Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Hosea 11
Da Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn; meinen Sohn, aus Agypten. Aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden sie sich davon und opfern den Baalim und rauchern den Büdern. Ich nahm Ephraim bei seinen Armen und leitete ihn; aber sie merkten's nicht, wie ich ihnen half. Ich ließ sie ein menschlich Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch an ihrem Halse tragen und gab ihnen Futter, daß er sich ja nicht wieder sollte nach Agyptenland kehren. So ist nun Assur ihr Konig worden; denn sie wollen sich nicht bekehren. Darum soli das Schwert fiber ihre Stadte kommen und soil ihre Riegel aufreiben und fressen urn ihres Vornehmens willen. Mein Volk ist müde, sich zu mir zu kehren; und wie man ihnen prediget, so richtet sich keiner auf. Was soil ich aus dir machen, Ephraim? Soil ich dich schützen, Israel? Soli ich nicht billig ein Adama aus dir machen und dich wie Zeboim zurichten? Aber mein Herz ist anderes Sinnes, meine Barmherzigkeit ist zu brünstig, daß ich nicht tun will nach meinem grimmigen Zorn, noch mich kehren, Ephraim gar zu verderben; denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir. Ich will aber nicht in die Stadt kommen. Alsdann wird man dem HERRN nachfolgen; und erwird brüllen wie ein Lowe; und wenn erwird brüllen, so werden erschrecken die, so gegen Abend sind. Und die in Agypten werden auch erschrecken wie ein Vogel, und die im Lande Assur wie Tauben; und ich will sie in ihre Hauser setzen, spricht der HERR.
Responsorial Psalm
Psalm 54
Eine Unterweisung Davids, vorzusingen auf Saitenspielen, da die von Siph kamen und sprachen zu Saul: David hat sich bei uns verborgen. Hilf mir, Gott, durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Gewalt. Gott, erhore mein Gebet; vernimm die Rede meines Mundes! Denn Stolze setzen sich wider mich, und Trotzige stehen mir nach meiner Seele und haben Gott nicht vor Augen. Sela. Siehe, Gott stehet mir bei; der HERR erhalt meine Seele. Erwird die Bosheit meinen Feinden bezahlen. Zerstore sie durch deine Treue! So will ich dir ein Freudenopfer tun und deinem Namen, HERR, danken, dad er so trostlich ist. Denn du errettest mich aus aller meiner Not, daß mein Auge an meinen Feinden Lust siehet.
Second Reading
Philippians 3
Weiter, liebe Bruder, freuet euch in dem Herrn! Daft ich euch immer einerlei schreibe, verdrieftt mich nicht und macht euch desto gewisser. Sehet auf die Hunde, sehet auf die bosen Arbeiter, sehet auf die Zerschneidung! Denn wir sind die Beschneidung; die wir Gott im Geist dienen und ruhmen uns von Christo Jesu und verlassen uns nicht auf Fleisch. Wiewohl ich auch habe, daß ich mich Fleisches ruhmen mochte. So ein anderer sich dünken lasset, er moge sich Fleisches ruhmen, ich viel mehr, der ich am achten Tage beschnitten bin, einer aus dem Volk von Israel, des Geschlechts Benjamin, ein Ebraer aus den Ebraern und nach dem Gesetz ein Pharisaer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit im Gesetz gewesen unstraflich. Aber was mir Gewinn war, das habe ich urn Christi willen fur Schaden geachtet. Denn ich achte es alles fur Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, urn welches willen ich alles habe fur Schaden gerechnet und achte es fur Dreck, auf daß ich Christum gewinne und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christum kommt, namlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird, zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, daß ich seinem Tode ahnlich werde, damit ich entgegenkomme zur Auferstehung der Toten. Nicht daß ich's schon ergriffen habe oderschon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen mochte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin. Meine Bruder, ich schatze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, das da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhalt die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu. Wieviel nun unser vollkommen sind, die lasset uns also gesinnet sein. Und sollt ihr sonst etwas halten, das lasset euch Gott offenbaren, doch so feme, daß wir nach einer Regel, darein wir kommen sind, wandeln und gleichgesinnet seien. Folget mir, liebe Bruder, und sehet auf die, die also wandeln, wie ihr uns habt zum Vorbilde. Denn viele wandeln, von welchen ich euch oft gesagt habe, nun aber sage ich auch mit Weinen: Die Feinde des Kreuzes Christi; welcher Ende ist die Verdammnis, welchen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Ehre zuschanden wird, derer, die irdisch gesinnet sind. Unser Wandel aber ist im Himmel von dannen wir auch warten des Heilandes Jesu Christi, des Herrn, welcher unsern nichtigen Leib verklaren wird, daß er ahnlich werde seinem verklarten Leibe, nach der Wirkung, damit er kann auch alle Dinge ihm untertanig machen.]
