Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Exodus 1

Dies sind die Namen der Kinder Israels, die mit Jakob nach Agypten kamen; ein jeglicher kam mit seinem Hause hinein: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Isaschar, Sebulon, Benjamin, Dan, Naphthali, Gad, Asser. Und aller Seelen, die aus den Lenden Jakobs kommen waren, der waren siebenzig. Joseph aber war zuvor in Agypten. Da nun Joseph gestorben war und alle seine Brüder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten, wuchsen die Kinder Israel und zeugeten Kinder und mehreten sich; und wurden ihrer sehr viel, daß ihrer das Land voll ward. Da kam ein neuer Konig auf in Agypten, der wuftte nichts von Joseph; und sprach zu seinem Volk: Siehe, des Volks der Kinder Israel ist viel und mehr denn wir. Wohlan, wirwollen sie mit Listen dampfen, daß ihrer nicht so viel werden. Denn wo sich ein Krieg erhübe, mochten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und wider uns streiten und zum Lande ausziehen. Und man setzte Fronvogte uber sie, die sie mit schweren Diensten drucken sollten; denn man bauete dem Pharao die Stadte Pithon und Raemses zu Schatzhausern. Aber je mehr sie das Volk druckten, je mehr sich es mehrete und ausbreitete. Und sie hielten die Kinder Israel wie einen Greuel. Und die Agypter zwangen die Kinder Israel zu Dienst mit Unbarmherzigkeit und machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit im Ton und Ziegeln und mit allerlei Fronen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit. Und der Konig in Agypten sprach zu den ebraischen Wehmuttern, deren eine hieft Siphra und die andere Pua: Wenn ihr den ebraischen Weibern helfet und auf dem Stuhl sehet, daß es ein Sohn ist, so totet ihn; ist's aber eine Tochter, so lasset sie leben. Aber die Wehmutter furchteten Gott und taten nicht, wie der Konig in Agypten zu ihnen gesagt hatte, sondern lieften die Kinder leben. Da rief der Konig in Agypten den Wehmuttern und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, daß ihr die Kinder leben lasset? Die Wehmutter antworteten Pharao: Die ebraischen Weiber sind nicht wie die agyptischen, denn sie sind harte Weiber; ehe die Wehmutter zu ihnen kommt, haben sie geboren. Darum tat Gott den Wehmuttern Gutes. Und das Volk mehrete sich und ward sehr viel. Und weil die Wehmutter Gott furchteten, bauete er ihnen Hauser. Da gebot Pharao all seinem Volk und sprach: Alle Sohne, die geboren werden, werfet ins Wasser und alle Tochter lasset leben.

