; That you be not forgetful before them, And become a fool by your custom; So will you wish that you had not been born, And curse the day of your nativity. A man that is accustomed to words of reproach Will not be corrected all the days of his life. Two sorts of men multiply sins, And the third will bring wrath: A hot mind, as a burning fire, will not be quenched till it be consumed: A fornicator in the body of his flesh will never cease till he has burned out the fire. All bread is sweet to a fornicator: He will not leave off till he die. A man that goes astray from his own bed, Saying in his heart, Who sees me? Darkness is round about me, and the walls hide me, And no man sees me; of whom am I afraid? The Most High will not remember my sins; —And the eyes of men are his terror, And he knows not that the eyes of the Lord are ten thousand times brighter than the sun, Beholding all the ways of men, And looking into secret places. All things were known to him or ever they were created; And in like manner also after they were perfected. This man will be punished in the streets of the city; And where he suspected not he will be taken. So also a wife that leaves her husband, And brings in an heir by a stranger. For first, she was disobedient in the law of the Most High; And secondly, she trespassed against her own husband; And thirdly, she played the adulteress in whoredom, And brought in children by a stranger. She shall be brought out into the congregation; And upon her children will there be visitation. Her children will not spread into roots, And her branches will bear no fruit. She will leave her memory for a curse; And her reproach will not be blotted out. And those who are left behind will know that there is nothing better than the fear of the Lord, And nothing sweeter than to take heed to the commandments of the Lord.
Zweite Lesung
Paulus und Timotheus, Knechte Jesu Christi: Allen Heiligen in Christo Jesu zu Philippi samtden Bischofen und Dienern. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Ich danke meinem Gott, so oft ich euer gedenke (welches ich allezeit tue in allem meinem Gebet fur euch alle, und tue das Gebet mit Freuden), uber eurer Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis her. Und bin desselbigen in guter Zuversicht, daß, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollfuhren bis an den Tag Jesu Christi. Wie es denn mir bilüg ist, daß ich dermaüen von euch alien halte, darum daß ich euch in meinem Herzen habe in diesem meinem Gefangnis, darin ich das Evangelium verantworte und bekraftige, als die ihr alle mit mir der Gnade teilhaftig seid. Denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch alien verlanget von Herzensgrund in Jesu Christo. Und darum bete ich, daü eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntnis und Erfahrung, daß ihr prufen moget, was das Beste sei, auf daß ihr seid lauter und unanstofüg bis auf den Tag Christi, erfullet mit Fruchten der Gerechtigkeit, diedurch Jesum Christum geschehen (in euch) zu Ehre und Lobe Gottes.] Ich lasse euch aberwissen, liebe Brüder, daü, wie es urn mich stehet, das ist nur mehr zur Forderung des Evangeliums geraten, also daß meine Bande offenbar worden sind in Christo in dem ganzen Richthause und bei den andern alien, und viel Brüder in dem Herrn aus meinen Banden Zuversicht gewonnen, desto turstiger worden sind, das Wort zu reden ohne Scheu. Etliche zwar predigen Christum auch urn Hasses und Haders willen, etliche aber aus guter Meinung. Jene verkundigen Christum aus Zank und nicht lauter; denn sie meinen, sie wollen eine Trübsal zuwenden meinen Banden. Diese aber aus Liebe; denn sie wissen, daü ich zur Verantwortung des Evangeliums hier liege. Was ist ihm aber denn? Daü nur Christus verkundiget werde allerlei Weise, es geschehe Zufalles Oder rechter Weise; so freue ich mich doch darinnen und will mich auch freuen. Denn ich weili, daß mir dasselbige gelingetzur Seligkeit durch euer Gebet und durch Handreichung des Geistes Jesu Christi wie ich endlich warte und hoffe, daß ich in keinerlei Stuck zuschanden werde, sondern daü mit aller Freudigkeit, gleichwie sonst allezeit, also auch jetzt, Christus hoch gepreiset werde an meinem Leibe, es sei durch Leben Oder durch Tod. Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Sintemal aber im Fleisch leben dienet, mehr Frucht zu schaffen, so weüi ich nicht, welches ich erwahlen soil. Denn es liegt mir beides hart an: Ich habe Lust abzuscheiden und bei Christo zu sein, welches auch viel besser ware: Aberes ist notiger, im Fleisch bleiben urn euretwilien. Und in guter Zuversicht weüi ich, daß ich bleiben und bei euch alien sein werde euch zur Forderung und zur Freude des Glaubens, auf daü ihr euch sehr ruhmen moget in Christo Jesu an mir durch meine Ankunft wieder zu euch. Wandelt nur wurdiglich dem Evangelium Christi, auf daß, ob ich komme und sehe euch Oder abwesend von, euch hore, daü ihr stehet in einem Geist und einer Seele und samt uns kampfet fur den Glauben des Evangeliums und euch in keinem Wege erschrecken lasset von den Widersachern, welches ist ein Anzeichen, ihnen der Verdammnis euch aber der Seligkeit, und dasselbige von Gott. Denn euch ist gegeben, urn Christi willen zu tun, daß ihr nicht allein an ihn glaubet, sondern auch urn seinetwillen leidet, und habet denselbigen Kampf, welchen ihr an mir gesehen habt und nun von mir horet.
