Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Proverbs 22
Das Gerucht ist kostlicher denn grower Reichtum und Gunst besser denn Silber und Gold. Reiche und Arme müssen untereinander sein; der HERR hat sie alle gemacht. Der Witzige siehet das Ungluck und verbirgt sich; die Albernen gehen durchhin und werden beschadigt. Wo man leidet in des HERRN Furcht, da ist Reichtum, Ehre und Leben. Stacheln und Stricke sind auf dem Wege des Verkehrten; wer aber sich davon fernet, bewahret sein Leben. Wie man einen Knaben gewohnt, so lalit er nicht davon, wenn eralt wird. Der Reiche herrschet uber die Armen, und wer borget, ist des Lehners Knecht. Wer Unrecht saet, der wird Muhe ernten und wird durch die Rute seiner Bosheit umkommen. Ein gut Auge wird gesegnet; denn er gibt seines Brots den Armen. Treibe den Spotter aus, so gehet der Zank weg, so horet auf Hader und Schmach. Wer ein treu Herz und liebliche Rede hat, des Freund ist der Konig. Die Augen des HERRN behuten guten Rat; aber die Worte des Verachters verkehret er. Der Faule spricht: Es ist ein Lowe draulien, ich mochte erwurget werden auf der Gasse. Der Huren Mund ist eine tiefe Grube; wem der HERR ungnadig ist, der fallet drein. Torheitstecktdem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht wird sie feme von ihm treiben. Wer dem Armen unrecht tut, daß seines Guts viel werde, der wird auch einem Reichen geben und mangeln. Neige deine Ohren und hore die Worte der Weisen und nimm zu Herzen meine Lehre. Denn es wird dir sanft tun, wo du sie wirst bei dir behalten, und werden miteinander durch deinen Mund wohl geraten, daß deine Hoffnung sei auf den HERRN. Ich muli dich solches taglich erinnern dir zu gut. Hab ich dir's nicht mannigfaltiglich vorgeschrieben mit Raten und Lehren, daß ich dir zeigete einen gewissen Grund der Wahrheit, daß du recht antworten konntest denen, die dich senden? Beraube den Armen nicht, ob erwohl arm ist, und unterdrucke den Elenden nicht im Tor; denn der HERR wird ihre Sache handeln und wird ihre Untertreter untertreten. Geselle dich nicht zum zornigen Mann und halte dich nicht zu einem grimmigen Mann; du mochtest seinen Weg lernen und deiner Seele Argernis empfahen. Sei nicht bei denen, die ihre Hand verhaften und fur Schuld Burge werden; denn wo du es nicht hast zu bezahlen, so wird man dir dein Bett unter dir wegnehmen. Treibe nicht zuruck die vorigen Grenzen, die deine Vater gemacht haben! Siehest du einen Mann endelich in seinem Geschafte, der wird vor den Konigen stehen und wird nicht vor den Unedlen stehen.
Responsorial Psalm
Psalm 22
Ein Psalm Davids, vorzusingen, von der Hindin, die fruhe gejagt wird. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich heule, aber meine Hilfe ist feme. Mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du nicht; und des Nachts schweige ich auch nicht. Aber du bist heilig, der du wohnest unter dem Lob Israels. Unsere Vater hofften auf dich, und da sie hofften, halfest du ihnen aus. Zu dir schrieen sie und wurden errettet; sie hofften auf dich und nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks. Alle, die mich sehen, spotten mein, sperren das Maul auf und schutteln den Kopf. Er klage es dem HERRN, der helfe ihm aus und errette ihn, hat er Lust zu ihm! Denn du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du warest meine Zuversicht, da ich, noch an meiner Mutter Brusten war. Auf dich bin ich geworfen aus Mutterleibe; du bist mein Gott von meiner Mutter Leib an. Sei nicht feme von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hie kein Heifer. Große Farren haben mich umgeben, fette Ochsen haben mich umringet; ihren Rachen sperren sie auf wider mich wie ein brullender und reißender Lowe. Ich bin ausgeschuttet wie Wasser; alle meine Gebeine haben sich zertrennet; mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzen Wachs. Meine Krafte sind vertrocknet wie ein Scherben, und meine Zunge klebet an meinem Gaumen; und du legest mich in des Todes Staub. Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bosen Rotte hat sich urn mich gemacht; sie haben meine Hande und Fulie durchgraben. Ich mochte alle meine Beine zahlen. Sie aber schauen und sehen ihre Lust an mir. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand. Aber du, HERR, sei nicht feme; meine Starke, eile, mirzu helfen! Errette meine Seele vom Schwert, meine Einsame von den Hunden! Hilf mir aus dem Rachen des Lowen und errette mich von den Einhomem. Ich will deinen Namen predigen meinen Brüdern, ich will dich in der Gemeine rühmen. Rühmet den HERRN, die ihr ihn furchtet; es ehre ihn aller Same Jakobs, und vor ihm scheue sich aller Same Israels! Denn er hat nicht verachtet noch verschmahet das Elend des Armen und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen, und da er zu ihm schrie horete er's. Dich will ich preisen in der groften Gemeine; ich will meine Gelubde bezahlen vor denen, die ihn fürchten. Die Elenden sollen essen, daß sie satt werden, und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen; euer Herz soil ewiglich leben. Es werde gedacht aller Welt Ende, daß sie sich zum HERRN bekehren, und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden. Denn der HERR hat ein Reich, und er herrschet unter den Heiden. Alle Fetten auf Erden werden essen und anbeten; vor ihm werden Kniee beugen alle, die im Staube liegen, und die, so kümmerlich leben. Er wird einen Samen haben, der ihm dienet; vom HERRN wird man verkündigen zu Kindeskind. Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird, daß er's tut.
