Bosko

Tageslesungen

Die für den Tag vorgesehenen Schriftlesungen, mit dem vollständigen Text in deiner Sprache. Folge jeden Morgen den täglichen Lesungen deiner Tradition — in der Bosko-App.

Morgengebet — Erste Lesung

Sirach 51

Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.

I will give thanks to you, O Lord, O King, And will praise you, O God my Saviour: I do give thanks to your name: For you were my protector and helper, And did deliver my body out of destruction, And out of the snare of a slanderous tongue, From lips that forge lies, And was my helper before those who stood by; And did deliver me, according to the abundance of your mercy, and greatness of your name, From the gnashings of teeth ready to devour, Out of the hand of such as sought my life, Out of the manifold afflictions which I had; From the choking of a fire on every side, And out of the midst of fire which I kindled not; Out of the depth of the belly of the grave, And from an unclean tongue, And from lying words, The slander of an unrighteous tongue to the king. My soul drew near even to death, And my life was near to the grave beneath. They compassed me on every side, And there was none to help me. I was looking for the succour of men, And it was not. And I remembered your mercy, O Lord, And your working which has been from everlasting, How you deliver those who wait for you, And save them out of the hand of the enemies. And I lifted up my supplication from the earth, And prayed for deliverance from death. I called upon the Lord, the Father of my Lord, That he would not forsake me in the days of affliction, In the time when there was no help against the proud. I will praise your name continually, And will sing praise with thanksgiving; And my supplication was heard: For you saved me from destruction, And delivered me from the evil time: Therefore will I give thanks and praise to you, And bless the name of the Lord. When I was yet young, Or ever I went abroad, I sought wisdom openly in my prayer. Before the temple I asked for her, And I will seek her out even to the end. From her flower as from the ripening grape my heart delighted in her: My foot trod in uprightness, From my youth I tracked her out. I bowed down my ear a little, and received her, And found for myself much instruction. I profited in her: To him that gives me wisdom I will give glory. For I purposed to practice her, And I was zealous for that which is good; And I shall never be put to shame. My soul has wrestled in her, And in my doing I was exact: I spread forth my hands to the heaven above, And bewailed my ignorances of her. I set my soul aright to her, And in pureness I found her. I got me a heart joined with her from the beginning: Therefore shall I not be forsaken. My inward part also was troubled to seek her: Therefore I have gotten a good possession. The Lord gave me a tongue for my reward; And I will praise him therewith. Draw near to me, you⌃ unlearned, And lodge in the house of instruction. Say, wherefore are you⌃ lacking in these things, And your souls are very thirsty? I opened my mouth, and spoke, Get her for yourselves without money. Put your neck under the yoke, And let your soul receive instruction: She is hard at hand to find. Behold with your eyes, How that I laboured but a little, And found for myself much rest. Get you instruction with a great sum of silver, And gain much gold by her. May your soul rejoice in his mercy, And may you⌃ not be put to shame in praising him. Work your work before the time comes, And in his time he will give you your reward.

