Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Joshua 8

Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und zage nicht! Nimm mit dir alles Kriegsvolk und mache dich auf und zeuch hinauf gen Ai! Siehe da, ich habe den Konig Als samt seinem Volk in seiner Stadt und Land in deine Hande gegeben. Und sollst mit Ai und ihrem Konige tun, wie du mit Jericho und ihrem Konige getan hast, ohne daß ihr ihren Raub ihr Vieh unter euch teilen sollt. Aber bestelle einen Hinterhalt hinter der Stadt. Da machte sich Josua auf und alles Kriegsvolk, hinaufzuziehen gen Ai. Und Josua erwahlte dreifügtausend streitbare Manner und sandte sie aus bei der Nacht. Und gebot ihnen und sprach: Sehet zu, ihr sollt der Hinterhalt sein hinter der Stadt; machet euch aber nicht allzu feme von der Stadt und seid allesamt bereit! Ich aber und alles Volk, das mit mir ist, wollen uns zu der Stadt machen. Und wenn sie uns entgegen herausfahren wie vorhin, so wollen wir vor ihnen fliehen, daß sie uns nachfolgen heraus, bis daß wir sie heraus von der Stadt reifien. Denn sie werden gedenken, wir fliehen vor ihnen wie vorhin. Und weil wir vor ihnen fliehen, sollt ihr euch aufmachen aus dem Hinterhalt und die Stadt einnehmen; denn der HERR, eurer Gott, wird sie in eure Hande geben. Wenn ihr aber die Stadt eingenommen habt, so stecket sie an mit Feuer und tut nach dem Wort des HERRN. Siehe, ich hab's euch geboten. Also sandte sie Josua hin; und sie gingen hin auf den Hinterhalt und hielten zwischen Bethel und Ai gegen abendwarts an Ai. Josua aber blieb die Nacht unter dem Volk. Und machte sich des Morgens frühe auf und ordnete das Volk und zog hinauf mit den Altesten Israels vor dem Volk her gen Ai. Und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf; und traten herzu und kamen gegen die Stadt und lagerten sich gegen Mitternacht vor Ai, daß nur ein Tal war zwischen ihm und Ai. Er hatte aber bei funftausend Mann genommen und auf den Hinterhalt gestellet zwischen Bethel und Ai gegen abendwarts der Stadt. Und sie stelleten das Volk des ganzen Lagers, das gegen Mitternacht der Stadt war, daß sein Letztes reichte gegen den Abend der Stadt. Also ging Josua hin in derselbigen Nacht mitten in das Tal. Als aber der Konig zu Ai das sah, eileten sie und machten sich fruhe auf, und die Manner der Stadt heraus, Israel zu begegnen zum Streit, mit all seinem Volk an einen bestimmten Ort vor dem Gefilde. Denn er wußte nicht, daß ein Hinterhalt auf ihn war hinter der Stadt. Josua aber und ganz Israel stelleten sich, als wurden sie geschlagen vor ihnen, und flohen auf dem Wege zur Wuste. Da schrie das ganze Volk in der Stadt, daß man ihnen sollte nachjagen. Und siejagten auch Josua nach und rissen sich von der Stadt heraus, dafi nicht ein Mann uberblieb in Ai und Bethel, der nicht ausgezogen ware, Israel nachzujagen; und lielien die Stadt often stehen, daß sie Israel nachjagten. Da sprach der HERR zu Josua: Recke aus die Lanze in deiner Hand gegen Ai, denn ich will sie in deine Hand geben. Und da Josua die Lanze in seiner Hand gegen die Stadt ausreckte, da brach der Hinterhalt auf eilend aus seinem Ort, und liefen, nachdem er seine Hand ausstreckte, und kamen in die Stadt und gewannen sie; und eileten und steckten sie mit Feuer an. Und die Manner von Ai wandten sich und sahen hinter sich und sahen den Rauch der Stadt aufgehen gen Himmel und hatten nicht Raum zu fliehen, weder hin noch her. Und das Volk, das zur Wuste floh, kehrete sich urn, ihnen nachzujagen. Denn da Josua und das ganze Israel sah, daü der Hinterhalt die Stadt gewonnen hatte, weil der Stadt Rauch aufging, kehreten sie wieder urn und schlugen die Manner von Ai. Und die in der Stadt kamen auch heraus ihnen entgegen, dad sie mitten unter Israel kamen von dorther und von hieher; und schlugen sie, bis dad niemand unter ihnen uberblieb noch entrinnen konnte. Und griffen den Konig zu Ai lebendig und brachten ihn zu Josua. Und da Israel alle Einwohner zu Ai hatte erwurget auf dem Felde und in der Wuste, die ihnen nachgejagt hatten, und fielen alle durch die Scharfe des Schwerts, bis dad sie alle umkamen, da kehrete sich ganz Israel zu Ai und schlugen sie mit der Scharfe des Schwerts. Und alle, die des Tages fielen, beide Mann und Weiber, der waren zwolftausend, alles Leute von Ai. Josua aber zog nicht wieder ab seine Hand, damit er die Lanze ausreckte, bis dad verbannet wurden alle Einwohner Ais. Ohne das Vieh und den Raub der Stadt teilete Israel aus unter sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte. Und Josua brannte Ai aus und machte einen Haufen daraus ewiglich, der noch heute da liegt. Und lied den Konig zu Ai an einen Baum hangen bis an den Abend. Da aber die Sonne war untergegangen, gebot er, dad man seinen Leichnam vom Baum tate; und warfen ihn unter der Stadt Tor und machten einen groden Steinhaufen auf ihn, der bis auf diesen Tag da ist. Da bauete Josua dem HERRN, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berge Ebal (wie Mose, der Knecht des HERRN, geboten hatte den Kindern Israel, als geschrieben stehet im Gesetzbuch Moses, einen Altar von ganzen Steinen, die mit keinem Eisen behauen waren) und opferte dem HERRN drauf Brandopfer und Dankopfer. Und schrieb daselbst auf die Steine das andere Gesetz, das Mose den Kindern Israel vorgeschrieben hatte. Und das ganze Israel mit seinen Altesten und Amtleuten und Richtern stunden zu beiden Seiten der Lade gegen den Priestern aus Levi, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, die Fremdlinge sowohl als die Einheimischen, eine Halfte neben dem Berge Grisim und die andere Halfte neben dem Berge Ebal, wie Mose, der Knecht des HERRN, vorhin geboten hatte, zu segnen das Volk Israel. Danach lieft er ausrufen alle Worte des Gesetzes vom Segen und Fluch, wie es geschrieben stehet im Gesetzbuch. Es war kein Wort, das Mose geboten hatte, das Josua nicht hatte lassen ausrufen vor der ganzen Gemeine Israel und vor den Weibern und Kindern und Fremdlingen, die unter ihnen wandelten.

