Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 14
Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch weiter erwahlen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen. Und die Volker werden sie annehmen und bringen an ihren Ort, daß sie das Haus Israel besitzen wird im Lande des HERRN zu Knechten und Magden; und werden gefangen halten die, von welchen sie gefangen waren, und werden herrschen uber ihre Treiber. Und zu der Zeit, wenn dir der HERR Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst darin du gewesen bist, so wirst du ein solch Sprichwort führen wider den Konig zu Babel und sagen: Wie ist's mit dem Treiber so gar aus, und der Zins hat ein Ende! Der HERR hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher, welche die Volker schlug im Grimm ohne Aufhoren und mit Wüten herrschete uber die Heiden und verfolgete ohne Barmherzigkeit. Nun ruhet doch alle Welt und ist stille und jauchzet frohlich. Auch freuen sich die Tannen uber dir und die Zedern auf dem Libanon (und sagen): Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue. Die Holle drunten erzitterte vor dir, da du ihr entgegenkamest. Sie erwecket dir die Toten, alle Bocke der Welt, und heifit alle Konige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen, da(S dieselbigen alle umeinander reden und sagen zu dir: Du bist auch geschlagen, gleichwie wir, und gehetdirwie uns. Deine Pracht ist herunter in die Holle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Motten werden dein Bett sein und Würmer deine Decke. Wie bistdu vom Himmel gefallen, du schoner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefallet, der du die Heiden schwachtest! Gedachtestdu doch in deinem Herzen: Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl uber die Sterne Gottes erhohen; ich will mich setzen auf den Berg des Stifts, an der Seite gegen Mitternacht; ich will uber die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhochsten. Ja, zur Holle fahrest du, zur Seite der Grube. Werdich siehet, wird dich schauen und ansehen (und sagen): Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Konigreiche beben machte, der den Erdboden zur Wuste machte und die Stadte drinnen zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los? Zwar alle Konige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause; du aber bist verworfen von deinem Grabewie ein verachteter Zweig, wie ein Kleid der Erschlagenen, so mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinhaufen der Holle, wie eine zertretene Leiche. Du wirst nicht wie dieselbigen begraben werden; denn du hast dein Land verderbet und dein Volk erschlagen; denn man wird der Boshaftigen Samen nimmermehrgedenken. Richtet zu, daß man seine Kinder schlachte urn ihrer Vater Missetat willen, daß sie nicht aufkommen, noch das Land erben, noch den Erdboden voll Stadte machen. Und ich will uber sie kommen, spricht der HERR Zebaoth, und zu Babel ausrotten ihr Gedachtnis, ihre Ubrigen, Neffen und Nachkommen, spricht der HERR, und will sie machen zum Erbe den Igeln und zum Wassersee und will sie mit einem Besen des Verderbens kehren, spricht der HERR Zebaoth. Der HERR Zebaoth hat geschworen und gesagt: Was gilt's, es soil gehen, wie ich denke, und soil bleiben, wie ich's im Sinn habe, daß Assur zerschlagen werde in meinem Lande, und ich ihn zertrete auf meinen Bergen, auf daß sein Joch von ihnen genommen werde und seine Burde von ihrem Halse komme. Das ist der Anschlag, den er hat uber alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand uber alle Heiden. Denn der HERR Zebaoth hat's beschlossen; wer will's wehren? Und seine Hand ist ausgereckt; wer will sie wenden? Im Jahr, da der Koniq Ahas starb, war dies die Last: Freue dich nicht, du ganz Philisterland, daß die Rute, die dich schlug, zerbrochen ist. Denn aus der Wurzel der Schlange wird ein Basilisk kommen, und ihre Frucht wird ein feuriger fliegender Drache sein. Denn die Erstlinge der Dürftigen werden sich weiden und die Armen sicher ruhen; aber deine Wurzel will ich mit Hunger toten, und deine Ubrigen wird ererwürgen. Heule, Tor; schreie, Stadt! Ganz Philisterland ist feige; denn von Mitternacht kommt ein Rauch, und ist kein Einsamer in seinen Gezelten. Und was werden die Boten der Heiden hin und wieder sagen? Namlich: Zion hat der HERR gegründet; und daselbst werden die Elenden seines Volks Zuversicht haben.
