Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Judges 1

Nach dem Tod Josuas fragten die Kinder Israel den HERRN und sprachen: Wer soli unter uns den Krieg führen wider die Kanaaniter? Der HERR sprach: Juda soli ihn führen. Siehe, ich habe das Land in seine Hand gegeben. Da sprach Juda zu seinem Bruder Simeon: Zeuch mit mir hinauf in meinem Los und laft uns wider die Kanaaniter streiten, so will ich wieder mit dir ziehen in deinem Los. Also zog Simeon mit ihm. Da nun Juda hinaufzog, gab ihm der HERR die Kanaaniter und Pheresiter in ihre Hande; und schlugen zu Besek zehntausend Mann. Und fanden den Adoni-Besek zu Besek und stritten wider ihn; und schlugen die Kanaaniter und Pheresiter. Aber Adoni-Besek floh, und sie jagten ihm nach; und da sie ihn ergriffen, verhieben sie ihm die Daumen an seinen Handen und Fufien. Da sprach Adoni-Besek: Siebenzig Konige mit verhauenen Daumen ihrer Hande und Füfte lasen auf unter meinem Tisch. Wie ich nun getan habe, so hat mir Gott wieder vergolten: Und man brachte ihn gen Jerusalem; daselbst starb er. Aber die Kinder Juda stritten wider Jerusalem und gewannen sie und schlugen sie mit der Scharfe des Schwerts und zündeten die Stadt an. Danach zogen die Kinder Juda herab, zu streiten wider die Kanaaniter, die auf dem Gebirge und gegen Mittag und in den Grunden wohneten. Und Juda zog hin wider die Kanaaniter, die zu Hebron wohneten (Hebron aber hiefi vorzeiten Kiriath- Arba), und schlugen den Sesai und Ahiman und Thalmai. Und zog von dannen wider die Einwohner zu Debir. Debir aber hiefi vorzeiten Kiriath-Sepher. Und Kaleb sprach: Wer Kiriath-Sepher schlagt und gewinnet, dem will ich meine Tochter Achsa zum Weibe geben. Da gewann sie Athniel, derßohn Kenas', des Kalebs jüngsten Bruders. Und ergab ihm seine Tochter Achsa zum Weibe. Und es begab sich, da sie einzog, ward ihr geraten, daß sie fordern sollte einen Acker von ihrem Vater; und fiel vom Esel. Da sprach Kaleb zu ihr: Was ist dir? Sie sprach: Gib mir einen Segen; denn du hast mir ein Mittagsland gegeben, gib mir auch ein wasseriges. Da gab er ihr ein wasseriges oben und unten. Und die Kinder des Keniters, Moses Schwagers, zogen herauf aus der Palmenstadt mit den Kindern Juda in die Wüste Juda, die da liegt gegen Mittag der Stadt Arad; und gingen hin und wohneten unter dem Volk. Und Juda zog hin mit seinem Bruder Simeon und schlugen die Kanaaniter zu Zephath und verbanneten sie; und nannten die Stadt Horma. Dazu gewann Juda Gaza mit ihrer Zugehor und Askion mit ihrer Zugehor und Ekron mit ihrer Zugehor. Und der HERR war mit Juda, daü er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht einnehmen, darum daß sie eiserne Wagen hatten. Und sie gaben dem Kaleb Hebron, wie Mose gesagt hatte; und er vertrieb daraus die drei Sohne des Enak. Aber die Kinder Benjamin vertrieben die Jebusiter nicht, die zu Jerusalem wohneten, sondern die Jebusiter wohneten bei den Kindern Benjamin zu Jerusalem bis auf diesen Tag. Desselbengieichen zogen auch die Kinder Joseph hinauf gen Bethel; und der HERR war mit ihnen. Und das Haus Joseph verkundschaftete Bethel, die vorhin Lus hieft. Und die Wachter sahen einen Mann aus der Stadt gehen und sprachen zu ihm: Weise uns, wo wir in die Stadt kommen, so wollen wir Barmherzigkeit an dir tun. Und da er ihnen zeigte, wo sie in die Stadt kamen, schlugen sie die Stadt mit der Scharfe des Schwerts; aber den Mann und all sein Geschlecht lieften sie gehen. Da zog derselbe Mann ins Land der Hethiter und bauete eine Stadt und hieft sie Lus; die heiftet noch heutigestages also. Und Manasse vertrieb nicht Beth-Sean mit ihren Tochtem, noch Thaenach mit ihren Tochtern, noch die Einwohner zu Dor mit ihren Tochtern, noch die Einwohner zu Jebieam mit ihren Tochtern, noch die Einwohner zu Megiddo mit ihren Tochtern; und die Kanaaniter fingen an zu wohnen in demselben Lande. Da aber Israel machtig ward, machte erdie Kanaaniter zinsbar und vertrieb sie nicht. Desgleichen vertrieb auch Ephraim die Kanaaniter nicht, die zu Gaser wohneten, sondern die Kanaaniter wohneten unter ihnen zu Gaser. Sebulon vertrieb auch nicht die Einwohner zu Kitron und Nahalal, sondern die Kanaaniter wohneten unter ihnen und waren zinsbar. Asser vertrieb die Einwohner zu Acko nicht, noch die Einwohner zu Zidon, zu Ahelab, zu Achsib, zu Helba, zu Aphik und zu Rehob, sondern die Asseriter wohneten unter den Kanaanitern, die im Lande wohneten; denn sie vertrieben sie nicht. Naphthali vertrieb die Einwohner nicht zu Beth- Semes noch zu Beth-Anath, sondern wohneten unter den Kanaanitern, die im Lande wohneten. Aber die zu Beth-Semes und zu Beth-Anath wurden zinsbar. Und die Amoriter drungen die Kinder Dan aufs Gebirge und lieften nicht zu, daß sie herunter in den Grund kamen. Und die Amoriter fingen an zu wohnen auf dem Gebirge Heres, zu Ajalon und zu Saalbim. Doch ward ihnen die Hand des Hauses Joseph zu schwer, und wurden zinsbar. Und die Grenze der Amoriter war, da man gen Akrabbim hinaufgehet, und von dem Fels und von der Hohe.

