Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Jeremiah 48

Wider Moab So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Wehe der Stadt Nebo, denn sie ist zerstoret und liegt elend! Kiriathaim ist gewonnen; die Feste steht elend und ist zerrissen. Der Trotz Moabs ist aus, den sie an Hesbon hatten; denn man gedenkt Boses wider sie, namlich: Kommt, wir wollen sie ausrotten, daß sie kein Volk mehr seien! Und du, Madmen, muftt auch verderbet werden; das Schwert wird hinter dich kommen. Man horet ein Geschrei zu Horonaim von Verstoren und groftem Jammer. Moab ist zerschlagen; man horet ihre Jungen schreien. Denn sie gehen mit Weinen den Weg hinauf gen Luhith, und die Feinde horen ein Jammergeschrei den Weg von Horonaim herab, namlich: Hebet euch weg und errettet euer Leben! Aber du wirst sein wie die Heide in der Wuste. Darum daß du dich auf deine Gebaude verlassest und auf deine Schatze, sollst du auch gewonnen werden; und Kamos muft hinaus gefangen wegziehen samt seinen Priestern und Fursten. Denn der Verstorer wird uber alle Stadte kommen, daß nicht eine Stadt entrinnen wird. Es sollen beide, die Gründe verderbet und die Ebenen verstoret werden; denn der HERR hat's gesagt. Gebet Moab Federn! Erwird ausgehen, alsfloge er; und ihre Stadte werden wuste liegen, daß niemand drinnen wohnen wird. Verflucht sei, der des HERRN Werk lassig tut! Verflucht sei, der sein Schwert aufhalt, daß es nicht Blut vergiefte! Moab ist von seiner Jugend auf sicher gewesen und auf seinen Hefen stille gelegen und ist nie aus einem Faft ins andere gegossen und nie ins Gefangnis gezogen; darum ist sein Geschmack ihm geblieben und sein Geruch nicht verandert worden. Darum siehe, spricht der HERR, es kommt die Zeit, daß ich ihnen will Schroter schicken, die sie ausschroten sollen und ihre Fasser ausleeren und ihre Lagel zerschmettern. Und Moab soil uber dem Kamos zuschanden werden, gleichwie das Haus Israel uber Bethel zuschanden worden ist, darauf sie sich verlieften. Wie durft ihr sagen: Wir sind die Heiden und die rechten Kriegsleute? so doch Moab muft verstoret und ihre Stadte erstiegen werden und ihre beste Mannschaft zur Schlachtbank herabgehen müssen, spricht der Konig, welcher heiftt der HERR Zebaoth. Denn der Unfall Moabs wird schier kommen, und ihr Ungluck eilet sehr. Lieber, habtdoch Mitleid mit ihnen, die ihr urn sie herwohnetund ihren Namen kennet, und sprechet: Wie ist die starke Rute und der herrüche Stab so zerbrochen! Herab von der Herrlichkeit, du Tochter, die du zu Dibon wohnest, und sitze in der Durre! Denn der Verstorer Moabs wird zu dir hinaufkommen und deine Festen zerreiften. Trittauf die Strafie und schaue, du Einwohnerin Aroers; frage die, so da fliehen und entrinnen, und sprich: Wie geht es? Ach, Moab ist verwüstet und verderbet, heulet und schreiet! Sagt es an zu Arnon, daß Moab verstoret sei. Die Strafe ist uber das ebene Land gegangen, namlich uber Holon, Jahza, Mephaath, Dibon, Nebo, Beth-Diblathaim, Kiriathaim, Beth-Gamul, Beth-Meon, Kirioth, Bazra und uber alle Stadte im Lande Moab, sie liegen feme Oder nahe. Das Horn Moabs ist abgehauen und ihr Arm ist zerbrochen, spricht der HERR. Machet sie trunken (denn sie hat sich wider den HERRN erhaben), daß sie speien und die Hande ringen musse, auf daß sie auch zum Gespott werde. Denn Israel hat dein Gespott sein mussen, als ware er unter den Dieben gefunden; und weil du solches wider sie redest, sollst du auch weg mussen. O ihr Einwohner in Moab, verlasset die Stadte und wohnet in den Felsen; und tut wie die Tauben, so da nisten in den hohlen Lochern. Man hat immer gesagt von dem stolzen Moab, daß ersehrstolz sei, hoffartig, hochmutig, trotzig und ubermutig. Aber der HERR spricht: Ich erkenne seinen Zorn wohl, daß er nicht so viel vermag, und untersteht sich, mehrzu tun, denn sein Vermogen ist. Darum muft ich uber Moab heulen und uber das ganze Moab schreien und uber die Leute zu Kir- Heres klagen. Ich muft uber dich, Jaeser, du Weinstock zu Sibma, weinen, denn deine Reben sind uber das Meer gefahren und bis ans Meer Jaeser kommen. Der Verstorer ist in deine Ernte und Weinlese gefallen. Freude und Wonne ist aus dem Felde weg und aus dem Lande Moab, und man wird keinen Wein mehr keltern, der Weintreter wird nicht mehr sein Lied singen von des Geschreies wegen zu Hesbon bis gen Eleale, welches bis gen Jahza erschallet, von Zoar an, der dreijahrigen Kuh, bis gen Horonaim; denn auch die Wasser Nimrim sollen versiegen. Und ich will, spricht der HERR, in Moab damit ein Ende machen, daß sie nicht mehr auf den Hohen opfern und ihren Gottern rauchern sollen. Darum brummet mein Herz uber Moab wie eine Trommete und uber die Leute zu Kir-Heres brummet mein Herz wie eine Trommete; denn sie haben's ubermacht, darum mussen sie zu Boden gehen. Alle Kopfe werden kahl sein und alle Barte abgeschoren, aller Hande zerritzt, und jedermann wird Sacke anziehen. Auf alien Dachern und Gassen, allenthalben in Moab wird man klagen; denn ich habe Moab zerbrochen wie ein unwertes Gefaft, spricht der HERR. 0 wie ist sie verderbt, wie heulen sie! Wie schandlich hangen sie die Kopfe! Und Moab ist zum Spott und zum Schrecken worden alien, so urn sie her wohnen, Denn so spricht der HERR: Siehe, er fleugt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus uber Moab. Kiriath ist gewonnen, und die festen Stadte sind eingenommen; und das Herz der Helden in Moab wird zur selbigen Zeit sein wie einer Frauen Herz in Kindesnoten. Denn Moab muft vertilget werden, daß sie kein Volk mehr seien, darum daß es sich wider den HERRN erhaben hat. Furcht, Grube und Strick kommt uber dich, du Einwohner in Moab, spricht der HERR. Wer der Furcht entfleucht, der wird in die Grube fallen, und wer aus der Grube kommt, der wird im Strick gefangen werden; denn ich will uber Moab kommen lassen ein Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR. Die aus der Schlacht entrinnen, werden Zuflucht suchen zu Hesbon; aber es wird ein Feuer aus Hesbon und eine Flamme aus Sihon gehen, welche die Orter in Moab und die kriegerischen Leute verzehren wird. Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk Kamos; denn man hat deine Sohne und Tochter genommen und gefangen weggefuhret. Aber in der zukunftigen Zeit will ich das Gefangnis Moabs wenden, spricht der HERR. Das sei gesagt von der Strafe uber Moab.

