Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Sirach 51

Morning Prayer — Second Lesson

John 11

Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war, die den Herrn gesalbet hatte mit Salben und seine Füfte getrocknet mit ihrem Haar; derselbigen Bruder Lazarus war krank.) Da sandten seine Schwestern zu ihm und lieften ihm sagen: Herr, siehe, den du liebhast, der liegt krank. Da Jesus das horete, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehret werde. Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun horete, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war. Danach spricht er zu seinen Jungern: Lasset uns wieder nach Judaa ziehen! Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenesmal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen? Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwolf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stoftet sich nicht, denn er siehet das Licht dieser Welt. Wer aber des Nachts wandelt, der stoftet sich, denn es ist kein Licht in ihm. Solches sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schlaft; aber ich gehe hin, daß ich ihn aufwecke. Da sprachen seine Junger: Herr, schlaft er, so wird's besser mit ihm. Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meineten aber, er redete vom leiblichen Schlaf. Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben. Und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubet. Aber lasset uns zu ihm ziehen! Da sprach Thomas, derda genannt ist Zwilling, zu den Jungern: Lasset uns mit ziehen, daß wir mit ihm sterben! Da kam Jesus und fand ihn, daß erschon vier Tage im Grabe gelegen war. (Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei funfzehn Feldweges.) Und viel Juden waren, zu Martha und Maria kommen, sie zu trosten über ihren Bruder. Als Martha nun horete, daß Jesus kommt, gehet sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen. Da sprach Martha zu Jesu: Herr, warestdu hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben; aber ich weift auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soil auferstehen. Martha spricht zu ihm: Ich weift wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jungsten Tage. Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich sturbe; und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubest du das? Sie spricht zu ihm: Herr, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen ist. Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und rufet dich. Dieselbige, als sie das horete, stund sie eilend auf und kam zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in den Flecken kommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegenkommen. Die Juden, die bei ihr im Hause waren und trosteten sie, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstund und hinausging, folgten sie ihrnach und sprachen: Sie gehet hin zum Grabe, daß sie daselbst weine. Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füften und sprach zu ihm: Herr, warest du hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben. Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmete er im Geist und betrubte sich selbst und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh es! Und Jesu gingen die Augen uber. Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt! Etliche aber unterihnen sprachen: Konnte, der dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht sturbe? Jesus aber ergrimmete abermal in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft und ein Stein darauf gelegt. Jesus sprach: Hebet den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen. Jesus spricht zu ihr: Hab' ich dir nicht gesagt, so du glauben wurdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen? Da huben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hub seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhoret hast! Doch ich weift, daß du mich allezeit horest, sondern um des Volks willen, das umherstehet, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt. Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchem an Füften und Handen, und sein Angesicht verhullet mit einem Schweifttuch. Jesus spricht zu ihnen: Loset ihn auf und lasset ihn gehen! Viel nun der Juden, die zu Maria kommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisaern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisaer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viel Zeichen. Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben. So kommen dann die Romer und nehmen uns Land und Leute. Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihrwisset nichts, bedenket auch nichts; es ist uns besser, ein Mensch sterbe fur das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe. Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern, dieweil er desselbigen Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben fur das Volk, und nicht fur das Volk allein, sondern daß er die Kinder Gottes, die zerstreuet waren, zusammenbrachte. Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn toteten. Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wuste in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jungern. Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele hinauf gen Jerusalem aus der Gegend vor Ostern daß sie sich reinigten. Da stunden sie und fragten nach Jesu und redeten miteinander im Tempel: Was dünket euch, dafi er nicht kommt auf das Fest? Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisaer lassen ein Gebot ausgehen, so jemand wulite, wo erware, daß er's anzeigete, daß sie ihn griffen.

Evening Prayer — First Lesson

Baruch 1

Evening Prayer — Second Lesson

2 Timothy 2

So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu! Und was du von mir gehoret hast durch viel Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tuchtig sind, auch andere zu lehren. Leide dich als ein guter Streiter Jesu Christi! Kein Kriegsmann flicht sich in Handel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn angenommen hat. Und sojemand auch kampfet, wird erdoch nicht gekronet, er kampfe denn recht. Es soli aber der Ackermann, der den Acker bauet, der Fruchte am ersten genießen. Merke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in alien Dingen Verstand geben. Halt im Gedachtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium, uber welchem ich leide bis an die Bande als ein Gbeltater. Aber Gottes Wort ist nicht gebunden. Darum dulde ich alles um der Auserwahlten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen in Christo Jesu mit ewiger Herrlichkeit. Das ist je gewißlich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mitleben; dulden wir, so werden wir mitherrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen. Glauben wir nicht, so bleibet er treu; er kann sich selbst nicht leugnen. Solches erinnere sie und bezeuge vordem Herrn, daß sie nicht um Worte zanken, welches nichts nütze ist, denn zu verkehren, die da zuhoren. Befleilüge dich, Gott zu erzeigen einen rechtschaffenen, unstraflichen Arbeiter, der da recht teile das Wort der Wahrheit. Des ungeistlichen; losen Geschwatzes entschlage dich; denn es hilft viel zum ungottlichen Wesen. Und ihr Wort frifit um sich wie der Krebs, unter welchen ist Hymenaus und Philetus, welche der Wahrheit gefehlet haben und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehret. Aber der feste Grund Gottes bestehet und hat dieses Siegel: Der Herr kennet die Seinen, und: Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen Christi nennet. In einem grolien Hause aber sind nicht allein guldene und silberne Gefalie, sondern auch holzerne und irdene und etliche zu Ehren, etliche aberzu Unehren. So nun jemand sich reiniget von solchen Leuten, der wird ein geheiliget Fali sein zu Ehren, dem Hausherrn brauchlich und zu allem guten Werk bereitet. Flieh die Luste der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit alien, die den Herrn anrufen von reinem Herzen. Aber der torichten und unnützen Fragen entschlage dich; denn du weißt, daß sie nur Zank gebaren. Ein Knecht aber des Herrn soil nicht zankisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, lehrhaftig, der die Bosen tragen kann mit Sanftmut und strafe die Widerspenstigen, ob ihnen Gott dermaleinst Buße gabe die Wahrheit zu erkennen, und wieder nuchtern wurden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind zu seinem Willen.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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