Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Deuteronomy 19
Wenn der HERR, dein Gott, die Volker ausgerottet hat, welcher Land dirder HERR, dein Gott, geben wird, daß du sie einnehmest, und in ihren Stadten und Hausern wohnest, sollst du dirdrei Stadte aussondern im Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird einzunehmen. Und sollst gelegene Orte wahlen und die Grenze deines Landes, das dirder HERR, dein Gott, austeilen wird, in drei Kreise scheiden, daß dahin fliehe, wer einen Totschlag getan hat. Und das soil die Sache sein, daß dahin fliehe, der einen Totschlag getan hat, daß er lebendig bleibe: Wenn jemand seinen Nachsten schlagt, nicht vorsatzlich, und hat vorhin keinen Haft auf ihn gehabt, sondern als wenn jemand mitseinem Nachsten in den Wald ginge, Holz zu hauen, und holete mit der Hand die Axt aus, das Holz abzuhauen, und das Eisen führe vom Stiel und trafe seinen Nachsten, daß er stürbe, der soil in dieser Stadte eine fliehen, daß er lebendig bleibe, auf daß nicht der Blutracher dem Totschlager nachjage, weil sein Herz erhitzt ist, und ergreife ihn, weil der Weg so feme ist, und schlage ihm seine Seele, so doch kein Urteil des Todes an ihm ist, weil er keinen Haft vorhin zu ihm getragen hat. Darum gebiete ich dir, daß du drei Stadte aussonderst. Und so der HERR, dein Gott, deine Grenze weitern wird, wie er deinen Vatern geschworen hat, und gibt dir alles Land, das er geredet hat, deinen Vatern zu geben (so du anders alle diese Gebote halten wirst, daß du danach tust, die ich dir heute gebiete, daß du den HERRN, deinen Gott, liebest und in seinen Wegen wandelst dein Leben lang), so sollst du noch drei Stadte tun zu diesen dreien, auf daß nicht unschuldig Blut in deinem Lande vergossen werde, das dir der HERR, dein Gott, gibt zum Erbe, und kommen Blutschulden auf dich. Wenn aber jemand Haft tragt wider seinen Nachsten und lauert auf ihn und macht sich über ihn und schlagt ihm seine Seele tot und fleucht in dieser Stadte eine, so sollen die Altesten in seiner Stadt hinschicken und ihn von dannen holen lassen und ihn in die Hande des Blutrachers geben, daß er sterbe. Deine Augen sollen sein nicht verschonen, und sollst das unschuldige Blut aus Israel tun, daß dir's wohlgehe. Du sollst deines Nachsten Grenze nicht zurücktreiben, die die Vorigen gesetzt haben in deinem Erbteil, das du erbest im Lande das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat einzunehmen. Es soil kein einzelner Zeuge wider jemand auftreten über irgend einer Missetat Oder Sünde, es sei, welcherlei Sünde es sei, die man tun kann, sondern in dem Munde zweier Oder dreier Zeugen soil die Sache bestehen. Wenn ein freveler Zeuge wider jemand auftritt, über ihn zu bezeugen eine Ubertretung, so sollen die beiden Manner, die eine Sache miteinander haben, vor dem HERRN, vor den Priestern und Richtern stehen, die zur selben Zeit sein werden; und die Richter sollen wohl forschen. Und wenn der falsche Zeuge hat ein falsch Zeugnis wider seinen Bruder gegeben, so sollt ihr ihm tun, wie er gedachte seinem Bruder zu tun, dati du den Bosen von dirwegtust, auf dafi die andern horen, sich furchten und nicht mehr solche bose Stucke vornehmen zu tun unter dir. Dein Auge soil sein nicht schonen. Seele um Seele, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Full um Fud.
