Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Hosea 4
Horet, ihr Kinder Israel, des HERRN Wort; denn der HERR hat Ursach, zu schelten, die im Lande wohnen. Denn es ist keine Treue, keine Liebe, kein Wort Gottes im Lande, sondern Gotteslastern, Lugen, Morden, Stehlen und Ehebrechen hat uberhandgenommen, und kommt eine Blutschuld nach der andern. Darum wird das Land jammerlich stehen und alien Einwohnern ubel gehen; denn es werden auch die Tiere auf dem Felde und die Vogel unter dem Himmel und die Fische im Meer weggeraffet werden. Doch man darf nicht schelten, noch jemand strafen; denn mein Volk ist wie die, so die Priester schelten. Darum sollst du bei Tage fallen, und der Prophet des Nachts neben dir fallen; also will ich deine Mutter hinrichten. Mein Volk ist dahin, darum daü es nicht lernen will. Denn du verwirfst Gottes Wort, darum will ich dich auch verwerfen, daß du nicht mein Priester sein sollst. Du vergissest des Gesetzes deines Gottes, darum will ich auch deiner Kinder vergessen. Je mehr ihrer wird, je mehr sie wider mich sundigen; darum will ich ihre Ehre zuschanden machen. Sie fressen die Sundopfer meines Volks und sind begierig nach ihren Sünden. Darum soil es dem Volk gleichwie dem Priester gehen; denn ich will ihr Tun heimsuchen und ihnen vergelten, wie sie verdienen, daß sie werden essen und nicht satt werden, Hurerei treiben, und soil ihnen nicht gelingen, darum daß sie den HERRN verlassen haben und ihn nicht achten. Hurerei, Wein und Most machen toll. Mein Volkfragt sein Holz, und sein Stab soil ihm predigen; denn der Hurereigeist verfuhret sie, daß sie wider ihren Gott Hurerei treiben. Oben auf den Bergen opfern sie und auf den Hügeln rauchern sie, unter den Eichen, Linden und Buchen; denn die haben feine Schatten. Darum werden eure Tochter auch zu Huren und eure Braute zu Ehebrecherinnen werden. Und ich will's auch nicht wehren, wenn eure Tochter und Braute geschandet und zu Huren werden, weil ihr einen andern Gottesdienst anrichtet mit den Huren und opfert mit den Bubinnen. Denn das torichte Volk will geschlagen sein. Willstdu, Israel, ja huren, daß sich doch nur Juda nicht auch verschulde! Gehet nicht hin gen Gilgal und kommet nicht hinauf gen Beth-Aven und schworet nicht: So wahr der HERR lebet! Denn Israel lauftwie eine tolle Kuh, so wird sie auch der HERR weiden lassen wie ein Lamm in der Irre. Denn Ephraim hat sich zu den Gotzen gestellet; so lali ihn hinfahren! Sie haben sich in die Schwelgerei und Hurerei gegeben; ihre Herren haben Lust dazu, daß sie Schande anrichten. Der Wind mitseinen Flügeln wird siegebunden treiben und müssen uber ihrem Opfer zuschanden werden.
Responsorial Psalm
Psalm 47
Ein Psalm, vorzusingen, der Kinder Korah. Frohlocket mit Handen, alle Volker, und jauchzet Gott mit frbhlichem Schall! Denn der HERR, der Allerhochste, ist erschrecklich, ein grower Konig auf dem ganzen Erdboden. Er wird die Volker unter uns zwingen und die Leute unter unsere Fülie. Er erwahlet uns zum Erbteil, die Herrlichkeit Jakobs, den er liebet. Sela. Gott fahret auf mit Jauchzen und der HERR mit heller Posaune. Lobsinget, lobsinget Gott; lobsinget, lobsinget unserm Konige! Denn Gott ist Konig auf dem ganzen Erdboden; lobsinget ihm kluglich! Gott ist Konig uber die Heiden; Gott sitzt auf seinem heiligen Stuhl. Die Fursten unter den Volkern sind versammelt zu einem Volk dem Gott Abrahams; denn Gott ist sehr erhohet bei den Schilden auf Erden.
Second Reading
Ephesians 6
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herm; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter; das ist das erste Gebot, das Verheifiung hat: Auf daß dir's wohl gehe, und du lange lebest auf Erden. Und ihr Vater, reizet eure Kinder nicht zum Zorn, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herm. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfaltigkeit eures Herzens, als Christo; nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi, daß ihr solchen Willen Gottes tut von Herzen, mitgutem Willen. Lasset euch dunken, daß ihr dem Herm dienet und nicht den Menschen; und wisset, was ein jeglicher Gutes tun wird, das wird er von dem Herm empfangen, er sei ein Knecht Oder ein Freier. Und ihr Herren, tut auch dasselbige gegen sie und lasset das Drauen; und wisset, daß auch euer Herr im Himmel ist, und ist bei ihm kein Ansehen der Person. Zuletzt meine Bruder, seid stark in dem Herm und in der Macht seiner Starke! Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen konnet gegen die listigen Anlaufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kampfen, sondern mit Fursten und Gewaltigen, namlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bosen Geistern unter dem Himmel. Urn deswillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf da(S ihr an dem bosen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten moget. So stehet nun, umgurtet an euren Lenden mit Wahrheit und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor alien Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr ausloschen konnt alle feurigen Pfeile des Bosewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Und betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist und wachet dazu mit allem Anhalten und Flehen fur alle Heiligen und fur mich, auf daß mir gegeben werde das Wort mit freudigem Auftun meines Mundes, daß ich moge kundmachen das Geheimnis des Evangeliums, welches Bote ich bin in der Kette, auf daß ich darinnen freudig handeln moge und reden, wie sich's gebuhrt. Auf daß aber ihr auch wisset, wie es urn mich stehet, und was ich schaffe, wird's euch alles kundtun Tychikus, mein lieber Bruder und getreuer Diener in dem Herrn welchen ich gesandt habe zu euch urn desselbigenwillen, daß ihr erfahret, wie es urn mich stehet, und daß er eure Herzen troste. Friede sei den Brudern und Liebe mit Glauben von Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo! Gnade sei mit alien, die da liebhaben unsern Herrn Jesum Christum unverruckt! Amen.