Zweite Lesung
Von dem ihr aber mir geschrieben habt, antworte ich: Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib beruhre. Aber urn der Hurerei willen habe ein jeglicher sein eigen Weib, und eine jegliche habe ihren eigenen Mann. Der Mann leiste dem Weibe die schuldige Freundschaft, desselbigengleichen das Weib dem Manne. Das Weib ist ihres Leibes nicht machtig, sondern der Mann. Desselbigengleichen der Mann ist seines Leibes nicht machtig, sondern das Weib. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn aus beider Bewilligung eine Zeitlang, daß ihrzum Fasten und Beten Mufte habet; und kommet wiederum zusammen; auf daß euch der Satan nicht versuche urn eurer Unkeuschheit willen. Solches sage ich aber aus Vergunst und nicht aus Gebot. Ich wollte aber lieber, alle Menschen waren, wie ich bin; aber ein jeglicher hat seine eigene Gabe von Gott, einer so, der andere so. Ich sage zwarden Ledigen und Witwen: Es ist ihnen gut, wenn sie auch bleiben wie ich. So sie aber sich nicht enthalten, so laft sie freien; es ist besser freien, denn Brunst leiden. Den Ehelichen aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß das Weib sich nicht scheide von dem Manne. So sie sich aber scheidet, daß sie ohne Ehe bleibe Oder sich mit dem Manne versohne, und daß der Mann das Weib nicht von sich lasse. Den andern aber sage ich, nicht der Herr: So ein Bruder ein unglaubig Weib hat, und dieselbige laftt es sich gefallen, bei ihm zu wohnen, der scheide sich nicht von ihr. Und so ein Weib einen unglaubigen Mann hat, und er laftt es sich gefallen, bei ihr zu wohnen, die scheide sich nicht von ihm. Denn der unglaubige Mann ist geheiliget durch das Weib, und das unglaubige Weib wird geheiliget durch den Mann. Sonst waren eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig. So aber der Unglaubige sich scheidet, so laft ihn sich scheiden. Es ist der Bruder Oder die Schwester nicht gefangen in solchen Fallen. Im Frieden aber hat uns Gott berufen. Was weiftt du aber, du Weib, ob du den Mann werdest selig machen? Oder du Mann was weiftt du, ob du das Weib werdest selig machen? Doch wie einem jeglichen Gott hat ausgeteilet. Ein jeglicher, wie ihn der Herr berufen hat, also wandele er. Und also schaffe ich's in alien Gemeinden. Istjemand beschnitten berufen, derzeuge keine Vorhaut. Istjemand berufen in der Vorhaut, der lasse sich nicht beschneiden. Die Beschneidung ist nichts, und die Vorhaut ist nichts, sondern Gottes Gebote halten; Ein jeglicher bleibe in dem Beruf, darinnen er berufen ist. Bist du als Knecht berufen, sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so brauche des viel lieber. Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein Gefreiter des Herrn; desselbigengleichen, wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte! Ein jeglicher, liebe Bruder, worinnen er berufen ist, darinnen bleibe er bei Gott. Von den Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn; ich sage aber meine Meinung, als ich Barmherzigkeit erlanget habe von dem Herrn, treu zu sein. So meine ich nun, solches sei gut um der gegenwartigen Not willen, daß es dem Menschen gut sei, also zu sein. Bist du an ein Weib gebunden, so suche nicht los zu werden; bist du aber los vom Weibe, so suche kein Weib. So du aber freiest, sündigest du nicht; und so eine Jungfrau freiet, sundiget sie nicht; doch werden solche leibliche Trubsal haben. Ich verschone aber euergerne. Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Weiter ist das die Meinung: Die da Weiber haben, daß sie seien, als flatten sie keine, und die da weinen, als weineten sie nicht, und die sich freuen, als freueten sie sich nicht, und die da kaufen, als besaften sie es nicht, und die diese Welt gebrauchen, dafi sie dieselbige nicht miftbrauchen; denn das Wesen dieser Welt vergehet. Ich wollte aber, daß ihr ohne Sorge waret. Wer ledig ist, der sorget, was dem Herrn angehoret, wie er dem Herrn gefalle. Wer aber freiet, der sorget, was der Welt angehoret, wie er dem Weibe gefalle. Es ist ein Unterschied zwischen einem Weibe und einer Jungfrau. Welche nicht freiet, die sorget, was dem Herrn angehoret, daß sie heilig sei, beide, am Leibe und auch am Geist; die aber freiet, die sorget, was der Welt angehoret, wie sie dem Manne gefalle. Solches aber sage ich zu eurem Nutz; nicht daß ich euch einen Strick an den Hals werfe, sondern dazu, daß es fein ist, und ihr stets und unverhindert dem Herrn dienen konnet. So aber jemand sich lasset dunken, es wolle sich nicht schicken mit seiner Jungfrau, weil sie eben wohl mannbar ist, und es will nicht anders sein, so tue er, was er will; er sundiget nicht, er lasse sie freien. Wenn einer aber sich fest vornimmt, weil er ungezwungen ist und seinen freien Willen hat, und beschlieftt solches in seinem Herzen, seine Jungfrau also bleiben zu lassen, der tut wohl. Endlich, welcher verheiratet, der tut wohl; welcher aber nicht verheiratet, der tut besser. Ein Weib ist gebunden an das Gesetz, solange ihr Mann lebet; so aber ihr Mann entschlaft, ist sie frei, sich zu verheiraten, welchem sie will; allein, daß es in dem Herrn geschehe. Seliger ist sie aber, wo sie also bleibet, nach meiner Meinung. Ich halte aber, ich habe auch den Geist Gottes.
