Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

II Chronicles 11

Und da Rehabeam gen Jerusalem kam, versammelte er das Haus Juda und Benjamin, hundertundachtzigtausend junger Mannschaft, die streitbar waren, wider Israel zu streiten, daß sie das Konigreich wieder an Rehabeam brachten. Aber des HERRN Wort kam zu Semaja, dem Mann Gottes, und sprach: Sage Rehabeam, dem Sohn Salomos, dem Konige Judas, und dem ganzen Israel, das unter Juda und Benjamin ist, und sprich: So spricht der HERR: Ihr sollt nicht hinaufziehen, noch wider eure Bruder streiten; ein jeglicher gehe wieder heim, denn das ist von mir geschehen. Sie gehorchten den Worten des HERRN und lieften ab von dem Zug wider Jerobeam. Rehabeam aber wohnete zu Jerusalem und baute die Stadte fest in Juda, namlich: Bethlehem, Etam, Thekoa, Beth-Zur, Socho, Adullam, Gath, Maresa, Siph, Adoraim, Lachis, Aseka, Zarea, Ajalon und Hebron, welche waren die festesten Stadte in Juda und Benjamin. Und machte sie feste und setzte Fursten drein und Vorrat von Speise, Ol und Wein. Und in alien Stadten schaffte er Schilde und Spiefte und machte sie sehr feste. Und Juda und Benjamin waren unter ihm. Auch machten sichzu ihm die Priester und Leviten aus dem ganzen Israel und alien ihren Grenzen. Und sie verlieften ihre Vorstadte und Habe und kamen zu Juda gen Jerusalem. Denn Jerobeam und seine Sohne verstieften sie, daß sie dem HERRN nicht Priesteramts pflegen muftten. Er stiftete ihm aber Priester zu den Hohen und zu den Feldteufeln und Kalbern, die er machen lieft. Und nach ihnen kamen aus alien Stammen Israels, die ihr Herz gaben, daß sie nach dem HERRN, dem Gott Israels, fragten, gen Jerusalem, daß sie opferten dem HERRN, dem Gott ihrer Vater. Und starkten also das Konigreich Juda und bestatigten Rehabeam, den Sohn Salomos, drei Jahre lang. Denn sie wandelten in dem Wege Davids und Salomos drei Jahre. Und Rehabeam nahm Mahelath, die Tochter Jerimoths, des Sohns Davids, zum Weibe und Abihail, die Tochter Eliabs, des Sohns Isais. Die gebar ihm diese Sohne: Jeus, Semarja und Saham. Nach der nahm er Maecha, die Tochter Absaloms; die gebar ihm Abia, Athai, Sisa und Selomith. Aber Rehabeam hatte Maecha, die Tochter Absaloms, lieber denn alle seine Weiber und Kebsweiber; denn er hatte achtzehn Weiber und sechzig Kebsweiber; und zeugete achtundzwanzig Sohne und sechzig Tochter. Und Rehabeam setzte Abia, den Sohn Maechas, zum Haupt und Fursten unter seinen Brudern; denn er gedachte ihn zum Konige zu machen. Und er nahm zu und brach aus vor alien seinen Sohnen in Landen Juda und Benjamin in alien festen Stadten; und er gab ihnen Futterung die Menge und nahm viel Weiber.