Morgengebet — Zweite Lesung

Johannes 11

Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha. (Maria aber war, die den Herrn gesalbet hatte mit Salben und seine Füfte getrocknet mit ihrem Haar; derselbigen Bruder Lazarus war krank.) Da sandten seine Schwestern zu ihm und lieften ihm sagen: Herr, siehe, den du liebhast, der liegt krank. Da Jesus das horete, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehret werde. Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun horete, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war. Danach spricht er zu seinen Jungern: Lasset uns wieder nach Judaa ziehen! Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenesmal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen? Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwolf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stoftet sich nicht, denn er siehet das Licht dieser Welt. Wer aber des Nachts wandelt, der stoftet sich, denn es ist kein Licht in ihm. Solches sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schlaft; aber ich gehe hin, daß ich ihn aufwecke. Da sprachen seine Junger: Herr, schlaft er, so wird's besser mit ihm. Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meineten aber, er redete vom leiblichen Schlaf. Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben. Und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubet. Aber lasset uns zu ihm ziehen! Da sprach Thomas, derda genannt ist Zwilling, zu den Jungern: Lasset uns mit ziehen, daß wir mit ihm sterben! Da kam Jesus und fand ihn, daß erschon vier Tage im Grabe gelegen war. (Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei funfzehn Feldweges.) Und viel Juden waren, zu Martha und Maria kommen, sie zu trosten über ihren Bruder. Als Martha nun horete, daß Jesus kommt, gehet sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen. Da sprach Martha zu Jesu: Herr, warestdu hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben; aber ich weift auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soil auferstehen. Martha spricht zu ihm: Ich weift wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jungsten Tage. Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubet, der wird leben, ob er gleich sturbe; und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubest du das? Sie spricht zu ihm: Herr, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen ist. Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und rufet dich. Dieselbige, als sie das horete, stund sie eilend auf und kam zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in den Flecken kommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegenkommen. Die Juden, die bei ihr im Hause waren und trosteten sie, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstund und hinausging, folgten sie ihrnach und sprachen: Sie gehet hin zum Grabe, daß sie daselbst weine. Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füften und sprach zu ihm: Herr, warest du hier gewesen, mein Bruder ware nicht gestorben. Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmete er im Geist und betrubte sich selbst und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh es! Und Jesu gingen die Augen uber. Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt! Etliche aber unterihnen sprachen: Konnte, der dem Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht sturbe? Jesus aber ergrimmete abermal in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft und ein Stein darauf gelegt. Jesus sprach: Hebet den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: Herr, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen. Jesus spricht zu ihr: Hab' ich dir nicht gesagt, so du glauben wurdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen? Da huben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hub seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhoret hast! Doch ich weift, daß du mich allezeit horest, sondern um des Volks willen, das umherstehet, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt. Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchem an Füften und Handen, und sein Angesicht verhullet mit einem Schweifttuch. Jesus spricht zu ihnen: Loset ihn auf und lasset ihn gehen! Viel nun der Juden, die zu Maria kommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn. Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisaern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisaer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viel Zeichen. Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben. So kommen dann die Romer und nehmen uns Land und Leute. Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihrwisset nichts, bedenket auch nichts; es ist uns besser, ein Mensch sterbe fur das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe. Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern, dieweil er desselbigen Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben fur das Volk, und nicht fur das Volk allein, sondern daß er die Kinder Gottes, die zerstreuet waren, zusammenbrachte. Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn toteten. Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wuste in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jungern. Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele hinauf gen Jerusalem aus der Gegend vor Ostern daß sie sich reinigten. Da stunden sie und fragten nach Jesu und redeten miteinander im Tempel: Was dünket euch, dafi er nicht kommt auf das Fest? Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisaer lassen ein Gebot ausgehen, so jemand wulite, wo erware, daß er's anzeigete, daß sie ihn griffen.

Abendgebet — Erste Lesung

Baruch 1

Von diesem Buch gibt es keine gemeinfreie Ausgabe in deiner Sprache, daher wird dieser Abschnitt auf Englisch angezeigt.

These are the words of the book, which Baruch the son of Nerias, the son of Maaseas, the son of Sedekias, the son of Asadias, the son of Helkias, wrote in Babylon, in the fifth year, and in the seventh day of the month, what time as the Chaldeans took Jerusalem, and burned it with fire. And Baruch did read the words of this book in the hearing of Jechonias the son of Joakim king of Judah, and in the hearing of all the people that came to hear the book, and in the hearing of the mighty men, and of the kings’ sons, and in the hearing of the elders, and in the hearing of all the people, from the least to the greatest, even of all those who lived at Babylon by the river Sud. And they wept, and fasted, and prayed before the Lord; they made also a collection of money according to every man’s power: and they sent it to Jerusalem to Joakim the high priest, the son of Helkias, the son of Salom, and to the priests, and to all the people which were found with him at Jerusalem, at the same time when he took the vessels of the house of the Lord, that had been carried out of the temple, to return them into the land of Judah, the tenth day of the month Sivan, namely, silver vessels, which Sedekias the son of Josias king of Judah had made, after that Nabuchodonosor king of Babylon had carried away Jechonias, and the princes, and the captives, and the mighty men, and the people of the land, from Jerusalem, and brought them to Babylon. And they said, Behold, we have sent you money; buy you therefore with the money burnt offerings, and sin offerings, and incense, and prepare an oblation, and offer upon the altar of the Lord our God; and pray for the life of Nabuchodonosor king of Babylon, and for the life of Baltasar his son, that their days may be as the days of heaven above the earth: and the Lord will give us strength, and lighten our eyes, and we shall live under the shadow of Nabuchodonosor king of Babylon, and under the shadow of Baltasar his son, and we shall serve them many days, and find favor in their sight. Pray for us also to the Lord our God, for we have sinned against the Lord our God; and to this day the wrath of the Lord and his indignation is not turned from us. And you⌃ shall read this book which we have sent to you, to make confession in the house of the Lord, upon the day of the feast and on the days of the solemn assembly. And you⌃ shall say, To the Lord our God belongs righteousness, but to us confusion of face, as at this day, to the men of Judah, and to the inhabitants of Jerusalem, and to our kings, and to our princes, and to our priests, and to our prophets, and to our fathers: for that we have sinned before the Lord, and disobeyed him, and have not hearkened to the voice of the Lord our God, to walk in the commandments of the Lord that he has set before us: since the day that the Lord brought our fathers out of the land of Egypt, to this present day, we have been disobedient to the Lord our God, and we have dealt unadvisedly in not hearkening to his voice. Wherefore the plagues clave to us, and the curse, which the Lord commanded Moses his servant to pronounce in the day that he brought our fathers out of the land of Egypt, to give us a land that flows with milk and honey, as at this day. Nevertheless we didn’t listen to the voice of the Lord our God, according to all the words of the prophets, whom he sent to us: but we walked every man in the imagination of his own wicked heart, to serve strange gods, and to do that which is evil in the sight of the Lord our God.