Gospel
John 19
Da nahm Pilatus Jesum und geilielte ihn. Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an und sprachen: Sei gegru üet, lieber Judenkonig! und gaben ihm Backenstreiche. Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde. Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und Purpurkleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch! Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin und kreuziget; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soil er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort horete, furchtete er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesu: Von wannen bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weilit du nicht, daß ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben? Jesus antwortete: Du flattest keine Macht fiber mich, wenn sie dir nicht ware von oben herab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat groliere Sünde. Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn loslielie. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lassest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum Konige macht, der ist wider den Kaiser. Da Pilatus das Wort horete, führete er Jesum heraus und setzte sich auf den Richterstuhl an der Statte, die da heilit Hochpflaster, auf ebraisch aber Gabbatha. Es war aber der Rüsttag auf Ostern urn die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer Konig! Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem, kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soil ich euren Konig kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen Konig denn den Kaiser. Da überantwortete er ihn ihnen, daü er gekreuzigt wurde. Sie nahmen aber Jesum und fuhreten ihn hin. Und ertrug sein Kreuz und ging hinaus zur Statte die da heilit Schadelstatte, welche heilit auf ebraisch Golgatha. Allda kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesum aber mitten inne. Pilatus aber schrieb eine Uberschrift und setzte sie auf das Kreuz; und war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden Konig. Diese Uberschrift lasen viel Juden; denn die Statte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuziget ist. Und es war geschrieben auf ebraische, griechische und lateinische Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden Konig; sondern daß er gesagt habe: Ich bin der Juden Konig. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das hab' ich geschrieben. Die Kriegsknechte aber, da sie Jesum gekreuziget hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, einem jeglichen Kriegsknecht ein Teil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungenahet, von oben an gewirket durch und durch. Da sprachen sie untereinander: Lasset uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wes er sein soil (auf daß erfullet würde die Schrift, die da, sagt: Sie haben meine Kleider untersich geteilet und haben fiber meinen Rock das Los geworfen). Solches taten die Kriegsknechte. Es stund aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena. Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wuftte, daß schon alles vollbracht war, daß die Schrift erfullet würde, spricht er: Mich dürstet! Da stund ein Gefaft voll Essigs. Sie aber fülleten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten es ihm darzum Munde. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigete das Haupt und verschied. Die Juden aber; dieweil es der Rüsttag war daß nicht die Leichname am Kreuz blieben den Sabbat fiber (denn desselbigen Sabbats Tag war graft), baten sie Pilatus; daß ihre Beine gebrochen, und sie abgenommen würden. Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuziget war. Als sie aber zu Jesu kamen, da sie sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern der Kriegsknechte einer offnete seine Seite mit einem Speer; und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeuget, und sein Zeugnis ist wahr, und derselbige weift, daß er die Wahrheit saget, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfullet wurde: Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen. Und abermal spricht eine andere Schrift: Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben. Danach bat Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, daß er mochte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei der Nacht zu Jesu kommen war, und brachte Myrrhen und Aloen untereinander bei hundert Pfunden. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene Tücher mit Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben. Es war aber an der Statte, da er gekreuziget ward, ein Garten und im Garten ein neu Grab, in welches niemand je gelegt war. Daselbst hin legten sie Jesum um des Rusttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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