Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Deuteronomy 28
Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du haltest und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, das hochste machen uber alle Volkerauf Erden, und werden uber dich kommen alle diese Segen und werden dich treffen, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, bist gehorsam gewesen. Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet auf dem Acker. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes und die Frucht deines Viehes und die Fruchte deiner Ochsen und die Fruchte deiner Schafe. Gesegnet wird sein, dein Korb und dein Ubriges. Gesegnet wirst du sein, wenn du ein gehest, gesegnet, wenn du ausgehest. Und der HERR wird deine Feinde, die sich wider dich auflehnen, vor dir schlagen; durch einen Weg sollen sie ausziehen wider dich und durch sieben Wege vor dir fliehen. Der HERR wird gebieten dem Segen, daß er mit dir sei in deinem Keller und in allem, das du vornimmst, und wird dich segnen in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Der HERR wird dich ihm zum heiligen Volk aufrichten, wie er dir geschworen hat, darum daß du die Gebote des HERRN, deines Gottes, haltst und wandelst in seinen Wegen, daß alle Volker auf Erden werden sehen, dad du nach dem Namen des HERRN genennet bist, und werden sich vor dir furchten. Und der HERR wird machen, dad du Uberflud an Gutern haben wirst, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehes, an der Frucht deines Ackers, auf dem Lande, das der HERR deinen Vatern geschworen hat, dirzu geben. Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dad erdeinem Lande Regen gebe zu seiner Zeit, und dad er segne alle Werke deiner Hande. Und du wirst vielen Volkern leihen, du aber wirst von niemand borgen. Und der HERR wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und wirst oben schweben und nicht unten liegen, darum dad du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, zu halten und zu tun, und dad du nicht weichest von irgend einem Wort, das ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du andern Gottern nachwandelst, ihnen zu dienen. Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, dad du haltest und tust alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Fluche uber dich kommen und dich treffen. Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht auf dem Acker. Verflucht wird sein dein Korb und dein ubriges. Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, die Frucht deines Landes, die Frucht deiner Ochsen und die Frucht deiner Schafe. Verflucht wirst du sein, wenn du eingehest, verflucht, wenn du ausgehest. Der HERR wird unter dich senden Unfall, Unrat und Unglück in allem, das du vor die Hand nimmst, daß du tust, bis du vertilget werdest und bald untergehest urn deines bosen Wesens willen, daß du mich verlassen hast. Der HERR wird dir die Sterbedruse anhangen, bis da(S er dich vertilge in dem Lande, dahin du kommst, dasselbe einzunehmen. Der HERR wird dich schlagen mit Schwulst, Fieber, Hitze, Brunst, Durre, giftiger Luft und Gelbsucht und wird dich verfolgen, bis er dich umbringe. Dein Himmel, der liber deinem Haupt ist, wird ehern sein, und die Erde unter dir eisern. Der HERR wird deinem Lande Staub und Asche fur Regen geben vom Himmel auf dich, bis du vertilget werdest. Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Durch einen Weg wirst du zu ihnen ausziehen, und durch sieben Wege wirst du vor ihnen fliehen; und wirst zerstreuet werden unter alle Reiche auf Erden. Dein Leichnam wird eine Speise sein allem Gevogel des Himmels und allem Tier auf Erden; und niemand wird sein, der sie scheucht. Der HERR wird dich schlagen mit Drusen Agyptens, mit Feigwarzen, mit Grind und Kratze, dafi du nicht kannst heil werden. Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Rasen des Herzens; und wirst tappen im Mittag, wie ein Blinder tappet im Dunkeln; und wirst auf deinem Wege kein Gluck haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang; und niemand wird dir helfen. Ein Weib wirst du dir vertrauen lassen, aber ein andererwird bei ihrschlafen. Ein Haus wirst du bauen, aber du wirst nicht drinnen wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen, aber du wirst ihn nicht gemein machen. Dein Ochse wird vor deinen Augen geschlachtet werden, aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen. Deine Sohne und deine Tochter werden einem andern Volk gegeben werden, daß deine Augen zusehen und verschmachten liber ihnen taglich, und wird keine Starke in deinen Handen sein. Die Früchte deines Landes und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennest; und wirst Unrecht leiden und zerstolien werden dein Leben lang. Und wirst unsinnig werden vor dem, das deine Augen sehen müssen. Der HERR wird dich schlagen mit einer bosen Drlise an den Knieen und Waden, daß du nicht kannst geheilet werden, von den Fufisohlen an bis auf die Scheitel. Der HERR wird dich und deinen Konig, den du liber dich gesetzt hast, treiben unter ein Volk, das du nicht kennest noch deine Vater; und wirst daselbst dienen andern Gottern, Holz und Steinen. Und wirst ein Scheusal und ein Sprichwort und Spott sein unter alien Volkern, da dich der HERR hingetrieben hat. Du wirst viel Samens ausflihren auf das Feld und wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen. Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber keinen Wein trinken noch lesen; denn die Wlirmer werden's verzehren. Olbaume wirst du haben in alien deinen Grenzen, aber du wirst dich nicht salben mit 01; denn dein Olbaum wird ausgerissen werden. Sohne und Tochter wirst du zeugen und doch nicht haben; denn sie werden gefangen weggefuhrt werden. Alle deine Baume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen. Der Fremdling, der bei dir ist, wird über dich steigen und immer oben schweben; du aber wirst heruntersteigen und immer unterliegen. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen; er wird das Haupt sein, und du wirst der Schwanz sein. Und werden alle diese Flüche uber dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilget werdest, darum dafi du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchet hast, daß du seine Gebote und Rechte hieltest, die er dir qeboten hat. Darum werden Zeichen und Wunder an dir sein und an deinem Samen ewiglich, daß du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedienet hast mit Freude und Lust deines Herzens, da du allerlei genug hattest. Und wirst deinem Feinde, den dir der HERR zuschicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blofte und allerlei Mangel, und er wird ein eisern Joch auf deinen Hals legen, bis daß er dich vertilge. Der HERR wird ein Volk uber dich schicken von feme, von der Welt Ende, wie ein Adler fleugt, des Sprache du nicht verstehest, ein frech Volk, das nicht ansiehet die Person des Alten noch schonet der Junglinge; und wird verzehren die Frucht deines Viehes und die Frucht deines Landes, bis du vertilget werdest; und wird dir nichts uberlassen an Korn, Most, 01, an Fruchten der Ochsen und Schafe, bis daß dich's umbringe; und wird dich angsten in alien deinen Toren, bis daß es niederwerfe deine hohen und festen Mauern, darauf du dich verlassest, in all deinem Lande; und wirst geangstet werden in alien deinen Toren, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Du wirst die Frucht deines Leibes fressen, das Fleisch deiner Sohne und deiner Tochter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird; daß ein Mann, der zuvor sehr zartlich und in Lusten gelebt hat unter euch, wird seinem Bruder und dem Weibe in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Sohnen, vergonnen, zu geben jemand unter ihnen von dem Fleisch seiner Sohne, das er frisset, sintemal ihm nichts übrig ist von allem Gut, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird in alien deinen Toren. Ein Weib unter euch, das zuvor zartlich und in Lusten gelebt hat, daß sie nicht versucht hat, ihre Fuftsohlen auf die Erde zu setzen vor Zartlichkeit und Wollust, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter vergonnen die Aftergeburt, die zwischen ihren eigenen Beinen ist ausgegangen, dazu ihre Sohne, die sie geboren hat; denn sie werden sie vor allerlei Mangel heimlich essen, in der Angst und Not, damit dich dein Feind drangen wird in deinen Toren. Wo du nicht wirst halten, daß du tust alle Worte dieses Gesetzes, die in diesem Buch geschrieben sind, daß du furchtest diesen herrlichen und schrecklichen Namen, den HERRN, deinen Gott, so wird der HERR wunderlich mit dir umgehen, mit Plagen auf dich und deinen Samen, mit groften und langwierigen Plagen, mit bosen und langwierigen Krankheiten, und wird dir zuwenden alle Seuche Agyptens, davordu dich furchtest, und werden diranhangen. Dazu alle Krankheit und alle Plage, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, wird der HERR uber dich kommen lassen, bis du vertilget werdest. Und wird euerwenig Pobels uberbleiben, die ihr vorhin gewesen seid wie die Sterne am Himmel nach der Menge, darum daß du nicht gehorchet hast der Stimme des HERRN, deines Gottes. Und wie sich der HERR uber euch zuvor freute, daß er euch Gutes tate und mehrete euch, also wird er sich uber euch freuen, daß er euch umbringe und vertilge; und werdet verstoret werden von dem Lande, da du jetzt einzeuchst, es einzunehmen. Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Volker, von einem Ende der Welt bis ans andere; und wirst daselbst andern Gottern dienen, die du nicht kennest noch deine Vater, Holz und Steinen. Dazu wirst du unter denselben Volkern kein bleibend Wesen haben, und deine Fuftsohlen werden keine Ruhe haben. Denn der HERR wird dir daselbst ein bebendes Herz geben und verschmachtete Augen und verdorrete Seele, daß dein Leben wird vor dir schweben. Nacht und Tag wirst du dich furchten und deines Lebens nicht sicher sein. Des Morgens wirst du sagen: Ach, daß ich den Abend erleben mochte! Des Abends wirst du sagen: Ach, daß ich den Morgen erleben mochte! vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, das du mit deinen Augen sehen wirst. Und der HERR wird dich mit Schiffen voll wieder nach Agypten führen durch den Weg, davon ich gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet daselbst euren Feinden zu Knechten und Magden verkauft werden, und wird kein Kaufer da sein. Dies sind die Worte des Bundes, den der HERR Mose geboten hat, zu machen mit den Kindern Israel in der Moabiter Lande, zum andernmal, nachdem er denselben mit ihnen gemacht hatte in Horeb.
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 18
Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden sollte, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der furchtete sich nicht vor Gott und scheuete sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in derselbigen Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher! Und erwollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht furchte, noch vor keinem Menschen scheue, dieweil aber mir diese Witwe so viel Muhe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und ubertaube mich. Da sprach der Herr: Horet her, was der ungerechte Richter sagt! Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwahlten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte Geduld daruber haben? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinest du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden? Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm waren, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisaer, der andere ein Zollner. Der Pharisaer stund und betete bei ich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute: Rauber, Ungerechte, Ehebrecher Oder auch wie dieser Zollner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zollner stund von feme, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sunder gnadig. Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertiget in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhohet, der wird erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der wird erhohet werden. Sie brachten auch junge Kindlein zu ihm daß er sie sollte anruhren. Da es aber die Junger sahen, bedraueten sie die. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch, wer nicht das Reich Gottes nimmt als ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Du weißt die Gebote wohl: Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht toten. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. Da Jesus das horete, sprach erzu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach. Da erdas horete ward er traurig; denn erwar sehr reich. Da aber Jesus sah, daß er traurig war worden, sprach er: Wie schwerlich werden die Reichen in das Reich Gottes kommen! Es ist leichter, daß ein Kamel gehe durch ein Nadelohr, denn daß ein Reicher in das Reich Gottes komme. Da sprachen, die das horeten: Wer kann denn selig werden? Er aber sprach: Was bei den Menschen unmoglich ist, das ist bei Gott moglich. Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolget. Er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch es ist niemand, der ein Haus verlasset Oder Eltern Oder Bruder Oder Weib Oder Kinder um des Reichs Gottes willen, der es nicht vielfaltig wieder empfange in dieser Zeit und in der zukunftigen Welt das ewige Leben. Er nahm aber zu sich die Zwolfe und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn. Denn er wird uberantwortet werden den Heiden; und erwird verspottet und geschmahet und verspeiet werden; und sie werden ihn geilieln und toten. Und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. Sie abervernahmen der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wuliten nicht, was das gesagt war. Es geschah aber, da er nahe zu Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Da er aber horete das Volk, das hindurchging, forschete er, was das ware. Da verkundigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge voruber. Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Die aber vorne an gingen, bedraueten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein! Jesus aber stund stille und hiefi ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihn und sprach: Was willst du, daß ich dir tun soil? Er sprach: Herr, daß ich sehen moge. Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. Und alsbald ward er sehend und folgete ihm nach und preisete Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobete Gott.
