Tageslesungen
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Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
She prospered their works in the hand of a holy prophet. They journeyed through a desert without inhabitant, And in trackless regions they pitched their tents. They withstood enemies, and repelled foes. They thirsted, and they called upon you, And there was given them water out of the flinty rock, And healing of their thirst out of the hard stone. For by what things their foes were punished, By these they in their need were benefited. When the enemy were troubled with clotted blood instead of a river’s ever-flowing fountain, To rebuke the decree for the slaying of babes, You gave them abundant water beyond all hope, Having shewn them by the thirst which they had suffered how you did punish the adversaries. For when they were tried, albeit but in mercy chastened, They learned how the ungodly were tormented, being judged with wrath: For these, as a father, admonishing them, you did prove; But those, as a stern king, condemning them, you did search out. Yes and whether they were far off from the righteous or near them, they were alike distressed; For a double grief took hold on them, And a groaning at the remembrance of things past. For when they heard that through their own punishments the others had been benefited, They felt the presence of the Lord; For him who long before was cast forth and exposed they left off mocking: In the last issue of what came to pass they marveled, Having thirsted in another manner than the righteous. But in requital of the senseless imaginings of their unrighteousness, Wherein they were led astray to worship irrational reptiles and wretched vermin, You did send upon them a multitude of irrational creatures for vengeance; That they might learn, that by what things a man sins, by these he is punished. For your all-powerful hand, That created the world out of formless matter, Lacked not means to send upon them a multitude of bears, or fierce lions, Or new-created wild beasts, full of rage, of unknown kind, Either breathing out a blast of fiery breath, Or blowing forth from their nostrils noisome smoke, Or flashing dreadful sparkles from their eyes; Which had power not only to consume them by their violence, But to destroy them even by the terror of their sight. Yes and without these might they have fallen by a single breath, Being pursued by Justice, and scattered abroad by the breath of your power. But by measure and number and weight you did order all things. For to be greatly strong is your at all times; And the might of your arm who shall withstand? Because the whole world before you is as a grain in a balance, And as a drop of dew that at morning comes down upon the earth. But you have mercy on all men, because you have power to do all things, And you overlookest the sins of men to the end they may repent. For you love all things that are, And abhor none of the things which you did make; For never would you have formed anything if you did hate it. And how would anything have endured, except you had willed it? Or that which was not called by you, how would it have been preserved? But you spare all things, because they are your, O Soverign Lord, you lover of men’s lives;
Morgengebet — Zweite Lesung
Es begab, sich aber, da sich das Volk zu ihm drang, zu horen das Wort Gottes, und er stund am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze; trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, dafi er's ein wenig vom Lande führete. Und er setzte sich und Iehrete das Volk aus dem Schiff. Und als er hatte aufgehort zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Hohe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen. Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische; und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiff waren, daß sie kamen und hulfen ihnen ziehen. Und sie kamen und fülleten beide Schiffe voll, also daß sie sanken. Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; ich bin ein sundiger Mensch. Denn es war ihn ein Schrecken ankommen und alle, die mit ihm waren, uber diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten; desselbigengleichen auch Jakobus und Johannes, die Sohne des Zebedaus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Furchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie fuhreten die Schiffe zu Lande und verließen alles und folgeten ihm nach. Und es begab sich, da er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voll Aussatzes. Da der Jesum sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, willst du, so kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus und ruhrete ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereiniget! Und alsbald ging der Aussatz von ihm. Und er gebot ihm dall, er's niemand sagen sollte; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere fur deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. Es kam aberdie Sage von ihm jeweiter aus; und kam viel Volks zusammen, daß sie horeten und durch ihn gesund wurden von ihren Krankheiten. Er aber entwich in die Wuste und betete. Und es begab, sich auf einen Tag, daß er lehrete, und salien da die Pharisaer und Schriftgelehrten, die da kommen waren aus alien Markten in Galilaa und Judaa und von Jerusalem. Und die Kraft des Herrn ging von ihm und half jedermann. Und siehe, etliche Manner brachten einen Menschen auf einem Bette, der war gichtbruchig; und sie suchten, wie sie ihn hineinbrachten und vor ihn legten. Und da sie vor dem Volk nicht fanden, an welchem Ort sie ihn hineinbrachten, stiegen sie auf das Dach und lielien ihn durch die Ziegel hernieder mit dem Bettlein, mitten unter sie, vor Jesus. Und da er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dirvergeben. Und die Schriftgelehrten und Pharisaer fingen an zu denken und sprachen: Wer ist der, daß er Gotteslasterung redet? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott? Da aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denket ihr in euren Herzen? Welches ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben? oderzu sagen: Stehe auf und wandle? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat auf Erden Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Ich sage dir, stehe auf und hebe dein Bettlein auf; und gehe heim. Und alsbald stund er auf vor ihren Augen und hub das Bettlein auf, darauf er gelegen war, und ging heim und preisete Gott. Und sie entsetzten sich alle und preiseten Gott und wurden voil Furcht und sprachen: Wir haben heute seltsame Dinge gesehen. Und danach ging eraus und sah einen Zollner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mirnach! Und er verlieli alles, stund auf und folgete ihm nach. Und Levi richtete ihm ein grofi Mahl zu in seinem Hause; und viel Zollner und andere salien mit ihm zu Tisch. Und die Schriftgelehrten und Pharisaer murreten wider seine Junger und sprachen: Warum esset und trinket ihr mit den Zollnern und Sundern? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedurfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin kommen, zu rufen die Sunder zur Bulie und nicht die Gerechten. Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten Johannes Junger so oft und beten so viel, desselbigengleichen der Pharisaer Junger, aber deine Junger essen und trinken? Er sprach aber zu ihnen: Ihr moget die Hochzeitleute nicht zum Fasten treiben, solange der Brautigam bei ihnen ist. Es wird aber die Zeit kommen, daß der Brautigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten. Und er sagte zu ihnen ein Gleichnis: Niemand flicket einen Lappen vom neuen Kleid auf ein alt Kleid; wo anders, so reilit das neue, und der Lappen vom neuen reimet sich nicht auf das alte. Und niemand fasset Most in alte Schlauche; wo anders, so zerreiliet der Most die Schlauche und wird verschuttet, und die Schlauche kommen urn. Sondern den Most soil man in neue Schlauche fassen, so werden sie beide behalten. Und niemand ist, der vom alten trinkt und wolle bald des neuen; denn er spricht: Der alte ist milder.