Morning Prayer — Second Lesson

Matthew 26

Und es begab sich, da Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jungern: Ihrwisset, daü nach zwei Tagen Ostern wird, und des Menschen Sohn wird uberantwortet werden, daß er gekreuziget werde. Da versammelten sich die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Altesten im Volk in dem Palast des Hohenpriesters, der da hieft Kaiphas, und hielten Rat, wie sie Jesum mit List griffen und toteten. Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, auf daß nicht ein Aufruhr werde im Volk! Da nun Jesus war zu Bethanien im Hause Simons des Aussatzigen, trat zu ihm ein Weib, das hatte ein Glas mit kostlichem Wasser und goft es auf sein Haupt, da er zu Tisch saft. Da das seine Junger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu dient dieser Unrat? Dieses Wasser hatte mogen teuer verkauft und den Armen gegeben werden. Da das Jesus merkete, sprach erzu ihnen: Was bekummert ihr das Weib? Sie hat ein gut Werk an mirgetan. Ihr habt allezeit Arme bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. Dafi sie dies Wasser hat auf meinen Leib gegossen, hat sie getan, daß man mich begraben wird. Wahrlich, ich sage euch, wo dies Evangelium geprediget wird in der ganzen Weit, da wird man auch sagen zu ihrem Gedachtnis, was sie getan hat. Da ging hin der Zwolfen einer, mit Namen Judas Ischariot, zu den Hohenpriestern und sprach: Was wolltihr mirgeben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge. Und von dem an suchte er Gelegenheit, daß er ihn verriete. Aber am ersten Tage dersüßen Brote traten die Jünger zu Jesu und sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir dir bereiten, das Osterlamm zu essen? Er sprach: Gehet hin in die Stadt zu einem und sprechet zu ihm: Der Meister laßt dir sagen: Meine Zeit ist hier; ich will bei dir die Ostern halten mit meinen Jungern. Und die Junger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Osterlamm. Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwolfen. Und da sie alien, sprach er: Wahrlich, ich sage euch, einer unter euch wird mich verraten. Und sie wurden sehr betrubt und huben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: Herr, bin ich's? Er antwortete und sprach: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchet, der wird mich verraten. Des Menschen Sohn gehet zwardahin, wie von ihm geschrieben stehet; doch wehe dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es ware ihm besser, daß derselbige Mensch noch nie geboren ware. Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es. Da sie aber alien, nahm Jesus das Brot, dankete und brach's und gab's den Jungern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankete, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus! Das ist mein Blut des Neuen Testaments, welches vergossen wird fur viele zur Vergebung der Sunden. Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewachs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. Und, da sie den Lobgesang gesprochen hatten, gingen sie hinaus an den Olberg. Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle argern an mir; denn es stehet geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen. Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen in Galilaa. Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sie auch alle sich an dir argerten, so will ich doch mich nimmermehr argern. Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, in dieser Nacht, ehe der Hahn krahet, wirst du mich dreimal verleugnen. Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben mußte, so will ich dich nicht verleugnen. Desgleichen sagten auch alle Jünger. Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hof, der hieli Gethsemane, und sprach zu seinen Jungern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete. Und nahm zu sich Petrus und die zwei Sohne des Zebedaus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrubt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir! Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's moglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst. Und er kam zu seinen Jungern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konnet ihr denn nicht eine Stunde mit mirwachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet. Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Zum andernmal ging erwieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht moglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn; so geschehe dein Wille. Und er kam und fand sie abermal schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs. Und er ließ sie und ging abermal hin und betete zum drittenmal und redete dieselbigen Worte. Da kam erzu seinen Jungern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sunder Hande uberantwortet wird. Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrat! Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwolfen einer, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Altesten des Volks. Und der Verrater hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet. Und alsbald trat er zu Jesu und sprach: Gegrußet seiest du, Rabbi! und kussete ihn. Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du kommen? Da traten sie hinzu und legten die Hande an Jesum und griffen ihn. Und siehe, einer aus denen, die mit Jesu waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohrab. Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort; denn wer das Schwert nimmt, der soil durchs Schwert umkommen. Oder meinest du, daß ich nicht konnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwolf Legionen Engel? Wie würde aber die Schrift erfullet? Es mull also gehen. Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen als zu einem Morder mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fahen; bin ich doch taglich gesessen bei euch und habe gelehret im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen. Aber das ist alles geschehen, daß erfullet würden die Schriften der Propheten. Da verlielien ihn alle Junger und flohen. Die aber Jesum gegriffen hatten, fuhreten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, dahin die Schriftgelehrten und Altesten sich versammelt hatten. Petrus aber folgte ihm nach von feme bis in den Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, auf daß er sahe, wo es hinaus wollte. Die Hohenpriester aber und Altesten und der ganze Rat suchten falsch Zeugnis wider Jesum, auf daß sie ihn toteten, und fanden keins. Und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch keins. Zuletzt traten herzu zwei falsche Zeugen und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in dreien Tagen denselben bauen. Und der Hohepriester stund auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen? Aber Jesus schwieg stille. Und der Hohepriester antwortete und sprach zu ihm: Ich beschwore dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagest, ob du seiest Christus, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an wird's geschehen, daß ihr sehen werdet des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels. Da zerrili der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelastert; was bedurfen wirweiter Zeugnis? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslasterung gehort. Was dünkt euch? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. Da speieten sie aus in sein Angesicht und schlugen ihn mit Fausten. Etliche aber schlugen ihn ins Angesicht und sprachen: Weissage uns, Christe, wer ist's, der dich schlug? Petrus aber sali draulien im Palast. Und es trat zu ihm eine Magd und sprach: Und du warest auch mit dem Jesu aus Galilaa. Er leugnete aber vor ihnen alien und sprach: Ich weili nicht, was du sagest. Als er aber zur Tür hinausging, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesu von Nazareth. Und er leugnete abermal und schwur dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Und fiber eine kleine Weile traten hinzu, die da stunden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich, du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrat dich. Da hub er an sich zu verfluchen und zu schworen: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krahete der Hahn. Da dachte Petrus an die Worte Jesu, da er zu ihm sagte: Ehe der Hahn krahen wird, wirst du mich dreimal verleugnen. Und ging hinaus und weinte bitterlich.