Zweite Lesung
Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf daß ihr nicht sundiget. Und ob jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesum Christum, der gerecht ist. Und derselbige ist die Versohnung für unsere Sünde, nicht allein aber für die unsere, sondern auch für die der ganzen Welt. Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. Wer da sagt: Ich kenne ihn, und halt seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. Wer aber sein Wort halt, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer da sagt, daß er in ihm bleibet, der soil auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat.
Zweite Lesung
So lasset nun die Sunde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihm Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten. Auch begebet nicht der Sunde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst Gott, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder Gott zu Waffen der Gerechtigkeit, Denn die Sunde wird nicht herrschen konnen fiber euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetze seid, sondern unter der Gnade. Wie nun? sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei feme! Wisset ihr nicht, welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sunde zum Tode Oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott sei aber gedanket, daß ihr Knechte der Sunde gewesen seid, aber nun gehorsam worden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. Denn nun ihr frei worden seid von der Sunde, seid ihr Knechte worden der Gerechtigkeit. Ich muft menschlich davon reden urn der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zu Dienste der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet nun auch eure Glieder zu Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. Denn da ihr der Sunde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit fur Frucht? Welcher ihr euch jetzt schamet; denn das Ende derselbigen ist der Tod. Nun ihr aber seid von der Sunde frei und Gottes Knechte worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sunde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm Herm.
Evangelium
Da sie nun nahe an Jerusalem kamen gen Bethphage an den Olberg, sandte Jesus seiner Junger zwei und sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und bald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ein Füllen bei ihr. Loset sie auf und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprechet: Der Herr bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen. Das geschah aber alles, auf daß erfullet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Konig kommt zu dir sanftmutig und reitet auf einem Esel und auf einem Fullen der lastbaren Eselin. Die Junger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachten die Eselin und das Fullen und legten ihre Kleider darauf und setzten ihn darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; die andern hieben Zweige von den Baumen und streueten sie auf den Weg. Das Volk aber, das vorging und nachfolgete, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Hohe! Und als erzu Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Jesus, der Prophet von Nazareth aus Galilaa. Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkaufer und Kaufer im Tempel und stieft urn der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkramer. Und sprach zu ihnen: Es stehetgeschrieben: Mein Haus soil ein Bethaus heiften. Ihr aber habt eine Mordergrube daraus gemacht. Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel, und er heilete sie. Da aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten sahen die Wunder, die er tat, und die Kinder im Tempel schreien und sagen: Hosianna dem Sohn Davids! wurden sie entrüstet und sprachen zu ihm: Horst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Sauglinge hast du Lob zugerichtet? Und er lieft sie da und ging zur Stadt hinaus gen Bethanien und blieb daselbst. Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn. Und ersah einen Feigenbaum an dem Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blatter. Und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr keine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrete alsbald. Und da das die Junger sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum sobald verdorret? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, so ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solches mit dem Feigenbaum tun, sondern so ihr werdet sagen zu diesem Berge: Heb' dich auf und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen. Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, so werdet ihr's empfahen. Und als er in den Tempel kam, traten zu ihm, als er lehrete, die Hohenpriester und die Altesten im Volk und sprachen: Aus was fur Macht tust du das, und wer hat dir die Macht gegeben? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mir das saget, will ich euch auch sagen, aus was fur Macht ich das tue. Woher war die Taufe Johannes? War sie vom Himmel Oder von den Menschen? Da gedachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht? Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so mussen wir uns vor dem Voik furchten; denn sie hielten alle Johannes fur einen Propheten. Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was fur Macht ich das tue. Was dunket euch aber? Es hatte ein Mann zwei Sohne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberge. Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Danach reuete es ihn und ging hin. Und erging zum andern und sprach gleich also. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! und ging nicht hin. Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, die Zollner und Huren mogen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr. Johannes kam zu euch und lehrete euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zollner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Bufte, daß ihr ihm danach auch geglaubt hattet. Horet ein ander Gleichnis! Es war ein Hausvater, der pflanzete einen Weinberg und fuhrete einen Zaun darum und grub eine Kelter darinnen und bauete einen Turm und tat ihn den Weingartnern aus und zog uber Land. Da nun herbeikam die Zeit der Fruchte, sandte er seine Knechte zu den Weingartnern, daß sie seine Fruchte empfingen. Da nahmen die Weingartner seine Knechte; einen staupten sie, den andern toteten sie, den dritten steinigten sie. Abermal sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleich also. Danach sandte erseinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingartner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn toten und sein Erbgut an uns bringen! Und sie nahmen ihn und stieüen ihn zum Weinberge hinaus und toteten ihn. Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er diesen Weingartnern tun? Sie sprachen zu ihm: Erwird die Bosewichte ubel umbringen und seinen Weinberg andern Weingartnern austun, die ihm die Fruchte zu rechter Zeitgeben. Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem Herm ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und den Heiden gegeben werden, die seine Fruchte bringen. Und werauf diesen Stein fallt, der wird zerschellen; auf welchen er aber fallt, den wird er zermalmen. Und da die Hohenpriester und Pharisaer seine Gleichnisse horeten, vernahmen sie, daß er von ihnen redete. Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen; aber sie furchteten sich vor dem Volk; denn es hielt ihn fur einen Propheten.
Abendgebet — Zweite Lesung
Paulus und Silvanus und Timotheus: der Gemeinde zu Thessalonich, in Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Wir danken Gott allezeit fur euch alle und gedenken euer in unserm Gebet ohne Unterlaft. Und denken an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser Herr Jesus Christus vor Gott und unserm Vater. Denn, liebe Bruder, von Gott geliebet, wir wissen, wie ihr auserwahlet seid, daß unser Evangelium ist bei euch gewesen nicht allein im Wort, sondern beide, in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in grafter Gewiftheit; wie ihr wisset, welcherlei wir gewesen sind unter euch um euretwillen. Und ihr seid unsere Nachfolger worden und des Herrn und habt das Wort aufgenommen unter vielen Trubsalen mit Freuden im Heiligen Geist, also daß ihr worden seid ein Vorbild alien Glaubigen in Mazedonien und Achaja. Denn von euch ist auserschollen das Wort des Herrn nicht allein in Mazedonien und Achaja, sondern an alien Orten ist auch euer Glaube an Gott ausgebrochen, also daß nicht not ist, euch etwas zu sagen. Denn sie selbst verkundigen von euch, was fur einen Eingang wir zu euch gehabt haben, und wie ihr bekehret seid zu Gott von den Abgottern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten seines Sohns vom Himmel, welchen er auferwecket hat von den Toten, Jesum, der uns von dem zukünftigen Zorn erloset hat.
Evangelium
Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem. Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schafhause ein Teich, der heißt auf ebraisch Bethesda und hat fünf Hallen, in welchen lagen viel Kranke, Blinde, Lahme, Durre; die warteten, wenn sich das Wasser bewegte. Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser. Welcher nun der erste, nachdem das Wasser beweget war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war. Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre krank gelegen. Da Jesus denselbigen sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich beweget, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steiget ein anderervormirhinein. Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin! Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselbigen Tages der Sabbat. Da sprachen die Juden zu dem, der gesund war worden: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen. Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm dein Bett und gehe hin. Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und gehe hin? Der aber gesund war worden, wulite nicht, wer er war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund worden; sundige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Argeres widerfahre! Der Mensch ging hin und verkundigte es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu toten, daß er solches getan hatte auf den Sabbat.
