Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

Morning Prayer — First Lesson

Isaiah 63

Wer ist der, so von Edom kommt, mit rotlichen Kleidern von Bazra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner groüen Kraft? Ich bin's, der Gerechtigkeit lehret und ein Meister bin zu helfen. Warum ist denn dein Gewand so rotfarb und dein Kleid wie eines Keltertreters? Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Volkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Vermogen auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt. Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlosen, ist kommen. Denn ich sah mich urn, und da war kein Heifer, und ich war im Schrecken, und niemand enthielt mich, sondern mein Arm muftte mir helfen, und mein Zorn enthielt mich. Darum habe ich die Volker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Vermogen zu Boden gestoften. Ich will der Gute des HERRN gedenken und des Lobes des HERRN in allem, das uns der HERR getan hat, und des groften Guts an dem Hause Israel, das er ihnen getan hat durch seine Barmherzigkeit und grofte Gute. Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht falsch sind. Darum war er ihr Heiland . Wer sie angstete, der angstete ihn auch; und der Engel, so vor ihm ist, half ihnen. Er erlosete sie, darum daß er sie liebete und ihrer schonete. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her. Aber sie erbitterten und entrüsteten seinen Heiligen Geist; darum ward er ihr Feind und stritt wider sie. Und er gedachte wieder an die vorige Zeit, an den Mose, so unter seinem Volk war. Wo ist denn nun, der sie aus dem Meer fuhrete, samt dem Hirten seiner Herde? Wo ist, der seinen Heiligen Geist unter sie gab, der Mose bei der rechten Hand fuhrete durch seinen herrlichen Arm, der die Wasser trennete vor ihnen her, auf daß er ihm einen ewigen Namen machte, der sie fuhrete durch die Tiefe, wie die Rosse in der Wuste, die nicht straucheln, wie das Vieh, so ins Feld hinabgehet, welches der Odem des HERRN treibet? Also hast du auch dein Volk gefuhret, auf daß du dir einen herrlichen Namen machtest. So schaue nun vom Himmel und siehe herab von deiner heiligen herrlichen Wohnung. Wo ist nun dein Eifer, deine Macht? Deine grofie herzliche Barmherzigkeit halt sich hart gegen mich. Bistdu doch unser Vater. Denn Abraham weili von uns nicht, und Israel kennet uns nicht. Du aber, HERR, bist unser Vater und unser Erloser; von alters her ist das dein Name. Warum lassestdu uns, HERR, irren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, dati wir dich nicht furchten? Kehre wieder urn deiner Knechte willen, urn der Stamme willen deines Erbes! Sie besitzen dein heiliges Volk schier gar; deine Widersacher zertreten dein Heiligtum. Wir sind gleich wie vorhin, da du nicht uber uns herrschetest, und wir nicht nach deinem Namen genanntwaren. Ach, dati du den Himmel zerrissest und fuhrest herab, dati die Berge vor dir zerflossen,

