Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Morgengebet — Erste Lesung
Und der Satan stund wider Israel und gab David ein, daß er Israel zahlen lieft. Und David sprach zu Joab und zu des Volks Obersten: Gehet hin, zahlet Israel, von Berseba an bis gen Dan; und bringet's zu mir, daß ich wisse, wieviel ihrer ist. Joab sprach: Der HERR tue zu seinem Volk, wie sie jetzt sind, hundertmal soviel; aber, mein Herr Konig, sind sie nicht alle meines Herrn Knechte? Warum fraget denn mein Herr danach? Warum soil eine Schuld auf Israel kommen? Aber des Konigs Wort ging fort wider Joab. Und Joab zog aus und wandelte durch das ganze Israel und kam gen Jerusalem. Und gab die Zahl des gezahlten Volks David. Und es war des ganzen Israel elfhundertmal tausend Mann, die das Schwert auszogen, und Juda vierhundertmal und siebenzigtausend Mann, die das Schwert auszogen. Levi aber und Benjamin zahlete er nicht unter diese; denn es war dem Joab des Konigs Wort ein Greuel. Abersolches gefiel Gott ubel; denn er schlug Israel. Und David sprach zu Gott: Ich habe schwerlich gesundiget, daß ich das getan habe; nun aber nimm weg die Missetat deines Knechts, denn ich habe fast toricht getan. Und der HERR redete mit Gad, dem Schauer Davids, und sprach: Gehe hin und rede mit David und sprich: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwahle dir der eins, das ich dir tue. Und da Gad zu David kam, sprach erzu ihm: So spricht der HERR: Erwahle dir entwederdrei Jahre Teurung, oderdrei Monden Flucht vor deinen Widersachern und vor dem Schwert deiner Feinde, daß dich's ergreife, Oder drei Tage das Schwert des HERRN und Pestilenz im Lande, daß der Engel des HERRN verderbe in alien Grenzen Israels. So siehe nun zu, was ich antworten soil dem, der mich gesandt hat. David sprach zu Gad: Mir ist fast angst; doch ich will in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist sehr graft, und will nicht in Menschenhande fallen. Da lieft der HERR Pestilenz in Israel kommen, daß siebenzigtausend Mann fielen aus Israel. Und Gott sandte den Engel gen Jerusalem, sie zu verderben. Und im Verderben sah der HERR drein, und reuete ihn das Ubel und sprach zum Engel, dem Verderber: Es ist genug, laft deine Hand ab! Der Engel aber des HERRN stund bei der Tenne Arnans, des Jebusiters. Und David hub seine Augen auf und sah den Engel des HERRN stehen zwischen Himmel und Erde, und ein bloft Schwert in seiner Hand ausgereckt uber Jerusalem. Da fiel David und die Altesten, mit Sacken bedeckt, auf ihr Antlitz. Und David sprach zu Gott: Bin ich's nicht, der das Volk zahlen hieft? Ich bin, der gesundiget und das Ubel getan hat; diese Schafe aber, was haben sie getan? HERR, mein Gott, laft deine Hand wider mich und meines Vaters Haus und nicht wider dein Volk sein zu plagen! Und der Engel sprach zu Gad, daß er David sollte sagen, daß David hinaufgehen und dem HERRN einen Altar aufrichten sollte in der Tenne Arnans, des Jebusiters. Also ging David hinauf nach dem Worte Gads, das er geredet hatte in des HERRN Namen. Arnan aber, da er sich wandte und sah den Engel, und seine vier Sohne mit ihm, versteckten sie sich; denn Arnan drosch Weizen. Als nun David zu Arnan ging, sah Arnan und ward Davids gewahr; und ging heraus aus der Tenne und betete David an mit seinem Antlitz zur Erde. Und David sprach zu Arnan: Gib mir Raum in der Tenne, dafi ich einen Altar dem HERRN drauf baue; um voll Geld sollst du mir ihn geben, auf daß die Plage vom Volk aufhore. Arnan aber sprach zu David: Nimm dir und mache, mein Herr Konig, wie dir's gefallt; siehe, ich gebe das Rind zum Brandopfer und das Geschirr zu Holz und Weizen zum Speisopfer: alles gebe ich. Aber der Konig David sprach zu Arnan: Nicht also, sondern um voll Geld will ich's kaufen; denn ich will nicht, das dein ist, nehmen vordem HERRN und will's nicht umsonst haben zum Brandopfer. Also gab David Arnan um den Raum Gold am Gewicht sechshundert Sekel. Und David bauete daselbst dem HERRN einen Altar und opferte Brandopfer und Dankopfer. Und da er den HERRN anrief, erhorete er ihn durchs Feuer vom Himmel auf dem Altar des Brandopfers. Und der HERR sprach zum Engel, daß er sein Schwert in seine Scheide kehrete. Zur selbigen Zeit, da David sah, daß ihn der HERR erhoret hatte auf dem Platz Arnans, des Jebusiters, pflegte er daselbst zu opfern. Denn die Wohnung des HERRN, die Mose in der Wüste gemacht hatte, und der Brandopferaltar war zu der Zeit in der Hohe zu Gibeon. David aber konnte nicht hingehen vor denselben, Gott zu suchen, so war er erschrocken vor dem Schwert des Engels des HERRN.