Morning Prayer — Second Lesson

Acts 8

Saulus aber hatte Wohlgefallen an seinem Tode. Es erhub sich aber zu der Zeit eine große Verfolgung uber die Gemeinde zu Jerusalem; und sie zerstreueten sich alle in die Lander Judaa und Samarien ohne die Apostel. Es bestatteten aber Stephanus gottesfurchtige Manner und hielten eine große Klage über ihn. Saulus aber zerstorete die Gemeinde, ging hin und her in die Hauser und zog hervor Manner und Weiber und überantwortete sie ins Gefangnis. Die nun zerstreuet waren, gingen urn und predigten das Wort. Philippus aber kam hinab in eine Stadt in Samarien und predigte ihnen von Christo. Das Volk aber horete einmütiglich und fleißig zu, was Philippus sagte, und sahen die Zeichen, die er tat. Denn die unsaubern Geister fuhren aus vielen Besessenen mitgroßem Geschrei; auch viel Gichtbrüchige und Lahme wurden gesund gemacht. Und ward eine große Freude in derselbigen Stadt. Es war aber ein Mann mit Namen Simon, der zuvor in derselbigen Stadt Zauberei trieb und bezauberte das samaritische Volk und gab vor, er ware etwas Großes. Und sie sahen alle auf ihn, beide, klein und groß, und sprachen: Der ist die Kraft Gottes, die da groß ist! Sie sahen aber darum auf ihn, daß er sie lange Zeit mit seiner Zauberei bezaubert hatte. Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich tauten beide, Manner und Weiber. Da ward auch der Simon glaubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich. Da aber die Apostel horeten zu Jerusalem, daß Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. Welche, da sie hinabkamen, beteten sie über sie, daß sie den Heiligen Geist empfingen. (Denn erwar noch auf keinen gefallen, sondern waren allein getauft auf den Namen Christi Jesu.) Da legten sie die Hande auf sie, und sie empfingen den Heiligen Geist. Da aber Simon sah, daß der Heilige Geist gegeben ward, wenn die Apostel die Hande aufiegten, bot er ihnen Geid an und sprach: Gebt mir auch die Macht, daß, so ich jemand die Hande auflege, derselbige den Heiligen Geist empfange. Petrus aber sprach zu ihm: Daß du verdammet werdest mit deinem Gelde, daß du meinest Gottes Gabe werde durch Geld erlanget! Du wirst weder Teil noch Anfall haben an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott. Darum tue Buße für diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir vergeben werden mochte die Tücke deines Herzens. Denn ich sehe, daß du bist voll bitterer Galle und verknüpft mit Ungerechtigkeit. Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den Herm für mich, daß der keines über mich komme, davon ihr gesagt habt! Sie aber, da sie bezeuget und geredet hatten das Wort des Herrn, wandten sie wieder um gen Jerusalem und predigten das Evangelium vielen samaritischen Flecken. Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Stehe auf und gehe gegen Mittag auf die Stralie, die von Jerusalem hinabgehet gen Gaza, die da wuste ist. Und er stund auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Mohrenland, ein Kammerer und Gewaltiger der Konigin Kandaze in Mohrenland, welcherwar uber ihre ganze Schatzkammer, der war kommen gen Jerusalem, anzubeten, und zog wieder heim und sali auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen. Da lief Philippus hinzu und horete, daß er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehest du auch, was du liesest? Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnete Philippus, daß er auftrate und setzte sich zu ihm. Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: Er ist wie ein Schaf, zur Schlachtung gefuhret, und still wie ein Lamm vor seinem Scherer; also hat er nicht aufgetan seinen Mund. In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben; wer wird aber seines Lebens Lange ausreden? Denn sein Leben ist von der Erde weggenommen. Da antwortete der Kammerer Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches, von ihm selber Oder von jemand anders? Philippus aber tat seinen Mund auf und fing von dieser Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesu. Und als sie zogen der Stralie nach, kamen sie an ein Wasser. Und der Kammerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, daß ich mich taufen lasse? Philippus aber sprach: Glaubest du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist. Und er hieft den Wagen halten, und stiegen hinab in das Wasser, beide, Philippus und der Kammerer; und er taufete ihn. Da sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, rückte der Geist des Herrn Philippus hinweg, und der Kammerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Stralie frohlich. Philippus aber ward funden zu Asdod und wandelte umher und predigte alien Stadten das Evangelium, bis daß er kam gen Caseraa.

