Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Hosea 1

Dies ist das Wort des HERRN, das geschehen ist zu Hosea, dem Sohn Beheris, zur Zeit Usias, Jothams, Ahas und Hiskias, der Konige Judas, und zu der Zeit Jerobeams, des Sohns Joas, des Konigs Israels. Und da der HERR anting zu reden durch Hosea, sprach erzu ihm: Gehe hin und nimm ein Hurenweib und Hurenkinder; denn das Land lauft vom HERRN der Hurerei nach. Und erging hin und nahm Gomer, die Tochter Diblaims, welche ward schwanger und gebar ihm einen Sohn. Und der HERR sprach zu ihm: Heiße ihn Jesreel; denn es ist noch um eine kleine Zeit, so will ich die Blutschulden in Jesreel heimsuchen uber das Haus Jehu und will's mit dem Konigreich des Hauses Israel ein Ende machen. Zur selbigen Zeit will ich den Bogen Israels zerbrechen im Tal Jesreel. Und sie ward abermal schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Hei Ee sie Lo-Ryhamo; denn ich will mich nicht mehr uber das Haus Israel erbarmen, sondern ich will sie wegwerfen. Doch will ich mich erbarmen uber das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert, Streit, Roli Oder Reiter. Und da sie hatte Lo-Ryhamo entwohnet, ward sie wieder schwanger und gebar einen Sohn. Und er sprach: Heil Le ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein.

Responsorial Psalm

Psalm 44

Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen, Gott, wir haben mit unsern Ohren gehoret, unsere Vater haben uns erzahlet, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters. Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Volker verderbet, aber sie hast du ausgebreitet. Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen. Gott, du bist derselbe mein Konig, der du Jakob Hilfe verheiftest. Durch dich wollen wir unsere Feinde zerstoften; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen. Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen, sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machest zuschanden, die uns hassen. Wir wollen taglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. Sela. Warum verstoftest du uns denn nun und lassest uns zuschanden werden und zeuchst nicht aus unter unserm Heer? Du lassest uns fliehen vor unserm Feinde, daß uns berauben, die uns hassen. Du lassest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden. Du verkaufest dein Volk umsonst und nimmst nichts drum. Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die urn uns her sind. Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden, und daß die Volker das Haupt uber uns schutteln. Taglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Schande, daß ich die Schander und Lasterer horen und die Feinde und Rachgierigen sehen muft. Dies alles ist uber uns kommen, und haben doch dein nicht vergessen, noch untreulich in deinem Bunde gehandelt; unser Herz ist nicht abgefallen, noch unser Gang gewichen von deinem Wege, daß du uns so zerschlagest unter den Drachen und bedeckest uns mit Finsternis. Wenn wir des Namens unsers Gottes vergessen hatten und unsere Hande aufgehoben zum fremden Gott, das mochte Gottwohl finden; nun kenneterja unsers Herzens Grund. Denn wir werden ja urn deinetwillen taglich erwürget und sind geachtet wie Schlachtschafe. Erwecke dich, HERR, warum schlafst du? Wache auf und verstofte uns nicht so gar! Warum verbirgest du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und Dranges? Denn unsere Seele ist gebeuget zur Erde; unser Bauch klebet am Erdboden. Mache dich auf, hilf uns und erlose uns urn deiner Gutewillen!

Second Reading

Ephesians 3

Derhalben ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu fur euch Heiden, nachdem ihr gehoret habt von dem Amt der Gnade Gottes, die mir an euch gegeben ist, daß mir ist kund worden dieses Geheimnis durch Offenbarung, wie ich droben aufs kurzeste geschrieben habe, daran ihr, so ihr's leset, merken konnet meinen Verstand an dem Geheimnis Christi, welches nicht kundgetan ist in den vorigen Zeiten den Menschenkindern, als es nun offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist, namlich daß die Heiden Miterben seien und mit eingeleibet und Mitgenossen seiner Verheiftung in Christo durch das Evangelium, des ich ein Diener worden bin nach der Gabe aus der Gnade Gottes, die mir nach seiner machtigen Kraft gegeben ist: mir, dem allergeringsten unter alien Heiligen, ist gegeben diese Gnade, unter den Heiden zu verkundigen den unausforschlichen Reichtum Christi und zu erleuchten jedermann, welche da sei die Gemeinschaft des Geheimnisses, das von der Welt her in Gott verborgen gewesen ist, der alle Dinge geschaffen hat durch Jesum Christum, auf daß jetzt kund wurde den Furstentumern und Herrschaften in dem Himmel an der Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes nach dem Vorsatz von der Welt her, welche er beweiset hat in Christo Jesu, unserm Herrn, durch welchen wir haben Freudigkeit und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn. Darum bitte ich, daß ihr nicht mude werdet urn meiner Trubsal willen, die ich fur euch leide, welche euch eine Ehre sind. Derhalben beuge ich meine Kniee gegen den Vater unsers Herrn Jesu Christi, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heiftt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, und Christum zu wohnen durch den Glauben in euren Herzen, und durch die Liebe eingewurzelt und gegrundet zu werden, auf daß ihr begreifen moget mit alien Heiligen, welches da sei die Breite und die Lange und die Tiefe und die Hohe, auch erkennen, daß Christum liebhaben viel besser ist denn alles Wissen, auf daß ihr erfullet werdet mit allerlei Gottesfulle. Dem aber, der überschwenglich tun kann uber alles, was wir bitten Oder verstehen, nach der Kraft, die da in uns wirket, dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Gospel

