Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
2 Kings 24
Zu seiner Zeit zog herauf Nebukadnezar der Konig zu Babel; und Jojakim ward ihm untertanig drei Jahre. Und er wandte sich und ward abtrunnig von ihm. Und der HERR liel J auf ihn Kriegsknechte kommen aus Chaldaa, aus Syrien, aus Moab, aus den Kindern Ammon und lieli sie in Juda kommen, daß sie ihn umbrachten, nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch seine Knechte, die Propheten. Es geschah aber Juda also nach dem Wort des HERRN, daß er sie von seinem Angesicht tate, um der Sünde willen Manasses, die er getan hatte; auch um des unschuldigen Bluts willen, das er vergoß, und machte Jerusalem voll mit unschuldigem Blut, wollte der HERR nicht vergeben. Was mehr zu sagen ist von Jojakim, und alles, was er getan hat, siehe, das ist geschrieben in der Chronik der Konige Judas. Und Jojakim entschlief mit seinen Vatern; und sein Sohn Jojachin ward Konig an seiner Statt. Und der Konig in Agypten zog nicht mehr aus seinem Lande; denn der Konig zu Babel hatte ihm genommen alles, was des Konigs in Agypten war, vom Bach Agyptens an bis an das Wasser Phrath. Achtzehn Jahre alt war Jojachin, da er Konig ward, und regierete drei Monden zu Jerusalem. Seine Mutter hiefi Nehustha, eine Tochter Elnathans von Jerusalem. Und tat, das dem HERRN ubel gefiel, wie sein Vater getan hatte. Zu der Zeit zogen herauf die Knechte Nebukadnezars, des Konigs zu Babel, gen Jerusalem und kamen an die Stadt mit Bollwerk. Und da Nebukadnezar zur Stadt kam und seine Knechte, belagerte er sie. Aber Jojachin, der Konig Judas, ging heraus zum Konige von Babel mit seiner Mutter, mit seinen Knechten, mit seinen Obersten und Kammerern; und der Konig von Babel nahm ihn auf im achten Jahr seines Konigreichs. Und nahm von dannen heraus alle Schatze im Hause des HERRN und im Hause des Konigs und zerschlug alle güldenen Gefaße, die Salomo, der Konig Israels, gemacht hatte im Tempel des HERRN wie denn der HERR geredet hatte; und fuhrete weg das ganze Jerusalem, alle Obersten, alle Gewaltigen, zehntausend Gefangene und alle Zimmerleute und alle Schmiede; und lieli nichts übrig, denn gering Volk des Landes. Und fuhrete weg Jojachin gen Babel, die Mutter des Konigs, die Weiber des Konigs und seine Kammerer; dazu die Machtigen im Lande fuhrete er auch gefangen von Jerusalem gen Babel, und was der besten Leute waren, siebentausend, und die Zimmerleute und Schmiede, tausend, alle starken Kriegsmanner; und der Konig von Babel brachte sie gen Babel. Und der Konig von Babel machte Mathanja, seinen Vetter, zum Konige an seiner Statt und wandelte seinen Namen Zidekia. Einundzwanzig Jahre alt war Zidekia, da er Konig ward, und regierete elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieli Hamital, eine Tochter Jeremias von Libna. Und ertat, das dem HERRN ubel gefiel, wie Jojakim getan hatte. Denn es geschah also mit Jerusalem und Juda aus dem Zorn des HERRN, bis daß er sie von seinem Angesicht wurfe. Und Zidekia ward abtrunnig vom Konige zu Babel.
