Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
Isaiah 41
Laß die Inseln vor mir schweigen und die Volker sich starken! Laß sie herzutreten und nun reden; laßt uns miteinander rechten! Wer hat den Gerechten vom Aufgang erweckt? Wer rief ihm, daß er ging? Wer gab die Heiden und Konige vor ihm, daß er ihrer machtig ward, und gab sie seinem Schwert wie Staub und seinem Bogen wie zerstreuete Stoppeln, daß er ihnen nachjagete und zog durch mit Frieden und ward des Weges noch nie mude? Wer tut es und macht es und ruft alle Menschen nacheinander von Anfang her? Ich bin's, der HERR, beide der Erste und der Letzte. Da das die Inseln sahen, furchteten sie sich, und die Enden der Erde erschraken; sie naheten und kamen herzu. Einer half dem andern und sprach zu seinem Nachsten: Sei getrost! Der Zimmermann nahm den Goldschmied zu sich und machten mit dem Hammer das Blech glatt auf dem Amboß und sprachen: Das wird fein stehen! Und hefteten's mit Nageln, daß es nicht sollte wackeln. Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwahlet habe, du Same Abrahams, meines Geliebten, der ich dich gestarkt habe von der Welt Ende her und habe dich berufen von ihren Gewaltigen und sprach zu dir: Du sollst mein Knecht sein, denn ich erwahle dich und verwerfe dich nicht, furchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott! Ich starke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Siehe, sie sollen zu Spott und zuschanden werden, alle, die dir gram sind; sie sollen werden als nichts; und die Leute, so mit dir hadern, sollen umkommen, daß du nach ihnen fragen mochtest und wirst sie nicht finden. Die Leute, so mit dir zanken, sollen werden als nichts, und die Leute, so wider dich streiten, sollen ein Ende haben. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand starket und zu dir spricht: Furchte dich nicht, ich helfe dir! So furchte dich nicht, du Wurmlein Jakob, ihr armer Haufe Israel! Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erloser, der Heilige in Israel. Siehe, ich habe dich zum scharfen neuen Dreschwagen gemacht, der Zacken hat, daß du sollst Berge zerdreschen und zermalmen und die Hugel wie Spreu machen. Du sollst sie zerstreuen, daß sie der Wind wegfuhre und der Wirbel verwebe. Du aber wirst frohlich sein am HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen in Israel. Die Elenden und Armen suchen Wasser, und ist nichts da; ihre Zunge verdorret vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhoren; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen, sondern ich will Wasserflusse auf den Hohen offnen und Brunnen mitten auf den Feldern ich will die Wuste zu Wasserseen machen und das durre Land zu Wasserquellen; ich will in der Wuste geben Zedern, Fohren, Myrten und Kiefern; ich will auf dem Gefilde geben Tannen, Buchen und Buchsbaum miteinander, auf daß man sehe und erkenne und merke und verstehe zugleich, daß des HERRN Hand habe solches getan, und der Heilige in Israel habe solches geschaffen. So lasset eure Sache herkommen, spricht der HERR; bringet her, worauf ihr stehet, spricht der Konig in Jakob. Lasset sie herzutreten und uns verkundigen, was ktinftig ist! Verkundiget uns und weissaget etwas zuvor; lasset uns mit unserm Herzen darauf achten und merken, wie es hernach gehen soil; Oder lasset uns doch horen, was zukünftig ist! Verkundiget uns, was hernach kommen wird, so wollen wir merken, daß ihr Gotter seid. Trotz, tut Gutes Oder Schaden, so wollen wir davon reden und miteinanderschauen. Siehe, ihr seid aus nichts, und euer T un ist auch aus nichts, und euch wahlen ist ein Greuel. Ich aber erwecke einen von Mitternacht, und kommt vom Aufgang der Sonne. Er wird ihnen meinen Namen predigen und wird über die Gewaltigen gehen wie uber Leimen und wird den Kot treten wie ein Topfer. Wer kann etwas verkündigen von Anfang? so wollen wir's vernehmen; Oder weissagen zuvor? so wollen wir sagen: Du redest recht. Aber da ist kein Verkundiger, keiner, der etwas horen ließe, keiner, der von euch ein Wort horen moge. Ich bin der Erste, der zu Zion sagt: Siehe, da ist's! und ich gebe Jerusalem Prediger. Dort aber schaue ich, aber da ist niemand; und sehe unter sie, aber da ist kein Ratgeber; ich frage sie, aber da antworten sie nichts. Siehe, es ist alles eitel Mühe und nichts mit ihrem Tun; ihre Gotzen sind Wind und eitel.