Luke 6

Und es begab sich an einem Sabbat, daß er durchs Getreide ging; und seine Junger rauften Ahren aus und alien und rieben sie mit den Handen. Etüche aber der Pharisaer sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was sich nicht ziemet zu tun an den Sabbaten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht das gelesen, was David tat, da ihn hungerte, und die mit ihm waren: wie er zum Hause Gottes einging und nahm die Schaubrote und ali und gab auch denen, die mit ihm waren, die doch niemand durfte essen ohne die Priester alleine? Und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist ein Herr auch des Sabbats. Es geschah aber auf einen andern Sabbat, daß er ging in die Schule und lehrete. Und da war ein Mensch, des rechte Hand war verdorret. Aber die Schriftgelehrten und Pharisaer hielten auf ihn, ob er auch heilen wurde am Sabbat, auf daß sie eine Sache wider ihn fanden. Er aber merkete ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der durren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stund auf und trat dahin. Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemet sich zu tun an den Sabbaten, Gutes Oder Boses, das Leben erhalten Oder verderben? Und ersah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke aus deine Hand! Und er tat's. Da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere. Sie aber wurden ganz unsinnig und beredeten sich miteinander, was sie ihm tun wollten. Es begab sich aber zu der Zeit, daß er ging auf einen Berg, zu beten; und er blieb uber Nacht in dem Gebet zu Gott. Und da es Tag ward, riefer seine Jünger und erwahlete ihrer zwolf, welche er auch Apostel nannte: Simon, welchen er Petrus nannte, und Andreas, seinen Bruder, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomaus, Matthaus und Thomas, Jakobus, des Alphaus Sohn, Simon, genannt Zelotes, Judas, des Jakobus Sohn, und Judas Ischariot, den Verrater. Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde, und der Haufe seiner Junger und eine grofie Menge des Volks von allem judischen Lande und Jerusalem und Tyrus und Sidon, am Meer gelegen, die da kommen waren, ihn zu horen, und daß sie geheilet wurden von ihren Seuchen, und die von unsaubern Geistern umgetrieben wurden, die wurden gesund. Und alles Volk begehrete, ihn anzurühren, denn es ging Kraft von ihm; und heilete sie alle. Und er hub seine Augen auf uber seine Junger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollet satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weinet; denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren Namen als einen boshaftigen urn des Menschensohns willen. Freuet euch alsdann und hupfet; denn siehe, euer Lohn ist groü im Himmel. Desgleichen taten ihre Vater den Propheten auch. Aber dagegen wehe euch Reichen! denn ihr habt euren Trost dahin. Wehe euch, die ihr voil seid! denn euch wird hungern. Wehe euch, die ihr hier lachet! denn ihr werdet weinen und heulen. Wehe euch, wenn euch jedermann wohl redet! Desgleichen taten ihre Vater den falschen Propheten auch: Aber ich sage euch, die ihr zuhoret: Liebet eure Feinde; tutdenen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen; bittet fur die, so euch beleidigen. Und wer dich schlagt auf einen Backen, dem biete den andern auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, da fordere es nicht wieder. Und wie ihr wollet, daü euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. Und so ihr liebet, die euch lieben, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder lieben auch ihre Liebhaber. Und wenn ihr euren Wohltatern wohl tut, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder tun dasselbige auch. Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was Danks habt ihr davon? Denn die Sunder leihen den Sundern auch, auf daü sie Gleiches wieder nehmen. Doch aber liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, daü ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groü sein, und werdet Kinder des Allerhochsten sein. Denn er ist gütig über die Undankbaren und Boshaftigen. Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr auch nicht verdammet. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voil, gedrückt, gerüttelt und uberflussig Mali wird man in euren Schofi geben; denn eben mit dem Mali, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Junger ist nicht über seinen Meister; wenn der Junger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehest du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder! Ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehest selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler! Zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, daü du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest. Denn es ist kein guter Baum, derfaule Frucht trage, und kein fauler Baum, der gute Frucht trage. Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man lieset nicht Feigen von den Dornen auch so lieset man nicht Trauben von den Hecken. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein boshaftiger Mensch bringt Boses hervor aus dem bosen Schatz. seines Herzens. Denn wes das Herz voil ist, des gehet der Mund über. Was heiliet ihr mich aber Herr, Herr, und tut nicht, was ich euch sage? Wer zu mir kommt und horet meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist. Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus bauete und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewasser kam, da rili der Strom zum Hause zu und mochte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegrundet. Wer aber horet und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, derein Haus bauete auf die Erde ohne Grund; und der Strom rüi zu ihm zu, und es fiel bald, und das Haus gewann einen großen Rifi.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

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