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 2
Und als der Tag der Pfingsten erfullet war, waren sie alle einmutig beieinander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel als eines gewaltigen Windes und erfüllete das ganze Haus, da sie salien. Und man sah an ihnen die Zungen zerteilet, als waren sie feurig. Und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen. Und wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit andern Zungen, nachdem der Geist ihnen gab auszusprechen. Es waren aber Juden zu Jerusalem wohnend, die waren gottesfurchtige Manner aus allerlei Volk, das unter dem Himmel ist. Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden besturzt; denn es horete ein jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galilaa? Wie horen wir denn ein jeglicher seine Sprache, darinnen wir geboren sind? Parther und Meder und Elamiter, und die wir wohnen in Mesopotamien und in Judaa und Kappadozien, Pontus und Asien. Phrygien und Pamphylien, Agypten und an den Enden der Libyen bei Kyrene, und Auslander von Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir horen sie mit unsern Zungen die grolien Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich alle und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Die andern aber hatten's ihren Spott und sprachen: Sie sind voll sulien Weins. Da trat Petrus auf mit den Elfen, hub auf seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Manner, und alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, das sei euch kundgetan, und lasset meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht trunken, wie ihrwahnet, sintemal es ist die dritte Stunde am Tage. Sondern das ist's, das durch den Propheten Joel zuvor gesagt ist: Und es soil geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgielien von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Sohne und eure Tochter sollen weissagen, und eure Junglinge sollen Gesichte sehen, und eure Altesten sollen Traume haben. Und auf meine Knechte und auf meine Magde will ich in denselbigen Tagen von meinem Geist ausgielien, und sie sollen weissagen. Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf. Die Sonne soil sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der grolie und offenbarliche Tag des Herrn kommt. Und soil geschehen, wer den Namen des Herrn anrufen wird, soil selig werden. Ihr Manner von Israel, horet diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann von Gott, unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen beweiset, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset), denselbigen ( nachdem er aus bedachtem Rat und Vorsehung Gottes ergeben war) habt ihr genommen durch die Hande der Ungerechten und ihn angeheftet und erwurget. Den hat Gott auferwecket und aufgeloset die Schmerzen des Todes, nachdem es unmdglich war, daß er sollte von ihm gehalten werden. Denn David spricht von, ihm: Ich habe den Herrn allezeit vorgesetzet vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf daß ich nicht beweget werde. Darum ist mein Herz frohlich, und meine Zunge freuet sich; denn auch mein Fleisch wird ruhen in der Hoffnung. Denn du wirst meine Seele nicht in der Holle lassen, auch nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe. Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfullen mit Freuden vor deinem Angesichte. Ihr Manner, liebe Bruder, lasset mich frei reden zu euch von dem Erzvater David: Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Als er nun ein Prophet war und wulite, daß ihm Gott verheitien hatte mit einem Eide; daß die Frucht seiner Lenden sollte auf seinem Stuhl sitzen, hat er's zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Christi, daß seine Seele nicht in der Holle gelassen ist, und sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat. Diesen Jesum hat Gott auferwecket; des sind wir alle Zeugen. Nun er durch die Rechte Gottes erhohet ist und empfangen hat die Verheiliung des Heiligen Geistes vom Vater, hat er ausgegossen dies, was ihr sehet und horet. Denn David ist nicht gen FHimmel gefahren. Er spricht aber: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Fülie. So wisse nun das ganze Haus Israel gewili, daß Gott diesen Jesum, den ihr gekreuzigt habt, zu einem Herrn und Christus gemacht hat. Da sie aber das horeten, ging's ihnen durchs Herz, und sprachen zu Petrus und zu den andern Aposteln: Ihr Manner, liebe Bruder, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Bulie, und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sunden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheiliung und aller, die feme sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird. Auch mit viel andern Worten bezeugete er und ermahnete und sprach: Lasset euch helfen von diesen unartigen Leuten! Die nun sein Wort gerne annahmen, liefien sich taufen, und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen. Sie blieben aber bestandig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die glaubig waren worden, waren beieinander und hielten alle Dinge gemein. Ihre Guter und Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, nachdem jedermann not war. Und sie waren taglich und stets beieinander einmutig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Hausern, nahmen die Speise und lobeten Gott mit Freuden und einfaltigem Herzen und hatten Gnade bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat hinzu taglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.