Morning Prayer — Second Lesson

Deuteronomy 1

Das sind die Worte, die Mose redete zum ganzen Israel jenseit des Jordans in der Wuste, auf dem Gefilde gegen dem Schilfmeer, zwischen Paran und Thophel, Laban, Hazeroth und Disahab, elf Tagreisen von Horeb durch den Weg des Gebirges Seir bis gen Kades-Barnea. Und es geschah im vierzigsten Jahr, am ersten Tage des elften Monden, da redete Mose mit den Kindern Israel alles, wie ihm der HERR an sie geboten hatte, nachdem er Sihon, den Konig der Amoriter, geschlagen hatte, derzu Hesbon wohnete, dazu Og, den Konig zu Basan, derzu Astharoth und zu Edrei wohnete. Jenseit des Jordans im Lande der Moabiter fing an Mose auszulegen dies Gesetz, und sprach: Der HERR, unser Gott, redete mit uns am Berge Horeb und sprach: Ihr seid lange genug an diesem Berge gewesen; wendet euch und ziehet hin, daß ihr zu dem Gebirge der Amoriter kommet und zu alien ihren Nachbarn im Gefilde, auf Bergen und in Grunden, gegen Mittag und gegen die Anfurt des Meers im Lande Kanaan, und zum Berge Libanon bis an das grolie Wasser Phrath. Siehe da, ich habe euch das Land, das da vor euch liegt, gegeben; gehet hinein und nehmet es ein, das der HERR euren Vatern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, daß er's ihnen und ihrem Samen nach ihnen geben wollte. Da sprach ich zu derselben Zeit zu euch: Ich kann euch nicht allein ertragen; denn der HERR euer Gott, hat euch gemehret, daß ihr heutigestages seid wie die Menge der Sterne am Himmel. Der HERR, eurer Vater Gott, mache euer noch viel tausend mehr und segne euch, wie er euch geredet hat! Wie kann ich allein solche Mühe und Last und Hader von euch ertragen? Schaffet herweise, verstandige und erfahrene Leute unter euren Stammen, die will ich uber euch zu Hauptern setzen. Da antwortetet ihr mir und sprachet: Das istein gut Ding, davon du sagest, daß du es tun willst. Da nahm ich die Haupter eurer Stamme, weise und erfahrene Manner, und setzte sie uber euch zu Hauptern, uber tausend, uber hundert, uber fünfzig und uber zehn, und Amtleute unter euren Stammen; und gebot euren Richtern zur selben Zeit und sprach: Verhoret eure Bruder und richtet recht zwischen jedermann und seinem Bruder und dem Fremdling. Keine Person sollt ihr im Gericht ansehen, sondern sollt den Kleinen horen wie den Groften und vor niemandes Person euch scheuen. Denn das Gerichtamt ist Gottes. Wird aber euch eine Sache zu hart sein, die lasset an mich gelangen, daß ich sie hore. Also gebot ich euch zu der Zeit alles, was ihrtun solltet. Da zogen wir aus von Horeb und wandelten durch die ganze Wuste, die graft und grausam ist, wie ihr gesehen habt, auf der Strafte zum Gebirge der Amoriter, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis gen Kades-Barnea. Da sprach ich zu euch: Ihr seid an das Gebirge der Amoriter kommen, das uns der HERR, unser Gott, geben wird. Siehe da das Land vor dir, das der HERR, dein Gott, dirgegeben hat; zeuch hinauf und nimm's ein, wie der HERR, deiner Vater Gott, dir geredet hat. Furchte dich nicht und laft dir nicht grauen! Da kamet ihr zu mir alle und sprachet: Laftt uns Manner vor uns hinsenden, die uns das Land erkunden und uns wieder sagen, durch welchen Weg wir hineinziehen sollen, und die Stadte, da wir einkommen sollen. Das gefiel mirwohl und nahm aus euch zwolf Manner, von jeglichem Stamm einen. Da dieselbigen weggingen und hinaufzogen auf das Gebirge und an den Bach Eskol kamen, da besahen sie es und nahmen der Fruchte des Landes mit sich und brachten sie herab zu uns; und sagten uns wieder und sprachen: Das Land ist gut, das der HERR, unser Gott, uns gegeben hat. Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und wurdet ungehorsam dem Munde des HERRN, eures Gottes; und murretet in euren Hutten und sprachet: Der HERR ist uns gram; darum hat er uns aus Agyptenland gefuhret, daß er uns in der Amoriter Hande gabe zu vertilgen. Wo sollen wir hinauf? Unsere Bruder haben unser Herz verzagt gemacht und gesagt, das Volk sei grafter und hoher denn wir; die Stadte seien graft und bis an den Himmel vermauert; dazu haben wir die Kinder Enakim daselbst gesehen. Ich sprach aber zu euch: Entsetzet euch nicht und furchtet euch nicht vor ihnen! Der HERR, euer Gott, zeucht vor euch hin und wird fur euch streiten, wie er mit euch getan hat in Agypten vor euren Augen und in der Wuste, da du gesehen hast, wie dich der HERR, dein Gott, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn tragt, durch alien Weg, daher ihr gewandelt habt, bis ihr an diesen Ort kommen seid. Aber das gait nichts bei euch, daß ihr an den HERRN, euren Gott, hattet geglaubet, der vor euch her ging, euch die Statte zu weisen, wo ihr euch lagern solltet, des Nachts im Feuer, daß ereuch den Weg zeigete, darinnen ihrgehen solltet, und des Tages in der Wolke. Als aber der HERR euer Geschrei horete, ward er zornig und schwur und sprach: Es soil keiner dieses bosen Geschlechts das gute Land sehen, das ich ihren Vatern zu geben geschworen habe, ohne Kaleb, der Sohn Jephunnes, der soil es sehen, und ihm will ich geben das Land, darauf er getreten hat, und seinen Kindern, darum daß er treulich dem HERRN gefolget hat. Auch ward der HERR uber mich zornig urn euretwillen und sprach: Du sollst auch nicht hineinkommen. Aber Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, der soil hineinkommen. Denselben starke; denn er soil Israel das Erbe austeilen. Und eure Kinder, davon ihr sagtet, sie würden ein Raub werden, und eure Sohne, die heutigestages weder Gutes noch Boses verstehen, die sollen hineinkommen; denselben will ich's geben, und sie sollen es einnehmen. Ihr aber wendet euch und ziehet nach der Wuste den Weg zum Schilfmeer! Da antwortetet ihr und sprachet zu mir: Wir haben an dem HERRN gesundiget; wirwollen hinauf und streiten, wie uns der HERR, unser Gott, geboten hat. Da ihr euch nun rustetet, ein jeglicher mit seinem Harnisch, und waret an dem, daß ihr hinaufzoget aufs Gebirge, sprach der HERR zu mir: Sage ihnen, daß sie nicht hinaufziehen, auch nicht streiten; denn ich bin nicht unter euch; auf daß ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden. Da ich euch das sagte, gehorchtet ihr nicht und wurdet ungehorsam dem Munde des HERRN und waret vermessen und zoget hinauf aufs Gebirge. Da zogen die Amoriter aus, die auf dem Gebirge wohneten, euch entgegen, und jagten euch, wie die Bienen tun, und schlugen euch zu Seir bis gen Horma. Da ihr nun wiederkamet und weinetet vor dem HERRN, wollte der HERR eure Stimme nicht horen und neigete seine Ohren nicht zu euch. Also bliebet ihr in Kades eine lange Zeit.