Evangelium
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Groften treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Groften unrecht. So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen? Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer will euch geben dasjenige, das euer ist? Kein Hausknecht kann zweien Herren dienen; entweder erwird einen hassen und den andern lieben, oderwird einem anhangen und den andern verachten. Ihr konnet nicht Gott samt dem Mammon dienen. Das alles horeten die Pharisaer auch; die waren geizig und spotteten sein. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid's, die ihr euch selbst rechtfertiget vor den Menschen; aber Gott kennet eure Herzen. Denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.
Evangelium
Es begab, sich aber, da sich das Volk zu ihm drang, zu horen das Wort Gottes, und er stund am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze; trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, dafi er's ein wenig vom Lande führete. Und er setzte sich und Iehrete das Volk aus dem Schiff. Und als er hatte aufgehort zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Hohe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische; und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kamen und hulfen ihnen ziehen. Und sie kamen und fülleten beide Schiffe voll, also daß sie sanken. Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; ich bin ein sundiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken ankommen und alle, die mit ihm waren, uber diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten; desselbigengleichen auch Jakobus und Johannes, die Sohne des Zebedaus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Furchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie fuhreten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgeten ihm nach. Und es begab sich, da er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voll Aussatzes. Da der Jesum sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, willst du, so kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus und ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und alsbald ging der Aussatz von ihm. Und er gebot ihm dall, er's niemand sagen sollte; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere fur deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. Es kam aberdie Sage von ihm jeweiter aus; und kam viel Volks zusammen, daß sie horeten und durch ihn gesund wurden von ihren Krankheiten. Er aber entwich in die Wuste und betete. Und es begab, sich auf einen Tag, daß er lehrete, und salien da die Pharisaer und Schriftgelehrten, die da kommen waren aus alien Markten in Galilaa und Judaa und von Jerusalem. Und die Kraft des Herrn ging von ihm und half jedermann. Und siehe, etliche Manner brachten einen Menschen auf einem Bette, der war gichtbruchig; und sie suchten, wie sie ihn hineinbrachten und vor ihn legten. Und da sie vor dem Volk nicht fanden, an welchem Ort sie ihn hineinbrachten, stiegen sie auf das Dach und lielien ihn durch die Ziegel hernieder mit dem Bettlein, mitten unter sie, vor Jesus. Und da er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dirvergeben. Und die Schriftgelehrten und Pharisaer fingen an zu denken und sprachen: Wer ist der, daß er Gotteslasterung redet? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott? Da aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denket ihr in euren Herzen? Welches ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben? oderzu sagen: Stehe auf und wandle? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat auf Erden Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Ich sage dir, stehe auf und hebe dein Bettlein auf; und gehe heim. Und alsbald stund er auf vor ihren Augen und hub das Bettlein auf, darauf er gelegen war, und ging heim und preisete Gott. Und sie entsetzten sich alle und preiseten Gott und wurden voil Furcht und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen. Und danach ging eraus und sah einen Zollner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mirnach! Und er verlieli alles, stund auf und folgete ihm nach. Und Levi richtete ihm ein grofi Mahl zu in seinem Hause; und viel Zollner und andere salien mit ihm zu Tisch. Und die Schriftgelehrten und Pharisaer murreten wider seine Junger und sprachen: Warum esset und trinket ihr mit den Zollnern und Sundern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedurfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin kommen, zu rufen die Sunder zur Bulie und nicht die Gerechten. Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten Johannes Junger so oft und beten so viel, desselbigengleichen der Pharisaer Junger, aber deine Junger essen und trinken? Er sprach aber zu ihnen: Ihr moget die Hochzeitleute nicht zum Fasten treiben, solange der Brautigam bei ihnen ist. Es wird aber die Zeit kommen, daß der Brautigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten. Und er sagte zu ihnen ein Gleichnis: Niemand flicket einen Lappen vom neuen Kleid auf ein alt Kleid; wo anders, so reilit das neue, und der Lappen vom neuen reimet sich nicht auf das alte. Und niemand fasset Most in alte Schlauche; wo anders, so zerreiliet der Most die Schlauche und wird verschuttet, und die Schlauche kommen urn. Sondern den Most soil man in neue Schlauche fassen, so werden sie beide behalten. Und niemand ist, der vom alten trinkt und wolle bald des neuen; denn er spricht: Der alte ist milder.
Ein täglicher Leseplan, der fortlaufend durch die Bibel führt. Der Bibeltext ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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