Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Ruth 2

Es war auch ein Mann, der Naemi Mannes Freund, von dem Geschlecht Elimelechs, mit Namen Boas, der war ein weidlicher Mann. Und Ruth, die Moabitin, sprach zu Naemi: Lad mich aufs Feld gehen und Ahren auflesen, dem nach, vor dem ich Gnade finde. Sie aber sprach zu ihr: Gehe hin, meine Tochter! Sie ging hin, kam und las auf, den Schnittern nach, auf dem Felde. Und es begab sich eben, dad dasselbe Feld war des Boas, der von dem Geschlecht Elimelechs war. Und siehe, Boas kam eben von Bethlehem und sprach zu den Schnittern: Der HERR mit euch! Sie antworteten: Der HERR segne dich! Und Boas sprach zu seinem Knaben, der über die Schnitter gestellet war: Wes ist die Dime? Der Knabe, der über die Schnitter gestellet war, antwortete und sprach: Es ist die Dime, die Moabitin, die mit Naemi wiederkommen ist von der Moabiter Lande. Denn sie sprach: Lieber, lad mich auflesen und sammeln unterden Garben, den Schnittern nach; und ist also kommen und da gestanden von Morgen an bis her und bleibt wenig daheim. Da sprach Boas zu Ruth: Horest du es, meine Tochter? Du solist nicht gehen auf einen andern Acker aufzulesen; und gehe auch nicht von hinnen, sondern halte dich zu meinen Dirnen; und siehe, wo sie schneiden im Felde, da gehe ihnen nach. Ich habe meinem Knaben geboten, dad dich niemand antaste. Und so dich durstet, so gehe hin zu dem Gefad und trinke, da meine Knaben schopfen. Da fiel sie auf ihr Angesicht und betete an zur Erde und sprach zu ihm: Womit habe ich die Gnade funden vor deinen Augen, daß du mich erkennest, die ich doch fremd bin? Boas antwortete und sprach zu ihr: Es ist mir angesagt alles, was du getan hast an deiner Schwieger nach deines Mannes Tode: daß du verlassen hast deinen Vater und deine Mutter und dein Vaterland und bist zu einem Volk gezogen, das du zuvor nicht kanntest. Der HERR vergelte dir deine Tat; und müsse dein Lohn vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu welchem du kommen bist, dafi du unter seinen Flugeln Zuversicht hattest. Sie sprach: Laft mich Gnade vor deinen Augen finden, mein HERR; denn du hast mich getrostet und deine Magd freundlich angesprochen, so ich doch nicht bin als deiner Magde eine. Boas sprach zu ihr: Wenn's Essenszeit ist, so mache dich hie herzu und ift des Brots und tunke deinen Bissen in den Essig. Und sie setzte sich zur Seite der Schnitter. Er aber legte ihr Sangen vor; und sie aft und ward satt und lieft uber. Und da sie sich aufmachte zu lesen, gebot Boas seinen Knaben und sprach: Lasset sie auch zwischen den Garben lesen und beschamet sie nicht! Auch von den Haufen lasset uberbleiben und lasset liegen, daß sie es auflese; und niemand schelte sie drum. Also las sie auf dem Felde bis zum Abend und schlug es aus, was sie aufgelesen hatte; und es war bei einem Epha Gerste. Und sie hub es auf und kam in die Stadt. Und ihre Schwieger sah es, was sie gelesen hatte. Da zog sie hervor und gab ihr, was ihr ubriggeblieben war, davon sie satt war worden. Da sprach ihre Schwieger zu ihr: Wo hast du heute gelesen, und wo hast du gearbeitet? Gesegnet sei, der dich erkannt hat! Sie aber sagte es ihrer Schwieger, bei wem sie gearbeitet hatte, und sprach: Der Mann, bei dem ich heute gearbeitet habe, heiftt Boas. Naemi aber sprach zu ihrer Schnur: Gesegnet sei er dem HERRN, denn er hat seine Barmherzigkeit nicht gelassen, beide an den Lebendigen und an den Toten. Und Naemi sprach zu ihr: Der Mann gehoret uns zu und ist unser Erbe. Ruth, die Moabitin, sprach: Er sprach auch das zu mir: Du sollst dich zu meinen Knaben halten, bis sie mir alles eingeerntet haben. Naemi sprach zu Ruth, ihrer Schnur: Es ist besser, meine Tochter, daß du mit seinen Dirnen ausgehest, auf daß nicht jemand dir dreinrede auf einem andern Acker. Also hielt sie sich zu den Dirnen Boas, daß sie las, bis daß die Gerstenernte und Weizenernte aus war. Und kam wieder zu ihrer Schwieger.