Evening Prayer — First Lesson

Exodus 5

Danach gingen Mose und Aaron hinein und sprachen zu Pharao: So sagt der HERR, der Gott Israels: Laft mein Volk ziehen, daß mir's ein Fest halte in der Wüste. Pharao antwortete: Wer ist der HERR, des Stimme ich horen müsse und Israel ziehen lassen? Ich weift nicht von dem HERRN, will auch Israel nicht lassen ziehen. Sie sprachen: Der Ebraer Gott hat uns gerufen; so laft uns nun hinziehen drei Tagereisen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, daß uns nicht widerfahre Pestilenz Oder Schwert. Da sprach der Konig in Agypten zu ihnen: Du, Mose und Aaron, warum wollt ihr das Volk von seiner Arbeit frei machen? Gehet hin an eure Dienste! Weiter sprach Pharao: Siehe, des Volks ist schon zu viel im Lande, und ihr wollt sie noch feiern heilien von ihrem Dienst. Darum befahl Pharao desselben Tages den Vogten des Volks und ihren Amtleuten und sprach: Ihr sollt dem Volk nicht mehr Stroh sammeln und geben, dafi sie Ziegel brennen, wie bis anher; lasset sie selbst hingehen und Stroh zusammenlesen; und die Zahl der Ziegel, die sie bisher gemacht haben, sollt ihr ihnen gleichwohl auflegen und nichts mindern; denn sie gehen mufüg, darum schreien sie und sprechen: Wirwollen hinziehen und unserm Gott opfern. Man drucke die Leute mit Arbeit, daß sie zu schaffen haben und sich nicht kehren an falsche Rede! Da gingen die Vogte des Volks und ihre Amtleute aus und sprachen zum Volk: So spricht Pharao: Man wird euch kein Stroh geben. Gehet ihr selbst hin und sammelt euch Stroh, wo ihr's findet; aber von eurer Arbeit soil nichts gemindert werden. Da zerstreute sich das Volk ins ganze Land Agypten, daß es Stoppeln sammelte, damit sie Stroh hatten . Und die Vogte trieben sie und sprachen: Erfullet euer Tagwerk, gleich als da ihr Stroh hattet! Und die Amtleute der Kinder Israel, welche die Vogte Pharaos uber sie gesetzet hatten, wurden geschlagen, und ward zu ihnen gesagt: Warum habt ihrweder heute noch gestern euer gesetzt Tagwerk getan, wievorhin? Da gingen hinein die Amtleute der Kinder Israel und schrieen zu Pharao: Warum willst du mit deinen Knechten also fahren? Man gibt deinen Knechten kein Stroh, und sollen die Ziegel machen, die uns bestimmt sind; und siehe, deine Knechte werden geschlagen, und dein Volk mufi Sunder sein. Pharao sprach: Ihrseid mulüg, mulüg seid ihr; darum sprechet ihr: Wirwollen hinziehen und dem HERRN opfern. So gehet nun hin und fronet! Stroh soil man euch nicht geben, aber die Anzahl der Ziegel sollt ihr reichen. Da sahen die Amtleute der Kinder Israel, dafi es arger ward, weil man sagte: Ihr sollt nichts mindern von dem Tagwerk an den Ziegeln. Und da sie von Pharao gingen, begegneten sie Mose und Aaron und traten gegen sie und sprachen zu ihnen: Der HERR sehe auf euch und richte es, daß ihr unsern Geruch habt stinken gemacht vor Pharao und seinen Knechten und habt ihnen das Schwert in ihre Hande gegeben, uns zu toten. Mose aber kam wieder zu dem HERRN und sprach: HERR, warum tust du so ubel an diesem Volk? Warum hast du mich hergesandt? Denn seitdem, daß ich hinein bin gegangen zu Pharao, mit ihm zu reden in deinem Namen, hat er das Volk noch harter geplagt; und du hast dein Volk nicht errettet.

Evening Prayer — Second Lesson

1 Corinthians 10

Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten, daß unsere Vater sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen und sind alle unter Mose getauft mit der Wolke und mit dem Meer; und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber von dem geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus. Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie sind niedergeschlagen in der Wuste. Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir uns nicht gelusten lassen des Bosen, gleichwie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Abgottische, gleichwie jener etliche wurden, als geschrieben stehet: Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und stund auf, zu spielen. Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden von, den Schlangen umgebracht. Murretauch nicht, gleichwie jener etliche murreten und wurden umgebracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt kommen ist. Darum wer, sich lasset dunken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht lasset versuchen uber euer Vermogen, sondern machet, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihds konnet ertragen. Darum, meine Liebsten; fliehet von dem Gotzendienst! Als mit den Klugen rede ich; richtet ihr, was ich sage! Dergesegnete Kelch, welchen wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Denn ein Brot ist's; so sind wirviele ein Leib, dieweil wir alle eines Brotes teilhaftig sind. Sehet an den Israel nach dem Fleisch. Welche die Opfer essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars? Was soli ich denn nun sagen? Soil ich sagen, daß der Gotze etwas sei, Oder daß das Gotzenopfer etwas sei? Aber ich sage, daß die Heiden, was sie opfern, das opfern sie den Teufeln und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollet. Ihr konnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch; ihr konnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel. Oder wollen wir dem Herrn trotzen? Sind wir starker denn er? Ich habe es zwar alles Macht; aber es frommet nicht alles. Ich habe es alles Macht; aber es bessert nicht alles. Niemand suche was sein ist, sondern ein jeglicher, was des andern ist. Alles was feil ist auf dem Fleischmarkt, das esset und forschet nichts, auf daß ihr des Gewissens verschonet. Denn die Erde ist des Herrn, und was darinnen ist. So aber jemand von den Unglaubigen euch ladet, und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgetragen wird, und forschet nichts, auf dafi ihr des Gewissens verschonet. Wo aber jemand wurde zu euch sagen: Das ist Gotzenopfer, so esset nicht, urn deswilien, der es anzeigte, auf daß ihr des Gewissens verschonet. Die Erde ist des Herrn, und was darinnen ist. Ich sage aber vom Gewissen nicht dein selbst, sondern des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit lassen urteilen von eines andern Gewissen? Denn so ich's mit Danksagung genielie, was sollte ich denn verlastert werden uber dem, dafur ich danke?, Ihr esset nun Oder trinket, Oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre. Seid nicht argerlich wederden Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes, gleichwie ich auch jedermann in allerlei mich gefallig mache und suche nicht, was mir, sondern was vielen frommet, daß sie selig werden.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

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