Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

II Chronicles 1

Und Salomo, der Sohn Davids, ward in seinem Reich bekraftiget; und der HERR, sein Gott, war mit ihm und machte ihn immer grolier. Und Salomo redete mit dem ganzen Israel, mit den Obersten uber tausend und hundert, mit den Richtern und mit alien Fursten in Israel, mit den obersten Vatern, daß sie hingingen, Salomo und die ganze Gemeine mit ihm, zu der Hohe, die zu Gibeon war; denn daselbst war die Hütte des Stifts Gottes, die Mose, der Knecht des HERRN, gemacht hatte in der Wüste. Denn die Lade Gottes hatte David heraufgebracht von Kiriath-Jearim, dahin er ihr bereitet hatte; denn er hatte ihr eine Hütte aufgeschlagen zu Jerusalem. Aber der eherne Altar, den Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohns Hurs, gemacht hatte, war daselbst vor der Wohnung des HERRN; und Salomo und die Gemeine pflegten ihn zu suchen. Und Salomo opferte auf dem ehernen Altar vor dem HERRN, der vor der Hütte des Stifts stund, tausend Brandopfer. In derselben Nacht aber erschien Gott Salomo und sprach zu ihm: Bitte, was soil ich dirgeben? Und Salomo sprach zu Gott: Du hast grofte Barmherzigkeit an meinem Vater David getan und hast mich an seiner Statt zum Konige gemacht; so laft nun, HERR Gott, deine Worte wahrwerden an meinem Vater David; denn du hast mich zum Konige gemacht fiber ein Volk, des so viel ist als Staub auf Erden. So gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, daß ich vor diesem Volk aus und ein gehe; denn wer kann dies dein groftes Volk richten? Da sprach Gott zu Salomo: Weil du das im Sinne hast und hast nicht urn Reichtum, noch urn Gut, noch urn Ehre, noch urn deiner Feinde Seelen, noch urn langes Leben gebeten, sondern hast urn Weisheit und Erkenntnis gebeten, daß du mein Volk richten mogest, darüber ich dich zum Konige gemacht habe, so sei dir Weisheit und Erkenntnis gegeben; dazu will ich dir Reichtum und Gut und Ehre geben, daß deinesgleichen unter den Konigen vor dir, nicht gewesen ist noch werden soil nach dir. Also kam Salomo von der Hohe, die zu Gibeon war, gen Jerusalem von der Hütte des Stifts; und regierete uber Israel. Und Salomo sammelte ihm Wagen und Reiter, daß er zuwegebrachte tausend und vierhundert Wagen und zwolftausend Reiter; und lieft sie in den Wagenstadten und bei dem Konige zu Jerusalem. Und der Konig machte des Silbers und des Goldes zu Jerusalem so viel wie die Steine und der Zedern wie die Maulbeerbaume in den Gründen. Und man brachte Salomo Rosse aus Agypten und allerlei Ware. Und die Kaufleute des Konigs kauften dieselbige Ware und brachten's aus Agypten heraus, je einen Wagen urn sechshundert Silberlinge, ein Roft urn hundertundfunfzig. Also brachten sie auch alien Konigen der Hethiter und den Konigen zu Syrien. Und Salomo gedachte zu bauen ein Haus dem Namen des HERRN und ein Haus seines Konigreichs.

Responsorial Psalm

Psalm 109

Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht! Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge. Und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache. Dafür, daß ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete. Sie beweisen mir Boses um Gutes und Haft um Liebe. Setze Gottlose fiber ihn; und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten! Wer sich denselben lehren laftt, des Leben müsse gottlos sein, und sein Gebet müsse Sünde sein. Seiner Tage müssen wenig werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen. Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe. Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind. Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben. Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen. Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name müsse im andern Glied vertilget werden. Seiner Vater Missetat müsse gedacht werden vordem HERRN, und seiner Mutter Sunde musse nicht ausgetilget werden. Der HERR musse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedachtnis musse ausgerottet werden auf Erden, darum daß er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und den Betrubten, daß er ihn totete. Und erwollte den Fluch haben, derwird ihm auch kommen; erwollte des Segens nicht, so wird er auch feme von ihm bleiben. Und zog an den Fluch wie sein Hemd; und ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser und wie 01 in seine Gebeine. So werde er ihm wie ein Kleid, das eranhabe, und wie ein Gürtel, da er sich aliewege mit gurte. So geschehe denen vorn HERRN, die mir wider sind, und reden Boses wider meine Seele. Aberdu, HERR Herr, sei du mit mir urn deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost; errette mich! Denn ich bin arm und eiend; mein Herz ist erschlagen in mir. Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjaget wie die Heuschrecken. Meine Kniee sind schwach von Fasten; und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett. Und ich muft ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, schutteln sie ihren Kopf. Stehe mir bei, HERR, mein Gott; hilf mir nach deiner Gnade, daß sie inne werden, dad dies sei deine Hand, daß du, HERR, solches tust. Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so müssen sie zuschanden werden; aber dein Knecht musse sich freuen. Meine Widersacher müssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Rock. Ich will dem HERRN sehrdanken mit meinem Munde und ihn rühmen untervielen; denn er stehet dem Armen zur Rechten, dad er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.

