Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Deuteronomy 11

So sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben und sein Gesetz, seine Weise, seine Rechte und seine Gebote halten dein Leben lang. Und erkennet heute, das eure Kinder nicht wissen noch gesehen haben, namlich die Zuchtigung des HERRN, eures Gottes, seine Herrlichkeit, dazu seine machtige Hand und ausgereckten Arm und seine Zeichen und Werke, die er getan hat unter den Agyptern, an Pharao, dem Konige in Agypten, und an all seinem Lande; und was er an der Macht der Agypter getan hat, an ihren Rossen und Wagen, da er das Wasser des Schilfmeers uber sie fuhrete, da sie euch nachjagten, und sie der HERR umbrachte, bis auf diesen Tag; und was er euch getan hat in der Wuste, bis ihr an diesen Ort kommen seid; was er Dathan und Abiram getan hat, den Kindern Eliabs, des Sohnes Rubens, wie die Erde ihren Mund auftat und verschlang sie mit ihrem Gesinde und Hütten und all ihrem Gut, das sie erworben hatten mitten unter dem ganzen Israel. Denn eure Augen haben die grolien Werke des HERRN gesehen, die er getan hat. Darum sollt ihr alle die Gebote halten, die ich dir heute gebiete, auf daß ihr gestarket werdet, einzukommen und das Land einzunehmen, dahin ihr ziehet, daß ihr's einnehmet; und daß du lange lebest auf dem Lande, das der HERR euren Vatern geschworen hat, ihnen zu geben und ihrem Samen, ein Land, da Milch und Honig innen fleufit. Denn das Land, da du hinkommst, es einzunehmen, ist nicht wie Agyptenland, davon ihr ausgezogen seid, da du deinen Samen saen und selbst tranken mulitestwie einen Kohlgarten, sondern es hat Berge und Auen, die der Regen vom Himmel tranken muli, auf welch Land der HERR, dein Gott, acht hat, und die Augen des HERRN, deines Gottes, immerdar drauf sehen von Anfang des Jahrs bis ans Ende. Werdet ihr nun meine Gebote horen, die ich euch heute gebiete, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will ich eurem Lande Regen geben zu seiner Zeit, Fruhregen und Spatregen, daß du einsammelst dein Getreide, deinen Most und dein Ol; und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, daß ihr esset und satt werdet. Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht uberreden lasse, daß ihr abtretet und dienet andern Gottern und betet sie an, und daß dann der Zorn des HERRN ergrimme uber euch und schlielie den Himmel zu, daß kein Regen komme, und die Erde ihr Gewachs nicht gebe, und bald umkommet von dem guten Lande, das euch der HERR gegeben hat. So fasset nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, daß sie ein Denkmal vor euren Augen seien. Und lehret sie eure Kinder, daß du davon redest, wenn du in deinem Hause sitzest Oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegest und wenn du aufstehest. Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore, daß du und deine Kinder lange lebest auf dem Lande, das der HERR deinen Vatern geschworen hat, ihnen zu geben, solange die Tage vom Himmel auf Erden wahren. Denn wo ihr diese Gebote alle werdet halten, die ich euch gebiete, daß ihr danach tut, daß ihr den HERRN, euren Gott, liebet und wandelt in alien seinen Wegen und ihm anhanget, so wird der HERR alle diese Volker vor euch her vertreiben, daß ihr groliere und starkere Volker einnehmet, denn ihrseid. Alle Oder, darauf eure Fulisohle tritt, sollen euer sein; von der Wuste an und von dem Berge Libanon und von dem Wasser Phrath bis ans aulierste Meer soil eure Grenze sein. Niemand wird euch widerstehen mogen. Eure Furcht und Schrecken wird der HERR uber alle Lande kommen lassen, darin ihr reiset, wie er euch geredet hat. Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen, so ihr gehorchet den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, so ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abtretet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, dati ihr andern Gottern nachwandelt, die ihr nicht kennet. Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringet, da du einkommst, dati du es einnehmest, so sollst du den Segen sprechen lassen auf dem Berge Grisim und den Fluch auf dem Berge Ebal, welche sind jenseit des Jordans, der Stralie nach gegen der Sonnen Niedergang, im Lande der Kanaaniter, die auf dem Blachfelde wohnen gegen Gilgal uber, bei dem Hain More. Denn du wirst uber den Jordan gehen , daß du einkommest, das Land einzunehmen, das euch der HERR, euer Gott, gegeben hat, dati ihr's einnehmet und drinnen wohnet. So haltet nun, daß ihr tut nach alien Geboten und Rechten, die ich euch heute vorlege.