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 14
Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisaer auf einen Sabbat, das Brot zu essen. Und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm der war wassersuchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprach: Ist's auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn und lieft ihn gehen. Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse Oder Esel in den Brunnen fallt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gasten, da, er merkte, wie sie erwahleten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Ehrlicherer denn du von ihm geladen sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du mussest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rucke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhohet, der soil erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der soli erhohet werden. Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags -Oder Abendmahl machest, so lade nicht deine Freunde noch deine Bruder noch deine Gefreundeten noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf dad sie dich nicht etwa wieder laden, und dir vergolten werde. Sondern wenn du ein Mahl machest, lade die Armen, die Kruppel, die Lahmen, die Blinden, so bistdu selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten. Da aber solches horete einer, der mit zu Tisch sad, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot isset im Reich Gottes. Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein grod Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und siefingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und mud hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe funf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam und sagte das seinem Flerrn wieder. Da ward der Flausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus bald auf die Straden und Gassen der Stadt und führe die Armen und Kruppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Flerr, es ist geschehen, was du befohien hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraden und an die Zaune und notige sie hereinzukommen, auf dad mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, dad der Manner keiner; die geladen sind; mein Abendmahl schmecken wird. Es ging aber viel Volks mit ihm. Und er wandte sich und sprach zu ihnen: So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Bruder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz tragt und mir nachfolget, der kann nicht mein Jünger sein. Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will und sitzt nicht zuvor und uberschlagt die Kosten, ob er's habe hinauszufuhren? auf dad nicht, wo er den Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an sein zu spotten und sagen: Dieser Mensch hub an zu bauen und kann's nicht hinausführen! Oder welcher Konig will sich begeben in einen Streit wider einen andern Konig und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er konnte mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch feme ist, und bittet urn Frieden. Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. Das Salz ist ein gut Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man würzen? Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat zu horen, der hore!
Evening Prayer — First Lesson
Deuteronomy 20
Wenn du in einen Krieg zeuchst wider deine Feinde und siehest Rosse und Wagen des Volks, das grader sei, denn du, so furchte dich nicht vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Agyptenland gefuhret hat, ist mir dir. Wenn ihr nun hinzukommt zum Streit, so soil der Priester herzutreten und mit dem Volk reden und zu ihnen sprechen: Israel, hore zu! Ihrgehet heute in den Streit wider eure Feinde. Euer Herz verzage nicht; furchtet euch nicht und erschrecket nicht und lasset euch nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, euer Gott, gehet mit euch, dad er fur euch streite mit euren Feinden, euch zu helfen. Aber die Amtleute sollen mit dem Volk reden und sagen: Welcher ein neu Haus gebauet hat und hat's noch nicht eingeweihet, der gehe hin und bleibe in seinem Hause, auf dad er nicht sterbe im Krieg, und ein andererweihe es ein. Welcher einen Weinberg gepfianzet hat und hat ihn noch nicht gemein gemacht, der gehe hin und bleibe daheim, dad er nicht im Kriege sterbe, und ein anderer mache ihn gemein. Welcher ein Weib ihm vertrauet hat und hat sie noch nicht heimgeholet, der gehe hin und bleibe daheim, dad er nicht im Kriege sterbe, und ein anderer hole sie heim. Und die Amtleute sollen weiter mit dem Volk reden und sprechen: Welcher sich furchtet und ein verzagtes Herz hat, der gehe hin und bleibe daheim, auf dad er nicht auch seiner Bruder Herz feige mache, wie sein Herz ist. Und wenn die Amtleute ausgeredet haben mit dem Volk, so sollen sie die Hauptleute vor das Volk an die Spitze stellen. Wenn du vor eine Stadt zeuchst, sie zu bestreiten, so sollst du ihr den Frieden anbieten. Antwortet sie dir friedlich und tut dir auf, so soil all das Volk, das drinnen funden wird, dir zinsbar und untertan sein. Will sie aber nicht friedlich mit dir handeln und will mit dir kriegen, so belagere sie. Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles; was mannlich drinnen ist, mit des Schwerts Scharfe schlagen; ohne die Weiber, Kinder und Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alien Raub sollst du unter dich austeilen; und sollst essen von der Ausbeute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Also sollst du alien Stadten tun, die sehr feme von dir liegen und nicht hie von den Stadten sind dieser Volker. Aber in den Stadten dieser Volker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was den Odem hat, sondern sollst sie verbannen, namlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, auf dad sie euch nicht lehren tun alle die Greuel, die sie ihren Gottern tun, und ihr euch versundiget an dem HERRN, eurem Gott. Wenn du vor einer Stadt lange Zeit liegen mudt, wider die du streitest, sie zu erobern, so sollst du die Baume nicht verderben, dad du mit Axten dran fahrest; denn du kannst davon essen, darum sollst du sie nicht ausrotten. Ist's doch Holz auf dem Felde und nicht Mensch, dad es vor dir ein Bollwerk sein moge. Welches aber Baume sind, die du weidt, dad man nicht davon isset, die sollst du verderben und ausrotten und Bollwerk draus bauen wider die Stadt, die mit dir krieget, bis dad du ihrer machtig werdest.
