Tageslesungen
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Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
For great are your judgements, and hard to interpret; Therefore souls undisciplined went astray. For when lawless men had supposed that they held a holy nation in their power, They, themselves, prisoners of darkness, and bound in the fetters of a long night, Close kept beneath their roofs, Lay exiled from the eternal providence. For while they thought that they were unseen in their secret sins, They were sundered one from another by a dark curtain of forgetfulness, Stricken with terrible awe, and sore troubled by spectral forms. For neither did the dark recesses that held them guard them from fears, But sounds rushing down rang around them, And phantoms appeared, cheerless with unsmiling faces. And no force of fire prevailed to give them light, Neither were the brightest flames of the stars strong enough to illumine that gloomy night: But only there appeared to them the glimmering of a fire self-kindled, full of fear; And in terror they deemed the things which they saw To be worse than that sight, on which they could not gaze. And they lay helpless, made the sport of magic are, And a shameful rebuke of their vaunts of understanding: For those who promised to drive away terrors and troublings from a sick soul, These were themselves sick with a ludicrous fearfulness: For even if no troublous thing affrighted them, Yet, scared with the creepings of vermin and hissings of serpents, they perished for very trembling, Refusing even to look on the air, which could on no side be escaped. For wickedness, condemned by a witness within, is a coward thing, And, being pressed hard by conscience, always forecasts the worst lot: For fear is nothing else but a surrender of the help which reason offers; And from within the heart the expectation of them being less Maketh of greater account the ignorance of the cause that brings the torment. But they, all through the night which was powerless indeed, And which came upon them out of the recesses of powerless Hades, All sleeping the same sleep, Now were haunted by monstrous apparitions, And now were paralysed by their soul’s surrendering; For fear sudden and unlooked for came upon them. So then every man, whoever it might be, sinking down in his place, Was kept in ward shut up in that prison which was barred not with iron: For whether he were a husbandman, or a shepherd, Or a labourer whose toils were in the wilderness, He was overtaken, and endured that inevitable necessity, For with one chain of darkness were they all bound. Whether there were a whistling wind, Or a melodious noise of birds among the spreading branches, Or a measured fall of water running violently, Or a harsh crashing of rocks hurled down, Or the swift course of animals bounding along unseen, Or the voice of wild beasts harshly roaring, Or an echo rebounding from the hollows of the mountains, All these things paralysed them with terror. For the whole world beside was enlightened with clear light, And was occupied with unhindered works; While over them alone was spread a heavy night, An image of the darkness that should afterward receive them; But yet heavier than darkness were they to themselves.
Morgengebet — Zweite Lesung
Und es begab sich danach, daß er reisete durch Stadte und Markte und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes, und die Zwolfe mit ihm, dazu etliche Weiber, die er gesund hatte gemacht von den bosen Geistern und Krankheiten, namlich Maria, die da Magdalena heißt, von welcher waren sieben Teufel ausgefahren, und Johanna, das Weib Chusas, des Pflegers des Herodes, und Susanna und viel andere, die ihm Handreichung taten von ihrer Habe. Da nun viel Volks beieinander war und aus den Stadten zu ihm eileten, sprach er durch ein Gleichnis: Es ging ein Samann aus, zu saen seinen Samen; und indem er sate, fiel etliches an den Weg und ward vertreten, und die Vogel unter dem Himmel fraßen's auf. Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrete es, darum daß es nicht Saft hatte. Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's. Und etliches fiel auf ein gut Land; und es ging auf und trug hundertfaltige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu horen, der hore! Es fragten ihn aber seine Junger und sprachen, was dieses Gleichnis ware. Er aber sprach: Euch ist's gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reichs Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon horen. Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Wege sind, das sind, die es horen; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es horen, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Und die haben nicht Wurzel: eine Zeitlang glauben sie und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es horen und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Lande sind, die das Wort horen und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld. Niemand aber zundet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefaß Oder setzt es unter eine Bank, sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf daß wer hineingehet, das Licht sehe. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, was nicht kund werde und an den Tag komme. So sehet nun darauf, wie ihr zuhoret! Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meinet zu haben. Es gingen aber hinzu seine Mutter und Bruder und konnten vor dem Volk nicht zu ihm kommen. Und es ward ihm angesagt: Deine Mutter und deine Bruder stehen draußen und wollen dich sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Bruder sind diese, die Gottes Wort horen und tun. Und es begab sich auf der Tage einen, daß er in ein Schiff trat samt seinen Jungern. Und er sprach zu ihnen: Lasset uns uber den See fahren! Sie stießen vom Lande. Und da sie schiffeten, schlief er ein. Und es kam ein Windwirbel auf den See; und die Wellen uberfielen sie, und stunden in grower Gefahr. Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir verderben! Da stund er auf und bedrauete den Wind und die Woge des Wassers; und es liefi ab und ward eine Stille. Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie furchteten sich aber und verwunderten sich und sprachen untereinander: Wer ist dieser? Denn er gebeut dem Wind und dem Wasser, und sie sind ihm gehorsam. Und sie schifften fort in die Gegend der Gadarener, welche ist Galilaa gegenuber. Und als er austrat auf das Land, begegnete ihm ein Mann aus der Stadt, der hatte Teufel von langer Zeit her und tat keine Kleider an und blieb in keinem Hause, sondern in den Grabern. Da er aber Jesum sah, schrie er und fiel vor ihm nieder und rief laut und sprach: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, du Sohn Gottes, des Allerhochsten? Ich bitte dich, du wollest mich nicht qualen. Denn er gebot dem unsaubern Geist, daß er von dem Menschen ausfuhre; denn er hatte ihn lange Zeit geplaget. Und er war mit Ketten gebunden und mit Fesseln gefangen; und zerrifi die Bande und ward getrieben von dem Teufel in die Wusten. Und Jesus fragte ihn und sprach: Wie heiliest du? Er sprach: Legion. Denn es waren viel Teufel in ihn gefahren. Und sie baten ihn, daß er sie nicht hiefie in die Tiefe fahren. Es war aber daselbst eine grolie Herde Saue auf der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubete, in dieselbigen zu fahren. Und er erlaubte ihnen. Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen und fuhren in die Saue. Und die Herde sturzte sich mit einem Sturm in den See und ersoffen. Da aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie und verkundigten's in der Stadt und in den Dorfern. Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war; und kamen zu Jesu und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Fülien Jesu, bekleidet und vernunftig; und erschraken. Und die es gesehen hatten, verkundigten's ihnen, wie der Besessene war gesund worden. Und es bat ihn die ganze Menge der umliegenden Lander der Gadarener, daß ervon ihnen ginge. Denn es war sie eine grolie Furcht ankommen. Und er trat in das Schiff und wandte wieder urn. Es bat ihn aber der Mann, von dem die Teufel ausgefahren waren, da(3> er bei ihm mochte sein. Aber Jesus liefi ihn von sich und sprach: Gehe wieder heim und sage, wie grolie Dinge dir Gott getan hat. Und er ging hin und predigte durch die ganze Stadt, wie grolie Dinge ihm Jesus getan hatte. Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füüen und bat ihn, daß erwollte in sein Haus kommen: Denn er hatte eine einige Tochter bei zwolf Jahren, die lag in den letzten Zugen. Und da er hinging, drang ihn das Volk. Und ein Weib hatte den Blutgang zwolf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Arzte gewandt und konnte von niemand geheilet werden. Die trat hinzu von hinten und rührete seines Kleides Saum an; und alsbald stund ihrder Blutgang. Und Jesus sprach: Wer hat mich angeruhret? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus, und die mit ihm waren: Meister, das Volk dranget und drucket dich, und du sprichst: Wer hat mich angeruhret? Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angeruhret; denn ich fühle, daß eine Kraft von mir gegangen ist. Da aber das Weib sah, daß es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkundigte vor allem Volk, aus was Ursach' sie ihn hatte angeruhret, und wie sie ware alsbald gesund worden. Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden! Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht. Da aber Jesus das horete, antwortete er ihm und sprach: Furchte dich nicht! Glaube nur, so wird sie gesund. Da er aber in das Haus kam, lieli er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter. Sie weineten aber alle und klagten urn sie. Er aber sprach: Weinet nicht! Sie ist nicht gestorben, sondern sie schlaft. Und sie verlachten ihn, wuliten wohl, daß sie gestorben war. Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf! Und ihr Geist kam wieder, und sie stund alsbald auf. Und er befahl, man sollte ihrzu essen geben. Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, dad sie niemand sagten, was geschehen war.
