Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Job 8
Da antwortete Bildad von Suah und sprach: Wie lange willst du solches reden und die Rede deines Mundes so einen stolzen Mut haben? Meinest du, daß Gott unrecht richte, Oder der Allmachtige das Recht verkehre? Haben deine Sohne vor ihm gesundiget, so hat er sie verstoßen urn ihrer Missetat willen. So du aber dich beizeiten zu Gott tust und dem Allmachtigen flehest, und du so rein und fromm bist, so wird er aufwachen zu dir und wird wieder aufrichten die Wohnung urn deiner Gerechtigkeit willen; und was du zuerst wenig gehabt hast, wird hernach fast zunehmen. Denn frage die vorigen Geschlechter und nimm dir vor, zu forschen ihre Vater. (Denn wir sind von gestern her und wissen nichts; unser Leben ist ein Schatten auf Erden.) Sie werden dich's lehren und dirsagen und ihre Rede aus ihrem Herzen hervorbringen. Kann auch das Schilf aufwachsen, wo es nicht feucht stehet, Oder Gras wachsen ohne Wasser? Sonst wenn's noch in der Blute ist, ehe es abgehauen wird, verdorret es, ehe denn man Heu machet. So geht es alien denen, die Gottes vergessen, und die Hoffnung der Heuchler wird verloren sein. Denn seine Zuversicht vergehet, und seine Hoffnung ist eine Spinnwebe. Erverlasset sich auf sein Haus und wird doch nicht bestehen; erwird sich dran halten, aber doch nicht stehen bleiben. Es hat wohl Fruchte, ehe denn die Sonne kommt; und Reiser wachsen hervor in seinem Garten. Seine Saat stehet dicke bei den Quellen und sein Haus auf Steinen. Wenn er ihn aber verschlinget von seinem Ort, wird er sich gegen ihn stellen, als kennete er ihn nicht. Siehe, das ist die Freude seines Wesens; und werden andere aus dem Staube wachsen. Darum siehe, daß Gott nicht verwirft die Frommen und erhalt nicht die Hand der Boshaftigen, bis daß dein Mund voll Lachens werde und deine Lippen voll Jauchzens. Die dich aber hassen; werden zuschanden werden, und der Gottlosen Hütte wird nicht bestehen.
Responsorial Psalm
Psalm 81
Auf der Githith vorzusingen: Assaph. Singet frdhlich Gott, der unsere Starke ist; jauchzet dem Gott Jakobs! Nehmet die Psalmen und gebet her die Pauken, liebliche Harfen mit Psalter. Blaset im Neumonden die Posaunen, in unserm Fest der Laubruste. Denn solches isteine Weise in Israel und ein Recht des Gottes Jakobs. Solches hat er zum Zeugnis gesetzt unter Joseph, da sie aus Agyptenland zogen, und fremde Sprache gehoret hatten, da ich ihre Schulter von der Last entlediget hatte, und ihre Hande der Topfe los wurden. Da du mich in der Not anriefest, half ich dir aus; und erhorete dich, da dich das Wetter überfiel, und versuchte dich am Haderwasser. Sela. Hore, mein Volk, ich will unter dir zeugen; Israel, du sollst mich horen, daß unter dir kein anderer Gott sei, und du keinen fremden Gott anbetest. Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Agyptenland gefuhret hat. Tue deinen Mund weit auf, lali mich ihn fullen! Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mein nicht. So hab ich sie gelassen in ihres Herzens Dünkel, daß sie wandeln nach ihrem Rat. Wollte mein Volk mirgehorsam sein und Israel auf meinem Wege gehen, so wollte ich ihre Feinde bald dampfen und meine Hand liber ihre Widerwartigen wenden; und die den HERRN hassen, müliten an ihm fehlen; ihre Zeit aber würde ewiglich wahren. Und ich würde sie mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen sattigen.