Gospel
Mark 12
Und erfing an, zu ihnen durch Gleichnisse zu reden: Ein Mensch pflanzete einen Weinberg und führete einen Zaun darum und grub eine Kelter und bauete einen Turm und tat ihn aus den Weingartnern und zog uber Land. Und sandte einen Knecht, da die Zeit kam, zu den Weingartnern, daß er von den Weingartnern nahme von der Frucht des Weinberges. Sie nahmen ihn aber und staupten ihn und lieften ihn leer von sich. Abermal sandte erzu ihnen einen andern Knecht; demselben zerwarfen sie den Kopf mit Steinen und lieften ihn geschmahet von sich. Abermal sandte er einen andern, denselben toteten sie; und viele andere: etliche staupten sie, etliche toteten sie. Da hatte er noch einen einigen Sohn, der war ihm lieb; den sandte erzum letzten auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Aberdieselben Weingartner sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laftt uns ihn toten, so wird das Erbe unser sein. Und sie nahmen ihn und toteten ihn und warfen ihn heraus vor den Weinberg. Was wird nun der Herr des Weinberges tun? Er wird kommen und die Weingartner umbringen und den Weinberg andern geben. Habt ihr auch nicht gelesen diese Schrift: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein worden; von dem Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unsern Augen? Und sie trachteten danach, wie sie ihn griffen, und furchteten sich doch vor dem Volk; denn sie vernahmen, daß er auf sie dieses Gleichnis geredet hatte. Und sie liefien ihn und gingen davon. Und sie sandten zu ihm etliche von den Pharisaern und des Herodes Dienern, dafi sie ihn fingen in Worten. Und sie kamen und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und fragest nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen, sondern du lehrest den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß man dem Kaiser Zins gebe, Oder nicht? Sollen wir ihn geben Oder nicht geben? Er aber merkete ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: Was versuchet ihr mich? Bringet mir einen Groschen, daß ich ihn sehe. Und sie brachten ihm. Da sprach er: Wes ist das Bild und die Uberschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Und sie verwunderten sich sein. Da traten die Sadduzaerzu ihm, die da halten, es sei keine Auferstehung; die fragten ihn und sprachen: Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemands Bruder stirbt und laftt ein Weib und laftt keine Kinder, so soli sein Bruder desselbigen Weib nehmen und seinem Bruder Samen erwecken. Nun sind sieben Bruder gewesen. Der erste nahm ein Weib; der starb und lieft keinen Samen. Und der andere nahm sie und starb und lieft auch nicht Samen. Derdritte desselbigengleichen. Und nahmen sie alle sieben und lieften nicht Samen. Zuletzt nach alien starb das Weib auch. Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen, wessen Weib wird sie sein unter ihnen? Denn sieben haben sie zum Weibe gehabt. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Ist's nicht also? Ihr irret darum, daß ihr nichts wisset von der Schrift noch von der Kraft Gottes. Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie nicht freien noch sich freien lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel. Aber von den Toten, daß sie auferstehen werden, habt ihr nicht gelesen im Buch des Mose bei dem Busch, Wie Gott zu ihm sagte und sprach: Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott. Darum irret ihr sehr. Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehoret hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, daß er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebotvor alien? Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor alien Geboten ist das: Hore, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott! Und: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemute und von alien deinen Kraften. Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: Du sollst deinen Nachsten lieben wie dich selbst; es ist kein ander grofter Gebot denn diese. Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott, und ist kein anderer aufter ihm. Und denselbigen lieben von ganzem Herzen; von ganzem Gemute, von ganzer Seele und von alien Kraften und lieben seinen Nachsten wie sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer. Da Jesus aber sah, daß er vernünftiglich antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht feme von dem Reich Gottes. Und es durfte ihn niemand weiter fragen. Und Jesus antwortete und sprach, da er lehrete im Tempel: Wie sagen die Schriftgelehrten, Christus sei Davids Sohn. Er aber, David, spricht durch den Heiligen Geist: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Fufte. Da heiftt ihn ja David seinen Herrn; woher ist er denn sein Sohn? Und viel Volks horete ihn gerne. Und er lehrete sie und sprach zu ihnen: Sehet euch vor vor den Schriftgelehrten, die in langen Kleidern gehen und lassen sich gerne auf dem Markte gruften und sitzen gerne obenan in den Schulen und über Tisch im Abendmahl; sie fressen der Witwen Hauser und wenden langes Gebet vor: dieselben werden desto mehr Verdammnis empfangen. Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schauete, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viel Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben. Denn sie haben alle von ihrem übrigen eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.
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Today's readings, every morning
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