Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

1 Samuel 31

Die Philister aber stritten wider Israel; und die Manner Israels flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Gebirge Gilboa. Und die Philister hingen sich an Saul und seine Sohne und schlugen Jonathan und Abinadab und Malchisua, die Sohne Sauls. Und der Streit ward hart wider Saul, und die Schutzen trafen auf ihn mit Bogen; und ward sehr verwundet von den Schutzen. Da sprach Saul zu seinem Waffentrager: Zeuch dein Schwert aus und erstich mich damit, daß nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich erstechen und treiben einen Spott aus mir. Aber sein Waffentrager wollte nicht; denn er furchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und fiel drein. Da nun sein Waffentrager sah, dais Saul tot war, fiel er auch in sein Schwert und starb mit ihm. Also starb Saul und seine drei Sohne und sein Waffentrager und alle seine Manner zugleich auf diesen Tag. Da aber die Manner Israels, die jenseit des Grundes und jenseit des Jordans waren, sahen, daß die Manner Israels geflohen waren, und daß Saul und seine Sohne tot waren, verlieften sie die Stadte und flohen auch; so kamen die Philister und wohneten drinnen. Des andern Tages kamen die Philister, die Erschlagenen auszuziehen, und fanden Saul und seine drei Sohne liegen auf dem Gebirge Gilboa. Und hieben ihm sein Haupt ab und zogen ihm seine Waffen ab und sandten sie in der Philister Land umher, zu verkundigen im Hause ihrer Gotzen und unterdem Volk. Und legten seinen Harnisch in das Haus Astharoths, aber seinen Leichnam hingen sie auf die Mauerzu Bethsan. Da die zu Jabes in Gilead horeten, was die Philister Saul getan hatten, machten sie sich auf, was streitbare Manner waren, und gingen die ganze Nacht und nahmen die Leichname Sauls und seiner Sohne von der Mauer Bethsans und brachten sie gen Jabes und verbrannten sie daselbst. Und nahmen ihre Gebeine und begruben sie unterdem Baum zu Jabes; und fasteten sieben Tage. Das zweite Buch Samuel