Abendgebet — Erste Lesung
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For your incorruptible spirit is in all things. Wherefore you convictest by little and little those who fall from the right way, And, putting them in remembrance by the very things wherein they sin, do you admonish them, That escaping from their wickedness they may believe on you, O Lord. For verily the old inhabitants of your holy land, Hating them because they practised detestable works of enchantments and unholy rites (Merciless slaughters of children, And sacrificial banquets of men’s flesh and of blood), Confederates in an impious fellowship, And murderers of their own helpless babes, It was your counsel to destroy by the hands of our fathers; That the land which in your sight is most precious of all lands Might receive a worthy colony of God’s servants. Nevertheless even these you did spare as being men, And you sent hornets as forerunners of your army, To cause them to perish by little and little; Not that you were unable to subdue the ungodly under the hand of the righteous in battle, Or by terrible beasts or by one stern word to make away with them at once; But judging them by little and little you gave them a place of repentance, Not being ignorant that their nature by birth was evil, and their wickedness inborn, And that their manner of thought would in no wise ever be changed, For they were a seed accursed from the beginning: Neither was it through fear of any that you did leave them then unpunished for their sins. For who will say, What have you done? Or who will withstand your judgement? And who will accuse you for the perishing of nations which you did make? Or who will come and stand before you as an avenger for unrighteous men? For neither is there any God beside you that careth for all, That you might show to him that you did not judge unrighteously: Neither will king or prince be able to look you in the face to plead for those whom you have punished. But being righteous you rule all things righteously, Deeming it a thing alien from your power To condemn one that does not himself deserve to be punished. For your strength is the beginning of righteousness, And your sovereignty over all makes you to forbear all. For when men believe not that you are perfect in power, you show your strength, And in dealing with those who know it you put their boldness to confusion. But you, being sovereign over your strength, judge in gentleness, And with great forbearance do you govern us; For the power is your whenever you have the will. But you did teach your people by such works as these, How that the righteous must be a lover of men; And you did make your sons to be of good hope, Because you give repentance when men have sinned. For if on those who were enemies of your servants and due to death You did take vengeance with so great heedfulness and indulgence, Giving them times and place whereby they might escape from their wickedness; With how great carefulness did you judge your sons, To whose fathers you gave oaths and covenants of good promises! While therefore you do chasten us, you scourge our enemies ten thousand times more, To the intent that we may ponder your goodness when we judge, And when we are judged may look for mercy. Wherefore also the unrighteous that lived in folly of life You did torment through their own abominations. For verily they went astray very far in the ways of error, Taking as gods those animals which even among their enemies were held in dishonor, Deceived like foolish babes. Therefore, as to unreasoning children, you did send your judgement to mock them. But those who would not be admonished by a mocking correction as of children Shall have experience of a judgement worthy of God. For through the sufferings whereat they were indignant, Being punished in these creatures which they supposed to be gods, They saw, and recognized as the true God him whom before they refused to know: Wherefore also the last end of condemnation came upon them.
Abendgebet — Zweite Lesung
So bestehet nun in der Freiheit, damit uns Christus befreiet hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wo ihr euch beschneiden lasset, so ist euch Christus kein nütze. Ich zeuge abermal einem jeden, der sich beschneiden laftt, daß er noch das ganze Gesetz schuldig istzu tun. Ihr habt Christum verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefalien. Wir aber warten im Geist durch den Glauben der Gerechtigkeit, der man hoffen muß. Denn in Christo Jesu gilt weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tatig ist. Ihr liefet fein. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Solch Uberreden ist nicht von dem, der euch berufen hat. Ein wenig Sauerteig versauert den ganzen Teig. Ich versehe mich zu euch in dem Herm, ihr werdet nicht anders gesinnet sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. Ich aber, liebe Bruder, so ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich denn Verfolgung? So hatte das Argernis des Kreuzes aufgehoret. Wollte Gott, daß sie auch ausgerottet wurden, die euch verstoren! Ihr aber, liebe Bruder, seid zur Freiheit berufen Aliein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet, sondern durch die Liebe diene einer dem andern. Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllet, in dem: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst. So ihr euch aber untereinander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht untereinander verzehret werdet. Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Luste des Fleisches nicht vollbringen. Denn das Fleisch gelustet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch. Dieselbigen sind wider einander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt. Regieret euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetze. Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, FHurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgotterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen; von welchen ich euch habe zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht aber des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht. Welche aber Christo angehoren, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lusten und Begierden. So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Lasset uns nicht eitler Ehre geizig sein, untereinander zu entrusten und zu hassen!
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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