Tageslesungen
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Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
But Judith fell upon her face, and put ashes upon her head, and uncovered the sackcloth with which she was clothed. The incense of that evening was now being offered at Jerusalem in the house of God, and Judith cried to the Lord with a loud voice, and said, “O Lord God of my father Simeon, into whose hand you gave a sword to take vengeance on the strangers who loosened the belt of a virgin to defile her, uncovered the thigh to her shame, and profaned the womb to her reproach; for you said, ‘It shall not be so;’ and they did so. Therefore you gave their rulers to be slain, and their bed, which was ashamed for her wo was deceived, to be dyed in blood, and struck the servants with their masters, and the masters upon their thrones; and gave their wives for a prey, and their daughters to be captives, and all their spoils to be divided among your dear children; which were moved with zeal for you, and abhorred the pollution of their blood, and called upon you for aid. O God, O my God, hear me also who am a widow. For you did the things that were before those things, and those things, and such as come after; and you planned the things which are now, and the things which are to come. The things which you planned came to pass. Yes, the things which you determined stood before you, and said, ‘Behold, we are here; for all your ways are prepared, and your judgement is with foreknowledge. ’ For, behold, the Assyrians are multiplied in their power. They are exalted with horse and rider. They have gloried in the strength of their footmen. They have trusted in shield, spear, bow, and sling. They don’t know that you are the Lord who breaks the battles. ‘The Lord’ is your name. Break their strength in your power, and bring down their force in your wrath; for they intend to profane your sanctuary, and to defile the tabernacle where your glorious name rests, and to destroy the horn of your altar with the sword. Look at their pride, and send your wrath upon their heads. Give into my hand, which am a widow, the might that I have conceived. Strike by the deceit of my lips the servant with the prince, and the prince with his servant. Break down their stateliness by the hand of a woman. For your power stands not in multitude, nor your might in strong men: but you are a God of the afflicted. You are a helper of the oppressed, an upholder of the weak, a protector of the forlorn, a savior of those who are without hope. Yes, yes, God of my father, and God of the inheritance of Israel, Lord of the heavens and of the earth. Creator of the waters, King of every creature, hear my prayer. Make my speech and deceit to be their wound and stripe, who intend hard things against your covenant, your hallowed house, the top of Sion, and the house of the possession of your children. Make every nation and tribe of yours to know that you are God, the God of all power and might, and that there is none other that protects the race of Israel but you.”
Morgengebet — Zweite Lesung
Und erfing an, zu ihnen durch Gleichnisse zu reden: Ein Mensch pflanzete einen Weinberg und führete einen Zaun darum und grub eine Kelter und bauete einen Turm und tat ihn aus den Weingartnern und zog uber Land. Und sandte einen Knecht, da die Zeit kam, zu den Weingartnern, daß er von den Weingartnern nahme von der Frucht des Weinberges. Sie nahmen ihn aber und staupten ihn und lieften ihn leer von sich. Abermal sandte erzu ihnen einen andern Knecht; demselben zerwarfen sie den Kopf mit Steinen und lieften ihn geschmahet von sich. Abermal sandte er einen andern, denselben toteten sie; und viele andere: etliche staupten sie, etliche toteten sie. Da hatte er noch einen einigen Sohn, der war ihm lieb; den sandte erzum letzten auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Aberdieselben Weingartner sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laftt uns ihn toten, so wird das Erbe unser sein. Und sie nahmen ihn und toteten ihn und warfen ihn heraus vor den Weinberg. Was wird nun der Herr des Weinberges tun? Er wird kommen und die Weingartner umbringen und den Weinberg andern geben. Habt ihr auch nicht gelesen diese Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen, und furchteten sich doch vor dem Volk; denn sie vernahmen, daß er auf sie dieses Gleichnis geredet hatte. Und sie liefien ihn und gingen davon. Und sie sandten zu ihm etliche von den Pharisaern und des Herodes Dienern, dafi sie ihn fingen in Worten. Und sie kamen und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und fragest nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß man dem Kaiser Zins gebe, Oder nicht? Sollen wir ihn geben Oder nicht geben? Er aber merkete ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich? Bringet mir einen Groschen, daß ich ihn sehe. Und sie brachten ihm. Da sprach er: Wes ist das Bild und die Uberschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich sein. Da traten die Sadduzaerzu ihm, die da halten, es sei keine Auferstehung; die fragten ihn und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemands Bruder stirbt und laftt ein Weib und laftt keine Kinder, so soli sein Bruder desselbigen Weib nehmen und seinem Bruder Samen erwecken. Nun sind sieben Bruder gewesen. Der erste nahm ein Weib; der starb und lieft keinen Samen. Und der andere nahm sie und starb und lieft auch nicht Samen. Derdritte desselbigengleichen. Und nahmen sie alle sieben und lieften nicht Samen. Zuletzt nach alien starb das Weib auch. Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen, wessen Weib wird sie sein unter ihnen? Denn sieben haben sie zum Weibe gehabt. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Ist's nicht also? Ihr irret darum, daß ihr nichts wisset von der Schrift noch von der Kraft Gottes. Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie nicht freien noch sich freien lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. Aber von den Toten, daß sie auferstehen werden, habt ihr nicht gelesen im Buch des Mose bei dem Busch, Wie Gott zu ihm sagte und sprach: Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott. Darum irret ihr sehr. Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehoret hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebotvor alien? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor alien Geboten ist das: Hore, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott! Und: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemute und von alien deinen Kraften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst; es ist kein ander grofter Gebot denn diese. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott, und ist kein anderer aufter ihm. Und denselbigen lieben von ganzem Herzen; von ganzem Gemute, von ganzer Seele und von alien Kraften und lieben seinen Nachsten wie sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer. Da Jesus aber sah, daß er vernünftiglich antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht feme von dem Reich Gottes. Und es durfte ihn niemand weiter fragen. Und Jesus antwortete und sprach, da er lehrete im Tempel: Wie sagen die Schriftgelehrten, Christus sei Davids Sohn. Er aber, David, spricht durch den Heiligen Geist: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fufte. Da heiftt ihn ja David seinen Herrn; woher ist er denn sein Sohn? Und viel Volks horete ihn gerne. Und er lehrete sie und sprach zu ihnen: Sehet euch vor vor den Schriftgelehrten, die in langen Kleidern gehen und lassen sich gerne auf dem Markte gruften und sitzen gerne obenan in den Schulen und über Tisch im Abendmahl; sie fressen der Witwen Hauser und wenden langes Gebet vor: dieselben werden desto mehr Verdammnis empfangen. Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schauete, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viel Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben. Denn sie haben alle von ihrem übrigen eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.
Abendgebet — Erste Lesung
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It came to pass, when she had ceased to cry to the God of Israel, and had finished saying all these words, that she rose up where she had fallen down, called her maid, and went down into the house, in the which she was used to live on the Sabbath days and on her feast days. She pulled off the sackcloth which she had put on, took off the garments of her widowhood, washed her body all over with water, anointed herself with rich ointment, braided the hair of her head, and put a tiara upon it. She put on her garments of gladness, which she used to wear in the days of the life of Manasses her husband. She took sandals for her feet, and put her chains around her, and her bracelets, her rings, her earrings, and all her jewelry, and decked herself bravely, to decieve the eyes of all men who would see her. She gave her maid a leather bottle of wine and a cruse of oil, and filled a bag with parched corn, lumps of figs, and fine bread. She packed all her vessels together, and laid them upon her. They went out to the gate of the city of Bethulia, and found Ozias and the elders of the city, Chabris and Charmis standing by it. But when they saw her, that her countenance was altered and her apparel was changed, they wondered at her beauty very exceedingly, and said to her, “May the God of our fathers give you favor, and accomplish your purposes to the glory of the children of Israel, and to the exaltation of Jerusalem.” Then she worshipped God, and said to them, “Command that they open the gate of the city for me, and I will go out to accomplish the things you spoke with me about.” And they commanded the young men to open to her, as she had spoken; and they did so. Then Judith went out, she, and her handmaid with her. Nhe men of the city watched her until she had gone down the mountain, until she had passed the valley, and they could see her no more. They went straight onward in the valley. The watch of the Assyrians met her; and they took her, and asked her, “Of what people are you? Where are you coming from? Where are you going?” She said, “I am a daughter of the Hebrews. I am fleeing away from their presence, because they are about to be given you to be consumed. I am coming into the presence of Holofernes the chief captain of your army, to declare words of truth. I will show him a way that he can go and win all the hill country, and there will not be lacking of his men one person, nor one life.” Now when the men heard her words, and considered her countenance, the beauty thereof was exceeding marvelous in their eyes. They said to her, “You have saved your life, in that you have hurried to come down to the presence of our master. Now come to his tent. Some of us will guide you until they deliver you into his hands. But when you stand before him, don’t be afraid in your heart, but declare to him according to your words; and he will treat you well.” They chose out of them a hundred men, and appointed them to accompany her and her maid; and they brought them to the tent of Holofernes. And there was great excitement throughout all the camp, for her coming was reported among the tents. They came and surrounded her as she stood outside Holofernes’ tent, until they told him about her. They marveled at her beauty, and marveled at the children of Israel because of her. Each one said to his neighbor, “Who would despise this people, that have among them such women? For it is not good that one man of them be left, seeing that, if they are let go, they will be able to deceive the whole earth. Those who lay near Holofernes, and all his servants, went out and brought her into the tent. And Holofernes was resting upon his bed under the canopy, which was woven with purple, gold, emeralds, and precious stones. And they told him about her; and he came out into the space before his tent, with silver lamps going before him. But when Judith had come before him and his servants, they all marveled at the beauty of her countenance. She fell down upon her face, and bowed down to him, but his servants raised her up.