Morning Prayer — Second Lesson

Luke 11

Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehoret hatte, sprach seiner Junger einer zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Junger lehrete. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiliget. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. Gib uns unser taglich Brot immerdar. Und vergib uns unsere Sunden; denn auch wir vergeben alien, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlose uns von dem Gbel. Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm urn Mitternacht und sprache zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote; denn es ist mein Freund zu mir kommen von der Strafte, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege; und er drinnen würde antworten und sprechen: Mach' mir keine Unruhe; die Tur ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben. Ich sage euch, und ob er nicht aufsteht und gibt ihm darum, daß er sein Freund ist, so wird er doch urn seines unverschamten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf. Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der nimmt; und werda suchet, der findet; und wer da anklopfet, dem wird aufgetan. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater urns Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange fur den Fisch biete? odersoerum ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete? So denn ihr, die ihr arg seid, konnet euren Kindern gute Gaben geben, wieviel mehr wird der Vater im FHimmel den FHeiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Und er trieb einen Teufel aus, der war stumm. Und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel. Die andern aber versuchten ihn und begehreten ein Zeichen von ihm vom Himmel. Er aber vernahm ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit ihm selbst uneins wird, das wird wilste, und ein FHaus fallt über das andere. 1st denn der Satanas auch mit ihm selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr saget, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein. So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so kommt je das Reich Gottes zu euch. Wenn ein starker Gewappneter seinen Palast bewahret, so bleibt das Seine mit Frieden. Wenn aber ein Starkerer über ihn kommt und uberwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, darauf er sich verließ, und teilet den Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfahret, so durchwandelt er dilrre Statten, suchet Ruhe und findet sie nicht; so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's mit Besemen gekehret und geschmücket. Dann gehet er hin und nimmt sieben Geister zu sich, die arger sind denn er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie da; und wird hernach mit demselbigen Menschen arger denn vorhin. Und es begab sich, da ersolches redete, erhub ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brilste, die du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes horen und bewahren. Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehret ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlechte. Die Konigin von Mittag wird auftreten vordem Gerichte mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu horen die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo. Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gerichte mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Bulie nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona. Niemand zundet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingehet, das Licht sehe. Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfaltig sein wird, so ist dein ganzer Leib licht. So aber dein Auge ein Schalk sein wird, so ist auch dein Leib finster. So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei! Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stuck von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein und wird dich erleuchten wie ein heller Blitz. Da er aber in der Rede war, bat ihn ein Pharisaer, daß er mit ihm das Mittagsmahl alie. Und er ging hinein und setzte sich zu Tische. Da das der Pharisaer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hatte. Der Herr aber sprach zu ihm: Ihr Pharisaer haltet die Becher und Schusseln auswendig reinlich; aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit. Ihr Narren, meinet ihr, daß inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist? Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein. Aberwehe euch Pharisaern, daß ihr verzehntet die Minze und Raute und allerlei Kohl und gehet vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Wehe euch Pharisaern, daß ihr gerne obenan sitzet in den Schulen und wollet gegril fit sein auf dem Markte! Wehe euch Schriftgelehrten und Pharisaern, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengraber, darilber die Leute laufen und kennen sie nicht! Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmahest du uns auch. Er aber sprach: Und wehe auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unertraglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an. Wehe euch! Denn ihr bauet der Propheten Graber; eure Vater aber haben sie getotet. So bezeuget ihr zwar und bewilliget in eurer Vater Werk; denn sie toteten sie, so bauet ihr ihre Graber. Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselbigen werden sie etliche toten und verfolgen, auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist, von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch, es wird gefordert werden von diesem Geschlechte. Wehe euch Schriftgelehrten! denn ihr den Schlüssel der Erkenntnis habt. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen. Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisaer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen den Mund zu stopfen, und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen konnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hatten.