Second Reading
I Timothy 3
Das ist je gewililich wahr, so jemand ein Bischofsamt begehret, der begehret ein kostlich Werk. Es soil aber ein Bischof unstraflich sein, eines Weibes Mann, nüchtem, malüg, sittig, gastfrei, lehrhaftig, nicht ein Weinsaufer, nicht pochen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht haderhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weili vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?), nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und dem Lasterer ins Urteil falle. Er muli aber auch ein gut Zeugnis haben von denen, die draulien sind, auf daß er nicht faile dem Lasterer in die Schmach und Strick. Desselbigengleichen die Diener sollen ehrbar sein, nicht zweizungig, nicht Weinsaufer, nicht unehrliche Hantierung treiben die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. Und dieselbigen lasse man zuvor versuchen; danach lasse man sie dienen, wenn sie unstraflich sind. Desselbigengleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lasterinnen, nuchtern, treu in alien Dingen. Die Diener laft einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Hausern. Welche aber wohl dienen, die erwerben sich selbst eine gute Stufe und eine grofte Freudigkeit im Glauben in Christo Jesu. Solches schreibe ich dir und hoffe, aufs schierste zu dirzu kommen. So ich aberverzoge, daß du wissest, wie du wandeln sollst in dem Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit. Und kundlich graft ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbaret im Fleisch, gerechtfertiget im Geist, erschienen den Engeln, geprediget den Heiden, geglaubet von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
Gospel
Matthew 5
Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich, und seine Junger traten zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrete sie und sprach: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getrostet werden. Selig sind die Sanftmutigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und durstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gottschauen. Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heilien. Selig sind, die urn Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen urn meinetwillen schmahen und verfolgen und reden allerlei Ubles wider euch, so sie daran lugen. Seid frohlich und getrost, es wird euch im Himmel wohl belohnt werden! Denn also haben sie verfolget die Propheten, die vor euch gewesen sind. Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soil man salzen? Es ist zu nichts hinfort nutze, denn daß man es hinausschutte und lasse es die Leute zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es mag die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter, so leuchtet es denen alien, die im Hause sind. Also lasset euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Ihr sollt nicht wahnen, daß ich kommen bin, das Gesetz Oder die Propheten aufzulosen. Ich bin nicht kommen aufzulosen, sondern zu erfullen. Denn ich sage euch: Wahrlich, bis daß Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Wer nun eins von diesen kleinsten Geboten aufloset und lehret die Leute also, der wird der Kleinste heilien im Himmelreich; wer es aber tut und lehret, der wird groli heilien im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser denn der Schriftgelehrten und Pharisaer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehoret, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht toten; wer aber totet, der soil des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zurnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des hollischen Feuers schuldig. Darum wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laft allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versohne dich mitdeinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sei willfertig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf dafi dich der Widersacher nicht dermaleinst uberantworte dem Richter, und der Richter uberantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir: Wahrlich, du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest. Ihr habt gehoret, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansiehet, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Argert dich aber dein rechtes Auge; so reift es aus und wirfs von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Holle geworfen werde. Argert dich deine rechte Hand, so haue sie ab, und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Holle geworfen werde. Es ist auch gesagt: Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soil ihrgeben einen Scheidebrief. Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn urn Ehebruch), der macht, daß sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freiet, der bricht die Ehe. Ihr habt weiter gehort, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten. Ich aber sage euch, daß ihr allerdinge nicht schworen sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Fuße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie isteines groften Konigs Stadt. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schworen; denn du vermagst nicht ein einiges Haarweift Oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein; was daruber ist, das ist vom Ubel. Ihr habt gehort, dafi da gesagt ist: Auge urn Auge, Zahn urn Zahn. Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Ubel, sondern so dirjemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laft auch den Mantel. Und so dich jemand notiget eine Meile, so gehe mit ihm zwo. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will. Ihr habt gehort, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nachsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tutwohl denen, die euch hassen, bittet fur die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel Denn er laftt seine Sonne aufgehen uber die Bosen und uber die Guten und lasset regnen uber Gerechte und Ungerechte. Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr fur Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zollner? Und so ihr euch nur zu euren Brudern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht die Zollner auch also? Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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