Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Proverbs 13

Ein weiser Sohn laßt sich den Vater zuchtigen; aber ein Spotter gehorchet der Strafe nicht. Der Frucht des Mundes geneußt man; aber die Verachter denken nur zu freveln. Wer seinen Mund bewahret, der bewahret sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfahrt, der kommt in Schrecken. Der Faule begehrt und kriegt's doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug. Der Gerechte ist der Luge feind; aber der Gottlose schandet und schmahet sich selbst. Die Gerechtigkeit behutet den Unschuldigen; aber das gottlose Wesen bringet einen zu der Sunde. Mancher ist arm bei großem Gut; und mancher ist reich bei seiner Armut. Mit Reichtum kann einer sein Leben erretten; aber ein Armer horet das Schelten nicht. Das Licht der Gerechten macht frohlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird ausloschen. Unter den Stolzen ist immer Hader; aber Weisheit macht vemunftige Leute. Reichtum wird wenig, wo man's vergeudet; was man aber zusammenhalt, das wird groß. Die Hoffnung, die sich verzeucht, angstet das Herz; wenn's aber kommt, das man begehret, das ist ein Baum des Lebens. Wer das Wort verachtet, der verderbet sich selbst; wer aber das Gebot furchtet, dem wird's vergolten. Die Lehre des Weisen isteine lebendige Quelle, zu meiden die Stricke des Todes. Ein guter Rat tut sanft; aber der Verachter Weg bringt Wehe. Ein Kluger tut alles mit Vernunft; ein Narr aber breitet Narrheit aus. Ein gottloser Bote bringt Ungluck; aber ein treuer Werber ist heilsam. Wer Zucht laßt fahren, der hat Armut und Schande; wer sich gerne strafen laßt, wird zu Ehren kommen. Wenn's kommt, das man begehret, das tut dem Herzen wohl; aber der das Bose meidet, ist den Toren ein Greuel. Wer mit den Weisen umgehet, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Ungluck haben. Ungluck verfolget die Sunder; aber den Gerechten wird Gutes vergolten. Der Gute wird erben auf Kindeskind aber des Sunders Gut wird dem Gerechten vorgesparet. Es ist viel Speise in den Furchen der Armen; aber die unrecht tun, verderben. Wer seiner Rute schonet, der hasset seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der zuchtiget ihn bald. Der Gerechte isset, daß seine Seele satt wird; der Gottlosen Bauch aber hat nimmer genug.

Morning Prayer — Second Lesson

Luke 14

Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisaer auf einen Sabbat, das Brot zu essen. Und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm der war wassersuchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaern und sprach: Ist's auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilete ihn und lieft ihn gehen. Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse Oder Esel in den Brunnen fallt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage? Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gasten, da, er merkte, wie sie erwahleten, obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Ehrlicherer denn du von ihm geladen sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! und du mussest dann mit Scham untenan sitzen. Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rucke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhohet, der soil erniedriget werden; und wer sich selbst erniedriget, der soli erhohet werden. Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags -Oder Abendmahl machest, so lade nicht deine Freunde noch deine Bruder noch deine Gefreundeten noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf dad sie dich nicht etwa wieder laden, und dir vergolten werde. Sondern wenn du ein Mahl machest, lade die Armen, die Kruppel, die Lahmen, die Blinden, so bistdu selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten. Da aber solches horete einer, der mit zu Tisch sad, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot isset im Reich Gottes. Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein grod Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit! Und siefingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und mud hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe funf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam und sagte das seinem Flerrn wieder. Da ward der Flausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus bald auf die Straden und Gassen der Stadt und führe die Armen und Kruppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Flerr, es ist geschehen, was du befohien hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraden und an die Zaune und notige sie hereinzukommen, auf dad mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, dad der Manner keiner; die geladen sind; mein Abendmahl schmecken wird. Es ging aber viel Volks mit ihm. Und er wandte sich und sprach zu ihnen: So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Bruder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz tragt und mir nachfolget, der kann nicht mein Jünger sein. Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will und sitzt nicht zuvor und uberschlagt die Kosten, ob er's habe hinauszufuhren? auf dad nicht, wo er den Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an sein zu spotten und sagen: Dieser Mensch hub an zu bauen und kann's nicht hinausführen! Oder welcher Konig will sich begeben in einen Streit wider einen andern Konig und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er konnte mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch feme ist, und bittet urn Frieden. Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. Das Salz ist ein gut Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man würzen? Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat zu horen, der hore!