Morning Prayer — Second Lesson

Acts 27

Da es aber beschlossen war, daß wir nach Welschland schiffen sollten, ubergaben sie Paulus und etliche andere Gefangene dem Unterhauptmann mit Namen Julius von der kaiserlichen Schar. Da wiraber in ein adramyttisch Schifftraten, daß wir an Asien hin schiffen sollten, fuhren wir vom Lande; und es war mit uns Aristarchus aus Mazedonien von Thessalonich. Und kamen des andern Tages an zu Sidon. Und Julius hielt sich freundlich gegen Paulus, erlaubte ihm, zu seinen guten Freunden zu gehen und seiner zu pflegen: Und von dannen stießen wir ab und schifften unter Zypern hin, darum daß uns die Winde entgegen waren. Und schiffeten auf dem Meer vor Zilizien und Pamphylien uber und kamen gen Myra in Lyzien. Und daselbstfand der Unterhauptmann ein Schiff von Alexandrien; das schiffte nach Welschland und lud uns darauf. Da wir aber langsam schifften und in viel Tagen kaum gegen Knidus kamen (denn der Wind wehrete uns), schifften wir unter Kreta hin nach der Stadt Salmone. Und zogen kaum voruber, da kamen wir an eine Statte, die da heißet Gutfurt; dabei war nahe die Stadt Lasaa. Da nun viel Zeit vergangen war, und nunmehr gefahrlich war zu schiffen, darum daß auch das Fasten schon voruber war, vermahnete sie Paulus und sprach zu ihnen: Liebe Manner, ich sehe, daß die Schiffahrt will mit Beleidigung und großem Schaden ergehen, nicht allein der Last und des Schiffes, sondern auch unsers Lebens. Aber der Unterhauptmann glaubte dem Schiffsherm und dem Schiffsmann mehr denn dem, was Paulus sagte. Und da die Anfurt ungelegen war zu wintern, bestunden ihrerdas mehrere Teil auf dem Rat, von dannen zu fahren, ob sie konnten kommen gen Phonix zu wintern, welches ist eine Anfurt an Kreta, gegen den Wind Südwest und Nordwest. Da aber der Sudwind wehete, und sie meineten, sie hatten nun ihr Vornehmen, erhuben sie sich gen Assos und fuhren an Kreta hin. Nicht lange aber danach erhub sich wider ihr Vornehmen, eine Windsbraut, die man nennet Nordost. Und da das Schiff ergriffen ward und konnte sich nicht wider den Wind richten, gaben wir's dahin und schwebeten also. Wir kamen aber an eine Insel, die heißet Klauda; da konnten wir kaum einen Kahn ergreifen. Den huben wir auf und brauchten der Hilfe und banden ihn unten an das Schiff; denn wir fürchteten, es mochte in die Syrte fallen, und lieften das Gefaft hinunter und fuhren also. Und da wir graft Ungewitter erlitten hatten, da taten sie des nachsten Tages einen Auswurf. Und am dritten Tage warfen wir mit unsern Handen aus die Bereitschaft im Schiffe. Da aber in vielen Tagen weder Sonne noch Gestirn erschien, und nicht ein klein Ungewitter uns wider war, war alle Hoffnung unsers Lebens dahin. Und da man lange nicht gegessen hatte, trat Paulus mitten unter sie und sprach: Liebe Manner, man sollte mir gehorchet und nicht von Kreta aufgebrochen haben und uns dieses Leides und Schadens überhoben haben. Und nun ermahne ich euch, daß ihr unverzagt seid; denn keines Leben aus uns wird umkommen ohne das Schiff. Denn diese Nacht ist bei mir gestanden der Engel Gottes, des ich bin, und dem ich diene, und sprach: Furchte dich nicht, Paulus; du muftt vor den Kaiser gestellet werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir schiffen. Darum, liebe Manner, seid unverzagt; denn ich glaube Gott, es wird also geschehen, wie mir gesagt ist. Wir müssen aber anfahren an eine Insel. Da aber die vierzehnte Nacht kam, und wir in Adria fuhren urn die Mitternacht, wahneten die Schiffsleute, sie kamen etwa an ein Land. Und sie senkten den Bleiwurf ein und fanden zwanzig Klafter tief. Und uber ein wenig von dannen senkten sie abermal und fanden funfzehn Klafter. Da fürchteten sie sich, sie würden an harte Orte anstoften, und warfen hinten vom Schiffe vier Anker und wünschten, daß es Tag wurde. Da aber die Schiffsleute die Flucht suchten aus dem Schiffe und den Kahn niederlieften in das Meer und gaben vor, sie wollten die Anker vorne aus dem Schiffe lassen, sprach Paulus zu dem Unterhauptmann und zu den Kriegsknechten: Wenn diese nicht im Schiff bleiben, so konnt ihr nicht beim Leben bleiben. Da hieben die Kriegsknechte die Stricke ab von dem Kahn und lieften ihn fallen. Und da es anfing licht zu werden, ermahnete sie Paulus alle, daß sie Speise nahmen, und sprach: Es ist heute der vierzehnte Tag, daß ihr wartet und ungegessen geblieben seid und habt nichts zu euch genommen. Darum ermahne ich euch, Speise zu nehmen, euch zu laben; denn es wird euer keinem ein Haar von dem Haupt entfallen. Und da er das gesagt, nahm er das Brat, dankete Gott vor ihnen alien und brach's und fing an zu essen. Da wurden sie alle gutes Muts und nahmen auch Speise. Unserwaren aber alle zusammen im Schiff zweihundert und sechsundsiebenzig Seelen. Und da sie satt wurden, erleichterten sie das Schiff und warfen das Getreide in das Meer. Da es aber Tag ward, kannten sie das Land nicht. Einer Anfurt aber wurden sie gewahr, die hatte ein Ufer; dahinan wollten sie das Schiff treiben, wo es moglich ware. Und da sie die Anker aufgehoben, lieften sie sich dem Meer und loseten die Ruderbande auf und richteten den Segelbaum nach dem Winde und trachteten nach dem Ufer. Und da wir fuhren an einen Ort, der auf beiden Seiten Meer hatte, stieft sich das Schiff an, und das Vorderteil blieb fest stehen unbeweglich; aber das Hinterteil zerbrach von der Gewalt der Wellen. Die Kriegsknechte aber hatten einen Rat, die Gefangenen zu toten, daß nicht jemand, so herausschwomme, entflohe. Aber der Unterhauptmann wollte Paulus erhalten und wehrete ihrem Vornehmen und hieft, die da schwimmen konnten, sich zuerst in das Meer lassen und entrinnen an das Land, die andern aber, etliche auf den Brettern, etliche auf dem, was vom Schiffe war. Und also geschah es, daß sie alle erhalten zu Lande kamen.