Morning Prayer — Second Lesson
Matthew 19
Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, erhub er sich aus Galilaa und kam in die Grenzen des judischen Landes jenseit des Jordans. Und es folgete ihm viel Volks nach; und er heilete sie daselbst. Da traten zu ihm die Pharisaer, versuchten ihn und sprachen zu ihm: Ist's auch recht, daü sich ein Mann scheide von seinem Weibe urn irgendeine Ursache? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daü, der im Anfang den Menschen gemacht hat, der machte, dafi ein Mann und Weib sein sollte, und sprach: Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und werden die zwei ein Fleisch sein? So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefuget hat, das soli der Mensch nicht scheiden. Da sprachen sie: Warum hat denn Mose geboten; einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, zu scheiden von euren Weibern, von eures Herzens Hartigkeit wegen; von Anbeginn aber ist's nicht also gewesen. Ich sage aber euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn urn der Hurerei willen) und freiet eine andere, der bricht die Ehe. Und wer die Abgeschiedene freiet, der bricht auch die Ehe. Da sprachen die Junger zu ihm: Stehet die Sache eines Mannes mit seinem Weibe also, so ist's nicht gut ehelich werden. Er sprach aber zu ihnen: Das Wort fasset nicht jedermann, sondern denen es gegeben ist. Denn es sind etliche verschnitten, die sind aus Mutterleibe also geboren, und sind etliche verschnitten, die von Menschen verschnitten sind, und sind etliche verschnitten, die sich selbst verschnitten haben urn des Himmelreichs willen. Wer es fassen mag.derfasse es. Da wurden Kindlein zu ihm gebracht, daß erdie Hande auf sie legte und betete. Die Junger aber fuhren sie an. Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mirzu kommen; denn solcher ist das Himmelreich. Und legte die Hande auf sie und zog von dannen. Und siehe, einertratzu ihm und sprach: Guter Meister, was soil ich Gutes tun, daü ich das ewige Leben moge haben? Er aber sprach zu ihm: Was heiliest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aberzum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da sprach erzu ihm: Welche? Jesus aber sprach: Du sollst nicht toten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter, und: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst. Da sprach der Jungling zu ihm: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf; was fehlet mir noch? Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach. Da der Jungling das Wort horete, ging er betrubt von ihm; denn er hatte viel Guter. Jesus aber sprach zu seinen Jungern: Wahrlich, ich sage euch, ein Reicher wird schwerlich ins Himmelreich kommen. Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelohr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. Da das seine Junger horeten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Je, wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmoglich, aber bei Gott sind alle Dinge moglich. Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolget; was wird uns dafur? Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß ihr, die ihr mir seid nachgefolget, in der Wiedergeburt, da des Menschen Sohn wird sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, werdet ihr auch sitzen auf zwolf Stuhlen und richten die zwolf Geschlechter Israels. Und wer verlafit Hauser Oder Bruder Oder Schwestern Oder Vater Oder Mutter Oder Weib Oder Kinder Oder Acker um meines Namens willen, der wird's hundertfaltig nehmen und das ewige Leben ererben. Aberviele, die da sind die Ersten, werden die Letzten, und die Letzten werden die Ersten sein.
Evening Prayer — First Lesson
2 Kings 25
Und es begab sich im neunten Jahr seines Konigreichs, am zehnten Tage des zehnten Monden, kam Nebukadnezar, der Konig zu Babel, mit aller seiner Macht wider Jerusalem; und sie lagerten sich wider sie und baueten einen Schutt urn sie her. Also ward die Stadt belagert bis ins elfte Jahr des Konigs Zidekia. Aber im neunten des Monden ward der Hunger stark in der Stadt, daß das Volk des Landes nichts zu essen hatte. Da brach man in die Stadt; und alle Kriegsmanner flohen bei der Nacht des Weges von dem Tor zwischen den zwo Mauern, der zu des Konigs Garten gehet. Aber die Chaldaer lagen urn die Stadt. Und erfloh des Weges zum blachen Felde. Aber die Macht der Chaldaer jagten dem Konige nach und ergriffen ihn im blachen Felde zu Jericho; und alle Kriegsleute, die bei ihm waren, wurden von ihm zerstreuet. Sie aber griffen den Konig und fuhreten ihn hinauf zum Konige von Babel gen Riblath; und sie sprachen ein Urteil uber ihn. Und sie schlachteten die Kinder Zidekias vor seinen Augen und blendeten Zidekia seine Augen und banden ihn mit Ketten und fuhreten ihn gen Babel. Am siebenten Tage des funften Monden, das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des Konigs zu Babel, kam Nebusar-Adan, der Hofmeister, des Konigs zu Babel Knecht, gen Jerusalem und verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des Konigs und alle Hauser zu Jerusalem und alle großen Hauser verbrannte er mit Feuer. Und die ganze Macht der Chaldaer, die mit dem Hofmeister war, zerbrach die Mauern urn Jerusalem her. Das andere Volk aber, das ubrig war in der Stadt und die zum Konige von Babel fielen, und den andern Pobel fuhrete Nebusar-Adan, der Hofmeister, weg. Und von den Geringsten im Lande ließ der Hofmeister Weingartner und Ackerleute. Aber die ehernen Saulen am Hause des HERRN und die Gestuhle und das eherne Meer, das am Hause des HERRN war, zerbrachen die