Tageslesungen
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Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
O death, how bitter is the remembrance of you to a man that is at peace in his possessions, To the man that has nothing to distract him, and has prosperity in all things, And that still has strength to receive meat! O death, acceptable is your sentence to a man that is needy, and that fails in strength, That is in extreme old age, and is distracted about all things, And is perverse, and has lost patience! Don’t be afraid of the sentence of death; Remember those who have been before you, and that come after: This is the sentence from the Lord over all flesh. And why do you refuse, when it is the good pleasure of the Most High? Whether it be ten, or a hundred, or a thousand years, There is no inquisition of life in the grave. The children of sinners are abominable children, And they frequent the dwellings of the ungodly. The inheritance of sinners’ children shall perish, And with their posterity shall be a perpetual reproach. Children will complain of an ungodly father, Because they shall be reproached for his sake. Woe to you, ungodly men, Which have forsaken the law of the Most High God! If you⌃ be born, you⌃ shall be born to a curse; If you⌃ die, a curse shall be your portion. All things that are of the earth shall go back to the earth: So the ungodly shall go from a curse to perdition. The mourning of men is about their bodies: But the name of sinners being evil shall be blotted out. Have regard to your name; For it continueth with you longer than a thousand great treasures of gold. A good life has its number of days; And a good name continueth forever. My children, keep instruction in peace: But wisdom that is hid, and a treasure that is not seen, What profit is in them both? Better is a man that hides his foolishness Than a man that hides his wisdom. Wherefore show reverence to my word: For it is not good to retain every kind of shame; And not all things are approved by all in good faith. Be ashamed of whoredom before father and mother: And of a lie before a prince and a mighty man; Of an offence before a judge and ruler; Of iniquity before the congregation and the people; Of unjust dealing before a partner and friend; And of theft in regard of the place where you sojourn, And in regard of the truth of God and his covenant; And of leaning with your elbow at meat; And of scurrility in the matter of giving and taking; And of silence before those who salute you; And of looking upon a woman that is a harlot; And of turning away your face from a kinsman; Of taking away a portion or a gift; And of gazing upon a woman that has a husband; Of being over busy with his maid; and come not near her bed; Of upbraiding speeches before friends; And after you have given, upbraid not; Of repeating and speaking what you have heard; And of revealing of secrets. So shall you be truly shamefast, And find favor in the sight of every man.
Morgengebet — Zweite Lesung
Danach fuhr Jesus weg uber das Meer an der Stadt Tiberias in Galilaa. Und es zog ihm viel Volks nach, darum daß sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus aber ging hinauf auf einen Berg und setzte sich daselbst mit seinen Jungern. Es war aber nahe Ostern, der Juden Fest. Da hub Jesus seine Augen auf und siehet, daß viel Volks zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, daß diese essen? (Das sagte er aber, ihn zu versuchen; denn er wuftte wohl, was er tun wollte.) Philippus antwortete ihm: Fur zweihundert Pfennig Brot ist nicht genug unter sie, daß ein jeglicher unter ihnen ein wenig nehme. Spricht zu ihm einer seiner Junger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus: Es ist ein Knabe hier, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das unter so viele? Jesus aber sprach: Schaffet, daß sich das Volk lagere! Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich bei funftausend Mann. Jesus aber nahm die Brote, dankete und gab sie den Jungern, die Junger aber denen, die sich gelagert hatten; desselbigengleichen auch von den Fischen, wieviel er wollte. Da sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jungern: Sammelt die ubrigen Brocken, daß nichts umkomme! Da sammelten sie und fülleten zwolf Korbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, die uberblieben denen, die gespeiset worden. Da nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soil! Da Jesus nun merkete, daß sie kommen würden und ihn haschen, daß sie ihn zum Konige machten, entwich er abermal auf den Berg, er selbst alleine. Am Abend aber gingen die Junger hinab an das Meer und traten in das Schiff und kamen uber das Meer gen Kapernaum. Und es war schon finster worden, und Jesus war nicht zu ihnen kommen. Und das Meererhub sich von einem groften Winde. Da sie nun gerudert hatten bei fünfundzwanzig Oder dreiftig Feld Wegs, sahen sie Jesum auf dem Meer dahergehen und nahe