Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Hosea 13

Da Ephraim schrecklich lehrete, ward er in Israel erhoben. Danach versundigten sie sich durch Baal und wurden daruber getotet. Aber nun machen sie der Sunden viel mehr und aus ihrem Silber Bilder, wie sie es erdenken konnen, namlich Gotzen, welche doch eitel Schmiedewerk sind. Noch predigen sie von denselben: Wer die Kalber kussen will, der soil Menschen opfern. Dieselbigen werden haben die Morgenwolke und den Tau, der frühe fallt, ja, wie die Spreu, die von der Tenne verweht wird, und wie der Rauch von der Feuermauer. Ich bin aber der HERR, dein Gott, aus Agyptenland her; und du solltestja keinen andern Gott kennen denn mich und keinen Heiland ohne allein mich. Ich nahm mich ja dein an in der Wüste, im durren Lande; Aber weil sie geweidet sind, daß sie satt worden sind und genug haben, erhebt sich ihr Herz; darum vergessen sie mein. So will ich auch werden gegen sie wie ein Lowe, und wie ein Parder auf dem Wege will ich auf sie lauern. Ich will ihnen begegnen wie ein Bar, dem seine Jungen genommen sind, und will ihrverstocktes Herz zerreifien und will sie daselbst wie ein Lowe fressen; die wilden Tiere sollen sie zerreilien. Israel, du bringest dich in Ungluck; denn dein Heil stehet allein bei mir. Wo ist dein Konig hin, derdirhelfen moge in alien deinen Stadten? und deine Richter, davon du sagtest: Gib mir Konige und Fursten? Wohlan, ich gab dir einen Konig in meinem Zorn und will dir ihn in meinem Grimm wegnehmen. Die Missetat Ephraims ist zusammengebunden, und ihre Sunde ist behalten. Denn es soil ihnen wehe werden wie einer Gebarerin; denn es sind unvorsichtige Kinder. Es wird die Zeit kommen, daß sie nicht bleiben werden vor dem Jammer der Kinder. Aber ich will sie erlosen aus der Holle und vom Tod erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Holle, ich will dir eine Pestilenz sein! Doch ist der Trost vor meinen Augen verborgen. Denn erwird zwischen Brudern Frucht bringen. Es wird ein Ostwind kommen; der HERR wird aus der Wüste herauffahren und ihren Brunn austrocknen und ihre Quelle versiegen und wird rauben den Schatz alles kostlichen Gerates.

Responsorial Psalm

Psalm 56

Ein gulden Kleinod Davids von der stummen Taube unter den Fremden, da ihn die Philister griffen zu Gath. Gott, sei mir gnadig, denn Menschen wollen mich versenken; taglich streiten sie und angsten mich. Meine Feinde versenken mich taglich; denn viele streiten wider mich stolziglich. Wenn ich mich furchte, hoffe ich auf dich. Ich will Gottes Wort ruhmen; auf Gott will ich hoffen und mich nicht furchten; was sollte mir Fleisch tun? Taglich fechten sie meine Worte an; all ihre Gedanken sind, daß sie mir ubel tun. Sie halten zuhauf und lauern und haben acht auf meine Fersen, wie sie meine Seeie erhaschen. Was sie Boses tun, das ist schon vergeben. Gott, stofte solche Leute ohne alle Gnade hinunter! Zahle meine Flucht, fasse meine Tranen in deinen Sack! Ohne Zweifel, du zahlest sie. Dann werden sich meine Feinde müssen zuruckkehren, wenn ich rufe; so werde ich inne, daß du mein Gott bist. Ich will ruhmen Gottes Wort, ich will ruhmen des HERRN Wort. Auf Gott hoffe ich und furchte mich nicht; was konnen mir die Menschen tun? Ich habe dir, Gott, gelobet, daß ich dir danken will. Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, meine Füfte vom Gleiten, daß ich wandeln mag vor Gott im Licht der Lebendigen.