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 14
Es geschah aber zu Ikonien, daß sie zusammenkamen und predigten in der Juden Schule, also daß eine grofte Menge der Juden und der Griechen glaubig ward. Die unglaubigen Juden aber erweckten und entrüsteten die Seelen der Heiden wider die Brüder. So hatten sie nun ihr Wesen daselbst eine lange Zeit und lehreten frei im Herm, welcher bezeugete das Wort seiner Gnade und lieft Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hande. Die Menge aber der Stadt spaltete sich; etliche hielten's mit den Juden und etliche mit den Aposteln. Da sich aber ein Sturm erhub der Heiden und der Juden und ihrer Obersten, sie zu schmahen und zu steinigen, wurden sie des inne und entflohen in die Stadte des Landes Lykaonien, gen Lystra und Derbe und in die Gegend umher und predigten daselbst das Evangelium. Und eswarein Mann zu Lystra, der muftte sitzen; denn er hatte bose Füfte und war lahm von Mutterleibe, der noch nie gewandelt hatte. Der horete Paulus reden. Und als er ihn ansah und merkte, daß er glaubte, ihm mochte geholfen werden, sprach er mit lauter Stimme: Stehe aufrichtig aufdeine Fufte! Und er sprang auf und wandelte. Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, huben sie ihre Stimme auf und sprachen auf lykaonisch: Die Gottersind den Menschen gleich worden und zu uns herniederkommen. Und nenneten Barnabas Jupiter und Paulus Mercurius, dieweil er das Wort fuhrete. Der Priester aber Jupiters, der vor ihrer Stadt war, brachte Ochsen und Kranze vor das Tor und wollte opfern samt dem Volk. Da das die Apostel, Barnabas und Paulus, horeten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk, schrieen und sprachen: Ihr Manner, was machetihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen gleichwie ihr und predigen euch das Evangelium, daß ihreuch bekehren sollt von diesen falschen zu dem lebendigen Gott, welcher gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und alles, was drinnen ist; der in vergangenen Zeiten hat lassen alle FHeiden wandeln ihre eigenen Wege. Und zwar hat er sich selbst nicht unbezeuget gelassen, hat uns viel Gutes getan und vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, unsere Herzen erfullet mit Speise und Freude. Und da sie das sagten, stilleten sie kaum das Volk, daß sie ihnen nicht opferten. Es kamen aber dahin Juden von Antiochien und Ikonien und uberredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, meineten, erware gestorben. Da ihn aber die Junger umringeten, stund er auf und ging in die Stadt. Und auf den andern Tag ging er aus mit Barnabas gen Derbe. Und predigten derselbigen Stadt das Evangelium und unterweiseten ihrer viel und zogen wieder gen Lystra und Ikonien und Antiochien, starketen die Seelen der Junger und ermahneten sie, daß sie im Glauben blieben, und daß wir durch viel Trubsal mussen in das Reich Gottes gehen. Und sie ordneten ihnen hin und her Alteste in den Gemeinden, beteten und fasteten und befahlen sie dem Herrn, an den sie glaubig worden waren. Und zogen durch Pisidien und kamen nach Pamphylien. Und redeten das Wort zu Perge und zogen hinab gen Attalien. Und von dannen schifften sie gen Antiochien, von dannen sie verordnet waren durch die Gnade Gottes zu dem Werk, das sie hatten ausgerichtet. Da sie aber hinkamen, versammelten sie die Gemeinde und verkundigten, wie viel Gott mit ihnen getan hatte, und wie er den Heiden hatte die Tur des Glaubens aufgetan. Sie hatten aber ihr Wesen allda nicht eine kleine Zeit bei den Jungern.
Evening Prayer — First Lesson
Isaiah 42
Siehe, das ist mein Knecht, ich erhalte ihn; und mein Auserwahlter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht horen auf den Gassen. Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht wird er nicht ausloschen. Erwird das Recht wahrhaftiglich halten lehren. Er wird nicht murrisch noch greulich sein, auf daß er auf Erden das Recht anrichte; und die Inseln werden auf sein Gesetz warten. So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schaffet und ausbreitet, der die Erde machet und ihr Gewachs, der dem Volk, so darauf ist, den Odem gibt und den Geist denen, die darauf gehen: Ich, der HERR, habe dich gerufen mit Gerechtigkeit und habe dich bei deiner Hand gefasset und habe dich behutet und habe dich zum Bund unter das Volk gegeben, zum Licht der Heiden, daß du sollst offnen die Augen der Blinden und die Gefangenen aus dem Gefangnis fuhren, und die da sitzen in Finsternis, aus dem Kerker. Ich, der HERR, das ist mein Name, und will, meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Gotzen. Siehe, was kommen soil, verkundige ich zuvor und verkundige Neues; ehe denn es aufgehet, lasse ich's euch horen. Singet dem HERRN ein neues Lied! Sein Ruhm ist an der Welt Ende; die im Meer fahren, und was drinnen ist, die Inseln, und die drinnen wohnen! Rufet laut, ihr Wüsten und die Stadte drinnen samt den Dorfern, da Kedar wohnet. Es jauchzen, die in Felsen wohnen, und rufen von den Hohen der Berge. Lasset sie dem HERRN die Ehre geben und seinen Ruhm in den Inseln verkündigen! Der HERR wird ausziehen wie ein