Responsorial Psalm

Psalm 119

Wohl denen, die ohne Wandel Ieben, die im Gesetz des HERRN wandeln! Wohl denen, die seine Zeugnisse halten, die ihn von ganzem Herzen suchen! Denn welche auf seinen Wegen wandeln, die tun kein Ubels. Du hast geboten, fleifüg zu halten deine Befehle. O daß mein Leben deine Rechte mit ganzem Ernst hielte! Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden. Ich danke dir von rechtem Herzen, daß du mich lehrest die Rechte deiner Gerechtigkeit. Deine Rechte will ich halten; verlafi mich nimmermehr! Wie wird ein Jungling seinen Weg unstraflich gehen? Wenn er sich halt nach deinen Worten. Ich suchedich von ganzem Herzen; lali mich nicht fehlen deiner Gebote! Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf daß ich nicht wider dich sundige. Gelobet seiestdu, HERR! Lehre mich deine Rechte! Ich will mit meinen Lippen erzahlen alle Rechte deines Mundes. Ich freue mich des Weges deiner Zeugnisse als uber allerlei Reichtum. Ich rede, was du befohlen hast, und schaue auf deine Wege. Ich habe Lustzu deinen Rechten und vergesse deine Worte nicht. Tu wohl deinem Knechte, dafi ich lebe und dein Wort halte. Offne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetze. Ich bin ein Gast auf Erden; verbirg deine Gebote nicht vor mir! Meine Seele ist zermalmet vor Verlangen nach deinen Rechten allezeit. Du schiltstdie Stolzen; verflucht sind, die deiner Gebote fehlen. Wende von mir Schmach und Verachtung; denn ich halte deine Zeugnisse. Es sitzen auch die Fursten und reden wider mich; aber dein Knecht redet von deinen Rechten. Ich habe Lust zu deinen Zeugnissen; die sind meine Ratsleute. Meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Wort! Ich erzahle meine Wege, und du erhorest mich; lehre mich deine Rechte! Unterweise mich den Weg deiner Befehle, so will ich reden von deinen Wundern. Ich grame mich, daß mir das Herz verschmachtet; starke mich nach deinem Wort! Wende von mir den falschen Weg und gonne mir dein Gesetz. Ich habe den Weg der Wahrheit erwahlet; deine Rechte hab ich vor mich gestellet. ich hange an deinen Zeugnissen; HERR, laft mich nicht zuschanden werden! Wenn du mein Herz trostest, so laufe ich den Weg deiner Gebote. Zeige mir, HERR, den Weg deiner Rechte, daß ich sie bewahre bis ans Ende. Unterweise mich, daß ich bewahre dein Gesetz und halte es von ganzem Herzen. Führe mich auf dem Steige deiner Gebote; denn ich habe Lustdazu. Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen und nicht zum Geiz. Wende meine Augen ab, daß sie nicht sehen nach unnutzer Lehre, sondern erquicke mich auf deinem Wege. Laft deinen Knecht dein Gebot festiglich fur dein Wort halten, daß ich dich furchte! Wende von mir die Schmach, die ich scheue; denn deine Rechte sind lieblich. Siehe, ich begehre deiner Befehle; erquicke mich mit deiner Gerechtigkeit! HERR, laft mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort, daß ich antworten moge meinem Lasterer; denn ich verlasse mich auf dein Wort. Und nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit; denn ich hoffe auf deine Rechte. Ich will dein Gesetz halten allewege, immer und ewiglich. Und ich wandle frohlich; denn ich suche deine Befehle. Ich rede von deinen Zeugnissen vor Konigen und schame mich nicht; und habe Lust an deinen Geboten, und sind mirlieb; und hebe meine Hande auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind, und rede von deinen Rechten. Gedenke deinem Knechte an dein Wort, auf welches du mich lassest hoffen: Das ist mein T rost in meinem Elende; denn dein Wort erquicket mich. Die Stolzen haben ihren Spottan mir; dennoch weiche ich nicht von deinem Gesetz. HERR, wenn ich gedenke, wie du von der Welt her gerichtet hast, so werde ich getrostet. Ich bin entbrannt uber die Gottlosen, die dein Gesetz verlassen. Deine Rechte sind mein Lied in dem Hause meiner Wallfahrt. HERR, ich gedenke des Nachts an deinen Namen und halte dein Gesetz. Das ist mein Schatz, daß ich deine Befehle halte. Ich habe gesagt, HERR, das soil mein Erbe sein, daß ich deine Wege halte. Ich flehe vor deinem Angesichte von ganzem Herzen; sei mir gnadig nach deinem Wort! Ich betrachte meine Wege und kehre meine Füfte zu deinen Zeugnissen. Ich eile und saume mich nicht, zu halten deine Gebote. Der Gottlosen Rotte beraubet