Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

1 Kings 8

Da versammelte der Konig Salomo zu sich die Altesten in Israel, alle Obersten der Stamme und Fürsten der Vater unter den Kindern Israel, gen Jerusalem, die Lade des Bundes des HERRN heraufzubringen aus der Stadt Davids, das ist Zion. Und es versammelten sich zum Konige Salomo alle Manner in Israel im Monden Ethanim, am Fest, das ist der siebente Mond. Und da alle Altesten Israels kamen, huben die Priester die Lade des HERRN auf. Und brachten sie hinauf, dazu die Hütte des Stiffs und alles Gerat des Heiligtums, das in der Hütte war. Das taten die Priester und Leviten. Und der Konig Salomo und die ganze Gemeine Israels, die zu ihm sich versammelt hatte, gingen mit ihm vor der Lade her und opferten Schafe und Rinder, so viel, dal$ man's nicht zahlen noch rechnen konnte. Also brachten die Priester die Lade des Bundes des HERRN an ihren Ort, in den Chor des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim. Denn die Cherubim breiteten die Flügel aus an dem Ort, da die Lade stund, und bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her. Und die Stangen waren so lang, daß ihre Knaufe gesehen wurden in dem Heiligtum vor dem Chor, aber aulien wurden sie nicht gesehen; und waren daselbst bis auf diesen Tag. Und war nichts in der Lade denn nur die zwo steinernen Tafeln Moses, die er daselbst lieli in Horeb, da der HERR mit den Kindern Israel einen Bund machte, da sie aus Agyptenland gezogen waren. Da aber die Priester aus dem Heiligtum gingen, erfüllete eine Wolke das Haus des HERRN, daß die Priester nicht konnten stehen und Amts pflegen vor der Wolke. Denn die Herrlichkeit des HERRN erfullete das Haus des HERRN. Da sprach Salomo: Der HERR hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen. Ich habe zwarein Haus gebauet, dir zur Wohnung, einen Sitz, daß du ewiglich da wohnest. Und der Konig wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeine Israels; und die ganze Gemeine Israels stund. Und er sprach: Gelobetsei der HERR, derßott Israels, der durch seinen Mund meinem Vater David geredet und durch seine Hand erfullet hat und gesagt: Von dem Tage an, da ich mein Volk Israel aus Agypten fuhrete, habe ich nie keine Stadt erwahlet unter irgend einem Stamm Israels, daß mir ein Haus gebauet würde, daß mein Name da ware; David aber habe ich erwahlet, daß er uber mein Volk Israel sein sollte. Und mein Vater David hatte es zwar im Sinn, daß er ein Haus bauete dem Namen des HERRN, des Gottes Israels; aber der HERR sprach zu meinem Vater David: Dali du im Sinn hast, meinem Namen ein Haus zu bauen, hast du wohl getan, daß du solches vornahmest; doch du sollst nicht das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden kommen wird, der soil meinem Namen ein Haus bauen. Und der HERR hat sein Wort bestatiget, das er geredet hat. Denn ich bin aufkommen an meines Vaters Davids Statt und sitze auf dem Stuhl Israels, wie der HERR geredet hat; und habe gebauet ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels. Und habe daselbst eine Statte zugerichtet der Lade, darin der Bund des HERRN ist, den ergemacht hat mit unsern Vatern, da er sie aus Agyptenland fuhrete. Und Salomo trat vor den Altar des HERRN gegen der ganzen Gemeine Israels und breitete seine Hande aus gen Himmel. Und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott, weder droben im Himmel noch unten auf Erden, dir gleich, derdu haltst den Bund und Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen: der du hast gehalten deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm geredet hast. Mit deinem Munde hast du es geredet und mit deiner Hand hast du es erfullet, wie es stehet an diesem Tage. Nun, HERR, Gott Israels, halte deinem Knechte, meinem Vater David, was du ihm geredet hast und gesagt: Es soil dir nicht gebrechen an einem Manne vor mir der da sitze auf dem Stuhl Israels, so doch, daß deine Kinder ihren Weg bewahren, daß sie vor mir wandeln, wie du vor mir gewandelt hast. Nun, Gott Israels, lali deine Worte wahrwerden, die du deinem Knechte, meinem Vater David, geredet hast. Denn meinest du auch, daß Gott auf Erden wohne? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel mogen dich nicht versorgen. Wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebauet habe? Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, auf daß du horest das Lob und Gebet, das dein Knecht heute vor dir tut, daß deine Augen often stehen uber dies Haus Nacht und Tag, uber die Statte, davon du gesagt hast: Mein Name soil da sein. Du wollest horen das Gebet, das dein Knecht an dieser Statte tut, und wollest erhoren das Flehen deines Knechts und deines Volks Israel, das sie hie tun werden an dieser Statte deiner Wohnung, im Himmel, und wenn du es horest, gnadig sein. Wenn jemand wider seinen Nachsten sundiget und nimmt des einen Eid auf sich, damit er sich verpflichtet, und der Eid kommt vor deinen Altar in diesem Hause, so wollest du horen im Himmel und Recht schaffen deinen Knechten, den Gottlosen zu verdammen und seinen Weg auf seinen Kopf bringen und den Gerechten recht zu sprechen, ihm zu geben nach seiner Gerechtigkeit. Wenn dein Volk Israel vor seinen Feinden geschlagen wird, weil sie an dir gesundiget haben, und bekehren sich zu dir, und bekennen deinen Namen und beten und flehen zu dir, in diesem Hause, so wollest du horen im Himmel und der Sunde deines Volks Israel gnadig sein und sie wiederbringen ins Land, das du ihren Vatern gegeben hast. Wenn der Himmel verschlossen wird, daß nicht regnet, weil sie an dir gesundiget haben, und werden beten an diesem Ort und deinen Namen bekennen und sich von ihren Sunden bekehren, weil du sie drangest, so wollest du horen im Himmel und gnadig sein der Sunde deiner Knechte und deines Volks Israel, daß du ihnen den guten Weg weisest, darinnen sie wandeln, und lassest regnen auf das Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast. Wenn eine Teurung, Oder Pestilenz, Oder Durre, Oder Brand, Oder Heuschrecken, Oder Raupen im Lande sein werden, Oder sein Feind im Lande seine Tore belagert, Oder irgend eine Plage Oder Krankheit: wer dann bittet und flehet, es seien sonst Menschen Oder dein Volk Israel, die da gewahr werden ihrer Plage, ein jeglicher in seinem Herzen, und breitet seine Hande aus zu diesem Hause, so wollest du horen im Himmel, in dem Sitz, da du wohnest, und gnadig sein und schaffen, daß du gebest einem jeglichen, wie er gewandelt hat, wie du sein Herz erkennest; denn du allein kennest das Herz aller Kinder der Menschen; auf daß sie dich furchten allezeit, solange sie auf dem Lande leben, das du unsern Vatern gegeben hast. Wenn auch ein Fremder, der nicht deines Volks Israel ist, kommt aus fernem Lande urn deines Namens willen (denn sie werden horen von deinem grolien Namen und von deiner machtigen Hand und von deinem ausgereckten Arm), und kommt, daß er bete vor diesem Hause, so wollest du horen im Himmel, im Sitz deiner Wohnung, und tun alles, darum der Fremde dich anruft, auf daß alle Volker auf Erden deinen Namen erkennen, daß sie auch dich furchten, wie dein Volk Israel, und daß sie inne werden, wie dies Haus nach deinem Namen genannt sei, das ich gebauet habe. Wenn dein Volk auszeucht in Streit wider seine Feinde des Weges, den du sie senden wirst, und werden beten zum HERRN gegen den Weg zur Stadt, die du erwahlet