Riese; er wird den Eifer aufwecken wie ein Kriegsmann; erwird jauchzen und tonen; erwird seinen Feinden obliegen. Ich schweige wohl eine Zeitlang und bin still und enthalte mich. Nun aber will ich, wie eine Gebarerin, schreien; ich will sie verwüsten und alle verschlingen. Ich will Berge und Hügel verwüsten und all ihr Gras verdorren; und will die Wasserstrome zu Inseln machen und die Seen austrocknen. Aber die Bünden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie fuhren auf den Steigen, die sie nicht kennen; ich will die Finsternis vor ihnen her zum Licht machen und das Hockerichte zur Ebene. Solches will ich ihnen tun und sie nicht verlassen. Aber die sich auf Gotzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: Ihr seid unsere Gotter! die sollen zurückkehren und zuschanden werden. Horet, ihr Tauben und schauet her, ihr Blinden, daß ihr sehet! Wer ist so blind als mein Knecht, und wer ist so taub wie mein Bote, den ich sende? Wer ist so blind als der Vollkommene und so blind als der Knecht des HERRN? Man predigt wohl viel, aber sie halten's nicht; man sagt ihnen genug, aber sie wollen's nicht horen. Noch will ihnen der HERR wohl urn seiner Gerechtigkeit willen, daß er das Gesetz herrlich und groli mache. Es ist ein beraubt und geplundert Volk; sie sind allzumal verstrickt in Hohlen und versteckt in den Kerkern; sie sind zum Raub worden, und ist kein Erretter da, geplundert, und ist niemand, der da sage: Gib sie wieder her! Wer ist unter euch, der solches zu Ohren nehme, der aufmerke und hore, das hernach kommt? Wer hat Jakob ubergeben zu plündern, und Israel den Raubern? Hat's nicht der HERR getan, an dem wir gesundiget haben? Und sie wollten auf seinen Wegen nicht wandeln und gehorchten seinem Gesetz nicht. Darum hat er über sie ausgeschuttet den Grimm seines Zorns und eine Kriegsmacht und hat sie umher angezündet aber sie merken's nicht; und hat sie angesteckt, aber sie nehmen's nicht zu Herzen.
Evening Prayer — Second Lesson
1 Peter 2
So leget nun ab aile Bosheit und alien Betrug und Heuchelei und Neid und alles Afterreden; und seid gierig nach der vernunftigen lautern Milch als die jetzt gebornen Kindlein, auf daß ihr durch dieselbige zunehmet, so ihr anders geschmecket habt, daß der Herr freundlich ist, zu welchem ihr kommen seid als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber bei Gott ist er auserwahlet und kdstlich. Und auch ihr, als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichen Hause und zum heiligen Priestertum, zu opfern geistliche Opfer, die Gott angenehm sind durch Jesum Christum. Darum stehet in der Schrift: Siehe da, ich lege einen auserwahlten, kostlichen Eckstein in Zion; und wer an ihn glaubet, der soil nicht zuschanden werden. Euch nun, die ihr glaubet, ist er kostlich; den Unglaubigen aber ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben, und zum Eckstein worden ist, ein Stein des Anstoftens und ein Fels des Argernisses, die sich stoften an dem Wort und glauben nicht daran, darauf sie gesetzt sind. Ihr aber seid das auserwahlte Geschlecht, das konigliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkundigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht, die ihrweiland nichtein Volk waret, nun aber Gottes Volk seid, und weiland nicht in Gnaden waret, nun aber in Gnaden seid. Liebe Bruder, ich ermahne euch, als die Fremdlinge und Pilgrime, enthaltet euch von fleischlichen Lusten, welche wider die Seele streiten, und führet einen guten Wandel unter den FHeiden, auf daß die, so von euch afterreden als von Ubeltatern, eure guten Werke sehen und Gott preisen, wenn es nun an den Tag kommen wird. Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herm willen, es sei dem Kdnige, als dem Obersten, Oder den FHauptleuten, als den Gesandten von ihm zur Rache uber die Ubeltater und zu Lobe den Frommen. Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit Wohltun verstopfet die Unwissenheit der torichten Menschen, als die Freien, und nicht als hattet ihr die Freiheit zum Deckel der Bosheit, sondern als die Knechte Gottes. Tut Ehre jedermann! Habt die Bruder lieb! Furchtet Gott! Ehret den Konig! Ihr Knechte, seid untertan mit aller Furchtden Herren, nicht allein den gutigen und gelinden, sondern auch den wunderlichen. Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Ubel vertragt und leidet das Unrecht. Denn was ist das fur ein Ruhm, so ihr um Missetat willen Streiche leidet? Aber wenn ihr um Wohltat willen leidet und erduldet, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, sintemal auch Christus gelitten hat fur uns und uns ein Vorbild gelassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden; welcher nicht wiederschalt, da er gescholten ward, nicht drauete, da er lift; er stellete es aber dem heim, der da recht richtet; welcher unsere Sunden selbst geopfert hat an seinem Leibe auf dem Holz, auf daßwir, der Sunde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil worden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehret zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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