Morgengebet — Zweite Lesung
Und als der Tag der Pfingsten erfullet war, waren sie alle einmutig beieinander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel als eines gewaltigen Windes und erfüllete das ganze Haus, da sie salien. Und man sah an ihnen die Zungen zerteilet, als waren sie feurig. Und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen. Und wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit andern Zungen, nachdem der Geist ihnen gab auszusprechen. Es waren aber Juden zu Jerusalem wohnend, die waren gottesfurchtige Manner aus allerlei Volk, das unter dem Himmel ist. Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden besturzt; denn es horete ein jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galilaa? Wie horen wir denn ein jeglicher seine Sprache, darinnen wir geboren sind? Parther und Meder und Elamiter, und die wir wohnen in Mesopotamien und in Judaa und Kappadozien, Pontus und Asien. Phrygien und Pamphylien, Agypten und an den Enden der Libyen bei Kyrene, und Auslander von Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir horen sie mit unsern Zungen die grolien Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich alle und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Die andern aber hatten's ihren Spott und sprachen: Sie sind voll sulien Weins. Da trat Petrus auf mit den Elfen, hub auf seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Manner, und alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, das sei euch kundgetan, und lasset meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht trunken, wie ihrwahnet, sintemal es ist die dritte Stunde am Tage. Sondern das ist's, das durch den Propheten Joel zuvor gesagt ist: Und es soil geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgielien von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Sohne und eure Tochter sollen weissagen, und eure Junglinge sollen Gesichte sehen, und eure Altesten sollen Traume haben. Und auf meine Knechte und auf meine Magde will ich in denselbigen Tagen von meinem Geist ausgielien, und sie sollen weissagen. Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf. Die Sonne soil sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der grolie und offenbarliche Tag des Herrn kommt. Und soil geschehen, wer den Namen des Herrn anrufen wird, soil selig werden. Ihr Manner von Israel, horet diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann von Gott, unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen beweiset, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset), denselbigen ( nachdem er aus bedachtem Rat und Vorsehung Gottes ergeben war) habt ihr genommen durch die Hande der Ungerechten und ihn angeheftet und erwurget. Den hat Gott auferwecket und aufgeloset die Schmerzen des Todes, nachdem es unmdglich war, daß er sollte von ihm gehalten werden. Denn David spricht von, ihm: Ich habe den Herrn allezeit vorgesetzet vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf daß ich nicht beweget werde. Darum ist mein Herz frohlich, und meine Zunge freuet sich; denn auch mein Fleisch wird ruhen in der Hoffnung. Denn du wirst meine Seele nicht in der Holle lassen, auch nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe. Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfullen mit Freuden vor deinem Angesichte. Ihr Manner, liebe Bruder, lasset mich frei reden zu euch von dem Erzvater David: Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Als er nun ein Prophet war und wulite, daß ihm Gott verheitien hatte mit einem Eide; daß die Frucht seiner Lenden sollte auf seinem Stuhl sitzen, hat er's zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Christi, daß seine Seele nicht in der Holle gelassen ist, und sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat. Diesen Jesum hat Gott auferwecket; des sind wir alle Zeugen. Nun er durch die Rechte Gottes erhohet ist und empfangen hat die Verheiliung des Heiligen Geistes vom Vater, hat er ausgegossen dies, was ihr sehet und horet. Denn David ist nicht gen FHimmel gefahren. Er spricht aber: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Fülie. So wisse nun das ganze Haus Israel gewili, daß Gott diesen Jesum, den ihr gekreuzigt habt, zu einem Herrn und Christus gemacht hat. Da sie aber das horeten, ging's ihnen durchs Herz, und sprachen zu Petrus und zu den andern Aposteln: Ihr Manner, liebe Bruder, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Bulie, und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sunden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheiliung und aller, die feme sind, welche Gott, unser Herr, herzurufen wird. Auch mit viel andern Worten bezeugete er und ermahnete und sprach: Lasset euch helfen von diesen unartigen Leuten! Die nun sein Wort gerne annahmen, liefien sich taufen, und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen. Sie blieben aber bestandig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die glaubig waren worden, waren beieinander und hielten alle Dinge gemein. Ihre Guter und Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, nachdem jedermann not war. Und sie waren taglich und stets beieinander einmutig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Hausern, nahmen die Speise und lobeten Gott mit Freuden und einfaltigem Herzen und hatten Gnade bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat hinzu taglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.