zum Schiff kommen; und sie furchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; furchtet euch nicht! Da wollten sie ihn in das Schiff nehmen; und alsbald war das Schiff am Lande, da sie hinfuhren. Des andern Tages sah das Volk, das diesseits des Meeres stund, daß kein ander Schiff daselbst war denn das einige, darein seine Junger getreten waren, und daß Jesus nicht mit seinen Jungern in das Schiff getreten war, sondern ailein seine Junger waren weggefahren. Es kamen aber andere Schiffe von Tiberias nahe zu der Statte, da sie das Brot gegessen hatten durch des Herm Danksagung. Da nun das Volk sah, daß Jesus nicht da war noch seine Junger, traten sie auch in die Schiffe und kamen gen Kapernaum und suchten Jesum. Und da sie ihn fanden jenseit des Meeres, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du herkommen? Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr suchet mich nicht darum, daß ihr Zeichen gesehen habt, sondern daß ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt worden. Wirket Speise, nicht die verganglich ist, sondern die da bleibet in das ewige Leben, welche euch des Menschen Sohn geben wird; denn denselbigen hat Gott der Vater versiegelt. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, daß wir Gottes Werke wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, daß ihr an den glaubet, den er gesandt hat. Da sprachen sie zu ihm: Was tust du fur ein Zeichen, auf dafi wir sehen und glauben dir? Was wirkest du? Unsere Vater haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben stehet: Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen. Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Mose hat euch nicht Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das rechte Brot vom Himmel. Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allewege solch Brot! Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubet, den wird nimmermehr dursten. Aber ich hab's euch gesagt, dafi ihr mich gesehen habt und glaubet doch nicht. Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstolten. Denn ich bin vom Himmel kommen, nicht daß ich meinen Willen tue, sondern des, der mich gesandt hat. Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dafi ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern daß ich's auferwecke am Jungsten Tage. Das ist aber der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn siehet und glaubet an ihn, habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jungsten Tage. Da murreten die Juden daruber, daß er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel kommen ist, und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht erdenn: Ich bin vom Himmel kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander! Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am Jungsten Tage. Es stehet geschrieben in den Propheten: Sie werden alle von Gott gelehret sein. Wer es nun horet vom Vater und lernet es, der kommt zu mir. Nicht daß jemand den Vater habe gesehen, außer dem, der vom Vater ist, der hat den Vater gesehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubet, der hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Vater haben Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, auf daß, wer davon isset, nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel kommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde fur das Leben der Welt. Da zanketen die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jungsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich gesandt hat der lebendige Vater, und ich lebe urn des Vaters willen, also, wer mich isset, derselbige wird auch leben urn meinetwillen. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommen ist, nicht wie eure Vater haben Manna gegessen und sind gestorben. Wer dies Brot isset, der wird leben in Ewigkeit. Solches sagte er in der Schule, da er lehrete zu Kapernaum. Viele nun seiner Jünger, die das horeten, sprachen: Das ist eine harte Rede, wer kann sie hdren? Da Jesus aber bei sich selbst merkete, daß seine Jünger daruber murreten, sprach er zu ihnen: Argert euch das? Wie, wenn ihr denn sehen werdet des Menschen Sohn auffahren dahin; da er zuvor war? Der Geist ist's, der da lebendig macht; das Fleisch ist kein nütze. Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. Aber es sind etliche unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wulite von Anfang wohl, welche nicht glaubend waren, und welcher ihn verraten würde. Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben. Von dem an gingen seiner Jünger viel hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwdlfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubet und erkannt, dafi du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus antwortete ihm: Hab' ich nicht euch Zwolfe erwahlet? und euer einer ist ein Teufel. Er redete aber von dem Judas, Simons Sohn, Ischariot; derselbige verriet ihn hernach und war der Zwdlfen einer.