Abendgebet — Zweite Lesung
Ich tue euch kund, liebe Bruder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden in Mazedonien gegeben ist. Denn ihre Freude war da überschwenglich, da sie durch viel Trubsal arm waren, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfaltigkeit. Denn nach allem Vermogen (das zeuge ich) und uber Vermogen waren sie selbst willig und fleheten uns mit vielem Ermahnen, daß wir aufnahmen die Wohltat und Gemeinschaft der Handreichung, die da geschieht den Heiligen. Und nicht, wie wir hofften, sondern ergaben sich selbst zuerst dem Herrn und danach uns durch den Willen Gottes, da(S wir muliten Titus ermahnen, auf dafi er, wie er zuvor hatte angefangen, also auch unter euch solche Wohltat ausrichtete. Aber gleichwie ihr in alien Stricken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allerlei Fleifi und in eurer Liebe zu uns, also schaffet, daß ihr auch in dieser Wohltat reich seid. Nicht sage ich, daü ich etwas gebiete, sondern dieweil andere so fleilüg sind, versuche ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr wisset die Gnade unsers Herrn Jesu Christi, daß, ob erwohl reich ist, ward er doch arm um euretwillen, auf dafi ihr durch seine Armut reich würdet. Und mein Wohlmeinen hierinnen gebe ich. Denn solches ist euch nutzlich, die ihr angefangen habt vor dem Jahre her, nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen. Nun aber vollbringet auch das Tun, auf daß, gleichwie da ist ein geneigt Gemut zu wollen, so sei auch da ein geneigt Gemut zu tun von dem, was ihr habt. Denn so einer willig ist, so ister angenehm, nachdem er hat, nicht nachdem er nicht hat. Nicht geschieht das der Meinung, daß die andern Ruhe haben und ihr Trubsal, sondern daßes gleich sei. So diene euer Uberfluli ihrem Mangel diese (teure) Zeit lang, auf daß auch ihr Uberschwang hernach diene eurem Mangel, und geschehe, was gleich ist. Wie geschrieben stehet: Der viel sammelte, hatte nicht Uberfluli,, und der wenig sammelte, hatte nicht Mangel. Gott aber sei Dank, der solchen Fleili fur euch gegeben hat in das Herz des Titus! Denn er nahm zwar die Ermahnung an; aber dieweil er so sehr fleilüg war, ist er von selber zu euch gereiset. Wir haben aber einen Bruder mit ihm gesandt; der das Lob hat am Evangelium durch alle Gemeinden; nicht allein aber das, sondern er ist auch verordnet von den Gemeinden zum Gefahrten unserer Fahrt in dieser Wohltat, welche durch uns ausgerichtet wird dem Herrn zu Ehren und (zum Preis) eures guten Willens. Und verhuten das, daß uns nicht jemand übel nachreden moge solcher reichen Steuer halben, die durch uns ausgerichtet wird. und sehen darauf, daß es redlich zugehe, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen. Auch haben wir mit ihnen gesandt unsern Bruder, den wir oft gespuret haben in vielen Stricken, daß er fleilüg sei, nun aber viel fleilüger. Und wir sind grolier Zuversicht zu euch, es sei des Titus halben, welcher mein Geselle und Gehilfe unter euch ist, Oder unserer Bruder halben, welche Apostel sind der Gemeinden und eine Ehre Christi. Erzeiget nun die Beweisung eurer Liebe und unsers Ruhms von euch an diesen, auch offentlich vor den Gemeinden.
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
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