Tageslesungen
Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.
Morgengebet — Erste Lesung
Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.
Every friend will say, I also am his friend: But there is a friend, which is only a friend in name. Is there not a grief in it even to death, When a companion and friend is turned to enmity? O wicked imagination, whence came you rolling in To cover the dry land with deceitfulness? There is a companion, which rejoices in the gladness of a friend, But in time of affliction will be against him. There is a companion, which for the belly’s sake labores with his friend, In the face of battle will take up the buckler. Forget not a friend in your soul; And be not unmindful of him in your riches. Every counsellor extols counsel; But there is that counsels for himself. Let your soul beware of a counsellor, And know you before what is his interest (For he will take counsel for himself); Lest he cast the lot upon you, And say to you, Your way is good: And he will stand near you, to see what will happen to you. Take not counsel with one that looks askance at you; And hide your counsel from such as are jealous of you. Take not counsel with a woman about her rival; Neither with a coward about war; Nor with a merchant about exchange; Nor with a buyer about selling; Nor with an envious man about thankfulness; Nor with an unmerciful man about kindliness; Nor with a sluggard about any kind of work; Nor with a hireling in your house about finishing his work; Nor with an idle servant about much business: Give not heed to these in any matter of counsel. But rather be continually with a godly man, Whom you shall have known to be a keeper of the commandments, Who in his soul is as your own soul, And who will grieve with you, if you shall miscarry. And make the counsel of your heart to stand; For there is none more faithful to you than it. For a man’s soul is sometime wont to bring him tidings, More than seven watchmen that sit on high on a watch-tower. And above all this entreat the Most High, That he may direct your way in truth. Let reason be the beginning of every work, And let counsel go before every action. As a token of the changing of the heart, four manner of things do rise up, Good and evil, life and death; And that which rules over them continually is the tongue. There is one that is shrewd and the instructor of many, And yet is unprofitable to his own soul. There is one that is subtle in words, and is hated; He shall be destitute of all food: For grace was not given him from the Lord; Because he is deprived of all wisdom. There is one that is wise to his own soul; And the fruits of his understanding are trustworthy in the mouth. A wise man will instruct his own people; And the fruits of his understanding are trustworthy. A wise man shall be filled with blessing; And all those who see him shall call him happy. The life of man is counted by days; And the days of Israel are innumerable. The wise man shall inherit confidence among his people, And his name shall live forever. My son, prove your soul in your life, And see what is evil for it, and give not that to it. For all things are not profitable for all men, Neither has every soul pleasure in every thing. Be not insatiable in any luxury, And be not greedy on the things that you eatest. For in multitude of meats there shall be disease, And surfeiting shall come near to colic. Because of surfeiting have many perished; But he that takes heed shall prolong his life.
Morgengebet — Zweite Lesung
Da nun der Herr inneward, daß vor die Pharisaer kommen war, wie Jesus mehr Jünger machte und taufte denn Johannes (wiewohl Jesus selber nicht taufte, sondern seine Jünger), verließ er das Land Judaa und zog wieder nach Galilaa. Er mußte aber durch Samaria reisen. Da kam er in eine Stadt Samarias, die heißt Sichar, nahe bei dem Dorflein, das Jakob seinem Sohne Joseph gab. Es war aber daselbst Jakobs Brunnen. Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen; und es war urn die sechste Stunde. Da kommt ein Weib von Samaria, Wasser zu schopfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, daß sie Speise kaufeten. Spricht nun das samaritische Weib zu ihm: Wie bittest du von mir zu trinken, so du ein Jude bist und ich ein samaritisch Weib? (Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern.) Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkennetest die Gabe Gottes, und wer der ist, derzu dir sagt: Gib mir zu trinken, du batest ihn, und er gabe dir lebendiges Wasser. Spricht zu ihm das Weib: Herr, hast du doch nichts, damit du schopfest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendig Wasser? Bistdu mehrdenn unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat, und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh? Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinket, den wird wieder dursten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dursten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunn des Wassers werden, das in das ewige Leben quillet. Spricht das Weib zu ihm: Herr, gib mir dasselbige Wasser, auf daß mich nicht durste, daß ich nicht herkommen müsse zu schopfen. Jesus spricht zu ihr: Gehe hin, rufe deinen Mann und komm her! Das Weib antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann. Fünf Manner hast du gehabt, und den du nun hast, der ist nicht dein Mann. Da hast du recht gesagt. Das Weib spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. Unsere Vater haben auf diesem Berge angebetet, und ihr saget, zu Jerusalem sei die Statte, da man anbeten solle. Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, da ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten. Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will auch haben, die ihn also anbeten. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Spricht das Weib zu ihm: Ich weili, daü der Messias kommt, der da Christus heilit. Wenn derselbige kommen wird, so wird er's uns alles verkundigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet. Und fiber dem kamen seine Junger, und es nahm sie wunder, dafi er mit dem Weibe redete? Doch sprach niemand: Was fragest du? Oder: Was redest du mit ihr? Da lieli, das Weib ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommet, sehet einen Menschen, der mir gesagt hat ailes, was ich getan habe, ob er nicht Christus sei. Da gingen sie aus der Stadt und kamen zu ihm. Indes aber ermahneten ihn die Junger und sprachen: Rabbi, ili! Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, davon wisset ihr nicht. Da sprachen die Junger untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. Saget ihr nicht selber: Es sind noch vier Monden, so kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebet eure Augen auf und sehet in das Feld; denn es ist schon weili zur Ernte; und wer da schneidet, der empfanget Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf daß sich miteinander freuen, der da saet und der da schneidet. Denn hier ist der Spruch wahr: Dieser saet, der andere schneidet. Ich habe euch gesandt zu schneiden, das ihr nicht habt gearbeitet; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit kommen. Es glaubten aber an ihn viel der Samariter aus derselbigen Stadt urn des Weibes Rede willen, welches da zeugete: Er hat mir gesagt alles, was ich getan habe. Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, daß er bei ihnen bliebe. Und er blieb zwei Tage da. Und viel mehr glaubeten urn seines Worts willen und sprachen zum Weibe: Wirglauben nun hinfort nicht urn deiner Rede willen; wir haben selber gehoret und erkannt, daß dieser ist wahrlich Christus, der Welt Heiland. Aber nach zwei Tagen zog er aus von dannen und zog nach Galilaa. Denn er selber, Jesus, zeugete, daß ein Prophet daheim nichts gilt. Da ernun nach Galilaa kam, nahmen ihn die Galilaer auf, die gesehen hatten alles, was erzu Jerusalem auf dem Fest getan hatte. Denn sie waren auch zum Fest kommen. Und Jesus kam abermal gen Kana in Galilaa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht. Und es war ein Konigischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser horete, daß Jesus kam aus Judaa in Galilaa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab kame und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Konigische sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt! Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubete dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkundigten ihm und sprachen: Dein Kind lebet. Da forschete er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm worden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ, ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde ware, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und erglaubete mitseinem ganzen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da eraus Judaa nach Galilaa kam.