Evening Prayer — Second Lesson
Philippians 2
Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so erfullet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmutig und einhellig seid, nichts tut durch Zank Oder eitle Ehre, sondern durch Demut achtet euch untereinander einer den andern hoher denn sich selbst. Und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auf das, was des andern ist. Ein jeglicher sei gesinnet, wie Jesus Christus auch war, welcher, ob er wohl in gottlicher Gestalt war, hielt er's nicht fur einen Raub, Gott gleich sein, sondern entauüerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebarden als ein Mensch erfunden, erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhohet und hat ihm einen Namen gegeben, der uber alle Namen ist, daü in dem Namen Jesu sich beugen sollen alle derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dafi Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes des Vaters.] Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit: Schaffet, daß ihrselig werdet, mit Furcht und Zittern! Denn Gott ist's, der in euch wirket beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murmeln und ohne Zweifel, auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unstraflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt damit, daß ihr haltet ob dem Wort des Lebens, mir zu einem Ruhm an dem Tage Christi, als der ich nicht vergeblich gelaufen noch vergeblich gearbeitet habe. Und ob ich geopfert werde uber dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch alien. Desselbigen sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen. Ich hoffe aber in dem Herm Jesu, daß ich Timotheus bald werde zu euch senden, daß ich auch erquicket werde, wenn ich erfahre, wie es urn euch stehet. Denn ich habe keinen, der so gar meines Sinnes sei, der so herzüch fur euch sorget. Denn sie suchen alle das Ihre, nicht das Christi Jesu ist. Ihr aber wisset, daß er rechtschaffen ist; denn wie ein Kind dem Vater hat er mit mir gedienet am Evangelium. Denselbigen, hoffe ich, werde ich senden von Stund' an, wenn ich erfahren habe, wie es urn mich stehet. Ich vertraue aber in dem Herrn, daß auch ich selbst bald kommen werde. Ich hab's aber fur notig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Gehilfe und Mitstreiter und euer Apostel und meiner Notdurft Diener ist, sintemal er nach euch alien Verlangen hatte und war hoch bekümmert darum, daß ihr gehoret hattet, daß er krank war gewesen. Und er war zwar todkrank, aber Gott hat sich uber ihn erbarmet, nicht allein aber uber ihn, sondern auch uber mich, auf daß ich, nicht eine Traurigkeit uber die andere hatte. Ich habe ihn aber desto eilender gesandt, auf daß ihr ihn sehet und wieder frohlich werdet, und ich auch der Traurigkeit weniger habe. So nehmet ihn nun auf in dem Herrn mit alien Freuden und habt solche in Ehren. Denn urn des Werks Christi willen ist er dem Tode so nahe kommen, da ersein Leben gering bedachte, auf daß er mir dienete an eurer Statt.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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