Second Reading

II Thessalonians 2

Aber der Zukunft halben unseres Herm Jesu Christi und unserer Versammlung zu ihm bitten wir euch, liebe Bruder, daß ihr euch nicht bald bewegen lasset von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Briefe, als von uns gesandt, daß der Tag Christi vorhanden sei. Lasset euch niemand verfuhren in keinerlei Weise! Denn er kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme, und offenbaret werde der Mensch der Sunde und das Kind des Verderbens, der da ist ein Widerwartiger und sich uberhebet uber alles, was Gott Oder Gottesdienst heiftet, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich vor, er sei Gott. Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhalt, wisset ihr, daß er offenbaret werde zu seiner Zeit. Denn es reget sich schon bereits die Bosheit heimlich, ohne daß, der es jetzt aufhalt, muft hinweggetan werden. Und alsdann wird der Boshaftige offenbaret werden, welchen der Herr umbringen wird mit dem Geist seines Mundes, und wird sein ein Ende machen durch die Erscheinung seiner Zukunft, des, welches Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lugenhaftigen Kraften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verfuhrung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafur, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, daß sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kraftige Irrtumer senden, daß sie glauben der Luge, auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit. Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, geliebte Bruder von dem Herm, daß euch Gott erwahlet hat von Anfang zur Seligkeit in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit, darein ereuch berufen hat durch unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unsers Herrn Jesu Christi. So stehet nun, liebe Bruder, und haltet an den Satzungen, die ihr gelehret seid, es sei durch unser Wort Oder Brief. Eraber, unser Herr Jesus Christus, und Gott und unser Vater, der uns hat geliebet und gegeben einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung durch Gnade, der ermahne eure Herzen und starke euch in allerlei Lehre und gutem Werk!

Gospel

Luke 15

Es naheten aber zu ihm allerlei Zollner und Sünder, daß sie ihn horeten. Und die Pharisaer und Schriftgelehrten murreten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und so er der eines verlieret, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verloren, bis dal L er's finde? Und wenn er's funden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf funden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Bute tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Bute nicht bedurfen. Oder welch Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleifi, bis daü sie ihn finde? Und wenn sie ihn funden hat, rufet sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen funden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes uber einen Sunder, der Bute tut. Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Sohne. Und der jungste unter ihnen sprach zum Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Guter, das mir gehort! Und er teilete ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jungste Sohn alles zusammen und zog feme uber Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine grofte Teurung durch dasselbige ganze Land, und erfing an zu darben. Und ging hin und hangete sich an einen Burger desselbigen Landes, der schickte ihn auf seinen Acker, die Saue zu hüten. Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Saue alien; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: Wieviel Tagelohner hat mein Vater, die Brot die Fulle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir und bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heifte; mache mich zu einem deiner Tagelohner. Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch feme von dannen war, sah ihn sein Vater, und jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und kussete ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesundiget gegen den Himmel und vor dir; ich bin fort nicht mehrwert, daß ich dein Sohn heilie. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an; und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Fufte; und bringet ein gemastet Kalb her und schlachtet es: lasset uns essen und frohlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig worden; erwar verloren und istfunden worden. Und fingen an frohlich zu sein. Aber der alteste Sohn war auf dem Felde, und als er nahe zum Hause kam, horete er das Gesange und den Reigen und rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das ware. Der aber sagte ihm: Dein Bruderistkommen, und dein Vater hat ein gemastet Kalb geschlachtet, daß, er ihn gesund wieder hat. Da ward erzornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie ubertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden frohlich ware. Nun aber dieser dein Sohn kommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemastet Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber frohlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig worden; er war verloren und ist wieder funden.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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