Evening Prayer — First Lesson
Isaiah 15
Dies ist die Last über Moab: Des Nachts kommt Verstorung über Ar in Moab; sie ist dahin. Des Nachts kommt Verstorung über Kir in Moab; sie ist dahin. Sie gehen hinauf gen Baith und Dibon zu den Altaren, daß sie weinen und heulen über Nebo und Medba in Moab. Aller Haupt ist beschoren, aller Bart ist abgeschnitten. Auf ihren Gassen gehen sie mit Sacken umgurtet; auf ihren Dachern und Straften heulen sie alle und gehen weinend herab. Hesbon und Eleale schreien, dafi man's zu Jahza horet. Darum wehklagen die Gerusteten in Moab; denn es gehet ihrer Seele ubel. Mein Herz schreiet zu Moab; ihre Fluchtigen fliehen von der dreijahrigen Kuh, bis gen Zoar; denn sie gehen gen Luhith hinan und weinen; und auf dem Wege zu Horonaim zu erhebt sich ein Jammergeschrei. Denn die Wasserzu Nimrim versiegen, dafi das Heu verdorret, und das Gras verwelket, und wachset kein grun Kraut. Denn das Gut, das sie gesammelt, und das Volk, das sie gerustet haben, führet man uber den Weidenbach. Geschrei gehet um in den Grenzen Moabs; sie heulen bis gen Eglaim und heulen bei dem Born Elim. Denn die Wasserzu Dimon sind voll Bluts. Dazu will ich uber Dimon noch mehr kommen lassen, beide über die erhalten sind in Moab des Lowen, und uber die Ubrigen im Lande.
Evening Prayer — Second Lesson
Hebrews 7
Dieser Melchisedek aber war ein Konig zu Salem, ein Priester Gottes, des Allerhochsten, der Abraham entgegenging, da ervon der Konige Schlacht wiederkam, und segnete ihn, welchem auch Abraham gab den Zehnten aller Güter. Aufs erste wird er verdolmetscht ein Konig der Gerechtigkeit; danach aber ist er auch ein Konig Salem, das ist, ein Konig des Friedens; ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht; und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Er ist aber verglichen dem Sohn Gottes und bleibet Priester in Ewigkeit. Schauet aber, wie graft ist der, dem auch Abraham, der Patriarch, den Zehnten gibt von der eroberten Beute! Zwar die Kinder Levi, da sie das Priestertum empfangen, haben sie ein Gebot, den Zehnten vom Volk, das ist, von ihren Brudern, zu nehmen nach dem Gesetz, wiewohl auch dieselben aus den Lenden Abrahams kommen sind. Aber der, des Geschlecht nicht genannt wird unter ihnen, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheiftung hatte. Nun ist's ohne alles Widersprechen also, daß das Geringere von dem Besseren gesegnet wird. Und hier nehmen den Zehnten die sterbenden Menschen; aber dort bezeuget er, daß er lebe. Und daß ich also sage, es ist auch Levi, der den Zehnten nimmt, verzehntet durch Abraham. Denn er war je noch in den Lenden des Vaters, da ihm Melchisedek entgegenging. Ist nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum geschehen (denn unter demselbigen hat das Volk das Gesetz empfangen), was ist denn weiter not zu sagen, daß ein anderer Priester aufkommen solle nach der Ordnung Melchisedeks und nicht nach der Ordnung Aarons? Denn wo das Priestertum verandert wird, da muft auch das Gesetz verandert werden. Denn von dem solches gesagt ist, der ist von einem andern Geschlecht, aus welchem nie keiner des Altars gepfleget hat. Denn es ist ja offenbar, daß von Juda aufgegangen ist unser Herr; zu welchem Geschlecht Mose nicht geredet hat vom Priestertum. Und es ist noch viel klarer, so nach der Weise Melchisedeks ein anderer Priester aufkommt, welcher nicht nach dem Gesetz des fleischlichen Gebots gemacht ist, sondern nach der Kraft des unendlichen Lebens. Denn er bezeuget: Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks. Denn damit wird das vorige Gesetz aufgehoben, darum daß es zu schwach und nicht nütze war (denn das Gesetz konnte nichts vollkommen machen), und wird eingefuhret eine bessere Hoffnung, durch welche wirzu Gott nahen; und dazu, das viel ist, nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester worden; dieser aber mit dem Eid durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Also eines so viel besseren Testaments Ausrichter ist Jesus worden. Und jener sind viel, die Priester wurden, darum daß sie der Tod nicht bleiben lieft; dieser aber darum, daß er bleibet ewiglich, hat er ein unverganglich Priestertum; dahererauch selig machen kann immerdar, die durch ihn zu Gott kommen, und lebet immerdar und bittet fur sie. Denn einen solchen Hohenpriester sollten wir haben, der da ware heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sundern abgesondert und hoher, denn der Himmel ist, dem nicht taglich not ware wie jenen Hohenpriestern, zuerst fur eigene Sünden Opfer zu tun, danach fur des Volks Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte. Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die da Schwachheit haben; dies Wort aber des Eides, das nach dem Gesetz gesagt ist, setzet den Sohn ewig und vollkommen.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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