Abendgebet — Erste Lesung
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Of these things be not ashamed, And accept no man’s person to sin thereby: Of the law of the Most High, and his covenant; And of judgement to do justice to the ungodly; Of reckoning with a partner and with travellers; And of a gift from the heritage of friends; Of exactness of balance and weights; And of getting much or little; Of indifferent selling of merchants; And of much correction of children; And of making the side of an evil servant to bleed. Sure keeping is good, where an evil wife is; And where many hands are, shut you close. Whatsoever you handest over, let it be by number and weight; And in giving and receiving let all be in writing. Be not ashamed to instruct the unwise and foolish, And one of extreme old age that contends with those that are young; And so shall you be well instructed indeed, And approved in the sight of every man living. A daughter is a secret cause of wakefulness to a father; And the care for her puts away sleep; In her youth, lest she pass the flower of her age; And when she is married, lest she should be hated: In her virginity, lest she should be defiled And be with child in her father’s house; And when she has a husband, lest she should transgress; And when she is married, lest she should be barren. Keep a strict watch over a headstrong daughter, Lest she make you a laughing stock to your enemies, A byword in the city and notorious among the people, And shame you before the multitude. Look not upon every body in regard of beauty, And sit not in the midst of women; For from garments comes a moth, And from a woman a woman’s wickedness. Better is the wickedness of a man than a pleasant-dealing woman, And a woman which puts you to shameful reproach. I will make mention now of the works of the Lord, And will declare the things that I have seen: In the words of the Lord are his works. The sun that gives light looks upon all things; And the work of the Lord is full of his glory. The Lord has not given power to the saints to declare all his marvelous works; Which the Almighty Lord firmly settled, That whatever is might be established in his glory. He searcheth out the deep, and the heart, And he has understanding of their cunning plans: For the Most High knows all knowledge, And he looks into the signs of the world, Declaring the things that are past, and the things that shall be, And revealing the traces of hidden things. No thought escapes him; There is not a word hid from him. The mighty works of his wisdom he has ordered, Who is from everlasting to everlasting: Nothing has been added to them, nor diminished from them; And he had no need of any counsellor. How desirable are all his works! One may behold this even to a spark. All these things live and remain forever in all manner of uses, And they are all obedient. All things are double one against another: And he has made nothing imperfect. One thing establishes the good things of another: And who shall be filled with beholding his glory?
Abendgebet — Zweite Lesung
So ermahne ich nun, daß man vor alien Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Furbitte und Danksagung fur alle Menschen, fur die Konige und fur alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhig und stilles Leben fuhren mogen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Denn solches ist gut, dazu auch angenehm vor Gott, unserm Heilande, welcher will, daß alien Menschen geholfen werde, und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, namlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat fur alle zur Erlosung, daß solches zu seiner Zeit geprediget würde; dazu ich gesetzt bin ein Prediger und Apostel (ich sage die Wahrheit in Christo und luge nicht), ein Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. So will ich nun, daß die Manner beten an alien Orten und aufheben heilige Hande, ohne Zorn und Zweifel. Desselbigengleichen die Weiber, daß sie in zierlichem Kleide mit Scham und Zucht sich schmucken, nicht mit Zopfen Oder Gold Oder Perlen Oder kostlichem Gewand, sondern wie sich's ziemet den Weibern, die da Gottseligkeit beweisen durch gute Werke. Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertanigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei. Denn Adam ist am ersten gemacht, danach Eva. Und Adam ward nicht verfuhret; das Weib aber ward verfuhret und hat die Ubertretung eingefuhret. Sie wird aber selig werden durch Kinderzeugen, so sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht. Das ist je gewililich wahr, so jemand ein Bischofsamt begehret, der begehret ein kostlich Werk. Es soil aber ein Bischof unstraflich sein, eines Weibes Mann, nüchtem, malüg, sittig, gastfrei, lehrhaftig, nicht ein Weinsaufer, nicht pochen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht haderhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weili vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?), nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und dem Lasterer ins Urteil falle. Er muli aber auch ein gut Zeugnis haben von denen, die draulien sind, auf daß er nicht faile dem Lasterer in die Schmach und Strick. Desselbigengleichen die Diener sollen ehrbar sein, nicht zweizungig, nicht Weinsaufer, nicht unehrliche Hantierung treiben die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. Und dieselbigen lasse man zuvor versuchen; danach lasse man sie dienen, wenn sie unstraflich sind. Desselbigengleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lasterinnen, nuchtern, treu in alien Dingen. Die Diener laft einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Hausern. Welche aber wohl dienen, die erwerben sich selbst eine gute Stufe und eine grofte Freudigkeit im Glauben in Christo Jesu. Solches schreibe ich dir und hoffe, aufs schierste zu dirzu kommen. So ich aberverzoge, daß du wissest, wie du wandeln sollst in dem Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit. Und kundlich graft ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbaret im Fleisch, gerechtfertiget im Geist, erschienen den Engeln, geprediget den Heiden, geglaubet von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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