Evening Prayer — First Lesson

Joshua 9

Da nun das horeten alle Konige, die jenseit des Jordans waren auf den Gebirgen und in den Grunden und an alien Anfurten des grolien Meers, auch die neben dem Berge Libanon waren, namlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sammelten sie sich eintrachtiglich zuhauf, dafi sie wider Josua und wider Israel stritten. Aber die Burger zu Gibeon, da sie horeten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte, erdachten sie eine List; gingen hin und schickten eine Botschaft und nahmen alte Sacke auf ihre Esel und alte zerrissene, geflickte Weinschlauche und alte geflickte Schuhe an ihre Fulie und zogen alte Kleider an, und altes Brot, das sie mit sich nahmen, war hart und schimmlig. Und gingen zu Josua ins Lager gen Gilgal und sprachen zu ihm und zum ganzen Israel: Wir kommen aus fernen Landen, so machet nun einen Bund mit uns. Da sprach das ganze Israel zu dem Heviter: Vielleicht mochtest du unter uns wohnend werden; wie konnte ich dann einen Bund mit dir machen? Sie aber sprachen zu Josua: Wir sind deine Knechte. Josua sprach zu ihnen: Wer seid ihr und von wannen kommt ihr? Sie sprachen: Deine Knechte sind aus sehr fernen Landen kommen um des Namens willen des HERRN, deines Gottes; denn wir haben sein Gerucht gehoret und alles, was er in Agypten getan hat, und alles, was erden zweien Konigen der Amoriter jenseit des Jordans getan hat, Sihon, dem Konige zu Hesbon, und Og, dem Konige zu Basan, der zu Astharoth wohnete. Darum sprachen unsere Altesten und alle Einwohner unsers Landes: Nehmet Speise mit euch auf die Reise und gehet hin ihnen entgegen und sprechet zu ihnen: Wir sind eure Knechte. So machet nun einen Bund mit uns. Dies unser Brot, das wir aus unsern Hausern zu unserer Speise nahmen, war noch frisch, da wir auszogen zu euch; nun aber, siehe, es ist hart und schimmlig; und diese Weinschlauche fulleten wir neu, und siehe, sie sind zerrissen; und diese unsere Kleider und Schuhe sind alt worden über der sehr langen Reise. Da nahmen die Hauptleute ihre Speise an und fragten den Mund des HERRN nicht. Und Josua machte Frieden mit ihnen und richtete einen Bund mit ihnen auf, daß sie leben bleiben sollten. Und die Obersten der Gemeine schwuren ihnen. Aber uber drei Tage, nachdem sie mit ihnen einen Bund gemacht hatten, kam es vorsie, daß jene nahe bei ihnen waren und würden unter ihnen wohnen. Denn da die Kinder Israel fortzogen, kamen sie des dritten Tages zu ihren Stadten, die hiefien Gibeon, Kaphira, Beeroth und Kiriath-Jearim. Und schlugen sie nicht, darum daß ihnen die Obersten der Gemeine geschworen hatten bei dem HERRN, dem Gott Israels. Da aber die ganze Gemeine wider die Obersten murrete, sprachen alle Obersten der ganzen Gemeine: Wir haben ihnen geschworen bei dem HERRN, dem Gott Israels; darum konnen wir sie nicht antasten. Aber das wollen wir tun: Lasset sie leben, daß nicht ein Zorn uber uns komme um des Eides willen, den wir ihnen getan haben. Und die Obersten sprachen zu ihnen: Lasset sie leben, daß sie Holzhauer und Wassertrager seien der ganzen Gemeine, wie ihnen die Obersten gesagt haben. Da rief ihnen Josua und redete mit ihnen und sprach: Warum habt ihr uns betrogen und gesagt, ihr seid sehr feme von uns, so ihr doch unter uns wohnet? Darum sollt ihr verflucht sein, daß unter euch nicht aufhoren Knechte, die Holz hauen und Wasser tragen zum Hause meines Gottes. Sie antworteten Josua und sprachen: Es ist deinen Knechten angesagt, daß der HERR, dein Gott, Mose, seinem Knechte, geboten habe, daß er euch das ganze Land geben und voreuch her alle Einwohner des Landes vertilgen wolle. Da furchteten wir unsers Lebens vor euch sehr und haben solches getan. Nun aber, siehe, wir sind in deinen Handen; was dich gut und recht dunket, uns zu tun, das tue. Und er tat ihnen also und errettete sie von der Kinder Israel Hand, daß sie sie nicht erwurgeten. Also machte sie Josua desselben Tages zu Holzhauern und Wassertragern der Gemeine und zum Altar des HERRN bis auf diesen Tag an dem Ort, den er erwahlen wurde.

