Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Job 2
Es begab sich aber des Tages, da die Kinder Gottes kamen und traten vor den HERRN, daß Satan auch unter ihnen kam und vor den HERRN trat. Da sprach der HERR zu dem Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe das Land umher durchzogen. Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du nicht acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen im Lande nicht, schlecht und recht, gottesfurchtig und meidet das Bose und halt noch fest an seiner Frommigkeit; du aber hast mich bewegt, daß ich ihn ohne Ursache verderbet habe. Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut fur Haut; und alles, was ein Mann hat, lalit er fur sein Leben. Aber recke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an; was gilt's, er wird dich ins Angesicht segnen? Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand; doch schone seines Lebens! Da fuhr der Satan aus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bosen Schwaren von der Fulisohle an bis auf seine Scheitel. Und er nahm einen Scherben und schabte sich und sali in der Asche. Und sein Weib sprach zu ihm: Haltst du noch fest an deiner Frommigkeit? Ja, segne Gott und stirb! Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die narrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Bose nicht auch annehmen? In diesem allem versundigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. Da aber die drei Freunde Hiobs horeten all das Ungluck, das fiber ihn kommen war, kamen sie, ein jeglicher aus seinem Ort: Eliphas von Theman, Bildad von Suah und Zophar von Naema. Denn sie wurden eins, daß sie kamen, ihn zu klagen und zu trosten. Und da sie ihre Augen aufhuben von feme, kannten sie ihn nicht und huben auf ihre Stimme und weineten; und ein jeglicher zerriß sein Kleid und sprengeten Erde auf ihr Haupt gen Himmel. Und saßen mitihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nachte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war.
Morning Prayer — Second Lesson
Mark 5
Und sie kamen jenseit des Meers, in die Gegend der Gadarener. Und als er aus dem Schiff trat, lief ihm alsbald entgegen aus den Grabern ein besessener Mensch mit einem unsaubern Geist, der seine Wohnung in den Grabern hatte. Und niemand konnte ihn binden, auch nicht mit Ketten. Denn erwar oft mit Fesseln und Ketten gebunden gewesen und hatte die Ketten abgerissen und die Fesseln zerrieben, und niemand konnte ihn zahmen. Und er war allezeit, Tag und Nacht, auf den Bergen und in den Grabern, schrie und schlug sich mit Steinen. Da er aber Jesus sah von feme, lief er zu und fiel vor ihm nieder, schrie laut und sprach: Was hab' ich mit dir zu tun, o Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhochsten,? Ich beschwore dich bei Gott, daß du mich nicht qualest! Er aber sprach zu ihm: Fahre aus, du unsauberer Geist, von dem Menschen! Und er fragte ihn: Wie heiliest du? Und er antwortete und sprach: Legion heilie ich; denn unser ist viel. Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus derselben Gegend triebe. Und es war daselbst an den Bergen eine grolie Herde Saue auf der Weide. Und die Teufel baten ihn alle und sprachen: Lali uns in die Saue fahren! Und alsbald erlaubete ihnen Jesus. Da fuhren die unsaubern Geister aus und fuhren in die Saue und die Herde sturzte sich mit einem Sturm ins Meer (ihrer war aber bei zweitausend) und ersoffen im Meer. Und die Sauhirten flohen und verkündigten das in der Stadt und auf dem Lande. Und sie gingen hinaus, zu sehen, was da geschehen war. Und kamen zu Jesu und sahen den, so von den Teufeln besessen war, daß er sali und war bekleidet und vernunftig, und furchteten sich. Und die es gesehen hatten, sagten ihnen, was dem Besessenen widerfahren war, und von den Sauen. Und sie fingen an und baten ihn, daß er aus ihrer Gegend zoge. Und da er in das Schiff trat, bat ihn der Besessene, daß er mochte bei ihm sein. Aber Jesus lieli es ihm nicht zu, sondern sprach zu ihm: Gehe hin in dein Haus und zu den Deinen und verkundige ihnen, wie groüe Wohltat dir der Herr getan und sich deiner erbarmet hat. Und er ging hin und fing an auszurufen in den zehn Stadten, wie groüe Wohltat ihm Jesus getan hatte. Und jedermann verwunderte sich. Und da Jesus wieder heruberfuhr im Schiff, versammelte sich viel Volks zu ihm und war an dem Meer. Und siehe, da kam der Obersten einer von der Schule mit Namen Jairus. Und da er ihn sah, fiel er ihm zu Fütien und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter ist in den letzten Zugen; du wollest kommen und deine Hand auf sie legen, daß sie gesund werde und lebe. Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm viel Volks nach, und sie drangeten ihn. Und da war ein Weib, das hatte den Blutgang zwolf Jahre gehabt und viel erlitten von vielen Arzten und hatte all ihr Gut darob verzehrt; und half ihr nichts, sondern vielmehr ward es arger mit ihr. Da die von Jesu horete, kam sie im Volk von hinten zu und ruhrete sein Kleid an. Denn sie sprach: Wenn ich nur sein Kleid mochte anruhren, so würde ich gesund. Und alsbald vertrocknete der Brunn ihres Bluts; und sie fühlte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage war gesund worden. Und Jesus fühlete alsbald an ihm selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, und wandte sich urn zum Volk und sprach: Wer hat meine Kleider angeruhret? Und die Jünger sprachen zu ihm: Du siehest, dad dich das Volk dranget, und sprichst: Wer hat mich angeruhret? Und er sah sich urn nach der, die das getan hatte. Das Weib aber furchtete sich und zitterte (denn sie wudte, was an ihr geschehen war), kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er sprach aber zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Gehe hin mit Frieden und sei gesund von deiner Plage! Da er noch also redete, kamen etliche vom Gesinde des Obersten der Schule und sprachen: Deine Tochter ist gestorben, was muhest du weiter den Meister? Jesus aber horete bald die Rede, die da gesagt ward, und sprach zu dem Obersten der Schule: Furchte dich nicht; glaube nur! Und lieli niemand ihm nachfolgen denn Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Und er kam in das Haus des Obersten der Schule und sah das Getummel, und die da sehr weineten und heuleten. Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was tummelt und weinet ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schlaft. Und sie verlachten ihn. Und er trieb sie alle aus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, da das Kind lag. Und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihr: Talitha, kumi! das ist verdolmetschet: Magdlein, ich sage dir, stehe auf! Und alsbald stund das Magdlein auf und wandelte; es war aber zwolf Jahre alt. Und sie entsetzten sich uber die Mai Jen. Und er verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.
