Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Leviticus 16
Und der HERR redete mit Mose (nachdem die zween Sohne Aarons gestorben waren, da sie vor dem HERRN opferten) und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht allerlei Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter dem Vorhang vor dem Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, daß er nicht sterbe; denn ich will in einer Wolke erscheinen auf dem Gnadenstuhl. Sondern damit soil er hineingehen: mit einem jungen Farren zum Sundopfer und mit einem Widder zum Brandopfer. Und soil den heiligen leinenen Rock anlegen und ieinen Niederwand an seinem Fleisch haben und sich mit einem leinenen Gurtel gürten und den leinenen Hut aufhaben; denn das sind die heiligen Kleider; und soil sein Fleisch mit Wasser baden und sie anlegen. Und soil von der Gemeine der Kinder Israel zween Ziegenbocke nehmen zum Sundopfer und einen Widder zum Brandopfer. Und Aaron soil den Farren, sein Sundopfer, herzubringen und sich und sein Haus versohnen; und danach die zween Bocke nehmen und vor den HERRN stellen vor der Tur der Hutte des Stiffs. Und soil das Los werfen fiber die zween Bocke, ein Los dem HERRN und das andere dem ledigen Bock. Und soil den Bock, auf welchen des HERRN Los fallt, opfern zum Sundopfer. Aber den Bock, auf welchen das Los des ledigen fallt, soil er lebendig vor den HERRN stellen, daß er ihn versohne, und lasse den ledigen Bock in die Wfiste. Und also soil er denn den Farren seines Sundopfers herzubringen und sich und sein Haus versohnen; und soli ihn schlachten. Und soil einen Napf voll Glut vom Altar nehmen, der vor dem HERRN stehet, und die Hand voll zerstoßenes Rauchwerks und hinein hinter den Vorhang bringen; und das Rauchwerk aufs Feuer tun vor dem HERRN, daß der Nebel vom Rauchwerk den Gnadenstuhl bedecke, der auf dem Zeugnis ist, daß er nicht sterbe. Und soil des Bluts vom Farren nehmen und mit seinem Finger gegen den Gnadenstuhl sprengen vorne an; siebenmal soil eralso vor dem Gnadenstuhl mit seinem Finger vom Blut sprengen. Danach soil erden Bock, des Volks Sundopfer, schlachten und seines Bluts hineinbringen hinter den Vorhang; und soil mit seinem Blut tun, wie er mit des Farren Blut getan hat, und damit auch sprengen vorne gegen den Gnadenstuhl; und soil also versohnen das Heiligtum von der Unreinigkeit der Kinder Israel und von ihrer Obertretung in alien ihren Sünden. Also soil er tun der Hutte des Stitts; denn sie sind unrein, die umher liegen. Kein Mensch soil in der Hutte des Stitts sein, wenn er hineingehet, zu versohnen im Heiligtum, bis er herausgehe; und soil also versohnen sich und sein Haus und die ganze Gemeine Israel. Und wenn er herausgehet zum Altar, der vor dem HERRN stehet, soil er ihn versohnen und soil des Bluts vom Farren und des Bluts vom Bock nehmen und auf des Altars Horner umher tun. Und soil mit seinem Finger vom Blut darauf sprengen siebenmal und ihn reinigen und heiligen von der Unreinigkeit der Kinder Israel. Und wenn er vollbracht hat das Versohnen des Heiligtums und der Hutte des Stitts und des Altars, so soil er den lebendigen Bock herzubringen. Da soil denn Aaron seine beiden Hande auf sein Haupt legen und bekennen auf ihn al Lev Missetat der Kinder Israel und al Lev ihre Ubertretung in alien ihren Sunden; und soli sie dem Bock auf das Haupt legen und ihn durch einen Mann, dervorhanden ist, in die Wuste laufen lassen, daß also der Bock al Lev ihre Missetat auf ihm in eine Wildnis trage; und lasse ihn in die Wuste. Und Aaron soil in die Hutte des Stitts gehen und ausziehen die leinenen Kleider, die er anzog, da er in das Heiligtum ging, und soil sie daselbst lassen. Und soil sein Fleisch mit Wasser baden an heiliger Statte und seine eigenen Kleider antun; und herausgehen und sein Brandopfer und des Volks Brandopfer machen und beide sich und das Volk versohnen, und das Fett vom Sündopfer auf dem Altar anzünden. Der aber den ledigen Bock hat ausgeführet, soil seine Kleider waschen und sein Fleisch mit Wasser baden und danach ins Lager kommen. Den Farren des Sundopfers und den Bock des Sundopfers, welcher Blut in das Heiligtum zu versohnen gebracht wird, soil man hinausführen vor das Lager und mit Feuer verbrennen, beide ihre Haut, Fleisch und Mist. Und der sie verbrennet, soil seine Kleider waschen und sein Fleisch mit Wasser baden und danach ins Lager kommen. Auch soil euch das ein ewiges Recht sein: Am zehnten Tage des siebenten Monden sollt ihr euren Leib kasteien und kein Werk tun, er sei einheimisch oderfremd unter euch. Denn an diesem Tage geschieht eure Versohnung, daß ihr gereiniget werdet; von alien euren Sunden werdet ihr gereiniget vor dem Herm. Darum soil's euch der grolite Sabbat sein, und ihr sollt euren Leib demutigen. Ein ewig Recht sei das! Es soli aber solche Versohnung tun ein Priester, den man geweihet, und des Hand man gefüllet hat zum Priester an seines Vaters Statt; und soli die leinenen Kleider antun, namlich die heiligen Kleider. Und soil also versohnen das heilige Heiligtum und die Hutte des Stifts und den Altar und die Priester und alles Volk der Gemeine. Das soil euch ein ewiges Recht sein, daß ihr die Kinder Israel versohnet von alien ihren Sunden im Jahr einmal Und Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte.