hast, und zum Hause, das ich deinem Namen gebauet habe, so wollest du ihr Gebet und Flehen horen im Himmel und Recht schaffen. Wenn sie an dir sundigen werden (denn es ist kein Mensch, der nicht sundiget), und du erzurnest und gibst sie vor ihren Feinden, daß sie sie gefangen führen in der Feinde Land, fern Oder nahe, und sie in ihr Herz schlagen im Lande, da sie gefangen sind, und bekehren sich und flehen dir im Lande ihres Gefangnisses und sprechen: Wir haben gesundiget und missetan und sind gottlos gewesen; und bekehren sich also zu dir von ganzem Herzen und von ganzer Seele in ihrer Feinde Lande, die sie weggefuhret haben, und beten zu dir gegen den Weg zu ihrem Lande, das du ihren Vatern gegeben hast, zur Stadt, die du erwahlet hast, und zum Hause, das ich deinem Namen gebauet habe: so wollest du ihr Gebet und Flehen horen im Himmel, vom Sitz deiner Wohnung, und Recht schaffen, und deinem Volk gnadig sein, das an dir gesundiget hat, und alien ihren Ubertretungen, damit sie wider dich ubertreten haben, und Barmherzigkeit geben vordenen, die sie gefangen halten, und dich ihrer erbarmen. Denn sie sind dein Volk und dein Erbe, die du aus Agypten, aus dem eisernen Ofen, gefuhret hast; daß deine Augen often seien auf das Flehen deines Knechts und deines Volks Israel, daü du sie horest in allem, darum sie dich anrufen. Denn du hast sie dir abgesondert zum Erbe aus alien Volkern auf Erden, wie du geredet hast durch Mose, deinen Knecht, da du unsere Vater aus Agypten fuhretest, Herr, HERR! Und da Salomo all dies Gebet und Flehen hatte vor dem HERRN ausgebetet, stund er auf von dem Altar des HERRN und lieft ab von Knieen und Handeausbreiten gen Himmel. Und trat dahin und segnete die ganze Gemeine Israels mit lauter Stimme und sprach: Gelobet sei der HERR, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er geredet hat! Es ist nicht eins verfallen aus alien seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose. Der HERR, unser Gott, sei mit uns, wie er gewesen ist mit unsern Vatern! Er verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns, zu neigen unser Herz zu ihm, daß wir wandeln in alien seinen Wegen und halten seine Gebote, Sitten und Rechte, die er unsern Vatern geboten hat. Und diese Worte, die ich vor dem HERRN geflehet habe, müssen nahe kommen dem HERRN, unserm Gott, Tag und Nacht, da(3> er Recht schaffe seinem Knecht und seinem Volk Israel, ein jegliches zu seiner Zeit, auf dafi alle Volker auf Erden erkennen, daß der HERR Gott ist, und keiner mehr. Und euer Herz sei rechtschaffen mit dem HERRN, unserm Gott, zu wandeln in seinen Sitten und zu halten seine Gebote, wie es heute gehet. Und der Konig samt dem ganzen Israel opferten vor dem HERRN Opfer. Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem HERRN opferte, zweiundzwanzigtausend Ochsen und hundertundzwanzigtausend Schafe. Also weiheten sie das Haus des HERRN ein, der Konig und alle Kinder Israel. Desselbigen Tages weihete der Konig den Mittelhof, der vor dem Hause des HERRN war, damit, daß er Brandopfer, Speisopfer und das Fett der Dankopfer daselbst ausrichtete. Denn der eherne Altar, der vor dem HERRN stund, war zu klein zu dem Brandopfer; Speisopfer und zum Fetten der Dankopfer. Und Salomo machte zu der Zeit ein Fest, und alles Israel mit ihm, eine grofte Versammlung, von der Grenze Hemaths an bis an den Bach Agyptens, vor dem HERRN, unserm Gott, sieben Tage und aber sieben Tage; das waren vierzehn Tage. Und lieft das Volk des achten Tages gehen. Und sie segneten den Konig und gingen hin zu ihren Hütten frohlich und guten Muts uber all dem Guten, das der HERR an David, seinem Knecht, und an seinem Volk Israel getan hatte.