Evening Prayer — First Lesson

Isaiah 64

wie ein heifi Wasser vom heftigen Feuer versiedet, daß dein Name kund würde unter deinen Feinden, und die Heiden vor dir zittern müftten durch die Wunder, die du tust, deren man sich nicht versiehet, da du herabfuhrest und die Berge vor dir zerflossen. Wie denn von der Welt her nicht gehoret ist, noch mit Ohren gehoret, hat auch kein Auge gesehen, ohne dich, Gott, was denen geschieht, die auf ihn harren. Du begegnetest den Frohlichen und denen, so Gerechtigkeit ubeten und auf deinen Wegen dein gedachten. Siehe, du zumetest wohl, da wir sundigten und lange drinnen blieben; uns ward aberdennoch geholfen. Aber nun sind wir allesamt wie die Unreinen, und alle unsere Gerechtigkeit ist wie ein unflatig Kleid. Wir sind alle verwelket wie die Blatter, und unsere Sünden führen uns dahin wie ein Wind. Niemand ruft deinen Namen an Oder macht sich auf, dafi er dich halte; denn du verbirgest dein Angesicht vor uns und lassest uns in unsern Sünden verschmachten. Aber nun, HERR, du bist unser Vater, wir sind ton; du bist unser Topfer, und wir alle sind deiner Hande Werk. HERR, zurne nicht zu sehr und denke nicht ewig der Sunden! Siehe doch das an, daß wir alle dein Volk sind! Die Stadte deines Heiligtums sind zur Wuste worden; Zion ist zur Wuste worden, Jerusalem liegt zerstoret. Das Haus unserer Heiligkeit und Herrlichkeit, darin dich unsere Vater gelobt haben, ist mit Feuer verbrannt, und alles, was wir Schones hatten, ist zuschanden gemacht. HERR, willstdu so hart sein zu solchem und schweigen und uns so sehr niederschlagen?

Evening Prayer — Second Lesson

3 John 1

Der Alteste: Gajus, dem Lieben, den ich liebhabe in der Wahrheit. Mein Lieber, ich wunsche in alien Stricken, daß dir's wohl gehe, und gesund seiest, wie es denn deiner Seele wohl gehet. Ich bin aber sehr erfreuet, da die Bruder kamen und zeugeten von deiner Wahrheit, wie denn du wandelst in der Wahrheit. Ich habe keine grofiere Freude denn die, daß ich hore meine Kinder in der Wahrheit wandeln. Mein Lieber, du tust treulich, was du tust an den Brudern und Gasten, die von deiner Liebe gezeuget haben vor der Gemeinde; und du hast wohl getan, daß du sie abgefertiget hast wurdiglich vor Gott. Denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen und haben von den Heiden nichts genommen. So sollen wir nun solche aufnehmen, auf daß wir der Wahrheit Gehilfen werden. Ich habe der Gemeinde geschrieben; aber Diotrephes, der unter ihnen will hochgehalten sein, nimmtuns nicht an. Darum, wenn ich komme, will ich ihn erinnern seiner Werke, die er tut, und plaudert mit bosen Worten wider uns und lasset sich an dem nicht genugen. Er selbst nimmt die Bruder nicht an und wehret denen, die es tun wollen, und stofiet sie aus der Gemeinde. Mein Lieber, folge nicht nach dem Bosen, sondern dem Guten! Wer Gutes tut, der ist von Gott; wer Boses tut, der siehet Gott nicht. Demetrius hat Zeugnisvon jedermann und von der Wahrheit selbst; und wir zeugen auch, und ihr wisset, daß unser Zeugnis wahr ist. Ich hatte viel zu schreiben; aber ich wollte nicht mit Tinte und Feder an dich schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen, so wollen wir mundlich miteinander reden. Friede sei mit dir! Es grulien dich die Freunde. Grülie die Freunde mit Namen.

Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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