Chaldaer und fuhreten das Erz gen Babel. Und die Topfe, Schaufeln, Messer, Loffel und alle ehernen Gefaße, damit man dienete, nahmen sie weg. Dazu nahm der Hofmeister die Pfannen und Becken, und was gulden und silbern war, zwo Saulen, ein Meer und die Gestuhle, die Salomo gemacht hatte zum Hause des HERRN. Es war nicht zu wagen das Erz aller dieser Gefalie. Achtzehn Ellen hoch war eine Saule, und ihr Knauf drauf war auch ehern und drei Ellen hoch, und die Reife und Granatapfel an dem Knauf umherwar alles ehern. Auf die Weise war auch die andere Saule mit den Reifen. Und der Hofmeister nahm den Priester Seraja der ersten Ordnung und den Priester Zephanja der andern Ordnung und drei Turhuter und einen Kammerer aus der Stadt, der gesetzt war uber die Kriegsmanner, und fünf Manner, die stets vor dem Konige waren, die in der Stadt funden wurden, und Sopher, den Feldhauptmann, der das Volk im Lande kriegen lehrete, und sechzig Mann vom Volk auf dem Lande, die in der Stadt funden wurden: diese nahm Nebusar-Adan, der Hofmeister, und brachte sie zum Konige von Babel gen Riblath. Und der Konig von Babel schlug sie tot zu Riblath im Lande Hemath. Also ward Juda weggefuhret aus seinem Lande. Aber uber das ubrige Volk im Lande Juda, das Nebukadnezar, der Konig von Babel, uberliefi, setzte er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohns Saphans. Da nun all das Kriegsvolk, Hauptleute und die Manner horeten, daß der Konig von Babel Gedalja gesetzt hatte, kamen sie zu Gedalja gen Mizpa, namlich Ismael, der Sohn Nethanjas, und Johanan, der Sohn Kareahs, und Seraja, der Sohn Thanhumeths, der Netophathiter, und Jaesanja, der Sohn Maechathis, samt ihren Mannern. Und Gedalja schwur ihnen und ihren Mannern und sprach zu ihnen: Furchtet euch nicht, untertan zu sein den Chaldaern; bleibet im Lande und seid untertanig dem Konige von Babel, so wird's euch wohlgehen. Aber im siebenten Monden kam Ismael, der Sohn Nethanjas, des Sohns Elisamas, von koniglichem Geschlecht, und zehn Manner mit ihm und schlugen Gedalja tot, dazu die Juden und Chaldaer, die bei ihm waren zu Mizpa. Da machten sich auf alles Volk, beide klein und groß, und die Obersten des Krieges, und kamen nach Agypten; denn sie furchteten sich vor den Chaldaern. Aber im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der Konig Judas, weggefuhret war, am siebenundzwanzigsten Tage des zwolften Monden, hub Evil-Merodach, der Konig zu Babel, im ersten Jahr seines Konigreichs, das Haupt Jojachins, des Konigs Judas, aus dem Kerker hervor. Und redete freundlich mit ihm und setzte seinen Stuhl uber die Stühle der Konige, die bei ihm waren zu Babel; und wandelte die Kleider seines Gefangnisses; und er aß allewege vor ihm sein Leben lang; und bestimmte ihm sein Teil, das man ihm allewege gab vom Konige, auf einen jeglichen Tag sein ganz Leben lang. Das erste Buch der Chronik
Evening Prayer — Second Lesson
1 Corinthians 4
Dafur halte uns jedermann, namlich fur Christi Diener und Haushalter uber Gottes Geheimnisse. Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn daß sie treu erfunden werden. Mir aber ist's ein Geringes, daß ich von euch gerichtet werde Oder von einem menschlichen Tage; auch richte ich mich selbst nicht. Ich bin mirwohl nichts bewulit, aberdarinnen bin ich nicht gerechtfertiget; der Herr ist's aber, der mich richtet. Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr komme, welcher auch wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und den Rat der Herzen offenbaren; alsdann wird einem jeglichen von Gott Lob widerfahren. Solches aber, liebe Bruder, habe ich auf mich und Apollo gedeutet urn euretwillen, daß ihr an uns lernet, daß niemand hoher von sich halte, denn jetzt geschrieben ist, auf daß sich nicht einer wider den andern urn jemandes willen aufblase. Denn wer hat dich vorgezogen? Was hast du aber, das du nicht empfangen hast? So du es aber empfangen hast, was ruhmest du dich denn, als der es nicht empfangen hatte? Ihr seid schon satt worden; ihr seid schon reich worden; ihr herrschet ohne uns. Und wollte Gott, ihr herrschet, auf daß auch wir mit euch herrschen mochten. Ich halte aber, Gott habe uns Apostel fur die Allergeringsten dargestellet, als dem Tode ubergeben. Denn wir sind ein Schauspiel worden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackend und werden geschlagen und haben keine gewisse Statte und arbeiten und wirken mit unsern eigenen Handen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's, man lasted uns, so flehen wir. Wir sind stets als ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute. Nicht schreibe ich solches, daß ich euch beschame, sondern ich ermahne euch als meine lieben Kinder. Denn ob ihrgleich zehntausend Zuchtmeister hattet in Christo, so habt ihr doch nicht viele Vater. Denn ich habe euch gezeuget in Christo Jesu durch das Evangelium. Darum ermahne ich euch: Seid meine Nachfolger! Aus derselben Ursache habe ich Timotheus zu euch gesandt, welcher ist mein lieber und getreuer Sohn in dem Herm, dafi ereuch erinnere meiner Wege, die da in Christo sind, gleichwie ich an alien Enden in alien Gemeinden lehre. Es blahen sich etliche auf, als wurde ich nicht zu euch kommen. Ich will aber gar kurzlich zu euch kommen, so der Herr will, und erlernen nicht die Wode der Aufgeblasenen, sondern die Kraft. Denn das Reich Gottes stehet nicht in Woden, sondern in Kraft. Was wollet ihr? Soil ich mit der Rute zu euch kommen Oder mit Liebe und sanftmutigem Geist?
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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