Morning Prayer — Second Lesson

Acts 28

Und da wir auskamen, erfuhren wir, daß die Insel Melite hieft. Die Leutlein aber erzeigten uns nicht geringe Freundschaft, zündeten ein Feuer an und nahmen uns alle auf urn des Regens, der uber uns kommen war, und urn der Kalte willen. Da aber Paulus einen Haufen Reiser zusammenraffte und legte es aufs Feuer, kam eine Otter von der Hitze und fuhr Paulus an seine Hand. Da aber die Leutlein sahen das Tier an seiner Hand hangen, sprachen sie untereinander: Dieser Mensch muft ein Morder sein, welchen die Rache nicht leben laftt, ob er gleich dem Meer entgangen ist. Er aber schlenkerte das Tier ins Feuer, und ihm widerfuhr nichts Ubles. Sie aber warteten, wenn er schwellen wurde Oder tot niederfallen. Da sie aber lange warteten und sahen, daß ihm nichts Ungeheures widerfuhr, verwandten sie sich und sprachen, erware ein Gott. An denselbigen Ortern aber hatte der Oberste in der Insel mit Namen Publius ein Vorwerk; der nahm uns auf und herbergte uns drei Tage freundlich. Es geschah aber, daß der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr lag. Zu dem ging Paulus hinein und betete und legte die Hand auf ihn und machte ihn gesund. Da das geschah, kamen auch die andern auf der Insel herzu, die Krankheiten hatten, und lielien sich gesund machen. Und sie taten uns grolie Ehre, und da wir auszogen, luden sie auf, was uns not war. Nach dreien Monden aber schifften wir aus in einem Schiffe von Alexandrien, welches bei der Insel gewintert hatte und hatte ein Panier der Zwillinge. Und da wir gen Syrakus kamen, blieben wir drei Tage da. Und da wir umschifften, kamen wir gen Rhegion; und nach einem Tage, da der Sudwind sich erhub, kamen wirdes andern Tages gen Puteoli. Da fanden wir Bruder und wurden von ihnen gebeten, daß wir sieben Tage dablieben. Und also kamen wir gen Rom. Und von dannen, da die Bruder von uns horeten, gingen sie aus uns entgegen bis gen Appifor und Tretabern. Da die Paulus sah, dankete er Gott und gewann eine Zuversicht. Da wir aber gen Rom kamen, uber antwortete der Unterhauptmann die Gefangenen dem obersten Hauptmann. Aber Paulus ward erlaubt zu bleiben, wo er wollte, mit einem Kriegsknechte, der sein hütete. Es geschah aber nach dreien Tagen, daß Paulus zusammenrief die Vornehmsten der Juden. Da dieselbigen zusammen kamen, sprach erzu ihnen: Ihr Manner liebe Bruder, ich habe nichts getan wider unser Volk noch wider vaterliche Sitten und bin doch gefangen aus Jerusalem ubergeben in der Romer Hande, welche, da sie mich verhoret hatten, wollten sie mich losgeben, dieweil keine Ursache des Todes an mirwar. Da aber die Juden dawider redeten, ward ich genotiget, mich auf den Kaiser zu berufen; nicht, als hatte ich mein Volk urn etwas zu verklagen. Urn der Ursache willen habe ich euch gebeten, daß ich euch sehen und ansprechen mochte; denn urn der Hoffnung willen Israels bin ich mit dieser Kette umgeben. Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben weder Schrift empfangen aus Judaa deinethalben, noch kein Bruder ist kommen, der von dir etwas Arges verkundiget Oder gesagt habe. Doch wollen wir von dir horen, was du haltst. Denn von dieser Sekte ist uns kund, daß ihr wird an alien Enden widersprochen. Und da sie ihm einen Tag bestimmten, kamen viele zu ihm in die Herberge, welchen er auslegte und bezeugete das Reich Gottes und predigte ihnen von Jesu aus dem Gesetze Mose's und aus den Propheten vom fruhen Morgen an bis an den Abend. Und etliche fielen zu dem, was er sagte; etliche aber glaubten nicht. Da sie aber untereinander milihellig waren, gingen sie weg, als Paulus ein Wort redete, das wohl der Heilige Geist gesagt hat durch den Propheten Jesaja zu unsern Vatern und gesprochen: Gehe hin zu diesem Volk und sprich: Mit den Ohren werdet ihr's horen und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr's sehen und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volks ist verstockt, und sie horen schwerlich mit Ohren und schlummern mit ihren Augen, auf daß sie nicht dermaleinst sehen mit den Augen und horen mit den Ohren und verstandig werden im Herzen und sich bekehren, daß ich ihnen hulfe. So sei es euch kundgetan, daß den Heiden gesandt ist dies Heil Gottes; und sie werden's horen. Und da er solches redete, gingen die Juden hin und hatten viel Fragens unter sich selbst. Paulus aber blieb zwei Jahre in seinem eignen Gedinge und nahm auf alle, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrete von dem Herm Jesu mit aller Freudigkeit unverboten.