Evening Prayer — First Lesson

Jeremiah 49

Wider die Kinder Ammon spricht der HERR also: Hat denn Israel nicht Kinder, Oder hat er keinen Erben? Warum besitzt denn Malchom das Land Gad und sein Volk wohnet in jener Stadten? Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich will ein Kriegsgeschrei erschallen lassen uber Rabbath der Kinder Ammon, daß sie soil auf einem Haufen wüst liegen und ihre Tochter mit Feuer angesteckt werden. Aber Israel soli besitzen die, von denen sie besessen waren, spricht der HERR. Heule, o Hesbon! denn Al ist verstoret. Schreiet, ihr Tochter Rabba, und ziehet Sacke an; klaget und laufet auf den Mauern herum! Denn Malchom wird gefangen weggefuhret samt seinen Priestern und Fursten. Was trotzest du auf deine Auen? Deine Auen sind versauft, du ungehorsame Tochter, die du dich auf deine Schatze verlassest und sprichst in deinem Herzen: Wer darf sich an mich machen? Siehe, spricht der Herr HERR Zebaoth, ich will Furcht uber dich kommen lassen von alien, die um dich her wohnen, daü ein jeglicher seines Weges vor sich hinaus verstoften werde, und niemand sei, der die Fluchtigen sammle. Aber danach will ich wieder wenden das Gefangnis der Kinder Ammon, spricht der HERR. Wider Edom. So spricht der HERR Zebaoth: 1st denn keine Weisheit mehr zu Theman? 1st denn kein Rat mehr bei den Klugen? 1st ihre Weisheit so lose? Fliehet, wendet euch und verkriechet euch tief, ihr Burger zu Dedan; denn ich lasse einen Unfall uber Esau kommen, die Zeit seiner Heimsuchung. Es sollen Weinleser uber dich kommen, die dir kein Nachlesen lassen; und Diebe des Nachts sollen uber dich kommen, die sollen ihnen genug verderben. Denn ich habe Esau entbloftet und seine heimlichen Orte geoffnet, daß er sich nicht verstecken kann; sein Same, seine Bruder und seine Nachbarn sind verstoret, daß ihrer keiner mehr da ist. Doch was ubrig bleibt von deinen Waisen, denen will ich das Leben gonnen, und deine Witwen werden auf mich hoffen. Denn so spricht der HERR: Siehe, diejenigen, so es nicht verschuldet hatten, den Kelch zu trinken, müssen trinken, und du solltest ungestraft bleiben? Du sollst nicht ungestraft bleiben, sondern du muftt auch trinken. Denn ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, daß Bazra soli ein Wunder, Schmach, Wüste und Fluch werden und alle ihre Stadte eine ewige Wuste. Ich habe gehoret vom HERRN, daß eine Botschaft unter die Heiden gesandt sei: Sammelt euch und kommet her wider sie; machet euch auf zum Streit! Denn siehe, ich habe dich gering gemacht unter den Heiden und verachtet unter den Menschen. Dein Trotz und deines Herzens Hochmut hat dich betrogen, weil du in Felsenklüften wohnest und hohe Gebirge inne hast. Wenn du denn gleich dein Nest so hoch machtest als der Adler, dennoch will ich dich von dannen herunterstürzen, spricht der HERR. Also soil Edom wuste werden, daß alle die, so vorubergehen, sich wundern und pfeifen werden uber alle ihre Plage, gleichwie Sodom und Gomorrha samt ihren Nachbarn umgekehret ist, spricht der HERR, daß niemand daselbst wohnen noch kein Mensch drinnen hausen soli. Denn siehe, er kommt herauf wie ein Lowe vom stolzen Jordan her wider die feste Hütte; denn ich will ihn daselbst