Evening Prayer — First Lesson
Deuteronomy 29
Und Mose rief dem ganzen Israel und sprach zu ihnen: Ihr habt gesehen alles, was der HERR getan hat in Agypten vor euren Augen dem Pharao mit alien seinen Knechten und seinem ganzen Lande, die großen Versuchungen, die deine Augen gesehen haben, daß es große Zeichen und Wunderwaren. Und der HERR hat euch bis auf diesen heutigen fag noch nicht gegeben ein Herz, das verstandig ware, Augen, die da sahen, und Ohren, die da horeten. Er hat euch vierzig Jahre in der Wüste lassen wandeln; eure Kleidersind an euch nicht veraltet, und dein Schuh ist nicht veraltet an deinen Füßen. Ihr habt kein Brot gegessen und keinen Wein getrunken noch stark Getranke, auf daß du wissest, daß ich der HERR, euer Gott, bin. Und da ihr kamet an diesen Ort, zog aus der Konig Sihon zu Hesbon und der Konig Og zu Basan uns entgegen, mit uns zu streiten. Und wir haben sie geschlagen und ihr Land eingenommen und zum Erbteil gegeben den Rubenitern und Gaditern und dem halben Stamm der Manassiter. So haltet nun die Worte dieses Bundes und tut danach, auf daß ihrweislich handeln moget in all eurem Tun. Ihr stehet heute alle vor dem HERRN, eurem Gott, die Obersten eurer Stamme, eure Altesten, eure Amtleute, ein jedermann in Israel, eure Kinder, eure Weiber, dein Fremdling, der in deinem Lager ist, beide dein Holzhauer und dein Wasserschopfer, daß du einhergehen sollst in dem Bunde des HERRN, deines Gottes, und in dem Eide, den der HERR, dein Gott, heute mit dir macht, auf daß er dich heute ihm zum Volk aufrichte, und er dein Gott sei, wie er dir geredet hat und wie er deinen Vatern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat. Denn ich mache diesen Bund und diesen Eid nicht mit euch alleine, sondern beide mit euch, die ihr heute hie seid und mit uns stehet vor dem HERRN, unserm Gott, und mit denen, die heute nicht mit uns sind. Denn ihrwisset, wie wir in Agyptenland gewohnet haben und mitten durch die Heiden gezogen sind, durch welche ihrzoget, und sahet ihre Greuel und ihre Gotzen, Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen waren. Daß nicht vielleicht ein Mann, Oder ein Weib, Oder ein Gesinde, Oder ein Stamm unter euch sei, des Herz heute sich von dem HERRN, unserm Gott, gewandt habe, daß es hingehe und diene den Gottern dieser Volker, und werde vielleicht eine Wurzel unter euch, die da Galle und Wermut trage, und ob er schon hore die Worte dieses Fluchs, dennoch sich segne in seinem Herzen und spreche: Es gehet mir wohl, weil ich wandele, wie es mein Herz dunket; auf daß die T runkene mit der Durstigen dahinfahre. Da wird der HERR dem nicht gnadig sein, sondern dann wird sein Zorn und Eifer rauchen uber solchen Mann, und werden sich auf ihn legen alle Fluche, die in diesem Buch geschrieben sind. Und der HERR wird seinen Namen austilgen unter dem Himmel und wird ihn absondern zum Unglück aus alien Stammen Israels laut aller Fluche des Bundes, der in dem Buch dieses Gesetzes geschrieben ist. So werden dann sagen die Nachkommen eurer Kinder, die nach euch aufkommen werden, und die Fremden, die aus fernen Landen kommen, so sie die Plagen dieses Landes sehen und die Krankheiten, damit sie der HERR beladen hat, daß er all ihr Land mit Schwefel und Salz verbrannt hat, daß es nicht besaet werden mag, noch wachset, noch kein Kraut drinnen aufgehet, gleichwie Sodom und Gomorrha, Adama und Zeboim umgekehret sind, die der HERR in seinem Zorn und Grimm umgekehret hat. So werden alle Volker sagen: Warum hat der HERR diesem Lande also getan? Was ist das fur so großer, grimmiger Zorn? So wird man sagen: Darum daß sie den Bund des HERRN, ihrer Vater Gott, verlassen