Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Wisdom 13
Morning Prayer — Second Lesson
Luke 6
Und es begab sich an einem Sabbat, daß er durchs Getreide ging; und seine Junger rauften Ahren aus und alien und rieben sie mit den Handen. Etüche aber der Pharisaer sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was sich nicht ziemet zu tun an den Sabbaten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht das gelesen, was David tat, da ihn hungerte, und die mit ihm waren: wie er zum Hause Gottes einging und nahm die Schaubrote und ali und gab auch denen, die mit ihm waren, die doch niemand durfte essen ohne die Priester alleine? Und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist ein Herr auch des Sabbats. Es geschah aber auf einen andern Sabbat, daß er ging in die Schule und lehrete. Und da war ein Mensch, des rechte Hand war verdorret. Aber die Schriftgelehrten und Pharisaer hielten auf ihn, ob er auch heilen wurde am Sabbat, auf daß sie eine Sache wider ihn fanden. Er aber merkete ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der durren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stund auf und trat dahin. Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemet sich zu tun an den Sabbaten, Gutes Oder Boses, das Leben erhalten Oder verderben? Und ersah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke aus deine Hand! Und er tat's. Da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere. Sie aber wurden ganz unsinnig und beredeten sich miteinander, was sie ihm tun wollten. Es begab sich aber zu der Zeit, daß er ging auf einen Berg, zu beten; und er blieb uber Nacht in dem Gebet zu Gott. Und da es Tag ward, riefer seine Jünger und erwahlete ihrer zwolf, welche er auch Apostel nannte: Simon, welchen er Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomaus, Matthaus und Thomas, Jakobus, des Alphaus Sohn, Simon, genannt Zelotes, Judas, des Jakobus Sohn, und Judas Ischariot, den Verrater. Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde, und der Haufe seiner Junger und eine grofie Menge des Volks von allem judischen Lande und Jerusalem und Tyrus und Sidon, am Meer gelegen, die da kommen waren, ihn zu horen, und daß sie geheilet wurden von ihren Seuchen, und die von unsaubern Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund. Und alles Volk begehrete, ihn anzurühren, denn es ging Kraft von ihm; und heilete sie alle. Und er hub seine Augen auf uber seine Junger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollet satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weinet; denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren Namen als einen boshaftigen urn des Menschensohns willen. Freuet euch alsdann und hupfet; denn siehe, euer Lohn ist groü im Himmel. Desgleichen taten ihre Vater den Propheten auch. Aber dagegen wehe euch Reichen! denn ihr habt euren Trost dahin. Wehe euch, die ihr voil seid! denn euch wird hungern. Wehe euch, die ihr hier lachet! denn ihr werdet weinen und heulen. Wehe euch, wenn euch jedermann wohl redet! Desgleichen taten ihre Vater den falschen Propheten auch: Aber ich sage euch, die ihr zuhoret: Liebet eure Feinde; tutdenen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen; bittet fur die, so euch beleidigen. Und wer dich schlagt auf einen Backen, dem biete den andern auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, da fordere es nicht wieder. Und wie ihr wollet, daü euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. Und so ihr liebet, die euch lieben, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder lieben auch ihre Liebhaber. Und wenn ihr euren Wohltatern wohl tut, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder tun dasselbige auch. Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder leihen den Sundern auch, auf daü sie Gleiches wieder nehmen. Doch aber liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, daü ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groü sein, und werdet Kinder des Allerhochsten sein. Denn er ist gütig über die Undankbaren und Boshaftigen. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voil, gedrückt, gerüttelt und uberflussig Mali wird man in euren Schofi geben; denn eben mit dem Mali, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Junger ist nicht über seinen Meister; wenn der Junger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehest du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder! Ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehest selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler! Zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, daü du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest. Denn es ist kein guter Baum, derfaule Frucht trage, und kein fauler Baum, der gute Frucht trage. Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man lieset nicht Feigen von den Dornen auch so lieset man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein boshaftiger Mensch bringt Boses hervor aus dem bosen Schatz. seines Herzens. Denn wes das Herz voil ist, des gehet der Mund über. Was heiliet ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Wer zu mir kommt und horet meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist. Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus bauete und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewasser kam, da rili der Strom zum Hause zu und mochte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegrundet. Wer aber horet und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, derein Haus bauete auf die Erde ohne Grund; und der Strom rüi zu ihm zu, und es fiel bald, und das Haus gewann einen großen Rifi.
Evening Prayer — First Lesson
Wisdom 14
Evening Prayer — Second Lesson
Galatians 6
Liebe Bruder, so ein Mensch etwa von einem Fehl ubereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmutigem Geist, die ihrgeistlich seid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest! Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfullen. So aber sich jemand lasset dunken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betruget sich selbst. Ein jeglicher aber prufe sein selbst Werk, und alsdann wird eran sich selber Ruhm haben und nicht an einem andern. Denn ein jeglicher wird seine Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der teile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht; Gott laßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch saet, das wird er emten. Wer auf sein Fleisch saet, der wird von dem Fleisch das Verderben emten; wer aber auf den Geist saet, der wird von dem Geist das ewige Leben emten. Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch emten ohne Aufhoren. Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. Sehet, mit wie vielen Worten hab' ich euch geschrieben mit eigener Hand! Die sich wollen angenehm machen nach dem Fleisch, die zwingen euch zu beschneiden, aliein daß sie nicht mit dem Kreuz Christi verfolget werden. Denn auch sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz nicht, sondern sie wollen, daß ihr euch beschneiden lasset, auf daß sie sich von eurem Fleisch rühmen mogen. Es sei aber feme von mir rühmen denn aliein von dem Kreuz unsers Herrn Jesu Christi, durch welchen mir die Welt gekreuziget ist und ich der Welt. Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern eine neue Kreatur. Und wieviel nach dieser Regel einhergehen, uber die sei Friede und Barmherzigkeit und über den Israel Gottes! Hinfort mache mir niemand weiter Mühe; denn ich trage die Malzeichen des Herrn Jesu an meinem Leibe. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit eurem Geist, liebe Bruder! Amen.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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