Evening Prayer — First Lesson

Proverbs 14

Durch weise Weiberwird das Hauserbauet; eine Narrin aber zerbricht es mit ihrem Tun. Wer den HERRN furchtet, der gehet auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der weicht aus seinem Wege. Narren reden tyrannisch; aber die Weisen bewahren ihren Mund. Wo nicht Ochsen sind, da ist die Krippe rein; aber wo der Ochse geschaftig ist, da ist viel Einkommens. Ein treuer Zeuge luget nicht; aber ein falscher Zeuge redet türstiglich Lugen. Der Spotter suchet Weisheit und findet sie nicht; aber dem Verstandigen ist die Erkenntnis leicht. Gehe von dem Narren; denn du lernest nichts von ihm. Das ist des Klugen Weisheit, daß er auf seinen Weg merkt; aber das ist der Narren Torheit, daß es eitel Trug mit ihnen ist. Die Narren treiben das Gespott mit der Sunde; aber die Frommen haben Lust an den Frommen. Wenn das Herz traurig ist, so hilft keine außerliche Freude. Das Flaus der Gottlosen wird vertilget; aber die Hutte der Frommen wird grunen. Es gefallt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihnzum Tode. Nach dem Lachen kommt Trauern, und nach der Freude kommt Leid. Einem losen Menschen wird's gehen, wie er handelt; aber ein Frommer wird uber ihn sein. Ein Alberner glaubt alles; aber ein Witziger merkt auf seinen Gang. Ein Weiserfurchtet sich und meidet das Arge; ein Narr aber fahrt hindurch türstiglich. Ein Ungeduldiger tut narrisch; aber ein Bedachtiger hasset es. Die Albernen erben Narrheit; aber es ist der Witzigen Krone, vorsichtiglich handeln. Die Bosen müssen sich bücken vorden Guten und die Gottlosen in den Toren des Gerechten. Einen Armen hassen auch seine Nachsten; aber die Reichen haben viel Freunde. Der Sunder verachtet seinen Nachsten; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmet! Die mit bosen Ranken umgehen, werden fehlen; die aber Gutes denken, denen wird Treue und Güte widerfahren. Wo man arbeitet, da ist genug; wo man aber mit Worten umgeht, da ist Mangel. Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Torheit der Narren bleibt Torheit. Ein treuer Zeuge errettet das Leben; aber ein falscher Zeuge betrugt. Wer den FIERRN furchtet, der hat eine sichere Festung, und seine Kinder werden auch beschirmet. Die Furcht des FIERRN ist eine Quelle des Lebens, dafi man meide die Stricke des Todes. Wo ein Konig viel Volks hat, das ist seine FHerrlichkeit; wo aber, wenig Volks ist, das macht einen FHerrn blode. Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, der offenbart seine Torheit. Ein gutiges FHerz ist des Leibes Leben; aber Neid ist Eiter in Beinen. Wer dem Geringen Gewalt tut, der lasted desselben Schdpfer; aber wer sich des Armen erbarmet, der ehret Gott, Der Gottlose bestehet nicht in seinem Ungluck; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost. Im Flerzen des Verstandigen ruhet Weisheit und wird offenbar unter den Narren. Gerechtigkeit erhohet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben. Ein kluger Knecht gefallt dem Konige wohl; aber einem schandlichen Knechte ist er feind.

Evening Prayer — Second Lesson

Philippians 2

Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so erfullet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmutig und einhellig seid, nichts tut durch Zank Oder eitle Ehre, sondern durch Demut achtet euch untereinander einer den andern hoher denn sich selbst. Und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auf das, was des andern ist. Ein jeglicher sei gesinnet, wie Jesus Christus auch war, welcher, ob er wohl in gottlicher Gestalt war, hielt er's nicht fur einen Raub, Gott gleich sein, sondern entauüerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebarden als ein Mensch erfunden, erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhohet und hat ihm einen Namen gegeben, der uber alle Namen ist, daü in dem Namen Jesu sich beugen sollen alle derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dafi Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes des Vaters.] Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit: Schaffet, daß ihrselig werdet, mit Furcht und Zittern! Denn Gott ist's, der in euch wirket beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murmeln und ohne Zweifel, auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unstraflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt damit, daß ihr haltet ob dem Wort des Lebens, mir zu einem Ruhm an dem Tage Christi, als der ich nicht vergeblich gelaufen noch vergeblich gearbeitet habe. Und ob ich geopfert werde uber dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch alien. Desselbigen sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen. Ich hoffe aber in dem Herm Jesu, daß ich Timotheus bald werde zu euch senden, daß ich auch erquicket werde, wenn ich erfahre, wie es urn euch stehet. Denn ich habe keinen, der so gar meines Sinnes sei, der so herzüch fur euch sorget. Denn sie suchen alle das Ihre, nicht das Christi Jesu ist. Ihr aber wisset, daß er rechtschaffen ist; denn wie ein Kind dem Vater hat er mit mir gedienet am Evangelium. Denselbigen, hoffe ich, werde ich senden von Stund' an, wenn ich erfahren habe, wie es urn mich stehet. Ich vertraue aber in dem Herrn, daß auch ich selbst bald kommen werde. Ich hab's aber fur notig angesehen, den Bruder Epaphroditus zu euch zu senden, der mein Gehilfe und Mitstreiter und euer Apostel und meiner Notdurft Diener ist, sintemal er nach euch alien Verlangen hatte und war hoch bekümmert darum, daß ihr gehoret hattet, daß er krank war gewesen. Und er war zwar todkrank, aber Gott hat sich uber ihn erbarmet, nicht allein aber uber ihn, sondern auch uber mich, auf daß ich, nicht eine Traurigkeit uber die andere hatte. Ich habe ihn aber desto eilender gesandt, auf daß ihr ihn sehet und wieder frohlich werdet, und ich auch der Traurigkeit weniger habe. So nehmet ihn nun auf in dem Herrn mit alien Freuden und habt solche in Ehren. Denn urn des Werks Christi willen ist er dem Tode so nahe kommen, da ersein Leben gering bedachte, auf daß er mir dienete an eurer Statt.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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