Responsorial Psalm

Psalm 137

An den Wassern zu Babel saften wir und weineten, wenn wir an Zion gedachten. Unsere FHarfen hingen wir an die Weiden, die drinnen sind. Denn daselbst hieften uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen frohlich sein: Lieber, singet uns ein Lied von Zion! Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen? Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meiner Rechten vergessen! Meine Zunge musse an meinem Gaumen kleben, wo ich dein nicht gedenke, wo ich nicht lasse Jerusalem meine hochste Freude sein. HERR, gedenke der Kinder Edom am Tage Jerusalems, die da sagen: Rein ab, rein ab, bis auf ihren Boden! Du verstorte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergelte, wie du uns getan hast! Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und zerschmettert sie an den Stein!

Second Reading

James 2

Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.

Gospel

Luke 15

Es naheten aber zu ihm allerlei Zollner und Sünder, daß sie ihn horeten. Und die Pharisaer und Schriftgelehrten murreten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und so er der eines verlieret, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verloren, bis dal L er's finde? Und wenn er's funden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf funden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Bute tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Bute nicht bedurfen. Oder welch Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleifi, bis daü sie ihn finde? Und wenn sie ihn funden hat, rufet sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen funden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes uber einen Sunder, der Bute tut. Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Sohne. Und der jungste unter ihnen sprach zum Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Guter, das mir gehort! Und er teilete ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jungste Sohn alles zusammen und zog feme uber Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine grofte Teurung durch dasselbige ganze Land, und erfing an zu darben. Und ging hin und hangete sich an einen Burger desselbigen Landes, der schickte ihn auf seinen Acker, die Saue zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Saue alien; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: Wieviel Tagelohner hat mein Vater, die Brot die Fulle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir und bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heifte; mache mich zu einem deiner Tagelohner. Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch feme von dannen war, sah ihn sein Vater, und jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und kussete ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir; ich bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heilie. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an; und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Fufte; und bringet ein gemastet Kalb her und schlachtet es: lasset uns essen und frohlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig worden; erwar verloren und istfunden worden. Und fingen an frohlich zu sein. Aber der alteste Sohn war auf dem Felde, und als er nahe zum Hause kam, horete er das Gesange und den Reigen und rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das ware. Der aber sagte ihm: Dein Bruderistkommen, und dein Vater hat ein gemastet Kalb geschlachtet, daß, er ihn gesund wieder hat. Da ward erzornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie ubertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden frohlich ware. Nun aber dieser dein Sohn kommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemastet Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber frohlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig worden; er war verloren und ist wieder funden.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.