Abendgebet — Erste Lesung
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Honor a physician according to your need of him with the honors due to him: For verily the Lord has created him. For from the Most High comes healing; And from the king he shall receive a gift. The skill of the physician shall lift up his head; And in the sight of great men he shall be admired. The Lord created medicines out of the earth; And a prudent man will have no disgust at them. Was not water made sweet with wood, That the virtue thereof might be known? And he gave men skill, That they might be glorified in his marvelous works. With them does he heal a man, And takes away his pain. With these will the apothecary make a confection; And his works shall not be brought to an end; And from him is peace upon the face of the earth. My son, in your sickness be not negligent; But pray to the Lord, and he shall heal you. Put away wrong doing, and order your hands aright, And cleanse your heart from all manner of sin. Give a sweet savor, and a memorial of fine flour; And make fat your offering, as one that is not. Then give place to the physician, for verily the Lord has created him; And let him not go from you, for you have need of him. There is a time when in their very hands is the issue for good. For they also shall beseech the Lord, That he may prosper them in giving relief and in healing for the maintenance of life. He that sins before his Maker, Let him fall into the hands of the physician. My son, let your tears fall over the dead, And as one that suffers grievously begin lamentation; And wind up his body according to his due, And neglect not his burial. Make bitter weeping, and make passionate wailing, And let your mourning be according to his desert, For one day or two, lest you be evil spoken of: And so be comforted for your sorrow. For of sorrow comes death, And sorrow of heart will bow down the strength. In calamity sorrow also remains: And the poor man’s life is grievous to the heart. Give not your heart to sorrow: Put it away, remembering the last end: Forget it not, for there is no returning again: Him you shall not profit, and you will hurt yourself. Remember the sentence upon him; for so also shall your be; Yesterday for me, and today for you. When the dead is at rest, let his remembrance rest; And be comforted for him, when his spirit departs from him. The wisdom of the scribe comes by opportunity of leisure; And he that has little business shall become wise. How shall he become wise that holds the plow, That glories in the shaft of the goad, That drives oxen, and is occupied in their labors, And whose discourse is of the stock of bulls? He will set his heart upon turning his furrows; And his wakefulness is to give his heifers their fodder. So is every craftsman and workmaster, That passes his time by night as by day; They that cut gravings of signets, And his diligence is to make great variety; He will set his heart to preserve likeness in his portraiture, And will be wakeful to finish his work. So is the smith sitting by the anvil, And considering the unwrought iron: The vapor of the fire will waste his flesh; And in the heat of the furnace will he wrestle with his work: The noise of the hammer will be ever in his ear, And his eyes are upon the pattern of the vessel; He will set his heart upon perfecting his works, And And he will be wakeful to adorn them perfectly. So is the potter sitting at his work, And turning the wheel about with his feet, Who is always anxiously set at his work, And all his handywork is by number; He will fashion the clay with his arm, And will bend its strength in front of his feet; He will apply his heart to finish the glazing; And he will be wakeful to make clean the furnace. All these put their trust in their hands; And each becomes wise in his own work. Without these shall not a city be inhabited, And men shall not sojourn nor walk up and down therein. They shall not be sought for in the council of the people, And in the assembly they shall not mount on high; They shall not sit on the seat of the judge, And they shall not understand the covenant of judgement: Neither shall they declare instruction and judgement; And where parables are they shall not be found. But they will maintain the fabric of the world; And in the handywork of their craft is their prayer.
Abendgebet — Zweite Lesung
Weiter, liebe Bruder, betet fur uns, daß das Wort des Herrn laufe und gepreiset werde wie bei euch, und daß wir erloset werden von den unartigen und argen Menschen. Denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. Aber der Herr ist treu; der wird euch starken und bewahren vor dem Argen. Wirversehen uns aberzu euch in dem Herrn, daß ihr tut und tun werdet, was wir euch gebieten. Der Herr aber richte eure Herzen zu der Liebe Gottes und zu der Geduld Christi! Wir gebieten euch aber, liebe Bruder, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, daß ihr euch entziehet von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Satzung, die er von uns empfangen hat. Denn ihrwisset, wie ihr uns sollt nachfolgen. Denn wir sind nicht unordentlich unter euch gewesen, haben auch nicht umsonst das Brot genommen von jemand, sondern mit Arbeit und Muhe Tag und Nacht haben wir gewirket, daß wir nicht jemand unter euch beschwerlich waren; nicht darum, daß wir des nicht Macht haben, sondern daß wir uns selbst zum Vorbilde euch geben, uns nachzufolgen. Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soil auch nicht essen. Denn wir horen, daß etliche unter euch wandeln unordentlich und arbeiten nichts, sondern treiben Vorwitz. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie durch unsern Herrn Jesum Christum, daß sie mit stillem Wesen arbeiten und ihr eigen Brot essen. Ihr aber, liebe Bruder, werdet nicht verdrossen, Gutes zu tun! So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeichnet an durch einen Brief und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde. Doch haltet ihn nicht als einen Feind, sondern vermahnet ihn als einen Bruder. Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allenthalben und auf allerlei Weise. Der Herr sei mit euch alien! Der Gruli mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist das Zeichen in alien Briefen; also schreibe ich. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen. Der erste Brief des Paulus an Timotheus
Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)
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