Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Judges 9
Abimelech aber, der Sohn Jerubbaals, ging hin gen Sichem zu den Brudern seiner Mutter und redete mit ihnen und mit dem ganzen Geschlecht des Hauses seiner Mutter Vaters und sprach: Lieber, redet vor den Ohren aller Manner zu Sichem: Was ist euch besser, daü siebenzig Manner, alle Kinder Jerubbaals, über euch Herren seien, Oder daß ein Mann über euch Herr sei? Gedenket auch dabei, daß ich euer Gebein und Fleisch bin. Da redeten die Brüder seiner Mutter von ihm alle diese Worte vor den Ohren aller Manner zu Sichem; und ihr Herz neigte sich Abimelech nach, denn sie gedachten: Er ist unser Bruder. Und gaben ihm siebenzig Silberlinge aus dem Hause Baal-Beriths. Und Abimelech dingete damit lose, leichtfertige Manner, die ihm nachfolgeten. Und er kam in seines Vaters Haus gen Ophra und erwürgete seine Brüder, die Kinder Jerubbaals, siebenzig Mann, auf einem Stein. Es blieb aber über Jotham, der jüngste Sohn Jerubbaals; denn erward versteckt. Und es versammelten sich alle Manner von Sichem und das ganze Haus Müio, gingen hin und machten Abimelech zum Konige bei der hohen Eiche, die zu Sichem stehet. Da das angesagt ward dem Jotham, ging er hin und trat auf die Hohe des Berges Grisim und hub auf seine Stimme, rief und sprach zu ihnen: Horet mich, ihr Manner zu Sichem, daß euch Gott auch hore! Die Baume gingen hin, daß sie einen Konig über sich salbeten, und sprachen zum Olbaum: Sei unser Konig! Aber der Olbaum antwortete ihnen: Soil ich meine Fettigkeit lassen, die beide, Gotter und Menschen, an mir preisen, und hingehen, daß ich schwebe uber die Baume? Da sprachen die Baume zum Feigenbaum: Komm du und sei unser Konig! Aber der Feigenbaum sprach zu ihnen: Soil ich meine Süftigkeit und meine gute Frucht lassen und hingehen, daß ich uber den Baumen schwebe? Da sprachen die Baume zum Weinstock: Komm du und sei unser Konig! Aber der Weinstock sprach zu ihnen: Soli ich meinen Most lassen, der Gotter und Menschen frohlich macht, und hingehen, daß ich uber den Baumen schwebe? Da sprachen alle Baume zum Dornbusch: Komm du und sei unser Konig! Und der Dornbusch sprach zu den Baumen: Ist's wahr, daß ihr mich zum Konige salbet uber euch, so kommt und vertrauet euch unter meinen Schatten; wo nicht, so gehe Feuer aus dem Dornbusch und verzehre die Zedern Libanons. Habt ihr nun recht und redlich getan, daß ihr Abimelech zum Konige gemacht habt? Und habt ihr wohlgetan an Jerubbaal und an seinem Hause und habt ihm getan, wie er urn euch verdienet hat, daß mein Vater urn euretwillen gestritten hat und seine Seele dahingeworfen von sich, daß er euch errettete von der Midianiter Hand? Und ihr lehnet euch auf heute wider meines Vaters Haus und erwurget seine Kinder, siebenzig Mann, auf einem Stein; und machet euch einen Konig, Abimelech, seiner Magd Sohn, uber die Manner zu Sichem, weil er euer Bruder ist. Habt ihr nun recht und redlich gehandelt an Jerubbaal und an seinem Hause an diesem Tage, so seid frohlich uber dem Abimelech, und er sei frohlich uber euch. Wo nicht, so gehe Feuer aus von Abimelech und verzehre die Manner zu Sichem und das Haus Millo; und gehe auch Feuer aus von den Mannern zu Sichem und vom Hause Millo und verzehre Abimelech. Und Jotham floh und entwich; und ging gen Ber und wohnte daselbst vor seinem Bruder Abimelech. Als nun Abimelech drei Jahre uber Israel geherrschet hatte, sandte Gott einen bosen