Evening Prayer — First Lesson
Job 3
Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag. Und Hiob sprach: Der Tag müsse verloren sein, darinnen ich geboren bin, und die Nacht, da man sprach: Es ist ein Mannlein empfangen. Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von oben herab musse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen. Finsternis und Dunkel müssen ihn überwaltigen, und dicke Wolken müssen über ihm bleiben, und der Dampf am Tage mache ihn graßlich. Die Nacht müsse ein Dunkel einnehmen, und müsse sich nicht unter den Tagen des Jahres freuen, noch in die Zahl der Monden kommen. Siehe, die Nacht müsse einsam sein und kein Jauchzen drinnen sein. Es verfluchen sie die Verflucher des Tages, und die da bereit sind, zu erwecken den Leviathan. Ihre Sterne müssen finster sein in ihrer Dammerung; sie hoffe aufs Licht und komme nicht und müsse nicht sehen die Augenbrauen der Morgenrote, daß sie nicht verschlossen hat die Tür meines Leibes und nicht verborgen das Unglück vor meinen Augen. Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warum bin ich nicht umkommen, da ich aus dem Leibe kam? Warum hat man mich auf den Schoß gesetzet? Warum bin ich mit Brüsten gesauget? So lage ich doch nun und ware stille, schliefe und hatte Ruhe mit den Konigen und Ratsherren auf Erden, die das Wüste bauen; Oder mit den Fürsten, die Gold haben und ihre Hauser voll Silbers sind; oderwieeine unzeitige Geburt verborgen und nichts ware, wie die jungen Kinder, die das Licht nie gesehen haben. Daselbst müssen doch aufhoren die Gottlosen mit Toben; daselbst ruhen doch, die viel Mühe gehabt haben. Da haben doch miteinander Frieden die Gefangenen und horen nicht die Stimme des Drangers. Da sind beide klein und groß, Knecht und der von seinem Herm frei gelassen ist. Warum ist das Licht gegeben dem Muhseligen und das Leben den betrubten Herzen, (die des Todes warten und kommt nicht, und grüben ihn wohl aus dem Verborgenen, die sich fast freuen und sind frohlich, daß sie das Grab bekommen,) und dem Manne, des Weg verborgen ist, und Gott vor ihm denselben bedecket? Denn wenn ich essen soil, muß ich seufzen, und mein Heulen fahret heraus wie Wasser. Denn das ich gefurchtet habe, ist uber mich kommen, und das ich sorgte, hat mich getroffen. War ich nicht gluckselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und kommt solche Unruhe!
Evening Prayer — Second Lesson
2 Corinthians 2
Ich dachte aber solches bei mir, daß ich nicht abermal in Traurigkeit zu euch kame. Denn so ich euch traurig mache, wer ist, der mich frohlich mache, ohne der da von mir betrubet wird? Und dasselbige habe ich euch geschrieben, daß ich nicht, wenn ich kame, traurig sein mulite, über welche ich mich billig sollte freuen, sintemal ich mich des zu euch alien versehe, dafi meine Freude euer aller Freude sei. Denn ich schrieb euch in grolier Trubsal und Angst des Herzens mitviel Tranen, nicht dafi ihr solltet betrubet werden, sondern auf, daß ihr die Liebe erkennetet, welche ich habe sonderlich zu euch. So aber jemand eine Betrubnis hat angerichtet, der hat nicht mich betrubet, ohne zum Teil, auf daß ich nicht euch alle beschwere. Es ist aber genug, dafi derselbige von vielen also gestraft ist. daß ihr nun hinfort ihm desto mehr vergebet und trostet, auf daß er nicht in allzu große Traurigkeit versinke. Darum ermahne ich euch, daß ihr die Liebe an ihm beweiset. Denn darum habe ich euch auch geschrieben, daß ich erkennete, ob ihr rechtschaffen seid, gehorsam zu sein in alien Stricken. Welchem aber ihr etwas vergebet, dem vergebe ich auch. Denn auch ich, so ich etwas vergebe jemandem, das vergebe ich urn euretwillen an Christi Statt, auf daß wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist nicht unbewußt, was er im Sinn hat. Da ich aber gen Troas kam, zu predigen das Evangelium Christi, und mir eine Tur aufgetan war in dem Herrn, hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, da ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich machte meinen Abschied mit ihnen und fuhr aus nach Mazedonien. Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in Christo und offenbaret den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an alien Orten. Denn wir sind Gott ein guter Geruch Christi, beide, unter denen, die selig werden, und unter denen, die verloren werden: diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wer ist hiezu tuchtig? Denn wir sind nicht wie etliche viele, die das Wort Gottes verfalschen, sondern als aus Lauterkeit und als aus Gott, vor Gott reden wir in Christo.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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