Abendgebet — Erste Lesung
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But for your holy ones there was great light; And the Egyptians, hearing their voice but seeing not their form, Counted it a happy thing that they too had suffered, Yet for that they do not hurt them now, though wronged by them before, they are thankful; And because they had been at variance with them, they made supplication to them. Whereas you did provide for your people a burning pillar of fire, To be a guide for their unknown journey, And withal a kindly sun for their proud exile. For well did the Egyptians deserve to be deprived of light and imprisoned by darkness, They who had kept in close ward your sons, Through whom the incorruptible light of the law was to be given to the race of men. After they had taken counsel to kill the babes of the holy ones, And when a single child had been cast forth and saved to convict them of their sin, You took away from them their multitude of children, And destroyed all their army together in a mighty flood. Of that night were our fathers made aware beforehand, That, having sure knowledge, they might be cheered by the oaths which they had trusted: So by your people was expected salvation of the righteous and destruction of the enemies; For as you did take vengeance on the adversaries, By the same means, calling us to yourself, you did glorify us. For holy children of good men offered sacrifice in secret, And with one consent they took upon themselves the covenant of the divine law, That they would partake alike in the same good things and the same perils; The fathers already leading the sacred songs of praise. But there sounded back in discord the cry of the enemies, And a piteous voice of lamentation for children was borne abroad. And servant along with master punished with a like just doom, And commoner suffering the same as king, Yes, all the people together, under one form of death, Had with them corpses without number; For the living were not sufficient even to bury them, Since at a single stroke their nobler offspring was consumed. For while they were disbelieving all things by reason of the enchantments, Upon the destruction of the firstborn they confessed the people to be God’s son. For while peaceful silence enwrapped all things, And night in her own swiftness was in mid course, Your all-powerful word leaped from heaven out of the royal throne, A stern warrior, into the midst of the doomed land, Bearing as a sharp sword your unfeigned commandment; And standing it filled all things with death; And while it touched the heaven it trode upon the earth. Then forthwith apparitions in dreams terribly troubled them, And fears came upon them unlooked for. And each, one thrown here half dead, another there, Made manifest wherefore he was dying: For the dreams, perturbing them, did foreshew this, That they might not perish without knowing why they were afflicted. But it befell the righteous also to make trial of death, And a multitude were stricken in the wilderness: Howbeit the wrath endured not for long. For a blameless man hurried to be their champion: Bringing the weapon of his own ministry, Even prayer and the propitiation of incense, He withstood the indignation, and set an end to the calamity, Shewing that he was your servant. And he overcame the anger, Not by strength of body, not by efficacy of weapons; But by word did he subdue the minister of punishment, By bringing to remembrance oaths and covenants made with the fathers. For when the dead were already fallen in heaps one upon another, Standing between he stopped the advancing wrath, And cut off the way to the living. For upon his long high-priestly robe was the whole world, And the glories of the fathers were upon the graving of the four rows of precious stones, And your majesty was upon the diadem of his head. To these the destroyer gave place, and these the people feared; For it was enough only to make trial of the wrath.
Abendgebet — Zweite Lesung
Und auch euch, da ihr tot waret durch Ubertretungen und Sunden, in welchen ihrweiland gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fursten, der in der Luft herrschet, namlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen wir auch alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lusten unsers Fleisches, und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die andern; aber Gott, der da reich ist von Barmherzigkeit, durch seine grolie Liebe, damit er uns geliebet hat: da wir tot waren in den Sunden, hat er uns samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnaden seid ihr selig worden) und hat uns samt ihm auferwecket und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu, auf dafi er erzeigete in den zukünftigen Zeiten den uberschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte uber uns in Christo Jesu. Denn aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daü wir darinnen wandeln sollen. Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr weiland nach dem Fleisch Heiden gewesen seid und die Vorhaut genannt wurdet von denen, die genannt sind die Beschneidung nach dem Fleisch, die mit der Hand geschieht, daß ihr zu derselbigen Zeit waret ohne Christum, fremd und aulier der Burgerschaft Israels und fremd von den Testamenten der Verheiliung; daher ihr keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der Welt. Nun aber, die ihr in Christo Jesu seid und weiland feme gewesen, seid nun nahe worden durch das Blut Christo. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, in dem, daß erdurch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft, namlich das Gesetz, so in Geboten gestellet war, auf daß er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schaffete und Frieden machete, und daß er beide versohnete mit Gott in einem Leibe durch das Kreuz; und hat die Feindschaft getotet durch sich selbst und ist kommen, hat verkundiget im Evangelium den Frieden euch, die ihr feme waret, und denen, die nahewaren. Denn durch ihn haben wirden Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gaste und Fremdlinge, sondern Burger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbauetaufden Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist auf welchem derganze Bau, ineinandergefuget, wachset zu, einem heiligen Tempel in dem Herrn, auf welchem auch ihr mit erbauet werdet zu einer Behausung Gottes. im Geist.
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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