Willen zwischen Abimelech und den Mannern zu Sichem. Denn die Manner zu Sichem versprachen Abimelech; und zogen an den Frevel, an den siebenzig Sohnen Jerubbaals begangen, und legten derselben Blut auf Abimelech, ihren Bruder, der sie erwurget hatte, und auf die Manner zu Sichem, die ihm seine Hand dazu gestarket hatten, daß er seine Bruder erwurgete. Und die Manner zu Sichem bestelleten einen Hinterhalt auf den Spitzen der Berge und raubten alle, die auf der Strafte zu ihnen wandelten. Und es ward Abimelech angesagt. Es kam aber Gaal, der Sohn Ebeds, und seine Bruder und gingen zu Sichem ein. Und die Manner zu Sichem verlieften sich auf ihn; und zogen heraus aufs Feld und lasen ab ihre Weinberge und kelterten; und machten einen Tanz und gingen in ihres Gottes Haus und aften und tranken und fluchten dem Abimelech. Und Gaal, der Sohn Ebeds, sprach: Wer ist Abimelech? und was ist Sichem, daß wir ihm dienen sollten? Ist er nicht Jerubbaals Sohn und hat Sebul, seinen Knecht, hergesetzt uber die Leute Hemors, des Vaters Sichems? Warum sollten wir ihm dienen? Wollte Gott, das Volk ware unter meiner Hand, daß ich den Abimelech vertriebe! Und es ward Abimelech gesagt: Mehre dein Heer und zeuch aus! Denn Sebul, der Oberste in der Stadt, da er die Worte Gaals, des Sohns Ebeds, horete, ergrimmete er in seinem Zorn und sandte Botschaft zu Abimelech heimlich und lieft ihm sagen: Siehe, Gaal, der Sohn Ebeds, und seine Bruder sind gen Sichem kommen und machen dir die Stadt widerwartig. So mache dich nun auf bei der Nacht, du und dein Volk, das bei dir ist, und mache einen Hinterhalt auf sie im Felde. Und des Morgens, wenn die Sonne aufgehet, so mache dich frühe auf und uberfalle die Stadt. Und wo er und das Volk, das bei ihm ist, zu dir hinauszeucht, so tue mit ihm, wie es deine Hand findet. Abimelech stund auf bei der Nacht und alles Volk, das bei ihm war, und hielt auf Sichem mit vier Haufen. Und Gaal, der Sohn Ebeds, zog heraus und trat vor die Tur an der Stadt Tor. Aber Abimelech machte sich auf aus dem Hinterhalt samt dem Volk, das mit ihm war. Da nun Gaal das Volk sah, sprach er zu Sebul: Siehe, da kommt ein Volk von der Hohe des Gebirges hernieder. Sebul aber sprach zu ihm: Du siehest die Schatten der Berge fur Leute an. Gaal redete noch mehr und sprach: Siehe, ein Volk kommt hernieder aus dem Mittel des Landes, und ein Haufe kommt auf dem Wege zur Zaubereiche. Da sprach Sebul zu ihm: Wo ist nun hie dein Maul, das da sagte: Wer ist Abimelech, daß wir ihm dienen sollten? Ist das nicht das Volk, das du verachtet hast? Zeuch nun aus und streite mit ihm! Gaal zog aus vor den Mannern zu Sichem her und stritt mit Abimelech. Aber Abimelech jagte ihn, daß erfloh vor ihm; und fielen viele Erschlagene bis an die Tur des Tors. Und Abimelech blieb zu Aruma. Sebul aber verjagte den Gaal und seine Bruder, daß sie zu Sichem nicht muftten bleiben. Auf den Morgen aber ging das Volk heraus aufs Feld. Da das Abimelech ward angesagt, nahm er das Volk und teilete es in drei Haufen und machte einen Hinterhalt auf sie im Felde. Als er nun sah, daß das Volk aus der Stadt ging, erhub er sich über sie und schlug sie. Abimelech aber und die Haufen, die bei ihm waren, überfielen sie und traten an die Tur der Stadt Tor; und zween der Haufen uberfielen alle, die auf dem Felde waren, und schlugen sie. Da stritt Abimelech wider die Stadt denselben ganzen Tag und gewann sie; und erwurgete