haben, den er mit ihnen machte, da er sie aus Agyptenland führete; und sind hingegangen und haben andern Gottern gedienet und sie angebetet, solche Gotter, die sie nicht kennen, und die ihnen nichts gegeben haben; darum ist des HERRN Zorn ergrimmet über dies Land, daß er über sie hat kommen lassen alle Fluche, die in diesem Buch geschrieben stehen; und der HERR hat sie aus ihrem Lande gestoßen mit großem Zorn, Grimm und Ungnade und hat sie in ein ander Land geworfen, wie es stehet heutigestages. Das Geheimnis des HERRN, unsers Gottes, ist offenbaret uns und unsern Kindern ewiglich, daß wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.
Evening Prayer — Second Lesson
Colossians 2
Ich lasse euch aber wissen, welch einen Kampf ich habe um euch und um die zu Laodicea und alle, die meine Person im Fleisch nicht gesehen haben, auf daß ihre Herzen ermahnet und zusammengefasset werden in der Liebe zu allem Reichtum des gewissen Verstandes, zu erkennen das Geheimnis Gottes und des Vaters und Christi, in welchem verborgen liegen alle Schatze der Weisheit und der Erkenntnis. Ich sage aber davon, daß euch niemand betruge mit vernunftigen Reden. Denn ob ich wohl nach dem Fleisch nicht da bin, so bin ich aber im Geist bei euch, freue mich und sehe eure Ordnung und euren festen Glauben an Christum. Wie ihr nun angenommen habt den Herm Christum Jesum, so wandelt in ihm und seid gewurzelt und erbauet in ihm und seid fest im Glauben, wie ihr gelehret seid, und seid in demselbigen reichlich dankbar. Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verfuhrung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen und nicht nach Christo. Denn in ihm wohnet die ganze Fulle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Furstentumer und Obrigkeit, in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hande, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, namlich mit der Beschneidung Christi, in dem, daß ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gottwirket, welcher ihn auferweckt hat von den Toten und hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sunden und in der Vorhaut eures Fleisches, und hat uns geschenket alle Sunden und ausgetilget die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstund und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet. Und hat ausgezogen die Furstentumer und die Gewaltigen und sie Schau getragen offentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst. So lasset nun niemand euch Gewissen machen uber Speise Oder uber Trank Oder uber bestimmte Feiertage Oder Neumonde Oder Sabbate, welches ist der Schatten von dem, was zukunftig war; aber der Korper selbst ist in Christo. Lasset euch niemand das Ziel verrucken, der nach eigener Wahl einhergehet in Demut und Geistlichkeit der Engel, des er nie keines gesehen hat, und ist ohne Sache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und halt sich nicht an dem Haupt, aus welchem der ganze Leib durch Gelenk und Fugen Handreichung empfanget, und aneinander sich enthalt und also wachset zur gottlichen Grolie. So ihr denn nun abgestorben seid mit Christo den Satzungen der Welt, was lasset ihr euch denn fanqen mit Satzungen, als lebetet ihr noch in der Welt? Die da sagen: Du sollst das nicht angreifen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anruhren, welches sich doch alles, unter Handen verzehret, und ist Menschengebot und - lehre; welche haben einen Schein der Weisheit durch selbsterwahlte Geistlichkeit und Demut und dadurch, daß sie des Leibes nicht verschonen und dem Fleisch nicht seine Ehre tun zu seiner Notdurft.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