Evening Prayer — First Lesson

1 Kings 9

Und da Salomo hatte ausgebauet des HERRN Haus und des Konigs Haus und alles, was er begehrete und Lust hatte zu machen, erschien ihm der HERR zum andernmal, wie er ihm erschienen war zu Gibeon. Und der HERR sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet und Flehen gehoret, das du vor mir geflehet hast, und habe dies Haus geheiliget, das du gebauet hast, daß ich meinen Namen daselbst hinsetze ewiglich, und meine Augen und mein Herz sollen da sein allewege. Und du, so du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt hat, mit rechtschaffenem Herzen und aufrichtig, daß du tust alles, was ich dir geboten habe, und meine Gebote und meine Rechte haltst, so will ich bestatigen den Stuhl deines Konigreichs uber Israel ewiglich, wie ich deinem Vater David geredet habe und gesagt: Es soil dir nicht gebrechen an einem Manne vom Stuhl Israels. Werdet ihr euch aber von mir hinten abwenden, ihr und eure Kinder, und nicht halten meine Gebote und Rechte, die ich euch vorgelegt habe, und hingehet und andern Gottern dienet, und sie anbetet, so werde ich Israel ausrotten von dem Lande, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich geheiliget habe meinem Namen, will ich verlassen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Sprichwort und Fabel sein unter alien Volkern; und das Haus wird eingerissen werden, daß alle, die vorubergehen, werden sich entsetzen und blasen und sagen: Warum hat der HERR diesem Lande und diesem Hause also getan? So wird man antworten: Darum, daß sie den HERRN, ihren Gott, verlassen haben, der ihre Vater aus Agyptenland fuhrete, und haben angenommen andere Gotter und sie angebetet und ihnen gedienet; darum hat der HERR all dies Obel uber sie gebracht. Da nun die zwanzig Jahre urn waren, in welchen Salomo die zwei Hauser bauete, des HERRN Haus und des Konigs Haus, dazu Hiram, der Konig zu Tyrus, Salomo Zedernbaume und Tannenbaume und Gold nach all seinem Begehr brachte, da gab der Konig Salomo Hiram zwanzig Stadte im Lande Galilaa. Und Hiram zog aus von Tyrus, die Stadte zu besehen, die ihm Salomo gegeben hatte, und sie gefielen ihm nicht. Und sprach: Was sind das fur Stadte, mein Bruder, die du mir gegeben hast? Und hiefi sie das Land Kabul bis auf diesen Tag. Und Hiram hatte dem Konige gesandt hundertundzwanzig Zentner Goldes. Und dasselbe ist die Summa der Zinse, die der Konig Salomo aufhub, zu bauen des HERRN Haus und sein Haus und Millo und die Mauern Jerusalems und Hazor und Megiddo und Gaser. Denn Pharao, der Konig in Agypten, war heraufkommen und hatte Gaser gewonnen und mit Feuer verbrannt und die Kanaaniter erwurget, die in dem Stadt wohneten, und hatte sie seiner Tochter, Salomos Weibe, zum Geschenk gegeben. Also bauete Salomo Gaser und das niedere Beth-Horon und Baelath und Thamar in der Wüste im Lande und alle Stadte der Kornhauser, die Salomo hatte, und alle Stadte der Wagen und die Stadte der Reiter, und wozu er Lust hatte zu bauen, zu Jerusalem, im Libanon und im ganzen Lande seiner Herrschaft. Und alles übrige Volk von den Amoritern, Hethitern, Pheresitern, Hevitern und Jebusitern, die nicht von den Kindern Israel waren, derselben Kinder, die sie hinter sich uberbleiben Men im Lande, die die Kinder Israel nicht konnten verbannen, die machte Salomo zinsbar bis auf diesen Tag. Aber von den Kindern Israel machte er nicht Knechte, sondern IM sie Kriegsleute und seine Knechte und Fursten und Ritter und uber seine Wagen und Reiter sein. Und der Amtleute, die uber Salomos Geschafte waren, der waren funfhundertundfunfzig, die uber das Volk herrscheten und die Geschafte ausrichteten. Und die Tochter Pharaos zog herauf von der Stadt Davids in ihr Haus, das er fur sie gebauet hatte. Da bauete er auch Millo. Und Salomo opferte des Jahrs dreimal Brandopfer und Dankopfer auf dem Altar, den er dem HERRN gebauet hatte, und raucherte uber ihm vor dem HERRN. Und ward also das Haus fertig. Und Salomo machte auch Schiffe zu Ezeon- Geber, die bei Eloth liegt, am Ufer des Schilfmeers, im Lande der Edomiter. Und Hiram sandte seine Knechte im Schiff, die gute Schiffsleute und auf dem Meer erfahren waren, mit den Knechten Salomos. Und kamen gen Ophir und holeten daselbst vierhundertundzwanzig Zentner Goldes und brachten es dem Konige Salomo.

