Bosko

Today's Readings

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Epistle

Philippians 2:5-11

Ein jeglicher sei gesinnet, wie Jesus Christus auch war, welcher, ob er wohl in gottlicher Gestalt war, hielt er's nicht fur einen Raub, Gott gleich sein, sondern entauüerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebarden als ein Mensch erfunden, erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhohet und hat ihm einen Namen gegeben, der uber alle Namen ist, daü in dem Namen Jesu sich beugen sollen alle derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dafi Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes des Vaters.]

Gospel

Matthew 26:36-75;27:1-60

Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hof, der hieli Gethsemane, und sprach zu seinen Jungern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete. Und nahm zu sich Petrus und die zwei Sohne des Zebedaus und fing an zu trauern und zu zagen. Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrubt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir! Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's moglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst. Und er kam zu seinen Jungern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konnet ihr denn nicht eine Stunde mit mirwachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet. Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Zum andernmal ging erwieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht moglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn; so geschehe dein Wille. Und er kam und fand sie abermal schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs. Und er ließ sie und ging abermal hin und betete zum drittenmal und redete dieselbigen Worte. Da kam erzu seinen Jungern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sunder Hande uberantwortet wird. Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrat! Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwolfen einer, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Altesten des Volks. Und der Verrater hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet. Und alsbald trat er zu Jesu und sprach: Gegrußet seiest du, Rabbi! und kussete ihn. Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du kommen? Da traten sie hinzu und legten die Hande an Jesum und griffen ihn. Und siehe, einer aus denen, die mit Jesu waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohrab. Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort; denn wer das Schwert nimmt, der soil durchs Schwert umkommen. Oder meinest du, daß ich nicht konnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwolf Legionen Engel? Wie würde aber die Schrift erfullet? Es mull also gehen. Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen als zu einem Morder mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fahen; bin ich doch taglich gesessen bei euch und habe gelehret im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen. Aber das ist alles geschehen, daß erfullet würden die Schriften der Propheten. Da verlielien ihn alle Junger und flohen. Die aber Jesum gegriffen hatten, fuhreten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, dahin die Schriftgelehrten und Altesten sich versammelt hatten. Petrus aber folgte ihm nach von feme bis in den Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, auf daß er sahe, wo es hinaus wollte. Die Hohenpriester aber und Altesten und der ganze Rat suchten falsch Zeugnis wider Jesum, auf daß sie ihn toteten, und fanden keins. Und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch keins. Zuletzt traten herzu zwei falsche Zeugen und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in dreien Tagen denselben bauen. Und der Hohepriester stund auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen? Aber Jesus schwieg stille. Und der Hohepriester antwortete und sprach zu ihm: Ich beschwore dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagest, ob du seiest Christus, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an wird's geschehen, daß ihr sehen werdet des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels. Da zerrili der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelastert; was bedurfen wirweiter Zeugnis? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslasterung gehort. Was dünkt euch? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. Da speieten sie aus in sein Angesicht und schlugen ihn mit Fausten. Etliche aber schlugen ihn ins Angesicht und sprachen: Weissage uns, Christe, wer ist's, der dich schlug? Petrus aber sali draulien im Palast. Und es trat zu ihm eine Magd und sprach: Und du warest auch mit dem Jesu aus Galilaa. Er leugnete aber vor ihnen alien und sprach: Ich weili nicht, was du sagest. Als er aber zur Tür hinausging, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesu von Nazareth. Und er leugnete abermal und schwur dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Und fiber eine kleine Weile traten hinzu, die da stunden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich, du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrat dich. Da hub er an sich zu verfluchen und zu schworen: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krahete der Hahn. Da dachte Petrus an die Worte Jesu, da er zu ihm sagte: Ehe der Hahn krahen wird, wirst du mich dreimal verleugnen. Und ging hinaus und weinte bitterlich. Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Altesten des Volks einen Rat fiber Jesum, daß sie ihn toteten. Und banden ihn, fuhreten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontius Pilatus. Da das sah Judas, der ihn verraten hatte, daß er verdammt war zum Tode, gereuete es ihn und brachte herwieder die dreilüg Silberlinge den Hohenpriestern und den Altesten und sprach: Ich habe fibel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe. Sie sprachen: Was gehet uns das an? Da siehe du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hub sich davon, ging hin und erhangte sich selbst. Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie hielten aber einen Rat und kauften einen Topfersacker darum zum Begrabnis der Pilger. Daher ist derselbige Acker genannt der Blutacker bis auf den heutigen Tag. Da ist erfullet, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: Sie haben genommen dreilüg Silberlinge, damit bezahletward der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel, und haben sie gegeben urn einen Topfersacker, als mir der Herr befohlen hat. Jesus aber stund vor dem Landpfleger. Und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Bist du der Juden Konig? Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es. Und da er verklagt ward von den Hohenpriestern und Altesten, antwortete er nichts. Da sprach Pilatus zu ihm: Horest du nicht, wie hart sie dich verklagen? Und er antwortete ihm nicht auf ein Wort, also daß sich auch der Landpfleger sehr verwunderte. Auf das Fest aber hatte der Landpfleger die Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten. Er hatte aber zu der Zeit einen Gefangenen, einen sonderlichen vor andern, der hiefi Barabbas. Und da sie versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr, dafi ich euch losgebe, Barabbas Oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei Christus? Denn erwulltewohl, daßsie ihn aus Neid uberantwortet hatten. Und da er auf dem Richterstuhl sali, schickte sein Weib zu ihm und lieli ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum von seinetwegen. Aber die Hohenpriester und die Altesten uberredeten das Volk, dafi sie urn Barabbas bitten sollten und Jesum umbrachten. Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen: Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soil losgeben? Sie sprachen: Barabbas. Pilatus sprach zu ihnen: Was soil ich denn machen mit Jesu, von dem gesagt wird, er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß, ihn kreuzigen! Der Landpfleger sagte: Was hat er denn Ubels getan? Sie schrieen aber noch mehr und sprachen: Laß ihn kreuzigen! Da aber Pilatus sah, daß, er nichts schaffete, sondern daß ein viel großer Getummel ward, nahm er Wasser und wusch die Hande vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten; sehet ihrzu! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme uber uns und uber unsere Kinder! Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesum ließ er geißeln und uberantwortete ihn, daß er gekreuziget wurde. Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesum zu sich in das Richthaus und sammelten uber ihn die ganze Schar. Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Kniee vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrußet seiest du, der Juden Konig! Und speieten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt. Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führeten ihn hin, daß sie ihn kreuzigten. Und indem sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, daß er ihm sein Kreuz trug. Und da sie an die Statte kamen mit Namen Golgatha, das ist verdeutschet Schadelstatte, gaben sie ihm Essig zu trinken, mit Galle vermischt; und da el's schmeckte, wollte er nicht trinken. Da sie ihn aber gekreuziget hatten, teilten sie seine Kleider und warfen das Los darum, auf daß erfullet wurde, was gesagt ist durch den Propheten: Sie haben meine Kleider unter sich geteilet und uber mein Gewand haben sie das Los geworfen. Und sie saßen allda und huteten sein. Und oben zu seinen Haupten hefteten sie die Ursache seines Todes beschrieben, namlich: Dies ist Jesus, der Juden Konig. Und da wurden zwei Morder mit ihm gekreuziget, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorubergingen, lasterten ihn und schuttelten ihre Kopfe und sprachen: Der du den Tempel Gottes zerbrichst und bauest ihn in dreien Tagen, hilf dir selber! Bist du Gottes Sohn, so steig herab vom Kreuz. Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Altesten und sprachen: Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er der Konig Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertraut, der erlose ihn nun, lustet’s ihn; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Desgleichen schmaheten ihn auch die Morder, die mit ihm gekreuziget waren. Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis uber das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und urn die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die da stunden, da sie das horeten, sprachen sie: Der ruft den Elia. Und bald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllete ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und trankte ihn. Die andern aber sprachen: Halt, laß sehen, ob Elia komme und ihm helfe! Aber Jesus schrie abermal laut und verschied. Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stucke, von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebete, und die Felsen zerrissen, und die Graber taten sich auf, und stunden auf viel Leiber der Heiligen, die da schliefen, und gingen aus den Grabern nach seiner Auferstehung und kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahreten Jesum, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen! Und es waren viel Weiber da, die von feme zusahen, die da Jesu waren nachgefolget aus Galilaa und hatten ihm gedienet, unter welchen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Joses, und die Mutter der Kinder des Zebedaus. Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieli Joseph, welcher auch ein Junger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn urn den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben. Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in eine reine Leinwand. Und legte ihn in sein eigen neu Grab, welches er hatte lassen in einen Felsen hauen, und walzte einen graven Stein vor die Tur des Grabes und ging davon.

Readings follow the 1962 Roman Missal (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)

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