Morning Prayer — Second Lesson

Acts 11

Es kam aber vor die Apostel und Bruder, die in dem judischen Lande waren, daß auch die Heiden hatten Gottes Wort angenommen. Und da Petrus hinaufkam gen Jerusalem, zankten mit ihm, die aus der Beschneidung waren, und sprachen: Du bist eingegangen zu den Mannern, die Vorhaut haben, und hast mit ihnen gegessen! Petrus aber hub an und erzahlte es ihnen nacheinander her und sprach: Ich war in der Stadt Joppe im Gebet und war entzückt und sah ein Gesicht, namlich ein Gefaß herniederfahren wie ein groß leinen Tuch mit vier Zipfeln und niedergelassen vom Himmel, und kam bis zu mir. Darein sah ich und ward gewahr und sah vierfußige Tiere der Erde und wilde Tiere und Gewürm und Vogel des Himmels. Ich horete aber eine Stimme, die sprach zu mir: Stehe auf, Petrus, schlachte und iß! Ich aber sprach: 0 nein, Herr; denn es ist nie kein Gemeines noch Unreines in meinen Mund gegangen. Aber die Stimme antwortete mir zum andernmal vom Himmel: Was Gott gereiniget hat, das mache du nicht gemein. Dasgeschah aberdreimal; und ward alles wieder hinauf gen Himmel gezogen. Und siehe, von Stund' an stunden drei Manner vor dem Hause, darinnen ich war, gesandt von Casarea zu mir. Der Geist aber sprach zu mir, ich sollte mit ihnen gehen und nicht zweifeln. Es kamen aber mit mir diese sechs Bruder, und wir gingen in des Mannes Haus. Und er verkundigte uns, wie ergesehen hatte einen Engel in seinem Hause stehen, derzu ihm gesprochen hatte: Sende Manner gen Joppe und laß fordern den Simon mit dem Zunamen Petrus; derwird dir Wortesagen, dadurch du selig werdest und dein ganzes Haus. Indem aber ich anting zu reden, fiel der Heilige Geist auf sie gleichwie auf uns am ersten Anfang. Da dachte ich an das Wort des Herrn, als er sagte: Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden. So nun Gott ihnen gleiche Gaben gegeben hat wie auch uns, die da glauben an den Herrn Jesus Christus, werwar ich, daß ich konnte Gottwehren? Da sie das horeten, schwiegen sie stille und lobeten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden Buße gegeben zum Leben! Die aber zerstreuet waren in der Trubsal, so sich uber Stephanus erhub, gingen umher bis gen Phonizien und Zypern und Antiochien und redeten das Wort zu niemand denn allein zu den Juden. Es waren aber etliche unter ihnen, Manner von Zypern und Kyrene, die kamen gen Antiochien und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesu. Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl ward glaubig und bekehrete sich zu dem Herrn. Es kam aber diese Rede von ihnen vor die Ohren der Gemeinde zu Jerusalem; und sie sandten Barnabas, daß er hinginge bis gen Antiochien, welcher, da er hinkommen war und sah die Gnade Gottes, ward er froh und ermahnete sie alle, daß sie mit festem Herzen an dem Herrn bleiben woliten. Denn er war ein frommer Mann, voll Heiligen Geistes und Glaubens. Und es ward ein groß Volk dem Herrn zugetan. Barnabas aber zog aus gen Tarsus, Saulus wieder zu suchen. Und da er ihn fand, führete er ihn gen Antiochien. Und sie blieben bei der Gemeinde ein ganzes Jahr und lehreten viel Volks; daher die Junger am ersten zu Antiochien Christen genannt wurden. In denselbigen Tagen kamen Propheten von Jerusalem gen Antiochien. Und einer unter ihnen, mit Namen Agabus, stund auf und deutete durch den Geist eine große Teurung, die da kommen sollte uber den ganzen Kreis der Erde, welche geschah unter dem Kaiser Claudius. Aber unter den Jungern beschloß ein jeglicher, nachdem ervermochte, zu senden eine Handreichung den Brudern, die in Judaa wohneten; wie sie denn auch taten und schickten's zu den Altesten durch die Hand Barnabas und Saulus.