Evening Prayer — Second Lesson

Romans 1

Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes, welches er zuvor verheiften hat durch seine Prapheten in der Heiligen Schrift, von seinem Sohn, der geboren ist von dem Samen Davids nach dem Fleisch und kraftiglich erweiset ein Sohn Gottes nach dem Geist, der da heiliget, seit der Zeit er auferstanden ist von den Toten, namlich Jesus Christus, unser Herr (durch welchen wir haben empfangen Gnade und Apostelamt, unter alien Heiden den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter seinem Namen, welcher ihr zum Teil auch seid, die da berufen sind von Jesu Christo): Allen, die zu Rom sind, den Liebsten Gottes und berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, daß man von eurem Glauben in aller Welt saget. Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geist am Evangelium von seinem Sohn, daß ich ohne Unterlali euer gedenke und allezeit in meinem Gebet flehe, ob sich's einmal zutragen wollte, daß ich zu euch kame durch Gottes Willen. Denn mich verlanget, euch zu sehen, auf daß ich euch mitteile etwas geistlicher Gabe, euch zu starken, das ist, daß ich samteuch getrostet wurde durch euren und meinen Glauben, den wir untereinander haben. Ich will euch aber nichtverhalten, liebe Bruder, daß ich mir oft habe vorgesetzt, zu euch zu kommen (bin aber verhindert bisher), daß ich auch unter euch Frucht schaffete gleichwie unter andern Heiden. Ich bin ein Schuldnerbeide, derßriechen und der Ungriechen, beide, der Weisen und der Unweisen. Darum, soviel an mir ist bin ich geneigt, auch euch zu Rom das Evangelium zu predigen. Denn ich schame mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig machet alle, die daran glauben, die Juden vomehmlich und auch die Griechen, sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, weiche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart uber alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten. Denn daß man weili, daß Gott sei, istihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart damit, daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist, seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahmimmt an den Werken, namlich an der Schopfung der Welt, also daß sie keine Entschuldigung haben, dieweil siewuliten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepreiset als einen Gott noch gedanket, sondern sind in ihrem Dichten eitel worden, und ihr unverstandiges Herz ist verfinstert. Da sie sich fur weise hieiten, sind sie zu Narren worden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unverganglichen Gottes in ein Bild gleich dem verganglichen Menschen und der Vogel und der vierfülügen und der kriechenden Tiere. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Geluste, in Unreinigkeit, zu schanden ihre eigenen Leiber an sich selbst. Die Gottes Wahrheit haben verwandelt in die Luge und haben geehret und gedienet dem Geschopfe mehr denn dem Schopfer, der da gelobet ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in schandliche Luste. Denn ihre Weiber haben verwandelt den naturlichen Brauch in den unnatürlichen. Desselbigengleichen auch die Manner haben verlassen den naturlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzet in ihren Lusten, und haben Mann mit Mann Schande gewirket und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie nicht geachtet haben, daß sie Gott erkenneten, hat sie Gott auch dahingegeben in verkehrten Sinn, zu tun, was nicht taugt, voll alles Ungerechten, Hurerei, Schalkheit, Geizes, Bosheit, voll Hasses, Mordes, Haders, List, giftig, Ohrenblaser, Verleumder, Gottesverachter, Frevler, hoffartig, ruhmredig, Schadliche, den Eltern ungehorsam, Unvernünftige, Treulose, storrig, unversohnlich, unbarmherzig die Gottes Gerechtigkeit Wissen (daß, die solches tun, des Todes würdig sind), tun sie es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

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