Responsorial Psalm
Psalm 84
Ein Psalm der Kinder Korah, auf der Githith vorzusingen. Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth! Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhofen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Denn der Vogel hat ein Haus funden und die Schwalbe ihr Nest, da sie Junge hecken, namlich deine Altare, HERR Zebaoth, mein Konig und mein Gott! Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Sela. Wohl den Menschen, die dich fur ihre Starke halten und von Herzen dir nach wandeln, die durch das Jammertal gehen und machen daselbst Brunnen. Und die Lehrer werden mit viel Segen geschmuckt. Sie erhalten einen Sieg nach dem andern, daß man sehen muli, der rechte Gott sei zu Zion. HERR, Gott Zebaoth, hore mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Sela. Gott, unser Schild, schaue doch; siehe an das Reich deines Gesalbten! Denn ein Tag in deinen Vorhofen ist besser denn sonst tausend. Ich will lieber der Tur hüten in meines Gottes Hause, denn lange wohnen in der Gottlosen Hütten. Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild, der HERRgibt Gnade und Ehre; erwird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verladt!
Second Reading
Galatians 2
Danach liber vierzehn Jahre zog ich abermal hinauf gen Jerusalem mit Barnabas und nahm Titus auch mit mir. Ich zog aber hinauf aus einer Offenbarung und besprach mich mit ihnen liber dem Evangelium, das ich predige unter den Heiden, besonders aber mit denen, die das Ansehen hatten, auf daß ich nicht vergeblich liefe Oder gelaufen hatte. Aber es ward auch Titus nicht gezwungen, sich zu beschneiden, der mit mir war, ob er wohl ein Grieche war. Denn da etliche falsche Brüder sich mit eingedrungen und neben eingeschlichen waren, zu verkundschaften unsere Freiheit, die wir haben in Christo Jesu, daß sie uns gefangennahmen, wichen wirdenselbigen nicht eine Stunde, untertan zu sein, auf daß die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestunde. Von denen aber, die das Ansehen hatten, welcherlei sie weiland gewesen sind, da liegt mir nichts an; denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht. Mich aber haben die, so das Ansehen hatten, nichts anderes gelehret, sondern wiederum, da sie sahen, daß mir vertrauet war das Evangelium an die Vorhaut, gleichwie Petrus das Evangelium an die Beschneidung (denn der mit Petrus kraftig ist gewesen zum Apostelamt unter die Beschneidung, der ist mit mir auch kraftig gewesen unter die Heiden), und erkannten die Gnade, die mir gegeben war, Jakobus und Kephas und Johannes, die fur Saulen angesehen waren, gaben sie mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, daß wir unter die Heiden, sie aber unter der Beschneidung predigten; allein daß wir der Armen gedachten, welches ich auch fleilüg bin gewesen zu tun. Da aber Petrus gen Antiochien kam, widerstund ich ihm unter Augen; denn es war Klage liber ihn kommen. Denn zuvor, ehe etliche von Jakobus kamen, ali er mit den Heiden; da sie aber kamen, entzog er sich und sonderte sich, darum daß er die von der Beschneidung fürchtete. Und heuchelten mit ihm die andern Juden, also daß auch Barnabas verfuhret ward, mit ihnen zu heucheln. Aber da ich sah, daß sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor alien offentlich: So du, der du ein Jude bist, heidnisch lebest und nicht judisch, warum zwingest du denn die Heiden, judisch zu leben? Wiewohl wir von Natur Juden und nicht Sunder aus den Heiden sind, doch, weil wirwissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht. Sollten wir aber, die da suchen durch Christum gerecht zu werden, auch noch selbst als Sunder erfunden werden, so ware Christus ein Sündendiener. Das sei feme! Wenn ich aber das, so ich zerbrochen habe, wiederum baue, so mache ich mich selbst zu einem Ubertreter. Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben auf daß ich Gott lebe; ich bin mit Christo gekreuziget. Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebet in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebet hat und sich selbst fur mich dargegeben. Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.