Evening Prayer — First Lesson

Deuteronomy 12

Das sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, da($ ihr danach tut im Lande, das der HERR, deiner Vater Gott, dir gegeben hat einzunehmen, solange ihr auf Erden lebet. Verstoret alle Orte, da die Heiden, die ihr einnehmen werdet, ihren Gottern gedienet haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hugeln Oder unter grunen Baumen; und reiliet urn ihre Altare und zerbrechet ihre Saulen und verbrennet mit Feuer ihre Haine; und die Gotzen ihrer Gotter tut ab und vertilget ihren Namen aus demselben Ort. Ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, nicht also tun, sondern an dem Ort, den der HERR, euer Gott, erwahlen wird aus alien euren Stammen, daü er seinen Namen daselbst lasset wohnen, sollt ihr forschen und dahin kommen und eure Brandopfer, und eure anderen Opfer und eure Zehnten und eurer Hande Hebe und eure Gelubde und eure freiwilligen Opfer und die Erstgeburt eurer Rinder und Schafe dahin bringen. Und soilt daselbst vor dem HERRN, eurem Gott, essen und frohlich sein uber allem, das ihr und euer Haus bringet, darinnen dich der HERR, dein Gott, gesegnet hat. Ihr sollt der keins tun, das wir heute allhie tun, ein jeglicher, was ihn recht dunket. Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe kommen noch zu dem Erbteil, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. Ihr werdet aber uber den Jordan gehen und im Lande wohnen, das euch der HERR, euer Gott, wird zum Erbe austeilen, und wird euch Ruhe geben von alien euren Feinden urn euch her, und werdet sicher wohnen. Wenn nun der HERR, dein Gott, einen Ort erwahlet, daß sein Name daselbst wohne, sollt ihr daselbst hinbringen ailes, was ich euch gebiete: eure Brandopfer, eure anderen Opfer, eure Zehnten, eurer Hande Hebe und alle eure freien Gelubde, die ihr dem HERRN geloben werdet. Und sollt frohlich sein vor dem HERRN, eurem Gott, ihr und eure Sohne und eure Tochter und eure Knechte und eure Magde und die Leviten, die in euren Toren sind; denn sie haben kein Teil noch Erbe mit euch. Hute dich, dafi du nicht deine Brandopfer opferst an alien Orten, die du siehest, sondern an dem Ort, den der HERR erwahlet in irgendeinem deiner Stamme, da sollst du dein Brandopfer opfern und tun ailes, was ich dir gebiete. Doch magst du schlachten und Fleisch essen in alien deinen Toren nach alter Lust deiner Seele, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den erdir gegeben hat; beide der Reine und der Unreine mogen's essen, wie ein Reh Oder Hirsch. Ohne das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gielien, wie Wasser. Du magst aber nicht essen in deinen Toren vom Zehnten deines Getreides, deines Mosts, deines Ols, noch von der Erstgeburt deiner Rinder, deiner Schafe Oder von irgend einem deiner Gelubde, die du gelobet hast, Oder von deinem freiwilligen Opfer, Oder von deiner Hand Hebe; sondern vor dem HERRN, deinem Gott, sollst du solches essen an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwahlet, du und deine Sohne, deine Tochter, deine Knechte, deine Magde und der Levit, der in deinem Tor ist; und sollst frohlich sein vor dem HERRN, deinem Gott, uber ailem, das du bringest. Und hute dich, daß du den Leviten nicht verlassest, solange du auf Erden lebest. Wenn aber der HERR, dein Gott, deine Grenze weitern wird, wie er dir geredet hat, und sprichst: Ich will Fleisch essen, weil deine Seele Fleisch zu essen gelustet, so ili Fleisch nach aller Lust deiner Seele. Ist aber die Statte feme von dir, die der HERR, dein Gott, erwahlet hat, dati er seinen Namen daselbst wohnen lasse, so schlachte von deinen Rindern Oder Schafen, die dir der HERR gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und ili es in deinen Toren nach aller Lust deiner Seele. Wie man ein Reh Oder Hirsch isset, magst du es essen; beide der Reine und der Unreine mogen's zugleich essen. Allein merke, daß du das Blut nicht essest; denn das Blut ist die Seele, darum sollst du die Seele nicht mit dem Fleisch essen, sondern sollst es auf die Erde gielien, wie Wasser. Und sollst es darum nicht essen, daß dir's wohlgehe und deinen Kindern nach dir, daß du getan hast, was recht ist vor dem HERRN. Aberwenn du etwas heiligen willst von dem Deinen, Oder geloben, so sollst du es aufladen und bringen an den Ort, den der HERR erwahlet hat, und dein Brandopfer mit Fleisch und Blut tun auf den Altar des HERRN, deines Gottes. Das Blut deines Opfers sollst du gieften auf den Altar des HERRN, deines Gottes, und das Fleisch essen. Siehe zu und hore alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf daß dir's wohlgehe und deinen Kindern nach dir ewiglich, daß du getan hast, was recht und gefallig ist vor dem HERRN, deinem Gott. Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Heiden ausrottet, daß du hinkommest, sie einzunehmen, und sie eingenommen hast und in ihrem Lande wohnest, so hute dich, daß du nicht in den Strick tallest ihnen nach, nachdem sie vertilget sind vor dir, und nicht fragest nach ihren Gottern und sprechest: Wie diese Volker haben ihren Gottern gedienet, also will ich auch tun. Du sollst nicht also an dem HERRN, deinem Gott, tun; denn sie haben ihren Gottern getan alles, was dem HERRN ein Greuel ist, und das er hasset; denn sie haben auch ihre Sohne und Tochter mit Feuer verbrannt ihren Gottern.