Evening Prayer — Second Lesson

1 Thessalonians 5

Von den Zeiten aber und Stunden, liebe Bruder, ist nicht not, euch zu schreiben. Denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. Denn wenn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr! so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleich wie der Schmerz ein schwanger Weib, und werden nicht entfliehen. Ihr aber, liebe Bruder, seid nicht in der Finsternis, dafi euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So lasset uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasset uns wachen und nuchtern sein. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken. Wir aber, die wir des Tages sind, sollen nuchtern sein, angetan mit dem Krebs des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesum Christum, der fur uns gestorben ist, auf daß, wir wachen Oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen. Darum ermahnet euch untereinander und bauet einer den andern, wie ihr denn tut. Wir bitten euch aber, liebe Bruder, dafi ihr erkennet, die an euch arbeiten und euch vorstehen in dem Herrn und euch vermahnen. Habt sie desto lieber urn ihres Werks willen und seidfriedsam mit ihnen. Wirermahnen euch aber, liebe Bruder, vermahnet die Ungezogenen, trostet die Kleinmutigen, traget die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann. Sehet zu, daß niemand Boses mit Bosem jemand vergelte, sondern allezeit jaget dem Guten nach, beide, untereinander und gegen jedermann. Seid allezeit frohlich! Betet ohne Unterlafi! Seid dankbar in alien Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. Den Geist dampfet nicht! Die Weissagung verachtet nicht! prufet aber alles und das Gute behaltet! Meidet alien bosen Schein! Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt der Seele und Leib müsse behalten werden unstraflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi. Getreu ist er, der euch rufet, welcher wird's auch tun. Liebe Bruder, betet fur uns! Grußet alle Bruder mit dem heiligen Kuß. Ich beschwore euch bei dem Herrn, daß ihr diesen Brief lesen lasset alien heiligen Brudern. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch! Amen. Der zweite Brief des Paulus an die Thessalonicher

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Today's readings, every morning

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