Gospel
John 19
Da nahm Pilatus Jesum und geilielte ihn. Und die Kriegsknechte flochten eine Krone von Dornen und setzten sie auf sein Haupt und legten ihm ein Purpurkleid an und sprachen: Sei gegru üet, lieber Judenkonig! und gaben ihm Backenstreiche. Da ging Pilatus wieder heraus und sprach zu ihnen: Sehet, ich führe ihn heraus zu euch, daß ihr erkennet, daß ich keine Schuld an ihm finde. Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und Purpurkleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch! Da ihn die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sprachen: Kreuzige, kreuzige! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin und kreuziget; denn ich finde keine Schuld an ihm. Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz soil er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht. Da Pilatus das Wort horete, furchtete er sich noch mehr und ging wieder hinein in das Richthaus und spricht zu Jesu: Von wannen bist du? Aber Jesus gab ihm keine Antwort. Da sprach Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weilit du nicht, daß ich Macht habe, dich zu kreuzigen, und Macht habe, dich loszugeben? Jesus antwortete: Du flattest keine Macht fiber mich, wenn sie dir nicht ware von oben herab gegeben; darum, der mich dir überantwortet hat, der hat groliere Sünde. Von dem an trachtete Pilatus, wie er ihn loslielie. Die Juden aber schrieen und sprachen: Lassest du diesen los, so bist du des Kaisers Freund nicht; denn wer sich zum Konige macht, der ist wider den Kaiser. Da Pilatus das Wort horete, führete er Jesum heraus und setzte sich auf den Richterstuhl an der Statte, die da heilit Hochpflaster, auf ebraisch aber Gabbatha. Es war aber der Rüsttag auf Ostern urn die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Sehet, das ist euer Konig! Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem, kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soil ich euren Konig kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen Konig denn den Kaiser. Da überantwortete er ihn ihnen, daü er gekreuzigt wurde. Sie nahmen aber Jesum und fuhreten ihn hin. Und ertrug sein Kreuz und ging hinaus zur Statte die da heilit Schadelstatte, welche heilit auf ebraisch Golgatha. Allda kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesum aber mitten inne. Pilatus aber schrieb eine Uberschrift und setzte sie auf das Kreuz; und war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden Konig. Diese Uberschrift lasen viel Juden; denn die Statte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuziget ist. Und es war geschrieben auf ebraische, griechische und lateinische Sprache. Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden Konig; sondern daß er gesagt habe: Ich bin der Juden Konig. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das hab' ich geschrieben. Die Kriegsknechte aber, da sie Jesum gekreuziget hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile, einem jeglichen Kriegsknecht ein Teil, dazu auch den Rock. Der Rock aber war ungenahet, von oben an gewirket durch und durch. Da sprachen sie untereinander: Lasset uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wes er sein soil (auf daß erfullet würde die Schrift, die da, sagt: Sie haben meine Kleider untersich geteilet und haben fiber meinen Rock das Los geworfen). Solches taten die Kriegsknechte. Es stund aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena. Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wuftte, daß schon alles vollbracht war, daß die Schrift erfullet würde, spricht er: Mich dürstet! Da stund ein Gefaft voll Essigs. Sie aber fülleten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten es ihm darzum Munde. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und neigete das Haupt und verschied. Die Juden aber; dieweil es der Rüsttag war daß nicht die Leichname am Kreuz blieben den Sabbat fiber (denn desselbigen Sabbats Tag war graft), baten sie Pilatus; daß ihre Beine gebrochen, und sie abgenommen würden. Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuziget war. Als sie aber zu Jesu kamen, da sie sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht, sondern der Kriegsknechte einer offnete seine Seite mit einem Speer; und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeuget, und sein Zeugnis ist wahr, und derselbige weift, daß er die Wahrheit saget, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfullet wurde: Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen. Und abermal spricht eine andere Schrift: Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben. Danach bat Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, daß er mochte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab. Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei der Nacht zu Jesu kommen war, und brachte Myrrhen und Aloen untereinander bei hundert Pfunden. Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in leinene Tücher mit Spezereien, wie die Juden pflegen zu begraben. Es war aber an der Statte, da er gekreuziget ward, ein Garten und im Garten ein neu Grab, in welches niemand je gelegt war. Daselbst hin legten sie Jesum um des Rusttages willen der Juden, dieweil das Grab nahe war.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
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