Responsorial Psalm

Psalm 41

Ein Psalm Davids, vorzusingen. Wohi dem, der sich des Durftigen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bosen Zeit. Der HERR wird ihn bewahren und beim Leben erhalten und ihm lassen wohlgehen auf Erden und nicht geben in seiner Feinde Willen. Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Siechbette; du hilfst ihm von aller seiner Krankheit. Ich sprach: HERR, sei mir gnadig, heile meine Seele; denn ich habe an dir gesündiget. Meine Feinde reden Arges wider mich: Wann wird er sterben und sein Name vergehen? Sie kommen, daß sie schauen, und meinen's doch nicht von Herzen, sondern suchen etwas, daß sie lastern mogen, gehen hin und tragen's aus. Alle, die mich hassen, raunen miteinander wider mich und denken Boses über mich. Sie haben ein Bubenstuck über mich beschlossen: Wenn er liegt, soli er nicht wieder aufstehen! Auch mein Freund, dem ich mich vertrauete, der mein Brot ali, tritt mich unter die Futie. Du aber, HERR, sei mir gnadig und hilf mir auf, so will ich sie bezahlen. Dabei merke ich, dati du Gefallen an mir hast, daß mein Feind über mich nicht jauchzen wird. Mich aber erhaltst du urn meiner Frommigkeit willen und stellest mich vor dein Angesicht ewiglich. Gelobtsei der HERR, der Gott Israels, von nun an bis in Ewigkeit! Amen, Amen.

Second Reading

I Corinthians 16

Von der Steuer aber, die den Heiligen geschieht, wie ich den Gemeinden in Galatien geordnet habe, also tut auch ihr. Auf je der Sabbate einen lege bei sich selbst ein jeglicher unter euch und sammle, was ihn gut dunkt, auf daß nicht, wenn ich komme, dann allererst die Steuer zu sammeln sei. Wenn ich aber darkommen bin, welche ihr durch Briefe dafür ansehet, die will ich senden, daß sie hinbringen eure Wohltat gen Jerusalem. So es aber wert ist, daß ich auch hinreise, sollen sie mit mir reisen. Ich will aber zu euch kommen, wenn ich durch Mazedonien ziehe; denn durch Mazedonien werde ich ziehen. Bei euch aber werde ich vielleicht bleiben Oder auch wintern, auf daß ihr mich geleitet, wo ich hinziehen werde. Ich will euch jetzt nicht sehen im Voruberziehen; denn ich hoffe, ich wolle etliche Zeit bei euch bleiben, so es der Herr zulaßt. Ich werde aberzu Ephesus bleiben bis Pfingsten. Denn mir ist eine große Tur aufgetan, die viele Frucht wirket, und sind viel Widerwartige da. So Timotheus kommt, so sehet zu, daß erohne Furcht bei euch sei; denn er treibet auch das Werk des Herm wie ich. Daß ihn nun nichtjemand verachte! Geleitet ihn aber im Frieden, daß er zu mir komme; denn ich warte sein mit den Brudern. Von Apollos, dem Bruder, aberwisset, da(S ich ihn sehrviel ermahnet habe, daß erzu euch kame mit den Brudern, und eswarallerdinge sein Wille nicht, daß er jetzt kame; er wird aber kommen, wenn es ihm gelegen sein wird. Wachet, stehet im Glauben, seid mannlich und seid stark! Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen. Ich ermahne euch aber, liebe Bruder, ihr kennet das Haus Stephanas, daß sie sind die Erstlinge in Achaja und haben sich selbst verordnet zum Dienstden Heiligen, auf daß auch ihr solchen untertan seietund alien, die mitwirken und arbeiten. Ich freue mich uber die Zukunft Stephanas und Fortunatus und Achaicus; denn wo ich euer Mangel hatte, das haben sie erstattet. Sie haben erquicket meinen und euren Geist. Erkennet, die solche sind! Esgrußen euch die Gemeinden in Asien. Es grüßen euch sehr in dem Herm Aquila und Priscilla samt der Gemeinde in ihrem Hause. Es grußen euch alle Bruder. Grußet euch untereinander mit dem heiligen Kuß. Ich, Paulus, gruße euch mit meiner Hand. So jemand den Herm Jesum Christum nicht liebhat, der sei Anathema, Maharam Motha. Die Gnade des Herrn Jesu Christi sei mit euch! Meine Liebe sei mit euch alien in Christo Jesu! Amen. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther

Gospel

Matthew 5

Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich, und seine Junger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrete sie und sprach: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getrostet werden. Selig sind die Sanftmutigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und durstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gottschauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heilien. Selig sind, die urn Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen urn meinetwillen schmahen und verfolgen und reden allerlei Ubles wider euch, so sie daran lugen. Seid frohlich und getrost, es wird euch im Himmel wohl belohnt werden! Denn also haben sie verfolget die Propheten, die vor euch gewesen sind. Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soil man salzen? Es ist zu nichts hinfort nutze, denn daß man es hinausschutte und lasse es die Leute zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es mag die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter, so leuchtet es denen alien, die im Hause sind. Also lasset euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Ihr sollt nicht wahnen, daß ich kommen bin, das Gesetz Oder die Propheten aufzulosen. Ich bin nicht kommen aufzulosen, sondern zu erfullen. Denn ich sage euch: Wahrlich, bis daß Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Wer nun eins von diesen kleinsten Geboten aufloset und lehret die Leute also, der wird der Kleinste heilien im Himmelreich; wer es aber tut und lehret, der wird groli heilien im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser denn der Schriftgelehrten und Pharisaer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehoret, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht toten; wer aber totet, der soil des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zurnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des hollischen Feuers schuldig. Darum wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laft allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versohne dich mitdeinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sei willfertig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf dafi dich der Widersacher nicht dermaleinst uberantworte dem Richter, und der Richter uberantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir: Wahrlich, du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest. Ihr habt gehoret, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansiehet, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Argert dich aber dein rechtes Auge; so reift es aus und wirfs von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Holle geworfen werde. Argert dich deine rechte Hand, so haue sie ab, und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Holle geworfen werde. Es ist auch gesagt: Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soil ihrgeben einen Scheidebrief. Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn urn Ehebruch), der macht, daß sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freiet, der bricht die Ehe. Ihr habt weiter gehort, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten. Ich aber sage euch, daß ihr allerdinge nicht schworen sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Fuße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie isteines groften Konigs Stadt. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schworen; denn du vermagst nicht ein einiges Haarweift Oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein; was daruber ist, das ist vom Ubel. Ihr habt gehort, dafi da gesagt ist: Auge urn Auge, Zahn urn Zahn. Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Ubel, sondern so dirjemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laft auch den Mantel. Und so dich jemand notiget eine Meile, so gehe mit ihm zwo. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will. Ihr habt gehort, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nachsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tutwohl denen, die euch hassen, bittet fur die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel Denn er laftt seine Sonne aufgehen uber die Bosen und uber die Guten und lasset regnen uber Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr fur Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zollner? Und so ihr euch nur zu euren Brudern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zollner auch also? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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