Abendgebet — Erste Lesung
Und David sprach: Hie soil das Haus Gottes des HERRN sein und dies der Altar zum Brandopfer Israels. Und David hiefi versammeln die Fremdlinge, die im Lande Israel waren, und bestellete Steinmetzen, Steine zu hauen, das Haus Gottes zu bauen. Und David bereitete viel Eisens zu Nageln an die Turen in den Toren, und was zu nageln ware, und so viel Erzes, daß nicht zu wagen war; auch Zedernholz ohne Zahl; denn die von Zidon und Tyrus brachten viel Zedernholz zu David. Denn David gedachte: Mein Sohn Salomo ist ein Knabe und zart; das Haus aber, das dem HERRN soil gebauet werden, soli groli sein, daß sein Name und Ruhm erhaben werde in alien Landen; darum will ich ihm Vorrat schaffen. Also schaffte David viel Vorrats vor seinem Tode. Und er rief seinem Sohn Salomo und gebot ihm, zu bauen das Haus des HERRN, des Gottes Israels. Und sprach zu ihm: Mein Sohn, ich hatte es im Sinn, dem Namen des HERRN, meines Gottes, ein Haus zu bauen. Aber das Wort des HERRN kam zu mir und sprach: Du hast viel Bluts vergossen und grolie Kriege geführt, darum sollst du meinem Namen nicht ein Haus bauen, weil du so viel Bluts auf die Erde vergossen hast vor mir. Siehe, der Sohn, der dir geboren soil werden, der wird ein ruhiger Mann sein; denn ich will ihn ruhen lassen von alien seinen Feinden umher; denn er soil Salomo heilien; denn ich will Frieden und Ruhe geben uber Israel sein Leben lang. Der soil meinem Namen ein Haus bauen. Er soil mein Sohn sein, und ich will sein Vater sein. Und ich will seinen koniglichen Stuhl uber Israel bestatigen ewiglich. So wird nun, mein Sohn, der HERR mit dir sein, und wirst gluckselig sein, daß du dem HERRN, deinem Gott, ein Haus bauest, wie er von dir qeredet hat. Auch wird der HERR dir geben Klugheit und Verstand und wird dir Israel befehlen, daß du haltest das Gesetz des HERRN, deines Gottes. Dann aber wirst du gluckselig sein, wenn du dich haltst, daß du tuest nach den Geboten und Rechten, die der HERR Mose geboten hat an Israel. Sei getrost und unverzagt; furchte dich nicht und zage nicht! Siehe, ich habe in meiner Armut verschafft zum Hause des HERRN hunderttausend Zentner Goldes und tausendmal tausend Zentner Silbers, dazu Erz und Eisen ohne Zahl, denn es ist sein zu viel. Auch Holz und Steine habe ich geschickt; des magst du noch mehrmachen. So hast du viel Arbeiter, Steinmetzen und Zimmerleute an Stein und Holz und allerlei Weisen auf allerlei Arbeit, an Gold, Silber, Erz und Eisen ohne Zahl. So mache dich auf und richte es aus; der HERR wird mit dir sein. Und David gebot alien Obersten Israels, daß sie seinem Sohn Salomo hulfen. Ist nicht der HERR, euer Gott, miteuch und hat euch Ruhe gegeben umher? Denn er hat die Einwohner des Landes in eure Hande gegeben, und das Land ist untergebracht vor dem HERRN und vor seinem Volk. So gebet nun euer Herz und eure Seele, den HERRN, euren Gott, zu suchen. Und machet euch auf und bauet Gott dem HERRN ein Heiligtum, daß man die Lade des Bundes des HERRN und die heiligen Gefalie Gottes ins Haus bringe, das dem Namen des HERRN gebauet soil werden.