mich; aber ich vergesse deines Gesetzes nicht. Zur Mitternacht stehe ich auf, dirzu danken fur die Rechte deiner Gerechtigkeit. Ich halte mich zu denen, die dich fürchten und deine Befehle halten. HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Rechte! Du tust Gutes deinem Knechte, HERR, nach deinem Wort. Lehre mich heilsame Sitten und Erkenntnis; denn ich glaube deinen Geboten. Ehe ich gedemutiget ward, irrete ich; nun aber halte ich dein Wort. Du bistgütig und freundlich; lehre mich deine Rechte! Die Stolzen erdichten Lugen uber mich; ich aber halte von ganzem Herzen deine Befehle. Ihr Herz ist dick wie Schmeer; ich aber habe Lust an deinem Gesetz. Es ist mir lieb, daß du mich gedemutiget hast, daß ich deine Rechte lerne. Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend Stuck Gold und Silber. Deine Hand hat mich gemacht und bereitet; unterweise mich, daß ich deine Gebote lerne. Die dich furchten, sehen mich und freuen sich; denn ich hoffe auf dein Wort. HERR, ich weift, daß deine Gerichte recht sind und hast mich treulich gedemütiget. Deine Gnade müsse mein T rest sein, wie du deinem Knechte zugesagt hast. Laft mir deine Barmherzigkeit widerfahren, daß ich lebe; denn ich habe Lustzu deinem Gesetz. Ach, daß die Stolzen mußten zuschanden werden, die mich mit Lugen niederdrucken! Ich aber rede von deinem Befehl. Ach, daß sich müliten zu mir halten, die dich furchten und deine Zeugnisse kennen! Mein Herz bleibe rechtschaffen in deinen Rechten, daß ich nicht zuschanden werde. Meine Seele verlanget nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort. Meine Augen sehnen sich nach deinem Wort und sagen: Wann trostest du mich? Denn ich bin wie eine Haut im Rauch; deiner Rechte vergesse ich nicht. Wie lange soil dein Knecht warten? Wann willst du Gericht halten uber meine Verfolger? Die Stolzen graben mir Gruben, die nicht sind nach deinem Gesetz. Deine Gebote sind eitel Wahrheit. Sie verfolgen mich mit Lugen; hilf mir! Sie haben mich schier umgebracht auf Erden; ich aberverlasse deine Befehle nicht. Erquicke mich durch deine Gnade, daß ich halte die Zeugnisse deines Mundes. HERR, dein Wort bleibt ewiglich, soweit der Himmel ist; deine Wahrheit wahret fur und fur. Du hast die Erde zugerichtet, und sie bleibt stehen. Es bleibet taglich nach deinem Wort; denn es muß dir alles dienen. Wo dein Gesetz nicht mein T rost gewesen ware, so ware ich vergangen in meinem Elende. Ich will deine Befehle nimmermehrvergessen; denn du erquickest mich damit. Ich bin dein, hilf mir; denn ich suche deine Befehle. Die Gottlosen warten auf mich, daß sie mich umbringen; ich aber merke auf deine Zeugnisse. Ich habe alles Dinges ein Ende gesehen; aber dein Gebot wahret. Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Taglich rede ich davon. Du machst mich mit deinem Gebot weiser, denn meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich bin gelehrter denn alle meine Lehrer; denn deine Zeugnisse sind meine Rede. Ich bin klugerdenn die Alten; denn ich halte deine Befehle. Ich wehre meinem Fuft alle bosen Wege, daß ich dein Wort halte. Ich weiche nicht von deinen Rechten; denn du lehrest mich. Dein Wort ist meinem Munde sulierdenn Honig. Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege, Dein Wort istmeines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Ich schwore und will's halten, daß ich die Rechte deiner Gerechtigkeit halten will. Ich bin sehr gedemütiget; HERR, erquicke mich nach deinem Wort! Laft dir gefallen, HERR, das willige Opfer meines Mundes und lehre mich deine Rechte. Ich trage meine Seele immer in meinen Handen und ich vergesse deines Gesetzes nicht. Die Gottlosen legen mirßtricke; ich aberirre nicht von deinem Befehl. Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe; denn sie sind meines Herzens Wonne. Ich neige mein Herz, zu tun nach deinen Rechten immer und ewiglich. Ich hasse die Flattergeister und liebedein Gesetz. Du bist mein Schirm und Schild; ich hoffe auf dein Wort. Weichet von mir, ihr Boshaftigen; ich will halten die Gebote meines Gottes. Erhalte mich durch dein Wort, daß ich lebe, und laft mich nicht zuschanden werden uber meiner Hoffnung. Starke mich, daß ich genese, so will ich stets meine Lust haben an deinen Rechten. Du zertrittst alle, die deiner Rechte fehlen; denn ihre Trugerei ist eitel Luge. Du wirfst alle Gottlosen auf Erden weg wie Schlacken; darum liebe ich deine Zeugnisse. Ich furchte mich vor dir, daß mir die Haut schauert, und entsetze mich vor deinen Rechten. Ich halte überdem Recht und Gerechtigkeit; ubergib mich nicht denen, die mir wollen Gewalt tun! Vertritt du deinen Knecht und troste ihn, daß mir die Stolzen nicht Gewalt tun. Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit. Handle mit deinem Knechte nach deiner Gnade und lehre mich deine Rechte! Ich bin dein Knecht; unterweise mich, daß ich erkenne deine Zeugnisse! Es ist Zeit, daß der HERR dazu tue; sie haben dein Gesetz zerrissen. Darum liebe ich dein Gebot uber Gold und uber fein Gold. Darum halte ich stracks alle deine Befehle; ich hasse alien falschen Weg. Deine Zeugnisse sind wunderbarlich; darum halt sie meine Seele. Wenn dein Wort offenbar wird, so erfreuet es und macht klug die Einfaltigen. Ich tue meinen Mund auf und begehre deine Gebote; denn mich verlanget danach. Wende dich zu mir und sei mir gnadig, wie du pflegst zu tun denen, die deinen Namen lieben. Laß, meinen Gang gewiß sein in deinem Wort und laß kein Unrecht uber mich herrschen! Erlose mich von der Menschen Frevel, so will ich halten deine Befehle. Laß dein Antlitz leuchten uber deinen Knecht und lehre mich deine Rechte! Meine Augen fließen mit Wasser, daß man dein Gesetz nicht halt. HERR, du bistgerecht und dein Wort ist recht. Du hast die Zeugnisse deiner Gerechtigkeit und die Wahrheit hart geboten. Ich habe mich schierzu Tode geeifert, daß meine Widersacher deiner Worte vergessen. Dein Wort ist wohl gelautert, und dein Knecht hat es lieb. Ich bin gering und verachtet, ich vergesse aber nicht deines Befehls. Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit. Angst und Not haben mich getroffen; ich habe aber Lust an deinen Geboten. Die Gerechtigkeit deiner Zeugnisse ist ewig; unterweise mich, so lebe ich. Ich rufe von ganzem Herzen; erhore mich, HERR, daß ich deine Rechte halte! Ich rufe zu dir; hilf mir, daß ich deine Zeugnisse halte! Ich komme frühe und schreie; auf dein Wort hoffe ich. Ich wache frühe auf, daß ich rede von deinem Wort. Hore meine Stimme nach deiner Gnade; HERR, erquicke mich nach deinen Rechten! Meine boshaftigen Verfolger wollen mirzu und sind feme von deinem Gesetz. HERR, du bist nahe, und deine Gebote sind eitel Wahrheit. Zuvor weiß ich aber, daß du deine Zeugnisse ewiglich gegrundet hast. Siehe mein Elend und errette mich; hilf mir aus, denn ich vergesse deines Gesetzes nicht. Führe meine Sache und erlose mich; erquicke mich durch dein Wort! Das Heil ist feme von den Gottlosen; denn sie achten deine Rechte nicht. HERR, deine Barmherzigkeit ist groß; erquicke mich nach deinen Rechten! Meiner Verfolger und Widersacher ist viel; ich weiche aber nicht von deinen Zeugnissen. Ich sehe die Verachter, und tut mirwehe, daß sie dein Wort nicht halten. Siehe, ich liebe deine Befehle; HERR, erquicke mich nach deiner Gnade! Dein Wort ist nichts denn Wahrheit; alle Rechte deiner Gerechtigkeit wahren ewiglich. Die Fursten verfolgen mich ohne Ursache und mein Herz furchtet sich vor deinen Worten. ich freue mich uber dein Wort wie einer, der eine große Beute kriegt. Lugen bin ich gram und habe Greuel daran; aber dein Gesetz habe ich lieb. Ich lobe dich des Tages siebenmal urn der Rechte willen deiner Gerechtigkeit. Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben, und werden nicht straucheln. HERR, ich warte auf dein Heil und tue nach deinen Geboten. Meine Seele halt deine Zeugnisse und liebet sie fast. Ich halte deine Befehle und deine Zeugnisse; denn alle meine Wege sind vor dir. HERR, laß meine Klage vor, dich kommen; unterweise mich nach deinem Wort! Laß mein Flehen vor dich kommen; errette mich nach deinem Wort! Meine Lippen sollen toben, wenn du mich deine Rechte lehrest. Meine Zunge soil ihrßesprach haben von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind recht. Laß mir deine Hand beistehen; denn ich habe erwahlet deine Befehle. HERR, mich verlanget nach deinem Heil und habe Lust an deinem Gesetz. Laß meine Seele leben, daßsie dich lobe, und deine Rechte mir helfen. Ich bin wie ein verirret und verloren Schaf; suche deinen Knecht; denn ich vergesse deiner Gebote nicht.