Abendgebet — Zweite Lesung

2. Timotheus 2

So sei nun stark, mein Sohn, durch die Gnade in Christo Jesu! Und was du von mir gehoret hast durch viel Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tuchtig sind, auch andere zu lehren. Leide dich als ein guter Streiter Jesu Christi! Kein Kriegsmann flicht sich in Handel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn angenommen hat. Und sojemand auch kampfet, wird erdoch nicht gekronet, er kampfe denn recht. Es soli aber der Ackermann, der den Acker bauet, der Fruchte am ersten genießen. Merke, was ich sage! Der Herr aber wird dir in alien Dingen Verstand geben. Halt im Gedachtnis Jesum Christum, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium, uber welchem ich leide bis an die Bande als ein Gbeltater. Aber Gottes Wort ist nicht gebunden. Darum dulde ich alles um der Auserwahlten willen, auf daß auch sie die Seligkeit erlangen in Christo Jesu mit ewiger Herrlichkeit. Das ist je gewißlich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mitleben; dulden wir, so werden wir mitherrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen. Glauben wir nicht, so bleibet er treu; er kann sich selbst nicht leugnen. Solches erinnere sie und bezeuge vordem Herrn, daß sie nicht um Worte zanken, welches nichts nütze ist, denn zu verkehren, die da zuhoren. Befleilüge dich, Gott zu erzeigen einen rechtschaffenen, unstraflichen Arbeiter, der da recht teile das Wort der Wahrheit. Des ungeistlichen; losen Geschwatzes entschlage dich; denn es hilft viel zum ungottlichen Wesen. Und ihr Wort frifit um sich wie der Krebs, unter welchen ist Hymenaus und Philetus, welche der Wahrheit gefehlet haben und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehret. Aber der feste Grund Gottes bestehet und hat dieses Siegel: Der Herr kennet die Seinen, und: Es trete ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen Christi nennet. In einem grolien Hause aber sind nicht allein guldene und silberne Gefalie, sondern auch holzerne und irdene und etliche zu Ehren, etliche aberzu Unehren. So nun jemand sich reiniget von solchen Leuten, der wird ein geheiliget Fali sein zu Ehren, dem Hausherrn brauchlich und zu allem guten Werk bereitet. Flieh die Luste der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit alien, die den Herrn anrufen von reinem Herzen. Aber der torichten und unnützen Fragen entschlage dich; denn du weißt, daß sie nur Zank gebaren. Ein Knecht aber des Herrn soil nicht zankisch sein, sondern freundlich gegen jedermann, lehrhaftig, der die Bosen tragen kann mit Sanftmut und strafe die Widerspenstigen, ob ihnen Gott dermaleinst Buße gabe die Wahrheit zu erkennen, und wieder nuchtern wurden aus des Teufels Strick, von dem sie gefangen sind zu seinem Willen.

Die Lesungen folgen dem Book of Common Prayer von 1662 (gemeinfrei). Der Text der Heiligen Schrift ist gemeinfrei. (Luther Bibel)

Tageslesungen, jeden Morgen

In Bosko warten die Lesungen des Tages jeden Morgen auf dich — markiere jede als gelesen, damit du nie den Überblick verlierst, lies sie in einer von 30 Übersetzungen und verweile bei einer kurzen Betrachtung. Die Tageslesungen deiner Tradition — nachverfolgt und immer griffbereit.