Evening Prayer — Second Lesson

Ephesians 5

So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder! Und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebet und sich selbst dargegeben fur uns zur Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch. Hurerei aber und alle Unreinigkeit Oder Geiz lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zustehet, auch schandbare Worte und Narrenteidinge Oder Scherz, welche euch nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, dafi kein Hurer Oder Unreiner Oder Geiziger (welcher ist ein Gotzendiener) Erbe hat an dem Reich Christi und Gottes. Lasset euch niemand verfuhren mit vergeblichen Worten! Denn urn dieser willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. Darum seid nicht ihre Mitgenossen! Denn ihrwaretweiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in, dem Herrn. Wandelt wie die Kinder des Lichts! Die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit. Und prüfet, was da sei wohlgefallig dem Herrn. Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; strafet sie aber vielmehr. Denn was heimlich von ihnen geschieht, das ist auch schandlich zu sagen. Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Licht gestraft wird. Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum spricht er: Wache auf, der du schlafest, und stehe auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. So sehet nun zu, wie ihrvorsichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen. Und schicket euch in die Zeit; denn es ist bose Zeit. Darum werdet nicht unverstandig, sondern verstandig, was da sei des Herrn Wille. Und saufeteuch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes und redet untereinander von Psalmen und Lobgesangen und geistlichen Liedern; singet und spielet dem Herrn in euren Herzen. Und saget Dank allezeit fur alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi. Und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes. Die Weiber seien untertan ihren Mannern als dem Herrn. Denn der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde, und er ist seines Leibes Heiland. Aber wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Mannern in alien Dingen. Ihr Manner, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebet hat die Gemeinde und hat sich selbst fur sie gegeben, auf daß er sie heiligte, und hat sie gereiniget durch das Wasserbad im Wort, auf daß er sie sich selbst darstellete als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken Oder Runzel Oder des etwas, sondern dafi sie heilig sei und unstraflich. Also sollen auch die Manner ihre Weiber lieben als ihre eigenen Leiber. Wersein Weib liebet, der liebet sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehasset, sondern er nahret es und pfleget sein, gleichwie auch der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebeine. Urn deswillen wird ein Mensch verlassen Vater und Mutter und seinem Weibe anhangen, und werden zwei ein Fleisch sein. Das Geheimnis ist groß; ich sage aber von Christo und der Gemeinde; Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber furchte den Mann.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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