Second Reading

I Timothy 3

Das ist je gewililich wahr, so jemand ein Bischofsamt begehret, der begehret ein kostlich Werk. Es soil aber ein Bischof unstraflich sein, eines Weibes Mann, nüchtem, malüg, sittig, gastfrei, lehrhaftig, nicht ein Weinsaufer, nicht pochen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht haderhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weili vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?), nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und dem Lasterer ins Urteil falle. Er muli aber auch ein gut Zeugnis haben von denen, die draulien sind, auf daß er nicht faile dem Lasterer in die Schmach und Strick. Desselbigengleichen die Diener sollen ehrbar sein, nicht zweizungig, nicht Weinsaufer, nicht unehrliche Hantierung treiben die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. Und dieselbigen lasse man zuvor versuchen; danach lasse man sie dienen, wenn sie unstraflich sind. Desselbigengleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lasterinnen, nuchtern, treu in alien Dingen. Die Diener laft einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Hausern. Welche aber wohl dienen, die erwerben sich selbst eine gute Stufe und eine grofte Freudigkeit im Glauben in Christo Jesu. Solches schreibe ich dir und hoffe, aufs schierste zu dirzu kommen. So ich aberverzoge, daß du wissest, wie du wandeln sollst in dem Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit. Und kundlich graft ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbaret im Fleisch, gerechtfertiget im Geist, erschienen den Engeln, geprediget den Heiden, geglaubet von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

Gospel

John 1

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbige war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbige gemacht, und ohne dasselbige ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Lichtder Menschen. Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieli Johannes. Derselbige kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugete, auf daß sie alle durch ihn glaubeten. Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugete von dem Licht. Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbige gemacht, und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben. Welche nicht von dem Geblut, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingebornen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes zeuget von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und von seiner Fulle haben wir alle genommen Gnade urn Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum worden. Niemand hat Gott jegesehen. Dereingeborne Sohn, der in des Vaters Scholi ist, der hat es uns verkundiget. Und dies ist das Zeugnis Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, daß sie ihn fragten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht Christus. Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du ein Prophet? Und er antwortete: Nein. Da sprachen sie zu ihm: Was bist du denn? daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des Herrn! wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Und die gesandt waren, die waren von den Pharisaern und fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufest du denn, so du nicht Christus bist noch Elia noch ein Prophet? Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennet. Der der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, dad ich seine Schuhriemen auflose. Dies geschah zu Bethabara, jenseit des Jordans, da Johannes taufete. Des andern Tages siehet Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde tragt! Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und ich kannte ihn nicht, sondern auf daß er offenbar würde in Israel, darum bin ich kommen, zu taufen mit Wasser. Und Johannes zeugete und sprach: Ich sah, daß der Geist herabfuhrwie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, derselbige sprach zu mir: Uber welchen, du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, derselbige ist's, der mit dem Heiligen Geist taufet. Und ich sah es und zeugete, daß dieser ist Gottes Sohn. Des andern Tags stund abermal Johannes und zwei seiner Junger. Und als er sah Jesum wandeln, sprach, er: Siehe, das ist Gottes Lamm! Und zwei seiner Junger horeten ihn reden und folgeten Jesu nach? Jesus aber wandte sich urn und sah sie nachfolgen und sprach zu ihnen: Was suchet ihr? Sie aber sprachen zu ihm: Rabbi (das ist verdolmetscht, Meister), wo bist du zur Herberge? Er sprach zu ihnen: Kommt und sehet es! Sie kamen und sahen's und blieben denselbigen Tag bei ihm. Es war aber urn die zehnte Stunde. Einer aus den zwei, die von Johannes horeten und Jesu nachfolgeten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Derselbige findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias funden (welches ist verdolmetscht: der Gesalbte). Und fuhrete ihn zu Jesu. Da ihn Jesus sah, sprach er: Du bist Simon, Jonas Sohn; du sollst Kephas heilien (das wird verdolmetscht: ein Fels). Des andern Tags wollte Jesus wieder nach Galilaa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mirnach! Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus. Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den funden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben, Jesum, Josephs Sohn, von Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und siehe es! Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennest du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe denn dich Philippus rief, da du unterdem Feigenbaum warest, sah ich dich. Nathanael antwortet und spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der Konig von Israel. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubest, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum; du wirst noch Großeres denn das sehen. Und spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, von nun an werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren auf des Menschen Sohn.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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