hereilends laufen lassen. Und werweift, wer der Jüngling ist, den ich wider sie rüsten werde? Denn wer ist mir gleich? Wer will mich meistern, und wer ist der Hirte, der mirwiderstehen kann? So horet nun den Ratschlag des HERRN, den er uber Edom hat, und seine Gedanken, die er uber die Einwohner in Theman hat! Was gilt's, ob nicht die Hirtenknaben sie schleifen werden und ihre Wohnung zerstoren, daß die Erde beben wird, wenn es ineinanderfallt; und ihr Geschrei wird man am Schilfmeer horen. Siehe, er fleugt herauf wie ein Adler und wird seine Flügel ausbreiten über Bazra. Zur selbigen Zeit wird das Herz der Heiden in Edom sein wie das Herz einer Frau in Kindesnoten. Wider Damaskus. Hemath und Arpad stehen jammerlich; sie sind verzagt, denn sie horen ein boses Geschrei; die am Meer wohnen, sind so erschrocken, daß sie nicht Ruhe haben konnen. Damaskus ist verzagt und gibt die Flucht; sie zappelt und ist Angsten und Schmerzen wie eine Frau in Kindesnoten. Wie, ist sie nun nicht verlassen, die beruhmte und frohliche Stadt? Darum werden ihre junge Mannschaft auf ihren Gassen daniederliegen und alle ihre Kriegsleute untergehen zur selbigen Zeit, spricht der HERR Zebaoth. Und ich will die Mauern zu Damaskus mit Feuer anstecken, daß es die Palaste Benhadads verzehren soli. Wider Kedar und die Konigreiche Hazors, welche Nebukadnezar, der Konig zu Babel, schlug. So spricht der HERR: Wohlauf, ziehet herauf nach Kedar und verstoret die Kinder gegen Morgen! Man wird ihnen ihre Hutten und Herde nehmen; ihre Gezelte, alle Gerate und Kamele werden sie wegfuhren; und man wird schrecklich über sie rufen um und um. Fliehet, hebet euch eilends davon! Verkriechet euch tief, ihr Einwohner in Hazor, spricht der HERR; denn Nebukadnezar, der Konig zu Babel, hat etwas im Sinn wider euch und meinet euch. Wohlauf, ziehet herauf wider ein Volk, das genug hat und sicher wohnet, spricht der HERR: sie haben weder Tur noch Riegel und wohnen alleine. Ihre Kamele sollen geraubet und die Menge ihres Viehes genommen werden; und ich will sie zerstreuen in alle Winde, die in den Winkeln wohnen; und von alien Orten her will ich ihr Ungluck uber sie kommen lassen, spricht der HERR, daß Hazor soil eine Drachenwohnung und eine ewige Wuste werden, daß niemand daselbst wohne und kein Mensch drinnen hause. Dies ist das Wort des HERRN, welches geschah zu Jeremia, dem Propheten, wider Elam im Anfang des Konigreichs Zedekias, des Konigs Judas, und sprach: So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, ihre vornehmste Gewalt. Und will die vier Winde aus den vier Ortern des Himmels über sie kommen lassen und will sie in alle dieselbigen Winde zerstreuen, daß kein Volk sein soil, dahin nicht Vertriebene aus Elam kommen werden. Und ich will Elam verzagt machen vor ihren Feinden und denen, die ihnen nach ihrem Leben stehen, und Ungluck fiber sie kommen lassen mit meinem grimmigen Zorn, spricht der HERR; und will das Schwert hinter ihnen her schicken, bis ich sie aufreibe. Meinen Stuhl will ich in Elam setzen und will beide, den Konig und die Fursten, daselbst umbringen, spricht der HERR. Aber in zukunftiger Zeit will ich das Gefangnis Elams wieder wenden, spricht der HERR.