Abendgebet — Zweite Lesung
Dieser Melchisedek aber war ein Konig zu Salem, ein Priester Gottes, des Allerhochsten, der Abraham entgegenging, da ervon der Konige Schlacht wiederkam, und segnete ihn, welchem auch Abraham gab den Zehnten aller Güter. Aufs erste wird er verdolmetscht ein Konig der Gerechtigkeit; danach aber ist er auch ein Konig Salem, das ist, ein Konig des Friedens; ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlecht; und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. Er ist aber verglichen dem Sohn Gottes und bleibet Priester in Ewigkeit. Schauet aber, wie graft ist der, dem auch Abraham, der Patriarch, den Zehnten gibt von der eroberten Beute! Zwar die Kinder Levi, da sie das Priestertum empfangen, haben sie ein Gebot, den Zehnten vom Volk, das ist, von ihren Brudern, zu nehmen nach dem Gesetz, wiewohl auch dieselben aus den Lenden Abrahams kommen sind. Aber der, des Geschlecht nicht genannt wird unter ihnen, der nahm den Zehnten von Abraham und segnete den, der die Verheiftung hatte. Nun ist's ohne alles Widersprechen also, daß das Geringere von dem Besseren gesegnet wird. Und hier nehmen den Zehnten die sterbenden Menschen; aber dort bezeuget er, daß er lebe. Und daß ich also sage, es ist auch Levi, der den Zehnten nimmt, verzehntet durch Abraham. Denn er war je noch in den Lenden des Vaters, da ihm Melchisedek entgegenging. Ist nun die Vollkommenheit durch das levitische Priestertum geschehen (denn unter demselbigen hat das Volk das Gesetz empfangen), was ist denn weiter not zu sagen, daß ein anderer Priester aufkommen solle nach der Ordnung Melchisedeks und nicht nach der Ordnung Aarons? Denn wo das Priestertum verandert wird, da muft auch das Gesetz verandert werden. Denn von dem solches gesagt ist, der ist von einem andern Geschlecht, aus welchem nie keiner des Altars gepfleget hat. Denn es ist ja offenbar, daß von Juda aufgegangen ist unser Herr; zu welchem Geschlecht Mose nicht geredet hat vom Priestertum. Und es ist noch viel klarer, so nach der Weise Melchisedeks ein anderer Priester aufkommt, welcher nicht nach dem Gesetz des fleischlichen Gebots gemacht ist, sondern nach der Kraft des unendlichen Lebens. Denn er bezeuget: Du bist ein Priester ewiglich nach der Ordnung Melchisedeks. Denn damit wird das vorige Gesetz aufgehoben, darum daß es zu schwach und nicht nütze war (denn das Gesetz konnte nichts vollkommen machen), und wird eingefuhret eine bessere Hoffnung, durch welche wirzu Gott nahen; und dazu, das viel ist, nicht ohne Eid. Denn jene sind ohne Eid Priester worden; dieser aber mit dem Eid durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. Also eines so viel besseren Testaments Ausrichter ist Jesus worden. Und jener sind viel, die Priester wurden, darum daß sie der Tod nicht bleiben lieft; dieser aber darum, daß er bleibet ewiglich, hat er ein unverganglich Priestertum; dahererauch selig machen kann immerdar, die durch ihn zu Gott kommen, und lebet immerdar und bittet fur sie. Denn einen solchen Hohenpriester sollten wir haben, der da ware heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sundern abgesondert und hoher, denn der Himmel ist, dem nicht taglich not ware wie jenen Hohenpriestern, zuerst fur eigene Sünden Opfer zu tun, danach fur des Volks Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte. Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die da Schwachheit haben; dies Wort aber des Eides, das nach dem Gesetz gesagt ist, setzet den Sohn ewig und vollkommen.
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
Tageslesungen, jeden Morgen
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