das Volk, das drinnen war, und zerbrach die Stadt und saete Salz drauf. Da das horeten alle Manner des Turms zu Sichem, gingen sie in die Festung des Hauses des Gottes Berith. Da das Abimelech horete, daß sich alle Manner des Turms zu Sichem versammelt hatten, ging er auf den Berg Zalmon mit all seinem Volk, das bei ihm war, und nahm eine Axt in seine Hand und hieb einen Ast von Baumen und hub ihn auf und legte ihn auf seine Achsel und sprach zu allem Volk, das mit ihm war: Was ihr gesehen habt, daß ich tue, das tut auch ihr eilend, wie ich. Da hieb alles Volk ein jeglicher einen Ast ab und folgten Abimelech nach; und legten sie an die Festung und steckten sie mit Feuer an, daß auch alle Manner des Turms zu Sichem starben, bei tausend Mann und Weib. Abimelech aber zog gen Thebez und belegte sie und gewann sie. Es war aber ein starker Turm mitten in der Stadt, auf welchen flohen alle Manner und Weiber und alle Burger der Stadt; und schlossen hinter sich zu und stiegen auf das Dach des Turms. Da kam Abimelech zum Turm und stritt dawider; und nahete sich zur Tur des T urms, daß er ihn mit Feuer verbrennete. Aber ein Weib warf ein Stuck von einem Muhlstein Abimelech auf den Kopf und zerbrach ihm den Schadel. Da rief Abimelech eilend dem Knaben, der seine Waffen trug, und sprach zu ihm: Zeuch dein Schwert aus und tote mich, daß man nicht von mir sage: Ein Weib hat ihn erwürget. Da durchstach ihn sein Knabe, und er starb. Da aber die Israelites die mit ihm waren, sahen, daß Abimelech tot war, ging ein jeglicher an seinen Ort. Also bezahlte Gott Abimelech das Ubel, das er an seinem Vater getan hatte, da er seine siebenzig Bruder erwurgete. Desselbengleichen alles Ubel der Manner Sichems vergalt ihnen Gott auf ihren Kopf, und kam uber sie der Fluch Jothams, des Sohns Jerubbaals.
Responsorial Psalm
Psalm 145
Ein Lob Davids. Ich will dich erhohen, mein Gott, du Konig, und deinen Namen loben immer und ewiglich. Ich will dich taglich loben und deinen Namen ruhmen immer und ewiglich. Der HERR ist groß und sehr loblich, und seine Große ist unaussprechlich. Kindeskinder werden deine Werke preisen und von deiner Gewalt sagen. Ich will reden von deiner herrlichen, schonen Pracht und von deinen Wundern, daß man solle reden von deinen herrlichen Taten und daß man erzahle deine Herrlichkeit, daß man preise deine große Güte und deine Gerechtigkeit ruhme. Gnadig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Der HERR ist alien gütig und erbarmet sich aller seiner Werke. Es sollen dir danken, HERR, alle deine Werke, und deine Heiligen dich loben und die Ehre deines Konigreichs ruhmen und von deiner Gewalt reden, daß den Menschenkindern deine Gewalt kund werde und die ehrliche Pracht deines Konigreichs. Dein Reich ist ein ewiges Reich, und deine Herrschaft wahret fur und fur. Der HERR erhalt alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind. Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust deine Hand auf und erfüllest alles, was lebet, mit Wohlgefallen. Der HERR ist gerecht in alien seinen Wegen und heilig in alien seinen Werken. Der HERR ist nahe alien, die ihn anrufen, alien, die ihn mit Ernst anrufen. Ertut, was die Gottesfu rchtige n begehren, und horet ihrßchreien und hilft ihnen. Der HERR behutet alle, die ihn lieben, und wird vertilgen alle Gottlosen. Mein Mund soil des HERRN Lob sagen, und alles Fleisch lobe seinen heiligen Namen immer und ewiglich!