Evening Prayer — Second Lesson

Hebrews 10

Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukunftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Alle Jahr muß man opfern immer einerlei Opfer und kann nicht, die da opfern, vollkommen machen; sonst hatte das Opfern aufgehoret, wo die, so am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hatten von den Sünden, wenn sie 1 einmal gereiniget waren; sondern es geschieht nur durch dieselbigen ein Gedachtnis der Sünden alle Jahr. Denn es ist unmoglich, durch Ochsen - und Bocksblut Sunden wegzunehmen. Darum, da er in die Welt kommt, spricht er: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib aber hastdu mir zubereitet. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme; im Buch stehet vornehmlich von mir geschrieben, daß ich tun soil, Gott, deinen Willen. Droben, als er gesagt hatte: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt; sie gefallen dir auch nicht (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: Siehe, ich komme zu tun, Gott, deinen Willen. Da hebt er das erste auf, daß er das andere einsetze. In welchem Willen wir sind geheiliget, einmal geschehen durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester ist eingesetzt, daß er aüe Tage Gottesdienst pflege und oftmals einerlei Opfer tue, welche nimmermehr konnen die Sünden abnehmen. Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sunden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt er nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden. Denn miteinem Opfer hater in Ewigkeit vollendet, die geheiliget werden. Es bezeuget uns aber das auch der Heilige Geist. Denn nachdem er zuvor gesagt hatte: Das ist das Testament, das ich ihnen machen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihre Sinne will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehrgedenken. Wo aber derselbigen Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer fur die Sünde. So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, welchen er uns zubereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist, durch sein Fleisch, und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes: so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen, in volligem Glauben, besprenget in unsern Herzen und los von dem bosen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser; und lasset uns halten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken denn er ist treu, der sie verheißen hat. Und lasset uns untereinander unser selbst wahrnehmen mit Reizen zur Liebe und guten Werken und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern untereinander ermahnen, und das viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag nahet. Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir furder kein ander Opfer mehr fur die Sunden, sondern ein schrecklich Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerwartigen verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz Mose's bricht, der muß sterben ohne Barmherzigkeit durch zween Oder drei Zeugen. Wieviel meinet ihr, argere Strafe wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Fußen tritt und das Blut des Testaments unrein achtet, durch welches er geheiliget ist, und den Geist der Gnaden schmahet? Denn wir wissen den, der da sagte: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Und abermal: Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist's, in die Hande des lebendigen Gottes zu fallen. Gedenket aber an die vorigen Tage, in welchen ihr, erleuchtet, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, zum Teil selbst durch Schmach und Trubsal ein Schauspiel worden, zum Teil Gemeinschaft gehabt mit denen, denen es also gehet. Denn ihr habt mit meinen Banden Mitleid gehabt und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, als die ihr wisset, daß ihr bei euch selbst eine bessere und bleibende Habe im Himmel habt. Werfet euer Vertrauen nichtweg, welches eine grotie Belohnung hat. Geduld aber ist euch not, auf dafi ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget. Denn noch uber eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soil, und nicht verziehen. Der Gerechte aber wird des Glaubens leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben. Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammtwerden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.