Evening Prayer — First Lesson

2 Samuel 1

Nach dem Tode Sauls, da David von der Amalekiter Schlacht wiederkommen und zween Tage zu Ziklag geblieben war, siehe, da kam am dritten Tage ein Mann aus dem Heer von Saul mit zerrissenen Kleidern und Erde auf seinem Haupt. Und da erzu David kam, fiel erzur Erde und betete an. David aber sprach zu ihm: Wo kommst du her? Er sprach zu ihm: Aus dem Heer Israels bin ich entronnen. David sprach zu ihm: Sage mir, wie gehet es zu? Er sprach: Das Volk ist geflohen vom Streit, und ist viel Volks gefallen; dazu ist auch Saul tot und sein Sohn Jonathan. David sprach zu dem Jungling, der ihm solches sagte: Woher weiftest du, dafi Saul und sein Sohn Jonathan tot sind? Der Jungling, der ihm solches sagte, sprach: Ich kam ohngefahr aufs Gebirge Gilboa, und siehe, Saul lehnete sich auf seinen Spief J, und die Wagen und Reiter jagten hinter ihm her. Und erwandte sich urn und sah mich und rief mir. Und ich sprach: Hie bin ich. Und er sprach zu mir: Wer bist du? Ich sprach zu ihm: Ich bin ein Amalekiter. Und er sprach zu mir: T ritt zu mir und tote mich, denn ich bin bedranget umher, und mein Leben ist noch ganz in mir. Da trat ich zu ihm und totete ihn, denn ich wuftte wohl, daß er nicht leben konnte nach seinem Fall; und nahm die Krone von seinem Haupt und das Armgeschmeide von seinem Arm und habe es hergebracht zu dir, meinem Herrn. Da fassete David seine Kleider und zerrift sie, und alle Manner, die bei ihm waren. Und trugen Leid und weineten und fasteten bis an den Abend uber Saul und Jonathan, seinen Sohn, und uber das Volk des HERRN und fiber das Haus Israels, daß sie durchs Schwert gefallen waren. Und David sprach zu dem Jungling, deres ihm ansagte: Wo bist du her? Er sprach: Ich bin eines Fremdlings, eines Amalekiters, Sohn. David sprach zu ihm: Wie, daß du dich nicht geftirchtet hast, deine Hand zu legen an den Gesalbten des HERRN, ihn zu verderben! Und David sprach zu seiner Junglinge einem: Herzu und schlag ihn! Und er schlug ihn, daß er starb. Da sprach David zu ihm: Dein Blut sei fiber deinem Kopf; denn dein Mund hat wider dich selbst geredet und gesprochen: Ich habe den Gesalbten des HERRN getotet. Und David klagte diese Klage uber Saul und Jonathan, seinen Sohn. Und befahl, man sollte die Kinder Judas den Bogen lehren. Siehe, es stehet geschrieben im Buch der Redlichen: Die Edelsten in Israel sind auf deiner Hohe erschlagen. Wie sind die Helden gefallen! Saget es nicht an zu Gath, verkundet es nicht auf der Gasse zu Asklon, dafi sich nicht freuen die Tochter der Philister, daß nicht frohlocken die Tochter der Unbeschnittenen. Ihr Berge zu Gilboa, es müsse weder tauen noch regnen auf euch, noch Acker sein, da Hebopfer von kommen; denn daselbst ist den Helden ihr Schild abgeschlagen, der Schild Sauls; als ware er nicht gesalbet mit 01. Der Bogen Jonathans hat nie gefehlet, und das Schwert Sauls ist nie leerwiederkommen von dem Blut der Erschlagenen und vom Fett der Helden. Saul und Jonathan, holdselig und lieblich in ihrem Leben, sind auch im Tode nicht geschieden; leichter denn die Adler und starker denn die Lowen. Ihr Tochter Israels, weinet uber Saul, der euch kleidete mit Rosinfarbe sauberlich und schmuckte euch mit guldenen Kleinoden an euren Kleidern. Wie sind die Helden so gefallen im Streit! Jonathan istaufdeinen Hohen erschlagen. Es ist mir leid um dich, mein Bruder Jonathan! Ich habe große Freude und Wonne an dir gehabt; deine Liebe ist mir sonderlicher gewesen, denn Frauenliebe ist. Wie sind die Helden gefallen und die Streitbaren umkommen!

Evening Prayer — Second Lesson

James 3

Liebe Bruder, unterwinde sich nicht jedermann, Lehrer zu sein; und wisset, daß wir desto mehr Urteil empfangen werden. Denn wir fehlen alle mannigfaltiglich. Wer aber auch in keinem Wort fehlet, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Siehe, die Pferde halten wir in Zaumen, daß sie uns gehorchen, und lenken den ganzen Leib. Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so graft sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regieret. Also ist auch die Zunge ein klein Glied und richtet grofte Dinge an. Siehe, ein klein Feuer, welch einen Wald zundet's an! Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zundet an alien unsern Wandel, wenn sie von der Holle entzundet ist. Denn alle Natur der Tiere und der Vogel und der Schlangen und der Meerwunder werden gezahmet und sind gezahmet von der menschlichen Natur; aber die Zunge kann kein Mensch zahmen, das unruhige Ubel voll todlichen Giftes. Durch sie loben wir Gott den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, nach dem Bilde Gottes gemacht. Aus einem Munde gehet Loben und Fluchen. Es soil nicht, liebe Bruder, also sein. Quillet auch ein Brunnen aus einem Loche süft und bitter? Kann auch, liebe Bruder, ein Feigenbaum 01 Oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salzig und süft Wasser geben. Wer istweise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit. Denn das ist nicht die Weisheit, die von oben herab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel boses Ding. Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, lasset sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteüsch, ohne Heuchelei. Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesaet im Frieden denen, die den Frieden halten.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.