Second Reading
I Peter 5
Die Altesten, so unter euch sind, ermahne ich, der Mitalteste und Zeuge der Leiden, die in Christo sind, und teilhaftiq der Herrlichkeit, die offenbaret werden soil: Weidet die Herde Christi, so euch befohlen ist, und sehetwohl zu, nicht gezwungen, sondern williglich, nicht urn schandlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, nicht als die uber das Volk herrschen, sondern werdet Vorbilder der Herde; so werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Ehren empfangen. Desselbigengleichen, ihr Jungen, seid untertan den Altesten. Allesamt seid untereinander untertan und haltet test an der Demut; denn Gott widerstehet den Hoffartigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demutiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhohe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorget fur euch. Seid nuchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, gehet umher wie ein brullender Lowe und suchet, welchen er verschlinge. Dem widerstehet fest im Glauben und wisset, daß eben dieselbigen Leiden uber eure Bruder in der Welt gehen. Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, derselbige wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, starken, kraftigen, grunden. Demselbigen sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Durch euren treuen Bruder Silvanus (als ich achte) habe ich euch ein wenig geschrieben, zu ermahnen und zu bezeugen, daü das die rechte Gnade Gottes ist, darinnen ihr stehet. Es gruften euch, die samt euch auserwahlt sind zu Babylon, und mein Sohn Markus. Gruf Jet euch untereinander mit dem Kuft der Liebe. Friede sei mit alien, die in Christo Jesu sind! Amen. Der zweite Brief des Petrus
Gospel
Luke 23
Und der ganze Haufe stund auf und fuhreten ihn vor Pilatus und fingen an, ihn zu verklagen, und sprachen: Diesen finden wir, daß er das Volk abwendet und verbietet, den Schoß dem Kaiser zu geben, und spricht, er sei Christus, ein Konig. Pilatus aberfragte ihn und sprach: Bistdu der Juden Konig? Er antwortete ihm und sprach: Du sagest es. Pilatus sprach zu den Hohenpriestern und zum Volk: Ich finde keine Ursache an diesem Menschen. Sie aber hielten an und sprachen: Er hat das Volk erreget damit, daß er gelehret hat hin und her im ganzen judischen Lande, und hat in Galilaa angefangen bis hieher. Da aber Pilatus Galilaa horete, fragte er, ob er aus Galilaa ware, Und als er vernahm, daß er unter des Herodes Obrigkeit gehorete, ubersandte er ihn zu Herodes, welcher in denselbigen Tagen auch zu Jerusalem war. Da aber Herodes Jesum sah, ward er sehr froh, denn er hatte ihn langst gerne gesehen; denn er hatte viel von ihm gehoret und hoffete, er würde ein Zeichen von ihm sehen. Und er fragte ihn mancherlei; er antwortete ihm aber nichts. Die Hohenpriester aber und Schriftgelehrten stunden und verklagten ihn hart. Aber Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete ihn, legte ihm ein weili Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus. Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind. Pilatus aber rief die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammen und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als der das Volk abwende. Und siehe, ich habe ihn vor euch verhoret und finde an dem Menschen der Sachen keine, der ihr ihn beschuldiget. Herodes auch nicht; denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, man hat nichts auf ihn gebracht, was des Todeswertsei. Darum will ich ihn zuchtigen und loslassen. Denn ermutite ihnen einen nach Gewohnheit des Festes losgeben. Da schrie der ganze Haufe und sprach: Hinweg mit diesem und gib uns Barabbas los! welcher war urn eines Aufruhrs, so in der Stadt geschehen war, und urn eines Mords willen ins Gefangnis geworfen. Da rief Pilatus abermal ihnen zu und wollte Jesum loslassen. Sie riefen aber