Second Reading
II Corinthians 4
Darum, dieweil wir ein solch Amt haben, nachdem uns Barmherzigkeit widerfahren ist, so werden wir nicht müde sondern meiden auch heimliche Schande und gehen nicht mit Schalkheit urn, falschen auch nicht Gottes Wort, sondern mit Offenbarung der Wahrheit und beweisen unswohl gegen alter Menschen Gewissen vor Gott. Ist nun unser Evangelium verdeckt, so ist's in denen, die verloren werden, verdeckt, bei welchen der Gott dieser Welt der Unglaubigen Sinn verblendet hat, dad sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Klarheit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesum Christ, daß er sei der Herr, wir aber eure Knechte urn Jesu willen. Denn Gott, der da hied das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, dafi (durch uns) entstunde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi. Wir haben aber solchen Schatz in irdischen Gefaden, auf dad die uberschwengliche Kraft sei Gottes und nicht von uns. Wir haben allenthalben Trubsal, aber wir angsten uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht; wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen; wir werden unterdruckt, aber wir kommen nicht urn. Und tragen urn allezeit das Sterben des Herrn Jesu an unserm Leibe, auf dad auch das Leben des Herrn Jesu an unserm Leibe offenbarwerde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben urn Jesu willen, auf dad auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleische. Darum so ist nun der Tod machtig in uns, aber das Leben in euch. Dieweil wir aber denselbigen Geist des Glaubens haben (nachdem geschrieben stehet: Ich glaube, darum rede ich), so glauben wir auch, darum so reden wir auch und wissen, dad der, so den Herrn Jesum hat auferweckt, wird uns auch auferwecken durch Jesum und wird uns darstellen samt euch. Denn es geschiehet alles urn euretwillen, auf dad die uberschwengliche Gnade durch vieler Danksagen Gott reichlich preise. Darum werden wir nicht müde, sondern ob unser auderlicher Mensch verweset, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag erneuert. Denn unsere Trubsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet eine ewige und uber alle Maden wichtige Herrlichkeit uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
Gospel
Matthew 24
Und Jesus ging hinweg von dem Tempel, und seine Junger traten zu ihm, daß sie ihm zeigeten des Tempels Gebau. Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch, es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde. Und als er auf dem Olberge sali, traten zu ihm seine Junger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das geschehen, und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und der Weit Ende? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verfuhre! Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin Christus! und werden viele verfuhren. Ihr werdet horen Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschrecket nicht! Das muli zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich emporen ein Volk uber das andere und ein Konigreich uber das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben. Alsdann werden sie euch überantworten in Trubsal und werden euch toten. Und ihr musset gehasset werden urn meines Namens willen von alien Volkern. Dann werden sich viele argern und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verfuhren. Und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Weraber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird geprediget werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis uber alle Volker; und dann wird das Ende kommen. Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwustung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, daß er stehet an der heiligen Statte (wer das lieset, der merke daraufl), alsdann fliehe auf die Berge, wer im judischen Lande ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht urn, seine Kleiderzu holen. Wehe aber den Schwangern und Saugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter Oder am Sabbat, Denn eswird alsdann eine grolie Trubsal sein, als nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und als auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkurzt, so wurde kein Mensch selig; aber urn der Auserwahlten willen werden die Tage verkurzt. So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus Oder da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und grofie Zeichen und Wunder tun, daß verfuhret werden in den Irrtum (wo es moglich ware) auch die Auserwahlten. Siehe, ich hab's euch zuvor gesagt! Darum wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht. Denn gleichwie der Blitz ausgehet vom Aufgang und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler. Bald aber nach der Trubsal derselbigen Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Krafte der Himmel werden sich bewegen. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit grafter Kraft und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwahlten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem andern. An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis. Wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blatter gewinnet, so wisset ihr, dafi der Sommer nahe ist. Also auch, wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tur ist. Wahrlich, ich sage euch, dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weift niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater. Gleich aber wie es zu der Zeit Noahs war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut: sie alien, sie tranken, sie freieten und lieften sich freien bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging, und sie achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin: also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen und der andere wird verlassen werden. Zwo werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen und die andere wird verlassen werden. Darum wachet! Denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wuftte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so wurde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen. Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr nicht meinet. Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den sein Herr gesetzt hat uber sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe? Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findetihn also tun! Wahrlich, ich sage euch, erwird ihn uber alle seine Gütersetzen. So aber jener, der bose Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fahet an zu schlagen seine Mitknechte, isset und trinket mit den Trunkenen: so wird der Herr desselbigen Knechts kommen an dem Tage, des er sich nicht versiehet, und zu der Stunde, die er nicht meinet, und wird ihn zerscheitern und wird ihm seinen Lohn geben mit den Heuchlern. Da wird sein Heulen und Zahneklappen.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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