Second Reading

I Thessalonians 1

Paulus und Silvanus und Timotheus: der Gemeinde zu Thessalonich, in Gott dem Vater und dem Herrn Jesu Christo. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesu Christo! Wir danken Gott allezeit fur euch alle und gedenken euer in unserm Gebet ohne Unterlaft. Und denken an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser Herr Jesus Christus vor Gott und unserm Vater. Denn, liebe Bruder, von Gott geliebet, wir wissen, wie ihr auserwahlet seid, daß unser Evangelium ist bei euch gewesen nicht allein im Wort, sondern beide, in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in grafter Gewiftheit; wie ihr wisset, welcherlei wir gewesen sind unter euch um euretwillen. Und ihr seid unsere Nachfolger worden und des Herrn und habt das Wort aufgenommen unter vielen Trubsalen mit Freuden im Heiligen Geist, also daß ihr worden seid ein Vorbild alien Glaubigen in Mazedonien und Achaja. Denn von euch ist auserschollen das Wort des Herrn nicht allein in Mazedonien und Achaja, sondern an alien Orten ist auch euer Glaube an Gott ausgebrochen, also daß nicht not ist, euch etwas zu sagen. Denn sie selbst verkundigen von euch, was fur einen Eingang wir zu euch gehabt haben, und wie ihr bekehret seid zu Gott von den Abgottern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten seines Sohns vom Himmel, welchen er auferwecket hat von den Toten, Jesum, der uns von dem zukünftigen Zorn erloset hat.

Gospel

John 21

Danach offenbarte sich Jesus abermal den Jungern an dem Meer bei Tiberias. Er offenbarte sich aber also. Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da heiftet Zwilling, und Nathanael von Kana, Galilaa, und die Sohne des Zebedaus und andere zwei seiner Junger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprachen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und traten in das Schiff alsbald; und in derselbigen Nachtfingen sie nichts. Da es aber jetzt Morgen ward, stund Jesus am Ufer; aber die Junger wuftten nicht, daß es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werfetdas Netzzur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie und konnten's nicht mehr ziehen vor der Menge der Fische. Da spricht der Junger, welchen Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Da Simon Petrus horete, daß es der Herr war, gurtete er das Hemd um sich (denn erwar nackend) und warf sich ins Meer. Die andern Junger aber kamen auf dem Schiffe (denn sie waren nicht fem vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen) und zogen das Netz mit den Fischen. Als sie nun austraten auf das Land sahen sie Kohlen geleget und Fische dar auf und Brot. Sprich Jesus zu ihnen: Bringet her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt. Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll grafter Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerrift doch das Netz nicht. Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltetdas Mahl! Niemand aber unter den Jungern durfte ihn fragen: Wer bist du? Denn sie wuftten, daß es der Herr war. Da kommt Jesus und nimmtdas Brot und gibt's ihnen, desselbigengieichen auch die Fische. Das ist nun das dritte Mai, daß Jesus offenbaret ward seinen Jungern, nachdem er von den Toten auferstanden ist. Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon Johanna, hast du mich lieber, denn mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weiftt, daß ich dich liebhabe. Spricht erzu ihm: Weide meine Lammer! Spricht erzum andernmal zu ihm: Simon Johanna, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weiftt, daß ich dich liebhabe. Spricht erzu ihm: Weide meine Schafe! Spricht erzum drittenmal zu ihm: Simon Johanna, hast du mich lieb? Petrus ward traurig, daß er zum drittenmal zu ihm sagte: Hast du mich lieb? und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weüßt, daß ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe. Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Da du junger warest, gurtetest du dich selbst und wandeltest, wo du hin wolltest; wenn du aber altwirst, wirst du deine Hande ausstrecken, und ein anderer wird dich gurten und fuhren, wo du nicht hin willst. Das sagte eraber, zu deuten, mitwelchem Tode er Gott preisen wurde. Da er aber das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach! Petrus aberwandte sich urn und sah den Junger folgen welchen Jesus liebhatte, der auch an seiner Brust am Abendessen gelegen war und gesagt hatte: Herr, wer ist's, der dich verrat? Da Petrus diesen sah, spricht erzu Jesu: Herr, was soil aber dieser? Jesus spricht zu ihm: So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was gehet es dich an? Folge du mir nach! Da ging eine Rede aus unterden Brudern: Dieser Junger stirbt nicht. Und Jesus sprach nicht zu ihm: Er stirbet nicht, sondern: So ich will, dafi er bleibe, bis ich komme, was gehet es dich an? Dies ist der Junger, der von diesen Dingen zeuget und hat dies geschrieben; und wirwissen, dafi sein Zeugnis wahrhaftig ist. Es sind auch viel andere Dinge, die Jesus getan hat, welche, so sie sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt wurde die Bucher nicht begreifen, die zu beschreiben waren. Die Geschichte der Apostel

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.