und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Er aber sprach zum drittenmal zu ihnen: Was hat denn dieser Ubels getan? Ich finde keine Ursache des Todes an ihm; darum will ich ihn zuchtigen und loslassen. Aber sie lagen ihm an mit großem Geschrei und forderten, daß er gekreuziget würde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm uberhand. Pilatus aber urteilete, daß ihre Bitte geschahe, und ließ den los, der urn Aufruhrs und Mords willen war ins Gefangnis geworfen, urn welchen sie baten; aber Jesum ubergab er ihrem Willen. Und als sie ihn hinfuhreten, ergriffen sie einen, Simon von Kyrene, der kam vom Felde, und legten das Kreuz auf ihn, daß er's Jesu nachtruge. Es folgete ihm aber nach ein großer Haufe Volks und Weiber, die klageten und beweineten ihn. Jesus aber wandte sich urn zu ihnen und sprach: Ihr Tochter von Jerusalem, weinet nicht uber mich, sondern weinet über euch selbst und fiber eure Kinder. Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brfiste, die nicht gesauget haben. Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns! und zu den Hugeln: Decket uns! Denn so man das tut am grunen Holz, was will am durren werden? Es wurden aber auch hingefuhrt zwei andere Ubeltater, dad sie mit ihm abgetan wurden. Und als sie kamen an die Statte die da heifit Schadelstatte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Ubeltater mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht was sie tun. Und sie teileten seine Kleider und warfen das Los darum. Und das Volk stund und sah zu. Und die Obersten samt ihnen spotteten sein und sprachen: Er hat andern geholfen, er helfe sich selber, ist er Christ, der Auserwahlte Gottes! Es verspotteten ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm und brachten ihm Essig und sprachen: Bistdu der Juden Konig, so hilf dir selber. Es war auch oben uber ihm geschrieben die Uberschrift mit griechischen und lateinischen und ebraischen Buchstaben: Dies ist der Juden Konig. Aber der Ubeltater einer, die da gehenkt waren, lasterte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selbst und uns! Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du furchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Und zwar wir sind bilüg darinnen; denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes gehandelt. Und sprach zu Jesu: Herr, gedenke an mich wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. Und es war urn die sechste Stunde. Und es ward eine Finsternis uber das ganze Land bis an die neunte Stunde. Und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerrifi mitten entzwei. Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hande! Und als er das gesagt, verschied er. Da aber der Hauptmann sah, was da geschah; preisete er Gott und sprach: Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen! Und alles Volk, das dabei war und zusah, da sie sahen, was da geschah, schlugen sich an ihre Brust und wandten wieder urn. Es stunden aber alle seine Verwandten von feme und die Weiber, die ihm aus Galilaa waren nachgefolget, und sahen das alles. Und siehe, ein Mann mit Namen Joseph, ein Ratsherr, der war ein guter, frommer Mann; der hatte nicht bewilliget in ihren Rat und Handel; der war von Arimathia, der Stadt der Juden, der auch auf das Reich Gottes wartete: der ging zu Pilatus und bat urn den Leib Jesu und nahm ihn ab, wickelte ihn in Leinwand und legte ihn in ein gehauen Grab, darinnen niemand je gelegen war. Und es war der Rusttag, und der Sabbat brach an. Es folgeten aber die Weiber nach, die mit ihm kommen waren aus Galilaa, und beschaueten das Grab, und wie sein Leib gelegt ward. Sie kehreten aber urn und bereiteten Spezerei und Salben. Und den Sabbat uber waren sie stille nach dem Gesetz.
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Today's readings, every morning
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